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Wiener Morgenzeitung · 1920-08-05 · Heft 552 (5.8.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 552 (5.8.1920)
Date
1920-08-05
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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! Nr. 552 ... Wien. Donnerstag ttrnmmrr'mm ■ ngarigib. ■" -....i ——- ■ ■ - , '.läwüg Sir Herbert Sammet über Herzt. . '' Anläßlich' der Feier des Todestages H'erzls in Dalästina übersandte Sir Herbert Samuel folgendes Schreiben: Es ist sehr .wünschenswert, daß das Andenken des felis-r t Theodor- Hcrzl alljährlich durch solche .Andachten..- ges>' lz * *t lverd-e, wie es heuer geschehen ist. Ich hatte nicht die .Gunst, ihn, persönlich zu kennen; es wurde, mir jr .och sehr viel, von seiner eindrucksvollen Persönlichkeit ».'zählt, - von seinem ernsten und herzlichen Pflicht'--rsühl. und von -seiner wunderbaren Kraft, alle Har?» r der Bewegung zuzuführen, an deren Spitze 2: Zeit seines Lebens stand. Wie groß wäre seine Fr-r rd.;. wenn er den Anfang der »Verwirklichung seiner Arbeit-» 1 hätte sehen lömien, bl« seine geistigen Erle r übernominen und fortgesetzt haben, »Uf dem .von ihm gewiesener Wege. Ich hoffe und glaube, daß wir mit jeder Jahrzeit imm-re mehr und mehr die Verwirklichung der Bestrebungen des verehrten Herzl seken werden, zum Wohl' aller Einwohner Erez Israels. _ Hoteliers und Kaffeesieder gegen die neuen Gemeindesteuer. , Im Saale des Hotel M.'trovo^r fand gestern eine sehr, stark besuchte Versammlung -f-r? Hoteliergremiums statt, der namens der Kaff:,; iekengenosfenschaft: Vorjsteherstellvertreter Grazer beiwohnte. Ueber die neuen Steuervorlagen und deren ominöse Bedeutung für das «Gewerbe referierte HotMer Keller, ^welcher eingangs bemerkte, daß die Hoteliers, dem ,Ernst der Zeit entsprechend, gerne zu Opfern bereit feien, ,Nber letztere müßten berechtigt sein und nicht der Verwirklichung eines Parteiprogramms diene!. Redner er- -örtert die Strasbestimniungen k-r: Steueevgrlag.-n und meinte, daß man-nun dem-Gutdünken Le: Magistratsbeamten allsgeliesert sei, ob marp. eingesperrt werben!svll oder nicht. Die Verläßlichkeit der Beamten sei aber unter dem neuen Regime zum Teufet gegangen. Sollten^.'die geplanten Steuern Gesetz werden/ - dann werden alle größeren Geschäfte von Wien wcgziehen Und in der Provinz neu aufgerichtet we.'den, weil in der letzteren nicht so kotossa'» Lasten dem Gewerbe zugemutet werden wie in Wien. --; . Zum Schlüsse wurdeeine Rtz s o l-u t i o ns., in welcher ^ich die Versammlung einmütig für die gr-lanten Ab-! Iwehrmaßnahmen der Grernialvorsirhung ausspricht, einsstimmig angenommen. Die Geno,?» sicherst der Kafseessieder hat in einer se urraten Versammlung den Beschluß gefaßt, sich der Aktion der Schankgewerbctreibenbcn MLUschließen. . . . - * Begräbnisse am heutigen Tage. Zentralsi r i e d h 0 f: 9 Nhr. Fml Katoltne: 9 Nhr 80 Min. Al!:na Knroline; 10 Uhr Jatay Karl: '2 Ubr Sein euer S cbn! m. —' N e-U' e'r - F r i r d h>v l:' 10 Uhr' Graßmann Max: 1" Uhr 20 Mm. Schön!cid Otto', ll Uhr Beiger Noialre; - 12 Uhr Roscnstrin Naftalr. . * Spende. Dank ff 20 s ü r ^.H.tck s c r u j". Totale K 1270. * Slowakischer Kurs für jüdische Lehrer. Am 26. Juli begann der durch den Bolksvnbmid der Juden vir die Slowakei veranstaltete zweite slowakische