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Wiener Morgenzeitung · 1920-07-28 · Heft 544 (28.7.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 544 (28.7.1920)
Date
1920-07-28
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien. Mittwoch Der Haushalt der Stadt Wien. Ter Hauvtvorai'.jchlag der Gemeinde Wien für. daß Derwaltungsjahr 1920—1921 liegt nunmehr vor, nachdem der städtische Fnmnzcmöichuß feine Beratungen über ihn beendet bat. Ziffern liegen nnn vor. ^lche, dä§ rritl^ rffcn e'mbckamlt werden, eine ungeheure Belastung der Bevölkerung daritclten. Man mag über die Berwaltungsfahigktzit der Sozialdemokraten denken, wie man will, es wäre ungerecht, die Schuld an der Ursache dieser ungeheuren Be« lastnng ihnen in die Schuhe zu schieben. Mehr als irgendeine andere Stadt hot Wien an den Kriegssolgen zu tragen, und nicht zuletzt ist e8 dem Vernichtenden Friedensverirag von Saint-Germain zuzuschreiben, daß Wien bis zum Weißbluten erschöpft darniederliegt. Ge- -leugnet soll nicht werden, daß die «Sozialdemokraten in der WalU der Mittel zur Sanierung der städtischen Finanzlage manchmal danebengegriffen haben, weil sie gerade den Mittelstand und die breiten Schichten der Bevölkerung am meisten belastet haben. Aber ungerecht bleibt die christlichsoziale Polemik gegen die sozialdemokratische Finanzpolitik in der, Gemeindestube schon deshalb, weil sie nicht immer sachlich, sondern sehr häufig parteipolitisch, für die Straße geführt wird, die ja fetzt für die Wahlen von allen Seilen leider in Anspruch genommen werden wird. Cs ist auch allem An.schein nach nicht zu erwarten, daß die Budgetdebatte, welche in Bor- und Nachmittagssitzungen von morgen ab abgeführt wird, einen ruhigen Verlauf nehmen wird, weil die Christlichsozialen schon früher angekündigt haben, daß sie sich alle Nekriminationen gegen die Sozialdemokraten sür die Budgetdebatte aufgehoben haben und hier erst den Generalsturm laufen werden. Die Kiebitze in und außerhalb der Gemeindestube dürften also ans ihre „Kosten" kommen. Die Anträge des Finanzausschusses. Das Gesamterfordernis beträgt 2.559,082.140 Kronen. Davon entfallen auf die ordentlichen Ausgaben 1.323,448.040 Kronen, auf die außerordentlichen 1.285,634.100 Kronen. Diesem Gesamterfordernis von wund 25,59 Millionen Kronen stehen Einnahmen im Betrage von nur 1079 Millionee Kronen gegenüber, so daß das nichtbedeckie Erfordernis I486 Millionen Krauen rund ausmacht. Für dieses unbedeckte Erfordernis stehen zur Verfügung: Der Ertrag der städtischen Umlagen in dem derzeit in Kraft stehenden Ausmaß im Betrage von 179.615.170 Kronen, weiter die Teilbeträge aus den verschiedenen JnvestitionSanlehen und sonstigen kleineren Einnahmsquellen im Ausmaß von 62,520.000 Kronen, so daß sich diese Gesamteinnahme auf 242.135.170 Kronen beläuft. Von dem durch die eigenen Einnahmen der Gemeinde nicht bedeckten Erfordernis von 1.479,259.800 Kronen verbleiben aftü noch 1.237,124.760 Kronen zur Bedeckung. Um diese Summe aufzubringen, beantragt der Finanzausschuß: 1. Die Erhöhung der bestehenden und die Einführung neuer Abgaben. 