Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 582 (4.9.1920)
- Date
- 1920-09-04
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Geile'6 Wien. Samstag hincrus, da mit ihnen neuerlich eine Durchbrechung e>ev> von der Entente über uns verhängten Bovkotts?vs»!g.r. Die Holländer sind bereits vorgestern in.Wien >.ngetrosten: ein überaus herzkicher Empfang wurde i';nen u>toi*. Ueber die Spielstarke der Gäste ist man nicht geua:! insormiert, fedeufalls dürste sie ziemlich betrüäuilch sein, da sechs internationale Spieler in der chl'aun.'chaft tätig sind. Dl? Holländer treten heute um halb 6 Uhr nachmiU.vm ar.i dem Prater,-Sp'grtMh gegen Vienna, ffh-. Um 4 Uhr spielt ein Seniorenteam der Gäste, gegen die AltherrennmnnschastL dev Vienna. ' Die Weltmeisterschaften im Stemmen und RiKgEp. - . He>ue ual 6 Uhr abends beginnen in der Kathaenu-euhalte, 12. Bez.. Schönbkunmrstraße 307, die chch'j-'n iHerichUten i-n Stemmen und Ringen. Dies ansrnärrigen Vertreter aus Ungarn, DeNt/chkand und ser Schwei : Und fast durchwegs in Wien eingetroffen, so dar, die VeraustaltunT d*n erwarteten glänzenden Ver-ani ne^nuen dürfte. D ao --euaue Programm lautet: Samstag, den 7. September, 6 Uhr: Gewichtheben und Ringen, Mittetn^'e:räch:heben :tnd Riitgen, Federgewicht; Sonntag, den 5. September. 4 Uhr: Gewichtheben und Ringen,Leichtgewicht; Montag, den 6. September, 6 Uhr: Gewichtheben und Ringen, Mittelgewicht A; Dienstag,» den 7. Septcmoer, 0 U'r: Gewichtheben und ingen, Mittelgewicht B: MUiwoch, den 8. September, 4 Uhr: Gewichtheben und Ringen, Schwergewicht. Im Ringen Federgewicht und Leichtgewicht treten sie Hakoahner Reichman'n und Markus in den Vewerb um bett Weltmeistertitel. Ihnen wurde die Ehre zuteil, vom Sesterreichischen Ringverband nWy sie für jede Gewichtsklasse nominierten offiziellen Vertreter Oesterreichs eingereiht zu werden. Sie werden alles daransetzen, gegen die internationale Konkurrenz in Ebren zu bestehen. Wiener Morgenzeitung keine. Folge gcßcbeft und das ersi'mstänMsi' Nt teil bestätigt. _. ... Plötzliches Tod eirt?s ZeÜgen Gerrchtsfaal!. Im Saas: V|E d c| ZwillandeSgerichtcs im Instizvfllast ereignete ffch vorgestern,' am ersten BethandlungZtage nach den GerchlZferren, ein tragischer Unfall, bei im ganten Harne großes Aufsehen hcrvorrief. Dev 48jährige Ingenieur Kalman B ö h m wurde in einem Prozesse zur Verhandlung als Kronzeuge vor-- gerufen, Rachdcn, er seine G'en?rqlien abgegeben bchte. bürste er -lautlos zusartsmeu. Es wurde bst Rettüngsgesesschast avisiert, diese erschien, konnte jedoch nur hen bereits erfolgten % o b konstatieren. , . , , . . ÄM Nebermut elnen Paffanten erschossen. Der jbjähr'rst.e Wtastarbcher Johann S ch w e m m e r hatte am 8. Jam h. I. in OeMschafl einiger Freunde mehrere Hemigmfchenkrn besucht und ziemlich viel gezecht. Nach zehn Uhr vychss fuhren hst Leute ahf einem Wagen heim und Schwemmer gab aus purem Uebermut' aus einem scharfgeladenen Revolver» derz er bei sich trug, einige Schiisie ab: In der Herligenstadterstraße feuerte der Betrunkene abermals einen Schuß ab upd die Kugel traf den 18jährigen Realschüler Franz Poöpenberger so unglücklich. daß der junge Mann, der sich auf. dem Heimwege befunden hatte und mit der angeheiterten Gesellschaft nt gar keinem Zgsatnmenhflnge stand, schwer verletzt zusgmmmstürzte und am nächsten Morgen starb.. Freitag hatte der Vorfall ein strafgerichiliches Nachspiel. Johann Schwemmer stand unter der Anklage wegen Vergehens' gegen, die