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Wiener Morgenzeitung · 1920-08-10 · Heft 557 (10.8.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 557 (10.8.1920)
Date
1920-08-10
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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. 9kr. 557 Wien,, .Dienstag )—ingr.nl I.;y_—.. -._1--,-_:__Jl.--—-- jiff trotz dtr-in Aammi'.r i n •; ch t. fj of f n u;> i\ * (o Cr j* Lcmn vieles ge s che ye n.. Vsr a'l nn msch'^tzjL Ak i^ttH-c b > stzerettet werden. Wir haben in,/ RuHcry^kDML'na^ rtronnle Schule, es niöt nur GMWöh'M'n,'ReffijgwnSunterrrcht xft verboten.. Die ganze Bevölkerung verhungert Oesitt ich ' W ZÄH'l der in den Städten tvoy Sow^trußlarch lebenden Juden mit .sy* Millionen |vKMs, . so habe ich, d^nxit, auch die Zahl der IHWzDnvett angegeben. W gibt keinje^ e in zig en ilicht Hungert, freilich hungern die.anderen > auch. In btefec Begehung herrscht vbltio mwette Gleich bere chtigu ixg. Aber böf erleichtert dieLage jttid&t. Ganz besonders leibst die Jujftstd'nNd dis Kinder. >JWn müssen svir vor allein Helsen. Die MMSlung,! welche die große Not iwWirtschaftlicher Hinsicht hervor- Mrizftn .hat, zeigt Won den , Mg/ zur Hilft. Biele! Wemente, haben, sich der. & a n d'w irisch äst zuge» 'wendet und suchen sich E diese Weise zu ernähren. .Diese Möglichkeit der Hilfe besteht also. Denn!, warm 'auch der Boden nationalisiert ist, die freie Arbeit ist laicht verboten. Der Handel., ist wohl, ausgeschlossen, B’treft die Bearbeitung des Bodens ist nicht ausgeschlossen.!EM. Muß daher dsn Juden die Möglichkeit geben, 'die j Nötigen Werkzeuge zü beschafftn, damit sie sich!M der Landwirtschaft beschäftigen können. Das ist jetztdas Bestreben der DrWnisatxon zur Förderung von 0&hb!öerf und Laydwirtschaft, deren Präsident der Börtragende ist. So hat die Notlage vielleicht zum MM Hr Juden eine ganz neue Möglichkeit dsr Hilfe aüsgsbiwet: die' Unterstützung der landwirtschaftlichen Betätigung. ' :; : h .Eine weitere große Aufgabe ist, den Hcivdwerkern Mfc Möglichkeit zu gehen,' ihr Handwerk zu betreiben. Dis Möglichkeiten dazu mehren, sich. Nach efixtgtzn letzten Dekreten det Sowietregisrung wird die H ct U sindustrie begünstigt, hier kann schon vieles Melstet iv erden. Aber die Juden haben keine ÄerDüge und hübßtt auch keine Möglichkeit/M'in Rußland zü beschafftn. Sie müssen xmportftrt werden. Es gibt auch kßin Material für düs Handwerk, das alles Muß durch jüdische Organisation geschaffen werden. Eine weitere Notwendigkeit ist die Kreditbeschaffung. Iran AnittaMüller über die jüdische Rot in Wien. Verschiedene Redner haben darauf hingewiesen, wie Wver es fällt, von Ländern, die früher nicht spezielle Länder des Judenleids gewesen sind, jetzt diesbezüglich Drechen zu müssen. Aber jetzt, woejn Ueberblick von allem jüdischen Elend gewonnen werden soll, darf man nicht in den Zahlenwahnsinn verfallen. Wir wollen Not likdern und müssen von der Heiligkeit des einzelnen Menschenlebens und müssen auch von dem Elend weniger Juden reden, wo nicht Massen im Elend leben. In Oe st erreich ist es sticht so schlimm wie in anderen LästderN. Dennoch herrscht