Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 534 (18.7.1920)
- Date
- 1920-07-18
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 Wien. Sonntag r.i!;,ufü firr.it, ist für &'« -etn’efiten nitö für bü- Masse in ei-ftcc Linie bet Beweggrund zur sportlichen Betätigung. Nicht auf den Verstand der Jugend, mit Hessen Hilfe sie nach einer Folge logischer Gedanken von der Nützlichkeit der Leibesübuvg die Ueberzeugung gewinnt, wirkt die Werbekraft des ' Sportes. Die Betätigung des Verstandes ist bei der sportausübenden Jugend fast immer eine sekundäre Erscheinung. Sie dient? dann zur eigenen Beruhigung und der Abwehr gegen sportfeindliche Angriffe. Der Sport ersaßt primär die Ursprünglichsten Triebe der Jugend. Er selbst wird ' zur Leidenschaft. Darin liegt seine nicht zu verkennende Gefahr. Der Sport hat die Kraft, die Jugend und auch das Alter vollkommen auszufüllen und dadurch die Menschen geistig einseitig zu machen. Dieser.Gefahr müssen die jüdischen Vereine begegnen, um an der ihnen anvertrauten Jugend nicht Schaden zu stiften. Ein ursprünglicher Trieb des Menschen ist der ' Kampf. Der den Lebewesen von der Natur mitgegebene Ansporn, immer und überall den möglichst besten' Platz zu erlangen, ließ inr Menschen das Kampfmöment erstehen. Leidenschaft und Vergnügen findet im sportlichen Wettbewerbe, wo Sieger und Besiegte gibt, dir weitestgehenden. Zugeständnisse. Ein eminenter Wert des Sports liegt darin, daß der natürliche- Ehrgeiz des Menschen in gesunde Bahnen gelenkt wird. Ein wahrer Sportsmann must auch im Leben ein Gentleman sein. Eine erzieherische Tal von nicht abzuschätzender Bedeutung ist darin zu finden, wenn ein Einzelner oder eine Gemeinschaft junger Leute, die nach bingebungsvollster Vorbereitung,. trotz Anspannung aller Sinne und düs ganzen Körpers und trotz der größtmöglichen Willenskonzentration nicht den ersehnten Erfolg sehen, dem Gegner den Sieg nicht mißgönnen und ihm uneingeschränkte Slnnleuntmjg. rollen. Elf Jahre haben die Fußballer der Hakoah gearbeitet und gekämpft, um die Erstklassigkeit im heimischen Fußballsporte zu erringen. Heuer waren ihr« Bemühungen vom endgültigen Erfolg begleitet. Sie schritten von Sieg zu Sieg. Ihr unbeugsamer Wille, angespornt von gesundem nationalen Ehrgeiz, fand: die verdiente und langersehnte^ Befriedigung. Sie? waren >ich dessen bewußt, das; sie die Exponenten eines Volkes sind, das sich in jeder Beziehungdie. vorurteilsfreie Anerkennung erst erkämpfen muß. Mit den Fußballern freuen sich heute tausende Volksgenossen des In- und Auslandes. Diesen Kämpfern der Hakoah gebührt das Verdienst, wieder eine klaffende Bresche in den starken Wall von Mißgunst, der das jüdische Volk umgibt, geschlagen zu haben. M. Von den olympischen Spiele» in Antwerpen. Dem ersten Abschnitt der olympischen Spiele in Antwerpen,, drr den Schlittschnhwettkämpfen Vorbehalten war »nd im April, vor sich ßtnf>, ist jetzt die Olhmpuregalta bei Ostende gefolgt, wobei von den nordischen Landern besonders Nyrwegrn stark vertreten ist, nämlich mit nicht weniger - als elf Segelbooten in sämtlichen internationalen Klasse«. Schweden wird in Antwerpen, wir aus der eben adgehaltenrn großen Versammlung der schwedischen olympischen Komitees hervürgeht, durch etwa 300 Sportleute und Leiter vertreten fein. Von Frankreich