2. Die Verwendung deseinmaligen Staats» Zuschusses auf Grund des Gemeindeüberweisungsgesetzes und die Verwendung eines staatlichen Darlehens auf Grund des staatlichen Budget- Provisoriums. 3. Die Beschaffung des restlichen Abganges'im Wege einer Kreditoperation. Die neue Steuern und ihre Erhöhung. Der Finanzreferent beantragt: Erhöhung der Zuschläge zur Erwerbsteuer . 120,000,000 K der Abgabe vöm höheren Mietzins . . 190,000.000 R Abgabe für öffentliche Fürsorgezwecke (2 Prozent Abgabe von Gehalten und Löhnen).75,000.000 K Abgabe bei Verabreichung von Speisen und Getränken (Lurusabgabe).. . . . . 15,000.000 K Gemeindeauflage auf die .Paltung von Hauspersonal . . . 6,000.000 R Auslage von bestimmten Gewerbeunter nehmungen (konzession.) 10,000.000 K Diese Mehreinnahmen betragen insgesamt 316 Millisnen Kronen, der staatliche Zuschuß macht 126 Mil» Itot\en Kronen aus, das verzinsliche staatliche Darlehen 250 Millionen Kronen, die Kreditoperation 445 Mil«. Konen Kronen, zusammen im ganzen 1237 Mil« Noven Kronen, wodurch der unbedeckte Abgang ver- 5 innert werden soll. Die Kaufmannschaft gegen die neuen Gemeindeumlagen. Die Absicht der Gemeinde, die Umlagen in ganz nrorbitauter Weise zu erhöhen, respektive neu eittzuführen, hat in den Kreisen der Kaufmannschaft, die durch Liese Erhöhungen besonders schwer getroffen wird, große jBeunruliigung httvörgerufen. Das Präsidium des jvremiums der Wiener Kaufmannschaft hat sich mit dieser Angelegenheit eingehend befaßt, usid es wurde eine Vstosolutivn gefaßt, in der zun« Ausdruck gebracht wird, vaß zum Beispiel die llOOvrozentige MietzmSauflage Kereits. hei einem. Mietzins von mehr als 80.000 Kronen Wirser Morgenzeitrmg jährlich in Kraft tritt, wodurch sich die Regien beinahe sämtlicher Kanfl eilte in belebteren Straßen allein um weit mehr als 90.000 Kronen jährlich erhöhen. Hiezu kommt ferner die neueingeführte Lprozentige Gemeinde» abgabe von allen Dienftbezügen, welche neben der Erhöhung der bereits stark gewachsenen Auslagen für die Svzialversicherungseinrichtungen (Krankenversicherung, Unfallversicherung, Pensionsversicherung, Arbeitslosenversicherung usw.) eine neuerliche Ausdehnung des ohnehin schon übermäßig angewachsenen Derwoltrmgsapparates der Gemeinde zur Folge haben wird.. Schließlich müsse dagegen Einspruch erhoben werden, daß für die Konsumvereine bloß ein 85prozentiger Zuschlag, für die gewerblichen Handelsbetriebe jedoch ein 30Oprozentiger Zuschlag zur Erwerbfteuer iu Aussicht gendmmen ist. Eine derartige ungleiche Verteilung der Steuerlasten stelle eine unzulässige Bevorzugung der durch die staatliche Erwerbsteuergesehgebuntz ohnehin be» günstigten Konsumvereine auf Kosten der selbständigen Kaufmannschaft dar. Die Ernährung. Der Marktbericht. Die Nachfrage nach Fleisch. die auch sonst an Wochentage« schwach ist, war geste,n mit Rücksicht aus den bevorstehenden Ultimo fast gleich Null. Fleisch wmde infolgedessen gar nicht, Fische mir, m geringen Mengen abgeittzt. Zu haben waren gestern stoche Seefische »u K 40, Brachsen za K 55 M K 80, Weißfische zu K 48 tnS 