Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 542 (26.7.1920)
- Date
- 1920-07-26
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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, St* 542 Wien, Montag f »Lohnstreitigketterr am „GänfehäUfel" Im städtischen Strandbad «Gansehäufel", in dem 130 Personen beschäftigt sind, find zwischen den Angestellten und der Gemeinde Wien Lohndifferenzen entstanden. Die Folge war die Proklamierung steS. Streits. Am 24. d. M. hat die Streikleitung den Beschluß gefaßt, die Arbeit vorläufig aufzunehmen und Ke Austragung der Hohndifferenzen auf Dienstag den 27. d. M. zu verschieben. > * Laura Zeller von den Jarno-Bühnen gastiert gegenwärtig am Bürgertheater als Vroni im „Meineidbauer" und plS Gabi im «'S Nullerl" mit außerordentlichem Erfolg. Die Mnstlerin wird in der bevorstehenden Neuinszenierung von jßotaft «Totschläger" am Stadttheater die Virginie spielen. * * Plötzlicher Tod. Der 44jährige Ingenieur dev techni. scheu Finanzkontrolle Johann Li n n e r t ist Samstag früh auf jder Fahrt in einem Sratzenbahnzug von Herzschwäche befallen Worden. Er wurde in daS ExpeditionShäuSchen der Straßenjbahn geschafft und ist dort alsbald gestorben. * Selbstmord. Gestern abends hat sich der 72jährige Pensionierte Forstrat Gustav Keler in seiner Wohnung, % Büz., Välerieftraße 82, erschossen. f * Die. Anzeige eines JuweUerS. Kürzlich wurde berichtet, Paß ein Juwelier in der Stadt angezsigt habe, er habe am BO. v. M. einem, Mann, der sich «Ritter von Golkowski" oder j»GlogowSki" nannte» beim Ankauf einer Brillantenbrosche um (20.000 Kronen zu viel ausbezahlt. Gegenüber dieser Anzeige (ersucht Nun Herr Marzell Ritter von GolkowSkr auf Littenschch bei Hallein um die Feststellung, daß die An- (zeige grundlos fei. Der Juwelier hat den vereinbarten Arels von 40.000 Kronen ausbezahlt, wollte aber später den (Kauf Wieder rückgängig machen und hat, als das nicht ging, Pie Anzeige erstattet. f Ertappte Einbrecher. Am 22. d. M. hat der Herrschafts- (Mttte* Andreas Varady, der bei der Privaten Agate Dhitehead, 1. Bez., Singerstraße 16, in Stellung ist, in per Wohnung feiner Dienstgeberin zwei Männer überrascht, dis «inen Teppich im Werte von 100.000 Kronen entwendet (httttett und ihn eben zum Forttragen bereit gelegt hatten. Der (Diener schlug Lärm und die beiden Männer, der Privat- (beamte Rudolf H a h n und der Kutscher Wilhelm G erst- (hofvr würden verhaftet. Sie habe« in der nämlichen Wohttung bereits am 20. d. einen Einbruch verübt und zahlreiches (Silberbsfteck im Werte von 60.000 Kronett gestohlen. Das Dilberbesteck würde z-uftaridegebracht und dem Vertreter der (von Wien abwesenden Geschädigten auSgefolgt. Ein alter Trick Der unterftändslofe Privatbeamte tg Szukiewicz wurde verhaftet und dem Landesjgericht eingeliefert. Sr hat in der alten Gaunerart vier Ballen Chiffon im Werte von 10.000 Kronen vor einem Durchhause, durch dessen , zweiten AuSgang er flüchtete, (entlockt. Der Volkswirt. Südserbien als Erportland. Bon PH. Loewe. Die Politik besitzt die Macht, Grenzen zu verschieben, Wxm sie neue staatliche Organisationen schafft. Sie vermag (fc«M Dölkervssrkehr andere Bahnen anzuweisen, statt jener, dir ihm bisher dienstbar waren. Roch vieles andere ist die Politik imstande. Nur eines kann sie nicht: die geographisch-geologischen