Sicherheit des Lebens vor dem Emzelrichter Oberlqndesgerichtsrat Dr. Kämpf. Mit ihry anpeklagf Mr der Hllssarheiter Johann Kr e, hxx.eb^nfM auf der HMfqhrs .aus einem Pevolvereinige scharst Gchßsse m ' die Lust abgegeben hatte. Bei. der Verhandlung behaupteten die Beschuldigten,. an dein kritischen Tage volltrunken 'gewesen zu. sein. ~ ' ' Der Richter erkannte Johann Schwemmer jm vyllen Umfang , der Anklage schuldig und verurteilte jhru zu a ch t. D! y y a t e n st r e n g e n.A r r e st s. Kre wurde Nur her Nebertretmig des Waffenpatents schuldig erkannt und zu K 2600 G eldstraf e, eventuell zu achtTagep Arrests verurteilt. Lausen „Quer durch Schönbrunn". Der vor einem Jahre gegründete -LporMub der Hotel-, Gast- und Kaffeehaftsangesreltten veranstaltet heute um i/a5 Uhr cut auf e R durch Schönbrunn. Es ist eine Rekordbeteiligung zu erwarten, da neun Btreme, und;war Ramd, Hakoah, Radfahr-, ktub Ausdauer, Hechawrr, Me.dl. Akad. Athletiker, Sportklub Brrndors. Radsahr-Baon. 2 und Horckan mit msgesamt 54 Arhl len genannt haben. Rach dem Lauf findet die feierliche Preisverteilung in Weigls Drehrrpark statt. Fritz Kohu lKonus', der hervorragende Hals des W.A. C., hat sich bei der Hakoah angemcldei, doch ist die Freigabe durch den Stammverem noch Nicht erfolgt. Die HaÄoah-Leichtalhlete» in KouroLar». ^Dic haben am Montag über das internationale leichtathletische Meeting rn Komotan bzrichiet; es ist noch uachzutranen, daß, in der olymviiäien Staiette die Hakoahner hinter dem-Dresdner Sportklub als Zweite eml'.efen. jedoch wegen angeblicher Behinderung der D. F. C. Rrag-Stafette disguabstztert wmhsu, obwohl d:e Prager feinen P-.otcst'eingelegt hatten. Hakoah—RndolfshÄgül. Zum Wettspiel Hakoah— Rudol'shügel haben du> Mitglieder der Hakoah, sofern sie ihre Beitrag: b:s inllunve Sep-eniber geleistet haben, freien Eintritt. HeroS H—I. 2!. V.!1 4:1 (1 : v). Rach scharfem, ivannendem Kampf kann Heros noch in der ersten Halbzeit die -Führung errtngen. In der .rwerken Halbzeit tällt I. A. B. immer mehr ab und Heros kann das Endresultat Herstellen. Koümann erzielt durch einen Elw.retcr das einzige Tor jür I. A. V, Hasmonea. Sonntag Wettspiel mit zwei Mannschaften, gegen Venus m R c u f i c b l. Zusainmenkunsl 10 Uhr früh beim Haupizollam! (Preßburger Bahnt. Hazair. Das Spiel gegen Ostmark Ul wurde für heute nachmittags \U_6 Uhr verschoben. Tie Reserven spielen um 4 M>r. Tie jüdische Irrctcnvgruppe Menorah hat eine Sportsektion eröffnet. Heute Au'stcllung der Fußballmannichasten und der Sckwlmmsektion lüechtarhlctst-. Änmeldtingen ab heute, 6 Uhr abends-, }rl, Amerüngstraße 19 (Hof). Wochenprograarrn des SporLkrlub Hasmonea. -Fußballsekiion: Tra-ning: k. Mannschaft Mittwoch, Freitag. II. Mannschaft Montag, Mittwoch. Iugcndmannschastent Dienstag. Donnerswg ab 8 Uhr abends. Lcichtaihlettkisktiou: Training: Drcnstctg. Donnerstaq 6 Uhp. Eivschrerbungen täglich von 7 bis 9 Uhr im Klubcafe zum „Buttcriast",' Prater 8, zwischen Eai4 Prateree und H. Kaffeehaus. Samstag 6 Uhr Bollverrammlnng. Sportklub KndiMla spielt Sonntag den 5 d. M. auf dem Ottakringer Lvortklub-Plap gegen Sportklub United, k 0 Riannsch-rft 1 Ubr 4D Ä-nr. nachmrttaas, U. Mannschaft 12 Ubr mittags. Samstrg, 7 Uhr abends, Awrlexvepsatnryfpng im Klubbetm Cafe- Rembrandt.