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Wiener Morgenzeitung · 1920-08-22 · Heft 569 (22.8.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 569 (22.8.1920)
Date
1920-08-22
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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ftr. 56$ 2? Uiioiist^KM^ SM5^ Mann den deutschen Behörden rü'Mrlie^eru; erbeschränkle sich d<MMf, ihn m Berlin uüter Hewackimch der DHatdetektivS zu lass«. Er eilte nach Wien und machte die Anzeige'im GichrrheitS'- LrtMch-' welches vermutete, Haiker . konnte mit Frau Szcll nach der S ch w'e iz geflüchtet sein, und setzte öle Orenzbehörden mtd die Schweizer Behörden telegraphische in Kenntnis. Gestern würde v<- das Haar . in Zürichs . verhaftet. . Sie wähnten im Htztel 'Dolher und . in ihrem Besitze hatte man 2Ä)V'Dollar und Söev.Bre sowie Wertpapiere gesunden, also l'tittt <§üttwt«,. die den Schaden, d^n Dr. SzaiovicS 'erleidet, fast gutwMt. ^Dr. Hacker" hatte einen Paß der kolnmbischen Gesaüdkfchast in'Londvn öei'stch. Beide schein« di-Absicht gehabt zu hoben, .nach Italien zu verschwinden, Uhr einer scheint ent-- | lofitmcn su 'fein t Ludwig Ozrll, denff es traf hier die Mitteilung zu. daß er der Beobachtung durch die Privatdetektivs in Berlin 1 entsprungen ist. , . J©ie Lage der Kriegsgefangenen in Nntzland. s"' Im Verettch „J'rüit Omsk" haben Mmge.ehrte MriLgsgefatrg?ne «iügehend über die Derhältnissr im Lager Mtzl>tt--Omsk Bericht erstattet. Seit der Sowsei<- 'iherrschaft sind die 5kriegsgefangene'ns.nitzt schlecht' fliegt: sie genießen ein^ Gensctzenwütdlge Be- Htfudhrn^. . Die äitf. s^rbeit^ ÄffiHLilMi haben gute ■ HeManftmögtichkeiten und leben ssühr gut. Die- Preise har 'Lehensmitftl in Omsk sind ^LrhältnismMg billig. tzsSkEende>'Zzsfeni 'gebatk. Ausschluß.: Es'kosten: 1 Pfund Wsitieß'.rff Oütfk Z50 Nnhel. iisHeberßbnrg 5000 9?;uX>:-t, •|l• Hsurid''Graubrot in O"msk 3M'Mlh^,^ff,. Petersburg iBsER'ch>l^>^MetzMilch, in Ömsk .60 Rubel. isrDeters- -bürg ist sie . nicht chü hochenz- 1" Pfund Fleisch in Omsk '-ISÄMiA 160 -NMin Petersburg 2100 bis 2500: Rubel, ein alter- Anzug in Omsk 30.000 Rubel, in: Petersburg 100.000"Rubel und billige, neue Schuhe .in Äulsk 8000 Rubel,- in :PeterS6ltrE..M.OO9. .Mhel. Rach Angabe der jiingst ' eittgetrofftnen Heimkehrer tvärvffdr.ingend.MttMDig: 1. Medita-nreyt^ inshefonddrs. solche..geg'xu'.stzl^Wus'j*‘' SL •Ätzrtzfe*j 3.-eine größere Anzahl Schisse, welche die KriegsgeMgenen vonNarwa aus heunbesörderronM Mr.Wreg^auf.her Ostsee nur '$ bis 8 kleine,deüttchtzWHiffL., Mch..Pakten, in Petersburg, Hamburg zM.'. Raittzra.M^r./zalilxefche. AviegZtzeKüg^ne yuf. Mirgnssiart. Me, Hilfe ausländischer Letzte Nachricht«,. Gründung eines Vereines der „Erwachenden Slowakei". s i e bunten. SBthiet' in Mx l^efüngcnschaft verbringen müssen. Die Bestimmungen des Kopen- Hetgeneb Vertrages' Mrden Wohl 'iaileLkannt, aber,'stach j DWüilken der Betreffenden Hshörden ^Handhabt, .weHe erklären, datz dkh ^anKttStts OMie^e..Whi^va'ch KM§'-UMen'M?dert,"sM1n der ReiDnfolge, wie s.e ihnen beliebt. ' . ■' ... - Abtransport »us Sibirie«. x'-. Die.-Merre.ichrsche Rote. Kreuz-Mission jxi MibirM meldet.