Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 531 (15.7.1920)
- Date
- 1920-07-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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^. ^iaTaäjfanJnri^iwiiilM^MffltlMBIiW^JIBggggiM^lBgtilieSsätttelBSBaBäajSag!^^ Ur. SSI Men. Dönnersiag £mmt «ewit»|g8ftntg 16. Juli 192S /Ockk s -' -- ■ . - - •■■ -- ■■ ui -~~.~-.-~Tn niaMrtu; . -- - —«— " ■ —• — Einiges aus der Vergangenheit des Baurates Kempler. i,: Die in Czcrnowitz erscheinende „Ostjüdische Fertung", Organ der' Jüdischen Nationalpartei in der Bukowina, schreibt in ihrer Nummer vom 9. Juli 1920 btzr Besprechung des Ergebnisses der WienerKuttu?- gemerndewahlen: In der Liste der Nichtjndischnatioiuüen figuriert auch ein Baurat Kempler, Wir trauen unseren Augen nicht, daß. dieser Herr sich unterfangen har, auf einer Liste mit Kandidaten zu figurieren, die ein Programm gegen die Ostjnden 'proklamiert haben. Es ist. derselbe Herr Kempler der im Ezernowitzer Bauamt sein-Brot gesunden hat, von der alten Jüdischen Nationalpartei Schutz und -Förderung erbeten und erhalten hat, dann nach einer Disziplinarnntersuchung aus den städtischen Diensten getreten ist und'.schließlich wieder durchchie alte Jüdische Nationalpariei als „Abfertigung" den Baurattitel erhalten bat. Und dieser Herr kämpft gegen die Ostjuden und Zionisten? Wirklich imerhört! Huternatrouale Aktion zur Erleichterung der Patz» und Reiseschwisrigkeite«. , ■ Die O e st e r r e i ch i s tk e V § l^k e r b u ndliga hat eine Aktion en-g-le:et, um o-nnein'em mit sämtliche« Bolkerbundliacn die Regierungen aller Länder dafür zu gewinnen, daß sie die bestehenden P a ß-/ Einreise » nd R e i s e s ch w i e r i a k e e t e « befetttßcn oder Möglichst mildern, die h'öwodl die wirtschaftliche wie auch , die tzölkerverständigende Annäherung hindern, i Diese großangelegte internationale Aktion Isanü wirksam durch die M i t h i l f e d e s Publikums gefördert werden, welches aufgesordrrt wird, seine Ersahrnngen » diesen Belangen 'und eventuell Vorschläge der Wirls ch a f t s s e (t i o n dar O e st e r r e i ch r s ch e n V ö l k e r b u n d l i g a, W i e «, l., B u r g r i n g 9, mitznteilen. Der Streik der Angestellten der städtische« Unternehmungen ans acht Tage verschoben. Die mit Dienstpragmatik Unbestellten der städtischen Untarnehmimgen, die jetzt in einer neuen Gewerkschaft vereinigt lind,- hielten gestern nachmittags' in ber Vvlkshalb» eine Versannnlüng ab, in der über den die Wiener Bevölkerung schwer treffenden Streik dieser Uugestellten und die Stillegung der Gas- und ElekitriMtswerke Beschluß gefaßt wurde, l Referent Dr." K-otek führte .aus: Es' ist heute jeipe "Schicksalsstunde für die Wiener Bevölkerung. . Wir Müssen genau exwägen und vollkommen.stb-r' ditz'-Dragiwet:L.'tzinLs ^treikhesch st.tss.es.klar.Mn.MevFolgen dieses. lBesch.küf,es stpd nicht nur für -s^den ^iWlne.n.NMstM.,^ soyhern für.. Gemeinde und S'mit schwerwiegende.^ In K^r.-'st»Lben. 