Bedingungen umzugestalten, die dem einzelnen Lande die Charakteristik verleihen. Die PwbuÜion arlSzBbehwter Lchrbertzobiete -mn Stillstand pi bringen, das wohl; dafür aber Der Hausarzt. Redigiert von Dr. vanel Be«. Das einzige Kind. . Denn ein Kind nicht die fernem Mer entsprechende 'körperliche Entwicklung zeigt, eine gewisse , Unselbständigkeit, Gereiztheit und Launenhaftigkeit zu beobachten ist, so wollen die Eltern immer einer angeborenen Anlage die Schuld für derlei körperliche und seelische Zustände des Kindes geben, während doch der Fehler in per falschen Erziehung liegt. Sie machen den irrtümlichen .Schluß und sagen: Ich muß ja dem schwächlichen (und gereizten Kinde alles nachgeben, sonst wird e§ ja (noch mehr krank und schwächlich werden — anstatt einzusehen, daß das Kind eben schreit'und launenhaft ist, weil man es verwöhnt. Die übertriebene Sorge und Äemitleidung der Kinder gerade in der jüdischen Familie trägt viel Schuld an deren mangelhafter körperlicher Entwicklung. Besonders gefährdet find die einzigen Kinder in der Familie. Sie bilden das Objekt der überängstlichen Liebe und der Aufmerksamkeit der Mern und der Be- Wunderung der Umgebung. Sie leben nicht unter Gleichalterigen, sondern unter Erwachsenen. So ein Kind fühlt sich stets im Mittelpunkte des Hauses. Man beschäftigt sich mit einem solchen Kinde viel zu viel. Die Mern sehen in diesem Kleinen ihr gwnzes Glück, fürchten die -geringste Verkühlung, das kleinste Unwohlsein des (Kindes bringt sie in größte Aufregung und Sorge. Sie geben den Kindern in jeder Hinsicht nach, so tverden diese im Essen, im Spiel, in ihren Wünschen launenhaft und zum Ratprimn der Umgebung. Eine große Schar v»n dienstbaren Geistern, die Mern, Großeltern. Gouvernantt« stehen dem Kinde zur Verfügung, alle tanzen nach dessen Launen. Ran läßt das Kind nicht die geringste Bewegung selbständig swachen. Kein rauhes Lüftchen darf eS awvßhen, die Wiener Morgerrzettung auch ganze Gegenden, deren Produkte nur engbeteiligten: Kreisen zugänglich waren, in den Kreis des großen Weltverkehrs zu ziehen. Diese letztere Behauptung ist mit Fug und Recht auf einen Teil Jugoslawiens anzuwenden. Die gewaltigen Folgen deS größten aller Kriege haben unS ein rmr wenig bekanntes Stück des alten Kontinents in näheres Licht gerückt. Wer kümmerte sich früher um die Landeserzeugüisse des südlichen Serbien? Namentlich um jene des von der Vorsehung so begnadeten Warbartales! Ein Probuktionsteil daraus verschwand i« Bulgarien, der andere wurde von türkisch-griechischen Händbern verschleppt. Und gerade dieses Wardartat, das Mazedonien —. heute Südserbien — in zwei Teile spaltet und sich von UeSküb bis vor die. Tore Salonikis hinzieht, ist vermöge seiner Naturverhältnisse dazu ausersehen, im Welthandel eine spezifische Rolle zn spielen. Die kühlen Lüfte des Balkangebirges, gemildert durch die heißen Strahlen der südlichen Sonne, bewirken da ein Klima, das auf de« mit dem Mineralgehalt des Wardar; besonders dem der Nebenflüsse, getränkten Boden von eigenartigem Einfluß ist. Dvn den gewöhnlichen Erzeugnisse« dieses fruchtbaren Tales, wie Getreide, Obst, soll hier ebensowenig die Rede sein wie von der kräftigen Rinderrasse, die auf den üppigen Wiese» der Wardarufer gedeiht. Wohl aber nehmen die Spezialitäten Südserbiens die volle