Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 546 (30.7.1920)
- Date
- 1920-07-30
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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«r. 546 Wien..Frsitag Wre«e« MseKemMms 30. Juli 1V2S .LagesbeWt Lättgkeit des KrregLrvrrcheraurtes ttttr dem zunehmenden Schleichhandel mit Milch wirksam zu bekämpfen, wurden die auf den Bahnhöfen ex- poniertsn Kontrollorgane des Kriegswucheramtes an-! gewiesen, durch' enLspiMenbes Einschreiten diesen Uebtzl- > stand einzudämmen. Hiebei gilt der Grundsatz, daß . den »Reifenden eins Menge von zwei.Litern belassen wirb. Das Kriegswucheramt hat vor einigen Tagen'auf! der. Straße vor dem Gebäude der Oesterreichisch-ungariischen Bank' zahlreiche unberufene Personen, welche sich!dort umhertrieben, 'perluMert. - Diese Amtshandlung 'ergab, daß sich zur Zeit des Einschreitens auf dem jangefühtten Platze zahlreiche Personen aufhielten, welche jsich' an die vor dem Gebäude angestellten Parteien! jherakdrastgtstt. üm sie unter dem-Borwande, daß sie ihre Geschäfte anderswo besser bewerkstelligen könnten,!in verschiedene in der Nähe befindliche kleinere Bankhäuser zu führen oder gleich selbst Wechsel-' jgeschäfte durchzuführen. Für die erstgenannte Tätigkeit >erhielten sie von einzelnen Bankhäusern Vermittlungs- 'provisionLn. Anläßlich dieser- Amtshandlung -wurden 21 Personen. angehalten. Gleichzeitig wurde auch bei.der i«ttt der Portierloge des Hauses, 1. Bez.. Scheitkenftraßsi 2.!etablierten. Wechselstube des Karl Polstervon B^*.! amten der Finanzbehörde eure Revision vorgenommen und hiebei festgestellt, daß sich diese Wiechselstube mit idem Handel mit fremden Valuten befaßt, ohne Mit-« iglied der Devifenzentrale zu sein. Der ^Dichter" Georg Knlka als --- Adschreiber gebrandmarkt. , Wir werden mit Berufung auf den § 19 des Preß- Uesetztzs zu nachstehender Berichtigung aufgefordert: . 7' '. Men, 28. IM-1920, 6. Bezirk, Gumpendorferstratze 77. Anden verantwortlichen Redakteur der „Wiener Morgenzeitung", Wien, 2. Bezirk, Taborstraße 1—3. Ich ersuche Sie, nachstehende, im Artikel „Der „Dichter" Georg Kulka als — Abschreiber gebrandmarkt" per Nummer 541 Ihrer periodischen Druckschrift mitgeteilten Tatsachen in dem nach diesem Begehren zujnächst erscheinenden oder zweitfolgenden Blatt zu berichtigen, und zwar sowohl bezüglich des Ortes der Einreihung als auch bezüglich der. Schrift (Lettern) ganzm derselben Weise, in welcher bet zu berichtigende Artikel zum Abdruck .gebracht war (Preßgesetz, § 19): Hs ist unwahr, daß „der „Dichter". -Georg Kubspals -7^ Abschreiber gebrandmarkt" worden ist. Wahr ist vielmehr, daß Georg KuÜla als Abschreiber perleMdet worden ist.. ffs ist unwahr, daß „da. unlängst ein Herr Georg Äulka aufgetaucht ist." Wahr, ist vielnrehr, daß Georg Kulka seit dem Jahre 1916 literarisch tätig ist. Unwahr ist, daß Georg Kulka die „Marke. Prag" prägt. Wahr , ist vielmehr, daß Georg Kulka weder der Abstammung noch den literarischen Beziehungen nach, das Deringste m.it Prag zu schaffen hat. -Es ist unwahr, daß „besagter Herr Kutta im Verlag Attache, Warnsdorf, ein Gedichtbuch erscheinen ließ". Wahr.ist vielmehr, daß das Buch »De r Stiefbrud er, Aufzeichnung und Lyrik von GeorgKufla" im Verlag Dd. Drache, Wien, Prag, Leipzig, erschienen ist. Es ist-unwahr, daß „von-Prag-bis Wien ein Erbittern, durch .die Literaturkaffees ging und die ihnen nahestehenden Blätter und Blättchen'Trara bliesen". Wahr, ist