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Wiener Morgenzeitung · 1920-08-17 · Heft 564 (17.8.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 564 (17.8.1920)
Date
1920-08-17
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr 564 S3-?n. EsienH-ast. * Manches Interessante. So . zum Beispiel dieses: -Mahrscheinlich, ja wohl ^eüfalls sicher, ist Häer, dc^ chW KaH-UNter- Nehmen-, die. radikalen. ^eyiyrte, zchd! LöMlatze» ge-» bracht hat, als sie eigentlich wollten. Das Geschwür wurde auf^estvähen, bevor es reif war, zu einte Zeit, wo diü Radi« kaleü tzäch nichtfirtig warssüj; die TrüpPtz aE noch/aÄf sthrei . H>8h^ "stOtüd. Die Arche e hätte ^is zuitz 10./Hlprst auf' ^200.000 Mann, vis zum 10. Juli auf 100:000. Adann. h^rabgesetzt sein müssen. Dev Befehl dazu war tz^tze'ben. Älle Einwendungen dagegen unter Hinweis Hlh- bis Äeführ des 'Bolschewismus von außen und innen wurden ' f chr öf f zurückgew.tesen. Durch unserHandeln wurde dr< BermiMrüng der Armee verzögert. Roch heute stehen 200.000 Mann unter den Waffen. Welch einen Segen da6 angesichts der bolschewikisthen Erfolgt gegen die Nand- . stäaten bedeutet, wirb wohl jedermann einlenchteu. Ob diese 200.000 Mmin als Kern gegen einen schweren bolschwelisW/ Esturm ausreichen werden, ist freilich eine andere fraget- Der Prozeß gegen die Mörder Liszas. Budapest, 16. August. (Uyg.Tel.-Korr.-Bur.) An derheutigen Verhandlung gegen die Mörder des Grafen Tis za bat Zeuge Hauptmann Emil Hadcsi-;.das Divisionsgericht Möge Schritts Unternehmen, damit er als ehemaliger Ordonanzoffizier des Kriegsministers Linder bezüglich seiner Zeugenaussagen vom Amts« geheimnis entbunden werde. Der Värhandlungsleiter erklärte, man werbe keine ' politischen. Fragen stellen. Militäranwalt Dr. Litmeritzky erklärte, das Gericht stehe auf dem Standpunkt, daß es während der Revolution kein gesetzliches Regime gegeben habe, daher wäre der Zettge auch Nicht zur Wahrung des Amtsgehe im» n i s s e s verpflichtet. Die Verteidiger erwidern, daß sie sich im Namen der Verteidigung diesen Standpunkt zu eigen 'machen. ^Hierauf gibt Zeuge an, am .1. oder am 2. Novemher seren im großen Saale des Kriegsministeriums singefahr 20 Herren erschienen, die den vor der Türe stehenden : Posten beiseite schoben nnd ohne Anmeldung zsim Kriegs» minister hineingingen. Der Kriegsminister habe dem Zeugen befohlen, de Namensliste dieser Herren zu» saMtNenznstellen.- Unter diesen'Herren habe er Dago, Hüttner und Sztanykowszky erkannt. Dobö habe .ti später kennen gelernt, als sich dieser am 3. oder 4. November beim Kriegsminister Melden wollte. Damals - habe Zeuge den Befehl erhalten, am Nachmittag den Matröien s060 Kronen auszübezahlen. Tatsächlich sei am Nachmittag D o b o im Automobil des Flügeladjutanten gekommen und Zeuge habe ihm den Betrag Übergeben.;<£S erhielten ungefähr 13 Personen fe 10.000 Kronen. Die Verteilung des Geldes sei im Zimmer Friedrichs vörgenommen würden. Der Zeuge reproduzierte die Worte des Kriegsministers: „Die Nation wird Ihnen -dankbar sein, weil Sie der Revolution, zum Triumph verholftzn - haben. Sie - erhalten für