Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 544 (28.7.1920)
- Date
- 1920-07-28
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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t rtr. 544 Wien. Mittwoch Mttttt Hexte glich Melnik einem großen Militärlager. In der l«-rb»xg der Stadt hat sich eine Freiwilliflenannet zur Hermririxtzxnz der Ernte gebildet, die unter dcm Srhui-e der Bajonette!d« 8egi»»äre auf den Ftldein arbeitet. l , > Der Friede mit Brrlgarren.! Pckri*, 46. Juli. (Havas.) Die Kammer hat hcnt: ^achirnttUtyS de« bulgarische» ©rieb, e a s* «ertrag ratifiziert. Bolschewikische Offensive im Karrkasus. . Pari», 46. Juli. (Hava-.) Der Londoner Korrespondent De- »TempS" meldet: Nach einer Depesche a«S Konstantiuopel svo« 25. d. M. soll die seit einiger Zeit voraxsgeseheue »lschewikische Offensive begonnen habe«, edrntendebolschewikische Kräfte, die i» Baku konzentriert »arev und xxter denen sich auch Regimexter aus Turkestau hesaxde», hatten die armenisch-republikanische» trLste angegriffen. Der Zweck der Offensive sei jedenfalls, die »aüonalm Streitkräste Mustafa Kemal Paschas zu ixterstützen,namentlich aberdieTruppenKiazimKarabekirs, -ie ix der Gegend von E r z e r u m operiere«. Tagesbericht. Ein Plakat. f V« Straßenplakat lenkt die Aufmerksamkeit axf sich «nd P'tgt zu« Stehenbleibe«. Zwei schnsüchtige Arme strecke» sich or. Auf den gewölbte» Handtellern sitzt ei» Kindlei«. Es jgrelft «ach den Symbolen der jüdischen Erlösung: de« Davidser» und Trez Israel. Schlichter und eindringlicher ist der Wille es hemußte» IndentmuS. sein Volk zu reinigen, zu erneuern «nd x retten, nicht axSzvdrScke». e!Das Uebenaschevde aber ist, «er diese Ankündignxg in die t schickt. Ei«e neue Tageszeitung, die jenem Teile de- Judeni gilt, dessen politische Lage die allerverzwetfeltsie ist «nd ideffm innerer Zerfall stetig fortschreitrt: der ungarischen Inden heit. ,Uj Kelet" (^Der neue Osten*) heißt das Organ, welches demnachst.in ungarischer Sprache inKlausenburg (KolozSvar) erscheine« wird. Wir begrüßen den ne«en Mitstreiter frendigst. D«S Bruderblatt wird ein schwieriges Werk der Erziehung zu verrichten habe« und der Kampf gegen die Bedränger des jüdischen BolkeS wird ihm auf seinem schwierigen Posten nicht leicht ge" «acht werden. Aber wir sind überzeugt, daß schon nach kurzer Arbeit de- ,Uj Kelet" auch jenseits der Leitha erkannt werden wird, daß nur dar Programm des 'bewußten Judentumzur Ber" st8«digx«g von Volk zx Volk und zur Lösung der Judrufrage führ?» kan«. . Sitzung des Jüdischen Nationalrates in Prag.! Bei der am 13. d. M. stattgrsundenen Sitzung des Jüdischen lRationalrates in Prag berrchtete Professor Engel über seine An-ter d ention e n wegen Abtransports von ff l ü ch t-!l i n g e «. Der Präsident Dc. Singer erstattete Bericht über die Audi e u z deSPräsidivmsbeiPräsrdenten M a s a r y k. Die gründliche Aussprache über den ganzen Komplex der Posinlale des Jüdischen Nativnalrates zeugte von der Bttlrautheit deS Präsidenten mit dem ganzen Material und hinterließ bei alle« Beteiligten di: Uercrzeugung, daß dadurch die Weiterbehandlung der Fvrde.rnn.gen eme w e se n tliche Förderung erfahren hat. j Bezüglich der erfolgten A n f l 5 s u n g d e r jüdischen Schule in Lundenbnrg wird beschlossen, im Verein!mit der dortigen Kultusgemeinde an das Mimstermm zu irekurri'cten. Die weitere Defiurchung war Schulfrag cn