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Wiener Morgenzeitung · 1920-08-29 · Heft 576 (29.8.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 576 (29.8.1920)
Date
1920-08-29
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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m - Men» Sormiag Kommunales. Angriffe gegen die Gemeindeverwaltung. In den letzten Tagen teilten einzelne Wiener Blätter mit, -aß die Einstellung aller ausländischen Hrlfs- Aktionen bevorstehe, da die hiesigen Behörden, insbesondere die Wiener Gemeindeverwaltung, es an zweckdienlicher Verwaltung und entsprechender Verteilung »angeln lassen. Auf diese Angriffe antwortet nun die Wiener Gemeindeverwaltung in einer Berichtigung, in Ser darauf hingewiesen wird, daß es nicht richtig ist, Saß das städtische Gesundheitsamt die ihm zur Verteilung ibergebene Ljebesgabensendung der Society of Friends iberwiesqn bat. . Diese. Liebesgaben wurden vielmehr;um größten.Teile an die vorn städtischen Gesundheitsrmt vsrgc'chlagenen Korporationen und Anstalten ausregehen.... VuL. .ein Fünftel davon wurde im Einver» -rehmeL'Mst dom Vorstand der Auskunstsstelle der interlatiouat^n .Mlfsaktiynen-; für,das Kleinkindesalter für nnen- ^Pgtersin Zeitpunktzur Verteilung --Vorbehalten. ^ies^Nlters.stuse -wurde zwar schon bei der ersten DereilicM berücksichtigt, zu besorgende Ernähr» ngsckUnsez'Lgkeiten niachten eine neuerliche Berücksichtigung Altersgruppe, notwendig. Die - Behauptung, Laß ne Waren in der Zwischenzeit total verderben und un« minchbgr^ geworden warew, ist durch ein Attest der 'nausch-smerikanischen Hilfsaktion widerlegt, die die SHtren. iet. bei-, Umpackung in Rationen im . städticheu ^aaerballs.vollkommen gut befunden hat. Die Waren nurden durch die Society of Friends — jedoch unter aus« uiicklscher Bezeichnung als Schweizer Liebesgaben — "e di glich deshalb verteilt, weil diese Organisation sich icidi dem.Vereinbarungen des internationalen Hilfsuissmiisses für die Versorgung,des Kleinkindesalters in Vien ivezialisiert hatte und über die erforderlichen VerrilunAseinrichtungen verfügt. Dieser Entschluß des lädüscheu Gesundheitsamtes wurde auch der Schweizer oittsoktion in Wien mitgeteilt, die auch keine Einwendung sagegen, erhob. Ebenso ist die Behauptung unrichtig, saß chrfichn 4. Dezember der Gemeinde Wien überlassenes OuaMrm- Aepfelwochenlang liegen geblieben ist; die llepchl.-wurden: bereits.am 10. Dezember übernommen and MMlt. Unrichtig ist schließlich, daß für diese Sen« sung von den Schweizern 3257 Franks Frachtspesen und lo.OO0': tzronxn Lagergeld verlangt wurden. Für die Apfelsendung sind 371? Kronen Frachtsp.esen aufgelaufen; 25.0Ei.:.Kronen.Lagergeld, verlangt wurden. Für die Schweizer Hilfsaktion vom Beginn ihrer Tätigkeit ein« gelangten. Sendungen verrechnet. Die Begleichung dieser SuMtttM^siui.rhe durch das Ernährungsamt in der Zwischenzeit veranlaßt._. ... s«-ÄMsgttrrs' hex WSHlertzer-eZ'chAffe-' Vom 1. bis i.4". September, an Werktagen von 3 bi^v.. 7..lUj.r, ait Sonn- und Feiertagen von 8 bis 1-j Mc werden-die Wähler.verzeichni.sse.