Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 541 (25.7.1920)
- Date
- 1920-07-25
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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-GeÄH' T' "Fr1 Wie». Sonntag - ' . ** » is-VEgr.maSs- Mitteilungen ans dem Publikum. alle politischen und.religiösen Anschauungen Vertretern, unb; sd 'H8K^ApGr'fsur ein vvllsiäMg üsipartensches' Arbeiten geboten toird. Diese Institution Hut unter dem Namen $ ü bisch c Cinigrati o n s k o ni m i s i i o N Z ü t i ch (I. E. K. ZA bereits.ihre Tätigleit ausgenommen. Außer der privaten Informationstätigleit wird auch zur Orientierung der Deff.'ntlichkeit.eine periodische Schrift: „EmigrattvnZ- .und N.eisenachrichton" (Redaktion Dr. M. W. Rapaport, Ing. S. Ginsburg) herausgegeben. Die erste Nummer enthält: Pvogvammartikel, Gesetz, für die Einwanderung in die Vereinigten Staaten van Nordamerika, Nachrichten: Auswanderung (Polen, Schweiz). .Durchwanderung. (Schweiz, Deutschland), .Einwanderung.-(Palästina, Drutschtand, Amerika), Ersenbahn.fah.rpreise,./Lchisfsab.fahrlen, Literatur, Rezension. ' haura bautet Oavicl Vogelkänger empfehlen 8ieh al8 Verlobte. Wien, im juli 1920. siso Erna und Bernhard Jäger zeigen hocherfreut allen Verwandten, Freunden und Bekannten die glückliche G eb u rt eines strammen Jungen an »is Der „Dichter^.Georg.Kulkä als — Abschreiber. '...7'".'. '..gebpatz-markt^ . " -'.hcrrrDa dm'smns, Ervresnonismus und anderen Ismen bat'sich:in die' Literatur-ein -geistiges Hochstaplertum. eingascbüchen, das umsomehr-ins: Kraut schießt-.alssensativnsaeild Literaten und -Kaffeehausjobber für diese Sorta ALiteraiur" dienötigen Reklame« und Betriebsmittel -liefern. : ■ >- - - -; -Da-ist unlängst'ein Herr Georg K u l k a aufgetaucht. Märke"-Pimg. Bösägter Herr Kulka ließ im Verlag St-tache,--^arncchorfl ' ein Gedichtbuch „Der Stief« b r ü e t"'- erscheinen. Und siehe da — von Prag bis' Wien gi-ng'ein Erzittern durch die Literaturcafes'und die' ihnennahestehenden Blätter und Blättchen bliesen Trara.' - (Währen d gewöhnliche Leser ein unfehlbares Abführ-- mittel entdeckt hakten.) ' Die Gedichte des Kulka sehen' so-aus: - i?--- ’ ‘ * N a ch t r a a.- ' ' - ' lind." ' ' - - . , . ' 7 i- -c ^.Erwartung..; .... - -- ' y : l-:i -i Kraßr Selber. - Uebermut. Schoß-. ' - . » <* 16. Gemischt. Äluftreibung. Alles. - ' -- Brodeln. Alt. - ■ . -.-Mannigfaltig. Aufspeichcrn: ' •'-■;* - # '7 '. h - Ausnahme. Fraglos. Zusammen schnurren. Stil. Völlig. Platzen. ' " -. -- - - Behauptung. Rhythmisch. Gischten. - . n - p 7 r Ende. G'iltig. Wiederkehr. - - Entgegentreten.- Grauen. s- . - - Notdurft. Beisammen. -Abtropfcn. .- t.- -' Mann. -Inständig. Ersiegen.- - - ... Männin. Wirklicher.