Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 552 (5.8.1920)
- Date
- 1920-08-05
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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L Geve 1 Wien, Dsnmrstatz Wiener Morgerrzeiturrg vie ungarische Rolle. Der Budapester Pogrom. De, Mörder deS Bankdirektors zu zwölf Jahre» Kerkers veritickeitt. Budapest, i. August. (Uirg. T«^-Asw.-Bur.) D.is rnilitärische Srandgmcht setzke heute dir Verhandlung gegrn Ritzoczky und G e n o f f e a fort. Drr Bruder de? ermordest« Ba«kdinkt«cS Verctzelv, Doller Les Beredt! % der Augen zeugt Ve4 Mordes war, erzadste. daß sem Bruder stank war und nur schwer lausen konnte. daß er Lader unmöglich, wie der Angeklagte angad, in das Bajonett hrmingelawcn sein konnte. Irn Verlaust der Verhaudlung, rvurde. noch.louüatittt, daß. Rigoczky bereits einmal auZ dem Berün vsr Erwachenden Ungar« ausgeschlossen worden war und daß er von der St atsanÄältschair wegen verschiedener verübter GemüNÄrstkiLe» turrendim wurde. Die ärztlichen Sach-verstandigeu ftellstn fcst, .daß Hgoczky vollständig z a r e ch n Ü n g s s ä h i z ist. rvomvf daß BeÄeiSoerfadrrn geschlossrd wnrde. . Der Verrreter der Anklagr wicS nach, daß du BeUeidigung d's AngeNogtcn völlig imfcüUbüt sei, nvd z:t erst dev ,« Betracht wurmenden Paragraphen des Milikärstla^r-bN<br<, der iür die Ta» des Angeklagten eine Srrzst von ly d's Sst Jahren KerleeS voinebt Nachdem drr Brrteidigec des ÄLgellägttn «iildtrndr Umstünde. insbesondere die Jngrnd des Angeklagten, grl'rnd gemacht hatte, zog sich der Ferrchtshol zur MrMber.Urmg zurück. Äigoczky lnrrrdr m zw?!s I a h r e n i ch w e r e n Kerker?, rmchärft dnich Gmeelhast in, Ziil.r ie^eZ Jahre? Und durch Dunkelzelle am 27. Jnli, dem Tage drs TribirchtttS, v?>n rerkt Dar Urteil ist rechtskräftig. Ws die Mörder zu fschs« stutz. Wie „Als E st" meldet, wurde festgrstellt, dost der Pogrom vom 27. Juli von der Gruppe des 5. Bndavester Bezirkes der ..Erwachenden Ungarn" veranstaltet wurde. Der Mörder des Direktors Verebely, Georg Rigoczky, ist ein Mitglied des Detachements Osztenburg, während Ladislaus Illy, der Mörder des Advokaten Darsany, in der Abteilung Prvnay dient. Einer der Zeugen bekundete noch, daß der ostgenannte Offizier Georg Sefczik, Kompagniekommandant unter Pronay, und fünf andere Offiziere der Pronayschen Mörderbande beim Pogrom anwesend tvaren. Der Hauptmann Julius Gömrös, der bisher Derbindungsoffizier zwischen Pronay, HejjaS und OS-tenburg einerseits und den Budapefter Militärstcllen andererseits war. wurde, wie aus dem „Az Est" hervorgeht, zum Unterstaatssekretar des Innern ernannt! Budapest, 4. Dnzust. (Ungar. Tel -Korr.