S p rachkur s f ü r j ü d i f ch e L e h r erd e r'S l 0 w a k e i. Die Zahl der Teilnekuuer beläuft sich auf hundert Lehrer. und Lehrerinnen. ' " * Chäluzinl-Fürs irgc. Die Akademische Sektion des Vhaluzim-Fürsorgekomitees erläßt den .folgenden Aufruf:. Zionistische Studenten und Studentinnen! Eine große Zahl von Chalüziin hält sich gegenwärtig' auf der Durchreise nach Palästina in Wien ans und auch in Zllkunft wird viele-'von ihnen'-dev" Weg- -in - ihre neue Heimat über Wien führen.. E s:.vm u ß d.e.n z i 0 nt st i s ch c n. S i n den t e n W Vk n § nicht a l.s P fl ich t, sondern als Privileg erscheinen, - t die sen Wegbereitern und t VorkLmp fern d c s Zi anis m n s i n Erez Ifra,xl. an f i h r e r F a h r t d a hin n i ch t . d u r ch W o r tc/ks d n tr e eit durch Taten ihre tiefen Sympathien zu bek u n den. /Die.: bestchenden ..Institutionen^ können, ohne die tätige'''Unterstützung der zionistischen Studenten diä Fürsorge für unsere diirchreisenden'Chaluzim nicht' i< vollem. Maße leisten. Es gilt in Zusammenarbeit - mit diesen Institutionell — unsere Pioniere zu begrüßen Nnd-.zn erwarten, für ihre Beherbnug und Verpflegung zu sorgen, ihuen mit Rat und Tat hilfreich zur Seite zu sein, ihnen" die kleinere» und größeren Sorgen der Reise zit erleichtern und sie für.die. Zeit, da sie in WienUveilen, als Freunde, in unserer Mitte aufzunehmen. 28ir Wählen hiebei nubedingt auf unsere zionistischen Kollegen, die cs vor sich und der j üdischen Oe sfe n t lich ke it n ich t w ü rdcn Vera nt Worten k ö n neu, die s e tt A u ge u b f i ek,, de c zur Tat tu st, versäumt zit haben, und wir richten an sie die Aufforderung, sich Freitag beit 6. Attgnst um halb 7 Uhr abends zn einer die Arbeit.regelnden Besprechung, die im Lokal der Lesertnd Nedehalke, 9. Bezirk, Türken- . straße 9, stattfindet, zuverlässig cinzufinden. * Polnische Staatsbürger! Erscheinet in Massen im eigenen Interesse zu ver im Mittleren KonzerthauSmal ant 8. d. M. um ValO Uh; uotmitHtgv einbenifcncn Berfa nt m- I n n g mit folgender Tagesordnung: n) Stellungnahme zur Ausweisung der p 0 l n i s ch c n Staatsbürger aus ÜBittt: b) D 1 s k n s s i 0 n. B eschlüs s c. Die Schrchleirunb des „Glos Wiedrnsü". - Das große 'Türkcnschanzparr-Fest. Letzten Samstag fand im Türkeuschauzparl das, große Somnterfest zum Besten des Vereins Kurf nr sorge statt. DaS gute Gelingen hat die Leitung veranlaßt, das Fest am koNnnendcn Samstag zu wiederholen. * Wahlvorber itungrn. Sollten wider Erwarten einzelne Hauseigentümerkeine Haus- und Wohnungslisten zugeftellt erhalten haben, so tvird darauf aufmerksam gcnracht, daß solche beim magistratischen Bezirksantt altzusprechen sind.! * Bitte. Der I s r a e l i t i s ch e Fr a ue n v e r e t n Salzburg bittet, ihm für zwei jüdische' Frauen, die im dortigen Spital schwer krank darmederliegen nnd bereits von Salzburger Judenschaft nach Möglichkeit unterstützt wurden, -gütige Spenden zntonnnen lassen^» wollen. Für den Israelitischen Frasteuvereiir S.:t.pu-.a: Do-.a Schwatz. Wie«»- Mpe-ettzeLtung Mitteilungen ans dem Publikum. BO»8» S «l MTRT ifl PERLEN und JUWELEN sA«IL°-!L-,Mss« I kauf5 t®«pep als Jed«r 45 Vaegö, JuweBier, Graben 96 Sg-—.■ns.fttfressie beachten!!!«-——S9 Brillanten, Petien, Goia. 