Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 541 (25.7.1920)
- Date
- 1920-07-25
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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8 Seite 8 'Wien, Sonntag Me«er MorgenzeiLüsrg' 26. Juli 1920 ’!i ' Nr. 541 \ - ———- . — - -—.—— -——:----;—;——-------— > '«H Sport. ■ Zweiter österreichischer Kreisturntag. r' Heuts findet im Cafe City der Zweite österreichische! Kreisturn- und Spiorttag statt.? Nach dem Ausgang des Krieges und den damit verbundenen politischen Umwälzungen mußten sich auch die im damaligen Deutschösterreich befindlichen jüdischen Turn-- und Sportvereine organisieren. Der Ureisturntag vom 1. Juni .1919 beschloß die Gründung des Kreises Oesterreich der jüdischen Turn-- und Sport»- vereine. ' Die Kreisleitung hatte im abgelaufenen Jahre mit unsäglichen Schwierigkeiten, hauptsächlich deshalb zu kämpfen, weil der Mangel an Vorturnern einerseits, die schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse mit ihren Licht» und Beheiziuigssparmaßnahmcn andererseits die Musrechterhaltung eines ordnungsgemäßen Turnbetriebes außerordentlich erschwerten. Um dem .geradezu verhängnisvollen Vorturnermangel auch nur einigermaßen äbzuhelfen, wurde unter Leitung des bewährten TurnrateS Emil Popper im Turnlokal des Makkabi IX. ein Vorturnerkurs ab gehalten, der von Mitgliedern ans sämtlichen Makkabi-- Verrincn beschickt wurde. ’ 1 Die Kreisleitung lenkte aber auch ihr Augenmerk auf die Notwendigkeit der Hebräifierung der jüdischen Jugend, zu welchem Zwecke sie die in den Jugendsektionen der Turnvereine bestehenden Kurse nach Kräften unter'stützt'L. Ob allerdings die Gründung von Hebräisch» j Kursen in den Turnvereinen ohne obligatiorische Pflicht Mm Resultat derselben den angestrebten Erfolg zeitigen ftmn, ist eine Frage, die auf dem heutigen Turntag eingehend erörtert werden muß. 1 Ein wichtiges Problem, mit dem sich die heutige l-Tagung wird zu beschäftigen haben, ist die Stellung der Turn- und Sportvereine innerhalb des Kreises. An diesem Belange hat sich bas gegenwärtige Statut;tticht als glücklich erwiesen, da im Hinblick auf den phänomenalen Siegeszug des Sportklubs Ha ko ah und pas im Anschluß daran gewaltige Anschwellen der jüdischen Sportbewegung eine Scheidung der Turn» .vereine einerseits und Sportvereine andererseits, zumindest in rein technischen Fragen, der gemeinsamen gedeihlichen Entwicklung der jüdischen Körperbewegung förderlich erscheint. I ' In den letzten Wochen haben bereits eingehende .Beratungen zwischen der Kreisleitung und kompetenten .Faktoren der jüdischen Sportbewegung stattgefunden, gls deren Resultat die Umbildung des Kreises, als einer . Atvei gleichberechtigte Verbände, den Kreisturnvai uttd. Kreissportrat, umfassenden Organisation geschaffen rverden soll. Das vor einigen Wochen auf dem Eislaufvereinsplätz veranstaltete Kreisturnfest und die Tätigkeit'des Spflrt» Mbs Hakoah haben der jüdischen und nichtMischen Vesfentlichkeit