Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 572 (25.8.1920)
- Date
- 1920-08-25
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2979076-2979416-2979650--05059-2990871- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
572 v ' ' Mett. Mittwoch .■ ■ ■ I ■■■ ■*!'——I V, ,.. ..*■«■■■ ,1!■■’ I I I II -l I l ■ Md' m Pension geschickt worden, worauf er polizeilichen Pexationerr ausgejetzt war. Ministerpräsident Friedrich, mü dem er bis dahin auf ziemlich freundschaftlichem Fuß gestanden 5er, und bei dem er sich habe beschweren wallen, habe ihn nicht empfangen. ' Sodann wird die Zeugenaussage des Bruders des gewesenen Stadtkommandanten pon Budapest, Ladislaus Hektar, verlesen, der angibt, Dobo habe sich wieder' holt gerühmt. Tisza ermordet zu haben. Dobo habe auch chrKart, ba| er v o n Friedrich den A u s t r a g e rst alte.n hätte, den slowakischen Abgeordneten Auriga zu ermorden. Horvath-Szamovics habe erklärt. Pr-die Ernrordung Tiszas von Friedrich wiederholt Geld grhEen zu haben. - Auch der nächste Zeuge Gegus sagt aus, das; sich DLbo gerühmt habe, Tisza ermordet zu haben. . 1 Angarn hat kremen Getreidellberschrch . Budapest, 24. August. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) ■^^tSfcfcctÄT a. D. Keller, der Oberpräsident der wieder Einsammlung des Getreides betrauten Gstreike- Verkehrs-Aktiengesellschaft. erklärte einem Mitarbe ter dD' , Magyar Orszag" - gegenüber, .daßin den Mühlen ppn Budapest und der Provinz sich gegenwärtig unge* Mhr - 2006 Waggons Getreide zur Verarbeitung be- 'ftnhen und ein ebenso großes Quantum iin Anrollen ist. Leider sei die Ernte viel schlechter, als erwart^ wurhss'. Bon einem Ex Port könne jetzt überhaupt wichet gesprochen werden. Vorläufig könne man bwß/den eigenen Bedarf sichern und erst im kommenden Februar oder März werde man in der Lage sein, f:ft* zustellen, ob ein Mehlexport überhaupt möglich ist. Es wsrbe vielleicht möglich sein, Schafwolle zu' exportierend. . Eiusammlung der Schafwolle chatte viel Erfolg, P, stuß man, abgesehen von dem hier verarbeiteten Osuantum Schafwolle, ein 'Quantum.-im Werte - von . 300. bis 400 Millionen Kronen nach dem Anstand wird yxportiereu können. (Die ,M-ichspvst", das Wiener. Hürtht)-BlaLt. hatte feit Woch.'n ihren Lesern vorgewgen, das? QÖsterreich von Umgarn mit Getreide versorgt werveu könnte. Man sieht ans den Erklärungen Kellers, wie die Wiener Horthy-Garde lügt. D. Red.) ' General Fischer von RuinSrtlen freigelasse«. Bukarest, 24: August. Generalmajor Fischer ist powder rumänischen. Regierung in Freiheit' gesetzt wvrchen und am 20. August nach Wien abgereist. ,'ck s "(Fischer, der im Weltkrieg die Bukowina einigechäle von der russischen Invasion befreite und dorr große Popularität geiroß. wurde von den Nmnänen widerrechtlich gefangen genommen.) Äe Neichsregiernng gegen das Korps Eschcrich. JIMi«,.