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Ein etwa ZOjiibriacr Mann .faunmlt vlm: Dercchtigung und für die eigene Tasche iür die Schwedische Hilfsmission zugunsten der Wiener Kinder. — Zwei'Männer, die sich Sedlmeier und Frank neniim. sammeln betrngerischenvrise anael'lich kür den.Verein zur Bekleidung und Äusivei'-ung armer . S ehrtl lind er Sp cu de n. ' Ärrsküuft -üdcr' Kriegsgefaugene., Di'e Freie Verrinimmp tcr Mnuer und Frauen von Kriegsgefangenen aus Äußland,. Sibirien imd Tmkcstan gibt bekannt, dast beute tTonrer-Zlagl zwischen 11 und 1 Uhr Heimkehrer aus Beresowka und Betropawlowsk bei der Vctein.gung. VJ., Gumpendorfersitaße 1, Angehörigen Anölunft über Kriegsgefangene erteilen. * Stek!sn«erlnittlurrgsaint. Die Vereinigung jüdischer Hörer an der Hoch.!chule für! -Welthandel, ül., Ta' orstraße 1, cmpn-'blt tüchtige Buchhalter,. Korrespondenten usw- (Absolventen der Errottakademie). * Die antisemitische Wasserheilanstalt Schärding. Ein Leser un'cres Blattes stellte uns einen Prospekt der W a s s e r h c i l a n.ft alt S ch ä r.d i n g a m Inn (Besitzer und. ärztlicher Leiter Tr. Ferd. Nobler^ Kmarzt in Meran-Dl'ein'.ais) zur BcrUiouvg. welchem am Schluß handschriftlich beigelüg« ist: „Juden mcht willkommen." * Ein Stahlwerk in Flammen. Aus BreSlau wird gemeldet: Die ^BrrZlaüer'Zeitung" meldet aus Kämh: .Bormlttaas erfolgte 'N der pyroteä Nischen Abteilung des Stahlwerkes Mark eine E r p l o ist o n. Sämtliche Fnbriksgebäude wurden in die Lust geschlendert. Die Anlagen stehen in Flammen. Von der Arbcitcrschalt wurde n i e mau d v e r l e tz t. Auch in der Stadt wurde, großer-Sachschaden nngerichtct. * Falsche Kommisftoü. Am 28. v. M. haben zwei junge Männer unter dem Vorgeben. Kriminalbeamte zu sein, dem He» mann T e i t e 1 b a u m, 11., Tandclmarktgasse 13 wohnhaft, K 700 abgenommen. - * Selbstmorde. Am 3. d. M. wurde unterhalb der Briglttabrücke die Leiche d«s Zliahriaen Schneidermeisters Friedrich F c n z. V., Castelligaffe 23. aus der'Donau gezogen. .Fenz^ hat wegen eines Leidens Selbstmord verübt. — Die 35jährige Köchin Anna Kandier, .IV., Gußban-Zsiraße 14' -wohnhaft,/ hat sich am 3. d...M. .nachts durch Ema'men von Leuchtgas vergütet. Sic hat unglückliche Liebe in ren Tod getrieben. * 50.000 Kronen Belohnung« Am 2. d. Pk. wurde die Wohnung des KaniwaimeS Benjamin W c tz l c r, Ul.. Kegelgasse 4:-;, erbrochen, gestohlen wurden Silbergeräffchasten, Schmuckgegenstände, Gold- und Silbermünzen und Wäsche nn Gesammelte von K 80o.ono. Ans die Wiedererlangung der Beute rst eine Belohnung von K 10.000 auSgesetzt, * Flüchtig. Die Polizeibehörde in Hambnr g verfolgt den 28jährigen Kaufmannsvoloutär Moriz W e i tz eit* <t it c t, auch W e i tz n e r, zu Drohobyez in Polen geboren, der am 25. v. M. nach Ausführung eines großen Diebstahls flüchtig wurde. Er stahl: 27.000 Mark bar, 3 Reichsschatzwechsel aus je 10.000 Mark, 5 Aktien der Kontmerz- und Diskontbank auf je 1000 Mark, 12 finnische Bauktivten zu 100 finnischen Mark, 22 finnische Banknoten zu je 50 Mack, 50 Coupons zu je 1 Pfund Sterling der Viktoria Falls Co., einige englische uitb amerikanische Silbermünzcn, ein Zivanzigmarkstück, einen grauen Wildlederbeutet, eine braune Handtasche und eine braune Aktenmappe. Auf seine Ergreifung ist eine Belohnung von 5000 Mark uttd-10 Prozent des zustande gebrachten Gutes ausgesetzt.. W.eitzenauer ist mittelgroß, schmächtig, blaß, hat-braune