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Wiener Morgenzeitung · 1920-08-09 · Heft 556 (9.8.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 556 (9.8.1920)
Date
1920-08-09
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Wiener Morger,zertr»n§ J Nr. 556 Wien. Montag hm»--1 ........ Streik im Saargebiet. f Main-, 9. August. Ucber den Streik im Saargebiet liegen auch heute keine weiteren Meldmisten vor, da «och immer jeglicher Verkehr mit dem Saargebiet unterbrochen ist. Freitag ist allerdings em französischer Zug noch über Saarbrücken hichergelangt, der aber, wie das „Echo du Rhin" meldet, unter Leitung französischer Offiziere und Unteroffiziere «ur nach schwieriger Fahrt sein Ziel Mainz erreichte. Unterwegs im Saagebiet waren fast überall die Weich eu aufgerissen und mußten erst in Ordnung gebracht werden. Auch die Signaizerchen waren vollständig zerstört. In Saarbrücken machten die deutschen Eisenbahner Miene, die Weiterfahrt des Zuges z« verhindern; auch wollten die Bahnhofvorstände im Scmrgebiet sich der Weiterfahrt de- ZugeS wegen der Gefährlichkeit des Transports widerfetzen. ES wurde ihnen jedoch bedeutet, daß die Eisenbahner unter dm ^Befehl der französischen BrsatzungSbehörden gestellt feien.. Der Ausstand in Deutschböhmen. J Prag, 8. August. Das ,Prager Tagblatt" meldet sauS Eg er: Heute fanden neuerliche Besprechungen des Streikkomitees statt. Die bürgerlichen IParteienin Eger haben den A n s ch l u ß an chen Ascher Streit angekündigt. Die Karlsbader Welthilfskonfevenz. / Karlsbad, 8. August. (Iewish Corr.-Bur.) Zu j Beginn der Sitzung hielt S o k o l o w eine Ansprache, | in der er auf die ungeheuren Hoffnungen hinwies, 'die die breiten Mischen Massen an die Ergebnisse der Hilfskonferenz knüpfen. Redner schlägt vor, einen Aufrus an das gesamte jüdische Volk zu richten, sich für Volksrettungszwecke zu besteuern. Mit den Referaten Meyers über England, Safaranas über Griechenland, Bergers über Wilna und Kogans über Skandinavien wurde die Reihe der Landesberichte abgeschlossen. Das Referat Salkinds Über die Formen der »S chnellhilfe" leitete die Generaldebatte ein, in der der amerikanische Delegierte Zucker m»a n den Standpunkt vertrat, daß die Lasten der „Schnell- 'Iitlfe" Osteuropa allein tragen mutz, während .Amerika die des w i r t s ch a s t l i ch e n Wiederaufbaues zufallen werden. Großindustrielle Plane für Palästina. *■ Paris, 7. August. Wie „Journal desD « bat 8" Mitteilt, hat ein amerikanischer Industrieller aus 'Cincinnati einen Plan ansgrarbeüet, um g r o ßtidustriel^eUuternthmnngeniuPalästina schaffen. Tschecho.slowEsck'rumänischer Naphtha- Vertrag. , Prag, 8. August. Das „Prager Tagbla 1 t" meldet: Gestern ist der neue N a p h th a-V ertrag zwischen der T s ch e ch o - Slowakei und Rumänien abgeschlossen worben. Die Preise der' verkauften Produkte sind: Petroleum Kß 2.10, Benzin K63.50, Gasöl Kö 2.70. Paraffin Kß 11.—-, Maschinenöl Kß 3.60 bis Kß 5.15, Zylinderöl Kß 7.—, Parassinöl Kß 2.85. Diese Preise verstehen sich in tschechoilowakischen Zisternen per ein Kilogramm netto einchlietzlich aller Abgaben. 3500 Tonnen gehen dabei auf Rechnung des bestehenden Kompensationsvertrages. Tagesbericht. .Polnische Protestversammlung gegen die Ausweisungen. f Im mittleren Konzerthaussaale fand gestern vormittags eine große polnische Protestversammlung gegen die beabsichtigte Ausweisung der polnischen Staatsangehörigen ans Deutschösterreich statt, welche die Redaktion des in Wien erscheinenden „Glos Wiedenski" veranstaltet hatte. Saal und Galerien waren überfüllt. Zu Vorsitzenden wurden Doktor KorkeSund Oberst Mischko gewählt. Chefredakteur H e r n i c z („Glos Wiedenski") leitete die Versammlung mit einer polnischen Ansprache ein, in welcher er dagegen Protest erhob, daß die polnischen Staatsangehörigen bei der gegenwärtigen