gewidmet. Zwei StrrdentenLagrmgen. . . Um die Verfassung, in der sich heute das deutsche studentische Leben befindet, ganz würdigen zit können, muß. man die Berichte: über den Stltdententag zu G ö t-t-in geit und über die Tagung der neutralen Studentenschaft zu Kop e n-' Hage« miteinander vergleichen. In Göttingen, wo' sich einstmals die sieben Professoren der, preußischen Autokraiie wibersetzt haben, redete utau stundenlang über die Art, wie mgn die Inden vom Reich und den Hochschulen airsschließen. könnte. Me Redner trieften von Haß und durchaus imbxrchhligtcm Dünkel, denn an dem großen Aufstieg der deutschen Wissenschaft haben Juden und Japaner tausendfach mehr, mitgeärbeitet als das C-oulcurstndententmn mit seiner erstarrten Formalistik. In Kopenhagen wurde dagegen über die Maßnahmen beraten, die zur tatsächlichen JttternatiöstAfisich-llng des wissenschaftlichen Betriebes notig wären, um ihn von der Kriegsstimmung zu befreien. Die Jugend aller Ämider außerhalb des deutschen Kulturkreises zeigt . das glüheude Bestrebens die Stacheldrähte mrsder Wissenschaft zu entfernen, die deutsche akademische Jugend dagegen, aus der bie künftigen Beamten, A-rzte, Lrlircr und Ingenieure kommen, die Deutschlands Wirtschaft und Weltgeltung wieder Herstellen sollen, tobt sich im Judenhaß aus. Die Berichte besagen: < " Mkttnge», 27. Juli. (Privat.) Auf dem Göttinger kLtudententag traten nach den Ausschußberatungen, die Vertreter zu einer Vollsitzung zusammen. Die abgeänderte Derfgssuirg de» deutschen Studentenschaft wurde nach einem Referat. gegen die Stimmen der Minderheit angenommen. Endlos war die: Debatte über - die I n d e n f r a g e. In /einer Rejolutwn drückte der Studententag den Wunsch aus., die iei6;s-- deutschen Juden, die nach August 1914 eingebürgert wurden, aus der Studentenschaft ausz schließen.' Er. fordert die Nachprüfung aller Eiiivürgcrungen int Denlscheu Reiche seit dieser Zeit. Der Wsschnß für Leibesübungen legte die Leitsätze vor, die mit 100 gegen Ob Stimmen angenommen wurden. Danach darf lein Studierender zu einer ßaatlidieu oder atadenlischeu Prüfung zugeiassen werde», der nicht den Nachweis eister zweifiihligeu s'portlichrii Petiiti.inl'.g ans t;'r,..,.d von Br Wiener Msr.^en^erL?/rrrfl MitteilUMU vns dem Pnblilnm. ß 4b B5- » 8 ft©Mir«!P «Sx V.AJÜ, Juwelioi«, I., Graben — JÄI Ädress« ({1—| B RT.I1I1AWTEN, Perle«, dold, Silber. Platin und Varen kauft zu Höchstpreisen f“""^nöh TSa-{-4-aw> l?.ctfiatTmn»tra8sß2'? * MarfaMlferstr. 98 7'«' Gelc^onhaitskäuf«. Eintritt täglich! T2(JGS* Ufl'd AfeCilll- Für Knaben, und För Schüler und Cjijabäm Mädchen Männer Erwachsene! S 8* »SP*«ilSl SB und Frauen! I., Fleisch markt 15, 2. Stiege, Mezz. VAirllArM-f«t1<rr zu aIlen Schulprüfungen A) VOiDeiCllling (Aufnahms-, Wiederholungs-, Privatistenprüfungen aller Klassen!). B) Allgemeine Fortbildung 2Ä».!,, allen Unterrichtsgegenständen. Qnrnif'fiafi (Alle alten und neuen, spez. Deutsch, \jß upidUlCll Englisch, Hebräisch, Französisch). Anmeldung und Auskunlt nur I., Fleischmarkt 15, 4— 5 Uhr Die Leitung der Verein. Wr. Unterrichtskurse. «so Dr. Goldberger. Jüdischer Verein Nord>Ost Wien, II., Taborstrasse 21a Sonntag den 1. August 1. J. findet im Restaurant »Piatarfee“, II., Hauptallee 5, ei« mit reichhaltigem Programm statt. sie« — Karten^ Im Vorverkauf zu 20 Kronen im Vereinslokale. scheiuigungen erh einen kann. Die Tagung vermied, wie