kommen 350 «nd von Amerika 320 Wetlkampftrilnehmcr. Zur Entsendung von Eportleuten aus verschiedenen SportzweigtU sollen von her schwedischen Sportleitung Beiträge bewilligt werden. Im August finden unter anderem die Wettkampfe im Stadion im Bogenschießen, Radfahren, allgemeinen Sport, Ringen, Boxen, Faßball, modernen Füufkampf, Turne«, statt. Länderwettkampf Deutschland—Finnland. Der von den Svortvecbänden der, Schwimmer, Ringer, Leichtathleten und Fußballer auf Veranlassung Finnlands in- Aussicht genommene LänderwettküMpf ist nunmehr gesichert, nach-- dem .auch die finnische Regierung ihr Einverständnisdazu «N8rt bar. Die Kämpfe werden wahrscheinlich im Anschluß an die »lympischen Spiele m Antwerpen am 2b. und 28. August im Grnnewald-Stadion zu Berlin zum Austrag kommen. Seitens., d« in Frage kommenden deutschen Sportverbände sollen die' besten Kräfte auS dem Reiche zwammengezogen werden, um den Gästen auch eine wirklich gute Koukurrenentgegenstellen zu können. Das Vorgehen Finnlands ist als Demonstration gegen den Ausschluß der Deutschen von den olympischen Spielen zu betrachten. , Die Teuuis-Wcttmeisterschasten. Die diesjährigen Weltmeisterschaften zu Wimbledon, die unter beispielloser Anteilnahme vor sich gingen, endete mit bemerkenswerten Ergebnissen. Die Engländer wurden fast auf allen Linien geschlagen. Die Sensation war das Auftreten einer, neuen Größe aus Amerika, Tilde», der, nachdenr er eine Reihe der berühmtesten Spieler testegt hatte, in der Challenge Round der Herrenmeisterschaft auch den Verteidiger Patterson glatt zu schlagen vermochte. Wie «lle großen Entscheidungen brachte auch diese eine Enltäuschung und der Sport stand nicht auf der Höhe der vvrbergegattgrnen Kämpfe. Freilich litt Patte»sott an einer Knieverletzung, - trr ihn a« der Entfaltung feines vollen Könnens hinderte. Die .Damen-Mristerfchatt gewann die junge Französin Mlle. Lenglen, die de« Titel schon 1919 errungen batte und nun erfolgreich verteidigte. Ihre Gegnerin in der Challenge Round war Mrs. Lambert- Chambres, eine alternde Größe, die dem jugendlichen Feuer der Französin nicht gewachjen war und verhältnismäßig leicht, geschlagen wurde. Anch in den übripm Meisterschaften schnitten die Engländer schleckt ab. ,DmS. Herrcst-Doppel gewann daS Amerika«,fche Paar Garland—Williams nach scharfem Kampf «egen Kingscote—Parke, wogegen »m G »mischten Doppel Patterm—Mlle. Lenglen über Lycett—Miß.Ryan triumphierten. Ein jüdischer Sportverein in Karlsbad. Bor ungefähr zwei Monaten wurde in Karlsbad rin jüdischer Sportverein gegründet, der bereits eine sehr lebhafte Tätigkeit entwickelt. Der ißmin hat vorläufig Sektionen Utr Fußball und Leichtathletik, di« sich auf dem Sportplätze des S. C. Rapid betätige». Pepi Sticker» der bekannte Schwimmer der W. A. &, ’tft «ach Prag übrrsiedelt, wo er dem S. C. Hagibor beigetrrten Wiener MsrgenßeitnnA ist. Sticker siewinm in der Vorwoche die böhmische Meisterschaft über 50,m in 31.i Selmiden. Leopold Pollatschekr, rin tüchtiger Spieler des Nußdorfer A. C. ist der Hakoah beigetrrten, für d»e er in der ersten Mannschaft tätig sein wird. Pollatschek, der bereits frei gegeben wuide, wird die Dentschlandreise mitmachen. Sportklub Moriah. Heute, 3 Uhr nachmittags, tragt Moriah l. «nd H. kombiniert cm Match gegen Athen U auf dem