-zur allgemeinen Eiu'iänriahme aufgelegt. Die Auflegungsstellen /ind aus den bereits verlautbarten Kundmachungen sowie aus den in allen Häusern angeschlagenen Kundmachungen über die Mil der Wahlberechtigten zu entnehmen. Mündliche Einsprüche (Reklamationen) werden, in den AusleguntzsMllen. entgegengenommen, schriftliche Einsprüche;mb ufimiktelbar bei.der Wahleinspruchsbehörde des betreffenden Gemeindebezirbes (im magistratischen Bezirksamt) zu'überreichen. Für schriftliche Einsprüche'liegen bei Magistratsabtejlllng .49 im N uen Rathaus Formularien aus und können um den Preis von 20 Heller bezogen werden. Der Bezug größerer Mengen wäre tags vorher anzumelden. . — i—11—■■ a -'Wie Ernährung. Der Marktbericht. Ta Die Preise bereits Donnerstag aus dem Weidener Ma^rte - \\i St. Marx für Kälber gestiegen sind, wurden ceft-rm i.m der G r o ßmarkt h a l le für Kalbfleisch be-- oeutend chöhe.r.e Preise .als in der Vorwoche, die Be* fattitlliü) eine 'leichte Preisermäßigung brachte, gefordert. Für K a l b'-i l et s ch wurden 110 bis 170 Kronen per Kilogran im .—.'dieser Preis wurde bisher nt« notiert — ge? fordert. Und .-erzielt, da es sich deutlich fühlbar machte, daß die kauuräüigep'..Schichten bereits aus den Sommerfrischen zuriianrömen. 'Dagegen waren bis zur Mittagstunde noch große" ’ Mengender billigeren Fleisch so rten, wie gesrorcngs.' Schaffleisch, gefrorenes Rindfleisch' und namentlich aiu^riiiu.isches.Rainhsieifch, das Kilogramm zu 60 Kronen, nnven'kauft. . . Ans deil 'G c i'mw azcnmät'tten waren Gemüse und Obst anereichend vertreten. Zwetschken haben eine Preiserhöhung' bis 10 Kronen per Kilogramm erfahren. Die Erhöhung der Preise wird mit den höheren Gestehungskosten l.-egrüildet; allerdings handelt 'es sich bei den jetzt zum Äerlanf gelangenden Zwetschken um bessere und reifere Ware ,ils vieher. Äepfel aus Ungarn, Niederösterveich, Tirol.und Malten ioaren auf allen Märkten in sehr großen Mengen .-vorrätig, so. paß die Preise etwas nachgaben. Aus den Fisch markten sind nach längerer Pause t-iieder sri'che Seefische guter Qualität eingelangt. Ser- Achill toswre 48 .bis 50 Kronen, frischer Schellfisch 42 Kronen Per 5kilogramns. , _ M«gaÄr ttefevk kein Obst nach Oesterreich mehr. Wie die Büdapester Blätter melden, hat der Beirat für den lGeuttrse» und - Obstverkedr in einer unter dem Vorsitz des Er- 'nohrungsittmisters B a s z nbgehalteuen Sitzung beschlossen, dm L> b y n v- G e m 8 s e e x p o r t bis . auf weiteres jtiit z...».