stets, eine gründliche Besprechung dieser Angelegenheit; sie scheint sich des schwere» Eingriffes in die akademische Freiheit gar nicht bewußt zu sein. Ebenso erfolgte die Billigung eines Entwurfes für die Disziplinarordnung, der dem Ministerium als Vorschlag überwiesen werben soll. Danach wird die Studentenschaft an der Nechtsprschmrg beteiligt. Daneben bleibt dem Rektor das Recht zum selbständigen Vorgehen gegen Studierende in leichteren Fällen auch fernerhin. Kopenhagen, 26. Juli. Auf einer Konferenz von Studentenorganisationen aller neutralen Lander, die vom 22. bis 25. b. M'. stattfand, wurde in erster Reihe 'bar-, über beraten, welche Maßnahmen zu treffen feien, um eine" Zusammenarbeit - der Studierenden aller Länder zu fördern. ES wurde eine Entschließung angenommen, worin zrmachst zur Erleichterung des internationalen Verkehrs der Studierenden aller Länder die Einführung einer Legitimationskarte mit Photographie vorgeschlagen und gefordert wird, den Medaillen der internationalen Universität durchzufühien. Gesu«dheitsverhLlt«rffe Wierrs na Jrmi. Infolge der günstigen Witterung war der Krankenstand günstig beeinflußt und sind die Erkrankungen der Atmungsorgane wesentlich zurückgegangen. Die für die heiße Jahreszeit charakteristischen Darmerkrankungen haben keine wesentliche Vermehrung erfahren. Von den Infektionskrankheiten Haber: Scharlach', Diphtherie und Bauchtyphus eine ziemlich' starke Zunahme erfahren, während die Ruhr fast stationär geblieben ist. Beim städtischen Gesundheitsamt liefen 257. Anzeigen ein, wovon 153 auf Scharlach, 110 auf Diphtherie, 28 auf Typhus, 37 aus Ruhr und 1 auf Blatterjn. Die Sterblichkeit war die niederste der letzten drei Jahre. Es starben 2475 Persorren. __ Eiae Krmdgebnng der Schuhmacher. Diontag nachmittags hielterr die Schuhmacher und SchnhoberleiErzeuger in der Volkshälle des Rathauses' ehre fehr gut besuchte Versammlung ab, die zum Zwecks HMe, die K o n f it menten a u fzuklär n und die Regierung aufznfordern,' sich des Kleingewerbes und des Handels anzunehmert. . In der Versammlung wurde Protest gegen die seit Kriegsbeginn errichteten Werkstätten zur Erzeugung und Reparatur von Schuhwaren erhoben, da diesen große Ledermengen zu äußerst niedrigen Preisen zngewiesen werden und sie de,: Schuhmachern Arbeit und Verdienst rauben und ihre. ExistenK untergraben. Daher wurde die direkte Zuweisung der bisher an diese Werkstätten ausgefolgten Ledermengen an die Schnhmachersachgenvssenschaften gefordert, die bann ihre Mitglieder in die Lage versetzen würden, ebenfalls billige Schnhivare herzustellen und zu liefern. Weiters wurde die Uebsrlassnng der Volksbesch uhung an die autonomen Fachgenvssenschaftoir gefordert, ferner Bestimmungen gegen das Strohmännertum und das Pfirscherwesen, da durch deren Verantwortungslosigkeit eine Gefahr für die Konsumenten entstünde. Ferner wurde die Zuweisung aller Schuhlieferungen für Staat, Land und Gemeinde, einschließlich der Dolksbeschuhung, der Versorgung der Beamten und Diener mit nach Maß herzu stellend er Beschuhung verlangt und an die B.ollsvertreter, die sich gelegentlich der Wahlpropaganda als gewerbefreundlich bekannt hätten, an die Handels- und Gewerbekammern, den deutschösterreichischen Gewerbebund und die sonstigen gewerblichen Meistervereirtigungen uitd Verbände das Ansuchen um nächdrücklichste Vertretung der.Förderungen geriet. ' Eine im Sinne dieser Ausführungen geyalreae Nefolution, die der Regierung durch eine. Deputation übrrjiiittflt werden wird, wurde einsunlung ungenominen. 