-daß der. Kontrakt mit dem Dampfer Mischni- Nottgorod" durch die Spaltung in der Direktion der :,,Dobro)valG-UotM hinfällig gelvorden ist ,rnd hie Lran^orteinrichturrg abgebrochen wurde-. Für. den Er- 'sah: .an Schiffsraum zum Transport von österreichi- ,'chen Kriegsgefangenen wurde, bereits vyrgesorgt. Der!Tschechen-Transportdampfer „Präsident Grant" Wied .700 Oesterreicher, bei Abfahrl^terinin 20. August Ä,ladityysto^. mitlMmen. Das Mitglied unserer Mission Don/de^ Heilen hat .telestrapyisch die Absicht gemriret, jüW. -MerchnerUdj^sk mDch Innersibirien, vor allem Mach Jrkuisk und Ärasnoj'ars.k.Khzug2h.!r.n.-, rM.tzort, «irxe HHNöKttion-Htth hM.iAbtr.anDoxt emznleitsn, dg^drrv daß der über Stettin S^Mer^ersKeiM.Ha^. zWite pstermichische Mte Kreuz-. ÄUgW,. Herx. -Fritsch, führt den Abtransport''aus den gen^Mten. GebieMt önrih uyL beabsichtigt dann, ebencsa^ls NM Jnnerfihirien .abzugehen. r.^Dv'K Kriegsgefaugenenäm^ meldet, sTranüpptd -vdm Dampfer ^Herbert Horn" ü yrid. LbO-Heimkehrern aus Rußland heute Sonntag in Küttekdorf-Hackittg einlangt. Prügerrtiü-t. Oattowitz . haben sich beklageüstveriL ÄusschrHunben,Migne1, denen einige Menschenleben zum Opfac^. gefallen, s.in^> Die Vorgänge futb eine Folge ^d^nnter dM kreMH en Beb o lle rung de^G ebixtes herrtve.5chr durch die französische. Ofkü- . Äbftiuunung^ über die künftige Augehörigkeu Werschsesiens zu. überwachest Hai,, an* fche^end^.noch^.gesteigeri w^rde.^ Aber es,wäre ein wahres..Muyder,wenn von, dem dentsch-polnifchen Sall ^d^ul. um,'cme;r Atchew.handeti es sich im t .jvorhdn' Miöen^ lvÄche.Äe ganze Geschichte am wenigstell angehen. mag bte Hubeü. Darüber LerüchM 6ip „Vossrsche Ztzitllttg": . ,Hle. deutsche . Hchörde. dre. in Kattowitz angeblich die Befehle ött ftaiMsischAt BesatzuttgsVehörde auSsührte, hat die allgemeine - Verwirrung, die infolge der Unruhen tot Kattowch bestand, benützt, um eine g roß zügig e I p denaustreibung in die Pege zu leiten. Bezeichnender-' Welfe ließ man .Polen unbehelligt. _ Jüdische Arbeit fe x hingegen wurden auf Heuunziatiouen, ,züdenen vie Polizei anfkeizte, aus den Arbeitsstellen geholt und gegen den Protest ihrer Arbeitgeber auf AutoS verladen und der Grenze Praa, 22. August. Der „Deutsche Nachrichtendienst" meldet: Wie „Narodni Nüvrny" berichten, svü nach dem Mn st er des „Erwachenden Ungarn" ein Verein Lev „E v w a.ch e n d e n Slow a h e i" gegründet werden zur Verteidigung der slowakischen nationalen Idee. (Die Negierung in der Slowakei wird diestn Verein der „Erwachenden Slowakei", der nach dem Muster des „ErwMendsn Augarn" sich betätigest, will,! ihr besonderes Augennierk zuwenden muffen. Horthy-Geld rollt —- Achtung! Die Red.) ..:••;■•f. •; Die pornisch-rttsfischeu Kämpfe. Kön'igMe'rch..22.„ August,. (WoM . S o l d a,.u, ist heule früh v..o n P ölen b e f.c h t werden. Ihre Ptttröttillm 'habiu bereits I-ll-o w o -erreicht. Der -Rilck^ug .8^7-.Aötd!ichel^ Teste, des russischen Rotdfliigels über^M l chw Nist in Ordnung erfolgt, doch scheinest noch stärkere Kavallerieabteilungen. nördlich von 'Eechtznyw' im Rückmarsch zu sein. Nördlichvon Cie-chäno m und westlich von:-Pultu.sk nmi geringe Fortschritte des polnischen Öffensivstoßes. Die stber .