- .24,.. August.. (Wolfs.), Das.KichU.aü inet t hach gich gestern mit der Qrganisat'-ou .Eschrrich besaßt. DieMeichsregierung war einmütig der Ansicht, daß hier fettrß/ Ausuahmebehanolnug zu gewähre'., sei, .und daß der Reichskommissär für die Entwaffnung die Angestörigtzn dieser Qrgansiat'on bei D'ncchführnng.d-er Enl- . waffnung genau jo zu behandeln habe, wie andere Staatsbürger. Ein Aufruf des Reichskanzlers. . Berlin, 24. August. lWolff.) Der Reichspräsident hqt heute einen Ausruf an das deutsche Volk erlassen, worin er ans die Bedeutung des Entwaffnungsaesetzes hstrlveist und erklärt, das Gesetz sei eine Folge der drchch^ das Spaer Abkommen übernommenen Verpflichtungen. Wer sein Vaterland nicht aufs neue durch; Nichterfüllung des Friedensvertrages in schwere Ge.-- ' sichren stürzen tvolle, dürfe sich "der Forderung der Waffenabgabe nicht entziehen. Ein KleinstadtWephrsto. .; Eine <2i(ficme!te non •«. Anski * > Einige Jahre vor dein Kriege bereiste ich die lftamsche Provinz, um an Ort und Stelle das Emi- PVtionsproblem zu studieren. Ich besuchte eine Reihe litauischer Kleinstädtchen und fand sic in einem schrecklichen Zustand. Schon damals, vor den? Kriege, vor dem Bolschewismus, vor den Pogromen und Judenschlächtexeren, waren die Städtchen franF und tot. Wer nur ein wdnig-Kraft und Energie hatte, ging eilig nach Amerika. Es bleiben nur Greise, Weiber und Kinder. Mit jeden? Dage/ging der Handel, der alte Erwerb, mehr ein. Das .innere Leben der Städtchen war zerbröckelt, gedrückt und hoffnungslos. , Im Städtchen Bescheukowjtschi, wo ich einige. Tage verbrachte, traf ich daS gleiche tragische Bild wie in anderen Städtchen. Dort fanb ' ich einen Verwandten, her dein ich einen Abend verbrachte. Einige junge Leine kamen hin. Vertreter der jüdischen politischen Parteiei!, usid unser Gespräch drehte sich die ganze Zeit um die Emigrationssrage. Mein Detter legte dar. die einzige Utsache der Emigration sei die furchtbare wirtschaftliche Lüge der jüdischeil Bevölkerung. Die' ' jungen Leute fändennoch eine Ursache: Die unerträgliche Loge,/welche nüch -der. Unterdrückung der Revolution von 1905 entstanden war. Einige fliehen aus Furcht,, arretiert 'zu Werden, andere können in der schrecklichen russischen Atmosphäre nicht mehr atmen und hräppen hinaus -in hie Länder der Freiheit. . Ins Zimmer trat ein alter Mann, fast -zprerghaft kseitt, aber dabei breit, so daß er beinahe viereckig aussah. Er war ein hochbetagter Greis mit. ftefgefurchten *) Wir entnehmen diese 'charakteristische kleine Skizze des bekannten Bubliqiiten dem .Moment in Warschau. ~ f ‘ Wiewer MvOgekzeit«»s ■ .■_ ■ %>- August .. <pgur y Rn die jüdischen Bankbeamten und -beamlinnen! Am 17. Oktober finden die Wahlen 'in den Nationalrat statt. Um für die jildischnationale Partei, insbesondere für den Abgeordneten Stricker in unseren Krdifen recht viel Stimmen zu werben, hat sich ein Komitee gebildet, dem Kollegen aus allen Banken und Bankhäusern angehören. Wir bitten nun alle jüdischen Beamten und Beamtinnen, die diesem Komitee angehören wollen, sich rechtzeitig bei Herrn Inspektor Alexander P o l l a k, II., Im Wcrd 9, zu melden. Die geistreiche „Arbeiter-Zeitung." Die „Ar b e ii e r - Z e i t it n g", nach Ansicht ihrer Verfertiger das geistreichste Blatt Europas, bringt foltzende Notiz: ' „W o m ft u b t c W ähler s u ch t. Pie ziomstisch^ '„Wiener 'Morgeklze.itmia" künbial zwei Wählerversamm-- . lungen an.' Eine Im Kursolon in V.