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Wiener Morgenzeitung · 1920-08-19 · Heft 566 (19.8.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 566 (19.8.1920)
Date
1920-08-19
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 566 SBien, Donners.tag ^jleae* Mov-ONzettmtg für die Ernährung der 'große Wichtigkeit der Kondensmilch .Kinder vom Staate getragen. > Die starke Belastung der Staatssinan en, die sich aus diesen Differenzen ergibt, und der Umstand, daß die erforderlichen Zuinfolge des ncil-lliche« Nückga:'g:Z d:r österreichischen iKrone wtiter vergrößert wü>dm, nötigt dam, den Abstand zwischen!den Gestehungskosten und bcu Abgabepreisen der K^denömilch!|u verringern. j Die ururn Drtailvrkise für Kondensmilch wurden, wie folgt, ^festgesetzt: Für Minderbemittelte und Arbeitslose li 1t, tiir alle anderen Verbraucher ll 21 Diese neuen Prrüe treten Sonntag den 29. d> M. in Kra't. Auch diese Preise bleiben um '.und 50",'» hinter den derzeitigen G'.stehnmskosten zurück.. Ausgabe der Kindermilchkarten D-e vom 59. d. M. an gültigen M i! ch k a r t e n für Kind e.-t h i s; n einemIahre, von einem bi« jh;r ci.3 ah r e u und von zwei blszn i e ch 8 Z a b r t n lomim von d.cn Bezugsberechtigten oder deren Beauftragien von» 23d. Man hei der zuständigen B r o t f d nt m i f f i e k gegen Vorweisung der blshengcn K nderm lchkarte. eines Pei'omldo'mnen s des Haushaltungsvorstandes und dessen volizrilichen Meldczrncls beho.ben werden. Die Milchkarren sür Kurdcr von sechs bis 14 I a h r e n werden mit den anderen ebcnSm i t t c I f q t t c n am 11. September aüsgegebcn. , v Bühue mrd KuMst. Rudolf Schildkraut in Amerika. Rudolf Schi Id kraut weilt fdt kurzem in?!ow-Nork Und beginnt demnächst an einer dortigen Bühne ein nrebr- ^wöcheytlicheS' Gastspiel in siddisckwr Sprache. fKitbotf Schildjkraut"spielt bei dieser Gelegenheit auch den Rabbiner in >O§kar Pc.ndi?;ile.r? „Neuegat", dem Repertoirestück des Deutschen VolkScheaterS, das von einem amerikanischen <impre- ^sario für Schildkrcnlt-Gastsplete rn den Vererngien Staaten «.erworben wurde. . '* . ..... ■ V\ Wiederkehr^dLr italiruischrn Cfft-umts? j-“' Wie verlautet, dürfte' die italienische Stagione, die vor Einiger Zeit zu der Völksoper gastierte, im Herbst an einem Wanderen Wiener Theater wieder zu hören sein. Die Tirel- ^toren der Stagione haben sich bemüht, die im letzten Gastspiel beliebt gewordenen erften Kräfte, wie Frau Zi netti, 'Herrn Sa I e s ch i und Herrn F l e t a wieder zu gewinnen. ^Sollte dies gelingen, so wird vor allem „Carmen" mit Herrn Meta zur Aufführung gelangen. Ebenso Plant man mit .hem Heldentcnor Reghi die Aufführung von Verdis Othello". j,. Aus den Theatern. , Die Erstaui'fichmng des ..K e a n" nut Oskar Beregiin wer Titelrolle sindet an der Neuen Wiener Bühne mt;0. r,g e n im Zyklus der Wiederbslebungen der-Wieiier Sck>au- «spielkunst statt. Du Helena wiest diesmal. Fräuletn Maria M pst m a nn. die Anna D a n b y Fräulein Nora Herbert, den Seiltänzerjungen P i st o l Nma Pauli. . Zn der A e n a i s s a n c e - B ii h u e gelangt allabendlich. Mit Hans L a ck n c r itnd Marielta Webe r als Gäste, der erfolgreiche SchwM-' „T h «. o b.o v c i c.