Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-07-18 · Heft 534 (18.7.1920) · p. Seite 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 534 (18.7.1920)
Date
1920-07-18
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979612--04723-2990497
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

9te»’63f. Wim, Sonntag . Wiener MorgenzeitrmK _ IS. AuK 1S2S «3«f* hirbeigesührt. So ist denn auch die kleine Auswahl von Ueber- ^ragrmgen ans dem Sohar, der Bibelldrr Kabbalah sozusagen, welche Farikew S e i d m a n n im „Weltverlag" herausgegebeu bat, auf das wamste zu begrüßend Nur wenige Stücke sind es, tiefstnneg und schön, zugleich, in,dem.schlichten und doch wundersam beschwingten Pathos, welches der Sprache unll der Bildsymbolik des Sohar eignet. Der Ueberselzer hat sich'treu au den Originaltext gehalten. Den Geist dieser Stücke, von denen jedes seine Eigenart und seine spezielle Tiefe hat, zu charakterisieren, verbietet sich in diesem Mgeu Rahmen von selbst, und sei diesbezüglich auf'meme eingehendere Darstellung der Lehre des Sohar überhaupt verwiesen. Die^HluMhttnng des Büchleins ist würdig und vor allem liebevoll. Ernst Müller. Dr. Sims» Rubin: Das tatmu.dischc Recht. I. Abteilung: spersoneurecht. I. Buch: Die Sklaverei. Ein ^Beitrag.zur'Lehre von den Menschenrechten im Judentum. Kibut-Verlag 1920. .Es ist eine sehr bedauerliche — wenn auch historisch erklärliche — Tatsache, daß in der judaistischen Wissenschaft allzu Viele/Theologen tätig sind. Darunter hätte' vielleicht meiste«' '.die..jüdische Rechtswissenschaft zu leiden gehabt, belin.pur 1)er juristisch und rcchtshistorisch geschulte Gelehrte M^imständtz, wirklich in diese Materie eüizubringen und den ^köff'.restlos ztz beherrschen.. Mit-großer. Genugtuung ist es bah^r zn begrüßen, "daß Dr. S. Rubin,, ein gründlicher Kenner der jüdischen und römischen Rechtswissenschaft, den Versuch unternimmt, das talmudische Recht aus den verschiedenen Stufen seiner Entwicklung darzustellen, und es' stets mit dem hochentwickelten und in der .'Genauigkeit seiner Terminologie unerreichten.römischer! ..Recht z« vergleichen. Der''Verfasser behandelt, zuerst die Frage, wie näch talmudischenk Recht jemand Sklaven erwerben kann, bespricht bann eingehend die Stellung des Sklaven, als Rechtssubjekt, als Rechtsobjekt. und als Religionsgeuosse. -Im. letzten Kapitel, das die Förinen der Sklavenfreilafsimg behandelt, kommt her, .Autox zu durchaus neuen Resultaten und führt de« für FaEßelehrte interessanten Nachweis, 'daß das talnmdiMe Recht xind'maüuinLssiu per testmnentum nicht kennt, sonHrn nur pine^.manumissioper. epistolam (durch Frcilassu.ngHrief) oder eine fideieommissariä libertas. Dr.. Rubt«-,tveis^'del,. dieser Gelegenheit auch aus die interessante Tatsache hin,) daß der Talmüdlehrer' R. Jochanan einen Lehrsatz . 'des römischen Juristen-Ulptan über die fidejoyinmissäria libertas. w örtanMrt^. und' zur Diskussion bringt. . 7— Vorliegende Mist est^üre sehr gute Einführung in das' Studium jüdischer Rechtswissenschaft und auch für ialmudunkimdige Juristen sehr'^brauchliar, da alle angeführten Textstellen mft guter Uebersetzung. versehet! sind.. Dr. ^Rubins Arbeit ist eine sehr/wertvolle Bereicherung der jüdischen. Rechtsliteratur und man. Möchte.nur wünschen, daß 'die weiteren. Arbeiten des igeftWe« .Autors, nicht,so sernliegekche Md unaktuelle. Rechts- : pM^en'.WänbLtn mögen.. Dft. jüdischen Friedensgerichte in j Ere^Lsräel benötigen.keine Darstellung ' des SklaveurechteZ, i sondern eine eingehende, wissenschaftliche Bearbeitung des jübi- .