- . - Aufgebürdet. Zweieinhrit.' -. -. . i---. günstig. Äimmcrir. Bewghrung. Herzwärts, .. ,, Haftbar. Du. Du. ' Mbgefühl. Braun. Richtung. Blau. A '' Schmer.ienreich. ''Änsdürsien.' '' ' i" "linb. -v ■ ' . . Pies.qs' Gestammel wurkie von „Kritikern" .. unkf sonstigen .Skribenten als Offenbarung ausgetrommelt. i (H^rr Aulka ist oder war nämlich Lektor des Verlages Strache. uud Skribenten sind immer ahmmgs- und beziehungsreich.) - Dies könnte als Privatangelegenheit zwischen sumpfigen Seelen noch hmgehen. Nun hat sich aber besagter Kulka ein Stückchen geleistet, das über alle Stränge schlägt und. öffentlich gebrandmarkt werden mich,.' damit dem talentvollen Herrchen das-Handwerk gelegt -wird. -. - , . :>K"ulka'hat-, wie Karl Krau s im Juliheft d er. >,F-ü ck e l" m i t t e i l t, e i n K apite l a n s F e an Pauls '„Vorschule der Aesthetik" ab gesGri eb e-mtrt b inti unwesentlich en Abä n d erwng en - in den' „Blättern deS- Burg-' t h e a't e r s"-ve vö f.f en tli cht.- Däs'abgeschrirbe'Ne Kapitel' aus Jean Paul hat Kulkai,Der Gott des Lachens" betitelt und w'l v ol l e m Namen gezeichnet. Diesen unerhörten Diebstahl stellt Krpus durch Gegenüberstellung der. Jean Paulschen und Kulkaschen -Arbeiten, zweifellos.fest (übrigens - kann man sich dayon:- selbst überzeugen, wenn man das genannte Jeijtzi..Pa,ulscheMerk zur Hand nimmt).: . , - Kulka ist nunmehr der verdienten Verachtung und deist -Gelächter der Oeffentlichkeit ausgeliefert. . Friede seiner-Asche . .-..Die Redaktion der „Blätter des Burgtheaters"'möge aber in-Hinkunft bei Artikeln von „Neutönern" vorsichtiger sein. Wahle» iit die Handelskammer. , Der. Staatssekretär für.Händel und Gewerbe hat aus. Anlaß der Neuorganisation der Kammern für Handel, Gewerbe und Industrie mit dem Erlaß vom 23. Juni-1P20, Z.' 12:692,/IV/1'4, die-,Vornahme der Wahlen für die Kammer für Handel, Gewerbe und Indust-tie in Wien angeordnet. Die mit den: gleichen Erlaß heraüsgegebene Wahlordnung wird im LGBl. und im BdgBl. kundgemacht. Die wichtigsten Bestimmungen derselben sind folgende.° Die Kammer wird auf fünf Jahre gewählt, 'besteht aus einerr Handels-, einer Gewerbe- und einer Jndustriesektion mit je 28 Mitgliedern, ferner aus einer Finanz- und Verke'hrssektio« -mit >14 Mitgliedern. Je zwei Drittel der Mitglieder jeder Sektion müssen im Standort per Knnr::wr ch"n' af: r\ein. Die Wählberechtigten der i sich in Wählern - Mel ii. Innendekoration in (grösster Atfstvahl. Ktrr 'gcdtegene yyl - -- Erzeugnisse;. J. SPIRA lee, VIIJIMeriig, 1 d. 2 (Ecke Karl Schweighofergasset. B RiL>Li£l^T£SS PERLENundJUWCLEN 45 kauft teurer als Jeder Va@ö, Juweliet*, Graben 30 — II! Adresse beachten II! A 8 Ik.TI.r.LM'rDX, IPevlQn, Gold, Silber. Platin nnd Uhten kauft zu Höchstpreisen I Tätlich I Setter, 5Sga;rSf,.?»4J I ,rr- ,py, &3e£Me7b2ßa€&£42/ Tages- und Abend- FeriBn-KursB I., Fieischmarkt 15, 2. Stiege, Mezz. Eintritt täglich! Für Schüler und Erwachsene!. Für Knaben und Mädchen,Männer und Frauen! VnrfaprAfffimr zu ^len Schulprüfungen H) voruereullllg (Aufnahms-, Wiederholungs-, Privatistenprüfungen