“ zur Darstellung. >Beginn der Vorstellung */47 Um. Herr. Alexander Haber wurde an das Johann IS t r a u ß - T li r a t e r engag erst und wird in der. Sonntag nachmittags statlfi,wenden Anfiiiiirüna der Operette „Das Hollandwe'.bchen^ als Paul Rodeüch debüt er-n.' . Zm Deuts ch e n V o l k s t b e a ' e r gelangt hnttr um ' " ~'' '60. Le _ des. Deutschen VolkStheale« 8. Mitteilungen ans dem « 19. August IHM Sette 5 '«MWM M»j« 8 Serien, Solü. Slldvr. nuck I7strv» stilnkr zu Höchstpreisen T Not0nturmatrasno33 I >A*m AUtVUbUI UI0M »n» VOM - iibUX., M&rlahKferstr. SS 77« Tiirlir.li G ei mp n h eit 5 k änfe. B RE- SttLLl»»A«,ALW! .8 L-LÄ8 ,e»r®r aisi****** , ^rLvvLkürrk», Graben WÄ8 45 UI SÖ7GGS2 fe«acht<en!!! Original engtische 780 Oummi «. impräg, für Herren und Damen HiM üsrer WIEN, I. Rotenturmstr. 31 Telephottnfruf ÖÄ109 zuzuschreiben, haß der gegnerische Tormann hervorragendes Können zeigte, unsere, Stürmer von argem Schntzpech verfolgt waren rmd die Einheimischen skrnpellos verteidigten. Wieder sah der Schiedsrichter dem Treiben gelassen zu. Nach der Pause arbeiteten die Kombinierten auf den „Artsgleich" los.. In wenigen Minuten waren Trümer trnd Voros autzer . Kampf gesetzt, als völlig Lahme bezogen sie die Flügclstürmerposten. Dann wurde noch Slutzkv krummgeschlagen, auch er' bezog einen Ruheposten in. der Stürmerreihe. Jetzt waren wir sttlrmrcif. Nach einem Hands,Jägers fiel aus klarer Abseitsstellung der Ausgleich. Tann vergab Häusler die günstige Chance eines Elfmeterstostes', er sagte den Vall über die .Latte. Das. zweite Tor kam aus ehrliche Weise zustande. Umso krasser war das dritte Goal. Halpern sprang nach einem, hohen Ball, und was da geschah, entnehmen wir dem Berichte der „H. N. am Mittag": „Ein hoher Ball wird von Halpern sehr gut gehalten. Cordt (der Halbrechte der Haniburger) setzt nach, und Tormann, und Vall finden sich im Kasten wieder." Daß Halpern erst nach einiger Zeit wieder auf die Veiue gebracht werden konnte, verschweigt der Bericht. Ueber die erste Spielhälfte ist noch zu berichten, daß der Hakoab-Angriff trotz matter Leistung Pollaks vorbildlich spielte. Der rechte Flügel Boros-Häuslep ging immer wieder über die gegnerische Deckung und Verteidigung rnühelos hinweg-, nur im Schießen hatten sie Pech. Einmal ging Gansl der gegnerischen Verteidigung auf und davon, wurde aber im letzten Augenblick von rückwärts, zu Falle gebracht. Das Tor wurde schon in der achten Minute erzielt. . Gansl verwandelte aus nächster Nähe einen Flankenball Häuslers. Etwas schwächer als sonst war Gninfeld, auch Scheuer war sehr nervös. Vorzüglich arbeitete Molnar. , Die ganze Mannschaft war nach dem' Spiele derart zerschlagen,, daß. einer Einladung des Bar Kochba zum größten Leide aller nicht Folge, geleistet werden konnte. Wir batten uns das Gastspiel in Hamburg anders vorgestellt. __ Der Sportklub Hakoah in Wien eingetroffen. Die Fußballer der Hakoah sind Dienstag um 12 Uhr nachts in Wien eingetroffen. Die Spieler sind von den Strapazen der Wettspielreise sehr her- , genommen und benötigen dringend der Ruhe. Einige arg verletzte Spieler werden die Heimreise erst in den nächsten Tagen antreten können. Mit der Hakoah in Deutschland. Von Artur Baar. VII. ' ■ Die erste Niederlage. ( Dienstag den 1,0. d. M. reisten