28. Juli 1920 eetV - * Begrabnifie am heutigen Tage Zentral t r i e d h o t: 9 Uhr Dr. Zoref Moses: .10 Lhr Tetchrn-r^ Siramünd; 11 Uhr Kris Gerliard. — Neuer Friedhof:' 9 Itiir Marssfield Emilie: 9 Uf>v- 2n Min. Springer Rafael: 9 Uliv 40 Min. Sturmer Jakob: 10 Üdr GcklMer Helene: 10 Udr 20 Mir?. Schapna Moritz; 10 Uhr 40 Mi«. Hor'Mtz Hhilipp. , * Putz«»w-rsunge« fj?« Auswanderer. Paßanweifunaen' für- Airswanderer werden für den Rayon der Pottz-ridireftiex Wien nunmehr von der OLsterrrichischen AusfnsissteN'e fLx, Auswanderer, 9. Bezirk, Berggasse 16, ausgefertigt. Kommt es bei der Ausstellung eines Passes darauf. an. daß der Auswanderer die richtigen Dürchreiseländer und die billigste^.! Ausreisehäfen wähle, dann wird er wohl gut daran ül«,. sich von der Oesterreichischen Auskunftsstelle für Auswanderer' beraten zu lassen. Von Belang ist das für Südamerika, woein wahlloses Einschreiben von Einwandevungsländern in den Paß den Einwanderer um alle Begünstigungen bringen kann, die ihm zum Beispiel dieses öder jenes Land im Falle btt*- Ansiedlung gewährt hätte. An Dokumenten haben dt« Auswanderer für die Paßanweisung mitzubrtngen: lNeburtSschei», Heimat sch ein lallen falls die Staatsbürgerschaftserklärung für die österreichische Republik). Meldezettel, Zustimmniltg d«S Steueradministration zur Auswandenrng und ein unau^ gezogenes Lichtbild. * Kinderzxg. Der bereits avisierte KinderruanS Jütland trifft heute um 9 lltzr vormittags r« Nrrdwesibabnho» «». mittels Karte schon verständigten Eltern «öge» ihre Kixd« nxt der AukunfSseite des Bahnhofes erwarte«. * Ausnahmissveiser Verkehr des Ferttperfsaen-. IngeS Nr. 225 SamStag den 31. d. M. Sa»stdg den 3l. d. M. verkehrt Wien-Grsibahnbol—Salzburg ausnahmsweifs Fcrnpkrsvnenzug Nr. 425 (ab Wien-Westbahnhof 1 Uhr 4t Rixnkvi nachmittags, an Salzburg 10 Uhr 40 Mtunte« abeuds). .. * Heimkehrerkewes««-. Dampfer »Äwot" »o« Narwg' isi uw 24. d. M. in Stettin ringelaufeu, an Bord 698 Fremd* nationale. Die Dampfer ,-Kiew" u»d »Bagdad" sind om 84. oder? 25. d. M. von Norwa ausgelaufen, ersterrr mit 14 OeErrreichnnt»,? letzterer mit 1l5 Oesterrttchern und 470 Fremdnationale« m\ Bord. * AuflSs«»s des Krieg-Mietfch«ftsVerd«»d«O »ex Kartoffelstärkereekuftrie. Die Geschäfte deS in LnsUidierXns^ oetretenen Kriee-wirtschastSverbaadeS der KartoffelßärkejxdxRvr sind nunmehr beendrat. weshalb dss Gtaatsamt fßr BoWcrnShrnns deffe« Anflösung vrrfkgte. * Vom KrsfsteLn,«se«»erkehr. Bo« morße» ab Per» kehre« die KraftSellwssr« während der TatzeSsiunde» a»f d« stinie BolkSsver—Landstraße «nr bis zmn BÜrgerthealet'. Das Teil BürHerthea'rr—Rvchvskirche wird »xr «ehr im ßkachi» Verkehr «ach 10 Uhr abends befahre«. * Epre««««» eine« chaiftlichssziste« Verfsuews lrrwg. Das chrisilichsoziale B^irkswahlkomitee HernalS hatte fpp gestern abends in Morawels Gasthaus in der DornbachersiraAe eine Wählervrrsammlung emberusen, in welcher llnttrstaatSfekretK: Dr. R r s ch, Abgeordneter Knnfchak und GemeindereO' Doppler sprechen sollten. Za Beginn der Versammlung dra«H> eine Anzahl Angehörige der sofialdemolratsschen Partei in- Lak«,? woraus die Versammlung au gelost wurde. * Verband der Ostjuden in Deutschland Der BttVaxL der Ostjuden sendet uns einen Tätigkeitsbericht für den Monat Juni, dem wir folgende Daten entnehmen: GS wurden im Berichtsmonat durch das Berliner Hilfswerk Verband ausgegeben: 4762 Mittagsportionen, 2814 Schlafe karten. In dem neu eingerichteten Ambulatorium buifj Werbandes wurden ärztlich behandelt: 62 Personen. 