gezeigt, daß die jüdische Jugend auf dem Wege zu ihrer Gesundung und damit zur Gesundung unseres Volkes begriffen ist. ' Wir wünschen den heutigen Beratungen den besten ^Erfolg und hoffen, daß der neue Kreis auf den bisher Geschrittenen Pfaden fortfahren und den Gedanken der Körperkultur in die breiten Judenmassen tragen möge. §di. Leichtathletische Wettbewerbe für Fußballer. j Wir haben über das spärliche NenmrngSergrdniS des Herste *» 3 Uhr nachmittags ans de« W. A. F.-Platzr in Hütteldor! staltfindendru leichtathletischen Meetings für Fußballer bereitbrachtet. Immerhin dürfte der Neuukampf, a» de« sich o»ch der Indische Sportklab „U n 11 a 8" beteiligt, interessante Kämpfe b - cn. Im Fünfkampf sür erstklassige Vereine startet bekanntlich i,ui brr Wiener Sportklub. Die Deutschland-Tournee der Hakoah. Der erste Teil btt Tournee, bte dir Hakoah nt her pächstLn Woche antritt. ist nunmehr vollkommen. fest» sgelegt. Das projektierte Spiel in Prag muß unterbleiben, da der tschechische Fußballverband dem S.-K. Hagibor die Spielbewilttgung verweigert hat. . So fährt .die Mannschaft direkt nach Sachsen. Die Reisegesellschaft (18 Spieler und 3 Reisebegleiter) verläßt Freitag den 30. Juli um 8 Uhr früh Wien und fährt über Kassau und Regensburg nach Plauen, wo am Sonntag den 1. August das erste Wettspiel ausgetragen wird. Die Hvkoahner haben ein Städteteam zum Gegner. Um 3. August geht es nach Zwickau weiter, wo cm gleichen Tage, ein Wettspiel gegen die dortige Rejprüsentativmannschaft ausgetvagen wird. Am 5. August grifft die Hakoah in C,he mnitz ein. wo am Abend .innerhalb der Radvennbahn gegen den dortigen Ballspiel kt ub gespielt wird. Noch in der Nacht geht es nach Leipzig weiter. Der ^Freitag wird in Gesellschaft der dortigen Bar Kochha verbracht werden, die zum Empfang der Hal'oahner große Vorbereitungen Pressen. Samstag abends folgt das schwerste Spiel in Sachsen, gegen die Spielvereinigung. Sonntag den 8. August trifft die Mannschaft in D'resd en ein und muß bereits am Nachmittag gegen den Dresdner Sportklub spielen. Damit sind die Spiele ixt Sachsen erledigt. Die Gegner der weiteren Spiele sind noch nicht bekannt; nur die Städte sind fixiert: Ul. August Hamburg-Altona. 11. August Harburg, ÜÄ. August Bremen, 18. August Berlin. Am 20. August NeilL2e^.lMLlt..gvieder in Wien.mtmten., Die Hakoah in der I. Klaffe. -IV. Einundzwanzig Spieler gaben im abgelausenen Meislerschaflsjahre ihr Bestes, um die Hakoah in die I. Klaffe zu bringen. Die Leistungen sämtlicher Spieler . verdienen die uneingeschränkteste Anerkennung. Unter der fachkundigen Leitung des Sektionsausschusses erreichte die erste Mannschaft eine ganz bedeutende Spielstärke, die zwar von einigen konservativen Sportblättern nicht voll gewürdigt wurde, was aber die öffentliche Meinung nicht beeinflussen konnte. Am anerkennenswertesten war der hingebungsvolle Wille, mit dem jeder einzelne bei der Sache war, so daß die Hakoah auch gegen spielstarkere Gegner