Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 553 (6.8.1920)
- Date
- 1920-08-06
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2979076-2979416-2979631--04890-2990683- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
31 Wie«. Freitag mmMmE »■ »IS» iwmnTiyTr.nagaagr^i.» | H Allgemeine Amnestie in der Türkei. jL'' Baris, 5. August. (HavaS.) Nach einer Prrvalmelduug «ell „Temps" aus Konstantinopel hat das neue Ministerium »im a l l g e m e i u e A m n e st i e erlassen, nur Mustapha «emal Pascha und die Urheber der nationalen Bewegung sind Mo»'dieser Amnestie ausgenommen. Lloyd George über die Situation. Paris, 5. August. (Havas.) Nach einer Privatmeldung de- LTempswird 8 l o y d G e o r g e in der nächsten Sitzung des Unterhaus eS Kenntnis von dem Inhalte der Note geben, -welche am Dienstag die englische Regierung an Moskau gerichtet hat- .um Aufklärung über die Fortsetzung dcr bolschcwiktschen Offensive in Polen zu verlangen. Me Labour Party gegen die antisemitische Presse in England. £ London, 4. August. (Jüd. Korr.°Bur.) In einer Vrmnziation des Preßdepartements der englischen Arbeiterpartei tritt letztere scharf gegen die „Mornrng jP o st" auf, die durch ihre antisemitischen Artikel den Untisemitsmus in England einfiihren will, wo er bisher Mbekannt war.. ^id-v Die Lage in Galiläa. Jerusalem, 1. August. (Jüö. Korr.-Bur.) Seit der Einnahme von Damaskus durch die Franzosen hat ^ich die Lage in Ga l i l ä a bedeutend gebessert. .Gegenwärtig herrscht v o l l k o m mene Ruhe. Die Dersonenzüge verkehren, bereits bis Damaskus, doch noch nicht die Güterzüge. Es verlautet, daß anl 29. Juli eine Zusammenkunft zwischen Emir Faisul, iÄord A l l e n b y, Sir Herbert Samuel und General Osrrraud in Haifa stattgefunden hat. ., Eine Stadtanleihe für Jerusalem. •/_ Conbott, 2. August. (Privat.) Der Bizebürgerrneister von ßJnusälem, David N e l l i tt, hat dem Stadlrat von Jerusalem »telegraphiert, daß es ihip möglich wäre, in London eine *$ r o ß e t eAnlei h c für Iernsale m aufzunehmen, und »ungefragt, ob der Stadtrat ihm dazu die Ermächtigung erteilen wolle. Der Stadtrat hat noch keinen Beschluß gefaßt. Neue Briefmarken in Palästina. / In Palästina sind neue Briefmarken in Kurs tzefrtzt worden, welche außer englischer und arabischer Aufschnjt W(j die hebräi s ch e Aufschrift „Ercz Israel" tragen. WienOAMvOgeu-OttmtS 6. August lAN ^'nz-rv-r- Kameraden. ©er Wirt;chaftsverband der nichtaktiven Offiziere vrü» Gleichgestellten versendet ein Rundschreiben an seine Mitglieder, in dem unter anderem mit Befriedigung Shervovgehoben wird, „daß die sattsam bekannte jüdische jM ißtv ir i s ch a f t in unserem Verband nach langen :juitb schwierigen Kämpfen beseitigt ist; seit September ll919 stehen an der Spitze und in der gesamten Leitung jausschließlich arische Männer,, die, beseelt von echter Kameradschaft, zielbewußt und opferfreudig alle Jnterz essen ihrer Kameraden, die ideellen wie die Wirtschaft- .lrchen, vertreten und in nimmermüder Arbeit bestrebt ^sind, unseren WirtschaftZverband zur weitumfassenden, .lückenlos geschlossenen Organisation aller deutschen Re- , serveoffiziere weiterhin