Propagandazwccke und als Kostenvergütung se 10.000 Kronen." Zeuge riet aüch den AniveseNden auf Befehl des Kriegsministers, sie sollten als Etäppönofsiziere in die Provinz gehen und sich Nachmittags im Kriegsmintfterinm, Abteilung 2, - melden, wo sie ihrtz Marschroute erhalten würden.; Einigt unter ihnem hätten gemurrt, da sie nicht in die Provinz gehen wollten. Zeuge habe gerufen:. „Ich verhandle nicht mit Ihnen, Sie sind keine Offiziere." Da habe jemand gesagt: „Är Esel, murrt nicht. Ihr könnt euch Eckhäuser auf der Andrassy-Straße zusammenstehlen." Zeuge bemerkt, jetzt wisse man schon, daß der Krie^- minister Pago gegenüber diese Bemerkung gemacht Habs.. Der Zeuge verwahrt sich gegen die Behauptung, düß die letzte Bemerkung von ihm herrühre. Er wollte überhaupt bei der ganzen Sache nicht mittun. Er habe sich auch geweigert: die Betrage auszubezahlen, doch habe sesn Vorgesetzter den Befehl ausrechtSrhalten. Nach dK Erklärung des Kriegsministers, er cholle keine Soldaten sehen, habe der Zeuge mn seine Ent« lpssüng üngesucht, und als er erfahren habe, daß er auf einem Film neben Lind e r figuriere, habe einie einem Angestellten der stlbaina-Filntgesellfchast ein KstögräMrsi Bonbons gegeben, damit er seine Gestalt aus dem. Ulm Hörausschneide. Zeuge habe ungefähr 40(1006 Krön e tr erhalten, wovon er beiläufig 140.000 den Mitgliedern , des Soldatenrates ausbezahlt habe. Linder habe drei-' mal'Geld behoben lind hievon. 50.000 Kronen EserNyak, 60.000 Kronen Pügany Nnd 40.000 Kronen. Friedrich übergeben. Linder habe ihn auch' einmal zu Karölyi um Geld^geschickt. Der Sekretär Karolyis hübe ihm 100.000 Kronen gegeben, die er Linder einhändigtze., Einige Tage später habe Zeuge eilltz/Atzwessung auf eine Milliön,.KronöN eittzmösen gehübt, die Zeuge ebenfalls Linder ilbörgMn Me. v; Hauptmann Hadlcs erklärt: Ärn Abend des Ausbruches der Revölütion speisten, der Kriegsminister. dessen Vater und Friedrich zusammen. Zeuge habe iM Varzimmer.lÄephonißrt, äls. Friedrich herauskäln und riF: So H8t Man denn diesen armen Tisza doch, er-.. nMyM Zöttge erklärt aus Befragen, er habe vor sechS . Monäten einen anonymen Brief erhalten, den er jedoch vernichtet habe. Das Schreiben habe gelautet: Herr HauptmanNl W S n n s re s ichsi n t erfän g eU. gegen F.ri e dr i ch belastende Aussagen z n m a ch e n, s i n d s i e i ri 24 S t u n d e n n i ch t m ö h r a m L e d e n. Zeltge erzählt weiters. Oberleutnant Hüttner sei öst im Kriegsministerinm gewesen. In einem Falle habe er auch bei Friedrich interveniert. Zeuge wird vom. Divi« sionsgericht vereidigt. ' . ' *, / wiener Morgens 17 sruniifTTö»' S'efte d Inland. Die Forderungen der Staatsängestellten- «ereinigungen. Wie fcir rrfntnen, wird eine Abordnung drS ZchtuUverbi-indes der Svfcr-rerrftiffftcn SwütsonS'llelllenv'rkiniwingm beute beim Leiter Kabrnettsrates Dr. M a y r vorlpttcherr, «M die Aytwvrt der Begittnug auf-dir Fordevrng nach Gewährung einer Ansbilfe pro Aühuft uiib -Sevtewbc«. d. I. im Betrage von K 800 fürdir Ledigen mW K lflOQ!Lr die Verheirateten ein» zuh»l?n unddie Forderung nach Gleichstellung der