-Bm.) Die Dolizei rrTfört, daß dre im Zusammen lrang mit den Blrvtwen im CafS Klub in der Provinz verhafteten and »ach Verdauest pe» brachte» Ladirlav» 9 l l tz und Bel« Val» « h kerne Mil tärprrfonrn, sonder» Zivlprrsouen, und zwar HandelkschLler leien. Der neue Oberstadthan-tmann vsn Brrtzechest. Wie auS Budapest berichtet wird, wurde der bisherige Oberstadthauvtmann von Budapest Georg M a t t y a s o v s z k y als' Vi.estaatssekretär' ins Ministerium des Innern berufen und an fein« Stelle der Ministerialrat im KricgSministerium Emmerich Radvssy zum Obrrstadihauptmann von Budap.st.ernannt. Nadossy hat seinen neuen Posten bereits angetreten. Dieser Wechsel in der Leitung der Budabester ^Staatspolizei kommt chcht überraschend. MattyasovSzky, der zu den grausamsten Werkzeugen des neuen Kursein Unga n gehört, und damit belastet ist. im August des vorigen Jahres den Auftrag zur Folterung und Ermordung der zur SÄdtbauvtma.'mscha't eingelieferten politischen Gefangenen.reglleu und diese Folgerungen und Morde selbst mitangesehen zu haben, hat sich in der letzten Zeit wiederholt kompromittiert. Zunächst dadurch, daß er, wie sich jetzt bei der Verhandlung gegen die Mörder des .Graten Tisza hecausstlllt. im Interesse Stephan Friedrichs eine Anzahl dieser komvrimitti'renden Protokolle verschwinden lieh und Zeugenstnssa^n fälschte und zweitens dadurch, daß er über die von der Polizei nach den Beteiligten an den letzten Pogromen in Budapest gepflogenen «Nachforschungen vorzeitig Aeußerungen in dir Oeffenilichköit gelangen ließ, au'« be,-?n hervogeht, daß die Urheber dieser Pogrome in misitLr^schen Kreisen, zu suchen sind. MattyasobSzky wuroe mit Rücksicht darauf, daß er viel zu viel weiß, hinausgestürzt und ins Ministerium des Innern heru.'rrr. Sc'n Nachf.'lgec Emmerich Nadossy ist ein bekauttieZ 9m struirwnt der „Erwachenden Ungarn" und der Friedrich-- Grupr-e. Er war einer der Hauptvrganisatoren der Brachialfornration Aex. Beamten des 'Justizministrr'umS. unw.' der Regierung Friedrichs und war auch Leiter des Legstiumtionsausschusses im Justizministerium. Irrtzerirazzieir «» der ««zckrifche* ROrtzzrenze. B e e s i M a g y a r U j.s a g" erhält aus Losonez die folgende Mitteilung, welche auf die in Ungarn fjm° schende Rechtsordnung ein grelles Licht wirst, llngefähr 15 Kilometer von der Station Ajnacskö entfernt liegt das Gut UtaSpuSzta. welches von der Gcntryiamilie Emmerich Qkolicfanyr bewirtschaftet wird. Infolge der GrenMrichtigungen fiel dieses Gentrygut Ungarn zu und OloUcsanyi nimmt zu eigener Passion unt -igene Faust Razzien gegen die jüdischen sPachter und Kaufleute der Umgebung N Letzthin. arbeiteten sie in Vargede. Gömörjid ur.'c .»nheren fünf jGrenzgemeinden. In Vargede erschien Okolicsanyi, der selbst aktiver Offizier der ungarisäM Nationalarmee war und vor einiger Zeit abgerüstet-hatte, an der Spitze einer Bande in Militäruniform beim jüdischen Gntspachter Da link, nahm dort eine Hausdurchsuchung vor und führte das gesamte in der Wohnung Vorgefundene Bargeld sowie die Kleider. Wäsche und Juwelen fort. Dalint, bet sich gegen diesen Terror zu wehren versuchte, wurde von der Bande halb totgcschlagen. Bon der Wohnung des GutSpächters begab sich Okolicsanyi mit seiner Horde in den jüdischen T e m p e I, wo sie die Vorgefundenen Gebetbiich^'r und Thorarollen zerrissen, mit Füßen traten und mit diesen in den Gassen der Gemeinde Fußball spielten. Ueber Anzeige des GütSpöchtetS Valint wurden wohl die meisten von Okolicsanyi gedungenen Mitglieder