auszubauen und zu festigen, iIüdische Mitläufer, finden in unseren Reihen j reine Ausnahme, mehr, seitdem die Generalversammlung dom 18. Llpril 1920 unserem Verband mit Stimmenieinhelligkeit auf die allseitig' geforderte deutsch-arische Grundlage gestellt hat." „Dank dieser durchgreifenden Veränderungen", das Heißt infolge des Hinanswnrfes der Juden, konnte es gelingen, den Mitgliedern die langersehnte wirtschaftliche Hilfe. zu bringen, sic bekamen 'nämlich, wie aus den angeführten Zahlen ersichtlich, ein paar Lebensmittelrationen, wie sie alle Organisationen ihren Mitgliedern bieten.. DaS kann also der Grund nicht sein, daß »man es mit dein Hinauswurf der Juden, die vermeinten, einem nichtpolitifchen Verband, anzugehören, so eilig hatte. Die Herrschaften haben offenbar andere Ziele. Was gemeint seim mag, das deutet das Rundschreiben weiter an: , „In unserem Verba,cd, der sich' über ganz Deutschiösterreich erstreckt und alle Kameraden umsaßt, die -rutschen Blutes und deutscher Gesinnung sind, ist jene Organisation geschaffen, die uns Reserveoffizieren unbedingt vonnöten ist, wenn wir nicht neuerlich den Fehler begehen wollen, zersplittert zu sein und darum geschlagen zu werden." i Traum von neuen Sieges taten? Svähen die arischen Reserveoffiziere, die sich als die. Vertreter des deutschen Bürgertums erklären, auf den Augenblick, wo ,sr» wieder den Säbel umschnallen und von neuem Krieg spielen könnten? Eine Organisation von Reserveoffizieren sbeutscher Gesinnung, die nicht „geschlagen" werden sollenbedeutet. nichts anderes als eine Gesellschaft mit politisch-reaktionären.Zielen und darum, mußte man sich der? mrbeqüemen Zeugenschaft' jüdischer Reservevffiziere'entledigen. ' ' Gründung einer Weltorganisation zioniftischer Frauen. Die Konferenz zionistischer Frauen, die gleichzeitig Mit der Jahres ko nferenz in London tagte, ergab den Beschluß zur Gründung einer H i st a d r >, t l> <>1 V } ch e l N a s ch in, z i o n i o 11,.? i' . . , Mitteilungen aus dem Publikum. illWttl Wlllül"" ' 'l Verlobte Wien, im Juli 1920 'ssis BILLANTEN, Perlen, Gold, Silber, Platin und Uhren kauft zu Höchstpreisen ■" "" " 'l Better, II Erscheinet in Massen im eigenen Interesse zu der im Mittleren Konzerthaussaale am 8. d. M. um V2IO Uhr vorm, einberufenen VERSAMMLUNG mit folgender Tagesordnung: a) Stellungnahme zur Ausweisung der polnischen Staatsbürger aus Wien, b) Diskussion u. Beschlüsse. Die Sch rif Heilung des ,CUos WiedensEd‘ 3214 ganisation soll in Jerusalem sein; daneben wirdein Diaspora-Bureau in London bestehen. Der Vorsitz der Organisation wurde telegraphisch der bereits in Palästina befindlichen amerikanischen Zionistin Miß Szold angeboten; sollte diese das Amt nicht übernehmen können, so tritt an ihre Stelle das zur ersten Vizepräsidenten gewählte Fräulein Helene Hanna C 0 h n; 'zweite VizepräsidenÄn Frau R a k 0 w s k a aus Marschau. Beide Damen begeben sich in den nächsten Wochen nach Palästina. Die Vorsitzende des Londoner Bureaus Mrs. R. D. Sie ff; zweite Vorsitzende Mrs. Goodman; dritte Vorsitzende eine noch zu bestimmende Vertreterin des englischen Junior Zionist Leugne- Als erste Aufgaben