auch dort große Not. Vorerst die Not der Flüchtling e. die nach Wien kamen. Es waren'.dies wahrend des Krieges ungefähr 150.000, die der Staat, da sie'doch seine Bürger waren, mit Unterstützungen bis zu 2 Kronen täglich bedachte, eine Summe, mit der nicht einmal erst Laib Brot gekauft wurde. Wir hälfen, wie wir konnten. Die Juden von Wien haben sich ja in großzügiger Weise bewährt. Mir bemühten ustS in einer Hilfstätigkeit, die m a t e r i e l l n ü tz t e, 0 h n e in ö r ä l i s ch z u s ch ä d x g e «. Wir sagten uns: In dieser Not dürfen die Leute nicht in jedem Einzelfall an eine andere Tür pochen, sonst werden sie zu Schnorrern. Wir beginnen bei nichtgeborenen Kindern und hören auf mit den krankgewordenen Menschen. ’ So taten wir währexxd des Krieges. Dann kam das. Heer nach dem Zusammenbruch und wir mußten wieder helfen, wo wir konnten. Doch noch andere Not war in unserem Staate. Zu Beginn des Krieges half der Staat den Flüchtlingen, die seine wirklichen Märtyrer geworden waren. Sie wurden zu Mitbürgern. Man gewohnte sich an ihren Anblick. Das Märtyrerleid der Flüchtlinge wurde alltäglich und man half nicht mehr so sehr; und nach dem Umschwung wurde der Märtyrer zum lästigen Ausländer, ftrr den das artne Oesterreich nicht länger sorgen konnte! Die Stadt stellte nach Ende des Krieges ihre Unterstützung ein. Die Wiener Gemeinde konnte nicht helfen. In dieser Hinsicht half das Joint. Wir sind nicht mit allem einver, standen, was das Joint getan hat. Aber hier ist nicht der Platz, darüber zu sprechen. Wir werden das anderweitig und nicht in vorgerückter Stunde tun. Wir hatten immer viel Elend aus dem Osten, und da unterstützte unS das Joint nicht, weil diese Leute schon vor dem Kriege in Wien waren, das Joint aber nur Kriegsopfer unterstützt. Für diese zweite Kategorie von Armen war in'Deutschösterreich nur schwer zu sorgen, weil sie meist nicht zuständig, meist aus den Gebieten stammten, welche nur früher zur Monarchie gehörten. Dies brachte und bringt gewichtige Erschwerungen, da es sie aus« schließt von den Dersorgungshäusern, Spitälern ' und Siechenheimerr. Früher konnten diese Juden dort wie andere qusgensmmön werden. Heute müssen die Hilfsorganisationen für sie die entsprechenden Beträge erlegen.- > . ' Die Länder, die Deutschösterreich mit Lebensmitteln versorgten, haben sich jetzt hermetisch abgeschlossen Sie ersehen auK der Statistik von Pirquet den ungeheuren Prozentsatz der unterernährten tuberkulösen Kinder in Deutschösterreich. Wir sind ein armes Land und im scharfen politischen Kampfergeben die Juden den Sündenb0ck ab. MWr.WMLMM5.MUtMi.MW>: Wiener Moegenzeitung gierimv-befi.'bl .yel-smst'n. da samtmit Verhaftungen gcKM s.e vorgeganneix w'iis. Wir brauchen vom Hnö- land.auch j hxtzrin Hilfe. Uixb es schmerztuns sehr, daß wir bitten Müssen, die wir früher gegeben haben, und benesden Amerika, daß.es. geben kaxxn. -Es gibt in Wien 80.650 hilfsbedürftige. Juden, erwerbsunfähige Invalide, Witwen und' Kinder. In Ausübung eines Erwerbes Und tkbtzdeck hilfsbedürftig sind 'M allem Mitglieder des -Mittelstandes -und der geistigen Arbeitet. Axxch die jüdischen Kinder ststd zxxin großen Teil mitbetroffen von dem Elend Wiens, indem sich Unter ihnen 30.000 Nnterernährte befinden,. welche in sehr Zahlreichen^.Fällen ein Opfer der Tuberkulöse werden. Auch der.