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Wiener Morgenzeitung · 1920-07-28 · Heft 544 (28.7.1920) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 544 (28.7.1920)
Date
1920-07-28
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 644 Men, Mittwoch ' " Wiener Mor^enzektung 28. Juli ISN) 1 Der VolksVirt Eine Krone ----- 3.50 Centimes Geld. '' Gestern notierte in Zürich:! die österreichische Krone Geld .... 3.50 ( 3.40 am 26. Julp; die österr. gestempelte Krone Geld . . 3.50 ( 3.50 am 26. Juli) i die tschechische Krone ....... 11.75 11.75 am 26. Jul>)! die Mark.. . . 14.40 13.30 am 86. Juli^ Agram . . . ... . . . 8-— - 7.8O am 86 Juü'!Warschau . .. 3.40 . 3.30 am 26. Juli'-! Budapest .. 3.40 ' 3.30 am 26 Jull)! Handelsbeziehungen zwischen Oesterreich und Rumänien. \ Bukarest, 26. Juli. Eine aus 15 Delegierten der österreichischen Negierung bestehende Abordnung unter Führung deS j Sektionschefs Riedl ist hier emgrtroffcn. Ihr Zweck rst die Wlednaufnahme der HandelSbezie^irrgen Mischen Rumänien und Oesterreich. Die Abordnung hat sich bereits mit der rumänischen; Regierung in Verbindung yeützt und hatte gestern eine Uvtcr- - rrtzung mit dem Minister des Aeußcrn Take I o n r s c u. Reise Dr. Neisch' nach Paris. Wie wir erfahren, hat Staatssekretär Dr. Reisch in Begleitung einiger Direktoren von Wiener Großbanken sowie! mehrerer Fachiessrenten aus dem Staatsamt der Finanzen sich -nach Paris begeben. Diese Reise steht in Zusammenhang mit der Frage der Regelun q d e r B o r k r i e g s s ch u l d e n, die skr unser gesamtefinanzielles Leben von größter Be- I deutung ist. __; HandrHsnachrrchten ans der Tfchecho-Slowakei. Prag, 27. Juli. (Privat.) Die Mähr. Agrarbank und die Firma Jgna; Gottwald in Prag Vtt. haben die Bewilligung zur - Gründung einer A.-G. »Ignaz Gottmald, Erzeugung und Brr-! kgut von E r s e n-, M e t a l l- «.« d H o l z m ö b e l n* er-! halten. Das Akirenkavital beträgt 3*5 Millionen Kronen in! 7ÜVÜ Stück Aktien zu K 5JO Nominale.; -p In der Generalversammlung der Ersten Prager bLrgeri lichen Bravere t wurde die Erhöhung de- Aktienkapitals - von 3 auf 4 Millionen Kronen durch Ausgabe von 200 Stück Aknen 5. L f*00 beschlossen. Dre Neuen Aktien werden den Aktionären im Verhältnis von 3: \ zum Preise von Li 6OO angeboten. .Dem Vernehmen nach beabsichtigt die der Prager Kredit« bank/ nahestehende. Bülgansch-böbnüsche Zuckerfabrik, eine S pl r i t u s f a b r i k mit Raistnerie zu bauen. Die Gcselli schast hat unlängst eine Zcmentfabrik errichtet und m Betrieb gesetzt. _____ * Hie amerikanische Aus- und Einfuhr. Washington. 26. Juli. .Der amerikanische Export .'betrug im verflossenen Jahre 8.111,000.000 Dollar, was eine! Steigerung von 879,000,000 Dollar gegenüber dem Vorfahre «bedeutet. Die Einfuhr erreichte einen Gesamtwert von 3.239,000.000 Dollar, ' was eintm.Mehr, von 2.143.OOO.OOO -Dollar gegenüber dem Vorjahre entspricht. Sowohl die Em- /als auch die Ausfuhr bedeuten einen neuen Rekord. Die Ausfuhr im Juni 1. I. betrug 63t.OyO.OOO Dollar und. weist eine Abnahme von 115.0-..0.000 Dollar auf. Die Einfuhr stellte sich 'auf 553,000.000 Dollar.; dre Steigerung beträgt 122,000.000 Dollar. Erhöh««« der VörsebespcherKebShre«. Wir erhalten von der Wiener BörsekaMmrr die folgende Mitteilung: , »Die stetig fortschreitende Steigerung aller Lasten deS Borsetonds (darunter insbesondere die Instandhaltung deS