Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 562 (15.8.1920)
- Date
- 1920-08-15
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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<£tus ii $iL; .Sitten, foittilLüfl Pottttsche^undschau. Der MlkerbuRd. Lord Robert Ce eil äußerte sich git einem Berkreker f»es „Observer" über den, Zusammentritt der Völkerbundversämmlung im November und führte aus: Er sei stets der. Wen Ueberzeugnng gewesen, daß die Bersainmlung gLnan ,st»' die DölLer wie die Regierungen vertreten sockte Im Fall« England zum Beispiel sollte düin Unterhaus das Recht zügestanden werden, ztvei oder drei englische 'BeLtceter. zu 'ernennen. Cecil sprach die Hoffnung aus, daß Rußland sund Deutschland zum Beitritt'in den Völkerbund rufgefordert werden ' svürdsn. Zur Frage, wie die AuSfülW'ngen sder Entschsidungon des Bundes zu sichern seien, legte! Lvrd .Ceeil dar, gegenwärtig hätten dir Entscheidungen hauptsächlich seinen moralischen Charakter. Nach seinem Erachten käme Augenblicklich die Aufstellung einer internationalen Armee - nicht in Frage. Denn auch in Zukunft blc Entscheidungen bti Bundes in erster Linie durch wirtschaftliche Zwangsmittel churchgeführt werden müßten, deren Wirksamkeit sich während der letzten Jahre reichlich erwiesen habe, so sri cr . doch geneigt, die sofortige Schaf,'u'ng einer internationalen See-- -macht zu fordern. Eine solche sei aus vielen Grün du: leichter, M -organisieren' und könnte, iin Falle einer Krise jn sehr Aprzer Frist der Auffassungdes Völkerbund:§ Ausdruck.wer- 'leihen sowie nötigenfalls ein zögerndes Msi.^lred tackc er« Mutigen, den rechten Weg zu wählen. V Die poale-zwttrftrschett Korrfererrzen-. Von rerrsersm Berichterstatter. i - Die Spaltung der poakK-zjonistifch^n Partei ist erfolgt, wurde auch von dem Führer der „Rechten", O a Plans kn. in einer Erklärung als faktisch bestehend gezeichnet und ursächlich zu erklären gesucht. '- Unter ,her Maske der Gegnerschaft gegen die zionist'sche Organisation verbirgt sich oft -Gle-chMtigkeik gegen den Zionismus selbst . . . Bon der Po'lit'k der naMnälen Desorganisatioü des jüdischen Bylksleben? ist abrr.'nür .ein Schritt zur politischen Assünikation. „Die " entscheidende Frage ist, ob die soziale Rd-vokution'''Werden Körper des jüdischen Volkes gehen oder ob der jüdische Arbeiter in diesem Hampf für sich so sie Formen für die nationale Existenzschmieden soll." Die „Rechte",-welche ihre Berat»nge.». noch nicht -beendet hat, betrachtet.sich ais. die -Nachfo'lgerür-. des. alten Deltverbandes, weil sie in sich Die Formen des Verbandes als vertreten ansieht. Es wnrsen zwischen/rechts -Mb links Verhapdlupgen gepflogen, um ans best .Grundlage territorialer Äerbäirde die Einheit Le.r'"P.artei Wenigstens äußerlich zu wahren. Diese ..blieben jedoch ergebnislos, da sich die Linken auf. den Standpunkt stellten,, daß' Terrttorialverbände.'ein7«.A-nWben ^her Idee, der WeltorgMisativu. chehrttkeni. -..iDemgymM,ch,a^/d'ie,-Kn-ke/" welche, im' Kleinen Konzerthanssaal - eins, öffentliche . Schlnßsipuug aühielt,. hie Zusammenfassung des „linksiniernationalen sind des tsommunistischeu Blocks" (also auch hier zwei Mich-, -tzingen!) iy eine MsamtorganisaLion Le schlossen. Diese wird von den Linken als Rechtsnachfolgerin des 'alten. Kettverbandes betrachtet., da, wie Dr. Wattenberg kp' seiner. Eröffnungsrede ausführte. an per Konferenz der Linken Delegierte aus allen Ländern teilnehmen' (allerdings fehlt Palästina,!) uith 255 Stimmen, gegenüber 103 der Rechten, vertreten sind, und da^ m den Ländern, deren Vertreter rechts.orientiert sind (Ämerjka, England und Palästina), auch linke. Fraktionen sich ' befinden. Die Konferenz der Linken beschloß, in nächster Zeit in diesen Ländern Parteien zu gründen. Sie-beschloß ferner, ihr Verbandsbureau in W ie n zu 'errichten, und betrachtet es als erste Aufgabe ,ihres Weltperbandes, eine politische Partei