Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 559 (12.8.1920)
- Date
- 1920-08-12
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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. Kette <P Men. Donnerstag fr»--..'...... i7i.rtas~M—>i>m — - ■ . ■—-. Die Ernährung. Der Marktbericht. t<l Die Ankünite aus Upgarn waren gestern noch wesentlich Parker als in den letzten Tagen. Trotzdem.versuchten die Händler; Bet Markrbeginn fllr Obst und Gemüse die Preise vom Vortage;tt verlangen. Der Absatz war aber sehr genug, so dass dre Preise weiter h r r u n t e r g e s e tz,t werde!« mußten. Paradeiser waren im Laufe des Vormit.'agS von K 8.—...aufwärts ifiit das Kilogramm zu haben, gute Aevstl von K 6.— an und! Melonen gleichfalls zu It 6.— das Kilogramm. Selbst den Preis firr Klpflertarroneln haben einzelne Verkäufer, um bester abietzen zn! können, von K 12.40 auf K 12.-^ ermäßigt. Eine Neuheit bildeten ungarische H u cf c t in c I o n t it, das Kilogramm ich fl 8.-7 bis X 10.—- Pfirsich r waren in prvßerrn Mengen als bisher eilige,botty und koste:cu bei gu'er Bc el asteuhtit K 19.—das Kilogramm. .Im Laufe deä Bormitiags sind eiN'ge Waggons Karotten und Weißkraut aus Ungarn eingcti offen, die steh unbedingt billiger stellen werden als. die gleichen Gemü'earien hiesiger Provenienz. Auf d:u übrige» Markigebeenn u't die Aufhebung des Boykotts und der Gegeumaßnahme obre Wirkunggeblieben. Fleisch, Geflügel und F eiche sind so teuer, daß bei .geringem Angebot Urberstuß herrscht. ' Kartoffelabgabe Donnerstag bis SamStag werden im 'Vkl. bis XXI. Bezirke inländische Kartoffeln -um Preise von X 8.60 per Kilogramm, und zwar '/- Kilogramm per Kops, gegen. Abtrennung des Buchstaben „S" der Kartoffel karte tiusgtgeben. \ Erste Gemeinnützige Approvisioniermigs-A. G von Gemeinde-, Eisenbahn- sowie Bank- und Sparkaffenangestevte». Der Verband der Angestellten der Geimemde Wun, der WirrschartSbund österreichischer Eisenbahner, ,der Ncichsvercin der Bank- und Sparkaffendeamtcn, Ortsgruppe «Wien, sowie der Bund der Bank- und Sparkaffen- >gehi!fen. welche zusammen eine Anzahl von. fast;2ÖO.OCO Familirnmirglredcrn repräsentieren, haben sich zur Beschaffung billiger Lebensmittel und anderer Bedarfsartikel zu einer großzügigen Aktion tu Form einer Aktiengesellschaft zu- .sammrnaeschlosten. deren konstituierende Generalversammlung am 10. d. M. rm Sitzemgssaate der Ocsterrcichischen Kontrollbank für Industrie und Handel, unter deren Führung der Zusammenschluß .erfolgte, stattfand. Die Aktiengesellschaft führt den Namen Erste! gemeinnützige Avprovisionierüngs-A -G. von Gemeind:-, Eisenbahn« sowie Bank- und Svarkastenangrstrllten Und hat ihren Sitz in Wien, I., Gluckgasse 1. Das Aktienkapital' beträgt K 6,140.000. ZIOJJIStl^CHES LA?tDE8KOMITEE FlIR OESTERREICH montags den 16. August 1920, halb 7 Uhr abds , werden Abg. Ing. Robert Stricker. Prof. Artur Freud und Dr. Kgon Zweig über die Zionistische Jahreskonferenz in London im Hotel „POST“, I./FLElSeHMARKT Nr. 3, referieren Eintritt nur gegen Vorweisung der Parfeilegitimation. respektive für Siudentea die Sehekelqaittang mit der Stampiglie ihrer asad. Korporation Gesinnungsgenossen,, die ihre Parteilegitimationen^noch nicht behoben bähen, können dieselben täglich im Zionistischen Bnreau zwischen 4 nnd halb 6 Uhr nachmittags abholen SS7i Bühne und Kunst. Das Bibliothekwefen in Sowjetrutzland. , . . Im offiziellen Organ der Schwedischen. Bibliothek- Vereinigung „Bibliotheksbladet" ist nachstehende Schilderung des