Börsegebäudes, die außergewähnlichen Personaler tprder««sse und dre Vorsorge für das «norm verteuerte Heizmaterial für den kommeuden Winter) zwingen die Börsekammer, schon jetzt inmitten deS Kalenderjahres eine durch-! greifende Erhöhung ihrer gesamten ständigenGebühren vorzunehmen. In dieser Zwangslage steht sich die Börsekammer > genötigt, an sämtliche Vörsebesucher die Aufforderung zu richten, >rm Sinne denachfolgend vcr'öffciitlichreii n eu en Ge bübr en- Die Stadt der Toten. Von L. Schapiro. Audem Jiddischen übertragen von S i r g f r i e d S ch w i tz. (5. Fortsetzung.) »Ja, Kvrowa . . . March!" — verdeutlichte Jafchko Und setzte sich mit den Fingern zwei Hörner auf. »Aha!" sagte Bejle nachdenklich. So ging'S. durch einige Wochen. Die beiden .Kinder lebten in einer eigenen Welt. Ein kleines lGeschöpf zerstörte diese Welt und verlor dabei auch! sein eigenes Leben. Mährend die Kinder einmal im Grase saßen, flog ein Voglein vor ihnen vorbei. Jaschko faßte rS. Er hielt es an -einem Flügel und das armcVvglein luchte sich verzweifelt loßzureißcn, piepste jämmerlich und zappelte furchtsam zwischen Jaschkos Fingern. Jaschko staunte und betrachtete das Schauspiel mit großer Neugierde. Bejle zitterte: „Laß los! Laß das Seelchen los!" — rief sie angstvoll. „Was?" — Jaschko verstand nicht und riß dem Voglern eine« Flügel aus. . i Bejle faßte ihn fest an der Handi Jaschko wurde zornig: ^Pustj!"') Bejle ließ nicht los. * „Du, du . . . Tschort! — ächzte Jaschko hervor, zerdrückte da- Böglein. warf rS fort und versetzte mit der freien;$anb Bejle einen Stoß. Bejle stand auf. Ihr Gesicht war leichenblaß. Die blauen -Augen wurden furchtbar finster und zwischen den hülbosfenen Lippen funkelten zwe« Rerheu weißer, scharfer Zähne. Die gruben sich in Jaschkos Hand. — Jaschko riß die Augen auf und staunte. .Dann brüllte er wir ein Besessener. Als Bejle ihn endlich los- 'lieh, lies er laut heulend nach Hause. Mit funkelnden Augen und zpsämmengdpreßten Lippen sah'sie ihm nach. Nach diesem Vorfall ging Bejle ein paar Tage ganz verstört umher. Wie sehr auch der Großvater bat, er konnte nicht erfahren, was ihr fehle. ’) Laß los! a/ Teyfel. An unsere xr.t. Abonnenten! Desterreichisches Postsparkasienkonto 150.693. Tfchecho-slowakisches Postsparkassenkonto 150.693. Zahlstelle für Pole«: Wiener Lombard- und - Eskomptebank, Krakau« Aynek 12. Zahlstelle für Jugoslawien. t A8er Ki8icky. bank, ein., Ofijek l . Gajev trg broj 11. Arü 1. August beginnt' ein neues Abonnement auf die „Wiener Morgenzeitung". . Wirersuchen, die Erneuerung rechtzeitig vorzunehmen, damit in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechung eintrete. Abonnementpreise: Für Wien (zum Abholen in den Trafiken oder mit Pvstzusrndung) t Kr. 30.— pro Monat Mit Postzusendung? Für die österreichische Provinz . Kr. 30.— „ », Für die Tschecho-Slowakei . . . KL. 13.— ,, „ Für Jugoslawien ..... Dinar 6.— •„ „ Für Polen . . . . . . . poln. Mark 30.— „ n Für Deutschland ....... Mark 10.