—Wissu)w vorgeh ende - polnische erste... Armee kämpfte südw c ft l ftch v o it O st r o w. Das -polnische Aen.rum erreichte auf der ganzen Linie den Bug. Westlich von C f). o l m und bei H r u b i e s z o w verstärkten sich die bolschewikischen Angriffe. Hart östlich und' nördlich von Lemberg wird gekämpft. Eine deutsche Protestnote wegen Oberschlesieu. " Berlirt. LS. Äirgnst. (Wolsi.) Drr Botsitzendr dudeutschen -Früd'nrsdelegaüo« ln Pans Kat heute dem-Präsidenten der FritdenSkonfeteoz anläßlich der- B o r tz a n g ein O b e rf ch l e f i c n eine Noie überreicht, m drr rrklärftwird, daß die Dildmw brwaffnrler Banden aus d'rr ortseingesessenen Bevölkez rung sich ebensowenig - nnt den Bestimmangcu des FnedensvLrstageI vereinbare«: lasse mit die ^Amvesenheit. orNrrmder bewaffneter Elemente. Die Rost, Wrft :auf. daZ-. schärfste die Beschuldigung zurück, daß die deutsche Regieruns. die A>u s°- s ch r e i t u n g e n u « t e r st ü tz t. habe. Die deutsche Regie- »rung erwarte von den verbündete« Regierungen, daß sie unverzüglich den S ch u tz detz L e b e n s und d e s - E i g e nt u m s der friedlichen Bevölkerung sorgeu und damit bie Vorbedingungen schaffen werden werden, die zur ungest^ten Fortsetzung -er-.Arbeit ^in diesem^sördas Wirtschastslrben-vo« ganz Europa so wichtigen Bezirke erforderlich seien. bLhörds, als der. Abtransport schon ln vollem . Gangs war, noch dir Auskunft gab, es handle sich Um eine Lloßr Feststellung der Personalien. Die Absperrung und Dnrchfuchun-g der Häuser wurde keineswegs von französischem Militär, I oridern rum der b< u t s ch e n,S t cherheitspolizci vorK-nomlnen. Bei der ZusammÄttreibung kam es zu At'3- - schreitungen der' Sicherheitspolizer gegen die' unglücklichen " Opsstr, dieg e s ch l a g e n mtd m i ß h a n d e l t wurden." ." Ist Deutschland wird man sicher nicht ermangeln, einige flagrante Noten an Frankreich oder die Ententemachte foszulassen. Aber wie wollen die dentfchen Zentralbehörden die Brutalitäten ihrer, Mckelh-uhenträger rechtfertigen, deren Derhalstm mit der Neutralität, auf die man sich ständig beruft, sogar nicht in Einklang zu bringen sind? .• - Eine „interessante" Episode. Die „großdentschen" Wähler von Wien-Jnuenost dürsten mit einiger lleberräschung die Mär vernommen haben,, daß sie, iüt festen Glauben, einen energischen Vertreter des deutschen Volkes int allgemeinen und der Bezirke Innere Stadt, Landstraße und Wieden im besonderen in die österreichische National- Versammlung entsendet zu hüben, nur eineck Portmi -zn einem „ganz interessallten" 'Ablitteuerver^alsen,; Jebensalls istk es sehr schön von Herrn Ädmn M'stller-Wstttenbrünn, seinen Wählern stoch rechtzeitig — unmittelbar vor' der Auflösnng des Hauses — die Äugen zu öffnen! Merkwürdig bleibt es unter Eeu Umständen aber doch, wenn rin Abgeordtieter sein Mandat gerade zwei Monate vor de» Neüwahkeü niedrrlegt und dies damit begrmtdet, daß es ihm iuliner an./der »Moliiischen Passion" gefehlt habe. Vor Tisch , las, man es anders, und die Besucher' der deutschnationalen Wählerversammlungeti vor den Wahlen haben vermutlich von dieser Jnteresselostgleit ihres Kandidaten ebensowenig' gemerkt wie die ^eser seiuer Wahlflugschriften. 