der Organisation in Palast ina sind die Einrichtung einer Landwirtschaftsschule für Mädchen und einer Haushaltschule im Anschluß an die Jerusalemer Mädchenschulen in Aussicht genommen; als erste Diaspora-Arbeit die Einrichtung land- und Hauswirtschaft sicher Mädchen k u r fe in De u t sch land. Das Diaspora-Bureau der Weltorganisation zionistischer Frauen befindet sich 10 Saville row. London W. (Womens. International Zionist Organisation). iÄ China für die österreichischen Staatsbeamte«. Der Zentralangestelltenrat der österreichischen Staatsämter hat, wie wir erfahren, zugunsten der seiner Organisation angehörenden Staatslange stellten vor kurzem eine Hilfsaktion in der Schweiz mit nennenswertem Erfolge durchgeführt. Der Vorsitzende dieser Organisation, Ministerialrat Dr. Egghard, ist dieser Tage aus Bern. zurückgekehrt, wo es gelungen ist, einen Fonds von etwa 40.000 Francs aufzubringen^ der .für die Anschaffung und Verteilung von . Liebesgabenpäkelen an die Angestellten der Staatsämter bestimmt ist. Ein erster Transport von 1000 derartigen Paketen und einer größeren Anzahl Kondensmilchbüchsen ist bereits in Wien eingelangt und in Verteilung begriffen. Wie wir weiter vernehmen, sind gleichzeitig mit den: genannten Beamten zwei chinesische Staatsangehörige, Sun und Liang, hier eingetrosfen, welche Dr. Egghard für die Einleitung einer großzügigen Hilfsaktion in China zugunsten der gesamten österreichischen Staatsbeamten sch aft zu gewinnen bestrebt war. Die Genannten wollen sich zunächst an Ort und Stelle von der Not und beut Elend der Beamtenschaft überzeugen, mit den Spitzen unserer Behörden in Verbindung treten und sodann durch Intervention des chinesischen Gesandten in Bern, der hievon bereits unterrichtet ist, sofort die Einleitung einer großzügigen Hilfsaktion in ihrem Heiniatlande veranlassen. Nebst einer.Deldsamm- ,lung ist insbesondere die Uebersendung hochwertiger Nahrungsmittel, wir in Anssicht genommen. Reis, Zncker und Tee, Die Personalsteuernooelle vsm Jahre 1920. Die in den nächsten Tagen zur Verlautbarung gelangende Personalsteuernovelle vom Jahre 1920. tritt mit dem Tage der Kundmachung in Kraft. Mit diesem Zeitpunkt werden daher. insbesondere auch jene Bestimmungen, desneuen Gesetzes; wirksam, welche Sicherungsmaßnahmen im Bank- und Kreditverkehr schaffen und den einschlägigen Unternehmungen die Pflicht zur Vorlage einer Kundenliste auferlegen. * Begräbnisse am heutigen Tage. Zentralf r t e d h 0): l/2W Uhr Kramer Ernestme, */»U Uhr Stern Adolf. — Neuer Friedhof: 9 Uhr Gottlieb Antonie, 7*11 Uhr Kleiner Israel. * Konzentration der Mittelstands- und mittellose« Flüchtlinge aus Galizien und der Bnkomina. FMchttmae, diebeabsichligen, nach Palästina auSmmandern, wollen M-li!