öklnn, die zweite In der V o r derb r ii h I.' Ja. .die Herrxrr Stricker^ und Plaschkes suchen eben dort ihre Wähler ans, kvo chie . zu i finden sind. Airderc Parteien gehen' in die Werkstülten, . um zu agitieren, eine bürgerliche Partei packt ihre Wähler dort, wc> eben bürgerliche Wähler am Werke sind: an den Ll'.stftäkten." . ... Erst vor wen'l'geil. Tagen .hat sich die „Arbeiter- Zeitrmg" gewaltig darüber aufgeregt, das; „geuieiue?rnd diunme christlichsozi'a'le Demagogen" den sozialdeujotratischen Parteiführern an den Leib rücken, weil sie in teuren Kurorten. Erholrmg suchen. Sie hat gegew die ..bösartigen Idioten" gewettert, tvelche nicht begreifen wollen, daß arrch arbeiterrde Demokraten der Erholung: bcdüiseu. Und die „Arbeiter-Zeitung" hatte Recht. Das hindert sie natürlich nicht, jetzt den gegenteiligen Standpunkt eirr-. zunebmen und alle derzeitigen Bewohner. Voslans rtnd - 8er VorderbMü als Parasiten zu charakterisieren. Die lahme Ironie der „Arbeiter-Zeitung" ist umso schlechter angebracht, als die jüdischnatiönale Partei nie vorgegeben bas auf irgendeinen Teil der F'udemchast verzichten oder etwa die Begüterten dorr der Organisation ansznschließeri. Im übrigen sei der „Arbeiter-Zeitring" m'ftgeterlt, daß der besagten Versammlung irr Vöslau auch eine stattliche Anzahl christlicher „Genossen" beigewohnt nvd interessiert und achtrmgsvoll deir Anssübrungen der Redner gelauscht haben. Sie haben insbesondere derrr Abgeordneten S t r i ck e r, .Welcher irr seiner-Rede die be- . gitterten Inden mahnte, Wex.Wenerpfl.jcht restlos^ rrachihrrkoininen und -sich nicht:-von der sierrenriilnstigen Re< aktion einspamien zu lassen, und dieienigeir Großjriden, welche die Reaktioir stiitzen, .schonungslos: arr dorr Praicher stellte, Beifall gezollt. W i r ) k ö n rr e. u a b e r d e r - „Arbeiter*Zeitung" a'nch nicht d i e tranr i ge M i t t c 11 k n g e r s p a x c n, d ä ß v o r v i e r W o ch e n Genosse Renn e r i m s elb i g en Krr/r.sal on i n B Ö § l an m i,t d e m > a I c i ch c n P n b l i k n n> c t ii e gr o tz e. W äh.l.e r v.e r s a m rn l nn g s. ,a h.H-ehalten h a t. Bei. der bekannten rrormaleu Geistes- Veranlagung des Genossen Dr. Renner scheint cs uns ausgeschlossen. das; ec den Vösläner Knrsälon mit einer ,,W e r k st a t t e" verwechselt hätte. Besucher der Renner- Bersammlnng haben Uns auch berichtet, daß letzt ere viel .^mgemischteren" Charakter trug, weil sich gewisse ge- ' nössische Kreise .ostentativ' serngehalten hatten, , während die - zionistische Versavimlnng von Sozia'ldeinokrai.en, Kommunisten, Christlichsozialen und. Deutschuationalen Falten im Gesicht.' breiter Nase, zahnlosem Mnnd-und unsicheren, aber nicht erloschenen Augen, um die rote, wimperlose Lider lagen. Auf den Lippen!