50, Schleien und Karten zu dem horrenden Preis von K 95. Für kleine Hühner wurden K 40 bis K 140 per Stück verlangt. Die Grünware «markte waren mit Gemü'e mehr als ansreichend, mit Obst auch ziemlich genügend versorgt. Aepsel waren gestern Nicht zu haben. K»rk»ffet«bn«be. Mittwoch bjs Freitag werde« in den Bezirkt« XVl b,z XX ausländische Kartoffel« jtitttt Preise von K s per Kilogramm, und zwar 1 Kilogramm per PeftöN, gegen die Abschnitle P und Q der Kaltoffckkartr abgegeben. Znsatzkrarte« sür Arbeitslose. Am 31. d. M. laufen die Zusatzkarlen sür Arbeitslose ab. Die neuen Zusatzkartrn (die bisherigen gelben Karten Mit totem Auforuck) werden ab 29. d. M. an allen Wochentage« brr den Biotkommissionen während der Dienststunden unter den bisherigen Gepflogenheiten aUSgegeben. Bühne und Kunst. Exl-Böhnr. Dir Mitglieder der Exl-Bühue spielten ei» Stück ihres trefflichea Kollegen Juli»- Pohl mit Hingebung. Heber sein .Lebensbild aus der Dergwelft, .D e r U n f r i e d^, ist leider nicht mehr z» sagen, alt daß es der übliche, ein wenig sentimentale, ei» wenig lustige, recht konventionell gezimmert« BdlkSstückrrfatz ist. Die Figür des Maschinenschlossers Seeweg, von Eduard K ö ck auf dar ergötzlichste dargestellt, gelang dem Autor übrigens sehr gut, Von den Mitwirkenden waren wieder Anna S e l h o s e r, Ferdinand und Anna E x l. Pepi und Mimi G st 8 t t n e r, Karl B u r g r r» Ludwig Auer und Julius Pohl, der Schauspieler, ganz ausgezeichnet. A. Ans fcen Theaters. JmWilnerStadtth e a t e r beginnt in der am Freitag dieser Woche stattfindenden Erstaufführung des Schauspiels .Der Totschläger* von Emile Zola Karl Forest vom Burgtheater als C o u p e n » ein längere- Gastspiel. Dir weibliche Hauptrolle wird von Lilly K a r o l y dargestellt. In anderen wichtigen Rolle« sind beschäftigt die Dame«: Mich a l » p, P r a n d a «, S ch l e i n r tz. Z e l l e r «nd dl« Herren: E h b S, F u ch s. G e r b a r d t. G l ö ck » e r. Kne i dinge r, Mahr. Schenk und Weißmüller. Diese Borstellang beginnt a u S u a h m s « r i s e um V,7 Uhr. Die Freiejüdische Volksbühne veranstaltet heute Mittwoch im Tbeatersaale des ^Bayrischen Hoi" eine Aufführung von Olsiv D i M ö » S Drama .S ch'm a Iilru«il". Zu diel er Vorstellung haben alle Mitglieder des Vereine- Freie jüdische Volksbühne das Anrecht auf um 50% ermäßigte Eintrittskarten. Anfang 7 Uhr. Wiederholung der Belvedrre-Bedoute. Di« gestern i« Schloßpark des Belvedere Po» Alland-Komite« tttter der Leitung des Direktors Benno L »e mit so großem Erfolg veranstaltete B e l v e v e resst e d o u t e wird am kommenden Samstag den 31. d. M. wiederholt. Karten und Logen bei« Alland-Komitre, Uk., Landstraße Hauptstraße 1, Telephon 9577, in der Schloß- Verwaltung des Belvedere, M.. Prinz Eugenstraße 2, bei Kehlen» botfer, I., Krugerftraß«, im Hotel Bristol (altes und neues Hans^, Hotel Imperial, Grand Hotel Md bei B. Mayers Söhne, I., StcvhauSplatz. Das Programm des morgen, Donnerstag, im S ch l o ß v a r k deS B t l v e d e r e stattfindenden Hl. B e l» bedere-Konzertes, welches vergangenen SamStag infolge plötzlich