Staatsangestrllten mit den Post- und Telrgraphenantzestr?!ien> beziehungsweise, Beibefsr'uvg-. der Vorrückung durch Hmzurechnimg-von zwei Jahren ei Ocbeiu Die Telephon- und Telegravheuanaestellten erhebest gut dies» m'äage ebrnfall- Anspruch, da dir ibnrn jüngst gewählte.Zulage von k 900 nur den Ersatz für die während des KiietzeS Nicht verabsosgtrn Nätürakien darstellt? Die ArlaubsansprÜche der Arbeiter, An- ' v gesteKLrn uyd ^ausgehrlfen . All e D i - n st ii r h in e r ohne -U-uter-chied . .des G?schk'ch.Ls haben Ausprmch auf einen b e z ü h l 1 r n E r h ö l ii n fj s lt v l a u b, wenn sie beschäftigt sind r . 1. in.Betrieben,--die. den Vorschriften der Getre lwvrdnung.nriterlii'gen; 2. in dSn Betrieben aller im HLNdlMgsgShilsengesetzc angeführten Uirteriiehmungen i\nb: Anstalten; 3.. in hen vom' Staate, eiuein Lande, einer Ge- :MeindL....oder einer sonstigen Körperschaftbetriebenen Unternehmungen, die 'nur, weil sie nicht gewerbsmäßig betrieben werden, den Vorschriften der Gewerbeordnung nicht nnterlirgen: - . . - 4. -in den Betrieben der staatlichen Mo'noPvMr-. walN'mg; , . . - - 5. ist den BstkiMÜ--"htzr -.Use'nWHM"Usid'-''Dämpf*'" ' fchiffahrtsunter-ichmungen; . - r <?. in den Unternehmungen öffentlicher Br.ustignngrn. und Schauflellungell;. . . . * , . 7. beim Owgbau und Len auf "Grund' ö-L^-BstgwL-rksv2r5.'ihuNg errichteten MerksanlageN. ' ' ■? Wenn das DimstvtzLHSltniK berEs ein Jahr geda ert hat, -beträgt'der Urlaub eine Wo che, nach f ünf jä h ri ge r D.-ien stzeitzwer W o ch t ft. Jugendlichen Personen int it't 16ah re n ge- . bührt bereits nach -^einjähriger Dienstzeit ein Urlaub, von zwei Wochen. . Der Beurlaubte hat/währrnd der Urlänbözeit Anspruch ans feulefGeldbezügL, die bei-Akkord- -uM. StÜLlohn nach, dem Dnvchschnitt dör Mtzen 12.Wochen' zu bemessen sind. Der Urlaub "ist uitunterbrochesi zu gewähren, nur in gewerblichen Betrieben Mit nicht mehr als fünf. ArbsikSrn. kaün-^-er' - -^^^.'..'411.-zchef TMen - gewährt werden. Der/ Uh^xitt des .. UrlaiihK ist üntsr Be'rückiichl-rgung der Betriebsverhälinifse. und im Einvernehmen mit dem Dienstgeber feftzüchtzen. Dem sogenannten HandlnuMgehilfSn, has heißt jenen Perso-ens d'ie dS»tt MndtMgWh.rH'üg-Ss-ch unterliegen. gebührt'ein Urlaub von zehn Tagen.zwei .und drei Wochen, se nachdem das Die.ttl)verliäÜniß ununterbrochen bereits 'sechs M'önä^j fünf Iähre-oder 15 Jahre gedauert hat. ' / N. ' Bei gewerbUMN UuternehMngen Mit nicht mehr als drei Angestellten ka>tn der Urlaub in einem annähernd Wichen Zeitabschnitte gewährt werden. ' Den HauSgehilfen in Gemeinden Mit.mehr als 5000 EiNUwhuedn gebührt nach einer ununterbrochenen einjährigen Dienstzeit ein Urlaub von einer.Woche, welcher sich bei utindestens zweijähriger Dienstzeit auf zwei Wochen steigert. Den Haüsgehilwn bSh-ener Art gebührt bereits nacheinjährigsr Dienstzeit ein Urlaub von zwei Wachen, bei zweijähriger Dienstzeit ein solcher von vier Wochen. . : Für die Urlyubsdauer hat der Hänsgehilse An--. '-sprach aus.scins - ÄeMezttO Und auf erwen Ersatz für die während dös Urlaubs entgehend^ Verpflegung (sogenannter -Nrlaubszuschuß), der