Bibliothekwesens in Sowjetrutzland - enthalten: . ' Bei der „Abteilung für Volksaufklärung außerhalb der Schule" des Volksbildungskommissariats würde eine ‘ besondere „Büchereiabieilnng" eingerichtet, deren erste Aufgabe es war. eiste .'Zcntralbibliothek mit Fragekasten bei diesem Kommissariat aufzustellen. Den Grundstock dazu bildete eine Menge veralteter pädagogischer Literatur. eine fast komplette Gesetzesfanunlung und eiruge Zeitschriften: darunter die ..Zeitschrift dos Unterrichtsministeriums". . . y; Die Vibliothekabteilung der Bolschewiki begann inzwischen etne schnelle und bedeutend erweiterte Wirk-, famkeit. Sie wurde überschüttet mit Anfragen nnd Bittschriften von einer Menge Bibliotheken, die ihre Hilfe nachsuchten aus' Aü»atz gewisser Nevolutionsmaßnobmen. Nach dem Dekret über die Nationalisierung der Großgüter und die Aufhebung der meisten Standes- und Zunfteinrichtnngen waren nämlich unter anderem Eigentum at^ch.eine Menge Bibliotheken registriert"worden und. diese standen vor. der Gefahr, beraubt oder aufgelöst zu werden. Es wurde nun angeordnet, .daß die Vibliothekabteilung die Aufsicht über sämtliche (Staat?-') ' Bibliotheken aller Gattungen erhalte. Es wurde ein neues Reglement nach'amerikanischen Prinzipien ausgearbeitet, wonach ein Rat geschaffen wurde, gewählt aus der Dritte der ständigen Bibliothekbesucher. Gleichzeitig damit hatte die'Bibliothekabteilung noch auf anderen Gebieten zu tun. Um die Plünderung der zahlreichen wertvollen Bibliotheken auf den natiönalis'uu teu Gütern, zu verhindern, übertrüg man die Verantwortung für diese dem lokalen Sowjet. Die Güterbibliotheken scheinen im allgemeinen ziemlich unberührt geblieben zu sein, während mehrere andere nationalisierte Buch- Sammlungen der Bibliothekabteilung zur Verfügung gestellt würden, um nach Gelegenheit an Institutionen, fcV» Literatur anfordertrn, verteilt zu werden. ESiue große vnd wertvolle Sammlung MnWSrin» Mrt ziy - -^.000 Banden wurde zwischen hem russischen BRufeu;. .,.-i-rc über Kunst), der „Oeffentlichen Biblio- .(zi tur zwyi Drittel aller Mcher) und der „Auf- Wiener MorserizÄkitrg »»»«»»»'1', -.... . .. —.. _ klärungsabteilung" des Unterrichtskommisiariats geteilt; ’ diese erhielt Lexika und Handbücher. Die Bibliothekabterlung hatte große Schwierigkeiten, um die Anerkennung ihrer Autorität von allen Seiten zu erzwingen. Bei der Nationalisierung des Besitzes forderten die Behörden in vielen Fällen^ daß die Bücher mit dabei bleiben sollten, was zur Folge^gehabt hätte, daß sie ohne die mindeste Kontrolle ausgestreut und in jedermanns Eigentum geraten wären. Deshalb mußten die Volkskommissäre ein besonderes Dekret zum Schutz der Bücher ausarbeiten. £)J) dies den erwünschten Zweck erreichte, geht aus der zugänglichen Literatur nicht hervor. Man gewinnt eine Vorstellung von der Bedeutung, die die führenden Bolschewiki dem Bibliothekwesen beimessen, wenn man einen Blick auf das Budget wirft, das die Abteilung des Volkskommissariats für „Volksaufklärung außerhalb dev Schule" aufgestellt hat: Bei einem Etat für i2 Gouvernements mit zusammen 35 Millionen wird ejn Drittel,.der ganzen Summe für Bibliotheken und Lesestuben verwendet und der nächstfolgende Rechnungs- Posten: „Schulen und Kurse für Erwachsene" betrug nur zirka 8.6 Prozent.. v ■ Der unerhörte Bedarf an neuen Büchern, den die erwähnte Entwicklung notwendig machte, sollte zum großen Teil durchs eigene Verlagstätigkeit des Staates gedeckt. werden. Bereits im Anfang des Jahres 1918 wurde eine Herausgabe der