Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-08-22 · Heft 569 (22.8.1920) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 569 (22.8.1920)
Date
1920-08-22
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979647--05031-2990840
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

Wien, Sonntag Wiener Morgenzeitung 22. August 1920 Seüe 2 , . „• ' ( r liiBlteteaiMMfaM i Polittsche - Sir Herbert Samuel. In ivct Londoner „Zeit" fittt Morris ■^v Mper dre folgende Darstellung von dem politischen Werdegang des Oberkommiisärs von Palästina, Sie Herbert Samuel: rr Sir Herbert Samuel wurde am 6. November 1870 Au Liverpool geboren, jedoch in London erzogen. Seine Dtudien begann-er in der „University College School". Nachdem er eine Reise durch die Vereinigten Staaten gemacht hatte, bezog er das College in Oxford, wo er sein Studium beendete. Bei seinem Schlußexamen im Jahre 1893 erlangte er die Auszeichnung erster Klasse Zn neuer Geschichte. Noch während seiner Universitätsftirdien in Oxford befaßte sich. Herbert Samuel mit der Politik und war ein feuriger Liberaler. Mit 20 fahren leitete er als Vorsitzender der Russell-Klub, die wichtigste »liberale Institution an der Oxforder Universität. Samuel war auch ein vorzüglicher Redner, was zu seinen politischen Erfolgen viel beitrug. f Schon in seiner frühen Fugend kam Samuel mit den liberalen Führern in. Berührurig, hauptsächlich mit ÄRr. Ä s g u i t h, welcher mit der Familie Samuel- Möntague bekannt und befreundet klar. Die liberalen Führer sahen in dem jungen Manne einen aufgehenden Wern auf dem Horizont der liberalen Politik. Er, -äWe nicht mehr als 22 Jahre, als man ihn einlud, bei den Parlamentswahlen in South Oxfordhire zu kandidieren. Samuel nahm die Einladung an und stürzte Ach mtt dem ganzen Feuer der Jugend in den politischen ° rKconpf. Es gelang ihm nicht, zu siegen: die konservative Partei war damals, besonders in den Flachlanddistrikten von England, speziell im Oxforder Kreis, stark und es war einem liberalen Kandidaten unmöglich, ihr einen ZVahldistrikt in dieser Gegend zu entreißen. Herbert sSamuel gelang es allerdings, die Majorität des konservativen Gegners stark zu verringern. Im Jahre 1895 wurde er zum Honorary Secretair der „Home Countreß liberal Federation" gewählt: das bedeutet, daß ihm im Alter von 25 Jahren die Führung seiner der wichtigsten liberalen Organisationen des Landes anvertraut wurde. Bei den „Khaki"-Wahlen des ^Jahres 1900, die sich unter der Einwirkung des südsafrikanischen Krieges abspielten, als der Ultrapatriotis- 'nms und Jingoismus im Lande stark aüfflammten, stand Meckert Samuel wieder als liberaler Kandidat in Vouth Oxfordhire. Er siegte auch diesmal nicht, dertnngerte jedoch abermals die Majorität seines konservativen Gegners ziemlich stark, was bei dieser. Wahl jf$m ziemlich viel bedeutete. \ Die Gelegenheit, als Deputierter ins Parlament hu kommen, bot sich ihm dann schnell. Im Jahre 1902 iresigniete. der Deputierte von Cleveland und Aorkshire und die Liberalen bechlossen, Herbert Wamuel die Kandidatur anzübieten. Cleveland ist eine Nrbeitergegend. Die Minenarbeiter bilden in diemn- Distrikt die Majorität und Samuel wurde für den geeignetsten Kandidaten in diesem Distrikt gehalten," weil er durch seine gründliche Kenntnis der Trade Mnon-Fragen und seine warme Sympathie für die U-rberter bekannt war. Damals hieß es eine Zeitlang, sdüß die Minenarbeiter einen eigenen Kandidaten in Meveland. aufstellen wollen: als Herbert Samuel dies Karte, erklärte er, in diesem Falle nicht zu kandidieren, weil er gegen einen Arbeiterkandidaten nicht kämpfen' jwÄke. Das vergrößerte noch seine Popularität. Die Minenarbeiter' stellten kernen Kandidaten auf und HeÄert Samüel würde, geNau an seinem 32. Geburtstag, mit einer Najoritöt von 2036 Stimmen gewählt. Den Wahlkreis Cleveland vertrat Samuel 17 Jahre bis den allgemeinen Wahlen von 1919. Im Iahte seiner Wahl zum Deputierten veröffentlichte Herbert Samuel iauch ein wichtiges Werk: „Der Liberalismus, seine Grundlagen und sein Programm". Dieses Werk ist bis Heute das größte, welches er geschaffen hat.. Seine übrigen schriftstellerischen Arbeiten sind zumeist Artikel Msid Streitschriften. Er stand zu sehr im praktischen fSe&eft, als daß er sich mit theoretischen Arbeiten hätte Lsschäftigen können. Zu dem Werke über den Liberalismus schrieb Mr. Äsguith, der spätere liberale 'Premierminister, ein Vorwort "und dies zeigt, welche 'Bedeutung Samuels Ansichten beigemessen wurde. [ Herbert Samuel hätte in seiner Jugend Europa und Afrika viel bereist. Unter anderem hatte er auch 'Uganda besucht und galt als. Autorität in afrikanischen Fragend Gleich nach seiner Wahl ins Parlament machte er sich im Häufe einen Namen als Debatter und galt als «inet bet besten Diskussionsredner im Parlament. Als im Jahre 1965 die konservative Regierung, mit Mister Bgkföur an der Spitze, stürzte und Campbelln n e r. m a N ein liberales Ministerium bildete, machte tier Herbert Samuel zum Gehilfen des Ministers des Innern unter Herbert Gladstone und der junge fübischienglischä Politiker bekam die Möglichkeit, seine WhMiten bei der Abfassung von Gesetzen zu beweisen. »Es ist ein offenes Geheimnis, daß die Gesetzesvorschläge Wadstones, welche bedeutende Reformen im Lande durchiführten, däs Werk seines Gehilfen Samuel waren. Bei pb€tt allgemeinen Wahlen im Jahre 1906 wurde Samuel lschon ohne Gegenkandidaten in Cleveland gewählt, da Niemand Altssicht gehabt hätte, über ihn w siegen. So l rasch und sicher vollzog sich dev politische Aufstieg des AWNtvärttgen Oberkommissärs für Palästina. w.*.. » .. I. i.1« Rundschau. 9lb 689 Besprechungen Lloyd Georges mitGiottttt. Berlin, 21. August. (Korr.-Bur.) Das „Berliner Tageblatt" meldet aus Basel r Wie aus römischen Regierungskreisen verlautet, «erden die ersten eingehenden Verhandlungen anläßlich der Zusammenkunft Giolittis mit Äs o y d George in Luzern am Sonntag beginnen. Die Verhandlungen werde« je «ach <SutdÄnke» der beiden Staatsoberhäupter Montag fortgesetzt werden. Am Donnerstag wird der italienische Ministerpräsident in Rom erwartet, wo er im Ministerrate über die Konferenz Bericht erstatten wird. _ Dr. Benesch in Bukarest. Vereinbarungen bezüglich Rußlands — Polen und Ungarn. Prag, 21. August. Da- Tschecho-Slowakische Preßbureau meldet aus Bukarest: In den Beratungen des Ministers des Aenßern Dr. B e n e s ch mit dem rumänische» Minister des Aeutzern Take Inneren und dem Ministerpräsidenten General Averefe« wurde ein Einvernehmen in allen die Tscheche- 'Slowakei und Numanjcn betreffenden Frage« sowie auch bezüglich der Neutralität im t: Aj sisch - po 1« ischen Konflikt und der Bezieh«ngSn zu Ungarn erzielt. Dadurch sind die Vereinbarungen, welche mit Jugoslawien getroffek wurden, vervollständigt worden. Es wurde das absolute Einvernehmen zwischen den beiden Staaten in den gleichen Fragen wie mit Jugoslawien konstatiert. Aus Palästina. Zusammentritt der jüdischen Konstituante in Palästina. Jerusalem, 17. August. (Jewish Corr. Bur.) Die im Frühling gewählte „Asseifath Haniwcharim" (jüdische Konstituante), deren Zusammentritt von der Militärverwaltung seinerzeit verboten wurde, wird im Oktober zusammentreten. Sir Herbert Samuel hat bereits feine Zustimmung erteilt. Der Wiederaustau! Jerusalem, 17. August. (Jewish Corr. Bur.) Der High Commisstoner für Palästina, Sir Herbert Samuel, hat nachstehende Kommissionen für das Land ernannt: 1. Eine Vodenkommission, in deren Wirkungskreis folgende Ausgaben fallen: Die Ermittlung der zur Verfügung der Regierung stehenden Landstrecken, wie auch deren Beschaffenheit, die Berichterstattung über die für geschlossene Besiedlung geeigneten Ländereien, die Beratung über die Sicherung einer zur größeren Boden- Produktivität erforderlichen Maßnahmen. Diese Korn- Mission soll gleichzeitig als Beirat der Regierung m Bodensragen.fungieren. Zu Mitgliedern dieser Kommission wurden ernannt: Major Abramson, Feidi Almi und Kalwaryjski.. 