Situation in ihre Heimat zurückkehren sollten. > Deutsch Österreich stehe mit Polen in Handelsbeziehungen; es sollten daher die polnischen Staatsangehörigen Nicht wie Feinde behandelt werden. Er richte an die polnische G e fand sch a ft in Wien den dringenden Appell, ihren Saatsangehörigen mehr Schutz angedeihen zu lassen, und hoffe, daß die Wiener Regierung die Verordnung gegen die polnischen Staatsangehörigen zurückziehen werde. Redner betont,daß es sich nicht um den Schutz von Schiebern handle, sondern um Staatsbürger, die einen anständigen Lebtnswandel Nachweisen können. (Stürmischer Beifall.)! Dr. R a p o p o r t weist darauf hin, daß jetzt im Kriege mitSowjetrnßlandTausende von Polen aus demOsten nach dem Westen flüchten, ohneeineMöglichkeit zu haben, dort ein Heim zu finden. Sei es berechtigt, avme polNische K i n d e r de in Hungertode preiszugeben? Wir verlangen, sagte Redner, von der Regierung für unsere Kinder Schutz und Wohnung. Redner stellt schließlich den Antrag, ein K o m t t e c zu wählen, Mitteilungen ans dem Publikum. RILZj ANTEN, Perlen* Qold, Silber. Platin und Uhren kauft zu Höchstpreisen» Tärfieh I Setter, LASML'NÄl. .«***««*. I das im Vereine mit der pvlnifchen Gesandtschaft den Flüchtlingen Rechtsschutz gewähren soll. Es sprachen noch Dr. Krämer über die Rechtsfrage, Dr. P o r d e s über die soziale Seite der Angelegenheit und Sekretär der polnischen Gesandts ch a f t K r e i n e r. Nachdem noch andere Redner gesprochen hatten, nahm die Versammlung die folgende Resolution an: Die heute versammelten polnischen Staatsbürger stellenfest, daß die von Drntschösterreich geübte Aus. weisungspraxis ebenso gegen die in Oesterreich selbst gellenden Gesehe wie auch gegen die durch Oesterreich im St. Germainer Vertrage eingegangenen völkerrechtlichen Verpflichtungen verstößt. Die polnischen Staatsbürger stellen fest, daß die Abschaffung der polnischen Bürger im gegebenen Zeitpunkte, da der Krieg jede Rückwanderungsmöglichkeil ausschlicßt, unmenschlich und mit den Prinzipien einer demokratischen Republik unvereinbar ist.. Die Versammlung stellt fest, daß die Answeisungspraxis, die mit Bezug auf vorbestrafte und bemakelte Individuen gerechtfertigt erscheint, bei ihrer Anwendung auf unbescholtene, hier redlich arbeitende Bürger zu einer ungerechten und grausamen Maßregel wird." Die Versammlung erwartet, daß ihr Appell an die Gerechtigkeit und Loyalität der deutsch österreichischen Behörden bei denselben volles Verständnis finden und die Abänderung der bisher gegen polnische Staatsbürger angewendeten Ausweisungspraxis herbeiführen wird. Streik der Telegraphen- und Telephonbeamten. Unserer an Streiks nicht gerade armen Stadt droht wiederum ein neuer Ausstaud. Heute mittags Punkt 12 Uhr soll ein Streik der Telegraphen- und Telephonangestellten einsehen, falls bis zu dieser Stunde die ans Staatsamt für Finanzen gerichteten Forderungen dieser Beamtenkategorien nicht erfüllt sein sollten. Die Po st beamten haben die Absicht ausgedrückt, morgen mit dem Sympathiestreik zu beginnen, so daß eine völlige Lahmlegung des gesamten Postvcrkchr» droht. Die „Technische Union"' der Telegraphen- und Telephonangestellten hat den Streik beschlossen, weil ihre Forderungen nach Schaffung eines Provisionsfonds für die Arbeiter, Abkürzung der VorrückungSfristen für die ehemaligen landesfürstlichen Beamten und nach Regelung der Avancementverhältnisse vom Staatsamt der Finanzen abgelehnt wurden, obwohl vor Wochen der seither verstorbene Staatssekretär für Verkehrswesen Paul die Berücksichtigung der Forderungen zugesagt hatte. Die Angestellten haben daher am Samstag den Streik beschlossen und bereits alle Vorbereitungen hiefür getroffen. Ausgenommen von den Streikfolgen sind: Die Spitäler, die Rettungsgesellschaft, die Feuerwehr, die Polizei, das Rote Kreuz, alle tziplomnsifche« Stellen