Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 558 (11.8.1920)
- Date
- 1920-08-11
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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*5elte 6 Wien. Mittwoch DereinSnachrichten. JugrndvereinAha w r t h Z i a n. ll. Kleine Zumtntsstraße 160. Einige Hebräisch- sowie jüdische Grschichrs-- kurs-Tsitnchmer werden Noch ausgenommen, Anmeldungen täglich zwischen S und 9 Uhr im DcremSheim. 11... .#fehie ZniaKrtsstraße 160. Heute präzise 7 Uhr abrnvß beginnt der von Doktor Michael Strrnbrrg geleitete Kurs für N a i i o n a lökonornie. — Zionist ischeJugendsektion i m Xlll. B e a t v f. Im Xlll. Bezirk ist drr. Bildung einer Iuaendsektion im Gange und werden daber alle jugendlichen Gesinnungsgenossen ersucht, ihre Adressen möglichst bald schriftlich der Frau Ing. S t e i n ft e t s, XIII., ssienügasse 41. oder mündlich bei Herrn Cand. jUr. Franz Schütz anzumelden. Dienstag den 17. d. M., V,7 Uhr abends, im BechauSsaale. Xlll.. Reinlgafie 83 <10er», 49er". SOer-Wagen bei der Haltestelle), konstituierende Versammlung. — Zionistische 99 e* I i 11 4 i f f l i o n W ä ft r i n g. Heu e. 8 llhr abend?, im Sitzunyssaale des Tempels, XVlll.. SchopeUdanerstraße 39, w k ch t i g e S i tz u n g. — Jugend gruppe der rionistischenBezirkss e k t r o u B r r g i t t e n a u. Heute. *U& Uhr abends, Vornag eines P a 1 a st i n e n s l > ch e n Delegierten rm Vcreinsheim,- XX.. Dcmsgasse 39. Alle M-t,-luder über 16 Jahre erscheinen: Gast, willkommen. Briefkasten der Redaktion. Die Deantworiung von Ansragen erfolgt ausschließl ch in »nserer M o n t a g s uummer. Die Ernährung. Der Marktbericht. * Billigere Obst- und Gemüsepreise. 1 Die Ankünfte von ungarischem O b st u n d G e m ü s e waren gestern schon wesentlich stärker und haben auch einen sühlb.-tren Preisdrnck aus alle Gemüsearren ausgrübt. Die gestrigen Ankünfte umfaßten Gurken, Paradeiser. Paprika, Zwiebel, Acpfrl, Birnen, Melvnen, Zwetschktn. Weintrauben und Psirfiche. Mit Salatgnrken waren die Märkte förmlich überschw.mmt. s» daß die Vorräte selbst der einem Preis von K 2.— bis X 2.50 für das Kilogramm nicht zu räumen waren. Für Paradeiser wurden im Kleinhandel noch X 10.— für das Kilogramm verlangt, doch muß ein weiterer Rückgang rintrelen, da Paradeiser im Großhandel gestern schon nur mehr zu X 4 bis X $ das Kilogramm verkäuflich waren. Paprika kostete X —.70 brs X i, Mais am Kolben X —.70 bis X 1.60 daS Stück, Kürbisse X 1 bis X 2, Weißkraut X Z, Spinat X 5 das Kilogramm. Trotz der billigeren Preise blnden von allen Gemösearten große Mengenunverkauft. Krpslrrlartoffeln wurden markenfrei zu X 12.10 verkauft. Dre O b st p r e i s e. namcvtlrch die Pici'c der Aepiel. stnd stark zurückgegangen. Wirtschastk-äpsel waren auf dem Raschniarkt von X 6 auswärts zu baden. Für Wassermelonen werden vorläufig noch X 8 per Ärlograwm verlangt. Im allgrmemrn ist aber das zu Morste gebrachte £bfl Nicht von besonderer Qualität. Fleisch und Geflügel wurden fast nicht gelaust, auch nicht die teuren Fische. Gestern , waren nur Brachjcn zu X 75 und Karpfen zu X 120 bas Kilogramm zu haben. Fleischabgabe in Wien in der Woche vom 12. bis 18. August 1920. Ja der kommenden Abgabewoche gelangt »n Wien Rindfleisch zu den Preisen der sogenannten lernen Woche zur Ausgabe. Es erhalten alle Haushaltungen 10 Dekagramm Rindfleisch per Kopf zum Preise von X 93.