vielmehr, -daß die Literaturkaffees von Prag bis Mep teilnahmslos blieben und in den ihnen nahestehenden Blättern und Blättchen kein Hahn krähte. Es ist-unwahr, daß „die Gedichte des Kulka so aussehen wie das zitierte „Nachtrag". Wahr ist vielmehr, daß vyn 35 Gedichten nur zwei so.cmssehen.; f ■. Esist, ^unwahr, daß „dieses' Gestammel >von -/Kritikern" und sonstigen Skribenten als Offenharung vusgetrommett. wurde". Wahr ist vielmehr, daß es von keinem einzigen -Kritiker oder sonstigen Skribenten als Offenbarung ausgetrommelt wurde. Es-ist unwahr, daß Kulka das aus Jean Paul abgeschriebene Kapitel mit vollem Namen gezeichnet hät^ Wahr ist vielmehr, daß der von Georg Kulka der Redaktion der ^Blätter des Burgtheaters" anonym vorgelegten Abschrift aus Jean Pauls „Vorschule der Aesthetik", unter seinen höchst anonymen Autornamen gestellt, es zu verdanken ist, daß Jean Pauls Gedanken über den Humor öffentlich und wirksam wurden. Es ist unwahr, daß „Kulka nunmehr der verdienten Verachtung und dem Gelächter der Oessentlichkeit ausgeliefert ist". Wahr ist vielmehr,-daßdie Oessentlichkeit, soweit sie von dem Tatbestand Kenntnis hat, die Partei Georg Kulkas ergriffen hat. . ' Ich ersuche Sie, mir über das Begehren um Aufnahme'obiger BerWigung-im Sinne des § 19 des Preßgesetzes-'. eine Bescheinigung 7 auszüstellem ' / - . , . Georg Kulka. Mit dieser sogenannten „Berichtigung" hat sich-Herr Georg Kulka selbst das Urteil -gesprochen. Geht / . man das uns mit Berufung auf den Pretzgesetzparagraphen aufgenötigte langatmige Elaborat punktweise durch, . muß man' /Über die Selbstgefälligkeit und Rabulistik des „Dichters" wahrhaft staunen. Er ist als „Abschreiber verleicmdet" m.- tm ,r- ®Ae 5 Mitttilsirgey aus dem MlikUM. I SILL AMTEN, Vsrlow, Gold, Bllber. Platin nnü B3 Uhren kauft zu Höchstpreisen Ttattaw BeientDiOstrM«oll **e,'*'e*» ÄarfahJlfevstr. 08 Tföl TSj-Jicb G*leg«iheiiek&afe. Jüdischer Verein Her d-GsS Wien, II., Taborstrasse 21a Sonntag den 1. August I. ]. findet im Restaurant „Praterfee“, II., Hauptallee 5, ein mit reichhaltigem Programm statt - _ ries — Karte« fm Vorverkauf zu 20 Krone« im Vereindolcale. Worden? Also hat ihn Karl K r a u s, der schon mehrere solcher Herrchen entlarvthat, verleumdet? Worin besteht nun die Verleumdung? Haben Sie, Herr Georg 'Kulka, ein Kapitelaus Jean Pauls „Vorschule der Aesthetik" als Ihre eigene Arbeit mit Namenszerchnung in den „Blättern des Burgtheaters" veröffentlicht oder nicht? Daß Sie es taten, geben Sie zu, davon kann sich jeder Deutschlesende überzeugen. Anstatt Ihre Tat durch rühmloses Abtreten zu sühnen, meinen Sie berichtigend: „Wahr ist vielmehr, daß der von Georg Kulka der Redaktton der „Blätter des Burgtheaters" anonym vorgelegten Abschrift aus Jean Pauls „Vorschule der Aesthetik", unter seinen höchst a n ö n y m e n A u t o rnamen ge ft e T lt, es zu verdanken ist, daß Jean Pauls Gedanken über den Humor öffentlich und wirksam wurden." Man höre: Jean Paul unter dem höchst anonymen Autornamen Georg Kulka „gestellt"! Wer hat Sie dazu befugt, junger Mann? Georg Kulka geht daran, Jean Paul ins Burgtheatervolk zu bringen, indem er Jean Pauls Werk als eigene Arbeit abdruckt i Welch eine Aufgabe blüht euch, Skribenten aller Welt! Du, Jeremias Schlauch, wirst Schiller, du, Fritz Friedrich Melker, sollst Goethe pop «lärmach en — nach Kulkas Rezept: Abschreiben.'Melker darunter „setzen" und in die Welt schicken. Sagt man, ihr habt