russischen Klassiker beschlossen, denen auch neuere Autoren, wie L. Tolstoi und Tschechow, zugerechnet werden; weiterhin Gefchicht.s-,. sozialpolitische und pädagogische Werke und eme Reihe der bedeutenderen ausländischen schönen Literatur — alles in billigen Auflagen:-Jedenfalls führte-dieser Beschluß im ersten Halbjahr 1919 zu dem beabsichtigten Resultat, eine große Anzahl wertvoller Werke war heraüsgekommen und andere wurden als in Vorbereitung, oder im. Druck angekündigt.. ' * Aus den Theatern. . ö ö-ne u e S.v i'e ljahrdes Burgtheaters. Das Pnrglheater bereitet als Reprise für das neue Spieljahr ..Die Frau vom Meere" vor. worauf Neuinszenierungen von Grillparzers .8 i b u s s a" und „Ein Glas Wasser" (letz'ercs im Schönbrunner Schloßtbeater) folaen. In der Neuinszenierung von „Hamln" wird Herr A s l a n sein Engagement antreten. An neuen Stücken sind iür den ersten Te>l der neuen Spicheit noch .Haids Herzenstod"von Bernard Shaw und ..Gkntana" von Sil Ba'ra angenommen. Von Neuinszenierungen der Shale'peare- Dramen endlich ist Shakespeares „Wintermärchen" in Vorbereitung. Im Deutschen Volkstheater gelangt Freitag den 13. b. M. der Schwank „Der Schlaswagenkonüollor", Samstag den 14. d. M. und Sonntag den 15. d. M. abends das Schauspiel »Der Renegat" zur Aufführung. An den Kammerspielen des Deutschen Bol k s t h e a t e r s gelangt „Theodore & Cie." Sonntag den 15. d. M., 7 Uhr abends, zur letzten Aufführung. Im Johann Strauß-Theater gelangt heute als Erögnungsvorstellung um die' Operette »D a s H o l l a n d w e i b ch e n" von Ernmerich Kälman zur Aufführung. . . ' >..N 'a ch t s i t'i e K ü n st s ch a u im Garten des Oesterreichlscken'Mufityms.- Wollzeile ttö, heule und täglich, %9 Uhr abends, „Das Volksichauspiel vom Dr. Faust", mit Hermann f!M>ra vom Burgthcater als Hans-Wurst. Karten ab heute bei cylrndorfer Und in der Kunstschau. . Montag-den 16. d. M., */*7 Ubc abends, eröffnet die Rennrssaucebühne ihre diesjährige Spielzeit 'mit dem erfolgre:chen Schwaffke „Theodore L Cre? uffter der Leitung Ernst O e si e r r e i ch e r s:, mit Hans Lacknrr und Marretta Weber als Gäiie.. Drr Direktion ist <S gelungen, auch für die übr:gen Rollen die Premiörenbesetzung z« gewinueu. Ter Vorverkauf für das nur tttägige Gastspiel hat tzereits begonnen. 12. August 1Ä2^ «r. 589^, -----:- schaftSsprele der ersten Klaffe leiten: Albrecht, D. Grvnbaum,' Nagler. Kaufmann. Komar. Schönecker, Lorenz. Meiöl, ReichSreld, Retichurv. Schmidt, Seemann, Trinks, Wolf, Balzer/ Preßler» Koccnh. BurarH. Taurer. Jur Leitung,von FreundschqftSspielen können berufen werden: M. D. Albala, Amberäer,! S. Grünbaum. Lovater, Row. Riedaner. Riemer, Büenrus,! Melich, Kocenp. MobnrN,. Schönbrunn, Kienzl, Lazarus, Rosenzweig. Wagner Karl, Waneura, Herzog, Wagner, Leuthe. . Anitns-Wien—Nnitas-Daden 6:1. Sonntag betii M. standen sich die obgenannten jüdischen Vernno in! Böslan gegenüber. Baden übernimmt vom Start weg baS; Kommando, jedoch weiß die sicher spielende Verteidigung der! Wieneralle Angriffe zu vereiteln,'langsam finden sich die Wiener! und nachdem Srgi schon abgedeckt, sendet Grünhut unhaltbar ein,j 10 Minuten später erhöht Sigi im Alleingang dm Vorsprung! seines Vereines. Die Badner s-tzen uun alles daran, em.Tor zu «»> zielen, und nach einem Laufdes Reck'sauß.n gelingt es Felir, einzutmdkn, einige Minuten vo' .Hall..:eif ein prnchlvoller Bolletzschuß, Roths in die linke obrre Ecke und mit 3:1 iür Wlkw geht es! in dir Halbzeit. Rach Wiederbeginn bricht Baden ganz zusammen! und