Augen, dunkelbraunes gescheiteltes. Haar, an der rechten Wattgo rote Flechten stellen, Lücke in der o.b'crert Zahnreiho recht?. Er soll.viel in Spielerkreisen' verkehren.' * „MetrrLmn Gold" — (mit dem Regenbogen) die gutbewäbrtt Taschenlaniptubaireric. * Wiedereröffnung der beliebten Koscheerestauration S?rritzer ut den prächtig renovierten Lokalilaten, U.. Obere ÄugMtenstraße 72, vis-a-vis Hotel Bayrischer Hof. Ab :> Uhr vormittags wird sowohl kalte als auch warme Küche verabreicht. * Chagigath Ehnmischa-Afsar b'Ab. Dieses althergebrachte jüdische Volksfest ffndet bester durch mt vom Verein Erez Israel am 8. d.-M. im Prater veranstaltetes Gartenfest nnt rktchb'alirgrm Programm feine Würdigung. Näheres, siehe Fns-lal. ,5. aiufluft um" " ' ' 'ßßtfy DereinSnachrichteu. ' \ Zerre i M i S r ach i. Der für Hecke angekSndißte - Vortrag derZeirei MiSrachi ffndet infolge,plötzlicher Abreise des Vortragenden nicht statt. — Me' allwöchentlich, änch diesen Donnerstag, vräcffe 8 Uhr abends, im Dürer-Saal des Restaurant „Niedbos", VIII., Schlösselgassc. Zusammenkunst der . impol'.trschen jüdischen Tischgesellschast Alserstraße mrd Umgehung. Gäste willkommen! Füdrsch - Akademischer Techniker-Verband. Jene Mitglieder, die im Bezug der Foint Mensa-Marken stehen und ut bcr’Mensa judaica nicht 'pcrsm können, da ffc -u weit wohnen, wollen sich an, Samstag den 7. August, 11 Uhr vormittags, im Verbandshetm. 1U.. . Reikrrerstrasre 23/2 b ' cinfmden. — Fugen-ver ein A h a w a r b?, r o n. U., Kleine Znfahrrsstraste 160. Heute H e i m a b? n b. Anfang.7 Uhr abends. Sonntag den 8. d. M. Ausflug nach Sievering. Treffpunkt um 9 Uhr ' vormittags int Vetemslokale. II., Kleine Zufahrtsstraße 160. Leiter : Dr. Steinbcrg. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Briefkasten der Redaktion. Die Beantwortung der bei uns einlaufenden Anfragen erfolgt von nun an in der' Montags nummer. Die Ernährung. Der Marktbericht. .Die Vcschickimg der G r ü u w a r e n nt 5 t f 11 w >r sestcni schwächer ausgelallen, doch waren noch so viel Vorräte roii de-, Vortagen nuf den Märklen, daß sich dieser Umstand gar . nicht lüh bar machte. An Obst kommen hauptsächlich nur mehr - Birnen mtb Aeviel in Betracht. Unter dem angebotenen Obst be- 'avd fftt' gestern auch Hollunder zri dem horrenden Preis ven K 4 b i s X 5 s ü r d a s K i l o g r a m m. In der G r v ß nt a r k t b a l l e st a n d e n all« F l e > s ch g a t t n n g e n zur Verfügung, dle aber wenig An- - klang fanden. Der F i s eb markt blieb auch gestern ohne Zufuhren, was fiel) •bereits sehr unangenehm fühlbar macht. Fleischabgabe in Wien in der Woche vom 5. bis 12. August 1920. In der komn'euden Abgabcwoche wird in Wien allgemein N'r.dfleifch zu 'den Prrffen der billigen Woche abgegeben werden. Es erhalten alle Haushaltungen 10 Dekagramm Rindfleisch per Kopk zum Preise von K 50 für 1 Kilogramm Vorderes, K 52 für 1 K'log'amm Hmtcres und tt6 sür 1 Kilogramm Bratenffeffch. Der Verkauf crwlgt argen Abtrennung der mit Ziffer 8 bezeichurteu Abschnitte des Rindffeifcheinkausi'cheines. Ab Samstag den 10. d. M. dürfen die Abgababestellen daß erübrigte Rindfletsch an die bei ihnen rayonierten Kunden verkaufen. Die Kopsguote beträgt auch in diesem Falle 10 Dekagramm. Kartoffelabgabc Donnerstag bis Samstag werden im IX. Bezirk ansländffche Kartoffeln, 1 Kilogramm ,K 10. per Person '/- Kilogramm, gegen Abschnitt R der Kartoffelkarte ab- . gegeben. Petroleum- und Kerzenabgabe. Vom 9. d. M. an werden durch 'die städtischen Abgabestellen Kerzen im Gewichte von i'.