eingetretrnm Regens abgebrochen werde« mutzte, lautet: Weder, ,Oberon*-Ouv-'rtnr«, Mozart, »Emc kleine Nachtinnnil. Beethoven, .Lesuoren^-Ouvertürr, Smclana, Ouvertüre zur .Verkauften Braul^, Saralate, ^Faust"^Pbantasie für Violine i Künzettmrißrr Zimbler). ßiSjt, „Ua krslocksa". symphonische Dichtung. Wagner. Vorspiel zu den .Merstersingeru", Bizet, .Carmen"-Suite, Offeirdach, Ouversüre zu ^Orpheus in der Unters welt^, Johan« Strauß, .FlühliNgsstimmenwafter^. Dirigent Wilhelm G r ü tn m e r. Nestliehe Karle« in der KouzeetdiremoN Bttno L»e, U% Landstraße Hauplstraße 1, in der Schloßvrrwalwug des Belvedere, Ul., Prinz Engenstraße S, und bei K e h l r « d o r f e r, I-, Krugerstratze. ^Die Woltbühne^. der ^Schaubühne" XW. Jahr, Woche«-» chrüt für Politik. Kunst, Wirtschaft, heranSgeaebrn von S i e gr i r v I a c o b s o h n, enthält in der Nummer S0: .Sie sasadirrm weiter!" von Heinrich Ströbrl, „Mar Wtber" vo« Iülins Bab, ^SchrerS Gr,nnerunge«" von L. Perstns- „Klio mit dem Griffel" von Zguaz Wrohrl, ..August Lhysseu" von Hans Ganz, „Bunte Neise" von £>:te Graf, Berlin simultan" von Walter Mehring, „Deflation^ von Validus. »Rundschg«^ d-y Tiemann, Loigr, Caspari, Pautkr, Zieseuiy, -lutw-rtnr. - 28. Juli 1920 Nt. 844^ Das Strandfest der tzakoah. W-nn Sonntag der Wettergott eilt, Einsehen Hat. wird dah an diesem Tage im neuest Strandbad der Häkoah stattftndende Fest einr'n vollen 'Wolg haben. Di^ Veranstalter treffen alle' Vvrb^M'" tungen, um ihren Gästen den Aufenthalt fö anW-; mhm wie .möglich zu machen. Werden diese, von den verschiedenen Vergnügungen zu sehr erhitzt 'sein, so l^trd sich ihnen die Gelegenheit bieten, im kühlen Naß Erfrischung und Abkühlung zu finden. Die^e Verbiß^ düng von Fest und Bad ist eine Neuheit, welche da» . Gelingen in sich trägt. .. .. Die Haköah, welche mit der Errichtung Bades eine nationale Tat vollbracht hat, rstMt'D durch das reichhaltige Programm äMn Mfinnungsgenossen leicht, durch ihr Erscheinen ihr Einverständnis mit dieser zu dokumentieren. Mit Nucksicht auf die niederen Eintrittspreise ist der Verkauf der Karten ein äußerst reger, so daß nur wehr wrniZe im S'kretariat.. 1. Bczirk. .Börseaasse 10 (Cafä City) und irt den Bädern (Kuchelait und Dianabad" crhäl lich sind. Aebuttgsfpiel der Hakoah. Heute um 7 Uhr abends findet auf de« Hakoah-Platz ei« 2X30 Minuten währendes Uevungsspiel statt. Die Manuschafte» spielen in sülgettder Ausstellung: A.Jtcnt: Holpern; Scheuer. LewitUS; Juhn, Grünfeld, Molnar; Katz, Häusler, Jszo GanSl, DordS, Pollatschek. — B*Z tam: Neumanu; Trümer, Weiß; Pollak, llkußbaum, Rojenield; Gruichka, Slutzky, Jenö Gansl» Grünwald, May. — Pünktliches Erscheinen aller Spicker unbedingt notwendig. _ Kar gegenwärtige Stand der Olympischen Spiele. Bei der Autwrrvener Olympiade steht nach der Erledigung der ElSlauf- und Segelwettbewerbr Norwegen mit weitem Vorsprung än der Spitze und führt mtt 33 Punkten vor Schweden 16, Holland 8, Belgien 7, England 4. Veeemigte Staaten, Kauada und Finnland mit je 3, Frankreich 2 und Tschecho - Slowakei 1 Punkt. Kkr Niederösterreichische Cup 1920 21 nimmt im Herbst seinen Anfang. Die Termine der Vorrunden kaüte«: 19. September, 17. Oktober. 