wird das Spiel ganz in die Soite derselben verlegt. I«> der 10. Minute geht Roth durch, der Tormann wirft] sich entgegen. Roth , fällt so unglücklich, daß et den linken Fuß bricht. Den Tormann trifft öh| dem Unfall keine Schuld. Mit zehn Mann weirerspielend, behM Wien das Heft in der Hand und Grünhut erzielt in der 21. und 22. Minute für Wien Treffer, Nußbaum stellt dann da8 Endresultat bm Bei Baden der Tormann, der seinen Verein boti einer noch größeren Niederlage bewahrte, der rechte Back und der Jenterhals. bei Wim die ganze Mannschaft gut. Sportklub Hanizachon - Video« 1:1 (1:1). Gleichwer tiges, schönes Sv'el. Hanizachon durch Mäkler, Gideon^durch! Brody erfolgreich. Die junge Hanizachon-Mannschast befrledigte! in allen Teilen. Besonders gut waren bei Hanizachon: Buller, Mäkler, Hasten, Brlgrei und HaudelLmann, ber Gideon: Schweizer/ Brody, Kohn und der Tormann. Leopoldstädter Sportfreunde—I. A. K. 4 :2. Sicherer Sieg der Sportsreunde. Die ^ore erzielten Zrtter l Graf (1^. Die Mannschait trat in folgender Aufstellung an. Tor: Wobl;Verterdigmrg: Heini. Klock. Läufer: Kronländ, Lar, Zister U; Sturm: Nußbaum, Graf, Ziitcr I, Feuer, Schwarz. Sportklub HaSmonea überstedelt Donnerstag den I X d. M. in daß neue Vereinslokal. H., Prater 8, KaffeehavS^ zum „Butterfaß", zwischen II. Kaffeehaus und Praterfee. Sportklub Bolksbibl. „Zion". II., Glotkengafse 30. Die Leitung hät eine Reorganisation durchgeführt. Interessenten werden ersucht, ihre Namen gefälligst an obige Adresse oder an S., II., Kaiser Iosefstraße 29/9, bekanntzugeben.. Nächste Zusammenkunft SamStag den 14. d. M. um 7 Uhr abends rm Verbandslokale. __ Gerichtssaal. Was der Krieg gemacht hat. Vor dem Schwurgerichte hatten sich gestern die drei im Älitt mischen 16 und 18 Jahren siebenden HilfSarbäter Ignaz D o tz a u e r, Georg I a n s k f und Anton Peter zu verantworten. Die Anklage legt den drei Burschen außer einem Einbruch beim' Arbettr-Konfumverein „Vorwärts" noch verschiedene Diebstähle zur Last. , Bon den Anaeklagten gab der noch nicht 16 Jahre alte Dotzauer mit zynischer Offenheit seine Verfehlungen zu, ohne eine Spur von Reue zu zeigen. Trotz seiner Jugend bat der Bursche schon 15 Monate in der Besserungsanstalt in Korffeuburg zugebrachl und hat eine mehrmonatige Kerkrrstrafe hinter sich. Vorsitzender: Von woher kennen Sie denn die übrigen Angeklagten? — A n g e k I a 11 e r (gleichmütig^: Wie ich immer bin stehlen gegangen, bin ich halt mit ihnen zusammengetroffen. — Auch die andeien zwei Angellagten waren geständig und zeigten keine Scham oder Reue. , . Die Geschwornen bejahten bei nllcn drei Angeklagten die Schuldüagrn, worauf der Gerichtshof Anton Peter zu z w e i Jahre n, Georg Jansk^;u ciueinhalb Jahren und Ignaz Dotzauer zu einem Jahre schweren K r r k r r S verurteilte.' Der Volkswirt. Das „Drituerspül"'. Ein Theaterzettel auS dem Jahre i784r-titt im Biäunschweiger Städtiichen Museum autbewahrt wird, enthält einen.v'tl'agendknSchlustabscknitt, ddn die Zeitschrift '„Riede»tachsen" wörtlich initteilt: Zur Belwemlichkeut des Bubl'knmß ,ßt argeordnet,, taß dw erste Reihe sich hinterlegt, die zweite Re be kniech. die dritte siitzt. die^ würthe steht : sie können alle sehu. Das Lachen is vcrbvlheu, iveils. ein Drauerspül ißt." . Die EalzbttLger. Feftspis!wache wird zwei interessante Debüts in Hosimaurictbals„Jedermann" bringen: F auM i ld e u-' bürg '»' e.ncv gioßcn münischcn und 'Sprechrolle und das t itbtiftUftmcn der Witwe Jotef .Ka»iz'> Fwü-Gre-e Kain z, die sich kurz nack ihrer Vermählung von der Bühne zurück-» mögen hatte.