einschließlich der Reparationskvmmitsion «nd das Abstimmungsgebiet in Kärnten. In de» ersten Morgenstunden wird heute zunächst mit dev Ansschaltnnß der Telephonnummern der Behörde« begonnen. Dann werden alle anderen Anschlüsse gelöst, mit Ausnahme der oben angedenteten, bei denen jedoch jedes Gespräch abgehorcht wird, damit kein Mißbrauch sür Privatzwecke stattfindet. Telegramme werden zwar angenommen, aber nicht befördert werden, ebenso Rohrpostbriese und -Karten. Die Streikleitung suchte noch im Laufe des Sonntags die maßgebenden Faktoren im Staatsamte für Finanzen zum Äufgeben ihres starr ablehnenden Standpunktes zu bewegen, doch hatten die Bemühungen bisher kelnen Erfolg. Der Vorsitzende im Kabinettsrate, Dr. May r, wird in letzter Stunde versuchen, den tatsächlichen Ausbruch der Streiks zu verhindern. Doch gestalten sich die Verhandlungen schon mit Rücksicht auf die derzeitige Abwesenheit des Staatssekretärs für Finanzen Dr. Reisch, der in London weilt, sehr schwierig '•e V' " DieKorrespondenzHerzog erfährt um S Uhr früh vom Strcikkomltee der Telephon- «nd Telegraphenangesielltene: Nach dem momentanen Stand der Dinge wird der Streik heute mittags beginnen. Zu den steigegebenen Stationen ist noch dar Landesbefehlshaberamt gekommen. Das H a » p t t e l egraphenamt wird vollkommen auögeschalttt, so daß überhaupt kein telegraphischer Verkehr stattfinden kann. Tue Fu «ktnielegraPhisten, die ebenfalls in der „Technischen Uman* organisiert si»d, haben sich der Bewegung angeschloffe». Di« Sttüsieiinn» hat die Fordern« ge« der Telephon- «vd Tckegravhuumgestelltt« nochmals formuliert und der Regierung üdernntlelt und tst entschloß«,. den Streck Punkt 12 Uhr zu proklamieren, fall« hiS dätzi« nicht bindende Zusagen der Regierung vorliegen. Mit den vom Streik freibleibenden Telephotmummern Itortt v»M nächste« Polizsibe-irWommiYarial gesprochen werde«. Di« Post- «mb ToleGraphensmgesteütO» bei« Steatssedretar De. Mayr. RamenS der Post- und Telegraphencmgestcllten sprachen die ZentralauSfchüffe beim Letter des Kabinetts Staatssekretär Dr. M a p r vor und nahmen gegen die Aushebung der Poffauaesicllten mi5 dnn StaatSauaesiellteuverbälin-s Sirlllma. Die 9. August' 1920 Seite 8 1 Abordnung verlangte, daß die Regierung «nverzLglS darüber Aufklärung gebe, wie sie sich in Zukunit de Verhältniffe der Post- und . Telegraphenangestelllen vorstelle § Dr- Mayr verwies darauf daß dir Staats reg ie tun, als solche überhaupt sehrwenigzureden habe, da dv Reparationskommission die Geschicke unsere, Republik bestimmt. Das Verhältnis der hoheitlichen Beamten düs sind Finauzverwattungsbeamte usw. und UnterrechnüvgS beamte, zum Staate sei noch nicht llargestellt, doch sei er gerw geneigt, geeignete Vorschläge der Organisationen entgegenzunehNi?« Dr. M aYr teilte mit, daß der Kabinettsrat beschlösse» habe, die Durchführung der siebenstündigen Arbeitszeit den einzelnen Verwaltungsstellen im Einvernehmen mit den Organe sationen zu überlasten. . __ Wiener DSrse. Die heutige Börse eröffnete in äußerst ruhitzet Haltung, wobei die Kurse gegen den letztgemeldkleN Stand nur geringfügige Verschiebungen auszuweisen hatten. Auch im Schranken waren dem Geschäft die allerengsten Grenzen gezogen. Wieder ei« falscher Kurier alS Betrüger. Die GauNer gefallen sich in der letzten Zeit am Lester in der Rolle diplomatischer Kuriere. Am 7. d. hat wieder ein „falscher Kurier" einen Gaunerstreich auSgeführt. Der Kommiffionär Leon Läufer und der Handelsangestellte Markus Seid mann wollten mit einem gewissen Thaddciat S t e m p i e n ein größeres Geschäft ab schließen, zu dem beträchtliche Summen nötig waren. In Polen sollten große Mengen Wurst gekauft und nach Wien gebracht werden Alle drei mußten Einlagen leisten, und er galt, sie an einem neutralen Orte aufzubewahrrn, damit keiner der drei über das Geld