ü eile n und nm m Ausnahms'ällen nach Desterreichrzu. gestatte». Wie „Nemzeti Wag", m: äußerte sich Erricchtünflsmlylster Basz Zeitungsbericht,rst l^ gegenüber, s-oß in'den-letzten Tagen die österreichischen und. ine deutschen 'Märkte d'eÄck mit urMrischrn Lrbmsmitteln überschwru,uü war«»,, Wiener Morgenzeituns daß ihre Aufnahmsfähigkeit erschöpft wurde. D t t Preise seien außerordentlich stark ges n n lle«, so daß sich die Ausfuhr nicht rentieren würde. DaS heißt also, daß tln^m wieder wuchern will. Lebensmittelabgabe des American Joint Distribution Committee. An die bei der Abteilung Wien im Bezüge der, fortlaufenden Unterstützung stehenden Personen gelangt in der Zeit vom 30. d. M. bis einschließlich 10. September in der Sektion, III, Esteplatz 3, gegen Abtrennung des Abschnittes VI des neuen LebensmittelbrzugSblocks Mehl und Fett in dem früher festgesetzten Ausmaße zur Ausgabe. Die Abgabe erfolgt: An Personen, deren LebensmittelbtzugSblock mit der Bezeichnung Mo 2 versehen ist, Montag den 80.d.M., Di 2 Dienstag den 3i. d. M., Mi2 Mittwoch den 1. September. Do 2 Donnerstag den 3., Fr 2 Freitag den 8„ Mo 1 Montag den 6.. Di 1 DienStag den 7., Mi 1 Mittwoch den 8., Do 1 Donnerstag den kr 1 Freitag den 10. Die FastungStage sowie die für die früheren Fassungen br-> zeichneten Stunden sind gmanestenS einzuhallen. W. Z. W. Dienstag' den 31.' d. M.' von 9 bis 11 Uhr rot, «rfttt»' Miiwoch den 1, September von- S bi-. ll'Nhr gelb, blas» Donnerstag den. 2. von S bis 11 Uhr grün, weiß; Freitag den 3von 9 bis 11 Uhr orange, rosa. Margarineabgabe. Bom SS. d. M. viS 4. September werden bei den städtischen Margarmeabgabestellen per Perlon 12 Dekagramm Margarine zum Preise von kl 11.40 gegen Abtrennung eines der beiden Abschnitte für nichtraponirrtes Feit Nummer 206 der Fettkarte abgegeben. Organisterte Verbraucher erhalten gegen die Abtrennung des gleiche» FettkartenabschnitteS 12 Dekagramm Pflanzenfett um K 12. Zewiverba. Vom 29. d. M. bis 4. September Drastlrris 1 Kilogramm K 54, Himbeersaft 10 Dekagramm K 8.60, Jungermann-Schuhcreme eine Dose K 10.60 nnd K 8.40, Fußdodenpasta .Wilkö" eine Dose kl 24.80, Glühbirnen ein Stück k 50. Am DienStag: Herrenanzüge, Spitalmäntel, Herren- und Damenhüte, Krawatten, Beamtentuche für Anzüge und Kostüme. Bühne «nd Kunst. Neue Wiener DÄhne. Ei« Abend deutscher VolkSknnst. Ein' Ragout aus den verschiedensten Dichiungs« Orten, in „dein die Beden mit Heine, Jdä Boh-Ed mit Goethe, Nestroy mit Borries von Münchhause« und Liliencron mit Raimund. Zusannnengebrächt waren. Herrn Beregi, .welcher den Mittelpunkt des Interesses seiner Landsleute bildete, war Gelegenheit gegeben, uns den ersten Monolog. Fausts samt „Der Erdgeist" und Wagner-Szene zu bringen, Dieser, m der Maske wenig markante „Faust" ipteressierw auch innerlich nicht allzusehr. Der. riNgerck>e „Faust" war denn doch etwas zu äußerlich, "gestellt, bielleichft zu sehr Rezitator, tcher doch zu wenig großer Rezitator. Die Szene .war schlimmste." Provinz. — Wirkungsvoller war Goethes „Erlkönig", d^n Beregi mit dem modulationsfahigeu Klang seines schönen Organs "sprach. „Die- Braut von Korinth" und Heines „Ein Weib" rissen weit weniger hin. Von den