> . (rütuKvffrcific 45,7, täglich snnfcljcn f> und 7 llfor abiNds 1; .k; ::j. '.Uii-jcu Aiisliiiijle werden dort ntnlr. * Dollarpakete «ud Geldfpendeu. Präsident Sei tz hat über Vorschlag des Komitees zur Verteilung von Dollar' Paketen einen Teil der ihm von Amerikanern zur Verfügune gestellten Pakete den Erholungsheimen verschiedener BereinigMlgev übermittelt. Es konnten einige Kinderferienkolonim in Nieder« österreich mit amerikanischen Lebensmitteln aus Dollarpakrteu beliefert werden. * Englische Hilfe für die Spitaler. In der letzten Sitzung der ,Jsa" teilte Prof. Dr. W e n ck e l b a ch mit, daß der „Brilish Vienna Emergency Relief Fund" dcr internationale!' Spilnlshilfsaktion eine sehr große Svendc ,m Lebeitran und Reis gewidmet und für die Gelduntersttttzung der Heilanstalter eine Million Kronen zur Verfügung gestellr habe. Die ^Jia* beschloß, eine Summe bis zu einer halben Million Kronen für Kinderspitälcr und Entbindungsanstalten auszugeben, dem Maria- Theresien-Frouenhospital K 50.000 zu überweisen und die ihr angebotene Menge an Seife um den Betrag von K 70.000 zu erwerben. * Eine feanzöfische Zeitschrift für Berständignug Unter der Schriftleitung von Eduard Dujardin erscheint in Frankreich demnächst eine Zweimonotsschrift unter dem etwas seltsamen Titel „La Seconde Revue Wagnerirnne et Cahielt tdöalistcs franoais". Seltsam ist der Titel besonders darum, weil man auf dcr Ankündigung liest, in diesen Hesten werde kaum mehr von LLagner die Rede sein als von den anderen führender deutschen und französischen Geistern auf dem Gebiete der Kmlsi und der Politik. Eine Anmerkung weist darauf hin, daß die erste „Revue Wagnsncnne" in den Jahren 1885 bis 1888 erschien und nur dazu bestimmt war, die Franzosen mit WagnerS Werk bei kanntzumachen. Die zweite „Revue Wagnärienne". die ein Programm internationaler Geisteskultur verwirklichen will, fordert unter dem Symbol dieses verehrten Mannes die Dichter, die Gelehrten und Philosophen von beiden Seiten der Grenze auf, sich einander zu nähern, sich zu verständigen, sich kennen r« leenrn und zu lieben. * Heimkehrbewegung. Vom Schiffstransport ^Hrrbeii Horn" sind am 3. August, 3 Uhr nachmittags, unter Führung des Hauptmanns K n a p p nach Passau abgegangrn: 122 öfter reichliche Kriegsgefangene, ß Frauen und 2 Kinder, 439 Ungarn. 48 Jugoslawen, 9 Ukrainer, 2 Südtiroler, 170 Tschechen 151 Rumänen, 80 Polen. Der Dampfer „Ceuta" ist von Narwa am, 30. Juli abends mit 58 Oesterreichern und 540 Fremdnationalen nach Stettin abgrgangen. * Das antisemitische Frohnleiten. Ein Leser ersucht uns, die jüdischen Sommerreisenden vor dem Besuch von Frohnleiten zu warnen, wo jüdische Soumerfcischler nicht gewünscht werden. Wie wir uns erinnern, ist eS dort im vorigen Sommer zu emer regelrechten Judenhetze gekommen. * Selbftellung eines Bürgermeisters. Der Bürgermeister des Dorfes Achau im GerichlSbezirke Schwechat, der 34jährige Private Lorenz G r a b n e r bat sich am 4. d. M. mit der Selbstbeschuldigung gestellt, daß er sich an G e m e i n d egeldern vergriffen und etwa K 30.000 veruntreut hat. Er wurde dem Laudesgericht eingeliefert. * Vor der Schließung der Kinos. Eine gestern stattgefundene Versammlung der Ktnobesttzer gab einmütig den Willen kund, an dem Beschlüsse, die Kinobetriebe am 16. August zv schießen, festzuhalten und die Massenkündigungen des Personals nicht zurückzunehmen. * Ein wackerer Lebensretter. Der Schüler Salamry B u ch s b a u m ist am 8. v. M. durch Unvorsichtigkeit in de« Donaukanal gefallen und wurde vom 15jährigen Kellnerlehrling