'sta'tgefundeüen Verhandlung, mit. hem-.Gegneinverätspräsidium wurde uns gesagt, .daß kein.Geld jfür/üns'idlk ist: es ist nicht -»imnal das Geld für.die KyW da,.mit-h»nen die Werke der Stadt gespeist werden; die, Urrtreter der'Gemeinde sind in Sorgen, das' nötige Geld, für den .Tag zu schaffen. 'Es wurden uns. Heute lfolgeyd-r' Zusicherungen gegeben: Aurrkenuung' unserer jGew^rkschaftseitensder Gemeüchevsrwaltung;- 2.Wpro- Aentige Erhöhung der Gebühren (Ueherfliiiiden.), MtMK - für. 'BrtriebsbLamte üel. den Gaswerken; Be-, igstnstigUttgen.. 'bei deir,Naj.üralentlol'mttn.gen (Strom, Ws/ AoH).,. B .1 riersremuneraLio.n.. Die Verh andlüngtzn. Her '.M Gehal srrguli'rung. werden fortgesetzt: nnö. eine HnMeidpilg toll, in den nächsten Tagen erfolstchch Wir tzyLen den Ei'.ldruch gewonnen., daß.uns die VerwWmg der,Stadt helfen will, jedoch nt o m e n t a n uscht kann. Vin Streik würde die Gemeinde ,in den Bankrott., sstürzeu, aber; uns miireißen. /Die Arbeiterschaft-dex Betriebechat.die, Erklärung abgegebcn, daß sch sjchsneutral ^erhalten , rmd^. die Betriebe .'nach..' T!nloHk.üL..chlfrecht-s beantragen 'namentz. des'^.Wlntip-. Agryi^rL''.mI voller Deraritwortiulg dch. 'VLrschchüüuß..hss' WreiI./.' 'V.'.:W.V,".- ' V Schließlich wurde! fo tgender An trag angrnbmm e'i:' Vie^-'B-llvstsammlung ' beschließt den Streik'der Ge-' Werkschaft. D-r Exekutive wird Tag. und Stunde., drr. Einsetzung des Streiks Vorbehalten. Dieselbe wird jedoch beauftragt, binnen Mt Tagen däs'Grgehnrs her werteren/ 'VerhandlunL-en bekanntzügeben und.'eventuell dry.-. Streik ^hne weitere Einberufung einer. Versammlung, -.zch.p-ps--" Mmler-sn.' ' ' ' Der Lohukampf der Landarbeiter. ' D-n Verband der land- und iorstwirtichaftlichen Arbütex Hai, nachdem das den» Arbeiigebern gestellte Ulümatnm.'gestern abgelavfen ist, den BertmucrSulänneln die Weisung erteilt, anf den einzelnen Gntshöfen mu der Beschlagnahme der- Ernte den nusgegebeneu Vorschriften 'entsprechend vorm gehen.'Diese-Weisung wurde auch befolgt, die Ernte wurde uni er Kontrolle der Vertranensmäuner allenthalben eingc^rgcht Mld eigene ' Organe mit -der Ausgabe betrant, darüber z« wachen, daß den Gutsverwaliungrn^ keine Verfügung ' über den Abtransport zustehe. Nur im Auftrag der Organisation dürfe auf Grund einer von der Landesregierung ausgestellten Vollmacht Getrewe weggesührt werden. Die Beschlagnahme vollzog sich ohne Zwischenfall. Die Arbeiterschaft hielt sich genau an die Weisungen der Vertrauensmänner und' bekundeten strenge Disziplin. Die Erutearbeiten haben keine Störung erfahren, ein in der Ehe«s«r.tev. ^Gegend msgebrochener Streik wurde rasch beigelegt^ ...'. Freitag vormittags beginne« im Staatsamt Ar La»d° »nd Forstwirtschaft infolge der Äntttvention der Regierung Ler-- mittlungsverhandlungrn zwischen den Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Sollten diese zu keine« Ergebnisse fuhren, daun wäre zu besorgen, daß die' Situation eiue Verschärfung rrlahren konnte. Die Ge«ei«bestenern im Zulr 1920. , , . Ter Gcmeiuderat hat in seiner Sitzung vom 30. Juni den Beschluß gefaßt, zur Deckung der G«meindebedürstiisse außer den Gemeindeäbgahen und Zuschlägen, die im Voranschlag vorgesehen sind',' in der Zeit vom 1. bis 31. Juli, folgende G'e m e i n d e u m l a gc « und Gemeiiideabgäben einzuhebeu: 1. 