-.ig ein bittendes, hilflos und zugleich doch gistigüronischeS Lächeln. Ilm den Leib des Alten schlotterte ein-fettiger-Kaftan', auf dem Kopf stülpte sich über' das Käppchen ein verfetteter Sainthnt, unter dem schüttere, wirre, eisgraue Schläfenlocken., herabhingen. „Das ist mein Hansberr. Er ist über Achtzig" — flüsterte mir mein Vetter zu --- „in der Stadt hält niai'. ihn für einen Sonderling und beinahe für verrückt. Aber er ist kein Narr. Bring' ihn. zum Reden . . - „Nun, was gibt es Neues,' Neb Ber?" — wandte sich mit ironischem Lächeln einer von den jungen Leuten an den Alten, und das gleiche Lächeln trat auf einmal ans alle. Lippen. Der Alte antwortete nicht auf die ironische Frage, als hätte er sie nicht gehört. Er trat nahe an mich heran und ohne' Gruß stellte er, hart und abgerissene mit heiserer Stimme, eine Frage: „Woher? Ans Petersburg?" Dabei warf er einen sonderbaren Blick ans sei neu rotniuränderten, seltsamen Vogelangen ans mich. . „Ja,'ans Petersburg . . ." ,/Nun? Was gibt es dort in Petersburg? Muß lustig dort sein, he? — Man tanzt wohl ans der Gasw?" — fragte er weiter im selben Ton und wandte den Blick nicht von mir. „Woraus schließt ihr, daß es in Petersburg so lustig ist?" - ' „Wenn es dort nicht lustig wäre, wozu liefe inan denn hin? Einst sind die jungen Leute alle nach Mir gelaufen? Warum? Weil in. Mir eine berühmte Jeschibach war. Und in Petersburg ist doch keine Jeschibach; warum lystfen sie dann hm?" 'MM .4M »Wer lävst ideM vLw....hM Witz WMbmg?.lHW stark besucht war. Wir bestätigen der „Arbeiter-Zeitung" gerne ihre so oft wiederholte Behauptung, daß es „dumme Demagogen" gibt, welck>e. die Tatsachen so vlnmp verdrehen, daß der Blödeste den Schwinde! erkennt. Nur müssen wir fcststellen, daß. solche Individuen auch in der unmittelbarsten Nähe der „Arbeiter-Zeitung" zu finden.sind, was die köstliche Notiz „Wo man die Wähler sucht!" hinreichend beweist, i Jüdische Mählerversammluyg «r Mödling« VorderörLhl. Für Sonntag den 22. d. M.. vormittags, batte die Zionistische Ortsgruppe Mödling in der Vvrderbrüh! eine Wählerversammlnng einbernfeu. Fast 800 Zuhöres ivaren erschienen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden sprach Dr. P l a s ch k e s über die B e d e rr t u rr g der k o mni en d en Par l a m ents w a h I c n. Er betonte, daß deru jüdischen Volke große Arbeiten bcvor> . stehen; unsere Generation wird Palästina wieder e-nF barien müsseri.?lber auch in der Galrith dürfen wir nicht ruhen, den» sonst werden wir von rmseren Mitvö'Mu stets rrntecdrrickt tverden. Wir müssen unsere Vertretung in den gesetzgebenden Körperschaften haben und niüssen so wählen, daß wir unserem Volke und dem Staate, in dem wir lebett, dadurch niitzeit. < F Weder die Liberalen, noch - Chr'istlichsozlale, noch Großdeutsche schützen 'unsere Rechte, auch wenn sie jetzt vor den Wahlen versprechen. Wieso wäre eine solche Geistesvonridluiig plötzlich möglich? Wenn jene lagen, das; sie „nur" gegen die Flüchtlinge ankäiupfew. so ist es Lüge. Wer.einen dieser Kandidaten wählt, wählt seinen eigenen '.Schlachter. ., Die Sozialdempkratie ist ihren Prinzipien untren geworden, sie hat das Asylrecht geschändet : sie will keine• ..Jnden-Scluchtruppe" sein. Wir /.sind da aus. S e l b st h i l f e. angellüesen. Die nächste Zeit wird bedeutend schwerer sein, denn der Judenhaß lodert stark ans; und werm die bürgerliche Front siegt, dann werden wir umso mehr eines Sprechers in der Natioaalversammlnng bedürfen. Unser Programm ist das alte geblieben: 1. F r e i e s B cif e 'n n t n i szu m j ü d i s ch en B o l k e-und 2. C\V 1 o i ch ber c ch ti g it it g. Diese unsere Politik' hat auch bei unseren Gegnern Verständnisgesnnden. .;.