Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-08-24 · Heft 571 (24.8.1920) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 571 (24.8.1920)
Date
1920-08-24
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979649--05052-2990863
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

anBiHBMBaa Nr. 57! Mkn. Drenstaff Wiener MorgenzeWm- * Eine ungewöhnliche Anwendung des lautsprechenden Telephons hat man m Amerika üir die National Presidential Convention, die jüngst im Rieseusaal des Coliseums in Chicago staitgesundcn hat, mit Erfolg versucht. Der Laut--- Verstärker ist hter nicht wie anderswo benützt worden, um die -Reden der 'Bellammlung in e.nem Ncbemaum hörbar zu machen, jsondem er biente im Colismm dazu, die Stimme deZ Redners so i n verstärken, daß sie in dem gewaltigen Saal au jeder Stelle verstanden rverden konnte, was sonst für,eine menschliche Simme unmöglich gewesen wäre. Die Worte drs Redners 'wurden von -einer am Rednerpult angebrachten Aufnehmervorrichtung zu den Schalltrichtern in der Mitte der Decke des Saales geleitet. Die Worte des Redners und ihre Wiedergabe durch beyt- Laut" Verstärker stimmten zeitlich genau überein. Die vorne sitzenden Zuhörer hörten also den Redner selbst und das Telephon, wahrend die weiter entfernt Sitzenden die Rede lediglich durch das Telephon vernahmen. Es wird betont, daß irgendwelche Anstrengung des Redners zum Lautsprechen bei dieser Einrichtung vollständig überflüssig wurde. j r * Verhaftete Wiener Betrüger in München. Auf leie» jraphischeZ Eruchen der Posizeidirektion Wien wurde in München ein angeblicher Ingenieur und Konsulatssekretär v^Mien wegen Betruges rn der Hohe von drei Millionen Kronen verhaftet. Er soll aus dem Gefängnis in Berlin entsprungen sein. Mit ihm. wurde auch ein Verwandter, angeblich ein Leutnant a. D., sestgenommen. Beide gaben an, daß sie nach München zu den Festspielen gekommen.seien. Die Namen der Verhafteten werden nicht genannt. £ -" * Lassenrtnvrluh. Am 2i; d. M., nachts, wurde int Bureau der Firma Äldolf Ruhmaun, 1. Bezirk, Kolowratrnrg 7, eine eiserne Stnffe erbrochen. Gestohlen wurde aus ihr ein Portefeuille mit 389.640 Kronen. * Mn gewesener Oberleutnant als Einbrecher. Am :T9. b. M. wurden ailf Anzeige des Flüchtlingsherms in Margareten, Kaserne in der Siebenbrunnengasse 37, der ehernalige .ungarische Oberleutnant Ladislaus Horvath und der Privatbeamte Mexander Aranjo..ssy in denr Heime .verhaftet. Sie tollen in der Wohnung eines Büdapester WanMrektors einen Einbruch begangen haben. - > . . . < i > w Falsche Krimirualveaurte. Nach einer jüngst erstattete» Mnzeige Haben zwei Männer, die sich für Kriminalbeamte austzaben, der ZM Dav'ib, 3. Bezirk, Tandelmarktgasse 13, dm 48. v. M'. .700 Kronen entlockt. - > » Mchstähle. In einem Straßenbahnzug wurde am ft.6. d. M. dem Bertold Reis, Grinzingerstraße 87 wohnhaft, eine Brieftasche mit 500 Kwnen und zwei Gepäcksschernen über zwei schwarze Ledernster, die Kleiber und Wasche im Werte von 20.000 Kronen enthielten, gestohlen. Der Dieb' hat unverzüglich