--- für ein Kilogramm Vorderes, X 102.— für ein Kilogramm Hinlerts und X 124— für km Kilogramm Brarenfleisch. Der Verkam erfolgt gegen Abtienmmg des mU-Zister 9 bczrichnrtm Abschnittes des RmdtlelschjeinkansscheinLs. Ab Samstag den 14. d. M. dürfen die Äbgabeftellrn das erübrigte Rindfleisch an die bei ihnen rayonicrtrp Kunden verkaufen. Die Kopfquole beträgt auch m diesem Falle 10 Dekagramm. _ Beschränkung der rationierten Fettabgabe auf Pflanzenfett und Margarine. Das StaaiSamt für Vplksermährugg hat beschlossen, aut die Feukarte nur mehr Pflanzenfett und. Märgapme abzugeben. Kartvflelabgabe. Mittwoch b:S Freitag, werden in den Bezirken IV. bis VI inländische Kartoffeln. Prüfe von X- 8.60 per Krlogramm. und zwar V« K-logramm per Kopt, gegen Abtrennung des Buchstaben .8der Karloffelkarte ausgegebcili - Saure Milch. Es wurde die Wahrnehmung .gemach', daß in einzelnen Kaffeehäusern saure Milch znr Verabreichung gelangt. Die Landesregierung macht daher ausdrücklich daraus aufmerksam, baß mlt der. eben erlassenen Verordnung lediglich die Ver Wendung von Köndens- und Trockenmilch gestaltet worden ist. Die Verabreichung von saurer Milch ist strafbar. Erster Wiener Konsumverein. Die Abgabe der ringrteilten Artikel erfolgt in dieser Woche' kür die erste Gruppe der Mitglieder am Muiwoch. für die zweite Gruppe am Donnerstag, für die dritte Gruppe am Freitag und Samstag. Zur Ausgabe gelangen: Mehl, Margarme. Salz, Toiletteseife. In allen Verlchleißstellen außerdem: Kunflhonia, Zuckersrruv, kondensierte Milche Reis, Lachs m Dosen, Haselnußkern e, Tee. Rum versüßt, Liköre diverse, auch m ReistflArhchen. Weine, Biere. — In der Trrtisabtcilung, l. Bezirk. Hohenstaufenpasse 15, werden Schuhe. Strümpfe und Krawarlen zur Revaratur (letztere auch znr Um'assonierung) entgegengenommen. Bühne und Kunst. Ern Jüdisches musikalisches Wunderkind. S. Pan schreibt dem ..Moment" aus Kopenhagens Vs ist charakteristisch für Dänemark, daß die meisten Sterns, die auf seinem Kunsthimnrel aufsteigen, Jrrden sind. Im letzpm Winter ha» daganze musikalische Dänemark den be- Kmntm, «M Palm stammenden Mischen Kladseroirtuosen Uvi*d«O»» tmouxtont, welch« dl «tnvtoot; MnsUee knflande tm, tu Kspenheg« -eh» «Mwrkauft» s Konzerts -u geben und bei jedem mehr akS zweitausend Zuhörer hatte. Wiener Merflenzrttunch Jcht ist ein neuer Stern aufgegangen — diesmal .ein zwölfjährige r jüdischer Junge, der Ervlinvirtuose Tossy Spiwakowski, welcher mit seinen Konzerten ganz Dänemark rn Aufruhr gesetzt hat. Bekanntlich ist es üblich, daß die meisten jüdischen Künstler ihre wahre Abstammung. verbergen und fifft als Russen. Polen, Deutsche u. dgl. aus» geben; der jüdische Name wird, so gut es geht, versteckt. Die dänische Kritik ist. ebenso wie die öffentliche Meinung, in diesem Punkt sehr empfindlich, sie findet die Abstammung des Künstlers bald heraus ur^> scheut sich nicht, ihn öffentlich'" als Juden zu bezeichnen. So, war es auch mit dem Wuicher« kind SpiwäkowSki, das als russischer Künstler ausgegebän, aber sofort von derganzen dänischen Kritik als «das Zwölfjährige jüdische Musikgenic" bezeichnet wurde. Bei Spiwakowskis erstem Konzert war der' Saal überfüllt, jedoch nicht deshalb, weil man wußte, wer und wie alt er sei. sondern nur deshalb, weil auf 'dem