-!scheu Privatrechfts. . . Paul Josef Diamant. Ostjndische Liebeslieder. Uebertragungen jiddischer Bolks- : dichtuntz von Ludwig S t r a u ß. (Die Weltbücher, Bd. 20/21).! Welt-Verlag, Berlin. /:'Das jüdische Volkslied ist erst seit kurzer Zeit Gegenstand' ider Ausmerlsamkeit, was ihm übrigens vielfach nicht gut bekommen 'ist. .Besonders wenn es galt, dem deutschsprachigen jüdischen iPublckum jüdische Volkslieder zu vermitteln, wurde in der texjllchm und.in -der musikalischen Uebertragung viel gesündigt. Das iSchlimmste hat wohl Berlin auf diesem Gebiete geleistet. .Gerade dort ist nun in den letzten Jahren in erfreulicher Weise von ein paar jüdischen Menschen Verständnis für eine wirklich dem jüdischen Gerste und den Anforderungen künstlerischen Geschmackes entsprechende Uebermittlung dieses Volksgutes eristandm. Viel hat die Kritik, welche Fritz Mordechai K a u f- Mau u a» den bisherigen Leistungen dieser Art geübt hat und ber Kampf,, den er besonders für die Wahrung der jSdrsch-musikali"!sche«. Eigenart geführt hat, dazu beigetragen. den Bode» für wertbolle Uebertragung der jüdischen Volksdichtung aufuahmSfähig zu machen: NM hat der Welt-Verlag eine llebertragnng 'ostjüdischer Liebeslieder von Ludwig Strauß herauSgrgebeu, welche überaus glücklich den eigenartigen Ton der jüdischen Volkssprache mit der Weise des deutschen Volksliedes zu Herbinden weiß Md dabei doch die Dichtungen so nachschafft, daß sie eigenes Lebe» atme». Die Auswahl, nach keinerlei Sammel- und Beispielgestchtspnnkt, sondern rein «ach dem künstlerischen Empfinden des RachdichterS getroffen, bringt einige lyrische Liedperlen, wie: ^Schwarze Kirschen pflücken wir, Rote lassen wir strh'n. Schöne Knaben nehmen wir, Häßliche lasten wir grh'n". Die Liebeslieder im' jüdischen VolkSidivm sind so ziemlich bas jüngste Gut jüdischer Volksdichtung; ihre Stoffe haben vielfach schon die moderne Problematik; die in dev" letzten Jahrzehnten stark fühlbar gewordene soziale Unsicherheit der jüdischen Frau des Ostens hat vielfach in diesen Liedern ihren Niederschlag gesunden. Am reichsten und reinsten ist das. jüdische Volkslied iu den volksreligiösen Stoffen. Sie harren guter Uebertragung. Ludwig. S trau ß' feines jüdisch-dichterisches' Nachempfinde» könnte auch hier Gutes, Eigenartiges gebenwie eS in dem vorliegenden Bändchen geschehen ist, dem der Verlag durch Menachem Birnbäume« schönes, geschmackvoller Gewand geben ließ. : Berichtigung. Iu de« Buchbesprechungen der vorige» Sonntagnummer habe» sich einige sränstörmde Druckfehler em-> geschlichen. So hat es in der vorletzte» Zeile „der BesprechnNg des Büches von Kl 0 tz k in z« heißen: „des Philosophen" statt: „der Philosophen", in der Besprechung der Dramen von Perez (7. Zeile, von unten): „Gesetzeszwang" statt „Gotteszwang", «uv der Nachsatz „nach Birnbaum" hat gänzlich , zu entfallen. Und schließlich hat es in der Notitz über das Buch Schclltnbnrgs (Zecke 4 von unten) „Urtrirbe" statt ^Umtriebe" zn heitze». Gerichtssaal. Anker falschem Verdachte. Vor einifler Zeit nahmen die Kümivalbcamlei! MoxFseischmann und Otto Glatter in der in der Liebtenauersiaffe 7 bestndlichen Wohnung Lxs Jakob Voborilles eine Hausdurchsuchung vor, . weil gegen ihn der Verdacht rege geworden war,, daß cr an den falschen Abstempelungen.tschechischer Banknoten beteiligt war. Die. Kriminalbeamten