mit den Scheinen auch die Leber-- BKoffcr in der Garderobe des Westbahnhofes behoben. — Am ft.7». b. M. wurde bei Oskar L ö w, 9. Bezirk, Markt- Msse '6, ftin'Einbruch verübt, bei dem Juwelen und Kleider sowie --Bargeld im ..Betrage von zusammen 80.000 Kronen gestohlen wurden.! * Bo« häusliche« Herd. Gestern ftüh hat die HilfSarbeiterin Rosa Obzelka, H.. Schönugaffe 19 wohnhaft, ihren im Bette schlafenden Gatten Ludwig O b z e l k a m i t *f 11- ' d e nd e m Ue t t übe rschüttet und ihn schwer verletzt. Ararr Obzelka hatte aus ihrer Ehe vier kleine Kinder. Seit einigen Monaten lebte Obzelka von seiner Gattin getrennt und die Frau hat ringestanden, daß sie die Tat deshalb begangen habe, '»um ihren Gatten häßlich zu machen und ihn dann wieder zurückzugewinnen". Sie wurde in flrafgerichtliche Untersuchung gezogen. ' * Auch Grabsteine «erden gestohlen. Am 21. d. M. ^wurden vom Grabsteinlaaerplatz der Barbara Kornthruer, Simmeringer Hauptstraße 197, ein Felfenkreuz aus schwarzem schwedischem Grapit Nr. 16.976, eine Platte aus schwarzem Granit Nr. 16.984 und ein weißes gotbffches Kreuz aus Laaser Marmor, zusammen K 14.390 wert, gestohlen. Auf die Wiedererlangung der drei Grabsteine ist eine Belohnung von K 1000 auSgesetzt. * Opfer der Badezeit. Gestern vonnittags ist in der Me» Donau in Floridsdorf der 16jährige Hilfsarbeiter Franz Mrazek, XX.. Pappenheimgaffc 42 wohnhaft, beim Baden ertrunken. X . '! '. * Dom Tod ereilt. Der 59jLhrkge Fabrikant Jakob Schön, VI., Schmalzhofgasie 1B wohnhaft, wurde gestern auf der Marialnlferstrahe in einem Straßmbahuzug von Herzschwäche befallen. Zwei Sicherheitswachmänner trugen ihn in die Filiale der RettmtgSgesellschast, wo ihm Hilfe zuteil wurde. Iuf dem Wege ins Sophienspital ist er gestorben. j * Der Privat-Klein Handel In Petersburg wurde, wie aus Moskau gemeldet wird, endgültig verboten. Der Petersburger Sowjet hat Maßnahmen getroffen, um den vielen, Kleinhändlern. die nrm orbeilslos geworden, sind, Arbeitsmöglichkcitrir ^«verschaffen. j . * Schulnachricht. Am 18. September d. I. eröffnet die Privat-Bolks- und Bürgerschule mit Oeffentlichkeitsrecht in Wien, 1. Bezirk,' Hoher Markt 3, ihr 52. Schuljahr. Gegründet von dem rühmlichst bekannten Pädagoge^ einstmaligen Vizepräsidenten und Ehrenmitgliede der Wiener Pädagogischen Gesellschaft D. Simon, hat diese Lehr- und Erziehungsanstlllt, welche seit ihrem Bestand mit einem vor^ füglich geleitetem Pensionat verbunden ist, schon in Heu! ersten 'Jahren ihres Bestandes sich den Ruf erworben, eine .Statte zu sein, woselbst die modernsten Erziehungs-.. und Unterrichtsgrundsätzd zue Betätigung gelangen, wo die Zöglinge, neben seiner Sitte und ausgezeichneter Charakterbildung um-, fassendes und wohlsimdiertes Wissen erlangen können: . Gar Manches von dem, was bei der gegenwärtig im Zuge begriffenen , Schulreform als bodenständiger und als Arbeitsunterricht in Zukunft vorzügliche Früchte zu bringen verspricht, ist an l dieser Schule vor Jahren schon praktiziert worden, zumal die Nachfolger Simons, die Institutsdirektoren