Programm Tschaikowskys beliebtes Violinkonzert (D-Dur) stand. Als aber das Publikum einen Knaben vor sich sah und die ersten Töne hörte, stieg das Interesse von Minute zu Minute. Am Schluffe brach ein Beifallssturm los,.wie'ihn der Saal noch nicht'gehört hatte. * AiN nächsten Tage sprach ganz Kopenhagen bon dem musikalischen Wunderkind und die gesamt« Kritik sprach von seiner genialen Begabung und erstrangigen Meisterschaft. Es ist fast unmöglich, den Eindruck "und die Art des Spieles des Knaben wiederzugeben. Der begabte jüdisch-dänische -Musikkritiker Hugo'Seligmann von „Politiken" erklärte offenherzig, das Spiel Spiwaköwskis lasse sich nicht' kritisch einordnen; denn „et fängt dort an, wo alle anderen auf- , gehört haben". Die Begeisterung für das kleine Genie übersteigt alle Grenzen; Spiwakowski ist-der Held des Tages. Ernste musikalische Kreise prognostizieren ihm eine weit größere Zukunft als die eines Mischa Elmau oder Chefez. . Erleichterte Blicherausfuhr aus Dsutfchkaud. Di: Geschä'tt-stcll: des Börstnvn'k'ns deutich:r BucbhLüdlcr teil mit: „D'.< Aust) bung t er Ausstcknabgake für alle Scndungkn, bei dm.en die Abgabe in Tlvt n>cbt überffk-g-n roüibc, kommt d m Buchhandel sch rrwün'scht Gerade die Ein'ührupg dieser' Avs'nbtabgade. der sogenannten soüalen G bühp, bat viel Unwillen eiregt und hrhtc f:e Bürbkraukfnhr völlig;nm Dülllland zn bringen. Die Maßnahme wnkte um'o emvfintl chrr. als ihre Cinsühruna schon in die Zeck der beginnenden Geschästssiockung und der Neigung zum Kanfcrslre k auch -m Ausland siel- Insbesondere im sogrnänntcn.itntervgsn'igkn An-fand war dieic Belastung uneriräglrch. TcSbalb Hute der ö st e r r e; ch : s ch e Buchhandel mst d'm Boykott oedrobt. Der Börsenve:en der deutschen Binb.händstr bar vom Aniang an die cnö.'ck:n Austrrngurigcn gemacht» e ne Bescit c ung oder weNlgsi-nS ein: Et Mäßigung der Abgabe-tzu -Erichen.- um d.cscn Gefahren vorzubeupen. ' Der Börscnvtrein der deutschen- Buchhändler hat ferner, nm dir tnfotfl« der teuren P eise lür Rcurrsche'n:ungen bereits bedrohte Konkurrenzfähigkeit des deutschen BüchcS im Ausland wieder berzustrllen und zu sichern, neuerdings die durch die Vcrkaufsordnung für AnZlaudlicfnungen vorgeschriebenen U m-- r e ch n u n g S k u rf« wesentlich herabgesetzt nnd auch sonst Erleichterungen ring'tüh'.t. Dem Ad'atz deutscher Literatur nn Ausland und der Verbrennng deutscher Kultur in aller Welt dur te damit ein neuer A.i schwung gesichert sem." Ein neuer Shaw im Burgtheater. Der Direition des Burgtb'ate.s verhandelt gcgenwnstig mit Bernard Shaw über die E>Werbung seines neuen Stückes ^H a n r H e r z e n § i o b*. Das Werk soll noch im Spätherbst zur Aufführung gelangen. Aus den Theatern. An den Kammer ivirl^n de- Devtschen VolkLtbeaters gelangt bis inklusive 15. d. M. der Schwank ^Theodore & Ve." allabendlich zur Anfführnng. Freitag den 13. d. M. steht der Abend im Zeichen einer B e » e f e z - V o r st e l l u n g, welche zuaunsten de- Ensembles veranstaltet wird. Am 15. b. M. beende: Direktor Ernst Oesterreicher seine Sommrrsvielzeit an den Kammeriptelen, die ab l6.d.M. wieder der Direktion Bernau unterstehen. _ LuAvi» „Moral" ist die erste Nevrise dev neuen VolkStheater-Sai'on und wurde vorläufig Mir diesen SgmSiag angesetzk. Die seinerzeit von Herrn T b a l l e r vrrkörverte -Hauptrolle, dre