übrigen Vortragenden des zweiten Teiles dieses bunten Abends seren Nora Herbert mrd Richard Duschinsky hervorgehoben. Nestrvys Posse „Frühere Vrer hältnisse", welche den Abend beschloß, wurde vertaddädelt gebracht und wirkte ganz und gar nicht nestroyisch. Immerhin hatte Max Wittmann einen gewissen Nestroy: -Zug in seiner Darstellung; hier scheint eine Begabung zu stecken, welche nicht ungenützt bleiben sollte. Anton Rudolf spielte den Hausknecht dem Publikum zu Dank. Noch, weniger befriedigte das weibliche Duo. Es gab viel Beifall für Beregi, achtungsvolle Langeweile bei der Literatur, ungeduldige Tramway-Eile bei Nestroy. 8. 5 . Aus den Theater«. Burgtheater. Mittwoch den 1. Septemb« (6 Uhr): »Macbeth." Donnerstag den 2. ft/,7 Uhr): ^Nenaissance*. Freitag de« S/ft/,7 Uhr): ^Iphigenie aus Tauris^. Samstag den 4. (7,6 Uhr): J25te Jungfrau von Orleans*. Sonntag de« 5. (6 Uhr): »Der Bauer als Millionär*. Als erste Neueinstudierung im Burgtheater gelangt JbsevS seit ISIS nicht, gespielte »Frau vom Meer* am 11. September in teilwesier Neubesetzung zur Ausführung: Ellida — Fräulein M a v e r (früher Bleibtreü). Bolleth — Fräulein Mayen (Medelskv), Hilde — Fräulein MartenS (Rrthy), Arnholm — Siebert (Gimnig), Lhngstrand — Emmerich Rermers (Frank). Den Dr. Mangel spielt wie bisher Herr P a « l s e n, den Ballested Herr B a.u m g a r t n e r und den lremden Mann Herr D e v r i e n t. Als erste NeuheitimSchloßtheater gelangt Mitte September Rudolf Egers Komödie „Audors b ö s e r G e r st* mit deck Domen M a r b e r g und Claar uud den Herren Romberg, T r« ß l e r, Huber und Emmerich Reinrers zur Aufführung. Schlvßtheater. Mittwoch den 1. Eeptembe^ (6. Uhr): ,Das Konzert*. Dourierstag deu 2. (6 Uhr): ^Der erste Beste" — „Es hat nicht sollen sein*. F-reitag den 3. (7*6 Uhr): ^Biel Lärm um nichts*. SamStag den 4. (6 Uhr): „Der erste Beste" — „Es hat nicht sollen sein*. Sonntag den 5. (6 Nyr): „Die Äaffette". . O per n t h e a t e r. Mittwoch den 1. September (7,7 Uhr): ..Wiener Walzer* — „Die Pnppenfee" — „Sonne und Erde*. Donnerstag den 2. (6 Uhr): „Vda*. Freitag beit 3. (7,7 Uhr): „Madame Butterfly" (erhöhte Preise). SamStag dm 4. (6 Uhr): „Der Freischütz". Sonntag - dm 6. ft/,7 Uhr): „Tauuhäuser* (Pariser Bearbeitnng, erhöhte Preise). Montag de« 6i (7ü? Uhr): ^.Die.Entführung ans dem Serail". Dienstag den 7. (7 Uhr): „SaloUtc"." B o lks/o per. Mittwoch den 1. September (7,7 Uhr), ermäßigte Preise, Wägner-Zvkkus: „Der fliegende Holländer*. Donnerstag den 2. (8/J Uhr), normale Preise: „Fidrlio". Frertag den 3. (5 Uhr), ermäßigte Preise, Wagner-Zyklus: „Tanuhäusec". Samstag den 4. (5 Uhr), normale Preise: ..LLvrrllena ruZticana*. Hierauf: „Der Baia;zo". Nachtvorstellung ft/.10 Uhr), erhöhte Prei-e: „Toska*. ^Eavcnrdossi — Kammersänger Tino .Paltura a. G? Sonntag dm ö. (6 Uhr), erhöhte Preis'?: „Dka". 29. August 1920 sarm Montag den 6. (5 Uhr), ermäßigte Preise, Dagner-ZvkluS: ..Lohengrin*. Dienstag den 7.