trafen>den Pohorillcs im Hausgang und er führte sie in die Wohnung, wo er .sogleich einen Kaftan auf den D wan warf,, sich darauf legte und dann nach Ansicht der Polizeiorgane ein Unwohlsein markierte. Die Polizeiorgaue nahmen den Kastan weg, in dem. sie fremde Valuten fanden, und beschlagnahmten alle vorfindlichrn Geldbeträge, fremde Valuten »nd den Schmuck, der nutBanknoten in einem Bettpolster verborgen war. Nach der Auffindung des Schmuckes, suchte die Ziehtochter de- PvhorilleS, Regina Leiser, die Agenten zn veranlaffen, ihr den Schmuck, der ihre Aussteuer bilde, gegen Zahlung von K 5000*50 überlaffen. was die Agenten ablehnten. Pohorilles selbst wollte die Beschlagnahme des Geldes vereiteln und versuchte, die'Polizeiorgaue zu bewegen, von der ganzen Amtshandlung Umgang zn nehme», wobei er meinte, sie sollten" bloß die Hälfte des Geldes nehmen .und die andeee Hälfte seiner Frau zurückgrben. Aus. dem Wege zur Polizei stellte er ihnen, neuerliche Anbote und noch im Wartezimmer der Polizei ließ er seine Versuchungen ertönen, die erfolglos blieben und nur den Erfolg hatten, daß er und Regina Leiser heute vor dem Bezirksgerichte Josesstadt vor dem Landesgerichsrat Dr. Steiner wegen versuchter Bestechung eines Amtsorgaus nach § 211 augellagt warrn.Wie sein Verteidiger Dr. Alfred Kramer heute feststrllte, war übrigens der Verdacht gegen den Augellagien wegen BalutaschwindelS und Beteiligung an de» falschen Abstempelungen vollkommen ungerechtfertigt und wurde Herr PohvrilleS nach seiner Vernehmung sofort «it Geld, Valuten und Schmuck wieder entlassen. Der Angeklagte, welcher Direktor eines Kreditvereines. in Brody ist, erklärte, daß er nicht Lberzmgt war, daß die Personen Polizeibeamte» seien, da sie sich ihm nicht als solche legitimiert hätten. Er habe anfangs sogar geglaubt, eS mit Schwindler« z» tun zu haben. Als Direktor eines Kreditvereines, wenn auch ans Brody, werdm Sir doch gewußt haben, daß ei» Pölizeiagent keine Käutivu nehme» Md einfach von einer Amtshandlung abstehen kann. Dr. Kramer sagte, daß der Angeklagte i« Bewußtsein, daß er nichts zu jürchten habe, eben die Unannehmlichkeiten der polizeilichen. Untersuchung vermeiden wollte Md deshalb glüchsam den Männer«, die er sogar rät Verdacht hatte, eine falsche Kommission z» sein, ein Trinkgeld anbot. Nach dnrchgeführten Beweisverfahren verurteilte btc Richter de» Angeklagten Jakob PvhorilleS wegen Uebertreräng nach 311, St.-G. zu d reibundert Kronen Geldstrafe, sprach jedoch die Angeklagte Regina Lei f e r s r e i. Einrücken sdev — Herrate«. Bor dem Margaretner Bezirksrichter Dr. Dittman.» hatte sich gestern der Fabrikant und reichSdeutsche Offizier Hermann Steiner gegen eine Ehrenbeleidignngsklage z« verantworten, welche seine Gattin Alice und sein Schwiegervater Ernst S ch 0 p k e, der ebenfalls der deutschen Armee als Offizier angehörte, gegen ihm eiugebracht hatte». Der Beschuldigte soll seiner Gattin ei» dirnenhasteS Benehmen vorgeworfen und sie beschuldigt habe«, ihr Ehrenwort gebrochm z» Hatzen. Außerdem soll er die Abschrift einer von ihm verfaßten Ehescheidungsklage einer Dame zugesmdet haben, in welcher der Angeklagte seiner Fra» sexuelle Exzeffe vorwirst und Herrn Schöpft beschuldigt, ihm, dem Beschuldigten, seine Tochter aufgezwMgen zu haben. Iu dem vom Richter verleseue« EhescheidungSakt wird ansgeführt, daß der Geklagte in der Mollardgaffe eine große Fabrik besitze. Sein jetziger Schwiegervater, Herr Schdple, sei