100 Heller von jeder Krone, der Grundsteuer; 2. 25 Heller von jeder Krone der Hauszinssterrer und Hausklassensteuer; 3. 30 Heller zirr fstnfprozentigen Steuer vom Zinsertrag der von der Hauszinssteuer befreiten Gebäude; 4. 100 Heller von jeder Krone der allgemeinen Erwerbssteuer I. Klasse, 90 Heller bei der Erwerbssteuer II. Klasse, 60 Heller bei der Erwerbssteuer III. Klasse und 40 Heller bei der Erwerbssteuer kV. Klasse; 5. 80 Heller von jeder Krone der Erwerbssteuer von den begünstigten Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften und der Vor schuß ka sfeir; 6. 120 Heller von jeder Krone der Erwerbssteuer, von den übrigen -chch dem zweiten Hauptstück des PerMirlsteuergesetzes zu bvhättdalnben Unternehmungen; 7. 100 Heller von jeder Krone der Nentensteuer; ö. '28 Heller von jeder Krone der zuschlagsPslichtigenBesoldüngssteuec von höheren Dienstbezügen; 9. Len städtischen. Zuschlag zur Verzehrungssteuer, und zwar im Ausmaße von 30 Prozent für sämtliche Artikel des' Verzehrungssteuertarifs mit Ausnahme des Bieres im geschlossenen Verzehrnngssteuergebiet, soweit sie nicht unter die Ausnahme des Gesetzes fallen, im Ausmaß von 1000 Prozent für Bier im geschlossenen Derzehrungssteuergebiet und im Ausmaß von 30 Prozent von der außerhalb des geschlossenen Verzehrungssteuergebietes ein gehobenen staatlichen Verzehrungssteuer; 10. Die Gemeindoabgabe von Wein, Weinmost, Obstmost usw, und von^ weinahnlichen und weinhaltigen Getränken im Ausmaße von 40 Kronen per Hektoliter mit Ausnahme von genußsertigem Obst- und Beerenmost, bei dem die Gärung gehemmt wurde, und von 200 Kronen per Hektoliter bei allen übrigen abgabepflichtigen Gegenständen; 11'. Die Abgabe von gebrannten geistigen Flüssigkeiten im Ausmaße von 10 Kronen per Hektolitergrad für die mit dem Alkoholometer meßbaren, von 550 Kronen per HektEter, für die nicht meßbaren Flüssigkeiten und von 700 Kronen per Hektoliter für alkoholische Essenzen; 12. Die Bieranflage von 20 Kronen per Hektoliter in den Gebieten außerhalb des geschlossenen Verzehrungssteuergebietes; 13. die Mgabe von Schaumwein mit 300 Prozent nach? den Sätzen des Gesetzes; 14. 8y± Heller von jeder Krone des Mietzinses? als Umlage für Gemeindezwecke (3% Heller) und für BolEschulzwecke (4i/2 Heller), 0,1 Heller Hon jeder Krone des Mietzinses als Militäreinquariierungsbeitrag durch die verpflichteten Hauseigentümer; Ü5. für Vorspannsumlage mit 30 Heller für jedes vorspannpflichtige Pferd;. 