Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 553 (6.8.1920)
- Date
- 1920-08-06
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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9|t 559 Mw, MW Warschauer Stimmungen. . i Von einer Persönlichkeit, die.'in.Vir testen SEage'it fcul , Wapschau. Wr eingetroffess ist, Und'Einblickstl diss! Bprgäüge . Kr den verschiedenen politischen Dreisen und den einzelnen GchMrnngKschichten hqt, erhalten -tpjr' das folgqM. MNMMM Ms Mrschqnr . ' - - - , : Schon als ich Mrschan pprlißß, -ML hie- Stimmung vorherrschend, daß Polen sich selbst überlassen ift uyd ppn Entente keine Hilfe an dem Maße zu erwarten hat, daß durch sip ditz militärische Lage Polens in nächster Zeit eine wesentliche Besserung erfahren könnte. Die Regierung und auch die greift, die man gewöhnt ist,: hie öffentliche Meinung zu ,sonnen, tragen dieser Stimmung.- auch Rsschmmg, mdein sie Ms anfbixten, jede nnp hcrlbtyegp .ftxic - und persüghaxe Kraft znr freiwilligen Dienstleistung ftW welchem .öjselstlicheir VMldr iMWp hepanznziKheu. . Sowurde qm Tpßss meiner Abreise ein Aufruf veröffentlicht, däß jeder, der, wenn auch, nur einige Stunden am Tageüber freie Zeit verfügt, diese dem Vaterland, entsprechend seinen- Fishigltziten, uirentg^stfich zur Verfügung stellen möge. Gebraucht werden Leute ebenso fist jvstMWrhssstßn wse. fnx pssg Nachtdienst, als Auffther uH stßnz Wtzders fßr Hqfxnqrbxftßn. Allerdings kann nicht jed^ dop sich mestset, seihst zu hineinunentgeltlichen FreiwWKNdwnst ^Ngsslgsfen wurhen, da in Warschau heute-jeder ch Mchse. sagest M. ein^r aktiven urch passiven Sp j o p a g e f u rH t tzesesten zp seist sclMt.' Jeder' glaubt in pW anheron Men Spion zst sehest und ebenso fürchtet Pgst detp.anderen als ßpiop. verdächtigten werben, jvjzch von diesen sruitpilligest' Urbxitern auch eine EylPfeHlpM von zwei der Behörde LeWnien, verläßlichen Personen verlangt. '« ' Di^ Präventipzprss u r pgx vor zehn Tagen nur über' Büchstr, Flugschriften, und Zeitschrlstem verhängt und wird pop Hilitärstellep astS'geM. Di? Tagespreste uisterlag »roch nicht der Pgstzensur: Eiste Fornz der Heranziehung-b^es Bsirgertums zux Verteidigung des Landes ist auch die Errichtung von Bür ger istilize'n in Warschau-und inden übrigen Stäpftn dsss Lanpes. Der Päpgermiliz könilen männliche Personen vom Iß. Jahre' aüfioärts angehören, sofern sie pptn «tWstst Kriegsstienst befreit sind. Die Bürgermiliz; unterhehs hem Ministerium deh Innern und versieht ihren- Dienst 'im Einvernehmen Mit' der Polfzei/ welche nicht auf" tzeshsk ist^ trotzdem Post istancher politischen Seite der Wunsch geäußert ivstrhe,' daß - dies ' geschehe.-' Die polnische Bürger-' rniliz ist hauptsächlich dazu berufen, die öffentlichen Gebäude, die Brücken und aste jene e^ponserten Stellen zu bewachen, deren Schutz in normalen Zeiten dem Militär überantwortet war. Deshalb wird diese Bürgermiliz' nicht nur bewaffnet, sondern muß auch * einen militärischen Drill -durchmachLN. -; * Das gesellschaftliche Leben und "ganz -besonders das berMrstte und zum' Teste bernchtitzteWarschauer Nachtleben, ^urde tiürch einest Eklgß' deI.Mrüisknums des' Innern" Mit -- einem Schlage getötet. Seit bdm 3Ö. Hlllr -sistd' sämtliche > Konzertsäle, Varietes uyd Aanzfäle auf upbestimmte . Zeit - polizeilich gesperrt. Auch - in' den 'Kaffeehäusern und RestaurautS' -ist das Kchrzextissren AtrestMns ünftrsstgt und selbst in Privathäusern darf nicht ckpnzertistrt pder getanzt werden. Eine Uebertretyng dieses Verbots ^wfxd im administrativen Wege mit einer Geldstrafe bfs zu 3900 Mark vhierr mit'l eürer-Avreststrafe his--zu. )L>rpst .Monaten- -gxahndet. Die Polizei erhielt das Recht, mit aller Strenge darauf zu schauen, daß gegen diese Wrordnüng ganz besonders in den Privathäusern nicht verstoßen werde. Es ist dies eine Machtbefstgnis der Polizei mehrj um einen Vorwand zu haben, in Privathäuser einzübringen und Nachschau zu halten, ob nicht etwa geheime verbotene Konventikel abgehalten werdest. Auch; diese Verfügung ist sticht so sehr vgn der Nationaltrauer jüber die Mißerfolge der polnischen' Armee, als vielmehr oder 'zumindest in demselben Maße vchr der Furcht vor Verschwörungen und holschsswikischen Anschlägen eingegepen.!<Zs vergeht auch tatsächlich. kein? Nacht, daß nicht in .zahlj retten Häusorm pHlizeilich»! HausdurHsuchungen. vyrgenommen «würden. Das hat zur Folge,chqßrMarschau mit Eintritt der! Dunkelheit wie aus gestorben ist und daß selbst nahe Verwandte!es'Ustterlassen, am Albend in einer Privatwohnüng zusammen-, jzülommen. ' ' ' Die Sommerfrischen' in'der Umgebung von Warschau ft|$ M tzMchMs ist FlÜchtstngssager ststlgssfvandelt. Da htz |ttciftc*| Männpr HM IrieHMpst hxrqstgezogen wurden 'v^ siH ^nwhp vdxx wm^''kpEiyMg ^zstm^ 'ßri.e^shieirst . fMeGtzst^ sinh guch hiOnHst, tpM^ pigene Pillen ip den! SstWWtzisHst bxstzpn, stach, Warschau zurückgekehrt,. vsese. saM hßßM, Wsl sämjliche SojftstchrWhstUstgep/ sowxit sie ilM M MWich Mflstsen bxnüktz Mdest, zur ystterbristgung OUs dpst ssstMissW und pöm Feiflhe btzseM. Gbfpwst pststesoxhrrt jppOpp- , . , 1! HM ßfk.oßf-KnWMststg,üh?x: dgß Persggen her Alliierten spW M, M'- ßeschstW PrM- ' Mbit der ,,Nqxod" 'chirst ununtetbröchen die Fpggss gstf, fpie jrs winntc, b'qß Pohrst in der ganzen Welt so'Ue^h aßt ist,'däß'selbst die Ausführung ' i ünh chen deWfxafischxn FZürgxrn der alliierten Mächte mit- [ verhinhert mjrb.' Kämpfen doch für die'Uni aMngjgfeft Polens gEeichfüllS .'Papern' und Arbeiter, die sicherlich auf der' Hut sein tperden) 'dä^ in Polen 'nach Be-,- 'endignng dieses Krieges nicht disr Jinperialismus' und' die'' 'schwarze RßgWst hse ObxxlMd. gewiMn. „Narqp" findet die Grksärung für Mißt'rasten ' gegen Polen darin, daß die .Führung Polens bisher den Näti onakdemo- I kr aten überlassen war und baß diese, selbst Reäktiv n äre! und Kapitali sten, den Krieg mit Rußland in Bahnen! gelenkt haben, w-M M sßmfljchffst demokratisch gesinnten «0 §tM0 6*» «Wkn.«sft«, fwW»,. e«» HW W» M» »M« ui» mv«m .bis-tet JSttötunz aufzuklärrn. VW aüfs" Spiel fetze. Pie wichttgste Mfgabe. WWW " " Das Programm der internationalen Finanzkonferenz. E tt n S e h a st r a rr, 5. Llugust. (Haoas.) Der V ö r k e x brr NÄ rat «ahm einmütig den Bericht Bouraeois' über das der internatron a len F i n a n z b o nf e r e n z an, die am 24. September in Brstffei zusammentreten wird. Nach diesem Programm werW^n die Fragen, die zwischen den AMerte« und Deutschrgnä