für jede Wach.' Urlaub die Hälfta d^r. monatlichen EWbezW beträgt. Die Rückkehr der Kriegsgefangenen. : Äist l4. ö. M. hielt die „Freie Vereinigung der Mütter ' und Frsu«^ .Kriegsgefangener in Rußland, Schirieit und Turkestalr" . ihre Generalversammlung ab. Den Bericht erstattete Frau Tnrnheim. Die Lage fei folgende n.Auf Grund des Vertrages voU Kopenhagen sollen alle Kriegsgefangenen ohnd Unterschied der Evarge heimtrastsparttert werben.' Der vvi» mälige Pressechef deS StaatSamtöS für AeußereS Pohl gehe jetzt nach Moskau an. Stelle des. Herrn Mayerhöfer und es. sei zu hoffen, daß D'r. Pohl bessere Arbeit , vierrichteir werde. Der Transport zu Lands fei derzeit wühl nicht befriedigend; doch jet er in stetem Stei<M begriffen. Bezüglich der Ge» faügeiwn^ in,- O st sib ir ien sei 'bekannt geworden, daß der Dampfer „Nischnr Nowgorod" von dort nicht abgegangen ist; statt feiner soll äm 20. d. M. *fe«fv Dampfer „PtrsidLnk Grabt" abgehrn. Der Transport an8 Oststbirteu srt über das Meer den ganzen Winter über inögltch und es sei zu hoffen, daß die Gelegenheit auch ansgenützt . werde. Heute werden von 1.0 bis 1 Uhr ifn B.uvean, 6< Bezirk, Getreidemarkt 9,' 3. Trakt, Erbgefchoß, M^Mfte erteilt. Angehörige, die Kriegsgefangene tN' Ä kv be le w Und T a f ch. keNt haben, sind emgüladen, zu erscheinen. Morgen von 1V bis 1 Uhr wird ebendort Auskunft: über WerchNell d i r> s k und Über K r a s n o j a.r s k erteilt. Amtlich wirb gemeldet: Die Tmstspvrte von den Dampfern „Lisboa" und „Adttr" ftüftottn gchetn Montag direkt oh« Aufenthalt Über Nchn^bing—Ltnz mit 834 Heimkehrern aus Rvßlanb, darunter so Invalide, gegen 6 Uhr abends in Hittteldorj-Hacklng ein. Von diesen ^eW^ehrern sind 44 Wiener, bxx Rest Fttwd- Telegramme. Die rumänische Kammer ratifiziert den Friedensvertrag mit Österreich. Bukarest, '14. August. Dämian.) In dcr gestrigen Kammersihung wurde der Friedensvertrag mit Oesterreich mit 221 gegen .13 Stimmen ratifiziert. Dir Banater Abgeordneten hätten sich vor der Abstimmung entfettzt.- In der Debatte kritisierte -BaM-Woiwod^ßis von Bräticmn begangenen Fehler und erklärte/ daß!' Rumänien durch Untersertiguirg der Mittoritätenllanseln itf seiner SoNvrräUität getroffen worden sei.' Minister des Aenßern Take Isneskn erklärte^- eine Politik des Widerstandes' sei unmöglich gewesen, so; daß diejenigen, die den Vertrag nnterschrieben, gut daran getan hätten. Bezüglich der Minoritätenfrage erklärte der Minister, daß Rumänien die Rechte des Minoritäten nachdrücklich achten werde. In wirtjchaflsicher Hinsicht 'sei dev Frjedensvertrag für Rnmünien durchaus nicht ungünstig. Der österreichische Gesandte in Lorrdvn. London, 15. Llugnst. Der österreiMche Gesalldte F r a n k e n st e i n ist hitt angrkomnteil und hat die Geschäfte übernommen. Anerkennung Desterreichs -durch Brasilien. Bio de Janeiro, i'>. August. (Hwas.) Brasilien h a t die R r p u'h l i k O e st e r r e i ch a n e r k a n n t. Die polnischen Truppen an den Bug zurück-- genommen. Warschau, 16. August. (Fnnkspruch.) Nachtrag züm Frontbericht vom 15. August: In Ostgalizien töu'rden -unsere Truppen auf die Buglinie zurück»' gen o m m e n. Planmäßige Berheerungen auf dem polnische» Nückzug. Loützvn, 10. August. (Tel.