‘.(*/«7 Uhr), erhöhte Preise: „Rigoletto*. (Herzog — Kammersänger Tino Pattiera a. G.) Mlttwocm den 8. (7«6 Uhr), normale Preise, neüeiustudiert: „Zar «uvl Zinunermantt*. Der Vorverkauf beginnt heute, SamStag. Ka mm er spiele des Deutschen DolkS^ t h e a t c r s. In Aerrderung des Spielplanes gelangtDomeerK^ lag den 2. September Wedekinds „Schloß Wetterstein" zmr Anfft'chvung. Die Neueinstudierung " von Ibsens . ,H«bdw Gabler"' ivurde für Samstag den 4. September angesetzt. Im Wiener S't adttheater. finden heute zwei Vorstellungen „Der Totschläger" mit Karl Forpst w.d«? Rolle als Coupeau als Gast und Ballt) Brenners als» Gerväife statt. Beginn der Nachnrittagsvvrstellung unt 2 Uhr, der Abendvorstellung nur -7) 7 Uhr. — Mittwoch den 1. September wird die 5tvmödie „Dev ungeschickte Jongleur" (Le Jonglerm maladroit) von Henry BurMret nnd Hippolyte Smirin zum ersten Male gegeben. DieHanpt-- vollea, find besetzt von den Darnen Brenners, Gregor, Mark! |mtb! der: Herren Fuchs, Rennings, Schenk und Weißmüller. Äke'ne Wiener Nühne. Der große Aiwrans W den ,K^aN"-Borstel'Iungeir nE Oskar Beregi in der TitellduL' veranlaßt' die Direktion, den auch für Montag aLendK, anznsetzen? Der, „Abend der Volkskunst", an dem Oska». Beregi die ersten' Szenen des „Fcmst" spielt mrd bann unter anderem „Der Gvtt und "die^ Bajadere", „Erlkönig v»8 Gedichte von Heine rezitiert,' wird heute nachmittags, 3 Nhr^ - wiederholt. DienStag den 31. d. M. schließt die Sommers spielzeit mit der Auffühnwg des ,Iean". 'S Neue Wiener V v lksbühne. Heute um tfzB abends findet die Eröffnungsvorstellung im Thaliw-Thealech in Ottakring statt. Zur Aufführung gelangt „Der Pfarpetz von - Kinhfeld" mit Herrn B. Kutscher« vom Deutschewk Vvllsjheater als Hell und Fräulein Mella Ostheün vorch Deutschen. Theater in Hannover als Anna Dirkmayer. TW Wmzeyepp spielt Herr Direktor Felda. , Das Wiener Komödienhaus wird rm Schiwnlviür wegen Renovierungsarbeiten auf eine Woche geschlossen wertig An der Renais sancebühne findet am FrettwA den 3: September die (Ästaufführung des Lustspiels „Papa*? von Robert de Flers und G". R. Cattlavot statt. DreHauptvolV^ den Grafeu von Lazac, spielt Harry Walde«. Das öffnungsstÜck wird — mit freundlicher Erlaubnis des DiveklouH Bernau von Dr. Hmnz Schulbaur iuszenierL. > Re« a»s san e r b üh u e. Montas de» S0. «ß Dimstag den S1. d. M... Anfang 7.7 Uhx, .Theodore Mittwoch de» 1. «nd Donnerstag den 2. September geschlossen Freitag' de« 3., Anfang 7,7 Uhr, zum ersten Male: „PapNZ SamStag de« 4. »nd Sonntag den 6^ Anfang '/«? Uhr, »Papuß- - - . ...' Äravfführuns eines Ssterreichifche« WeeLes Ä Italien. DaS bekannt italienische VerlagShavS S o n hat das MNfikalische Lnstspjrl „Leambio ä» kiäuurnti- Dr. .Weil, in der Berwnung des Wiener Komyvnisti Proststor Leon E r d st «i n zur Uraufführung an de« ttalieuif Bühne» erworben. Gleichzeitig erhielt der