gestohlen, sendet eine Berichtigung, schwatzet von Verleumdung und' versichert endlich, daß die „Oeffentlichkeit eure Partei ergriffen hat". Es lebe die neue Dichterschule Kulka, Schlauch und Melker! - Die „tzazefirah" eingestellt. - . Warschau, 29. Juli. (Del. der „Mener Morgen-» zvittmg".) Der Regierungskommissär von Warschau, hat das Erscheinen des heLrarschm Tagblatfts,Hazefirah", ferner der j üdifchen Heitschriften" „Die Gewerkschaftsbewegung" und „Unser neuer Mg" verboten. Die Einstellung des „Hazesirah" erfolgte-für acht Tage infolge eines. „Die-polnische Gegenrevolution" betitelten Arttkels. - Folgenschwere Explosiv» i« einer ZMtttWv««- fabrik. Prag, 29. Juli. (Tschecho-slvw. Pretzb.) Heute vormittags explodierte in der Münitionsfabrik in Nürschän aus unbekannter Ursache ein Geschoß) wodurch 19 Arbeiter getötet und 8 schwer verletzt Warden. Zwei der letzteren sind im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Sechs Arbeiter wurden leicht verletzt. * Begrallnisie am fteiiilg«« Lage: Ä lt er Friedh o f: 10 Uhr Mannheimer Ägna^. 11 Uhr Herzog Rudolf. — N e n e r F r i e d h o f: 9 Uhr Sigal Dora, 9 Uhr 40 Minuten Reiß Hermann, 10 Uhr Leiter Morietta. * Personalnachricht. vr. weck. D. L i n d n e r hat. wie alljähllich, seine Tätigkeit in Franzensbad wieder ausgenommen. ' * M»ffe«-Pr»teftHmedsoBu»g in der BslkshnLe und vor dem Rothanse am 2. Angnst. Gestern trqte« die Mitglieder de- Zentralgemerderete-, die Obmänner 'dec Wiener Ortsgruppen des devtschösterreichiiche« GewerdebnndeS nnd die Obmänner der -1 BerirfSgewerheräte ti einer Besvrechung rnsammen, der auch Delegierte des Rirdervsterreichischrn Gewerdenereines.-die Borsteher der Genossenschaften nnd Delegierte zahlreicher gewerdlich« Körperschaften beiwohnte» nnd in welcher du DirpositivRen für die a« kommenden Montag dm % Augnst ftattfindmde Maffm-Prvteftknndgebnna heschlvffen wurden. Ans Grund der gestern endgültig gefatztm BelchlÜsie werden die Kanslüden sowie die gewerdlichen Betrübe nnd Geschäfte ow Montag den S. Augnst in allen S1 Wimer Bezirken Punkt V,4 Uhr nachmittags geschlossm werden. Auch die Lokale der Schankgrwerdettribenden werden »u dieser Stunde nnd für die Däner der Demvnftrntion vor dem Nathans» gesperrt werden. * Die VereinigUUg den Lehrwankstätte» und Kurse de» Jüdischen GemeedefLndenUH-oomteo Hopoel Hoimri wiederholt ans allgemeines Derlanaen den Märchenadend „Jüdische Märchen and Talmud und Midrasch" sowie eigene Angarheittmgen, vorgetragen von Herrn Giegfrird Adelle» a« Sam-taa den Sl. d. M. nm V,4 Uhr im Lokale des Jüdischen Rationalrete-, ll.. TaborstraKe -0 ». * Ballete» und glntiquMt«». Her Krewrr Nechtsanwatt Herr Dr. Alfred Hecht schreibt uns unter Bezugnahme auf die a« 29. d. Mi unter der Spitzmarke lute« und An tiquitäten" gebrachte Mitteilung, die wir her Polizeikorrespondenz entnommen haben: ES entspricht nicht den Tatsachen, daß der Bndapester Antiquitütenhändler Äbraham Silber mann wegen seiner Beteiligung an der Schmuggelafsäre rücksichtlich Valuten und einer Spieldose als fluchtverdächtig dem Lanbesgericht Wien eingeliesert wurde. Richtig ist vielmehr, daß er sich nach wie vor auf freiem Fuße befindet und zu der bezeichneten^ Maßnahme auch keinerlei Veranlassung Vorgelegen wäre. Das einziüeitende Verfahren wird vielmehr ergeben, daß das Verhalten meines Mandanten in dic-er Affäre vom Gesetzlichen P.tandtzi^.kl v^ltsiändiL fin-* wanbfrei war. und er an dieser Angelegenheit nur insofern ‘ beteiligt erscheint, als er durch den Dkebstahk der Spieldose,-' deren Wert mit 150.090 Kronen allerdings weit übertrieben an gesetzt ist, empfindlich geschädigt würde/' * ®ic Gastwirte gegen die EteueepläNe der Gemeinde.