Aufmerksamkeit des Nationalökonomen in Anspruch. Mt diesen Seltenheiten der dortigen Bodenerzeugnisse wollen wir uns nun befassen. Sie sind aber bestimmt, bas südliche Serbien zu einem .Exportlairü erster Wie zu qualifizieren. Fünf Artikel sind' es, mit denen bas Wärdariäl und seine nächste Umgebung — also Südserbien — auf dem Weltmarkt seinen Platz auszüfüllen berufen ist. Das sind: Opium, Tabak, Reis, Baumwolle und Seide. Betrachten wir vorerst die besondere Spezialität, das - '! I : OpÜttN» Bor etwa fichs Jahrzehnten begatt» man erst in den genannten Gegenden die Opiumkultur zu betreiben. Vermöge seiner hervorragenden Eigenschaften — es enthält unter anderem über 22 Prozent Morphium — war baS „mazedonische oder Saloniki« Opium" in London und New-Aork bald zu gutem'Ruf gelangt. In bezug aus Morphiumgehalt konnte sich weder baS chinesische noch das indische oder persische Opium mit dem südferbischen messen. ES bestand auch starke Nach!« frage danach im Ausland. Man sollte meinen, daß dieser Umstand eine Steigerung der Produktion dieses Artikels zur Folge hatte. DaS war aber keineswegs so. Der Opiumhandel lag nämlich ausschließlich in den Händen der beiden Galontller Firmen Saltiel und Schalom. Sie diMerwu die Preisp, wobei sie natürlich ihren Vorteil zu wahren verstanden. Man bedenke: Der Produzent entlohnte den Arbeiter mit ''zwei bi!S drei türkischen Groschen täglich, für das Oka Opium erzielte er höchstens drei bis vier türkische Lire. Zu welchen Preisen die beiden Handelshäuser die Ware im Ausland an den Mann brachten, läßt sich vorderhand nicht ermitteln. Eines aber steht bei allem Mängel an statistischen Daten fest: Die Großhändler haben sich in Friedenszeiten Millionen durch den Opiutnhandel erworben, die Produktion des Artikels ist aber während der letzten Jahre bedeutend zurückgegangen. Der Erzeuger kpmmt eben bei den niederen Preisen kaum auf seine Kosten. Den Rückgang der Opiumkultur in Südserbien bewirkt aber ryrch ein anderer Urständ. Der Produzent ist nicht in der Läge, seine Ware direkt bei auswärtigen Käufern anzubrmgen. Ev ist gezwungen, seine Erzeugnisse den beiden Häusern in Saloniki anznbieten, zwischen denen- und den auswärtigen Ersteherp ein Abkommen besteht, wonach das Ausland gohaüon ist) daS Opium mt von den Salouikiev Firmen zu Hoziohoft. Am den (VneaA der Hewohu«- Sonne nicht bescheinen, das Kind verweichlicht, eS ist dann blaß und müskelschwach. Die Eltern wollen nicht einsehen, daß sie seihst an all dem schuld sind. Man muß frühzeitig beginnen, dm Organismus des Kindes üviderstandsfähig zu machen. Schon den Säugling mutz man an rauhe Temperaturen, an Sonne und frische Lust gewöhnen. Man nehme abendliche und morgendliche Waschungen mtt kühlem Wasser vor. Von besonderer Wichtigkeit ist die Kräftigung der Muskulatur des Kindes, wissen wir doch, daß zwischen' Muskeltätigkett und Gehirn Wechselwirkungen bestehen und die Arbeit der Muskeln den leerst erstarken täfct. Auch das ein- und zweijährige Kind 'soll seine Muskeln häufig betätigen. So wird auch daA Gefühl der Selbständigkeit geweckt werden. Dem Kinde soll Gelegenhett geboten werden, überall im Hause, je nach seinm Kräften/mitznhelfen. Schon im dritten Lebensjahre soll es sich selbst entkleiden, später auch waschen und anziehen. Der schwache Wille mancher Menschen beruht