- ■ Ein Student braucht nicht zn heirqLen, Ter Besitzer des Hanfes, Vl., Capiitrangaffe 8, I. Rgpp, ha! seiner Mieterin, der Frau Sophie K o r p f e l d, die Wohnung gekündigt, mit der Begründung, er benötige dieselbe kisr feine 1 Hjafjrtpe Tochter, die sich dcninächst verhe.raten werde. Frai! Kornfeld erhob gegen die Kündigung Emwenduuge»; in der vor dem Beffrlsgertchie 'Reubau staitgesundenen Verhandlung brachte der Bcrtrrtcr der Beklagten vor, der Bräutigam des Mädchens sei gegenwärtig Student'' an der rnedizrnischen Fakultät der Wiener Universität. . Der Richter hat die Kündigung a u f g e h v b e n und in der Pegrtindung hervorgehoben, daß es churedans nicht nötig, ist, in diesem jugendlichen Älter zu-heiraten, insbesondere wenn man krme Wohnung hat und eine solche ezst einer Partei weg? genommen werden müßte. Ueber die Berufung des Klägers an das LandcSgericht fand uuNrnehr vor einem Senate desselben dir Becbaudluna statt. .Tos Betwunoscrcricht bat der Berufung Der VMswixt. i Eine Krone 2.75 Centimes Geld. Gestern notierte in Zürich: die östcrretchische Krone Geld . 2.7& ( 2.90 am 2. Sevtnnk er) die osterr. gestempelte Krone Geld 2.50 ( am 2- September) die tschechische Krsne . . .1010 fio.15 am 2. September) die Mark . . . . . ... .12.15 (12 30 am 2. Scptenzber) Ägrqm . . , . . ,J, . . . 5 66 i 5.40 gm 2, September) ' Warschau . . . . . . . . . (-r.— qm 2. Septmber) Budapest . . r - , . . 2.55 ( 9.55 am 2. September) - Wirtschaftlich^ Stagnation. Unter diesem Titel zitierten wir am 4, August , einen Artikel aus dem „Oesterreichischen Volkswirt",'der sich unter anderem auch mit der Lage der Sch;thwarenindustrie beschäftigte. Wie Vpir nupmehr aus eiper Zu» schrist einer der größte^ ' österreichischest Schuhfabriken (Brüder Klein, Mödling) erfahren, beruht der zitierte Artikel teilweise auf unrichtigen Informationen. Wir sind den Einsendern dieser Richtigstellung aufrichtig dankbar. * In dem genannten Artikel wurde ausgeführt, daß die inländische Industrie die hohen Zölle im allgemeinen zwar bekämpfe und für den Freihandel eintrete, daß sie aber dort, wo sie selbst durch staatliche Einfuhr^ beschränkungey Vorteile habe und bpr dem auslän!» dischen Wettbewerb geschützt werde, diese Einfuhr beschränkrmgen keineswegs ablehne. So sei vor wenigen Wochen das Ansuchen einer großen deutschen^ Schuhfabrik um Einfuhr von einigen - hunderttausend Paar Schuhen abgelehnt worden, weil der Preis um 100 Kronen per Paar niedriger wap als der billigste 'Preis, zu dem die deutschöstereichischen Fabriken erklärten, liefern zu können, also eine offenbare Benach, teiligung der Verbraucher ans rein protektionistischen Gründen! t , ' - DiesbtzKÜglich schreibt uns nun die obgenannfe Firma: Die betreffende peichsdeutsche Schuhfabrik unterhielt hier im Frieden eigene Detailgeschäfte. Deutsch, land leidet in der Schuhindustrie ebenfalls an einer großen Ueberproduktion. Diese Firma versuchte daher auf Umivegen diese Detailgeschäste wieder zu beliefem und stellte daher ein sogenanntes „Bluffoffert^, das heißt, ein Teil des Ansuchens irmfaßte Reklamepreise, das sind Preise, die weit unter den Gestehungskostm auch des Inlandes waren, also die berüchtigte Dumping- . Methode der Vorkriegszeit. Der andere überwiegende Teil des' Einfuhransuchens umfaßte aber Schuhwaren, die im Preise bedeutend höher waren, als solche hier im Inland in gleichwertiger Ware erhältlich sind. Auf diese'Weise war der DurchschnittsPrsis -7- und das ist ja der springende Punkt des Ganzen — ein viel höherer, als für gleichwertige Ware hier im Inland gezahlt wird. Von Protektionismus kann daher keine Rede/sein. - Das Ansitchen der genannten Firma war abzulehnen, weil in Deutschland ein Einfuhrverbot für Schuhwaren aus Oesterreich in Kraft ist und das Reichswirtschaftsministerium in Berlin zum Bespiel folgendermaßen ablehnt: „Mit Rücksicht auf die Lage in der deutschen Schuhindustrie kann das R^ichswirtschafts- Ministerium zurzeit zur Einfuhr von' ausländischen Schuhwaren seine Zuüimmuna nickt erteilerr."