Bauer, Pla„er, >Salatt»a und Duschinsli, stets an der Spitze des Fortschritts Mitteilungen «ns dem Publikum. Kitty Kühner FerryWächtl Wien, I. Bielitz "■ Verlobte. Bielitz, im August 1920. > 8893 B BILXtANTEH, Perlen, Gold, Silber, Platt« und Uhren kauft zu Höchstpreisen Setter, | B RSL.L ANTEN pE5l|*ENun<iJUWELEN A 5 kauft teurer als Jeder Wago, Juwelier, I., Graben — 111 Adresse beachten Hl—— auf irnterrichtlichem und erziehlichen! Gebiete marschierten. Bei dem Umstandr, baß die besagte Ansta't über einen ausgewählten Lehrkörper verfügt, der dem Jndividualitätsprmzip nach jeder Richtung, in vollem Mäße huldigt, was bei der beschränkten ' Schnlerzahl — höchstens 15 in einer Klasse — ohne Schwierigkeiten erfolgt, wird,e£ möglich, daß selbst minder begabt« Schüler dennoch das vorgeschriebene Lehrziel erreichen. Die hervorragenden Leistungen dieser.Lehr» und Erziehungsanstalt finden übrigens nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland verdiente Würdigung und jahraus jahrein beherbergt bas mit ihr verbundene Peuftonat eine nicht unerhebliche Anzahl von Knaben und Jünglingen, die aus dem Ausland Hieherkommen. Im Schuljahr 1920/21 werden zu gründlicherer Erlernung der hebräischen Sprache zivei Kurse eröffnet, einer für Anfänger, der andere für. Fortgeschrittene; ebenso ist Gelegenheit zu gründlicher Erlernung fremder Sprachen:-h,es Französischen, Englischen und Tschechischen gegeben. Die Anmeldungen für die Kurse sowie für die Volksrmd Bürgerschule und das Pensionat finden bis 15'. d. M., täglich zwischen 12. rmd 1 Uhr, statt. M 18. d. M. werben Anmeldungen nur an jedem Mittwoch zwischen 4 und 8 Uhr entgegengenommen. Export deutscher Dramatiker nach Amerika. Ms N e w- Dork wird berichtet: Die Lasky-Gruppe hat sich' zehnjähriges Vorkaufsrecht auf, alle Arbeiten der hervorragendsten' deutschen 'und österreichischen dramatischen Schriftsteller gesichert. Es werden Hauptmann, Sudermann, Fulda', Bahr Und Halbe gen«!nt. Max Reinhardt soll sich verpflichtet haben, neun Mörmt« des nächsten Jahves in Amerika zu verbringen, um die Arrfführungen der LaSky- G'ruppe zu leiten. * Sie erhalten auf Wunsch ganz gratis und franko di« groste Musterkollektion vom Großen amerikanischen Schnellverkauf rm Restenmarkt, Wien, VI., Damböckgaffe 10. Postkarte genügt! * Das Vewerbeförder»ngsa«t des Jüdischen National» ^ates, Ik^ Taborstraße 20 » (Tel. 41-6-30), hat im Rahmen seiner Bestrebungen zur beruflichen Umschichtung der Jude« in der Richtung der Zuführung derselben zur manuell-produktiven Arbeit einen Arbeitsnachweis für jüdische Arbeiter errichtet. Alle Juden werden dringend ersucht, die Jntentione« dieses Amtes dadurch zu unterstützen, daß sie sich bei Bedarf au Arbeitskräfte« irgendwelchrx Art an diesm Arbeitsnachweis wenden, in deffen Evidenz Profesffonistr»,' Hilfsarbeiter, Lehrlinge aller Art, HanS- und.Bureaupersonal nsw. vertreten sind. Lin Roman aus dem Osten MENSCHEN IM ABGRUND Roman / von Jakob Fingermann Preis gefunden Mark 12.