12. November «nd IS. Dezember. Die erstklassigen Vereine greifen erst im Februar in die Konkurrenz ein. Haköah, Schwimmsektioa. Heute, M i t t « o iß den 28. d.M., sindet die Prrffelresichtigung unseres Kuchckauer Bades statt. Alle Mitglieder der Leitung versammeln sich präzise 5 uyr 10 Minute» nachmittags btt der Franz Josefs-Bahn. Gerrchtssaal. Tschecho-slowakische Tausender. Vor dem Schwurgericht hätten Pch gestern 1>er Musiker Ottokar K o t o u 8 und der beschäftigungslose Anton K o r i tt 11 Wegs« vö^ugeck zu veranvoorren. ÄlS Verteidiger sünglerten Dr. Krame r und Dr. Gru6er. Der Kauflnann Kompler hatte von einem Bekannten 29 Stück tschecho-slowakische Taufendkronennoten erhalten, sie aber nicht in Umlauf bringen können, weil angeblich die auf den Noten angebrachten Stempel unecht waren. Kompler setzte sich nun mit Korinek in Verbindung und dieser brachte den Kaufmann mit KotouS zusammen, der erklärte, die Noten übernehmen zu wollen. Auf der» Wege in seine angebliche Kanzlei, wo KotouS dar Geld für die Bezahlung der überiwmmenen Noten abholen wollte, erklärte er aber dem Kaufmann, dem gegenüber er sich als Polizeiorgan auSgab, die Noten für beschlagnahmt. Kompler schwieg anfänglich aus Furcht vor Unannehmlichkeiten, dann aber kam ihm die Sache doch bedenklich vor und er erstattete die polizeiliche Anzeige, worauf die beiden Beschuldigten verhaftet wurden. In ihrem Besitz wurden noch ß'5 Stück Tausenbkronennüten gefunden. Die Angeklagten blieben auch in der Verhandlung dabei, baß sie die Absicht hatten, eine Balutaschsiberei aufzudecken und daß sie hen Kaufmann nicht schädigen wollten. Die Geschwornen verneinten die Schuldfrage für Korinek mit 7 Stimmen und bejahten sie mit 8 Stimmen bei dem Angeklagten KökouS., Auf .Grund dieses DahrfPrucheS wurde Korinek freigefprochen und KvlouS zu v rer Monaten schweren Kerkers verurteilt'^ Außerdem wurde gegen ihn die Landesverweisung ausgesprochen. Die Kündigung der schwerkrauken Mieterin. Der Rechtsanwalt Dr. Maximilian S axl hat der in seinem Hause wohnenden Privaten Anna B l n m e n f e l d die Wohnung gckündlgt, »m sie für seinen, bei ihm gegen Gehalt «beitenden Sohn, den Verteidiger in Strafsachen Rechtsanwalt Dr. Erich Saft frrizubekommev. Letzterer hat kitrzlntz geheiratet und sich verpflichtet, die jetzt von ihm bewohnten möblierten Zimmer in Hietzing pro 1. September b. I. zu räumen. Das Bezirksgericht Josifstadt hat der Klage Folge g e g e b e n mit der Brgründnug. daß durch das Wohnen seines Sohnes im Hotel deck Kläger «in bebevtcnder Nachteil erwachsen würde, da dies den wirtschaftlichen Ruin bedeuten würde. Gegen dickeS Urteil hat die beklagte Partei die Berufung erhoben. Der Gerichtshof hat der Bttutnutz st a t t g e g e b e n, das erstinstanzliche Urteil a U f g e h o b e n und die Kündigung für rechtsunwirksam erklärt. finden Sie am leichtesten durch ein Stellengesuch im Kleinen Anzeiger" derWr.Morgenzeitvng

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