'Sie hätten ihn sonst wahrscheinlich gebeten, seinen Neigungen doch keine« Zwang anzutorn ... Da er aber eimnal dieses Kreuz duf sich genommen und eineinhalb Jahve getragen hat, werden sie verwundert frageit, warum er ausgerechnet die paar Tage,-die' dem alten Haus« Noch vergönint sind, nicht mehr ,M Ausgaben verzetteln" wolle, „hie seinem Herzen fremd''find", wie er sich in seinem Abslhiedsbrief an -i-ss Präsidentmt tzes ParlämerttS und seiner Partei ausdrüüte. Da wir daran ztveifeln, daß die Herren anderweittg eine erschöpfende Antwort auf ihre berechtigte Frage erhalten werdeit, wollen wir sie hientit geben, zunral die Vorgänge hinter den deutschnattonal-antisemittschen Kulissen auch bei unseren jübischm Lesern einiges Interesse finden dürften. Die großdeutsche Partei krankt an dem Mängel einer ernstzunehmenden Wiener Presse. aDs einzige' deutschradikale Organ in Wien kommt seit langem nur für di« „reifere Jugend" in Betracht, soweit sie zwischen Karl May M KrjkL.tzsAMk KÄE, ^.^0/ .' , i.; «»««,« m wwwmm*mmp*wm ZiGAffETTENÖUlSEN SIe krdskttp&tfm cO* höchsten 5e««r«^P»n d«s K»ubch«?«u ••««»•»■■■*»amki«a In der letzten Zeit ist nun die Partei drrmtgegaygytein Tagblatt zu grünLsu, daS auch.von Erwachsene Mes^.., und 'abonniert werden soll. In den lötenst dieser -Sach-.isollten Kräfte gestellt werden, über..hie das. beritsch«.^ ..Schrifttum.verfügt. Herr'Adam Müller-Gstttenbrünn ist nus" der bekannteste von d-enVoffenbär. nkcht^ allzu.. Kahlrekhest DenWariern, die hchttsche Grammatik und Orthographie, .einwandftei - beherrschen. Ihm war > dementsprechend' , rfnii führende Rolle bei der neuen joimtglistischen Tnterjch^stttGgj .zngedacht. . Aber Herr'.. 'MaU--'MH^^ütkeU^nst'' hMküt, -Er hat alö erster. und^tMe.^ Direktor des' anttsemitffch:.^«-^; dachten Kaiser -JrwiläuinZ - SLa.btt.h«ats.rs seine Ersahrmrg«« miteinem rassenreirl-deutschen Kunstjüngertotm gemacht. «.»» scheut dieselben. .Erfahrungen mit einenr- - rassetlretnsiseutsch^n 'Zeitmtgsleserkreis.- Er bleibt lieber Mitarbeiter eines -.Jubettblatteb". Und als ihm srine. enttäuschten PartsigeNoMt Kö" Nnvereiubarkeif dieser Mitarbeiterschaft mit-'der Betatlgrmg als antisemitischer. Mandatar plausibel, machten, ..verlor ei eben jeine „positischr Passion" lllld beschloß,-.dem bfptsch«»» Volks lieber chMmge gute Bücher" (seine eigenen Worte!). gN schenVÄ^ . Diese „güten Bücher" werde«,-Nütützlich Von dem germanischen Jösalismushandeln und die" Wsä^reff','' di« ihm von dem nur rtuf. Gelderwerb ünb Matrrialiswys gestellten Judentum drohen, ergreifend und ftsselnp .schildern . ... . ' , . - * ,-y - >. EinhÄrat bei Heimamrs. ) Nun gibt es ans dem .jüdische;;' HeiratZui.4rkt. eft^esi, neuen Artikel: Kronprinzen a. D'. (die noch, itztmer. sin spewerden Wunen — mau kann nie wissen). Ewer Meldung' aus Breslan zufolge-findetheute in Shbillenört die'Verwbüng . des ehemaligen .Zironprilizen von Sachsen' mit 'der' TMter des Geheimen Äommerzienrates (das gibt es auch noch) Ärnsier. Helm a n nstatt:. Jetzt wirb es bei Heimanns chöch her» gehen: „Mein Schwiegersohn, der. Kronprinz,^.üstd - m«ws Tochter, dir Kronprinzessin." U'rü>" b«ts-">schSne'' EtsplÄ -HM" - Nachahmung finden, bis — der Zenträlverein btüitscherMtßatÄ 'bürg« jüdischen Glaubens erKären wird, es gebä keine-JÜden^- frag« in Deutschland, da bitöf - —. ^.i« hoiffcrt; |- Hrtmannischr, die KrönMnzess-in, . 