^ Dirrstag drn 3. August um 3 Uhr nachim'mws nndet im Phonirvalan S w o b o d a, ll., Pratrr 26, rine außerordentliche BvÜ'.-.e.sammfung der Genossenschan der KastwirN 3Lmrs statt. Ans der Tagesordnuucr tt-ljen feinwichtig G-g?nstünde, darunuc d'.e Etellu'.igvabme zu drn nrn:n Tttnrr, planen. . * Der Lnftmond an dem kleine» Hrädil« DaS Sicherheit-Zbttreau setzt seine Erhebungen iort. n« de» evtzmenschten Täter festinnehmen, der am 7. d. M. den iehnrährrgeo BolkSschülrr Julias H r a d i l nach Eorer-feld gelockt n»h »ort ermordet hat. Du Matter des armen Jnngen, di« Lntscher«, gastin Anna H r ad i l, hat am Sst. d. M. imSicherhttMnrea» demHvli-eirat Dr. Wepbor« eine Rngade gemacht, du vielleicht auch -mit dem Morde in Znsammenhan, -n dringen ist. Ihr.Sohn Julius ist. so errähtt die Kran, etwa zwei Noch« vor seine« Verschwinden mit einer alten, ßldernen Anker- Remontoiruhr heimßrfommfn und hat «itgeteilt. daß ihm die Uh, ^in-Mannzu«G»schenk gemacht habe. Frau Hradil bat ihm die stlderne, einfach gedeckte Uhr adgrnommen und sie zestern m Dicherheit-durean deponiert. Es ist nicht ausgeschlossen, daß sich der Mann, der späterhin zum Mörder au ihrem .Kinde wurde, schon damals den Jungen genähen und ihn durch das Gescheut a'n sich zu fesseln verstanden hat. * Der Raubmoroversuch t* der Große« Tt«dL»»te S«sie.-Wre berichtet, wurde r« Bsrmrttag des 19. d. M. der 7ijährige Alteilexhändker Josef G ch to « t- % tn seinem Laden, 11., Große Etadtgutgaste 56, von einem jnngen Barschen Sit»» fallen «nd durch acht Hiebe mit einer Hacke Sder den Kspf ledeusgefährlich verletzt. Der Mordgefell« randt, dem Monn eine« Nettag - - von mehreren hundert Kronen und eine silbern« Uhr. Durch die Roch* forschnngen wurde sesigrßellt,' daß der Nursche der 17jährfg« Mechanikerlehrling Franz L e r ch, zn Galzhnrg gedor«, ist. Das Sicherhritsdnrean vermattte, daß er sich noch SalAur, gewendet haben kßnute, nud verständigt« der dortiie Behörde; tatsächlich traf gestern im SichrrheitSbnrran di« Wtttei'kerag »ns HntzoWg ein, daß Franz Lerch dort v e r h a f t e t woMn sei. Er hat, als man ihm dir Drschaldigang vorhielt, die Tot c i ugestand e n. Lerch wird nach Wim gedrachi »erde». * Geftöhlene vchreidmaschrue». KttMuMmmte ge, - langten znr Kenntnis dessen, doi der als Einbrecher polizrrhch bekannte 31j8hrige Installateur Fslob Langer vier.Gchrech- Maschinen entwendet haben lalle. Langer wurde am Sk jt. ßt. o«gehalten, alS^er edm im Beariffe stand, die GchrerdAkakchiAe» in einem Hotel in der Lropoldstadt zll hinterlegen. In drrstW Hotel hatte er eigras z« dem Zwecke vorder ein Zimmer geckmet. Zugleich wurde auch seine Gattm, die 59jährige Rosa Langer, verhaftet. Die vier Schreibmaschinen stammen vv« einenr in der Nacht zum 24. d. M. im Hanse H., ZirknSgasie 23 verichttn An» druchsdirbstahl; sie haben einen Wert von kl tzh.OüO. Das Ehe» paar Langer wurde gestern dem Laudesgericht eingeliesert. * Der Schmuckdiebstahl in Baden. Ein falsch« Montenr hat a« 21. d. M. i« Baden einen verwegenen Diedstahl begangen. Der Manu hat, als der EiSkvischer vor dev Billa ' des Herrn« Paul-Schiff in Baden, Helene»* straße. Ntz, vorsuhr und dar Gittertor rtxieinem nur damit B e r 11 o a 11 n bekannten Kn n st