aller Klassen 1). B) Allgemeine Fortbildung SÄ**, allen Unterrichtsgegenständen. QnrorliAt* l^tl6 alten und neuen, spez. Deutsch, ^ptdUICU Englisch, Hebräisch, Französisch). Anmeldung und Auskunft nur I.,Fleischmarkt 15, 4—5 Uhr Die Leitung der Verein. Wr. Ueterrlclilsim. »» Dr. Goldberger. ’e cms glatt und. gemust&lz NUR GEGEN VORWEISUNG DES INSERATES KI90 mENUMTMSTUT a, Panama, GüardihQte nnd allerhand Hot- J.'ih&sbsöSl " reparatnren werden n ach neneater Mode prompt and billigst modemieiert ~ XVIII., Wfthring’or Gürtel 21 nnd VII., aZarlahllferntrasas 86 * Persoualnachricht. Herr Dp. Sanel Beer, Frauen- und Kinderarzt, ist vom Urlaub zurückgekehrt und ordiniert wieder H., Praterstraye 25 a. * BegrLbuiffe am heutigen Tage: Zentralfriedhoi: 10 % Seruo Sophie, 30 Uhr 30 Mrnnten Angermrnn Fäuny. — Neuer Friedhof: 10 Uhr Baron G^za, 10 Uhr 40 Mrnnten Fischgrund Ignaz. ■-* Die Ernte. In ganz Oesterreich rst die.Enrte bereits so weit vorgeschritten, daß spätestenzu Ende dieser Monats die Embrmauntz des Getreides beendet sein wird. Im allgemeinen ist die Getreideernte m üartz Oesterreich in diesem Jahre' eine Must e r e rn.te gewesen. Zwar hat der Kunstdünger gefehlt, allein das Regenweiter und die überaus günstige Witterung in allen Jahreszeiten haben durch natürli^e Begünstigung das gutgemacht, was an künstlichen Hilfsmilteln nicht aufgewrndet werde» konnte. Auch mit der O. b st e r n t e sind die Landwirte in diesem Jahre ä n ß e r o r d e n 1 l i ch zufrieden. * DoLarpakete. Die Leitung des Amerikanischen HilsS-! uurhauses (Wien,!., Parkring S) teilt mst: Die Anweisungen ,u J'-r.ihitbaffte ruüllcn vor der UcberreichuvA des Schecks«s 25. Juli 1820 .ägfi der Rückseite vom Adressaten (Empfänger) eigenhändig fertiqt sein. Ferner ist eine Legitimation (Hcimatschein zu«' spiel) bei der Uebrrrrichung des Scheckvorznweisen. * Kinder ans der Schweiz. Donnerstag den 29. d. 2 Uhr nachmittaaö, kommen am Westbahnhof iene Kinder welche mit dem 18. St. Galler-Kinderrüg am 31. Mai durch d> städtische Jugendamt in die Schweiz abgegangen sind. Die Slt«> werden gebeten, ihre Kinder vom Bahnhof abzuhole».,: , *» 0 Die Einreise nach Salzburg. AnS 6 a l z b u ri wird gemeldet: In Abänderung der bisherigen Bestimmnngr« bat die Salzburger Landesregierung mehreren Gemeinde« die (Sp mächtigung erteilt, im Namen der LandeSregiernng Aufenthalts«; bewilligungen zu erteilen. Es sind demnach m Hinkunst Gesuche um Bewilligung rum Aufenthalt in den Gemeinden St. Gilge^ Strobl und Fuscht im volitischen Bezirk Salzburg bei der betreffenden Genieindevorstehuilg und Gesuche um Bewilligung zm» Aufenthalt in den Gemeinden Zell am See, Bruckberg «ch Thumersbach im politischen Bezirk Zell am See bei der Markbgemeindevorstehnng Zell am See einzubringru. Ick übrigen bleib« die bisher getroffenen Anordnungen aufrecht. \ * Fortbildungskurse der Aerztegrupye