bereits erörtert worden find, \n Bviiffel nicht zur VerhauLlnng gelangen. Wn DeleZierter der ZVredergntwachungßskrommWon wird an d?r Konferenz Leilnehmen. Upf derselben werden die wirtschaftliche und finanzielle Lage jedes Landes, der internationale Händel, die PränßWp ssine intarnatioyala Aktion muh Wiederhersiellnng des Kredits und die Möglichkeit der A n s g a b e i n t e rn a H i y'-y a l c r An \ eih'v n erörtert wery.en. Kstrferenzen der Tmnhitmim. :! K ypenhage n, 5. August, filach einer Meldung des hiesigen Lettischen Lelegrapihe«? brrreüus begannen ' am 3. d. M. die Konferenzen der N a n d ft a aten in Riga. Die lettisch - rusfisehen Friedensvsrhändttttt'xen ' nähern sich ihrem Abschluß. Es 'werden täglich' Plenavfitzttnaen Kdg'ehalten und nur noch für Sie WirtschMsfragdn ist 'eine Lösung Zn ftnhsn.'' Man 'hofft,'tzle Verhandlungen in einiges Tagen abaefchlossett zu haben. Kekse GAnLs Mehr zu oex- - ' Par i s, '5. 'August.' (Havas.) ' Die Blätter heben hervor, daß, obwohl sich die Lage der polnischen Armee infolge des Durchbruchs der Buglinic cntpfindlich verschlimmert habe, die polnische Negierung, sich nicht ent« mutigen lasse. Cie ist weiterhin entschloffcu, schreivi dxr ^Petit Parisien", einen siir Polen unheilvollen Frieden nicht anznuehmen, ziehe jedoch mit Rücksicht auf die Ereignisse ihre Abreise nach Krakau, der zweiten historischen Hauptstadt Polens, in Betracht. . ' Dem „Petit Journal" zufolge sei der zlvischm London und. Paris stnttfiudxnde Meinungsaustausch äußerst rege. Das Blatt fügt hinzu, daß man in London die auswärtige Lage als besonders ernst ansehe, es gebe aber nichts, wgs die. frirnz!isisch-enMchen 'NMehnugen Ungünstig beemslussin könnte.' In englischen Kreisech sei Man sich därubrr klar, daß die französische Politik gegenüber Rußland äußerst voraussehend wgr, und zeigt fine deutliche Tendenz z um Ans chln ß an dies e Politik. Dem „Matitt" zufolge sei die französische Regierung der?Rcjnnng, daß Frankreich ein vitales Interesse ^>aran habe, Polen zu helfen, und habe den Alliierten einen Porschlgg in diesem Sinne gemacht. Die Frage. Truppen z u entsende n, sei in London und iu . Paris ins Auge gefaßt worden. Man glaube, daß die sich gegenwärtig in der Nähe des Schauplatzes der Operationen befindlichen französischen Truppen den Befehl erhalten könnten, an dem Schutze Polens eventuell m i t z« w i r k e n. Auf jeden Fall sei man im Begriffe, Dringende Maßnahmen zur Entsendung von Kriegsmaterial und Geld zu treffen. In einer Unterredung mit einem Mitarbeiter deö ^,Matin" erklärte P a d e r e w s k i, die einzige, Polen zuteil gewordene Hilfe sei aus Frankreich gekommen. Er wies darauf hin. daß ein Sieg der Bolschewiken eine russisch-deutsche Annäherung herbeiführen würde, deren politische und wirtschaftliche Folgen 'furchtbar sein jvürden. Die Entente habe noch die Macht, in vollem Einvernehmen mit ihren Verbündeten und nicht unter der Drohung der Sowjets einen für Polen ehrenvollen Frieden durchznsetzeu, aber es sei hiesür keine Stunde mehr z n v e r l i e r e u. Dip ArhKWlyserrfrffKe in Deutschland. Es wirh M dje Aussprache. über . dje spzjaldemosratische Interpellation, betreffend die A r der tslos rgkeit, und Uber den Antrag