16. die Auflage für Hunde mit den Jahresbetrag von 20 Kronen für jeden Hund. Die Gemeindeumlagen zu den direkten Steuern sind gleichzeitig mit der Steuer, auf welche fte umgelegt werden, die Mietzinsumlagen gleichzeitig mit der Hauszinssteuer emzuzahlen. * Dr. Heinrich Friebjnng gestorben. Gestern nachts ist in seinerWohnung der bekannte österreichische Historiker Dr.Heinrich FrieLjiwg im 70, Lebensjahr an Arterienverkalkung gestorben. Fviedjüng wurde als der Sohn eines Kaufmanns am 18. Jänner 1851 zu Rostschein in Mähren geboren. Er studierte in Wen, widmete sich hier und an den Hochschulen in Prag und in Berlin historischen und philosophischen Studien. Seit 1873 wirkte er als Professor an der Wiener Handelsakademie, entsagte, aber dem Lehramt, wandte sich der Journalistik zu. gründete 1883 die „Deutsche Wochenschrift" und trat 1836 als Chefredakteur an die Spitze der „Deutschen Zeitung". Dem Wiener Gemeinderat .gehörte er von 1891 bis 1893 an. Von da an widmete er sich fast ausschließlich der historischen Forschung und schuf das Werk, das seinen Ruf begründete, den 1897 und 1898 bei Cotta erschienenen «Kampf um die Vorherrschaft ui Deutschland". In der Folge verfaßte er noch "mehrere Bücher über Oesterreichs Geschichte im 19. Jahrhundert. In der Politik hatte er eine minder glückliche Hand. Er diente dem Gedanken der Vorherrschaft der Deutschen in Oesterreich und der politischen Idee eines Großösterreich, einer Politik/ deren Zweck- und Sinnlosigkeit er bei-bem Zusammenbruch der Monarchie schließlich selbst erkannt haben dürfte. Er ließ sich schließlich vom Mnisterinm des Aeußern mißbrauchen, um durch gefälschte Dokumente den Beweis von einer serbischen Verschwörung gegen Oesterreich zu führen. Bei dem Ehrenbeleidigungsprozeh, den er deshalb in Gemeinschaft nnt Funder vor den Wiener Geschwo.cnen führen mußte, ist es ihm daher auch recht schlecht ergangen, da die .Dokumente als Fälschung entlarvt wurden. Er mußte —- am -22. Dezember 1909 — seine „Dokumente" selbst preisgeben. Das Leichenbegängnis findet Freitag den 16. d. M. um 10 Uhr vormittags von der Zcremonienhalle der israelitischen Abteilung des Zentralfriedhofes (1, Tor) au§ statt. * Be^rLb»ifie am he«tige» T«ge. Zentrali r i e d h o f: 9 Uhr Pick Eduard, 10 Uhr Eisner Juli. — N e« e r F r i e d b o s: 9 Uhr 20 Minuten Buna« Gmnpert, S Uhr 40 Minute« Noppe Toni, 10 Uhr Kohn Salomo«. * Spende«. Für d i t a t m c j ft b i f ch e Greisin: Sammlung Frau Hanna Blau, Wien, VH., K 330.—, Sammlung Sigmund Klein, Wien. XX!.: Sigmund Deutsch X 30.—, Frida Weiner X 20.—. Pfefsermann X 20.—, W'tioe Braun X 5.—. zusammen K 75 — ldisher K 3810.—). — Für die Ch aluzim- Aktion si«d z« Händen des Herrn Doktor Rubin emgegangen: Dr. Blume« F. durch Frau Dr. Halpern X 500.—, Frau Dr. Halpern X 200.—. Frau Anitta Müller X 5000.—, jrüherer Ausweis X 3880.—, zusammen X 9580.