des Pala« stiua-Amter. Die Aerztegrnppe eröffnet in der nächsten Zeit eines Fortbildung.sknrs für ihre Mitglieder üftei .AuSgewäblie Kapitel aus der Klinik und Laboratorin« der internen Medizrtt". Der Kurs ist n n e « t g e l t l i ch. Mit« alreder der Palästina-Sektion des Akademischen Berewes jstdischg Mediziner könne» an dem Kurse teilnehmen. «en« sie vom Pr» stdmm ihrer Sektion vorgeschlagrn werden. Anmeldungen schriftlich an die Aerztegruppe der Palästina-Amtes, Wien, ll., ZirkuSgaffe 3^ * Berhaftung eines Schweizer Kaufmannes. Ueüer telegraphisches Ersuchen d« Wiener Polizei wurde in einem Jschler Hotel der Schweizer Kaufmann Emrl Dürft verhaftet. der beschuldigt ist, eine Firma um 900.000 Krone« betrogen zu Halen. - Dürft hatte in dem Höre! eine Zeche« von über 1000 Kronen gemacht, in seinem Besitz ttnxi&eg aber nur 2tt Krsnen Bargeld vorgefunden. $ * „Juden bekommen nichts." Ern Leser in der Slowakei schreibt uns: Der Beamte Franttsek Snizek, gebürtig « Gutbenberg (oder Umgebung), ist im Stuhlrichteranrt in HölicS Rechnungsführer. Ich ging im Namen meinere Mutter in Am gelegenheit des gestempelten Geldes zu diesem Beamten — ist sein Ressort — behufs Urgenz unseres Gesuches, um Rüch« stellung des Geldes, nachdem alle Leute den Betrag 1000 Kronen zurückerhalten haben, ich abere nicht. Ich ihn vor drei Zeugen, ob das Gesuch hier liege,-woraus er meinem Namen fragte. Diesen sagte ich ihm. »Jude er mich. Als ich dies bejahte, sagte er: „Jrwen bekomrnen Geld nicht." * An alle Heimkehrer! Wir werden um AusnahWe . der Zeilen ersucht: Von einer verzweifelten Mutter,' dererg richs Alfred Garhofer des- FeftungsarttllerieregimentS Nr. welcher im Jahre 1919 (Mai), -im Kriegsgefangener Pemiczowska in Rußland interniert war und von dem sei jedwede Nachricht fehlt, sowie ihres zweiten Sohnes, Ko' Karl Garhofer des Landwehvinfanterieregtmentes Nr. welcher schon seit 1916 vermißt ist (letzte Feldpost Nr. 100)j gütigst Mitteilung an die Mutter Marie Garhofer, 10. Bezir' Humboldtgasfe 4, gelangen zu lasten. Spesen werden ' vergütet. . ‘ * Darcksag»»-. 32 Chaluzim, welche aus Galizien Palästina fahren, rnlsandte« Herrn Josef Abend in «ns« Redaktion,, um de» tschechischen Babnvorsteher» S ch l o b e r g e r und D e m i l im Bahnhof O d e r b e r - öffentlich Dank für de» freundlichen Empfang nnd die znoorkommmds Behandlung während ihremehrstündige» Aufenthaltein Ode« berg zu sagen. Das liebenswürdige Entgegenkommen beider Beamten unterschied sich, wie die Cbaluziwgruppe hervorhob^ wohltuend von dem Verhalten der polnischen Beamten im Bahao Hof Oswieei», welches vo« Chikane jeder Art ersüllt war. -4 Wir geben dieser Danksagung umso lieber Raum als wir darach Hinweisen wollen, daß eauch bei «nS Beamte gibt, welche diese Att, ihren Dienst zu versehen, den in Wien so vrrpt tschechischen Beamten ei« wenig abgucken könnten. * Die GetzaltSfrage der palästiusnstscher Le Bei den letzten Sitzungen des Waad hachchuch in Zeri wurde die folgende Gehaltsskala sstr angtnvmmen: 1. Kindergärtnerinnen e'm Probejahs für 10 Pfund monatlich, spater 12 Pfund monatlich. 