Edmund B a r i e s unter Lebensgefahr vom Tode des Ertrinkens gerettet. Schüler Salomon BuchSbaum ist feit jenem Vorfälle Zögling der Heimstätte der Jüdischen Kinderfreunde, II., Obere Donaustraße 91, welche sich veranlaßt gesehen haben, dem Lebensretter nebst einem Dankschreiben eine kleine Spende von K 100 zu überweisen, da derselbe äußerst notleidend ist. * Ansnahmsweiser Verkehr deS Fernperfouenzuges Nr. 225 qon Wien-Westbahnhof bis Salzburg. Samstag den 7. d. M. verkehrt ausnahmsweise ^ernpersonenzug Nr. 225 ab Wien 1 Uhr 25 Min. nachmittags, an Salzburg 10 Uhr 40 Mm. nachts. * Jüdisches Sommerfest. Das für den 31. Juli angesagtr Sommersest des Jüdischen Jugendbundrs Klosterneuburg, zugunsten des Wiederaufbaues von Palästina wurde aus Samstag den 7. August verschoben und findet an diesem Tage bei j e d e m W e 11 e r xm Leopoldskeller statt. Beginn präzise */» Uhr. * Anfälle. Auf der Landstraße Hauptstraße wurde gestern der Oberstleutnant d. R. Matthäus H, 0 y e r von einem Straßenbahnzug niedergestoßen und erlitt eine Gehirnblutung und ein« Quetschung des rechten Oberarmes. — Aul dem Morzinplatz wurde gestern der 18jäbrige Student Heinrich R 0 s e n z w e i g, 1^ Obere Augartcnstraße 79 wohnhaft, von einem Automobil niedergestoßen und rrlitt eine Quetschung der Brust und «ine Nervenerschütterung. * Im Da-nhofe erstochen. Auf der Platzinspeküo» de- MatzleinSdorfer FrachtenbahnhofeZ geriet gestern nachmittagdn MagarinSdirner Stephan P i r k e r, XII., Wilhelmstraße 3? wohnhaft, mit dem 75jährigrn Jakob Dworzak i» Streit AuS einem Wortgefecht wurde ein H'andgemmge «nd schließlich zog Dworzak ein Messer und versetzte dem Pirk» eine» Stich t» die linke Achselfalte. Die Klinge muß eine H a « v t a d e 1 verletzt haben, denn eS trat sofort heftige Blutmrß ei». Dtt Man» starb noch ehe die RettungSgrsellschaft kam. Der Tstter wurde verhastkt. * Dev v«»ta«fchte Brillant. Am 2S. v. M. wollte der 48jährige Handelsangestellle Schaje Edelstein im Auftrag« der Frau Laura B a x a, H., Stuwerstraße 36 wohnhaft, ei» Paar B r i l l am t 0 h r g e h S n g e im Werte von K 140.000 im Cass Atlantis verkaufen. Ein junger Man», der stch Ha»- Schaffcr nannte, führte den Edelstein einem angrblichm Kausma«» Antonio Cantimiano zu, der die Ohrgehänge kaufen sollte. Di« beiden brachen eine« Brillanten im Werte von K 50.000 qu$< nm ihn näher zu besichtigen. Sie vertauschten aber mit taschcnspiclerartiger Geschwindigkeit diese» Brrllanten mit einem vorbereiteten G l a 8 st e i n, den sie i« Patzftr gewickl^ dem Edelstem Zurückgaben. Der Manu bemerkte aber sogleich dm Betrug und schlug Lärm. Im Cafs erregte die Szene großes Aufsehen. Gäste drängten hinzu und in dem entstandenen Trubel vermochten die beiden Gauner zu entkommen. Kriminalbeamte habe« nun den Mann, der sich Antonio Carmmiano genannt hatte, in der Person des 36iährigen Kaufmänner Antonio C a r n i a ß », zu Trevisco geboren, hier ausgeforscht und verhaftet. Sein Helfers Helfer, dcr angebliche Haus Schaffer, wurde in der Person de- 21jährigen Chauffeurs Johann Dorisch, ciiteS qc" biirt'gen Wieners, ermittelt. 1 Sf r < .1 'Pli mm iS Sr:??;! i ,n l 18730040