Krieaurr Play aus. P.M.ROHATYN ifil I Maria Thereslenstrasse 10-Telephon20-363 I | Durchführung aller bankgeschäftlichen Transaktionen, 9 9 Zahlungen auf alle Plätze des Auslandes 9 9 kulantest und raschest 9 9 Erteilung von Warenkrediten 9 fij Separate Abteilung für Polen B 9 Korrespondent der Bndustrlebank Warschau | 9 Besorgung sowohl brieflicher als telegraphischer Ueber- |9 9 Weisungen ■ Einziehung von Aussenständen etc. |B BANK- UND WECHSELSTUBE KUNSTADT Besorgung aller bankgescliäftlichen Transaktionen zu kulantesten Bedingungen. 3075 Telephon 18298 u. 21922 Der Volkswirt. Eine Krone --- 3.75 Centimes Geld. Gestern notierte in Zürich: die österreichische Krone Geld.... 3 75 ( 3.70 am 16. Juli dre ksterr. gestempelte Krone Geld. . 3.90 ( 3.80 am 16: Juli) die tschechische Krone . . . . . . . 12 60 12 40 am 16. Iul>) die Mark ........... 14.75 14.75 am 16. IM Agram .i . . . . . 8.75 9.— am 16. Juli' Warschau ........... . 3.35 . 8.40 am 16. IM Budapest ............ 3.55 ( 8.55 am 16. Jul,) Das Kriegsanleihegesetz in der tschechoslowakischen Republik. Von unserem Vrünner L. 8. Berichterstatter. Bekanntlich wurde der Regierungsentwurs, ' detreffend die Entschädigung der Eigentümev pan Schuldverschreibungen österreichischer und ungarischer Kriegs« anleihe sowie der vierten Staatsanleihe der tschechoslowakischen Republik von den beiden Häusern des Parlaments genehmigt und dem Präsidenten zur Sank-, tiott vorgelsgt. Nunmehr hat sich dieser bei seiner Entscheidung nicht von den nüchternen Erwägungen eines Kaufmannes leiten lassen, sondern den von blindem Chauvinismus getragenen Anschauungen seiner Konnationalen Folge gegeben und dem Gesetze die Sanktion erteilt. Bor allem war nochmals sestzust-ellen» daß die Einlösungsfrage, wie ja von gewissen tschechischen Parteien in der Debatte selbst zügegeben wurde, nicht nur vom rein nationalen Standpunkt zw lösen sei, sondern vielmehr eine die gesamte Volkswirtschaft betreffende Frage bedeute. Wenn auch von beiden nationalen Lagern die Bestimmungen des Entwurfes als Hwer und drückend empfunden und deshalb mit Recht bemängeltwurden, muß auch hervorgehoben werden, daß vom objektiv Urteilenden dem Gesetzgewisse Vorzüge nicht ab gesprochen werden können. Als eine Mit MÄlichev Hand gewählte Verfüguilg ist bis vom Gesetz geschaffsene Zw eite Nun g in sogenannte privilegierte und nt cht pr ivilegier te Personen anzuseyen. Zu den erstrren gehören die Regulativsparkassen, Kontribiltionsfonds-Borschußkassen, gewisse landwirtschaftliche Vorschußkassen-, -ferner Sozialversicherungsinstitute, Klrchensonbe und andere gemeinnützige Institutionen. Diese , vom Gesetze privilegierten Personen zahlen 100 Kronen Nom. Kriegsanleihe sowie .78 tschechische Kronen bar' ein und erhalten dagegen 75 tschechische Kronen Nom. in -Schuldverschreibungen der neuen sünfprozentigen Anleihe sowie 75 tschechische Kronen Nom. in 'Schuldverschreibungen der neuen sechspvozentigen Anleihe. Letztere find innsrhalb 45 Jahren, begitmenb vom Jahre 1935, verlosbar. D-er Zinsfuß der anfänglich mit 5 Prozent verzinslichen Anleihe ermäßigt sich nach fünf Jahren auf 41/3 . Prozent und nach weiteren zehn Jahren auf 4 Prozent. Es verzinst sich" somit daß in die Kriegsanleihe ursprünglich unter Zugrundelegung eines Erwerbs-, beziehungsweise