in Palästina zu gründen (da sie die dortige „Ackduth Haawodah" als gewerkschaftliche Organisation ansieht. Der Verband jst, wie die Palästina-Resolution der Linken es ausd.rückt, „aktivistisch" in bezug auf die Palästina-Arbeit, das heißt, er erstrebt die Schaffung' einer AMitsgemeinschaft auf kooperativ-sozialistischer Grundlage in Palästina, ferner selbständige Arbeit des jüdischen Proletariats in Palästina ohne Anlehnung an die zionistischen Organisationen und Institutionen. Demgemäß wurde auch eine Resolution pnge-- Mmmen, welche die Beteiligung am Zionis^nkqrrgreß ablehnt. Ferner wurde die schleunige Einberufung eines jüdischen Arbeiterweltkongresses gefordert. In einer.Resolution, welche zum Problem der nationalen Autoriornie Stellung nimmt, wurde ziemlich unklar ausgesprochen, daß die Partei die bürgerlichen, demokratischen Institutionen ausnütze zur Organisation der revolutionären Kräfte der jüdischen Massen. - Nunmehr ist zu erwarten, daß auch die Rechten, hie vielleicht in diametralem Gegensatz zu diesen.Beschlüssen stehen, eine eigene Organisation ' gründen Werden. .... Der deutsche Kronprinz war für den Frieden. Paris, 14. August. Der „Matini" veröffentlicht heute die wichtigsten Stellen aus dem Briefe, den der Deutsche Kronprinz im Juli 1917 von Charleville an Hen Kaiser gerichtet hat. Der KwMrinz erklärt, wenn MN die Bilanz ziehe und sie mit jener der Fchnde vorgleiche, zeige sich, daß Deutschland viel schwächer sei als die Gegner. Kein Gut, betont der Kronprinz,, dar§ uns zu teuer sein. Unsere Dynastie wäre in Gefahr. Natürlich' wäre dies für Dich und für mich ein großes Unglück, aber -?S bedeutet nich's im Hi'-dl ck ans e>\'vi Aus PälSstina. Eiue ueue PubLitratiö» über Jerusalem. Die „Pro°JerusaIem"-Ges ellschaft bereitet eine neue Publikation über die historischen Plätze, heiligen Stätten und Naturschönheiten in und um Jerusalem vor. Mr.Ashbee übernimmt die allgemeine Redaktion und Dr. S l o u s cb den hebräischen Teil. Das neue Buch wird gleichzeitig Vorschläge für die Instandhaltung und Verschönerung der historischen Plätze der drei Gemeinschaften, der Christen, Juden und Mohammedaner, enthalten.' . Eine psue Klinik in Iaffk. Dr. E l k »s s e t aus Jerusalem eröffnetin I a f f ü eine Augen-, Ohren-, Nasen- und Halsklmik. Aehnliche Kliniken sollen auch in R a m l eh, Lüdd und Petach- T i k w a h eröffnet werden. Die Kultivierung Palästinas. Unter der Leitung der zionistischen Kommission beginnen in Petach-Tikwah Straßenbauarbeiten, für die eine Anleihe von 22.300 Pfund gemacht wurde. Die Straßen sollen die Kolonie mit den Orangenpflanzungen verbinden. Es verlautet, daß die Jca den Besitzern von. Orangenvlantagen eine Anleihe von 24.000 Pfund bewilligte sowie für den Anbau von Luzerne 11.000 Pfund.. Ein ArchüoloFie-Instrtut in Jerusalem. Das Jewish Correspondence Bureau verbreitet scügende Reuter-Meldung: Jerusalem, 9. August. Jn Anwesenheit von führender? britischen, französischen und amerikanischen Archäologen wurde heute eine britische archäolofische Schule eröffnet. Sir Herbert S am u e l sagte in seiner Ansprache, Palästina sei der Begegnungsort der Zivilisationen. Die Archäologie sei die Grundlage der Geschichte und die Geschichte sei die Grundlage einer guten Regierung. Er verkündete die Schaffung eines Departements für Altertümlichkeiten und erklär-e, daß die britische archäologische Schule und die Archäologen der verbündeten Länder ihre vollste Unterstützung zugesagt hätten. Das jüdische Regiment nicht aufgelöst. Das Zionistische Bureau veröffentlicht ein Dementi über die Auflösung des jüdischen Regiments. Zusammenbruch, der das deutsche Volk bedroht. Sprechen wir offen, denken wir nicht mehr an Belgien. Ver^ z ich len wir auf jede Annexion, selbst, im Osten. Es ist notwendig, daß wir Verhandlungen mit unseren Feinden beginnen. - . Der Prozetz gegen Zie Mörder Tifzas.; Budapest, 11.'August. "(Uug. Tel.-Korr.