der Unabhängigen^ zur Verbesserung der Erwerbslosenfürsorge einge-' gangen. . ' . ' Abgeordneter Andre (Zentrum) fürchtet, datz die- ^rise der Arbeitslosigkeit sehr lange dauern werde, - pflichtet aber vollkommen dem Appell des Arbeits- Ministers an die Unternehmer bei, in der gegenwärtigen - .Zeit deswegen -Entlassungen so weit als nwglich zu unterlassen. ■ ' : Abste.orPMßr L g m b a H (dMtschnaLipnal) .erhärt, man prysse mjj Einfsthrbewilligust^en für ausländische Fertigfabrikate vprsichtig umgehen, dafür aber Rohstoffe einführen. . Arbejtsminister B r a u n eMärt, das Realeinkpmmmr; idetz gapzen deutschen. Volkes ser gesunken, das ändereaber nichts an dex Tatsache, haß sich di? 8l rb etter sehr bi e l besser st ehe n als viel e a n der e ,Bolkßkrois«, ginn Beispiel di» meisten Bearntmr «nd AklldMM, Ns- «IMM8A«. h« 8«NN pH den ,NLnner« fei LeBrlrch der NrbeiMsf«nmterstützu«» «ich! '«forderlich, weil nach "der statistischen Feststellung der 'SkahrtkngSve'därf -fair Frau' im. -DürKsGE Kevinger. ist! afs d?r dps Mgnnes. Djss hentschß ^phlpnprodnftion! soll . planmäßig gesteitztzrtz., spexM. - PezügliH SoziaI\sjPrupß -stehen wir aps dem' Baden dßN Beschlüsse 'dB Relchs.wirtschastsrates poyr 84. Juln > Abgeordneter M o l p e n h g rs e r (Deutschs Voftsi pgrtei): Mir. sind dagegen, / dgtz tzfe Arbeitslosenzlntkr^i stühüng wahslotz g'sswffhrt Wird. Dje Arb.eitslosenzmfss.xst stjitzNNsi darf schstHlsch nicht zn - einer Ansbsslstnns durch dje Arbeiter selbst werden. ' ' -i Abgeprdneter' ß r. k e lenz (Dssmokr-at): Bei h^r. Arbeits.losenunterstsitznnn würde zu erwägen sem-MWiss-. Weit die unmitfelb,axe in Hatürglißn gewähr-, leistet Wexdeg kann. '/.'. . _ , Ubgeordnewr Jand- (Payrischss Volkspartpi Lxittinsbesondere für das Hanhwer? ein. Dssx hfxheifß/ losigkeit müsse mgn ,Herr wssrhen persMen, sopst'ser eine wirLMftliche Kajastrapche. rnspermeidhqr. -// . , Abgepxhnsstex Hq j s e r . (ApzialheMp^EDio. Hü-,, sichernngen des Ministers Bronn haben - nicht die $^(1' weite, Millionen MerMen zu.beruhigen^ Mc.Hehnex wendet sich daun öe'n auf/d^n.'AHHWdentgtz zir.!Jn der verksixzlen Aicheftszeit Ußge die Hawc)hr^st'ip die Steigerrmg dex Ärbeitsintünsifat, . Durch. diß.Verlängerung der Arbeitszeit 'wuxhe nur hgs Heer her Arbeitslosen vermehrf. Äie Hauptsache ist'.gix-MzqhlZrP der Arbeit; denn jede Mär^, hie d.ie'?lrbeiMösenunt'exsilitzung verschlingt, ist unretttzar'.verloxßn. ' ,' ' ' Abgeordnete Frau Z etk'in (KommpnisüpItxAf-.für pie- G lei ch st el su n g -.her Frauen/ .prst- ,- dss«> Männern in der Höhe dex UntexststtzungUahe/^m. . i Abgeordneter M a tz a h n EÜnäWn^merj'^HßrHöhor j des wirtschaftlichen Leheps ist nicht der Kapitalismus.' sondern die Volkskräft: Die kgMcstlsEche/ÄrMafi 'ist. unfähig, den eigenen 'Pol'ksbedäxf/'zu''deHti'.' / ./! Arbeitsminister Dr. Braun: Das ReÄ)./ wird/ Q5 Millionen Mark. fijr jene dauernd Erwerbs'*. losen, zur-" Verftigung - stellen» welche Angehörige zu der* - sorgen haben. Diese 38 .Millionen.werden den Ländern zur Verteilung überwiesen Wssrden, in der Voraus^ setzung, daß auch diese nach einen Zuschuß gewähren, so daß ein Fonds von 6st Millionen Mark zustande kommt. .