-n Kilogrmnm abgeaeben: Für jeden Haushalt ohne Rücksicht'auf die Art d er künstlichen Beleuchtung gegen Abtrennung der Nummer 13 des Einkaufscheines 1 Kerze: für Wohnungen, die ausschließlich auf Petroleumbeleuchtung angewiesen sind, gegen Abtrennung des Angust-Kerzenabschnirtes der allgemeinen Petroleumbezugskarte 2 Kcncn; für finstere Wohnungen gegey Abtrennung de» beiden Atigust-Kerzenabschnitte .9 nnd^lOI der, besonderen Petrolenmbemgskartcn zusammen 3 Kerzen: für Untermieter und Heimarbeiter gegen Abtrennung des Augusi-Kerzenabschnittes der allen Petroleumbezugskarte 2 Kerzen. Koscherfleisch. Die Firma Ch. Sch. N n s f e n b a n m, - II, Sch-ffomtsgafic 14, bringt täglich frisch geschlachtetes aus- . lättdischeS K o f ch e r f l e i s ch zum Verkauf. Bühne und Kunst. Ein neues Drama von Kokoschka. Am Städtischen Schau'pielhause in Frankfurt wird' m der kommmden Spielzeit ein neues Drama „Orpheus und Eurydike" von Oskar K o k o f ch k a zur Uraufführung gelangen. Gegen den Balutaznfchlag auf Bücher. Eine groß« Zahl bedeutender deutscher Verleger, und zwar die Verlagsffrmen Ziilms Bard. Richard Bong. Brunno Caistrer, Paul Cassirer. S. Fischer, Egon Fleische!, Gtlstav Kiepenhener, Albert Lange». Georg Müller, Erich Reiß. Ernst Rowohlt,, Rutten & Loenng. Schuster & Voeffler. Ullstein & Co., Propvlaenvtrlag, Kurt slstolff, haben Protest gegen dm 2l0 bis 809"/» betragenden B a l u t a z u > ch la g aus deutsche Bücher, die ins Ausland geben, erhoben, da" er den Auslandsbuchhandel säst völlig vermchtet habe. Sie fordern auS kulturellen und wirtichaftltchen Gründe» die A tk f b e b u x g oder eine erhebliche Vrrmmderung de- BalntaruschlatzeS. Ein« neu« Shakespeare Aus-ab«. Der Fnse^Berlag >n Leipzig legt eben die ersten drei Baude emer neuen Shakesprore'AnSaäbe v»r, in der jedes Werk «13 Eirnelbnnd erscheint: zunächst ..Hantlet". „Othello", .Macbeth". Die Ausgabe wird von br'rvoii.tgettden Artgltsten geleitet und berücksichtigt zü« erste» Male die Haudschrisirn von Schlegels Nebersetzung. Sport. Die Hakoah in Zwickau. Ae b erlegener Sieger. Zwickau, 4. August. 'Tel. der „Wr.Morgeuzeitung".) Aus lic^m Boden bestegte die Hakoah am 2. d. M. das Städtetrsw von Zwickau 5:0. Zn Hnlbzeit siayd. daS Treffen 4:0. Die Tor« schützen waren I-zo Gansl (2), Braun (2) und Kntz. Die Ein« ■ heimischen spielten sehr satr. ' 2lkademische Spovtabteilnng IuL«ea-Has«onea 3 :2 (2:2). Bei diesem Wcttsviel fiel der Sieg der beffecev Mannschaft a». Indaen, tue mit Ersatz nntrut, litt überdies untei der JudiSvontion zweier Spieler. Die Uebetlegenhert der Iud a t a trat erst ru der zweiten Halbzeit he-.vor. doch konnten sie die teilweise von Ungemach verfolgten Judaea-Stüririer. infolge der hervorragenden Abwkvrarbe'.t der gegnerischen ik^e^teidigung. nicht in Treffern zunr Ausdruck bringen. Irr der Mannschaft des^ »«- gegründeten Sportklub H a S m o rr e a lernte man eine mir ge. talentierte Mannfebaft kennen, die vost Beginn jau mit greffer Aufopferung kämpfte. Die testen Leute bei den S-.egeru waren

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