2. Eine Kommission zur Untersuchung der Fra ge. einer Bodenwertzuwachssteuer, um den unverdienten Wertzuwachs für Wohlfahrtszwecke . zu erfassen. Mitglieder dieser Kommission, sind Dr. Artur Ruppin und Ben Zwr. 3. Eine Kommission zur Ausarbeitung von Bankprojekten für die Gewährung langfristiger Kredite/ Dieser Kommission gehören an.:, der Vizepräsident des Äppellationsgerichtshofes T o lk o w s k y, Vertreter des Departements für Bodenkultur und Vertreter der christlichen und mohammedanischen Gemeinschaften. 4. Ein Departement für Altertümer, bestehend aus einem Direktor und einem geschätfsführenden Inspektor. Der neue Hafen iw Haifa Jerusalem, 17. August. (Jewish Corr. Bur.) Es verlautet, baß Baron Rothschild aus Paris sich üm Bau des neuen Hafens in Haifa beteiligen wird. Die Kosten deS Baues belaufen sich auf 6 Millionen Pfund Sterling. Die Vorbereitungsarbeiten wurden bereits in Angriff genommen. Der Ban der Lydda-Iaffa-Eisenbahn. Jerusalem, 17. August. (Jewish. Corr. Bur.) Wie verlautet, soll der Vau der breitspurigen Eisenbahnlinie Lydda-Jaffa unverzüglich in Angriff genommen werden. EittLibanonr-Grosistaat? Dem „Dag" wird über Paris aus Beirut gemeldet: Der französische. Kommandant' 'iri Syrie», Goureaud, hat die Vereinigung von vier syrischen Kreisen (Baalbek, Bekü> Rachia, Hasbaja) Mit dem selbständigen LibanöNstaat proklamiert. Der GenerÄ sagt in seiner Proklamation, Frankreich werde das Werk von 1860 bis 1862 beenden und die Ostgrenzen des Libanon» staates bis zum Gipfel des Antilibanon und zum HerMon führen, was auch den schon mehrfach geäußerten Wünsche» der Bevölkerung entspreche. Die Vereinigung bat den Zweck, einen Libanon- G r o tz st a a t. zu schassen, für den jetzt eine Verfassung üuögearbeitet wird. Die Proklamation hat, wie in Paris erklärt wird, nicht bloß itrt Libanon, sondern auch in Syrien und bei der syrischen Kolonie in Aegypten große Begeisterung hervorgerufen. Nach der Karlsbader WetthUfs- . Konferenz. Karlsbad, IS. August M Nach achttägiger fleißiger Arbeit ist die Karlsbader^ Welthilfökonfettnz mit feierlichen Ansprachen, unter anderen > auch SokolowS und Mo'^kinS, beendet worben. ES waren Juden auS der ganzen ^Welt, Juden der verschiedensten Weltanschauungen und aller Parteischattierungen zusammengekommcn. Esgab manche Kämpfe, manche Gegensätze. Es gab einen keinen Kulturkampf — die Orthodoxen verlangten; eins Garantte für die rituelle Führung aller HilfSveranstaltunv gen — es gab einen kleinen Emigrationskampf — die«. Emigrationskommtssion verlangte eine Behörde mit weitgehender Autonomie gegenüber der Zentralhilfsbehörde ' einen kleinen sozialen Kampf — die Arbeitervertreter öext'i langten eine besondere Berücksichtigung des ^operativ- - shstewS. ES gab einen kleinen Kampf gegen baS I o in t ' Distribution Committee, es gab mancherlei Parteieifersucht zwischen Zionisten und Nichtzionisten; und es gab schließlich auch mancherlei persönliche Eifersüchteleien. ES gab auch große und wichtige sachliche Gegensätze: den Gegensatz Notabelntum und Dnnökratie, Alter und Jugend; der sachlichste aber; zwis^en Philanthropie und Volkshklfe, zwischen - schneller Hilfe und konstruttiver, das heißt zwischen jener Hilfe, welch« die dringengste Not möglichst schnell lächern V:, will, und der konstruktiven Hflfe, welche ihr Hauptgewicht ' auf den Wiederaufbau des jüdischen Volkes legt, auf Berufs- . ' Umschichtung, Verwandlung des Luftmenschen in einen wirt- ' schastlich produktiven. In allen diesen Gegensätzen wurde, eine Einigung erzielt. Der große Erfolg dieser Konfermrz liegt.' darin, daß sich gezeigt hat, daß sich die ttefsten Gegensätze, überbrücken lassen, wenn ein großes, sachliches ZiÄ alle beseelt./ Die Berichte, die man bei Beginn der Konferenz hörte, all > die schaudervollen, aktenmäßig belegten Mitteilung«:, die Ingenieur Temkin über die Ukraine machte,, die Berichte des OberrabbinerS Dr. CHajes über Ungarn' und alle ’ Nachrichten über die östlich«» Länder Europas, in welchen Krieg Und Revolution