<! Ein S'chlilßnntrag wird angenommen. Der Antrag der Unabhängigen wird dem volkswirtschaftlichen Allsschusse überwiesen-. - - H Präsident L-g ehe erbittet upd erhält die Ermä.chtr-'! gimg- Herr Tag r;nd die Tagesordnung hernächsten. Sitzung selbst z>l bestimmen. " Dev Prozeß gegen die Mörder Tiszas. 'i ■ Bupapssst, 4. Mugust^ (iing. Tel.-Korr.-Bux.) -. .Fql Fortsetzimg des Verfahrens gegen die Mörder pxS' 'Grafen TiM Wird der PhptographengeWe^Mgeni V a g g - M i l h p i m M Zeuge chnverpommem "Er! schilherte, airs' welche Weise Pr ilpter die Nepolütionaxe i geraten, sej, Api 28. ^ktMx 'hqbe er ist der Lnhwig? Kossuthgasse üep F e n y e 's mit zstre! Schdaten gm Atnx \ bemerkt. Auf die Frage: „Hpkssl Fenyes, tvohist gehest! Sie mit diesen Solöätön?" antwortete hiMr: '„Wv> machen Revolptipn upd ich brair'che jnMga 'nnh M-i schlosssspe Hungen!" Wir gingen sodanp ist Pen Türp.-j saal einer Schifte, wo Soldaten mit gestohlesten M-.> wehren herumlnngerten! Arp 28. Oktober /erschien Stephan Friedrich in der sSchule. Er sagte zu deni Soldaten, man wolle ein unabhängiges ungarisches! Königreich. Am 29. odex 30. Oktpher hörte er, wiö'sich! Stephan Friedrich vor Hatvqnyi und dessen Frau,! ferner vor Fenyes und Keri r jj h m t e, er Höhe bereits ein Blrrtb ad an gerichtet und wexde noch eines anrichten. / Der Zepge sej auch gm 30. Oktober im Hotel Astoria gewesen, wo er zwischen 10. und 1) Ahr Friedrich'! und andere im Gespräch mit Keri gesehen habe. Wchmittags seien diese-wieder ins Hotel gekommen.' Kerrs empfing sie mit einem Weißen Blatt Papier in der 'Hand.! Zwischen 4 und 8 Uhr nachrnittags interessierte ' sich! Stephan Friedrich für einen Kraftwagen, worauf ich ihmz sagte, Laehne besitze den einzigen Kraftwagen. Stephan' Friedrich sagte Hierauf, er gehe einen Wagen süchell. Als! er zurückkam, verließ Keri mit seinen Begleitern das! Hotel Astoria. Von den Begleitern erinnere sich'Zeuge! nur an Dobo, die iihrigen hätte er nicht gekannt. AlN Zeuge später bei einem Tische arbeitete, sei ejn. Soldgt! gekommen und habe Fenyes gemeldet, man hätt.^ hie Tat vollbracht. Fenyes schrie vom Zimmer! 1Y8; ,,Dssp Wistss hes Volkes wllrhst ppllhxacht!" .Pairk Kstpi sei mit dfiy übrigen Aurückgekqmnlen upd HgfpgnW sagte ihP: ,,WstWn, dgtz hast du wohsgetW!" ..! ./ - Stephan Dobo meldete sich fxeiwjllig zu ejyer ffx« gänzung und Berichtigung seines gestrigen Gestandnjfssts. Er gab gn, pr hghst seine gestrigen Aussagen istnervösem Zustand ülpd gus Fprcht vor einer schweren Strafst gemacht, Hstrste sehe ex jedoch ejn, haß er die Wahrheit sagen MÜssss. Er ssti allerdings mji zp dem Grafeir Tisza gegangen, aber in per Voraussetzung-, daß Dieser bloß verhaftet wexheg sgste. Große Herren hätten ihm hep Kppf ppllgeschwM unh ihp hetrupfen gMstchU Er wäre nicht fähig gewesen, auf Tjsza zu schicßen/ünd habe, als;ef schießen hörte, die Gräfin Tisza beiseite geschoben, um'sie zn schützen. ' Auf eine Frage des Verteidigers erklärt Zeuge V a g o - W i l h e i m, Dobo sei - stets dem Trünke ' Ergeben gewesen. Eine Viertelstunde, nachdem LädisläuR FynrjeS vom Balhvn des Hotel Astoria aus die Mordtat v«rKnb»t h«tt«, habe Ä»«ae den Tvb» s« »iE 'MH» »« HotM Maftnd und - vöLständis betrunken aufgefunden. Das Zimmer hsD MaMftkxMrs -str . Merban Mgo LaHn»