wir um 7 Uhr abends von Dresden ab. Im D-Zug ging es nach .Berlin. Von da ging. es nach Hamburg, wo uns einige junge Mitglieder des Bar Kochba erwarteten. Nach einer Merans herzlichen Begrüßung und einer bescheidenen Magenstärkung im Bahnhofrestaurant fnhrcn wir mit Der elektrischen Stadtbahn nach Altona weiter. Nach L0-mimitiger Fahrt langten wir an unserem Reiseziel an.! Unser Gegner war eine kombinierte Mannschaft, die ,bis auf drei Mann durch den führenden Verein, den V.'F. L. Altona, gestellt wurde. Diese waren denr Sieger 'der.Uchistermanisschaft der ersten Klasse „Rasensport" .entnommen. Obwohl Mona als eine der stärksten Mannschaften Deutschlands gilt, traten wir zuversichtlich an. - Wir stellten - folgende Mannschaft: Tor: Halpern: Verteidigung: Scheuer, Trümer: Deckung: Molnar. Gxünfeld. Slutzky: Angriff: Katz, Pollak, Gansl. Boros, gl^i.Lter. Das Schiedsrichteramt hatte ein Herr aus rrg übernommen. De.r Sportplatz, auf dem das piel ausgetragen wurde, ist recht nett. Das Spiel- Ifeld ist 60 Meier breit und 100 Meter lang, eben und mit Gras bewachsen. Unangenehm war nur. daß die Zuschauer am Spielfeld direkt klebten. Den Spielern blieb nicht einmal ein halber Meter Auslauf. . 1 Das Spiel.brachte uns eine arge. Enttäuschung^ Wir hatten erwartet, in Hamburg, einer der Hanptzontraieu deutschen Fußballsports, einen fairen Gegner, einen tüchtigen Schiedsrichter und ein objeMves Publikum zu finden. Nichts davon. Wir spielten die Hamburger in der ersten Spielhälftc in Grund und Boden. Daß wir!vichs mehr Treffer' erzielen konnten, ist dem Umstand KasfÄcantveistmsen eingereicht wtb, ba Ssti FLlschnnge« sehr geschickt ausgeführt waren, h-n»riert tvu'rbe». Es «nrde «an eine Untersuchung eingeleitet und int Verlaufe derselbe» richtete sich her. dringende Verdacht, die Aniveisilnqsjcheine.gefälscht zu haben, gegen den. Skontiften der. Dank Wenzel Ires^ Ei leugnete nicht nur hartnäckig, sondern bezeichnete als di« eigentlichen Täter fünf Angestellte der Depositenbank. Do Ire?-»eine Anschuldigungen sehr glaubhaft, zn gestalten wußte.' würden die. ner'emndeten'Personen in^eine polizeiliche Unterülchnug gezogen und standen sogar vor der Gefahr.^ enti>sten zu. werden. End'ich konnte fcstgeftellt werden, datz die Veschmdigungen des Ires gegen . die fünf Angestellte» jeder Grundlage entbehrten, und das; er selbst auf die gefälschte» Anweiiungen hin der Depositenbank eine» Betrag vo» 50.386 Kronen hcrausgelo.lt haben soll. Gestern hatte sich Dr»z«l Ir«? vor dem Schwurgericht unter dom Vorsitz des Ober« I'andesgericht?rates Dr. Jakob wegen der Verbre.che» des Detruges nnü der Verleumdung zu verantworten. Trotzdem et sich schuldig bekannte, wurde die Verhandlung nach Tänzer^: Dauer zum Zwecke neuerlicher Erheö'.lngen vertagt, r Strenge Bestrafung. Der Straf- und Meldeausschuß de.2 Niederösterreichii'chen. Fußball - Verbandes hat wegen der Vorfälle nach dem Hakoah-Germania-Wettfpiel beide Vereine mit je 1000 Kronen Geldstrafe belegt. Der Wiener Amateur-Sportverein wurde wegen der Aufstellung unberechtigter Spieler in der Schweiz zu 24.000 Kronen Geldstrafe verurteilt. Evortstlub Kadima—Meidlinper Akademiker 3:0 (2:0). Schöner Sirp der mit Ermtzlemen aeivickt«n Kadima-Mannschast. Mn