-Geburtenrückgang ist ein ungemeiner. Die Siechen- Häuser sind leer, weil keine Wäsche für die Bettest da ist. die Sterblichkeit ist ungeheuet. Ich weiß, xmsere Not ist nicht so groß wie die im Osten. Doch sagen mir meine Petenten auf solche Entgegnung stets: Wem sich's trefft, dem xst's' schlecht. Wir verlangen Brnder-; Hilfe, wir wollen nicht Almosen, wir wollen nur Arbeit, -daß wir wieder ein fröhliches Volk werden wie einst. Inland. Die Wahlen in die Nationalversammlung. Eintritt in die Wühlbewegung. Die jüdischnatkonale Parteileitung hat beschlossen, in die Wahlbewegung einzutreten und in allen in Betracht kommenden Bezirken Kandidaturen aufzustiellru. . An die Vertranensmäuner des Sprengels Leopyldstadt 1. Der Swengrl Leopoldstadt l .ulxrsaßt die Hamrr in der Oberen Donaustraßt, ungerade Nummern 1 bis 49, gerade Nummern 2 bis T2, Nembxandlstraße ungerade Numniein 1 bis 41, Obere Axrgartenstraße: ' gerade Nummern.' 2 tn§ 12* Brigittenauerlände. gerade Nummern 2 bis. 12, MathildenMe, gerade Nummern Nr. 8 bis 4, Scholzgasse, alle Nummern. Eine wichtige Besprechung findet in den nächsten Tagen statt. Die VertraueuSmäUuer des Sprengels wtrden rechizeitig eingeladen werden und mästen zuverlässig erscheinen. Gcsrnuuugsgenosscn, welche in diesem Sprengel zü arbeiten wünschen, löunen Einladungen im Hauptwahlbureau, ll., Taborstraße 20», von 9 bis 12 Uhr vormitlagö beheben. Dr. Nenner über ferne Prager Neisy. .Prag, 9. August. sPrivat.) Die «Prager Abendzeitung" veröffentlicht eine Üntrrrednng eine-, ihrer Mstärdeitrr mit dem Staatsselretärv Dr. R e n n e t, - ber. ftd& über seine Besprechung mit dem Minister des Äcußern Dr. Bene sch folgendermaßen äußerte: „Meiner Zusammenkunftmit Minister Dr. B c n e s ch ist k e i n v f s i z i e l l e r E h a r a-k t e r beiznuresscir. Ich habe als kh-m-iliger Obmann der wirtschaftlichen Geuostenschastrn meinen genostenschaftlichen Freunderr in Böhmen schon vor längerer Zeit meinen Besuch in Aussicht gestellt. Meine Anwesenheit in der Tschecho- Slvwükei ergab auch eine zwanglose rwd freundschaftliche Unterredung mit dem Minister Dr. B e n e s ch. wobei ww die, bedeutsamen und für die beiden Siaatcn so wichtigen europäischen Fragen besprachen, die sich ausdem Z u s a xn men b r u ch P 0 l e n & und der dadurch hervor ger ufenen B e u n r u h i g u u g M i t t e l e u r 0 p a s ergeben." - Frage: „Haben Cie, Herr Stratssekretär. mit deur Minister Dr. Bencsch irgendwelche Vereinbarungen getroffen „Nein. Ich ttlläre ausdrücklich, das; zwischen mir und Miuister Dr. Beliesch keine A b m a ch u n. g e n getroffen worden sind, wozu weder der eine xroch der arrdrre Teil rin Mandat hatte. Es handrlie sich um einen rein p e r s L ul i ch e n G i d a n k e n a u 8 t a u s ch. - Frage: „Wurden nur außenpolitische F r rx g e n besprochen Slaat§sekretär Dr. Renner: „Wir h.rben i n n t xp 0 lttische F rag e n nxrt kcinem Worte herührt. Ueber T e s ch c n halten wir nur insoweit gesprochen, als' sich