- Stiirn!isch akliankie't ergreift hierauf Abgeordneter s ^ng. S t r i ck e. r das Wort. Er skizziert den Ausschwimg des^Monisinns in den letzten' Jahren, kommt dann auf ''dl'e^Möoner' JähreSko;rftrWz' 511 sprechen, und zeiflt den Uhterschfed itü der 'St'Unng 'der' Inden Oesterreichs mkv feiler der librigeu Welt, insbesondere Englands, M ihren.Mitvölkern. Er belelichtet dan n das Verhalten der Parteien . in der österreichischen Nationalversamnilsing zur Jndenfrage. imd schildert, wie die jüdischen Sozialistensührer sich bei Jndendebatten über solche Fragen binwegsetzen. Wir sordenr in nnsereur Prpärcnnm, daß sich olle P a r t e i e n z m: I u d e nfrage äußern, daß diese würdig gelöst werde. Denn' Duldimg ist gefährlich; wir lassen un s von ic.7; se re in R echte .nicht? nehmen. Niernand dürfe sich von den bürgerlichen Parteien dadurch bestechen lassen, daß diese behaupten, fiir geringere Ste n ern eiuzutreten. 5ktcht Ste it crn nn d 11 i ch t m a t e r i e. l l e r B e sitz st e h e n a u f d e m Spiele, soiidern das Leben unseres Volkes. In Budapest herrscht derzeit eine bürgerliche Negierung und doch wollte wohl jeder ungarische Jude '.iWenri nicht nach Petersburg, also in eine andere Gegend,nach Aiuerikaist das nicht einerlei? Aber gerannt wird, von Jung und 5tlt, wie zu einer Hochzeit." „?slso ihr glaubt, Elroßvaier, daß man nach Amerika nur des lustigen Lebens wegen fährt?" — fragte ich:-. . Der Alte wnrhe auf einmal sehr ernst und begästn dänir heftig, in zarnig-zänlischem Ton: i ) „Was habt ihr. denn geglaubt? . . . Die Jungen da haben euch voobl gesagt, das; man nach Amerika aus 5kot und Hupger rennt? Pfeift drauf. Hört ihr'ipfeift drauf.: Uh! Tun gerade so. als wäre Armut etwas 5'.enes für einen Jüdeu. Wann, sagt mir ödch>Vwann ivaren die Inden keine Bettler? Wir, unsKe Väter, unsere Großväter — wir alle sind fast Hungers gestorben — umd deswegen ist doch keiner van uns nach slinerika gerannt." 1 - „Damals hat M« von 5smerika noch nichts gewi-ßt. Was :war damals Amerika?'' «— warf-mein Vetter ein-. -„Wär's nicht Amerika, so waten vß andere lustige -Orte" — antwoitete der Alte — „daniais war 'gs „Jnnerriißlnnd". wo hie Leute das Gold -mit Schairfeln aiftgehobeu haben, imd deshalb ist doch keiner lüi'.gera>inti Warum? Weil die Inden Jndeic waren, Menschen waren! Daniats. hat man nicht_ Gegriffen, wie man so ohiiewerterH arrs seiner Heimatstadt weglansen kann. Wie kann Ich ans BeschenkcUm.tschi lveg. Hier bin ich geboren, hier bin ich aufgewachsen, hier ist mein Haus, meine Sclust', meine Familie, hier aus dem Friedhof liegen mente Eltern, meine Großeltern und Urgroßeltern. Hier kenne ichjeden Imd jeder mich. Kurz,-hier bin ich ein Mensch.' Wie könnte ich .von hier fort? Aber die heutige JrrgöM ist mit all dem fertig gewordcrr. Gott? Wer ist Gott?. Was ist Gott? Thora? Was ist Thora? Eltern? .-Wer kümmert sich um sie? Wer -hört auf sie? Es gibt keine- Elternl Es gibt nichts, gar nichts! Und da' esnWs, M -7 kann Mn rennen, wohin Men die Füße tragen.'«