der Bande vehastet, ihr Anführer Okolicsanyi selbst aber ist unbehelligt geblieben. BetzrLVttiS %tt B»b»tzEsr Ifc* * Sonntag vormittags fand das Leichenbegängnis der beiden jüdischen Opfer deS vergangene Woche im Kaffee Klub und in der Nähe des LnftspieltheaterS inszenierten UeberfaLeS, Und zwar des Rechtsanwaltes Dr. Dela V a r s a n y und deS Dankdirektors Artur B e r e b e l y, statt. Am Leichenbegängnisse deS Rechtsanwaltes Doktor Varsäny hat eins Abordnung der Advokatenkammer unter Führung des Kammerpräsidenten .Hofmtes Dc. Josef V a p und der Präsident des Dddskatenklnbb Dr. Geza Deji teilgenommen. Rabbiner Dr. Iulirrs Fischer wgte in seinem Nachnlf unter anderem: Lch spreche nicht von drr^ Vergeltung, von der arisgleichenden Gerechiigkeit, daS ist di« heilige Pflicht anderer Faktoren. Ich will bloß betoneji. daß die rnenschlrche Gsfcllschaft und jeder einzelne Mensch sich bessern müsse und daß jedes einzelne auSgefbrochenr' Wort nnr eineni wahrhaft goti!icl)en Ziele sewriht sein dürfe." Bei dem Leichenbgängniste des ermordeten Bankdirektors Artur Derebrly. an welchem die Vertreter der Danken in großer Zahl erschienen waren, hielt Rabbiner Dr. Simon Hevesc einen Nachruf. Der Rabbiner glaubt, seM diesen Anlaß benühen zu musien. um in Ultrapatriotismrr8 zu machen, Rabbiner Dr. Hevesi. dessen Edauvinismutz noch allS der Lvw-Affäre in unangenehmer Erinnerung lebt, schloß seine Abschied-Worte an lwS Opfer des magyarischen Weißen Terrors wie folgt: ..Obgleich wir leiden, obgleich wir von Haß umgeben sind, werden wir unser ungarische- Vaterland niemals verraten, llugansch-jüdifche Dnlderk Wir werden treue Sohne dieses Vaterlandes bsrjbenlaßteS uns an diesem Sarge geloben mit aufrichtigem "MM, der nicht niederreißt. sondern aufbaut." Drr Prszeh ***** W« Mtzrbrr tttsz«*. B«A»tzest. 4. August. (UNg. Tel-Korr-Bnr.) In der gestrigen V«kf-andl''Ng geaen die Mörder des Gra'cn Tißza führte der An"e!7aite Fähnrich SztankovSßky in seiner U«S'a-e »och weiter ans: Qr. fei'ani L3 August 1919 vcehafiet worden «nb hüb« auf drr P^lizst ein Geständnis abgelegt, worin er nur Paul Keri und Ladi'lattS Fenyes als ge .stige Urhe'er der Tat bezeichne'S. G?g:u Glephau Friedrich, der damals Mi«isterp ras ident war. ^ade er sich nicht getraut ans.-usageu. umsoweniger,, als er unter Pression gcstaudrn sei. Nach scjuer Nebersührung in das Gsfängnis in ke.- Marlsg«sse h«)e er sein Grstäudnis zurückgezogen.?lrn Tags ta'auf lei UutersuchangSrich-er KovaeS gestorhrn. Im Gesän^nir sei der Angeklagte mit hem Oberkru.'naut Hüttner in K-'r^spon^enz gestanden. Sie seien der Au'icht?72weseu, dah si: sich noch durch Leugnen reNen könnten, und hätten auf dis Rückkehr Michael Körolyis vrr-raut. Angeksagter wisse auch, dost Ka"clyi mit cini^-n Kriegsge -anJenen üb.r die Schwei; sorrrsvondier e. Auf die Fra^e, sb er Reue ernbsiude, antworteie der Angeklagte te'ahend. Schststzlich erksärte er. nach de? Crmor'^uni TtszaS haß? Hanptmann Clerntzak mit den Tä'eru da'ü'er re.