2. 8 o l k De schnllehrerzwei Probejahre 10 Pfund monatlich, spätes 15 Pfund für 30 WochcustundLN. 3. Akademisch gebildete Lehrer zwei Probejahre zu 1b «äs 18 Pfund, später 22'/- Pfund für 24 Wochenstunden. I * Ein jübifcheS Oberghmnasium mit OeffentlichkettSreiA in Budapest. Wie aus Budapest gemeldet wird, hat detz Minister für Kultus und Unwrrrcht sowohl dem jüdisches Oberghmnasium als auch dam jüdischen Oberghmnasimn füll Mädchen^ für das Schuljahr 1919—1920 das Oeffentlich< keitsrecht erteilt. Beide Gymnasien werden aus den Er< trägnistcn mehrerer Stiftungen erhalten, die zum größte«! Teile noch vor dem Kriege errichtet wurden. Beide Jnstituth wurden nach Etablierung des Weißen Terrors und Bev, tre.ibung der jüdischen Schüler aus de«! Mittelschulen zunächst mit je einer Klaffe eröffnet. Trotz wiederholten Ansuchens seitens Kuratoriums haben die bisherigen Negierungen beiden jüdp< schen Gymnasien, die überaus starken Zuspruch haben, daSf Oeffentlichkeitsrecht verweigert, wodurch die Schüler diese» Anstalten gezwungen gewesen wären, vor dem Lehrkörpe» der jetzt durchaus anttsemitisch orientierten staatlichen Ghmna^ sten sich von dorneherein aussichtslosen Prüfungen zu unter«, werfen. Durch die, wenn auch sehr spät erfolgte Bewilligung des Oeffentlichkeitsrechtes sind die jüdischen Schüler wenigstenfür dieses Jahr vor Erniedrigungen bewahrt. Im kommende«! Schuljahr beginnt der Bittgang von neuem für die zwoittz Klaffe. * Ein intereffanter Brauch der römischen ParlamenlÄ l'erichtorstatter. „Corriere della Sera" berichtet aus Rom4 Die römischen Parlamentsberichterstatter haben Heuer wieder^ einer alten, durch den Krieg unterbrochenen Sitte folgend, den Präsidenten der Kammer zur heißen Sommerszeit mit! einem von Künstlerhand bemalten Fächer beehrt. Diesmal wurde das finnige Geschenk von Montan: illustriert. Die; Zeichnung auf dem Fächer stellt den gegenwärtigen Kamme»! vräsidrnten in Knabenkleidern dar, umgeben von „Spiele kameraden", die gleichfalls gelungene Karikaturen delj ..schlimmen Buben" der einzelnen Parteien darftellen. * Da«Gerverbesörderu»8»amt des Jüdischen National rateS, II., ^aborsitoße 20 a (Tel. 41-6-80), hat im Ärhmui seiuer Bestrebungen zur beruflichen Umschichtung der Inden 8 der-Richtung der Zuiührung derselben zur manucll-produktivest Arbeit einen Arbeitsnachweis für jüdische Arbeit« errichtet. Alle Juden werden dringend ersucht, die Intentionen dieseß Amtes dadurch zu unterstützen, daß sie sich bei Bedarf an Arbeits-« kratten irgendwelcher Art an diesen Arbeitsnachweis wenden, « besten Evidenz Prosessiomsten, Hilfsmbeitcr, Lchilinae aller Art! töaus- und Bureauversonal usw. vertrktrn sind. ' \