— Neue Urteile: „Das Bach.. überragt an Bedeutung bei weitem alle jene Werke, die bisher uns über diesen besonderen Kulturkreis bekannt geworden sind ... Der unentwegte Idealismus des gläubigen Judentums steigt im Hintergründe über dem Schauplatz sittenlosen Frevels im Clanze uralter, frommer Poesie auf . . . Die stürmische Bewegung der Handlung hat eine meisterhafte Geschlossenheit des Gefüges der Einzelheiten, der Stoff wird nicht zu naheliegenden Sensationen missbraucht, Vielmehr macht sich ernster, künstlerischer tmd sittlicher Wille achtunggebietend geltend “ ~ K, v. Per fall (Kölnische Zeitung), „Man kompromittiert ,FaccvseI' nicht, wenn man ,Menschen irn Abgrund* mit ihm in eine Reihe stellt/* Südtiroler Landeszeitung, Meran. R. Löwit Verlag, Wien> I.. Fleischmarkt 1 24. August 1920 * Indische Volksschule. Da» NsterrichtSamt des -»discheu NatwnalrateS fär DeutschSsterreich «i»t bekannt, daß die erste lit d rft ch e B o l k»s ch u l e in Wien mrt Beginn de» SchuliahreS 1920/21 im II. Beritt eröffnet wird, und zwar nsrlÜuffa die e r st e « n d z w e i 11 Ä 1 a \ i r. Die Unternchrrsdrachp K de «ts ch. H e t r ä i f ch wird nach moderner Methode alS ltbende Sprache gtlehrt. Diese BottSschule dient zugleich als Vor-- bertltungSschule für daß Jüdische Realgymnasium. Schtiler/abl beschränkt,, daher kan« nur bei v e ch tz e i t l g e r A « « e lb u n g mit einer Ausnahme m diese Schule gerechnet wersrn. Voranmeldungen (die betreffenden Kinder sind ,mitLubrinsteL) werden täalich (außer Samstag und Sonntag) «achmrttags va« 3>brs 4 Uhr im Uuterrichrsamr des Jiidischen Natronal^ot'S. Taborstraße 20», entgegmgenommen. woselbst auch AuSkünffe erterlt «erden. Veremönachrichten. , H e bft' a i s ch e r L e h r e r v e r b a n d. n., Grotzr Mohrcngass« 16/22. Heute V-8 Uhr abends Plenarversammlung Er Lehrer und Lehrerinnen mit sehr wichtiger TageSordumr». Erschemen Pflicht! _ Die Ernährung. Der Marktbericht. - : Die Beschickung der Märkte war gestern im allgen«inen schtvächer, doch fiel dies gar incht ins Gewicht. Die Preise für Zwetschken haben sich weiter ermäßigt. Auf dem Naschmarkt wurden durchwegs für gute Zwetschken 6 Kronen per Kitvgraurm verlangt. Vereinzelt sah man rwch Händler,'die 7-«oder 8 Kronen forderten. Ein le ichter Preisnachlaß ist auch beim Kartoffelverkanft zu verzeichnen. Auf dem Naichmarkt und m der. Biktnalten halle waren markenfrei gute Zkartvffel zu K. 6.10 bis K. 6.80 zu haben. Im übrigen hat sich die Preislage« auf den Märkten wenig geändert. Ans dem Rudvlfsheimer Markt gab es' heute Kohl zu K. 3,50 per Kilogrannn. Der F l e i s ch v e r k a « f war, wie gewöhnlich am Montag, garz belanglos. Der größte Teil der Vorräte blieb unverkauft. Auch, lebende Karpfen, 'zu 120 Kronen per Zftlvgramm, die noch von. derr Samstagmärkwn übriggeblieben waren, fanden wenig Abnehmer. Die Enrährmrgsvorschriste» für das Gast- und Schankgewerbe. Nach Aufhebung einer Reihe von Bvrschrifben, betresfeich< die Einschränkung des BerbrmrcheS vo« Lebensmittel« iij>. Gast- und SchM,kwirtschaften (einschließlich der Kaffeehällfer),'^ bestehen nunmehr