Erfolg waren z,lm ersten Mast mc Kadima täüg: Nebrnzahl (Krakauer Makkabi). Hajek (W.A. F.) »nd Schauer, der alte Hakoah-Kümve. Kadima- Ama 3:0 (2:0). Kadi'na eröffnet mit die-'m Eriolg st'ne Hrrbttwirlzett und obwohl dir Mannschaft einige Eriatzl«"> in ibren Re'lren batte, liefe'te ne besonders in d:r ersten Hälfte ein schönes Sv el. um aegen Spielrnde etwas nach ,»- lasten, was dem noch fehlenden Training ruzw'chreibe« ist. Sporthl»d Gide»». (Nerichlignng.) Hanizachvn l— Gideon It und 111 fombmiert l: 1 (l: 1). Spsrtsektio» der Volk»kil»Ii»ttzek Ai»». D»»»ers>a-. « 1Il,r adend?, Versammlung sämtlicher Mitglieder i« Vttein-- lvkal, U.. Glockengasse?;0 (auch der zu anderen Beremen übergrUe'eneu). HasMSue» trägt ben<e. s Uhr, ein Wettspiel gegen Afadenuschen Sportklub Svarta au?. Unit«». Unftr neues K l n b b e i m bestnde! sich im Ca^ö Neue Wiener Bübne. Wien. IX.. Liecht-nstemstiatze 27. woselbst SamStag den 21. d. M. die EiösfnungLsitzung stattstndet. Akademische Sportadteilmtg Iudnea. Training der Fuüballscklio« Freitag den 20. d. M. ab b Uhr am. Haloah-Platz in FlöridSdock. Jüdischer Sp»rtvrrein Hechawrr. Heut» nachmittags Training nur 1. Mannschaft ab Y,6 Uhr, Vi». Bezirk, Albertgafs«. — Gerichtssaal. Ein gefährlicher Kollege. l Am 10. Jänner d. I. brachte der Kassier der Allgemeinen Depositenbank in Wien, Egon R a u s ch e r, m Er» sahrumg, daß von einem Depo: widerrechtlich ein Betrag von 35.000 Kronen abgehoben warben war. Schon srüber tvar' es gc-chetzen. daß lianav. Veirägc. aus Grmtd griü.-jchtrr rnLerefsanter Pfundyrozetz. Das Bezirksgericht in Handelssachen (LandeSgenchtsrai - Dr. B t cf m a n n) hatte sich mit einem Festellirngsprozeft z» , befassen, der die Frage zum Gegenstand hatte, ob ein von einer . Bank,.im Kriege durch den S e l b st e i n t r i t t vorüenommencr P f u n d k i\ tt f rechtsgillig ist. F'.l. Anneliese D e i s h u t - klagte durch den Rechtsanwalt Dr. Paul Korietz die Uinotibank . g-.if Feüstelliing. das? ne über ihr P'nndgutbabrn noch ttchürch vrejü.ien könne- Die Klägerin ist die Tschter dr§ im Jahre lSlö vcino.b'mn Nechtsariwalies Dr. Albert Weishut, zn deste» Ber- . lassem'ck ail auch ein bet der Univndank geführtes Efftktenk o it t e gehört, das nntrr anderen auch «ehrerli hnnd«t Gtiick a in e r i k a n r s ch e P a v i e r e e » t h i « l t. Diese Pepitr« , waren im Jahre 1916 von der U » i s n b a n k in Ko»d»n - v e r k a u t t und der erzielte Kaufpreis, etwa 7000 Psvnh, der Verlassrnschafi auf besonde>em Piundkontv gulgeschrichen wvrden. , IN der Anzeige über die Durchsnbrnng d-.eskS Derkanses erklärte sich die Unionbauk im August 1916 bereit, der Berlastenschasi „hie - Abnahme des, Psundbrlrages schon heute zum Kurse vo« K 32.50 per Pfund zu s i ch e r n". Zwei Monate später schrieb die Dank, nmerlich an die Derlastenschafk, „das? str für das Psundgntöabk^ , bereits Stiper Pfund netto gesichert Hab e"- ( Der Vertreter ber beklagten Bank, Dr. Julius Oserffrr, . wendete ein, dos? die Bank miltlerweile von ihrem srichrr verstorbenen Direktor Alois Meishut dem Bertrauensmaune ' der Erben den Auftrag zum Verkaufe, des Psundlontos erhalten habe, daß der Ausdruck „sicher n" , so viel bedeute wie „verkaufen" und daß die Bank mit , ihrem zweiten" Schreiben migczeigt habe, daß ste die Pfund von der Verlastenschaft als Selbstkäufcrin erwotbrn habe. Demgegenüber führte der Klagevertreter Dr. Koretz ans, daß d« Bank selbst in ihren Briefen zwischen de« Ausdrücken „sichern- und „vetkauftn" genau unterscheidet und dgß der Ausdruck .sichern* nach seiner natürlichen Bedmtung nur die Garantie eines MinimallmseZ beinhalten könne. Das wittschastl'.che Aequivalent für diese Garantie sei msveiondere darin gelegen gewesen, daß sich die Bank gleichzeitig eine nur S°/«ige Verzinsung für so lange gesichert habe, bis sie nach Friedensschluß über die Pfund werde verfügen können. Es habe auch an den gesetzlichen Voraus« sctzungm sür einen Selbsteintritt der Bank gemangelt. Der Klage» Vertreter legte weiters dar, daß der angebliche S e 1 b e i tt t r i 11 der Bank in deren Büchern nicht durch-' A e's ührt wm de und daß ein eventueller V e r l u st des Plundkontos in'olge Ocs FüedenZvertrages von der D r r» l a s s e n s ch o s t s u tragen w ä r e, was die Beklagte auch zugab. Endlich hob der Kiageveetreter hervor, daß die ganze Transaki-on. troder Minderjährigkeit seiner Klientin, ohne abhandlungs- und vormundschaftsbehSrdliche Genehmigung dmchge'ührt wurde. Dr. Pttiffer stellte eine Rübe von Beweisanträgen, unter anderem die Anfrage an die Devisrnzentrale und an die Börsekammer, ob der Ausdruck ^kichern" gleichbedeutend banküblich mit „verkaufenE bestritt aber nicht, daß die Klägerin minderiLhrig war nnb daß die Genehmigung de» Gerich'kS fehlte. Nach Velnehunlng drS frShrre« ErbrnveitreteiS wies d a S Gericht sämtlich efit? w e t i antrage «lsunerheblich ab. I« dem «««- mehr herabgelangte» Xltteite w«rde der Klage i« g«»ie« l1mf«»,eftatt,e,ebe» und der Klägerin die f r r 11 Disv » sitt » n über chr Pfundkont» bei der Unionbatz» t ug e > p r » <b e «, indem dal Gericht «klein sch«» de« Wtchgrl einer ,»rmundschast?b:btrdliche» Genehmi^rng 0t d«e »»» der Lank behauptete« Tr«»S«ktivn für rvlschridWh erXßrte. Die Haftpflicht der Reise-erfichek»»sO- Gesellschaft. Bei einer Fahrt «ns den Gemmering waren einer D««e zwei K»lli ihres Reifeflepäcks ansgeranbt worden. Da sie bei dir Gib er- und. Reisegepäckv rstchernngS-Aktiengtsellschasi auf K TO.OOl v.rrslcherl war. klagte sie düse Gesellschaft auf Zahlung ihrer Schaden- »on L 87.535. In diese Sun.me war «lS w«»t«»sttzn Gegenstand ei« Peistanermantel nnt Muff im Werte »»« 25.MH «iteingerechnet. Die beklagte Gesellschaft brzerchnete den P«sta»ermantel s««N Must «ls K»stbarketten. die b e s » n d e r f Witte« deklariert «erde« müstrn. Die Südb«hngesellsch«st schl»8 sich dieser Anschaunng an und «nerkannle den v»klßändige» «n'pruch nur bezüglich der übrige« geraubten GsWÄ. Da- H«»dr!§gklicht Wie» r»tschied, daß der Kl«ge«nstm»ch d«t» Grunde nach z u Recht d t ft 111. DaS OberlaudGgerW» hat dieses Urteil b e st 8 1 i g r und der Oberste GrrichM»f hrü die dngelje« ergriffene ßtetzrfi«« der D«sicher»»A-geseAfchtiit »lkd der Südhahngesellschaft »dg ewiesen. Jhe der Dpgyftchßchtz «ird hervorgehoben. daß Gebr«uchrgrgenßS«ge d e S täglichen Lebens, nngeachlrt ih'.es tzahtti PrerscL. m den. ßoflk-rfdlctt nickt >«,«ckNer. uaje:». r-

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