Leiter der EythebMgSkommffsion für ReiHSdentsche in Wie» gewesen. Er, der Beschuldigte, habe, da er große Aufträge für HeereSlrefernugeu hatte «nd sein Einrücke« unter alle» Umständen (einen finanzielle» Ruin mit sich gebracht hätte, trat seine Enthebung angrsncht. Da sei Herr Schöpft erschienen, habe sich seine Fabrik angesehen «nd gesagt, Strräer könne nicht enthoben werden, da er nicht einmal verheiratet sei. Die ScheidMgMage suchte dm Nachweis zu - sichren, daß der Schöpft den Beschnldrgten «it Einladungen förmlich bestKnnte. Fast jeden Tag mußte er in Gesellschaft der hentigen Kläger dar Nachtmahl rä» Hause seines heutigen Schwiegervaters eränehme». Endlich «nßte er sich mit feiner jetzigm Fran verlobeu. Als die Verlobung in dm Zeitungen verlautbart war, so wird in der Ehescheidnng anSgeführt. habe der Beschuldigte von eine« Nachbarn der Herr« Schöpft, einem Dillenbesitzer in PötzleinSdorf, einen Brief bekommen, er möge sich bei ihn^eräfinden, damit er die moralischen Eigmfchaste« seiner Braut kennen lerne. Be^ dieser Gelegenheit habe er erfahre», daß seine Brimt im Garten ihres Vaters am hellm Tage mit ihre« Geliebt» wahre Liebes-, orgien feiere, die so skandalös seien, daß der Dillenbesitzer sein» Kindern verbot, beim Fmstrr hmausznsehr», wen« das Fränlein Alice i« Garten ihres BaterS sich aushalft. Zur Rede gestellt, habe die Braut dieS zugestanden. Der Geklagte habe 'sie schonen mtb die Verlobung nicht rückgängig mache» wollen. Er schloß mit seiner Braut emm Berftag, in welche« sie sich ehrenwörtlich verpflichtete, fttrze Zeit nach der Hochzeit in die Ehescheidung einzuwilligen. Da der Beschuldigte f»r alle diese Behauptungen dm Wahrheitsbeweis anbot, gab ihm der Richter eine Frist zur Dmchsühmug desselbm und vertagte södauu die Verhandlung. fmdenSie am leichtesten durch ein Stellengesuch im „Kleinen Anzeiger" der Wr. Morgenzeitung Sport. Wettschwimmen „Quer durch Wien.- . Zltn:' firustert Male ist heute dev Donaukaual brr Schlm«' platz des groß?u Wettschwiunnens „Quer durch Wien". Deo' Wettbeiverb geht über beu Rahmeu einer schwimmsportlichen^ Veranstaltung weit hinaus, er ist. eme Demonstration für!' den Sport überhaupt: 400 svnngebräunte junge Leute Werdet^, vor. den Augen hunderttaüsender Zuschauer für den gesündesdyr aller Sportzwerge werben. > ' ' { Das Schwimmen „Quer durch Wien" wurde nach dsur Vorbild des Schwimmens ,^luer durch Paris" im Jahre 19ist-, zum ersten Male ausgetragen. In den Jahren 1913 und! 1914, dann 1919 wurde die Konkurrenz wiederholt. Dia Strecke ist dieselbe wie im Vorjahre. Sie. führt von, dev Nußdorf-er Schleirse bis zur Sophienbrücke und.ist 7,3 Kilo-! meftr lang. .; Das Nennungsergebnis' ist Heuer besonders gilt <m&- gefallen, lieber 400 Schwimmer und Schwimmerinnen treten in den Wettbewerb ein, der auf der ganzen Strecke sehr scharfe Kämpfe zeitigen dürste. Die besten Vertreter. heimischen Schwimmsports sind in der umfangreichen Starterliste zu finden, aber auch mancher Neuling wagt sich an brä. schwierige Aufgabe heran. ' 's Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind an ihre« Kappennummern zu erkennen. Die Dame« trage» schwarz« Kappen mit weißen Nummern, dir Herren des Schwimm^ Verbandes weiße Kappen mit schwarzen Nummern, jene bess Arbeiftr-Schwimmvereins rote Kappen' mit weißen Nummer« und die Teilnehmer an den Formationen' blaue Kappen mit! lveißen Nummern. Der Start zum Schwimmen erfolgt für alle Konkurrenft« gleichzeitig um 4 