- Oder 4. September 1920 Nr. 5S2 bezüglich; der Einfuhrmöglichkeit der asif der gegenwärtigen Leipziger Messe verkauften Schnhwaren:' „Eine : EiusulirhewilliAmg für Lederschnhwerk nach Deutschland' kann im.Hinblick auf die derzeitige schlechte Lage der deutschen Schuhindustrie nicht in Aussicht gestellt werden." Die Einfuhrbeschränkung für fertige SchuhwgM aus Deutschland erscheint demnach nur als Gegentnaß« regel. Die olterretchyche Srbubwaremndustrie^kann nicht nur den Inlandsbedarf voll befriedigen, sondern sie ist auf dert Export geradezu angewiesen, da zirka dreimal soviel Schuhfabriken rn Deutfchosterrerch existieren, als zur Vefriehigung. des osterrerchrschen Konsums not- , wendrg waren. Auch eine übermäßige Verteuerung sei vor gyem durch dre Konkurrenz der Schuhfabriken untereinander nicht zu befürchten. Die bsterrerchtsche-Industrie wäre Im Kampfe gegen dre ausländische Schuhindustrie durchaus konkurrenzfahia. wenn ihr nicht durch zahllose Beschränktkpgen die Hände gebunden wären. —-—r~-- ^regeftmg Hx Vql«tqfragß in Teschen. Aus TMm wird htzri<btet: Dis Regelung drr Valyta^ trage• nfotnt demrt, daß bis zu einer bksttlnmten Hohe tzik poluffchc Mark, gegen tschechische Kronen nn Vksbtzltmffk 1:1 umgetciuschi wird, da der ursprüngliche Man. die polnische, . Mark gcaen die tschechllche Krone im Behältnisse von 8:1 pm»' zntautrben, auf den Wiherstqnd der gesamten Bepölfechng ge-i stoßen ist. Die Tröster Mustermesse. Wie die Riederosterreichischa Haicheiormd Wtpsrbekammsr erfährt, ist dex Anmeldetrrmin flir dre Triester Afnstexmejfe chjs 15. d. W. erstkpckt woxhjm^ Das rtalienischr- Mmntermm des Aenßern hat verfügt, hilff schon Jetzt zwecks Forderung der im Herbst ly Triest statt-; füiüenden Mustermesse in Graz, Villach und Linz Konsulaten errichtet send mpglechst schon im Herbst Konsularagendru nach - Salzburg und Agram entsendet werben. Albs in denjenigen Staaten fystemisterten Dertvetungen Italiens, welche an beut Handelsverkehr des Trrester Umschlagplatzes und somit an der Triestev Mustermesse ruteressiert sinb, sind vom italienr» schen Mirirsterium.des Aeüßern dahin instruiert Warden, da« Jnteressintm in Ü!gßangelssaenheiten m her Erteilung der Paßvisums zur Einreise nach Italien und DMchreise bmH Zwischenstaaten in entgegenkommendster Weise an die HMdl zu gehen. Die Generaldireistson bev italienischen StaatSSahneu: gewährt auf hen in Betracht komm'enhen Teilstrecken ihpye. Bahnen den Interessenten dev Driester Mustermesse Reise-, begünstigungen von 40 bis bl) Prozent und namhafte Frachtermaßrgmrgen. Ein gleiches Entgegenkomnren wurde der Messelertung auch über Intervention des tschecho-slowakischeu Mpnffers für im Außenhandel festen? Heß PxrtzlhrSminrstermmS der^tschechos-nowakifchen VepyM h AussM ayffellt Ebenso hgt hie Genexalörrepion der SA,hahy«sell» schüft her MeDztung Rmse- und Frachtbegünstigungen fstr/ Interesstyten der Tnester Mustermejse auf qpey Gübbahülunen zugesqgt Die Haichetskgmmer wird den KitWÄm« zwecks Erlangung der vpy der rtaliemschen Negierung gewahrten Begünsttgungen fordernd an dre Hand gehen, WahmK dw vfftzrglle Vertretung der Mustermesse für DeutWster-,' rM öery. Handelsmnsium, Wen, 9. Bezirk, Wepggafsß: 46, aypertrflrrh ist. t Vafutenkurfe. Die fremden Zahlungsmittel erfuhren im -gestxigxn ftffep Derfehr nur gering^ Veränderungen. (ß8 flotiestey' Leirrolrn si h.