-handelt, a'. alle nach Amerika zu schicken. - Bu^pst. 4..August. (Ung. Trl.Korr. Bur.) Am be« i yn BrrharrbrungZIag g'gsn >.ie Mörd.w des Grasen Tis,'-a wurde per Marinesoldat Stephan Dobo einvernommen. Cr gibt au. von der Tisza-Asfare überhanpt nichts zu wi.'s'N. Auf die Fragendes BrrhandtüngSleiicrS. wie'.er' denn unter di- Revolui'.onäre geraten sei. gibt er an,' am '27. Ökkyber ' tu einem Kaffees Haus beiru Ostbühnhvf einen Marinesoldaton aetrofscn zu haben, der ihn einem Ziviliftön vorstellts. Don diesem. Habs er cinsn Flugzettel erhalten, der die Einladung zu einer Sitzung des Arbeiterrares in der .Earolyi'Parwi' ^nkpisst. ' Ddt'.-Zivilist war Horvath- Szamowiez^ Er sei rätsachlich in das Parteilokal gegangen. wo ihn Hauptmarrn Esernyak mit den Worten empfing: „Dillbonnnau. Bruder!" In der Versammlung habe ein junger Mann mit Monokcl eine Rcdr gehalten, in der er sagt»: ,Mr werden nicht mehr für das Anstand kämpfen; man sollte die an die Front gelinden SolLatrn Übrresdsn, dir Wofssn wegzuwerfen". Der Redner habe glsichzettig zur Vorsicht genrakint, weil die Militärpvlizsi Verdacht geschöpft habe. * J5. Angust 1920 / SK 552 ' Polttische^undscha«. Der Kongreß der Zweiten Internationale. Genf, 3. August. (Wolfs.) Der internationale Sozialisteukougrcß setzte heute vormittags seine Arbeitest' fort. In Besprechung der von der Kommission ein*»»^ brachten lliesolutidn über die Stellung der Internationale zum Völkerbund, erklärte der «Schwede E n g h j e r g.s baß der Völkerbund noch sehr der Verbesserung bedürfe.' daß der beutige Zustand Europas aber doch nicht so, beunruhigend sei wie im Iahte 1914. Troelstra (Holland) kritisierte die Resolution als zu wenig scharf gefaßt. Er tadelte vor allem, daß- Sowjetrußlaud vom Völkerbund ansgeschaltet sei, und in?chesoüMe"bie VMmmüNg, nach der nur diejenigest Zkc^iößWzugelossen werden, die ihrest' Versprechungen Nachkommen. Dieser Passus habe sich im Jahre 1919, auf DeüiWänd bezogen; jetzt' könne er sich nur noch ' auf Rußland beziehen. S t a u n i n g (Dänemark) übte scharfe Kritik an °6cm Vertrag von Versailles und am Völkerbund nnd erklärte, daß die Uneinigkeit der Nationen heute größer sei denn je. Aufgabe des Internationalen Sozialistenkongresses sei es, auf diese Tatsache hinzu- Wersen und dagegen Stellung zu nehmen. , Bernstein (Deutschland) erklärte, daß der Vertrag von Versailles für die Deutschen eine große Enttäusch u n g bedeute, weil die Alliierten gegen die deutsche Reprrblik dieselbe Stellung einnahmen wie gegen das kaiserliche Deutschland. Die deutsche Regierung sei durchaus ernst zu nehmen; sie sei nicht etwa der Versuch gewesen, sich der Verantwortung zu entziehen. Durck) die Revolution sei in Deutschland der politische Schwerpunkt völlig verschoben worden. Der 1 Vertrag von Versailles versehe dem «Selbstbestimmungs-, i recht der Volker einen sehr schweren Schlag. (Lebhafte Zrrstimnnncg.) Wenn von Deutschland als von einer Verbrechernation gesprochen werde, so müsse festgestelli werden, daß es keine Nation von Verbrechern gebe^ sondern daß Jrrlümer und Verbrechen von allen Nationen begangen werden. _ Die polnische Fr-rgim en^lischeu Parlament', Lr-ntzon. 