vorläufig frei verfügen könne. Da wußte nun Stempien einen Ausweg. Sr schlug vor, das Gell) einem polnischen Kurier zu übergeben, der es verwahren und versiegeln werde. Bei ihm sei es am sichersten. Am 7. d. wurde, als Läufer und Seidmann ihr Einverständnis erklärt, für 6 Uhr nachmittags eine Zusammenkunft im Cafe Schwarzenberg auf dem Kärntnerring vereinbart. Läufer und Seidmann kamen hin und trafen Stempien, der ihnen einen jungen Mann von etwa 30 Jahren als Kurier der polnischen Militärmiffion in Wien BaroN Borislrv Brunicki borstellte und hinzufügte, er habe dem Mann schon seine Einlage, 13.000 Kronen, übergeben. Läufer uns Seidmann nahmen nmr keinen Anstand, dam Kurier auch ihre Einlage, den Betrag von 90.000 Kronen, bestehend aus vier mit „Echt" gestempelten und fünf ungestempelten Banknoten zu je 10.000 Kronen zu übergeben. Das Geld war in einem Kuvert verwahrt. Der Verabredung gemäß begab sich der angebliche» Kurier, begleitet von Läufer und Seidmann zum Gebäude der Polnischen Militärmission auf dem Schwarzenbergplatz. Er führte die beiden Männer auf die Stiege urid erklärte ihnen dort, sie dürften nicht weiter mitgehen, da ,.eS dort militärisch" sei! Er lieh die Beiden warten und erklärleer werde das Geld kuvertieren und versiegeln lasten. Seidmann und Läufer warteten. Der falsche Kurier kam nach einigen Minuten zurück. Er übergab dem Seidmann ein mit drei Siegeln und einem Stampiglienabdruck versehenes Kuvert, das die 90.000 Kronen enthalten sollte Dann, entfernte sich der ^Baron Brnnicki". Auch Seidmann und Läufer zog-tt ab; hinterher stieg ihnen doch Vettxrcht auf, sie öffneten das Kuvert und fanden statt dar 80.000 Kronen Gapierbvgen und ein Rennprogramm. Die Beiden erstatteten noch am 7. d. abends die Anzeige beim PolizeikomMistariat Innere Stadt. Es unterliegt keinem Zweifel, daß der Gauner in gar keinen Beziehungen zU der polnischen oder einer anderen Mission sieht. , * Wtedereeöffnitng der beliebten Kofcherrestauvation Spritzer in den prächtig renovierten Lokaluaten. Obere Augartensiraße 72, vis-Mis Hotel Bayrischer Hof. Ab 0 Uhr vormittags wird sowohl kalte als auch warme Küche Verabreicht. _ Briefkasten der Redaktion. Scholz. Nach dem Beremsgesetz ist der Verein bebördl'ch anzumelden, Statuten erreichen. Wenden Sie sich am besten an die Leitung der Hakoah, da Sie auch im Sportvcrband aufgenommev sein müffen, um einen Spielplatz zu bekommeu. — B« Nvsenzweig. Jsi uns leider nicht bekannt. — Bern. Grünhnt. Unmöglich. Der Betreffende scheint nicht mehr in Wien zu sein. — Tr. 1. Den Titel können Sie dort behalten. 2. Wenn nichts Verlautbart wurde, haben Sie keine Verpflichtung. 3. Er- ■ Icbißt sich von selbst. 4. Em Gesuch um Anerkennung der Saalsbürgerschaft bat jetzt kaum Aussicht. Eine zweifache Saatsbürgerschaft kann eS natürlich nicht geben. — Vvgel 1880. ES ist besser, wenn sie k e i n Gesuch machen. Sie erhalten Informationen im Jüdischen Nationalrat,!!., Tadorstraße 20a. — „An»»vnh". Wenden Sie sich selbst an die Hakoah^ — Treuer russischer Leser. Selche AEnite können wir leider nicht erteilen. Hoffentlich ko««r eS nicht so weit! «. S. Wenden Sie sich persönlich »n das iKtgtfcctifäc Bezirksamt Ihres Bezirkes. — L. Voroustein. E« P tftit, falsch, daß bei de« kommenden Wahlen für *eim«" Kandidaten die dreifache Stimmeuzahl «egsuüber der letzten Wahl nötig fein wird. Diese« tendenziösen Aenhernngen mch «m entgegentreten l Die nächste Zeit wird ja den Wähler« die nötige Unfstärnng bringen. — Dr. Gsieud. Wende« Sie sich an die Graphische Letzt- und Versuchsanstalt, Wien, VI!.. Westbahnstraße 25. wo Sie alle- Wissenswerte ersabrcn werden. — HandelSabademiker. Die Militärpflicht bleibt außer Betracht. Den RekmS können Sie ans alle Fälle machen. Wir meinen. Sie haben nichts zu befürchten.

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