Komponist deu Lustro, em zweites mrssMischeS Werk binnen Jahresfrist für. dm V> zuschrelbe».' - V " . Frü««ucho» de» Ara»i». Zur Pflege klasstsch^ moderner Chorgesänge hat die Wiener Urania «ne» Frauem;' Voraussetzungen der Aufnahme, die auf Mitglieder «nd Anschluß bestbesitzttlunen beschränkt ist.. Der besondere Beitrag für d«ß Frauen chor beträgt monasuch K 20. Anmrldnuaen nimmt de« genannte Herr Drrigenl am Montast deu 30. d. M. von 7,6 bitz /,7 Uhr und am Montag den 6. September von 5 bis V,6 Uh» i« Klubsaal eulgegeu. Die regelmäßigen NeLMge» fmi> " ebevdaselbst an jedem Montag von 7-6 bis 7,8-Uhr.abmdS und beginnm am 13. September. Urania. Heute, 7,8 Mr - (großer Saal): .MherÄÜ berg, du feine*. 7,8 Uhr (kleiner Saal): Durch SLdtncol. Bo» Bruncck «ach Bozen. Von Josef Vrustman».. '^5 Uh» (kleiner Saal): Literarisch-musikalische Vortragsreihe: GortL« 7 Uhr (großer Saal): Johann Strauß. 7 Uhr (Nein« Saal)< Karl L a f i t e. Frau» Schuberts Klaviermusik. 7 Uhr (Klo«' faol): QprrniSngerin Grete Teltsch«: Arievabenb. Am Klaviett Dr. Ad. Günzburg. — Mo«tag de« SO. d. 7,8 Uhr (Nein« «aal): block, »nd ckdil. vr. Fritz Gchvlhofl Lallttzinatione». 7,8 Uhr (KurSsaal): Fachlehr« mm IW Wunder der Kreises (L.).__ 7 Liieratur u^Wiffenschaft^ Literarische Notizen. I. Z« Vat Q«ell«t des Soyur. \ Im So har finden sich Zitate aus' „alten BLchiÜM^ Siftin Kadmain, die in der älteren rabbinischen LiteoatMS nicht nachweisbar find. Daher behaupten die SoharkMkvm baß diese Angaben fingiert find mrd daß der Verfasst^ seine eigenen Dichtungen als altes Gut ausgegeb«, um ittff der Kermtnis alter Quellen zu flunkern. s Diese, Behauptmig ist nicht zutreffmrb'. Das will an einem Beispiel zeigen. Sohar Abschnitt Kikudtz (ll, S.' " 2031b der Ausgabe Wilna) heißt es: finden in' alten Büchern geschrieben, baß Kam dm Abell die Weise'getötet hat, indem er ihn mehrmals gevlfse hat, " tvie. eine Schlange, bis er ihn getötet." So III, S7 b.. Bon dieser Sage, ist in der rabbinischen Literatur keine Spur vorhandeil, sie" wlnmt auch sonst nicht vor, und itvotz^ dem ist sie sehr alt. D'«m.sie wird schon von einem Schriftsteller verwertet, der spätestens vor 2 0 00. Jahre« schrieb.' Es ist die pseudoepigraphische Schrift „A p v kal y p sü Moses". Dort wird im Kapitel 2 folgendes erzählt: ' .-Eva sprach zu Adam, ihrem Herrn: Mein Herr, im Traume sah ich das Blut meines Sohnes Abek in den Mhud Kains, seines Bruders, fließe^ uud e.r trank es ohne Erbarmen. Mel aber baL ihn, ihm.doch eia wenig davon zu lassen; doch er hörbtz nicht auf ihn uud trank es ganz hümnter. . MdL Adam sprach zu Eva: ,Auf, laß urls hwgeh'n und seheck^ was" mit ihnen geschehen.' Es gingen aber beide lfin uitfali fanden Mel erschlagen von Kains," seines Bruders, Hand.*' Hier wird also die Ermordung Wels dadiu'ch aw» grölet. d„s; ,(l'11 i u b n -i B l u t Abc!» i r in ki. DieK auchf

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