Ü9, K y b e l n o t e n Sßpr f tj K . 5.29, Lire L 12.80, f r ans ö 's i s ch e N o t e ni L. iy.—^ Schweizer Raten L 43.H0, D - l f a r 2H9.-7-, tschechische Kosyn L 4M Pfptz^ K oßo.-n, Dinar K tz.go, (t \\ a q-x is K r N o jz st K 104.50,1» o l n ischeMar, tL lto.-r, Auszahlung! Agrarp st 247.—, Auszahlung Pxxlitz st ö.60» Ausza-hluy g Prag st 432. AuKzghkvytz Budapest st 1^03.50, Auszahlung Jiali?« st 12.87 und Auszahlung Schweizst 43.^. . Wßypunss -er Akts 'Ngesellschgst Svetetes Reymes des , PeivpleH Fantp in Gmf. Die Schweizerische BtzUkgesellschüft in Zürich hat am ^l). August in ©tuf uyfpr f}£b Firma Societes Reunies des Petroles Fänto Soentr Anoytzm?'. ein« Aktsipgesellschast gegründet, deren Kapital 24 Mplsopew Schweizer Franken, eingeteilt m 60.000 Jnhaber-Aktieir 400 Flanken, beträgt. Die Aktien wuchep zur Ganze gezeichnet und voll eingezahlt. Diese Bank räuyrt auf eineß 'nsit der Mgemeineu österreichischen Bodenkr^dll-Aystalt getrofse-nen Ueberetnsoniiuens »runmehr den Aknvuaren tzpj; Aktiengesellschaft für Mineralölindustrie, vormals David Fantp und Cdntp., die Möglichkeit ein, sich durch Aktientausch. an dem neuen Ilnternehinsn zg heteiligeu. Gigerl jss eine alte auf 400 Sbctteu Nominale lautends Fanto-Wte Wnn je eine neue auf 400 Schtveizer Frauken Nominale lautende Aktie, der Aktiengejetlschaft Societes Reunies des Petroles Fanto umgetauscht werden. Die zum'Umtausch bestmunten Aktien können bei der Allgemeinen österreichischen BodenfreditMuftalt bis zum 80. d. M. erlegt werden. Rach Abwicksilng dieser Tauschoperation, deren erfolgreiche Durchssihrvstg durch die Teilnahine der GroßgMonäre des Fanto-KonzamS gewähr., leistet erscheint, tverden die attetr Fanto-Akticu sn den Besitz der Geustr Societes Re uni es des Petroles Fgnto gelangen, wodurch «ine einheitliche Zusammenfassung dar - Aktionär interessen des Fanto-Kouz-erns an einer neutralen Stelle ermöglicht wird. D'ie neue Genfer Gesellschaft wird nun die ' Möglichkeit bieten, jene" Schwierigkeiten und Nachteile, bi* sich ans der Trennung der Betriebe für die Altionäre hp? Aktiengesellschaft für Mineralölindustrie ergebest könnten, wieder! auszualeichsp. Das Staatsamt für Finanzen hat hon eine» Inanspruchnahme der Aktien der neuen Schweizer Gesell, schüft gemäß ß 1 des Gesetzes vom 4. JPi 1919 Abstand genommen. Auch gegen sie beabsichtigte Notierung dieses Aktien au der Wipner Börse dürfte seitens der in aßgebsydon: Stellen Kein Bedenken obwalten. , : ^lbpeutveluyfl österreichischer «tyd uygqtrisch^ Kriegsanleihe in Sndflawien. Ags Budapest tvui berichtet: 9aut einer Melkmng des „Szegedt Rqplo" wird ast Verssigpug des serbischen Ftnänzimpisins yom 6. d, M. auch hi, unggrtiche und östetrctchische KneMnlcche ahamempelk, spy seinerzeit die Banknoten. Dadrend der Dauer d^r Absternpekur»« ,st djtz- Einfuhr solcher Ohltgatronxj! strrngsiensunlersagt. Warenverkehr an der Wiener Börse. Di» Mid alieder des Vereines der am Kolontalwarenhanhel bekeiltgte» Firmen fandensich heute zum ersten Male m den Varenbörft raumen der Wiener Rörke zu einer,gesckättlicheu Aussprache emi drese Zusammenkünfte tverden in Hinkunft regelmäßig w «nhSsÄiiß.atu.vormittags stattfindetz