7. -. ftr?1? rf**- Bisher haben die - Whtiken''-'-^Mtme''' ders-H«8nülMr/'M> sis Töchter zu - -vergeben hätten, - sich' - . nür bis - zu letoteiü Schiviegorsohu von t»er Garde verstiegen; jetzt, da die Gardenicht mehr first elasse ist, kornnterr die ousrangkertett Kronprinzen dran. Natürlich rangieren dann Msder-Wörse '-dE .KSnigreühe, G'rvßhsrzo'gtümer.. nfw. itt toohlgeordneter'Mihen^- folge. Sicher wird es nun, wo das -W--.-gebröch«n Bernühungeu mn Einheirat in die Hoyenzollerischen nicht fehÄk? Für jrbtn Fall, solange die Kosijunkinr '«rnstig ist man kanü nie wissen! . , \; Aber auch für die; aus schtnale^P'ezüge -Wtzten- '&$*>, rangierten Kronprinzen ist. die Sache nicht ganz ohne/ Schließlich ist cs sehr angenehm, nachdem man den Krieg verloren und, daran viel verloren' hat, einen Schwiegervater zu haben,.der am Kriege verdient hat. Und in ehr! gü.tgehändes Pankgeschäjt «inzüheiraten. Wi^.h'stbsch' wird das' sein, W. her, alte, Heünann — über 120 Jahy!: — z»t. sevteü Vätern eingeht,' wenn es dam: heißt: Bankhaus Heim am::, Firmengesellschafter: Georg, Kronprinz a. D. (wenn nicht, inzwischen andere Plütentränme reifen, für tMhe' die Hetpschasien auch keine Vorbildung mitgebracht haben). ..Wo, für. jeden Fall, Wan sichert sich. Bisher haben nur abgetakelt«,', verschuldete Garöel-entnantZ >:nd dergleichen, der Not gehorchend,' ihr blaues mit jüdischem Blut vermischt.. Rut^ haben auch die Kronprinzen, dir lriegLve.rschnldft. smd, lein« Skrupel mehr, ' rl''$i\ * Begräbnifie am heutigen Lage R c ii i, r srirdhof: 10 Uhr Walleniels. Elise, Ü Uhr . Leonore. — Ne n er Fried l\ o f - r> Uhr Pollak Mnc 9 Uhr 30 Pttn. Schon Fränziska, 10 Uhr Fränvi Gustav 10 Uhr?0 Mi«. Sndmann Chancia, N llür Garsunkel S.i'eßmM — Döblinger Friedhof: 10 Nhr LMrtr.Helene. .... * Bevorstehende F«h«t einer Zeppelins Lbe Wien. Zwsichen heute und Miümoch wird nn mö'derü«'Groß sjeppclln über Wien' kreuzen. Das Luftschiff, das - nach bin Friedeusvertrag Italien .mgesprochen würde, - rbensö - wie '- je etx Luftkrenrer derselben Klasse an England und Frankreich.abMiesi^ werden Mußte, muß am .25. d. M. in Mailand eintkeffen un! wird auf stmern Fluge über Wiem einige Kteffe. ziehen. . " Gefatschte Interim,Sfchxine. Mö - B n,d a p e f wird beuchtet: Bor einigen Tagen" hat ein ftrnger Manrft d§ sich Franz H a r s a u hi nanMe,..M.orr"NngärtschM;cchsichei Jndustrialbank einen Jnterimsschein aus mehrere hundert Aktie! deponiert sind den Austckg erteilt, dieselben zürn Bvrfenkürs z! verkaufen. Der Ansträs wurde ausgeführt und der ä«S dem Der kaut sich ergebende Betrag dem äWdlichen Härianyr ausgefolgi Spater stellte sich httüns.daß der Jnterimsscheirr gesällcht war: Dt eingeleitrte Untersnchnng hat ergeben? daß der angei'liche >H,trsanh auch bei anderen Banken, gefälschte- JnterimSscheme deponiert üni ungefähr kl 700.009 erschwindelt hat. Es wurde frsigestell,. das er mik dem 29jährigen technischen Zeichner Tibor H a r o S k c mdealisch ist. Haroska ist flüchtig. * Die zentrale des Jüdischen Nationalfond» i» Wie«, II., Zirkusgasse 33, bittet zur ÄtlkchfÜhrintg ein« äußerst wichtigen Aktion alle Frmnde iu folgende» Kurorten Badgastein, DoStau, Semmerirtz> G r i m m e o ft e i n. Gleichenbec^ Hyb

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