g rrss 8 s f ne t e, hinter ihm her heimlich da» Gelände der D 8a hetvetfit,. ist me» drmerkt in das erste Stockwerk gelangt und har in de» einzelnen Gemächer« r»sam«rugerafft. was ihm in die Hände fiel. Als « in ,ein. Zimmer gelangte, m dem sich der Schwugersvhn des Herr» Panl'Gchiff an'mckt, verlor er nicht die Geistesseaenwttt nn» sagte, er sei Elektriker, der die Lampen untersnchen müsse. Er ent« fetale sich nndehelligt, ging ans dm Dachboden, ws^im El«- ttizttätSzahler ist, fand dort eine.Ledertasche snd barg nt ihr «e Beute, die in Schmuckiachen snv Wertgetzenständen \n der Höhe ton K 200.000 bestand. Damit entfernte sich der Mann. Anmmalbeämte haben gestern stütz im lX. Bezirk den Gaunee verhaftet. Er ist der 38jährige Elektrotechniker Fran.r G o f ch l, d« »r-drr* hslt'wegen solcher Gaunerstreiche abgestraft iß. * Avftnrz i« de« Bergen. Ans Sa! z d ll r g wird gemeldet: Vom Kitzkattanern m Hochkalterergebitt sind Frau Professor B e l o w s k i md Fraulein Busse, berde an> Charkottenburg, gegen dos Wimbachtal abgrstlstsi. Bndt was»» soforttot. * -Anmeldung btt Schweizer Stoatsangchörige«. Die schweizerische Gesandtschaft in Wie« verlautbart: Die schweize« rische Gesandtschaft in Men, 8. Bezirks Strohgasse^ l&l bringt sämtlichen Schweizern und Schweizerinnen, d« im- Oesterreich auf eigene Rechnung wohnen und Domizil ,&e-v sitzet, bekannt, daß sie verpflichtet sind, sich und ihre. gfä*‘ mitte in das Matrikelbuch der Gesandtschaft dinttaaru Ho l-gfse». Me im dienstpflichtigen' Alter stehecköLN Schwei^etz - haben sich zudem auch in der Militärwntrol!« erntragen Kdl lassen.. ES . haben somit alle Schweizer Staatöanaehörigen sie Oesterreich die betreffenden AuSweispapsere (auch der FamildHi der 'Gesandtschaft einzusenden. Dies gilt auch für diejenige» Schweizer Bürger, die schon aus der Gesandtfchaft M meldet find. Sch«ff»»O einer «n»r»»ftsfte8e fSr Mn»- W»nheroe. Dem zunehmenden Interesse Weiler VelKsteift o» dir Answondenmg und ollen mit chr i« ZusommeNhang stehenden Frogen ist vor kurzem dos Stoorsamt des J»nstn durch Gchasiung der Auiksnstsstelle für Auswanderer. Wien. IX., B«Hgnye 1$, jnr Bemtuwg Answandernngswilliger entßegnegestmmew. Die UnSkunftSstellr ist anf Grnnd der ihr »m Brrsit-ung stehenden Bchelft in der Loge, jedem AuswaNderun-swiü.rm Wer olle ihn. inftressierrndrn Fregen rinwandsreir Anskünfte ui rrftlien. Pi« iß« etwa von «»derer Sellr gegebenen Inseematween pe begui- «chten oder richligzustrllen. Alnll»llettfche«Ge»eei«pe»»erzeich»is herAonuHttt Hestereeich. Soeben ist erschienen: Alvdobeti'-cheS Gemeitzdaw Verzeichnis der Revndlik Oesterreich. Ans Grund »st aaßerorpeuw. llchr» BolkStählnUg vom 81. Lanner t020 zui^mmtnresiellt nnp heM-aegeben vonderStat'Mchen Zenlrattvmmn'fion'. Preis £.4. Z« dchshen durch jede Buchhandlung sew'.e rucch den Bettag der StRslsdmckerei, Wien. ' - * Diebstähle. Der Fron Iaditd Fleisch d 0 ck e x wurden am 25. d. M. durch Giobruch «aS der Wohnnns' TH. Nenbanoafsr 11, Schmuckgrgenstönde sowie ein sZrolblsoW* 5anftl « Wert» von st Mt.O^O gestohlen. -- Der $««* 1 e i ß ölNeumann. Ul., Ung»'.-goffe 2. wu^m goßttn Gleichstrommotore im Werte von K rjS('OL gestohlen. ' - * R8«»zshl»»s llee «unländke-ellrihreu sticht Stnstierenste. Folgende Her«» werden erfocht, ihren Index 0»! der Kaste der Technischen Hochsanle opmKtskn!: Ragelderg Brun«. Salznmnn B»si. Hchftier .■»,a ’f. ’;;i iS . v>:>, . 'Mi '■"1 sl •! '-V. A -! > ^■-1 ... "J- -t. y