— ,f „ Für das übrige Ausland.... Kr. 45,— M # In Deutschland abonniert man die „Wiener Morgenzeitung" bei dem Zeitungsvertriebsbureau H a m e w a f f e r, Berlin Ü 54, Rosenthalerstraße 43. Die Verwaltung der »Wiener Morgenzeitung". t a r i f e s die erforderliche Nachzabl« n g üuf die bisher bereits für da- Jahr 1920 entrichteten Gebühren, zu leisten, und rS wird zu diesem . Zwecke . jedem Börsebcsucber eine entsprechende - besondere Aufstclluna nebst Posterlagschein zugemutelt werden. A. Gebühren ber Efsektensektion. Dre Gebühr einer Jahreskarte beträgt bei nichtprotokolliertm Börsebesuchertt X 800. Die Cbcfs protokollierter Firmen, desgleichen auch.die Direktoren, Direktorstellverlretcr und .Prokuristen von Aktiengesellschasten, Kreditinstltusen und protokollierten Fwmen Haben für die erste und zweite Karte je X 2000, für die dritte Karte 8 8000, für dir vstrte Karte L 4000 Nsw. für jede folgende Karte je L 1000 mehr zu bezahlen.. Bei Beamten, welche Nicht' unter die bisher genannten Kategorien fallen, sind für die erste Karte K 800> für die zweite Karte bl 1100. für die driste Karte K 1400 nsw. für jede folgende Karte je K 300 mehr zu bezahlen. Die Gebühr für eine Monatskarte beträgt SOO. Für den ersten S ch r a n k e n v l a tz sind K 2000 zu bezahlen, für dm zweiten Platz K 3000, für dm dritten K kOOO, für den werten K 8000 und für den fünften K 12.000. Die Gebühr für einen Schreibtisch beträgt ohne Unterschied des Standortes K -2000. Für die Bestellung emer elektrischen Tischbeleuchtung sind außerdem K 600 zu bezahlen. Die Gebühr für die Benützung erncr besonderen Fernsprechzelle beträgt K' 2000. Für die Bestellung der elektrische« B e l e u ch t.» n g in dtt Zelle sind außerdem K 600, für die D e s i« f e Kt t o n K 120 zu bezahlm. Für dir Benützung eineST i f ch - F e r n f p r e ch e rs sind K 5000, für dw D eSinfektion L 120 zu entrichten. Nen eingeführt werden in der Effsttionsektion besondere Draklikanteukarten, welche für angebendr Beamte bestimmt sind, denen lediglich wegen mangelnder Volljährigkeit keine normale Beamtenkarte erteilt werden kann. Diese Praktikantenkarterf berechtigen keine-tall- Mm Abschlüsse irgendwelcher Geschäfte. Die Gebübr für die erste Präktikantenkarle beträgt L 600, für dir zweite K 800, für die dritte K 1000 «nd für die vierte . K 1200. Neu rintretende Börsebesucker haben bei der erstetr Lösung der Jahreskarte außer der Gebühr für die Jahreskarte noch eine einmalige Ausnahmsgebühr zu bezahlen. Diese beträgt kür nichtregistrierte Kaufleme L 3000. Registrierte Kanflrute hoben für die erste von ihnen gelöste Jahreskarte je nach der Bemessung durch das Kartenkomitee eine Anfnahmsgebühr zwischen K. 5000 und K 50.000, für alle weiteren von ihrer Finna erstmalig gelösten Jahreskarten jedoch nur eine AufnahmSgrbühr von K 3000 zu bezahlen. Die Aufnahmsgrbühr für Beamte detragtsso wie bisher K 1500. 8. Gebühr der Warensektlon. Die Gebühren für eine Jahreskarte betragen Dan war sehr besorgt und still betete er: „Herr der Welt! Erbarme dich meines Alters «nd ihrer Kindheit! Helle ihr« Wunden! .. . £>, meine Tochter, meine Tochter , . / Eine Woche war vergangen und Jaschko kgmwieder. Er hatte alles längst vergessen und sein breites Gesicht lächelte weich »nd gutmütig wie sonst. Als ihm Bejle klar «nd deutlich auseinander-' setzte, sie wolle mit ihür nichts mehr z« tun habe«, ging er tiefbetrübt weg. Er konnte durchaus nicht begreifen, was für eine Sünde ec begangen hatte, daß feine Kameradin ihm so böse sei. VertzebenS müht« sich sein gedankenarmer Kopf, das schwer« Rätsel zu lösen, welches ihm BkjlrS Verhallen aufgegeben hatte ... vni. Vierttml ist der Fluß seither gestorben und viermal. h«at ihn der Frühling wieder zum Leben erweckt. Viermal hat „Großmutters Baum" seine grünlichgelhen herben Birnen lässig auf den