vorübergehend auch »on T y r o l t dargestellt wurde, spielt jetzt Herr H o m m a. Sport. M!t der Hakoah durch Deutschland. Bon Artur Batz. nr. Zwickau, 3- August 1920. - Frühmorgens am 3. August reisten wir von Plauen ab, begleitet von zahlreichen Pläuener Sportleuten, die bis Hakoah noch einmal spielen.sehen wollten. In uns allen wirkte noch der Eindruck nach, den der herzliche Empfang bei den Zionisten auf uns gemacht hatte. Nach dreistündiger Bahnfahrt trafen wir in Zwickau ejn. Di« Stabt machte auf uns einen wellig günstigen Eindruck. Schlot an Schlot, eine Fabrik neben der anderen, läßt die Stabt die Reinlichkeit Plauens völlig vermissen., DaS überaus heiße Wetter ließ unS für dis Zukunft BösrS ahnen. Tatsächlich ging gegen 4 Uhr «in hostiges Gewitter nt«d«r, auS dem sptter ein Sandrsge» wurde. De» für Hut» 7 Ühr «mgese-t« Gpttk »ar l» Frag« festem, k» ß Uhe hm Reg» »«chNetz, bweytgen wir. auf bis unbedingte vustraguxg b«S. Treffenr. Da- Spiel in Zwickau. 11. lTi2r? Nr. 658 . Das Spiel fand auf dem Sportplatz des Vereines füt* . Lnbosübimgen statt, der prachtvoll gelegen ist. Inmitten -der.- Stabt, in unmittelbarer Nachbarschaft beS Schwanen-' .teiches (Zwickaner Sehenswürdigkeit), kann er sich in punkto - landschaftlicher Lage mit jenem Plauens messen. Auch..dieses -Spielfssd weist abnormale Dimensionen auf. Der Maxlinal-- breite von 70 Metern steht eine Länge von. höchstens^ i 100 Metern gegenMr. Obwohl von einem Tore zum anderewj etwäs abfallend, konnte man doch Mit der Beschaffeüheitdess Spielfeldes (Schlackenboden) zufrieden sein. ' " i'. ' Die Zwtckaüer hatten eine Rekord-Zuschauermenge er--f wartet; infolge des schlechten Wetters hatten sich aber nur ungefähr 1500 Zuschauer eingesilnden, als die Hakoahner das Spielfeld betraten. Die Aufstellung lautete: - Tor —> Neumann; Verteidigung — Lewltus, Trümer; Deckung—* .Juhn, Grüufcld, Nußbairm; Angriff — Häusler, Bandy) ' AynSl/ Grünwald- Katz. Die'Gegner, ein« Zwickauer Stäbte-!' mannschäft, mußten auf die Mitwirkung der Spieler eineK führenden Vereins verzichten, da dieser unmittelbar vor E«-- - treffen dev Hakoah wegen Proseffionalismus disqualifiziert worden war. Der E"^upit)0rMg des Gegners war Leiste Fairneß. Die Spielweise^Mr' bon jener Plauens grundverschieden, so daß es während der 90 Minuten kaum - ein halbes Dutzend Fouls .gab. Die Spielstarke Zwickaus war bedeutend geringer als jene PlauenS. Die Mannschaft betrieb' .ein höher.Flügelspiel, unter Ausnützung -der großen Platz- - breite. Die Hakoah war ihrem Gegner in jeder Hinsicht haushoch ' überlegen. Hätte die Stürmerreihe mehr geschossen,! - so wäre das Resultat ganz ander? ausgefallen. Insbesondere ' Bänbh vergab wieder unzählige Chancen du^ch eigensinniges >und,^MI-äi^flrnj^s/.!Sp,iel>, Grünwald war sehr ^che--. fangen. . DieFlügelstürmer - und Gansl waren die Träger Pes ÄngrM' Letzterer hatte einen,se^hr guten Tag. In der . Pecknngj wär Grünfeld der-weitaus beste. Unermüdlich hinter, hem Basis her, verfiel er allerdings zeitweise auch in den Fehler >einer. beiden Nachbarn, sich in der Stürmerreihe herumzutummeln. Nußbaum und Juhn befriedigten. Ueberraschend gut war.Trümer,. der nach langer, durch Krankheit bedingter. Pause .zum ersten Male wieder antrat. Er gab mit Lewitüs ein durchAuS. verläßliches Verteidigerpaar ab. Reumann rni.Tor