-Bur.) In der heutigen Verhandlung gegen die Mörder des Grasen Tisza gibt Zeuge Ladislaus Hokai an, sowohl er als auch K e r i u n d F r i e d r r ch seien mit dem Soldatenrüt und mit dem Nationalrat stets in Verbindung gestanden und hätten über Propagandamittel verfügt. Die Demonstration vor der Kettenbrücke sei von Fenyes und Friedrich veranstaltet worden. Friedrich sagte, das. geheiligte Volk soll nach Ofen gehen und an die Pforten der Königsburg pochen. Er habe mit Fenyes, mit dem er eingehängt ging, den Zug. geführt. Die Deserteure seien von einem gewissen Lengyel rekrutiert worden. Geldmittel seien reichlich vorhanden gewesen» Karolyi habe ansehnliche Geldsummen aus Amerika gebracht. Zeuge weiß auch von einer Zion ist engarde, deren Protektor Friedrich war und deren Mitglieder in die Dörfer gingen und die Bauern totschlugen. Hokai habe sich eben bei F r i e d r i ch aufgehatten, als er eine Abordnungdes Nrakkabäer- Versandes empfing und das Protektorat des Verbandes übernahm. („Zeuge" Hokai, von dem man nicht weiß, ob er irrsinnig oder bestochen, vielleicht beides ist, paßt wundervoll in den Nahmen dieses Prozesses. Friedrich, der blutdürftige Judenschlächter, als „Protektor des Makkabäer- Verbandes" ist die üble Ausgeburt eines feilen sadistischen Gehirns, das aus der schmutzigsten Budapester Atmosphäre seine „Eindrücke" bezieht. Die Red.) Zeuge Dr. August Schubert schildert die Bildung des Nationalrates, der unter dem Vorwand konstituiert wurde, daß es eine außenpolitische Notwendigkeit wäre, den bevorstehenden Zerfall der Monarchie durch eine nationale Organisation vorzubereiten. Er hat Friedrich auch am Lage der Demonstration vor der Kettenbrücke gesprochen. Später, im März 1919, habe ihm Friedrich gesagt, es wäre gut gewesen, die Alarmkompagnien bestehen zu lassen, und dabei bemerkt, man müsse sich vor Pogany, der Lisza ermordet habe, hüten, weil er auch noch ^andere ermorden könnte. Angeklagter Sztanykovsky und Zeuge Vago. Wilheim schildern sehr eingehend Details aus Schuberts revolutionärer Tätigkeit. Vago erzählt, Schubert hätte während der Revolution Ambition verraten. Botschafter in Deutschland zu werden. Zeuge Dr. Ladislaus Lengyel gibt an. daß Csernyak und Hüttner mit Friedrich besonders intim verkehrten. Horvath-Gzamowich habe de« Zeugen ein von Friedrich unterschrie b e n e s E m p f e h l u n g § sch r e i b e n gezeigt, das die revolutionären Verdienste des Horvath-Szamowich rühmte. 1«j. Augug --1-^---:----—>—t^-1 Inland. Die Zugestündniffe an die Telephon- und \ TeLeßraphenangestellten. Amtlich wird verlmiKart: Bei der am 13. d. unter dem Vorsitz des StaatsselretärK. Dr. Mayr a-bgehqllenen Sitzung t>es KabinettsraitLS wurdens. diebisher unerledigt gebliebenen Fordevung-ru der Telie-f' Mrphen- und Tel-ephonbedrensteten, einer neuerlichen eingL-i. henden Besprechung rruterzoIeil und eine. Reihe v.on- Forde-' : mn-geu bewilligt, i * Die Beschlußfassung über die Frage der Gewährung i einer neuerlichen einm alfgen Aushilfe an al?« Staatsbedien'ftoteu mußte mit Rücksicht auf die ungaheure finanzielle Tragweite einer 'derartigen Matz nah nie dem . Ha UP tauSschuß der Nationalversammlung Vorbehalten bleiben. Das Erfordernis für diese NotauShilfe würde sich nüm< lich für August laufenden Jahres auf ungefähr 280 Millionen Kronen, - umgerechnct auf ein Jahr auf xund 33M Millionen Kronen belaufen. Selbswevsthndsich - würde außerdem ünt Falle der Umwandlung dieser seinerzeit! nur für den Monaü Juli als einmalige Leistung ausgezahlten ’ Aushilfe in eine monatlich wiedertehrende Zuwendung da«. nach gestrebt wech-rn, diese Zuwendung auch im Rcchmen der, Besoldungsreform in Anspruch zu nehmen, die hiedurch-von" vornherein mit einem Mehrbeträge von fast dreieinhalb Milliarden Kronen belastet würde. ~ Ministerpkäffkent Dr. Tusar nach Prag adgereift. Der tschcÄa-slowakischc Ministerpräsident Dr. T u s a t ist gestern von hier nach Prag abgereist. Vorbereitungen für die VermögensabgadL. Das Staatsamt für Finanzen hat zur Vorbereitung der Durchführung der Vermögensabgabe den ersten D u r chführungserlatz hinauSgegeben. Dieser Erlaß enthält unter anderen: Anweisungen an die Finanz-LandeSbehordenZ betreffend die Auswahl der zur Bewertung bäuerlicher Güter feftzustellenden Vergleichsgüter; ferner wird Vorsorge getroffen, daß die auf Grund der Vollzugsanweisung des StaatsarnteS für Finanzen vo:n 14. April 1919, StGBl.