Zeichnungspreises von 95 Kronen investierte Kapital in Verbindung mit dein neuen an den ischecho-slowakischen Staat zur Einzahlung. gelangenden Restbetrag mit 4'853 Prozent, , welche Rentabilität' sich naturgentäß mit der Erniedrigung des Zinsfußes verhältnismäßig herabsetzt. : Für.»die- -iw diese Gruppe fallenden Sozialver siche-, rungen ist diese/Lösung dev Krtegsanleihefrage durchaus nicht ungünstig. Dadurch, daß nämlich: die . Neue >An^ leihe bis. zu..Prozent neuerlich/ lombarhfghig ist, wirb das zur Aufbringung notwendige Barkapital auf eine, verhältnismäßig kleine... Summe, vermindert, -Der Einspruch, baß'etwa die Liquidität der .Geldmittel diäfev Anstalten dadurch leiden könnte, ist als uNstichhältig von der Hand zu weisen, nachdem diese Institute das zur Konvertierung notwendige Barkapital erwiesenermaßen ausbringen können und der Fall, daß unvorhrr- 18. Iulk ISA) . Rr. 834" gesehen große Ansprüche an sie gestellt werden, kaunk eintvewn kann. . . Anders stehen unsere Sparkassen der Einlösungs-i frage gegenüber.' Wie bekannt, stoffen diesen Geld« instituten in den Jahren 1918 und*1919 kolossale Be-j träge als Einlagen von Privaten und auch seitens.de» Industrie zu. Diese Gelder wurden damals, da sich infolge des allgemein herrschenden Geldüberflusses keines andere Verwendung fand, zum großen Teil in Efsokteitz. ausländischer Emiisionsinstitute (Deutschöstexreich) over in Eisenbahnschuldverschreibungen solcher Eisendahnech angelegt, deren Netz hauptsächlich über die Gebiete des tschecho-slowakiscben Republik führen, welche Papiers natürlich heute infolge der geringeren Wertung des Währung der übrigen Nationalstaaten im Werfe beträcht-i lich gesunken sind. Ein großer Teil der damals den Sparkassen zur Verfügung gestellten Geldmittel mußber auch brach in den Kassen der Institute liegen bleiben. Diese Kajsenbestände wurden nun durch die im Februar vorigen Jahres vorgenommene unselige Abstempelung der in der Tschecho-Slowakei im Umlauf befindlichen Noten der Oesterreichisch-ungarischen Bank und die damit', verbundene Zurückhaltung von 50 Prozent auf die'Hälfte^ vermindert. Die Geldeinlagen dagegen blieben "bis heut^ bis 15 Prozent, beziehungsweise je nach ihrer .Höhe bis 30 Prozent, für den Staat gesperrt. So machte sichj denn bei. diesen Anstalten eine immer drückendere Geldknappheit bemerkbar, die in den heutigen Tagen ihrew Höhepunkt, erreicht hat. Schon früher sah sich daheS t'ie-Regierung veranlaßt, ein Moratorium für Banken, und Sparkassen zu erlassen, das wohl in erster LiniS für die Institute der Slowakei gedacht war, schließlich, aber, auch, wenii auch nur beschränkt, von den übrigen!' Anstalten in Anspruch ge.wminen wurde. Selbstverständlich wurden während der Kriegszeit die 'Spar-! kassengelder zum größten Teil leider auch über richtige Maß hinaus in Kriegsanleihe angelegt, welches Umstand* die Anstalten heute womöglich noch schwerer belastet, als es die in späterem Zeitpunkt erworbenen, ausländischen Wertpapiere tun. 1 Nach diesen Ausführungen ist nun leicht zu begreifen, daß die Aufbringung des. Bankkapitals, daÄ zur Wiederbelebung des in die Kriegsanleihe investierten! Geltes notwendig sein wird, bei den Sparkassen au^ schwer zu überwindende Hindernisse stoßen wird. Die.: Lage gestaltet sich umso schwieriger, wenn man sich