Uhr nachmittags. Die ersftn Schwimmer sind um 345 bei der Sophienbrücke zu erwarten. - 's Eine weitere sportliche Attraktion bedeutet ein.3j&dfc rudern für Achterboote, das' ans her vier Kilometer kangeu! Strecke von der, Brigittabrücke bis zur Sophftnbrücke: zur Austragung gelangt. Hiezu haben zwölf Achter genannt.' Da der Donaukanal aber für eine solche Konkurrenz zn schmal ist, werden die Boote einzeln in kleinen ZeitabständeN von drei Minuten abgelassen werde«: sie werden sonnt di« Möglichkeit haben, ungehindert ihre beste Leistung auf Zeit zn zeigen. ' , : J j Schließlich wird der bekannte Meisterspringer Albert Hilscher vor der Ankunft der Ruderer verschiedene Sprung« ausführen, und zwar: Vom Gehweg der Sophftnbrücke ans Kopfsprung mit Anlauf, 1% 'Salto vorwärts und Schraube^ schließlich' von dem eisernen Trägergerüst der Brücke herab — also über den Gehweg hinweg — einen Kopfsprung ans! dem "Stand. , j i Das Schwimmen wird auf jedem Punkt der Stveckv gleich interessant sein und den Zuschauer ein prächtiges M!8 bieftn. Der Raunt beim Ziel, der Sammelplatz der sporft liehen Feinschmecker, ist abgesperrt' und' nur nach SöfwtjJj einer Eintrittskarte (10 und "20 Kronen) betreibst. Vom Sportklub Hakoah nehmen ftlgmdr Schwimurft ma^ Schwimmerinnm am Schwimmen »Quer durch Wim" teil. I» der Klammer die Startnummer. H 111 e»: Max Berger Richard Ultman (3), Max Wachtel (4), ßd:wiv Spitzer (8). Sich«! mnnd Goldklaug (19), Eugm Teichner (24), Rudolf Spitzer (38)- Oskar Schw cd (29). Siegmund Wertheimer (34>, Oskar- HÜbsch (38), FranF Mahner (40). Fritz Karpfen (43), Richard Kadmo» (44), Julius Güter (64). Fritz Lö« (73), Belb Nador (75>, Leopold Frankel (80), Leo Beck (84), Hans Wachtel (ktz), RikoianL Krammer (93). Julius Segel (100), Hermann Hübsch (1^ Richard Schoßberger (11«), Ernst Freher (130), Stephan SchchM (133), Erwm Sobotka (137), Sregnmud Deutsch (188). Dame Selma Mvch (29), Lotte Löwy (38). Martha SobM (82'^ Erna Freund (63), Im Frscher (66). Ek» weiterer Sieg des W. A. F. hi Oewtschp la«d. / Der W. A. F. ftnnft auch fei» sechstes Spiel «f hchtHe«? Boden gewinnen. Er schräg in Trier de» dortige» Wrmh«i Sportkräß S:i. Dir Wiener werdm sicherlich alles dar«»schen,j auch die beidm »och rnSftrhende» Spiele z» grvinmn. Die Ge«eralversammr»«g des F«tzhwll* verbandes. Gestern nachmittags wurde die Gettttaloeriamm» lung des Fußballverbandes nach viermaliger Tagung! zu Ende geführt. Die Tagesordnung wurde in Klag-' loser Weise abgewickelt. Trotz der großen Agitation' des »Vas" war der Besuch der letzten Tagung ziemlich, schwach. Der erwartete Vorstoß der Germania büeb auch diesmal aus s die Schwechater warm nicht ein-! mal vertreten. Der Antrag Rapids, die Spielbewilligungfür Ausländer von einer einjährigen Seßhaftigkeit in Men abhängig zu machen, konnte die notweMige! Zweidrittelmajoütät nicht erreichen. Ebenso wmde der! Antrag abgelehnt, in der Meisterschaft nur in Deutsch-! östetrerch geborene Spieler Mitwirken zu lasten.! Ansonsten wurden unwesentliche Veränderungen in oeu, Meifterschafts- und Cupregeln vorgenomme«. Nach! eilrer insgesamt lkstündigen Derhandlungsdauer schloß! Präsident Dr. Abeles die Generalversammkmg. Die Haakoh in der ersten Klaffe. ''.' ■ .?; '; m.!' ' - ' - Die Jugend scüntlicher Kulturbötter ist mehr vbt4 minder dem Sporte nntertmr. Nicht d«s Bewnßtset«/ ftinem Körver durch die Leiliesülnniann neue Kräfte

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.