sicher nur darauf, daß ihnen in der Jugend wenig Möglichkeit zu selbständiger Betätigung gegeben war. In dieser Hinsicht können Kinderfräulein und Hofmeister sehx schädlich wirken. Die Familie hat die reine und sichere Unterlage zu liefern, auf der die Schule und das Leben weiterbauen können. , Aerztttche AZin^e. Die Ruhr. In den letzten Wochen ist ein stärkeres Auftreten von Ruhrerkraukungen in Wien zu beobachten. Gie find bei uns fett dem Kriege eingeschkeppt. Gerade die heiß« Sommers-ett bietet vielfach Gelegenhett zur Ausbrettung der Dtchewterie. Der Krankheitserreger wird .nämlich mit dem roh genoffenen, mangelhaft gelwinqchen Gemüse und Obst in den Darmkanal aufgePwmmen und erzeugt hier einen leichten oder schweren Dickharmkotarrh, der zu zohlreicken hlutig-schleimigon Snttoerüng«, führt. Diese enthalten maflenbaft den DtzsenberieAagiLuS und gelangen — da die Senkgruben znm Düngen, verwendet werden aut Kürbisse, Gurken, Salat und Ostst. Schutz 26, StttriMO; .effltii schaft schädigende Tatsache kümmerte sich das frühere Regime nicht tm geringsten. Erst in jüngster Zeit richtet« die jngvflawische Regierung ihr Augenmerk auf die zum Leidwesen der südlichen Bevölkerung vernachlässigt Opiumkultur. Sie hat die Uebel erkannt und ist nun bestrebt, die Opiumppobuftion nach Kräften zn heben, einen Exportartikel ersten' Ranges daraus zu gestalten und derart für die Einwohner-! schaft und für den Staat eine ergiebige Einnahmsquelle zu 'schaffen. Zunächst will sie das Monopol von Saloniki brechen, indem sie eine direkte Verbindung zwischen Produzenten und ausländischen Firmen herstellt. Gewisse Anstalten dazu sind bereits getroffen und es ist zu hoffen, daß der Mserbische Export dadurch in neue ersprießliche Bahnen geleitet wird.! Zum Schluffe sei noch hervorgehoben, daß sich die Haupt-' sachlichsten Erzeugungsstätten des Opiums in Kumcmowo,! Uesküb urck Deles (Pöprülü) befinden, auch die Pelagonische Ebene (Prizren) erzeugt starken Mohn. Vor kurzem hat die griechische Regierung die Mohnkultur verboten. Weichen wir uns nunmehr zum Tabak. Der einzige Artikel Südserbrens, der bereits Weltruf genießt — der mazedonische Tabak. Er gedeiht längs des! ganze» Wardarlaufes, ebenso üt Pelagon'ien: Kumanowv, > Uesküb, VeleS, Kocane, Prilep ufw. Die Qualität des „Mazedonischen" kommt beinahe jener des TabM von; Kawala gleich. In der Vorkriegszett waren Aegypten und Sachsen vornehmlich die Importländer für das mazedonische^ Kraut. Bis zu 600 Waggons gingen aus Südserbien nach j diesen Landern. Auch in diesem. Artikel geht die Produktion! sonderbarerweise zurück. Schuld daran ist — wenn die Klagen' der südserbischen Blätter auf Richtigkeit beruhen — die Regierung selbst, die eine irratiorvelle Verarbeitung des Kranles betreiben soll, indem sie das im Monopolwege angebruste Kraut nicht in Uesküb, sonder» in Saloniki von ungeübten fremde« Kräften verarbeiten läßt. Auch weift die Pretsskala zu niedrige Sätze auf. Man zahlt nur vier bis neun Dinar per Oka. Da die Tabakkultur ungemein viel Mühe, und Sorgfalt erfordert, der Erzeuger aber keineswegs auf sein«! Kosten gelangt, haben ganze Dörfer de« Tabakbau eingestellt! so daß zu befürchten steht, der Rückgang werde nochweitere^ Fortschritte machen. In Abgeordnetenkveisen habe« sich mm- Sttmmen erhoben, die für eine bessere