sensationelle Erfolge ausweisen konnte. Die Fußballer haben den Namen der Hakoah weit über die Grenzen der engeren Heimat bekannt gemacht, wodurch sie dem jüdischen Sport einen unschätzbaren Dienst erwiesen haben. Wir sind überzeugt, daß die ehrgeizigen Hakvahner mit der erreichten Erstklassigkeit sich nicht zufriedengeben werden; ein Stillstand in der Entwicklung würde einem Rückschlag gleichkommen. Als Ganzes genommen, hat die Mannschaft noch manches zu lernen. Das Bewußtsein, Pioniere für eine lebenswichtige Sache des jüdischen Volkes zu fein, bietet die Gewähr, daß die Fußballer auch weiterhin eine Verbefferung ihres Könnens anstrcben werden. Nachstehende Tabellen geben ein genaues Bild über die Tätigkeit der Fußballer im abgelaufenen Meisterschaftsjahre: Wettspiele im Herbst 191*. Siegt Nußdorf 7:0.l Star« 8:0 ...... 1 Ottakring 6:2.1 Sportfreunde 2M) .... 1 O.'rr-St. Veit R© . . . 1 Vorwärts 10:2 ..... 1 3318* Star 3:0..... 1 Red Star 5:0.1 Slovan 3:1 ...... 1 Ostmark 6:1.1 Bewegungsipieler 8:0 . . 1 Donaustadt 3:0 .... 1 Crlckel 4:0 ....... 1 Germania 2:1.1 Uncnt- Nirderschitde» lagen Punkte r 2 2 2 2 2 3 2 2 3 2 2 2 2 Wettspiele im Frühjahr 1920. Vorwärts 4:1 . .... 1 — — 2 Donaustadt 1:1.,..*— 1 — 1 Nußdsrf 3:1.1 — ' — 2 Cricket 3:1 1 — — 2 BewegungSspieler 7:0 . . 1 — — 2 Slovan 2 -1 ...... 1 — — 2 Ober-St. Veit 0:0 ... 1 — — 2 Blue ©mr 5:1 ..... 1 — 1 2 Sportstunde 5:0. ... 1 — ~ 2 Red Star 0:1.— — ~ 0 Ottakring 5:1.1 — —' 2 Ostmark 4:2.1 — “** * Sturm 4:2 ..1 — ~ 3 Germania 2:1... . . 1 — — 2 26 1 1 63 Folgende Spieler spielte« gkie« die Anzahl her Spiele Spieler angetreten ist): Scheuer J-zo GanSl Kah Hälprru Inh» Grünfeld Jeno GanSl Slutzky Häusler Trümmer Lltmek JSzo GanSl Jrno GanSl Satz Elutzlh Rem es Grüufeld Seuzer in der Meisterschaft (die Zistern an. in welchen der betreffende 88 Nußban« 13 28 Levltuö 13 27 Molnar 12 25 Senzer 10 24 Nrmks 10 23 Nmmauu 3 21 Pollak 3 20 Horwitz 1 16 Ghmesch 1 14 Grünwaltz 1 13 Tdrschütze». 52 Ueberirag. . 97 18 Häusler 3 7 Scheuer 3 7 Lumek 2 6 Levüus 1 4 Molnar 1 3 Tore. . 107 Die Wiener Stromregatta. Heute um 3 Uhr uachmütagS findet auf der Strecke Kloster»enbnr g—N n i b o t f (3300 ») die Stromregatta statt, z« welcher sehr zahlreiche Nrnunugen eingelaufen sind. ES ist guter Sport zu erwartm. Radfernfahrt Wien—Graz—Wie«. Der Start zu dieser große« Fernfahrt ist bereits gester« um 12 Uhr nachts erfolgt. Es ist «it zirka 25 Teilnehmer« au der über 390 lew führenden Fernfahrt zu rechne». Die Strecke führt von Wie« über Biedttmannsdorf—Wiener- Nmdorf-TraiSkirchen—Wiener-Neustadt, de» Semmering-Bruck au der Mur «ach Graz und zurück. Kontrollstationen sind: Bei der Hinfahrt Semmering, Bruck an der Mur und beim Wendepunkt in Graz; bei der Rückfahrt Bruck a» der Mur, Semmering uud Wiener-Neustadt. Ju diesen Statt,neu hat der Fahrer abznsttzen und seinen Name« i« die austiegende Aste einzutrage«. Außerdem sind a«f der ganzen Sttecke geheime Kontrollen aufgestellt. Das