war äußerst sicher und zeigte bei der Abwehr zwcier schwieriger Fälle seine Klasse. ' ' In der ersten Halbzeit wurde Tempo gespielt. Kombination und Ballbehandlung standen auf hoher Stufe. Alle Treffer waren die Ergebnisse^ güter Zusammenarbeit. Zwei Toren Gansls in der 7. uno 20. Minute folgte je eines durch' Kah und Bandy, in der 38. und 45. Minute. Nach dev Pause wollten auch die Halves zu Trefferehren kommen, was dem Toremachen nur hinderlich war. Trotz größter Ueberlegenheit und einer Serie von Eckstößen konnte Bandy erst in der 40. Minute das Endresultat Herstellen. In wrrklicht vorbildlicher Wei,e wurde das Spiel durch den Zwickauer Schiedsrichter Lorenz geleitet, .. „. .. . Die Leistungen der Hakoah lösten zu wiederholten Malen! tm Publikum lebhaften Beifall aus. Mehrere Juden, die aus der Umgebung nach Plauen gekommen waren, hatten es sich nicht nehmen lassen, auch wieder nach Zwickau zu kommen. Der neuerliche Sieg bereitete ihnen ungeheure Freude. _ Die Hakoahner in Palästina. Ständig laufen von den in der Umgebung von Jaffa a!Ä Lavdavbeiier tätigen Hakoahnern rrsteuliche Nachrichten rin. Sil obliegen auch >n Palästina mck großer Liebe ihrem Sport. Bor tur'-rm wurde eine Fußballmannschaft gegründet« Das erste We.stipiel wurde gegen englische Matrosen ausgetracen und 4 :0 gewonnen. Zwei Tore erzielte der als Miltelstürmrr spielende L u m e k. Ein Tor hatte S ch m o r a l mm Erzeuger'. Den vierten Treffer erzielte ein ungarischer Chaluz, Lumek bittet, der Hakoahner n Palästina nicht zu vergessen. Jhrt Adresse ist: Haporl Hazair, Jaffa (Palästina), Tel-Awiw. Sportklub Gideon II — Prater - Athletikklnh 1 r 2 (1 r 2). Unverdiente Niederlage der technisch Kefferen Gldeon-Leute, P r a t e r-A t h l e t i k k l u b erringt die Führung, doch gleicht ..Max" nach einem trefflichen Sololauf aus. Auö einer klaretz Abseitsstellung erzielt der Mittelstürmer deö Prater-Athlrtikklul das siegbringcnde Tvr. In der zweiten Halbzeit starke Ueberlegen« heit GideonS, die jedoch unter den Entscheidungen des Schied^ richters viel zu leiden hatte. Hakoah Leichtathleten in Komotau. Die Hakoah dürfte mit ihrer 3 X 1V0v-m-Stafettk am 29. o. M. beim leichtathletischen Meeting in Komotau starten. Der Expedition werden sich voraus^ sichtlich mehrere Leichtathleten des Hechawer anschließefl Neuer jüdischer Sportklub. Sportklub Prater-Brktoria hat in seiner lchtcn General versammliwg den Beschluß gefaßt, sin jDsicher Sportklub z, werden. Er führt daher den Namen: Indischer. Sportklül Bräter« Viktoria. Der neugewäblte Ausschuß erwartet hrlirrichs Unterstützung durch die jüdischen Vereine. Der Verein sucht ins>.- besondere neue Spieler von 15 Jahren auswärts zwecks Auh frischung sriner Manulchasteitz Mitglieder,rustlahmen täglich in Vereinslokale. Meierei ».Zur Sennerin". U.' Prater. Groß Zufahrtsstraße. Zum Trainer wurde Wolison (Hakoah) bestimmt^ Karttnl^utgeLeu^r Hakoah—Sportklub Dräsche Ueberlegener Sieg der Hakoah-, vre süc eine früher er.'ittemi Niederlage ausgiebig Revanche nimmt. Hervorragend schlug sich bl« Hinlermännschnst, in der sich «. Hammei: selbst überbst. ffSehr gut waren noch Teitelvaum (Eracovia), Dchee» Gebrüder Nosiig (Hakoah) sowie Nonis, D. Neumann und H. Neumann. Die Tore erzielten E. Nossig (4), F. Nossig (2) und H- Neu mann (1). Bei den Gästen war Owobpoa dez