Tabaüvirtschast der! Negierung eintreten. Bei kleiner Aenderung des Verarbeitungsfystems und Erhöhung des Einlöspreises kann man die jährliche Produktion leicht auf 1000 Waggons, steigern. Reis. - Das ist eine Spezialität deS Bregalnica- und' Strumicatales. Im Südosten Europas ist er unter dem Namen ,^kocaner Reis" bekannt. In der Vorkriegszeit produzierten die beiden Täler etwa 250 Waggonpro Jahr. Es genügte für den heimatlichen Bedarf und für einen minimalen Export »ach dem Oste». Mit Leichtigkeit könnte man aber di« Produktion auf bas Acht- oder Zehnfache erhöhen, da djv Erzeugung nicht viel Arbeit braucht. . Es' mangelt' jebochvorderhand an Abnehmern, weil es fast gar keine ReinigUngsfabrikeu in jener Gegend gibt. Zur Türkenzett bestanden einige primttiv« Apparate, sogenannte „Dinge", die jedoch, dem Artikel keineswegs die für den Weltmarkt erforderliche Gestalt geben konnten. Zudem ist der Transport der War« auf Pferden zur Bahn sehr erschwert, da viele Schienenstränge fehlen. Auch da wird die Regierung energisch eingreifen. Dann wird auch der mazedonische Reis bekannt werden wie. der mazedonische Tabak. Baumwolle. Von dem Bestand dieses für den Hepnbedarf und den Export gleich wichtigen OfegcttflMM dürfte men im Westen gegen eine Ruhrerkrankung bietet also größte Reinlichkett in der Küche. Vor dem frei in Straßen feilgebotenen bestaubten Obst» ist besonders zu warnen. Dieses muß stets wie Salat vor Genuß einer sorgfälttgen Reinigung ilnterzogen werden. Man achte noch auf häufige Waschungen der Hände des Dienstpersonals und besorge dies selbst vpr jeder Mahlzett. Hautderbrenuungen durch die Sonne. Trotz aller Warnungen, den Körper nur vorsichtig der Sonnenbestrahlung auszusetzen, hat der A'.zt Gelegenhett, in diesen heißen Sommertagen zahlreiche Verbrennungen der Haut schweren Grades zu sehen. Es tritt nicht allein starke Rötung der allgemeinen Hautdecke mit starkem Jucken und trennen eir^ sondern es erfolgt auch schmerzhafte Blasenbildung mtt FWdr, das zu mehrtägigem Krankenlager zwingt. Bei schwächlichen Personen kommt es auch zu Ohnmachtsanfällen, die oft nicht ohne Folgen verlaufen. Sonnenkuren muffen vorsichtig abgestust genommen werden. Man beginnt mit fünf Minuten und steigere das Bad langsam bis auf eine halbe Stunde, vorausgehen sollen häufigere Luftbäder. Stets ist die Haut gut einzufetten. Bei aufgetretener Verbrennung helfen Oel- oder essigsaure Tonerde-Umschläge rasch. Aerztlicher Fragekaften. Emma Wasser, Rauscherstratze. Das Kind muß in einem Heim« für krüppelhafle Kinder unwraebracht werden, wo es entsprechende Schulbildung erfährt. Menden Sie sich an das städtische Jugeudamt, wenn Gie Deutschästerreicherin sind. Ob daS 5nnd sich selbst wird erhallten können, ist nur bei genauer Untersuchung zu entscheiden. — Eubre Aarabi, §e»ben. 1. Gegen Gchwefichanbe 10 Prozent ForrnalinfpiritnS. 2. Versuchen Gie Reqekuna der Verdminnz durch Abführmittel (Kartsbader Kur). — Aun« KI»tt«b»r» uub AoAtz, AuGborferstraste. Gegen Läuse: Stnreibon des Haares mit Petroleum und Olivenöl (zu gleichen Teile«) und Einbinbeu des Kopfes. Nach 24 Gtunben zur Entfernung der noch vorhandenen Riffe Aulttämmen mit heißem Sffsig (Gtaubkamm). Diese Prozedur zwei- bis d«imal wiederholen I — Besorgter Leser. 1 Heilbar. 2. Arzt befragen. 3. Erst behandeln, dann u i