folgende der bisher geltende« Vorschriften zu Recht: Brot «nd weißes Gebäck dürfen nicht abgegeben werde«.. Eier dürfen nur als Hauptmahlzeit, und.zwar nur wahrend der Stunden von 12 bis 2 Uhr mittags und von 7 bis 9 Uhr abends, verabreicht werben. Fleisch und Fett: Es dürfen keine in geschmolzenem Fett welcher Art oder de Oel gebackene Speisen (Fleisch- und Mehlspeisen), ebenso Tunken, die unter Verwerrbung von Oel Lereitet werden, ferner Butter (roh rmd zerlasse«) verabreicht werden. Milch: Die Erzeugung von Schlagobers (Schlagsahne) nnd Aoghurt, der Verkauf dieser Nahrungsmittel und imi' Rahm jeder Art (Obers, Schmetten, Sahne) sowie biy Beewenbung und Verabreichung voir frischer Milch (auchx saurer) überhaupt ist verboten. Zucker: Die Verwendung und Bevabv^chung von Zucker oder aus Zucker erzeug^ Präparaten ist verboten. Bier: Die bisherigen Vorschriften bleiben aufrecht, Und' es sind insbefouderc die jetveiligen Höchstpreise für Bier einzuhalten. __ Ausstellungen. Kunstausstellung in Salzburg. Im Künstlerhaus Hat der .Wassermann" seine Aus-: stellung eröffnet. W^nn man durch die Säle geht, wird einem bewußt, wieviel von dem, tvas in Wiert Rang und Wtsehen 'genießt, aus Salzburg stanemk. Hart« und Faistarwr haben hier mit bewnndernstverter Energie ihre Ideale in WirMchkeit umgescßt. Salzburg, das zurzeit die österreichische Literatur beherbergt' (im Cafe Bauer pflogt sie nächtens zu tagen), will auch künstlerisch zweite Zentrale des Landes werden oder zumindest die Somnierresidenz der geistige« Aristokratie. Harta, der kluge, feine Kopf erzählt von per. Freude, die ihmdie Arbeit hier bereitet. Die neue sArrsstellung hat die Untcrstützmrg zahlreicher Privatsammler gesundsn. So kommt es, daß an der Haupttvand des Mittel-« saales Eezanne, Eourbet, Gauguin, Manet,' Klimts Schiele, und Hörmann mit erlesenen Originalert vertreten sind'. Nicht unwürdig nehmen sich neben Courbei die Blunlenstücke Fäiftinrers aus imd Horkas reiches Können gibt in zahlreichen Nemäldsn und Graphiken der Ausstellung ihre charakteristische Richtung. Die Auswahl scheint rigoros gewesen zu sein, denn man trifft nur selten Werke von schwacher Qualitäj, dagegen viel Erfreuliches von N. C. Airberscn, Jan Orltfen, Julius Zimpcl, Pesch ka, Schülein aus München, Alois Wach, A. Mutier, einen Münchener von der Art des Zeichneetz Zille und vielen anderen Künstlern, die kraftvolle Individualität mit neuzeitlicher Ausdrucksweise zu vereinen wissen. Prosesso^. Harta verschweigt nicht, daß es auch Widerstande zu überwinden 'gibt, Widerstände, die das Alte unweigerlich mtd überall dem Neuen bereitet. Aber auch dies wird bald Vev» grssen sein, wenn das Gute nnt der ihm innewohnenden Kraft sich Geltung verschafft habeit wirW Mit aller Zuversicht^ verabschiedet man sich von dem freiuirnichen Mentor, dem b»zs Berdieilst gebührt, die Salzburger Festiooche mn ein sehen§> werte» Schaustück, ebte Ausstellung, die keine Vergleiche zu. schien braucht, bereichert zu haben. , K. M. {

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.