Spielplahgesetz arrgenorrrme«. In der donnerstägigen Sitzung der Nationalversammlung wurde das Spielplatzgesetz angenommen. Das neue Gesetz bietet einerseits dir Möglichkeit der Anforderung von Grundstücken sür Sport-, Spielvnd Turnplätze, andererseits sollen die bereits bestehenden Sportvnd Tutnaulagen vor anderweitiger Berwen« düng bewahrt bleiben. Obwohl das Gesetz mehrere Einschränkungen enthalt, dürfte es doch für die Entwicklung bc« Sports »sn JmjiSTCi«cr{. Wirümaen^gleftej lchr. Sckwimmert „Quer durch Wien"^ Nach vier Tagen hat die Reunleitung endlich dia iw zielten Zeiten ausgerechnet; man könnte auch' anders sage« b^mt. sehr vertrauenerweckend ist ein derartiges Vorgeh« nicht. Demgemäß halten wir, auch 'unsere im ersten Berich! erhobene Warnung ' vor ' der Verläßlichkeit Und RichtigkeL der bekanntgegebenen Resultate'aufrecht. Während in der Klasse der Herren durch die Berrihnunj der Zeiten die Reihenfolge in der Gesamtplaeierung uw verändert geblieben ist, hat sie bei den.Damen einschneidend« Veränderungen durch däs über alle. Ertyartungen glänzepd, Abschneiden der Junioren erfahren, Nur die ersten zwei Plätze konnten von Angehörigen höherer Kategorien, Bert» Zahourek und Paula Bldla,- besetzt werden, während sich an dritter und vierter Stelle.die Junioren Spitzei (V. Oe. S.) und Mimt Fischer (Hakoah) placierten, damit „Größen", wie Lola Wittkovit S (Ws. .Ts- CZ, Löttt Krupsky (Wien) und Erna. Kern (Äten), hinter sick lassend. Besonders erfrerüich^ist daS Abschneiden der jugendlichen Miini F i sch c r, welche noch lange nicht die Grenz« ihrer Leistungsfähigkeit erreicht hat. Sie ist heute eine bej größten Hoffnungen des heimischen Schwimmsports. Auch de, sechste und siebente Platz wurde eine Beute der Junioren B uch« bind er und O. Popper. Dieses Hervortreten deS Nach wuchset ist ebenso .erfreulich, als das relativ schlechte Ab»' schneiden der öboug'enannten bewährten Schwünmerim«, überrraschend kommt. Bei den Herren ist die vom Sieger S. Broeinei' erzielte Zeit von 46:50,3 Rekord für dieses Schwimmen«, und unterbietet die im Vorjahr erzielte um 49,7 Sekunden Bemerkenswert ist auch der neunte Platz des Altmeisters. S. Orlik, dessen vorbildliches Seitentempo heute in Wieh> unerreicht ist, und der sechste und siebente der Junioren Pickhard und Bergmann votn Kritzeüdorfer Sportklub. Die G e s a m t k l a s s i f i k a t i o u lautet: Damen: 1. B. Zahonrek (Dauubia) 50:17'3 (im Vorjahr« 49:50). 2. % Bidla (Dauubia) 50:43*6 3. E. Spitzer (B. Oe. S.) 50:45*3 4. M. Fischer lHakoah'» 50:46*9 5. 8. WittkovitZ (W. A. C.) 50 :51*9 6. G. Buchbinder (Danubia) 50 : 52*4 7. O. Popper <W. A. &.) 50 : 52‘8 , 8. 8. Krupskv (Wien) 50:55« 9. E. Kern (Wienl 51:14*3 10. K. Bidla (Dauubra) 51:25*3. Herren: 1. S. Brociner lW. B. C.) 46 r 50*3 2. R. Gvldemund (W. B. C.) 46:59*4 3. F. Kohn (W. A. C.) 47:27*3 (Vorjähriger Sieget in 47:40) J 4. O. Worel (W. A. E.) 47:37*3 * 6. I. Redlich (W. A. C.) 47:58*3 6. R. Schaich (Amateure) 48:Y8*8 7. H. Plckhard (Kritzendorf) 48:33 8 8. P. Beraman« (Kritzendor!) 