- Nr. 230, für die Sicherung der Vermögensabgabe verfügte» Sperren mit der voraussichtlichen Höhe der Abgabe, wie sie sich nach dem neuen beschlossenen Gesetz ergeben wird, nt. Einklang gebracht werden und überall dort, wo sie sich unter Berücksichtignug der schon durch die Person oder das sonstig« Vermögen de§ Abgabepflichtigen gebotenen Sicherheit als überflüssig erweisen, beseitigt werden. ‘I Die Loudvrttn BerhandlunKe« über die Börß krieKSschrrlden «ögefchlsffen. Die Londoner Perhandlungeri des Staatssekretärs Doktor- R eifch zur Regelung der Vorkriegsschulden Oesterreichs am England sind befriedigend abgeschlossen. Die Regelung erfolgt, auf einer anderen Basis als jene, welche mit Frankreich deroinbart wurde. Dr. Reisch verläßt heute früh London. > Pariser Aeb,ereinksmmett über die Regelrengr österreichischer Schulde» an Frankreich. - Amtlich wird mitgeteili, daß am 3. August l. I. Mische»! der fvairzösischen Regierung und der RcprMtk Oesterreich eiw- UÄber-sinkommen über die Regelung der österreichischen Schul-, den in Fvankro'lch Kustanbe kam, wobei Staatssekretär für, Finanzen Dr. Reisch und der bevollmächügte Gesandte E i ch h o f s Oesterreich vertraten. Das Uebevernkommen regelt? - die Zahlungsmodalitäten österreichischer, vor oder während! des Krieges fällig gewordener Schulden; es wird dem französischen Parlament- und der österreichischen Nationalver^ sammlung zur «Benehrnig-ung vorgelcgt werden. Der Inhalt des UeberernkoulmenZ ist in großen Zügen der folgende: Das UobereinkoMmen will gütlichen Ausgleich unter Aufsicht der A-usgle.ichSämter zwischen französischen Gläubigern und österreichischen Schuldnern und umgekehrt fördern. Für; die direkten Auj-igleiche wird ausreichend Frist gegeben. DeS^ halb sollen die bLiderseitigen Prüfurrgs- und AuSgleichS-i ämter ihre eigentliche Tätigkeit erst am 1. April 1921 be-< ginnen. Die zwischen Gläubigern und Schuldnern ckbge-s , schlossenen direkten Ausgleiche sind den Gläubigerämtern voq dem 1. Februar 1921 auguzeigen. Den beiderseitigen AuS'^ gleichsämtern wird daher schließlich nur die Regelung jener» Forderungen umd Schulden verbleiben, die innerhalb der vor-^' gesehenen Frist nicht ausgeglichen wurden. Zur Derstärkuugj der im Frieidensvertrage zugunsten der französischen Gläü-ibiger vorgesehewrn Sicherheiten erklärt sich die österreichisch^- Regierung mit den österreichischen Schuldnern solidarisch Haft-? bar; diese Solidarhaftung bezieht sich auf Kapital und Zinses der Schulden in fremder Wahrung, dann auf den Rm«rinal^- betrag, Kapital und Zinsen der Kronenschülden. Eine SrLUdar^ Haftung der öskerreichischen Schuldner untereinander besteht nicht. Das Usbereinkommen gsivahrt andererseits zugunsten Oesterreichs der Regierung und den österreichischen Schuld-i ner-n Zahlungsfristen; es regelt Zahl und Höhe der Strtmi«' täten, Zinsfuß, Sicherheiten und AusführungSgavantien. Die! Fristen betvageü für Schulden in fremder Währung fünf^ Jahre, sie können aber unter gewissen Uniständen bis aüff zehn Jahre verlängert werden; Annuitätenzahlung ist vor-! gesehen. Bei Schulden in Kronenwährung ist der Nsmtnal« betrag sogleich zu bezahlen; die Valorrsatis«SdiffL»«z ist itzj 26 Jahresrate» Au begleiche«, deren erste erst nach futt'S Jechrcn fällig wird. Die Oesterreichern gehörigen, in Fvank^ reich sequestrierten Llöbel, Hausrat, persönlichen Habfeüg-i leiten und desgleichen werden freigegeben. . ' '