- . , . Di« Salzburger FestspielhaNsgemeittde versendet wehen. die, Einladüngkn zur Generalversammlung, die SamStag den 2l. d. M. üm//s8 Mr-abends im Wiener Saale des Mö.zartenniS. rti-Sälzbnrg stattfindendet. Im Autchlnß an diese iolgen v'.er Aussn'm trugen von „I e d e r m a v n", Spiel vom Slcrbeu. drs retchnr Mannes, in der Bearbeitung von Hugo H oft m a n n s t h a l unter Regie Mat Reinhard tzs, dargMllk am D o m v l a tz z u Salzburg (bei schlechter Wltterung ist der Aula deS ülien UmvmitätSgebäudeS. zu Salzbma^,'imd zwar.m Sonntag den 22., Montag den 23, Mittivoch ren 25. und Donnerstag den 26. d. M. Beginn Uhr abeuds. * _ Sport. 1 Die Deuifchlandreise der Halroah. ' Heule tränt die Hakoatz,vielleicht das schwerste Svicl ihrer Tournee ans. Sie trifft in der Hambiirg'r Städtem.inn'chaft aus einen auch nach internationalen Beguffen absolut rrstklasstgen Gegner. Samstag den 14. d. M. spielt die Hakoah in Hannover, Sonmaa den l-‘>. d. M. in Braunschwcig und Mittwoch den 18. d. M. in Berlin. Alls der Rückreise treten bic Haloahner am Frcilaa den '20. d. M> gegen den Prager D. F. C. an. Nußbaum, der tüchtige Fliigelläuser ist aus beruslichen Gründen gestern ichon »n Wien kingetroffcn. Ec ist über die Leistungen der Marmschaft voll des Lobes. Die beide« Hakoahner Ernst und Paul Weist wurden von e.nem schweren Verlust betroffei». Ihr Vater starb plötzlich am 10. h M- Das vricheubcgknanis findet heute um lü Uhr vsrmi ikgik uus dem tjentralsriedhos statt. Schiedsrichter erster AUfft. Nach einer Mitteilung de» Schiedsruhterkollegtums »erden, «achsteheude Her«» Meister- Eine Krone -- 2.90 Centimes Geld. Gestern notierte in Zürich : [ die österreichische Krone G'.ld . . . 2 90 ( 2.95 am 10. August) die österr. gestempelte Krone Geld (—.— am 1v. August) die tschechische Krone.... . . . 10.50 (10.50 am 10. August) die Mart . . . /'..... . ,12.90 (12.80 am 10. August) Agrani ..... 6.40 ( 7.—am 10. August) Warschau V. . . . . . . . . (-.- am 10. August) Budapest ........... (—.— am 10. August) Die ungarische Ernte. Das amtliche ' ungarisch:: Korrespondenz-Bureair vecofftutlichte vor einigen Tagen die ersten Erniezifscrn: Die Ernte'beträgt: < . ' $ . 1920 vor dem Krieg , in Tausenden Meterzentnern Weizen' .) . . . . . . ... . .9860 17589 Roggen., . . . 4648 7851 Gerste ....... . . .. . <.. . . 4734 . . 7586 Hafer . . .i. , . 8570 , 8951 . Der „O t st e r r e i ch i s ch e V o l k s w i r V* vonk 7. August bemerkt hiezu, daß der Ausfall gegenüber der Vorkri2gS2rnt<! trotz der günstigen Witterung als enorm zu bezeichnen sei. Er berechne sie bei Weizen, «uf 47 ,PvoMt, bei Roggen auf 41 Prozent und bef Hafer auf bloß, io Prozent. Das Ernteergebnis. für Mai^ liegt noch nicht vor, doch verspricht der amtliche Bericht eine gute Maisernte. Die a'.ntliüM. Erntezifsern sind aber heute noch weniger verläßlich als vor dem Kriege. Wenn.die einzelnen Landwirte wegen per Getreide*u ab gäbe auch geneigt sein dürften, ihren Bodenertraggeringer anzugeben, so hat .doch die Regierung ein be-, deutendes Interesse da"aii.' dnrch schöngefärbte.Ernte-" zisfern die BatuLeirkurse ihres Landes günstig zu beeinflussen. Gegen die letzten Kriegsernten bedeuten die angrsührten Ziffern,bereits tinen starken Fortschritt, wobei allerdings auch zu berücksichtigen wäre, daß die Vr«t^ Hauer in ganz Europa sehr gut ausgefallen ist. Der Tussall in der ungarischen Mnte gegenüber der Bor« . kriegSzeit erklärt sich demgemäß zürn größten Teile