48:37*7 9. S. Orlik (Austria) 48:49*4 (Sie,er 1914 i» 49:02) 10. K. Reich (Amateure) 48:59*5.. Die weitere Placierung ist «och immer nicht bekauntgegeba worden. __ P. Ö. i Der D. A. F. nochmals siegreich. Der W.A. F. komrw. auch sein letztes Spiel der Deutschland-Tournee, daS in Saarbrücken stattfand, gewinnen. Das Resultat war 3:1. Lotte Krupsky, die Zweite im Schwimmen ,Mrer durch Wien", behauptet, von der Siegerin, FrLnlein Zahourek, als sie ihr vorschwimmen wollte, getaucht und gewürgt worben zu sein. Dem Kampf der beiden Schwimmerinnen in der Presse (Fräulein Zahourek bestreitet diese Behauptung) dürfte ein Herausforderungskampf auf der „Oitet. durch Wien"- Strecke folgen. Kundgebung der Afperner Flieger. Anläßlich der am 4. Juli auf dem Fteudenauer Rennplatz glücklich verlaufenen Kunstflüge zugunsten der Aktion „Megeryil^ hät sich eine Deputation der Feldpiloten zu deren Präsidenten Cheftedaktevr Orelli begeben, um ihm für seine durch diese Veranstaltung bewirkte, so tatkräftige und völlig uneigennützige Förderung des heimischen Flugwesens den Dank der Flieger auszudrücken. vi« Australier fiept i« Grand Prix de Pari«, A« Sonntag wurde m Paus zu« 2». Male daS klassische Rüdfahrrr-Flirgerreune« um den Grand Prix de Paris auSgrtragen. DaS Rennen endete mit de« erwartete» Siege des Australiers R. SpearS, der im Eudlauf den Holland» Lerne mit Vorderradlänge abfertigte. Dritter wurde d« Fraurose Schiller vor Dupuy. _ Gerichtssaal. Erpreffuuge« eines ArbeiterrateS. Bor dem Schwurgericht hatten sich gestern der Magazineur Bernhard Koritschoner, der zum BezirkSarbciterrat ge-' wählt wurde, wegen Erpressung und Betruges und dev Agent Franz Brill wegen Mitschuld am Betrug zu verantworten. Wie in der Anklageschrift ausgeführt wird, hak Koritschoner seine Stellung als Bezirksarbeiterrat' hauptsächlich dazu benützt, sich' einen unredlichen Gewinn zu verschaffen. - Sein Helfer dabei war der Soldatenrat Alfted Kerfch» baum, der wegen gerichtsürzttich^ festgestcllteu Wahnsinns einer Irrenanstalt Übergeben wurde. Am 18. August erschienen Koritschoner und Kerschbaum in Begleitung mehrerer Bolkstvehrmänner um 11 Uhr nachtd bei der Privaten Paula B'o h n, legitimierten sich als. Arbeiter- und Soldatenräte und nahmen eine Hausdurchsuchung vor/ Schließlich ließ Koritschoner durchblicken, daß sich die Fra» durch ein Geldgeschenk vor weiteren Unannehmlichkeiten bewahren könne. Frau Bahn händigte 5koritschoM 500 oder 1000 Kronen ein. Wenige Tage später beanständeten Koritschoner und Kekschbaum den Kaufmann Josef Katz wegen angeblichen Schleichhandels niit Zigarette>r und verlangten Geld von ihm, : worauf sie 1000 Kronen erhielten. Schon am 26. August fanden Koritschoner und Krrschbaum in der Postsekretärsgatii» : Frieda Kisfnllnssi ein neues Opfer. ' Koritschoner gab das Tatsächliche der Anttege zu, be- . hauptete al'cr, die Iidec uori den »ugerechtfertigten KesMM-.