2>hH dl t cf) t § f ch u tzabteilung beriet 181 Personen. Die--! Kleidungsstücken. Schuhwerk, Wäsche nsw. wurden versehea-i 42 Personen. An den Unterrichtskurse« (Hebräisch^ Englisch, Deutsch, Rechnen usw.) nahmen teil 60 Personen. Fsir^ Reinzuschüsse und sonstige Unterstützungen wurden autzerdemrl verausgabt: Mk. 6683. Zu beachten ist, daß die Jnansprnch--.-' »ahme sämtlicher Betätigungsgebiet« des Verbandes gegen da»./ Monat Mai um zirka 30 Prozent gestiegen ist und daß demzü-: folge der Verband der tatkräftigen Mithilfe aller TÜdische»' Kreise bedarf. - Z * Gestohlener DrMäutr4ug. I« eine« Hotel in fcet.,1 Leopokdstadt wurde am 21. d. M'. dem Artur' P o k e s «i Cj ein Brillantring im Werte vv« 76 000 Krone« gestohle,., * Lebensmüde. Di« 13jährige Gymnasiastin Berta 35v? nahm gestern in der Aufregung über den Verlust ehre? jUelH«; betrages in der elterlichen Wohnung, 16. Bezirk, ,gasse, Lysol und wurde ins Stephanie-Spital gebracht. * (StnfeHrlWv in der neue« Dvhrmxcht. Daß amt für Igeeüvtj.* hat mit Rücksicht ans flfe Mw^rige« nckstrirngsvet'HKsMtiTe iu> Mkefstmg vv« SimteurKawSx^Hsst' willigt. y Gin 3«f «ach Lx«pe«bmrg. Morgen, DvrmerSt'äA, verkehrt mit der Strecke Wien^7tordbahuhvf bis LnndexburK. Personenzug Nr. .30, der ansnahmsweise dem aKgemeiixchb Verkelw Lundenburg fteigEben ist. Abfahrt box Wiex-Äxrd'' babnhof um 9 Uhr 10 Minuten varrnittagtz. * Sin seßWcklchrr Mensch. Auf dem Alsergrund ttsaißfesich et» gefährlicher Mensch herum, der junge M iid chLU. , behelligt. Am 10. v.M. hat er sich im Liechtenstein-Park, in unsittlicher Mise einem 13jährigen Mädchen mrnästert. Einige Tage danach hat vermutlich der nämliche Man« bür Eltern des Mädchens teiephonisch ausgeruftn, sich als „Polizeikvmmissär O. Berenyi" onsgegeben «ud das Ki«d Unsittlicher Ha,tdlmeg«n befchrtldigt. Anscheinend der gleiche Mnt^t hat zur selben Zeit «ine ander« Familie telephonisch aufgernfen, sich als „D'r. Krasny vom Sittenamt" vorgeste'tit und die Tochter des Hanfes auch verouglimpft. Der Max^. wird beschrieben als etwa 40 Jahre alt, mit grauem Haar/ Arbeiterkleidung und weißem Girardihut. » * Lholxzi«. Ausländer, kaufe» Kleiber, WZUr xm.' dn Mayr, U., Taborsiuchr 39. * Seltene GeleHmeheit! WriIr Lei»« - H«IH. ml Spanaenschube mit Komteßabsatz I 35*.—. Schuhhaus Läatzler, VI., Gumprudsrfnstrsße 68. , * Die GvevitixUssi,«»«» Je« W««,. fl„ fftasc SO, übernimmt j« den htCfljfte« Tarisiatze« Tr»»-p»m aller Art nach Rumänin» per Schch mit Umlatz»»- t» Giurßip »np <K»latz sow'.e prr Bahn mittete direkter ÄiMaWße nachl Czrrrvwitz. __ Berei^Snachvichteu. m » fl e n b « r x » b c b t r ) t « it ttf SB t i \ r! S t c f r t o x Brigittenau. Hexer, 7 Seremäabcxb, .XX.. Dextsgasse 53. SoAesu«« «ui 4|e»)te lutb Pcrr.,' Schrss'tn. — H e «ü i I x g: $ cutt, 3 8hr, S t tz v » tz d e s W a a d. Ort: II., Prairrstraße Ö. -er Med«hisiO«. i.. . Im Herbst r»tld eine rmeillaist« jMcha Dott-ichxle mit vorzüglicher Beha«dlx»t§ bc* Hebräisch« m W« nöstnet werden. Uu'.errichtssprarde D^xtich. Alles Mlure fctR&xfc Sie im Unterrichtkamt dte JLdssch n N-fi'-,»alrxtaS. 'U., TahGistrafe 20». -- ififrtvat: Dir ALft«x«x.»^ lei Wrrz8h ist UiuM.