Boden gestreut. Die älteren Bäume sind trockener.geworden und etwas gebeugt, die jungen haben sich gerade gereckt und ihre starken, schlanken Glieder zittern vor Jugenhervegung. Der graue Bart des alten Dan ist fast weiß, seine kleine, gerade Gestalt ein wenig geneigt. Er besucht jetzt hünstger den Baum bei Malkes Grab und sitzt immer länger dort in tiefem Sinnen. Wenn er beim Weggehen über die Buchstaben auf dem Stein streicht, zittern ferne Finger ein wenig und seine.Lippen-bewegen sich leise. Die Worte auf dem Grabstein sind ein wenig verwischt; doch für den Alten werden sie injmer schärfer und deuilicher. Aus ihnen formt sich ein gutes, bleiches Gesicht, traulich-alt, mit stillem Lächeln in. freundlichen Augen. Sie schauen» ihn an, wie einst vor vielen, vielen Jahren Bejle ist gewachsen. Ihr Gesichtchen ist länger, um die großen Augen liegt etwas Träumerisches. Bejle horcht auf etwas. Es ist schwer zu entscheidech ob sie dPr Klängen der Außenwelt horcht, jenen Ewigkeitstönen Volt Hiinmcl und Erde; oder ob sie in sich, in ' K 250, beziehungsweise K 400; die Jahreskarte zu K 400 be rerbtiat auch zvm Eintritte i« den Essektenbörsefaal. Di Gebühr für die lediplich am Bullerbandel beteiligt« Besucher betragt K 50. — Dir jährliche Abonnement preis für das V e r o r d « u n g S b l a t t wird auf K 400 erhöht Valuten Kurse. Im gestrige« freien Verkehr wurde: umgrsetzti Marknotenzu K 4.60, Lei K 4.85, 8 i 11 K 10.10, Rubel K 3.35, schweizerische Franc! K .32.50, Dollar K 184.—, Pfund Sterling K 680.—, französische Francs K 14.75, Dinar K 10.10 tschechischeNotenX 3.84, ungestempelteNote« L 105.—, «ngarischeNoten X 106.50, polnisch, MarkL 107.-. Wiener Börse. Die gestrige Börse war still «nd gedrückt, hauptsächlich wol^ infolge der Nachrichten, daß dir Sowirttteupprn die Kämpfe gege» Polen fortseven. Man will erst das Ergebnis der Berhandlunae» abwarten, dem man mit einigem Optimismus entgegenfirht. Di, Spekulation hielt sich i« engen Grenzen. In Lombarden herrscht» ein größeres Angebot, was deren Rückgang (diS L 735) z»j Folge hatte. Ebenso lagen die Petroleumpaprere schwacher. Ja Schranken entwickelte sich in Oesterreichisch-ungarischen Bank-Aktie» ei» lebhafteres Geschält, sie stiege« um K. 1045 (bis K 6400)j dagegen ermäßigten sich Dampfschiff um K 200. I« den übrige» Bank-Aktien kam es zu unwesentlichen Schwankungen. Die Anlage werte.lagen ruhig, ungarische Kronenrente sanken nm VISU. Ja übrigen verweisen wrc auf die nachstehende» Schlußkurfe: »rrmeme B«Ms«A schass 660.— (-f 5.—), N«io«ba« —(-.—), Dien« Baugeseüschass —(— KönisShofer Zmeeut (-Perlmvosrr Ze«e«t 2150 — (— 40.—), Wiruerberg« Äiegel —.— (— —Lirsiugrr Brauerei —(— ) «arajrvo —(— —Aussig Che«. 6770.— (— —^ Brosche Spiritus —(— —Carboruud««, 2800.— (-.-), Clothildr 2090.- (-20.-), A. E.«. Tuiou «ekr 1228.— (-.—), Bereinigte Elektrische 1077.— (— 5.—) GiemenS Schnckert 1501.— (— 64.—), Alpine 3020.— (— 80.—V Berg- und Hüttenwerke 8400.- (— 800.—), Austria Email l— —.—), Egybirr —(-.—), KnzrSfelber 1850.— (— 15.—), Felten-L Suillramue —(— —Sreenif Eise» —(-.—), Hutter * Schrcmtz (-) Krupp A.-G. 1422.- (- 38.-). Poldchütte 2410.- {+ 10.-) Prager Eise» 6230.— (+ 80.—), Rimamuremh 2950.— (— 20.—), Sksdawerke 2140.— (—60.—), Wasteulabnt 2865.- (— 10.-), Brüxer Kohle« 6180.— (4* 280.—), Gram Szaszvarer —(— —Rordung. Kohle« — (-.—), Obmeng.Hütten5630.— (-i-130—), Rossttzer— (— —.