Erörterungen von einem allgeniern völkrrrrchtdchm Standpunkt anstellen ließen, wobei nicht zx< leugnen ist, daß sich in der Trscheuer Frage zwischen nns eine g e w i s s e I n t e r e s s e u p a t i t 8 t ergab. Ich hatte auch Gelegenheit, einige w i x' t s ch a f t l i ch e Angelegenheiten, wie die Z u'ck e r-- u n d Kohlenfragt, zu besprechen. Eine Rollt spielte bei diesem ThtMa die Fragt, wre die bestehenden B e r k e h r L s ch w 1 e r i g k e i t eu günstiger zu gestalten wären, was ja im Jnttreste einer leichteren und innigeren wirtschastlichrn Beziehung zu wünschest ist. Der Staatssekretär Dr. Renner wies dann auf dik anhaltende Besserung der Verhältnisse in Deutschösterreich hin, dessen Wunsch und Bestreben es ist. eine Politikdesabsolnten Friedens zu führen. Wir wünschen keine B t r w i ck l n n g in eine Affäre, feie unserem wirtschaftlichen GettksuNtzSprv-eß hindrxltch wäre. Do« der Grenze. Klagenjurt, ll. August. Der Verkehr über di« Demarkationslinie ist tatsächlich im Gasige. Bisher wurden weder, dir Truppen abgezogen noch die Lokalpolizri ausgestellt noch der Sequester aufgehobrw Die DerhaudlUügen firhmrlt eine« schlepprOkfMkrtzf.' 10. August 1020 ' Seite 8 TelTWMMMe. Die Konferenz in Hythe für ZwangSs mütznahmett? Hythe,, 8. August ' (Havas.) Der englische wnd französischc Pr?miermiilister haben die Folgen .des Weigerung der Sowjetregierung, eine zehntägige Waffen^ rsihe mit dev polnischen'Armei: abzuschließen, erörtert^ pud sind zur Ueberzenaung gelangt, daß die bolWwvikische Regierung Zeit zn gewinnen sxxche, umWarschaxi zu besehen und dortselbst eine p 0 lnx s ch e ko Mrnnni«. st i s ch e Negierung eiuzurichten. Infolgedessen sah^ sich die beiden Kabinettschsss veranlaßt,- die Maß»t xmhrnen zu prüft», die die Lage erfordertundhei^.s»- tragten die militärischen Sachverständigen, einen Be« richt -axlszuarbeiren. van dem sie morgen früh Kenntnis nehmen werdea. Da A^mirgl Beatty zusammen mit Fo ch xind W i l-ff v n an den Beratungen texlgeiwmmey hat, ist nxan der Ansicht, daß eine auf »die Blockierung Rußlands abziele-.sde Akr'ion Englands ins Auge gefaßt ist. Die UnnnchgiebiMit der Sowfttregiernrrg hat eine Annäherung Lloyd Georges an den xraix? zöftscheN Standpunkt harbexge'-ühr: und, ihn zrr Lew Gedanken bekehrt, daß!«s, .wenn die Verbündeten den Bestand Polens und die Sicherheit Europas sichern wollen, unerläßlich ist, gegen die Moskauer Regierung jene Z w a u g s m a ß n a h xir e n zu ergreiftxx, die der englische Kabxnettschef bisher zu vermeiden bemüht war. Rußland bereit, sich gegen Garantien zurilchzuziehen. London, 0. August.' lHavas.) Ein Radxogramm ans Moskau br-agt, daß bi' Solvftttr»ppen sich auf die' vor; Cnrzv.u vorg-schiageue Linie zurttckziehen werden, sobald die P 0 l eu in die H e ra b setz um g der > E f-f.e k t i v b e st ä n b e if}vc.