°Komp.) Der Moskauer^ KätMpvlidßnt^des „Daily Herald", der auf dem .Wege nach Minsk ist, berichtet, daß er m der ganzen Gegend, welche als I ü d i s ch - P o l e n bezeich. net wird,- schon vvni Züge äiis die Verheer UN g e n beobachten konnte, welche die Polen planmäßig während des Rückzuges verübt .hatten. Die, Kommissionenwelche von den Russen in den eroberten Gebieten zur Unterstützung der Bevölkerung eingesetzt wurden../rechnen mit etwa 300.000 Obdachlosen,; h a u p t s ä ch l i ch I n d e n, während die Häuser und Dörfer der C r t ft e n verschont blieben. Auch ausgedehnte ,R ä n b e i eien und Plünderungen haben / sich die Polen zu schulden kommen lassen. Ein polnisches Propagandaamt. Warschau, 16. Anglist. („Polnische Stimmen".) liebes Initiative des Ministerpräsidenten Witos und des Vizepräsidenten des Kabinetts Daszynski wird m Polen ekn PrvpügnNdaamt für innere und Mlswärtige Angelegenheiten errichtet. Das PropagüN-daamt ' wird Delegierte für'die einzelnen Staaten ernennen. Wie ver^. lautet, sind in Aussicht genommen: Der bekannte' pvl^ nischtz Historiker Professor Dr. AskeNäzy für Londons der Abgeordnete Dr. Di am and für Berlin, der ge* Mesene Ministerpräsident Dr. Kncharzewski für die Schweiz und der Abgeordnete Bader für den Haag/ Der gewesene Ministerpräsident Paderewski ift fitf; einen wichtigen Posten im Völkerbund bestimmt. Wie der Krakauer „C z a s" meldet, ist Dr. B i l i n-,. s k i für den Posten eines Wiener Delegierten des> polnischen Propagandaamtes auserseben» Keine Pogrome in LVarschnu. Wa schau, 16. Angn.st. /Fnnkspruch.) Die russischen! Meldungen über gngeb siche P d gram t i n W -a r s ch4'ttz sind völlig ^rfttuh^n. A le Einwohner ohne Unjerschicd> dei; G'laübcn-5 sind int geheiligten Verband für die V?r-' teikigUltg des Baterlandes vereinigt. Gebefferte JuftLndtz in Sowsetrnßland. London, 16. August. (Tel.-Konrp.) .„Manchester Guardian" erfährt von seinem Moskauer Korrespon-, deuten, daß die Zu stä u de in Rußland .nornent*.. stich ans dein Gebiet des Eisenbahnverkehrs, sich bedeutend gebessert hätten. Wahrscheinlich sei es um Sowjetrutzland nie so schlecht bestellt gewesen, wie man im. Ausland annahin; denn es war Politik der Bolschewiken, schlechte Darstellungen von per Lage im. Ausland unbehindert zirkulieren zu lassen. Dadurch sei aüch in Polen die Meinung entstanden, daß Rußland., völlig desorganisiert sei und-es ein Leichtes sein würde, Rußland, über den Hansen zu rennen. , Rückkehr der Delegierten des Amerikanische« Ioint-Komrtees ans Rusilavd. Paris, 14. August. (Iewirh Corr. Bur.).Die beiden Delegierten des American Joint Distribution Committee Richter Fisher nnd Mar Pine sind hier eingttroffen. mnj gerrreinsam mit Dr. Aulius Goldman, dem' europäischerß Direktor des Joint. Über die Zuftändr in Rußlana sowie über die Art der. Hilfe einen Bericht anszuarbeiten, der dem Aorsitzenden des ^ojnt Mr. Felizj. ' M. in Mw-Ivrk übergeben tvechert soll.

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