gewütet hatten Und für kein Volk ' verhängnisvoller geworden Wattn als für die Juden, all« diese Berichte hatten den anwesenden Delegierten die furchtbare " .Not des jüdische« Volkes so grell dor Augen geführt, daß es für alle nur einen Ruf gab; Rettet daS j ü bische' Volk! Und in diesem Zeichen wurde die Einigung vollzogen. Es war eine fleißige Zkonserenz. Au den meisten Tagest- " wurden drei Sitzungen ab gehalten; manche dauerten b is 2 Uhr «acht-. Dabei tagten Kommissionen und Subköm-- ■' Missionen und auch hinter den Kulissen wutt>e' fleißig (je*; arbeitet. Mozkin leitet« die Konferenz m't Umsicht und Strenge, aber auch mit Geduld und Humor. Die Per»' hoindlmizSspracht war Deutsch und Jüdisch. Man hörte gute Reden; besonders der Russe S4iosberg wußte seine temperamentvollen Ausführungen mit viel Witz zu wÄrzchr/ man hörte Rabbinerttden- Advokatsnreden, JournalisterttedSn, aber mrch Dolksreben ostjüdischer und moderner amerikani-' scher Art. Alle aber waren von tiefstem Ernst durchdrungen, . sparten Mit Rhetorik und brachten vielMaterial und Statistik. Die einen waren erfüllt., von der großen Not-ihrer Landsmannschaft, die sie hiehergesanbt, und die anderen wicher, insbesondere die Amerikaner, berichteten mit Bescheidenheit —' aber dicht ohne Stolz — über den HilfSapparat, de« sie zu Hause tzefchaffe« hatten. Und immer wieder, hörte man die Alternative: Schnelle Hilfe und konstruktive Hilfe. Den Steg errang der Gedanke, der koustrükttven HÜfe. . DaS ist von großer innerer und äußerer Bedeutung.' Es bedeutet de« Sieg des BolkSgodankenS, der Demokratie.: .Nicht, Hilfe an einzelne und durch einzelne, sondern Hilfe.für.das Volk und durch das Volk. Indem sich alle Parteien!und.' all« Persönlichkeiten auf dem Gebiet, der. Hilfa auf bar, demokratische Prinzip einigten, gaben sie der allgemeinen Ueberzeugung Ausdruck, daß nur in diesem Zeichen uüd auf dieser» Wege eine Rettung b«S Judentums vom vollständigen Ruin möglich sei» ES gab auch einen wichtigen äußeren Erfolg. Das Joint Distribution Committee war auf dieser Konferenz nicht offiziell vertttten, wen» auch «mache Mitglieder des Joint inoffiziell anwesend waren. Gerade dem Joint machte man «un — bei aller Anerkennung seiner großzügigen Hilfeleistung — den Vorwurf, daß er mehr von charitativen als von demokratischen Prinzipien sich habe leiten lassen. Jone, weiche am eifrigsten, am radikalsten , für das konstruktive Prinzip eintraten, waren die Vertreter des Peoplo Relief Commütve, baS ist jene Hilfsorganisationwelche. sich auf die großen jüdischen Massen Amerikas stützt, ein Teil des - Joint ist und einen namhaften Beittag zur Gesamtfammürng leistet. . - . v DaS jüdische Volk hat in dieser Konferenz gesprochen. Es hat sich für die konstruktiv« Hllf« entschieden und derschnellen Hilfe nur daun ein« Berechtigung znerkmmt, -wo die konstruktiv« Hilfe auS besonderen Gründen derzeit nicht möglich ist. Diese Willensmetzrung wird für die wettere Hilfe maßgebend werde» müssen, ebenso wie der ganze Plan der Hilfsaktion, de« in den Resolutionen der einzelnen- Kom- Missionen (Organisation, Fürsorge, Wiederaufbau und der Emigrationskommission) festgÄlegt ist. Das ist de« Feldzugsplän für die weitere Hilfsaktion. Dre Konferenz hat aber auch einen Generalstab für sie geschaffen: ein zentrales Organ, , den großen Rat der Hilfe, der in London seinen Sitz habert. soll. Er besteht aus Mitgliedern, welche die Konferenz auS allen Parteilagern gewählt hat. Er hat das Recht, sich dutch unbeschränkte Kooptation, die mit Zweidrittelmajorität erfolgen muß, zu komplettieren,. um so den Organisationen, welche sich der Gesamtaltion noch anschließen werden, eine Vertretung zu sicher». Er wählL eine Exekutive von 9 MitgliÄern und hat sofort mtt dev Arbeit zu beginnen. ' Auf -einem Gebiete — auf dem der Hilfe und beS VsivderaufbaueS — Ist ein einheitlicher-WLle des jüdische» Volkes, geschaffen worden: Das. ist ein gutes Ze.ichM. Wd

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.