‘ Armee eftxrewilljgt haben würden. Auch die EffeftivBestände der Sowjettruppen würden herabgesetzt werden, wenn die Verbündeten chft Verpflichtung ixbernehmen, einen neuen A» g rff ff gegen die i'ussijchen Streitkräfte.nicht zrx .umter». st ü tz e n uixb die Ra u m u n g de r Kr im durch Wrast^ grl veranlas'-eu. Abgei'ondLe der Bolschewxftn würden sich am 1.1. d. Moeh-rfs Äb'chlu'fts eines' Gaffeüstill'- ständes nach Minsk begeben. Die Sowjetregierung würde es vorü'ye-r, mit Pv ft n uümit te lb ar zu Verhandeln. Russisches Mißtrauen gegen Daszynski. Moskau, 9. Allgust. (Funkipruch.) In der „Jzwestia" schreibt R a d e k. daß nach den Ausfagcn Lasonts DaSzynSki dicsenx mitgeterlt habe, für Polen handle es sich um eine At e mp a ü s^e von zwei Monaten, während welcher Munition v 0 u F r a xx k r e i ch eintreffen und die Armee.reorganisiert werden ww.dx. Dir Sowjetregierung traue weder Daszynski noch seinen Hmterniännern, traue ihnen jedenfalls rächt mehr, als die Enteilte dem Prinzen Max von Baden getraut habe, und werde darnach bandeln. S 0 w j etr uß l a n d wolle k c i u e u Zoll polnischen Bodens, es wolle Polen-nicht zerkleinern, sondern eine tückische Regierung entwaffnen, die Sowjrtrnßland überfallen habe. Ostgalizien — eine internationale Frage. Lemberg, 9. August. (Ukrain. Pressedienst.) SInt-4, d. M. fand in Lemberg eü»e Konftreriz des polnischen Premier- Ministers Witos, mit den Kertrtern der Bevölkerung Ost« galiziens statt.. Die ukrarnifche und polnische Presse berichten, daß die. Vertreter der Ukrairrer, Studenslhi und Bats-ch.tzn2». k y j, erklärt und betont haben, daß dis Angelegenheit-Oft» galiziens eine internationale ist und den Gegenstand Ser Konferenz nicht bilden, könne;- dagegen haben sie dem Prä,, sidentön der polnischen Regler Mg Witos,. als der Okkupa, tionsbehörde, Posiulate vorgelegt,, von deren Erfüllung , dm Mröglichkeit weiterer VerhaNdlungeri zwischen der Bevölke-«'. rung Ostgaliziells und der polnischen Regierung abhängig ffw Cie verlangen vdr allem, die Befreiung der. inrerniecten Ukrainer, Freiheit der Presse,-volle Resilektierüng der Rechte der ukrainischen Sprache und Zulaffung der ukrainischen. Jugend zur Universität. Präsident Witos erwiderte, daß e^r ■ die meisten ukrainischen Klagen als berechtigt finde- und der», sprach, die Geduld der gnlizischen Ukrainer rächt aufs neue., auf die Probe zu sehen. Die Ukrainer haben Skalat besetzt. Wien, 9. August. Der Nkräiuuche Pressedienst meldet aus Lar n o w: Ukrainische Truppen der Arniee . Pawlenko uiiiernahmeu ans dem Rayon zwischen Czortkow.und dem Dnjefl^ einen Vorstoß gegen den stsbkucz'UUd Kamrncz-' ' PodolSk. B 0 r S z c z ö w wurde zur ü ck e r 0 h e r L,. S k a 1 a t a m Z b r u c z b r s e tz t. Plünderungen der Polen beim 2lbzug ans Wilna. Auf der Sitzung des litautschcn -Reichstages, am! 81. Juli wurde namens dvr jüdischen Frnltisn durch den Abgeordneten Dr. Friedmautt eine Interpellation eingebracht, betreffend die von der polnischen Armee bei ihrem' Rückzug an den Juden verübteic Grausamkeiten, wobei ein ausführliches Schreiben des. Rabbiners von Landwvrowö über die Plünderungen > vorgelesen wrxrde. ' . , An der weiteren Debatte beteiligten sich mehrere« K Und litauische Abgeordnete jowie auch ein ' ev de^ Polen. Es wurde beschlossen, eine mischte Kommissi0n von Vertretern der Regie^ rung xind Mitgliedern deü SPM dft Älej t LoG!« MtrluS« M M u , . . .

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