—), Salgo Tarjaner 5420.— (— 150.—), Trifallri Kohle« 3320.— (+ 25.—), 8ng. All-. Kohle« —(— Ürikanh —. (— —.—). Beitscher Magnesit 18.000.— (- Westböhm. 3325.-(-♦-), WolfSegr 1394.- 36.—), Danek Maschine« 2120.— (— —Brünne« Maschinen 1600.— (— —Daimler Motoren 1135.— (— 10.—), Fiatwerke —(— —.—), Heid Maschinen 776.- (— 10.—), Hofhetr L Schrautz 798.— (— 89.—), Sigl Lokomoti» 1449.50 ( 4- 14.50), Rnston 2050.— (— 150.- ), Simmering«« 1140.— (— 50.—). Elbemühl —(-.—), Letzkam-3-sei-' thaler 2100.— (—10.—), Reufiedler 7820.— (4- 220.—), Apolls 3790.- (— 70.-), Fanto 17.800.— *— 100.—), Karpache» 11.100.- (— 300—), Galizia 23400.- (-Schodnica 11.700.- (-.—), Cosmanos 2600.— (+ 40.-), tze-fabrik« (-.-), Gchoeller Zucker 6650.- (- 100.-), Schönpriesener 8230.— (4- 80.—), Oesterr. Eisenbah«verk. 1880.— (4- 15.—1 Üpg. Eisrnbahnverk. 1047.— (— 3.—), Wiener Waggonfabrik 1145.— (— 45.—), Kerugroß —(-.—), HolzhandelSgeseÜschaft 2320.— (— SO.—), Tikkenlose 1570.— (—45.—). TransporL-AnteimohMANge«. Adria —.— (— —.—), Ausfig-Teplitzer — (-Buschtehrader ttt, A — (- Buschtebratzrr Mt. B (- -.-), Donau- Dampf. 9000.— (— 200.—), FerdinandS-Rordbah» 12.760.— (4- 2®.—), Graz-Köfiacher (-.—), Kaschan-Oderberger 1220.— (+ 10.—), Lemberg Czrrnowitzer 1800.— (— 49.75), Lloyd —(— —Ravigazione 8300.— (-.—), StaatSmeubahn 8330.— (— 70.—), Ämbarde« 785;— (- 69.—). 8»/» Südbahn-Pnor 1077.-(- 31.-), StaatSbah» Genußfcheine 2101.— (--.—). Renten. Mairente 89.65 (-.20), Frbrnaerente S8.2L (-.50), Oesterr. Kronenrente 84.— <— —.25), Orfterr. Geldreute —(— —.—), Ungar. Goldrmte —(-.—), Ungar. Kronesrente 100.25 (—1.75). den Tiefen ihres Kinderherzchens eine mächtige Stimme' hört, die da.raunt und ruft — noch'ist der Ruf undeutlich, manchmal klingt er wie ein fernes Lied, manchmal - braust er wie der Atem des Sturmes, dessen Wucht aus fick! ersteht. Dan sah sie an einem Heißen Somrrtage am Ufer des Flusses: Nackt stand sie da, die Hände über dem Kopf gekreuzt. Dann worf Je sich jäh in die graue träumende Flut. Der Alte erschrak: Er vermeinte ein Wesen, aus einer anderen Welt zu sehen . mit blinkendes Haut und zarten Gliedern, die' un- - merklich zitterten wie eine Saite. Als der blendende, , halb kindliche Körper in der Luft erglänzte und pfeilschnell ins Wasser flog, da entlief der alte Dan erschrocken und verstört, ohne zu wissen, warum er es.v tat. Er setzte sich ans Fenster seines Häuschens und wartete auf die Enkelin. Es spracht in ihm: „Das ist nichi mehr Bejle, nicht mehr dieselbe Bejle. Was wird sie sagen, wenn sie kommt? . . Nach einer halben Stunde wurde Bejle auf dem schmalen Pfade sichtbar, der vom Abhang beim Flusse zum kleinen Häuschen Dans führte. Ihre Haare waren naß und gelöst, bas Antlitz leicht gerötet und der Blick müde. Langsam und anmutig wie eine Prinzessin bewegte sie sich mit leichtem Schritt der bloßen Füße über das weiche Gras. Auf.den unsicheren Blick des Großvaters antwortete sie mit einem herzlichen Kinderlächeln. Dan wurde lebhaft: „Hast du gebadet? He?,.." ftagte er lächelnd. „Es ist heiß, ja, sehr heiß..." y: , . IX. ' Die Julihitze war unerträglich. Den ganzen Tag; schaute die Sonne scharf auf die Erde nieder, als ' wollte sie' sagen: „Wer mir nicht ins Gesicht sehen ' tarnt, muß fort von der Welt!" Die Erde schisn sich ' in weißm Staub verwandeln zu wollen. (Sckluß solkt.) ' *

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