vov. Äugen hält, daß der Großteil her Bevölkerung naH den letzten unglückseligen^ Raschinschen Experimenten dass Vertrauen iw die Finanzpolitik des Staates verloren,. hat und.nun fürchtet, daß seine den Sparkassen rnver-1 ärauten-Gelder zur Zeichnung der neuen Anleihe, tpepder^i verwendet werden, Deshalb werden in der letzten Zeip von den- Einlegern dieser Anstalten unausgesetzt großes Beträge abgehoben, und es vermindert sich der Einlagen-! stand der Sparkassen von Tag zu Tag zusehends. Sollte;^ diese wohl nicht ganz unbegründete Besorgnis des Pn-> blikums, die jedoch im Hinblick auf die wiederholt vom Finanzminister und fänttlichen führenden Staatspersonen gegebenen beruhigenden Erklärungen widerlegt erscheint,^ noch längeoe Zeit andauern, fa kann dies zu einer Be-l drängnis dieser Anstalten führen. Jedenfalls zeigt, eö sich deutlich, daß die ländliche Bevölkerung, dereW Vertrauen erworben zü haben sich selten eine Finanz-' Politik rühmen.darf, durch dieses Beispiel davon ab-j gebracht wird, sich jemals an staatlichen Finanztrans«! aktionen zu beteiligen, wie sie es ja bei der Zeichnung der Kriegsanleihe wirklich getan hat. Es ist mit Sicher-, heit anznn-rhinen, daß diese Gelder wie ehedem wieder-, im Strumpfe werden verwahrt bleiben und daher der Volkswirtschaft entzogen werden. " S Auch der städtische Einleger behebk heute sei« Geld, wird aber hoffentlich seinen Sparpfennig wieder! vertrauensvoll der Sparkasse zur Verfügung stellen.! Und.er wird recht daran tun. Dänk.der tüchtigen Leitung! unserer Sparkassen waren diese ja stets auf die Liquidität! ihrer Geibmittel besonders bedacht und es werden beshälm diese Institute poch in die Lage versetzt werden, sich a« der Konbertierüng der Anleihe zu beteiligen, und bas! umsomehr, als ihnen wegen Geldknappheit die ratenweise Zuzählung aüf die neue Anleihe gestattet wirdi^ Schon deshalb sind die Befürchtungen der Einleger ziem*! lich unbegründet. Nichts wäre für den Einleger, selbst' von größerem Nachteil,, als wen» er gerade im jetzigen!, Zeitpunkt der Sparkasse sein Geld entziehen würde,j wo diese das Geld im Anteresse döS Einlegers, am! meisten benötigt. ......;| Ungünstiger freilich gestaltet sich die Einlösung dev! 5kriegsanl«sihsn;fiU die sogenannten nichtprivilegierte» Personen. Diese erlegen '10V Kronen.Nom. österreichisch-, ungarischer Kriegsanleihe sowie!7ö tschechische Kronen bar Und erhalten dagegen 75 tschechische Kronen Nom« drei-Linhalbprozentige. unverlosbare Rentenobligatione»,. die bei der Notenbank nicht lombardfähig sind, sowie j75 - tschechische. Kronen Nvtzt. . fünseinhalbprozentiga Ächuldperschvtzibun'gen -ohne Beeinträchtigung des staat-i sichest-R'schtes auf Konversion. Letztere sind in 4ä.Jahvm< Und i War. chom» .Jahre .1936 an-p'rrwHar.. Nach!l5'.Jahren ermäßigt sich die Verzinsung her anfangs! ,6Va Prozent-Anleihe aus ß Prozent. Es verzinst sich somit das'in KriegbansEihe inveftievte Kapital zuzüglich des neu /züsirschießWM BankkapitaH üütpr AugrüstdelleMtg- E.sisteß Erjverbs'-,' ^sMztnstöjb^ise. KichMngS-j Preises Äx Äri<!gSanileihe^von ßÜ. tschechische Kronen ttttig 4^08 Prozent, welche Rentabilität natürlich mit bzt\ Ermäßigung Aes Zinsfußes der einen Anleihe abnimmt^ Die Lage Vieser Gruppe von KrwgSauleihebesitzern^ die den weitaus größten Teil der Bevölkerung