39. Juli. (P ivat.) In der Sitzung vorn 21. Juli brfaßte sich Lloyd George eingehend mit der polnischen Fra^e und führte aus, daß Polens Krieg leichtsinnig nnd nicht berrchnet genannt werden müsse; die e!n;ize Entschuldigung könne darin gefunden werben, ba"^ Polens Grenzen und feine staatliche Existenz durch di: Rslsch^wi'en bedroht gewesen seien. Der Fehlet Polens sei gewesen, daß es darauf ausgegangen sei, ein militärisches Bollwerk. gegen die' Bolschewiken' zst schaffen. Run aber würde die Vernichtung Polens das Heranrückrn-Rußlands an die deutsche Grenze bedeuten und den Deutschen den Anreiz geben, sich ihren Derpslichtnngen gegen die Alliierten zu entziehen, daher müsse die Ärnichtuug Polens und der Bormarsch der Dolschewikcn ayf polnischem Territorium verhindert werden. England habe der polnischen Regierung geraten. den ersten Schritt zum Frieden zu tun, weil es den ersten Angriff unternommen hat. England Habs Rutzland wissen lassen, daß. wenn Rußland ohne Rücksicht auf die Waffenstillstandsaktion der Polen feinen Vormarsch fvrtsrtze. England gezwungen sein würde. Polen jede mögliche Hilfe zu gewähren. Ueber den BerhandlungSort habe England keine bestimmtest Wünsche geäußert. „Es geht uns darum", schloß Lloyd George, „zu einem allgemeinen Frieden zu kommen/ und ich hege die Hoffnung, daß wir dazu tatsächlich gelangen werden, wenn es uns nur gelingtj die kriegführenden Parteien an den Verhandlungstisch zu bringen." Nach Lloyd- George nahm Asquith das Wort und führte aus: Es freut mich, zu hören, daß das pol-, uische Abenteuer verurteilt wird. Ich bedaure nur, daß der Völkerbund nicht rechtzeitig den entsprechenden Druck ausgeübt hat. damit dieses Abenteuer vermieden werde. Es hat den Mißerfolg gehabt, den es verdient hat. Ich verstehe völlig die Gefahr» welche mit der Vernichtung des neuen polnischen Staates verbunden wäre. Doch bin ich der Ansicht, daß in dieser Hinsicht die nötigen Schritte im Namen und, soweit es möglich ist, durch Initiative des Völkerbundes getan werden müssen. Im Laufe der Debatte über diese Frage, kam auch der Vorsitzende der englischen Arbeiterpartei Shaw, zu Worte »cnd brachte in seiner langen Rede inter-. estanto politische Beobachtungen über Polen, die er aus eigener Erfahrung während seiner Anwesenheit, dortselbs! als Mi fl't'b der internationalen sozialistischen . UntcrsuchungSkommifs^ou gemacht hatte. Shaw führte unter anderem auS: Die Darlegungen Lloyd Geor» ges haben mich nicht überzeugt. Ich glaube nicht, daß der Krieg von Dolen deshalb geführt wurde, um einem bolschrwikrsch7tt Angriff zu begegnen. Als ich nach Warschau kam («S war gerade zur Zeit, als die Grenzen Polend gesperrt waren, wie' man offiziell angab, der Rv'.enabsi^mpelünS wegen), habe ich Bnveise dafür erhalten, daß die Polen einen Angriff vorüereiten, und el wurde mir offen zugegeben, wann und wo der Angriff beginnen werde. Damals wurde auch das Ucbe.einkommen mit Petljura geschlossen, daö Polen gewisse Territorien in der Ukraine für sein« ' Waffcnhilse zusprach. Ich habe allen Grund dafüvt zu behaupten, daß Poön diesen Krieg begonnen hat