—. * 125.000 Mark entlockt. Nach einer. Mitteilung, die der hiesigen Polizeidirektion zugekommen ist, sind vor einigen Tagen aus Zittau in Sachsen der l 7jährige Walter Rosenkranz und der! 7jährige Gerhard Nicht nach Veruntreuung von 125.000 Mark flüchtig geworden. * Da« Ge«,erbefördtt««s»amt des Jüdische« NatianalrateS, II., TaSorstraße 20 a (Tel. 41-6-80), hat im Rahmen seiner Bestrebungen zur beruflichen Umschichtung der Juden in der Richtung der Zusührnng derselben zur manuell-produktiven Arbeit eisen Arbeitsnachweis für jüdische Arbeiler Mitteilvngen ans dm Publikum. Bl&ll 8 AIITITM PtüLBNimd JUWMM I bE« häuft teurer als |tdcr i-> Vagö, Juwelier, Graben 2SO errichtet. Alle Juden werden ersucht, die Jutentisneu dieses Amtes dadurch zu uutetfiütze». daß sie sich bei Bedarf an Arbeitskräften irgendwelcher Art an diesen Arbeitsnachweis werden, in dessen Evidenz Prosessiouisten. Hilfsarbeiter, Lehrlinge aller Art. 1 Hansu«b Bureaupersonal usw. vertreten sind. . Justitnt fi« Kult»Uforsch«ns Heute. 6 Uhr, in den Räumen der K n » st s ch a u, l., Wollzeile 45, Prvf. Dr. Grmn H a » S l i k: Wien und die Welt (Verbrechen an Wien und der einzige?kuSweg). Freunde einer eigenen politischen Bertretung für Kuliurinteressen sind besonders eingelad'e». <,* Eiseabahaenkur«. Wesen der großen Zahl der für Palästina noiwendigen technischen Kräfte siir daS Eise:'.bah«wesen eröffnet das Gewerbeiörderuugramt des Jüdischen Nationalrater für Oesterreich am Montag de« 19. d. M. einen EyenbahnekkurS. Diejenigen Herren, dir sich brteüS im GewerbefvrderüngSamte vorgemrrkk baden, wollen sich zwischen 8 nud 6 Nhr «achmittags, mit Ansnabme von Samstaa. ihre Legitinlationskarte« abholrn. Dauer des Kurses sechs Monate. Reuanmeldungen werden kägüch von 8 bis 12 Uhr vormittags und von 3 bis 6Mr uachnrsitags rm GewerbesördernngSanue des Jüdische« Rasioußl- ^nrcs, 1k., Taborsikaße 20». entgegerrgenommev. * Bahnverkehr. In der Zeit von Montag dev IS. d. M. bis' einschließlich Dienstag den 3. August verkehrt Wien-Westbahnbvs-Amstetten, bez ehungßweise Salzburg der Fernversonenznß N-. 225 jeden Mantaa, Mittwoch und Freitag (ab Wren-Westbahnbof 1 Uhr 25 Min. nachmtttags, au Salzburg 10 Uhr 40 Mm. nackts) und in der Gegenrichtung Zrrg Rr. 20 jrdm Montag rum Dienstag, Mittwoch,um DonnerZtag und F-rikat zum Samstag (ab Salzburg 10 Uhr 20 Min. nachts, an Wien» Wefibähnhof 6 Uhr 40 Mm. frftfe) für den allgemeinen Berkehr. * Drei Häftlinge a«S de« Landergerichte entflöhe«. Wie vus aus dem Laudssgecichte gemeldet wird, sind von dort gestern nachmittags zwei ans U n g a r n stammende Häftlinge «nd ein hiesiger Schwerverbrecher, der erst kürzlich |K 27* Jahren schweren Kerkers verurteilt wurde, samt ihrem Gefaugenenaussehrr, der mit einer großen Geldsumme bestochen würde, entflohen. Nach den vier Flüchtigen wurden die polirrilichen Nachforschungen emgeleitet. * yMetaUm« G»ld- — («rt de« Nezeubozen) dir guttewährtk Taschenlampenbatterie. Bereiusuuchuichten. JüdischerHochschnlausschuß: Heute 5 Uhr vachmittags sindet eine Sitzung des Jüdischen HvchschnlmB' schusseS statt. Jugend Verein Ahawatb Zion Wie«, l!., Kleine Zufahrtsstraße 160. Heute präzise 7,7 Uhr Besprechrmj über Hapoel-Hazair; Leiter: Eliahu Rappaport, S a m S t a g im Verei«sheime Herz l°F r i e r. — S » « 1 a g Wanderung. _ Briefkufteu der Neduktüsu. M. S. Wenden Sie sich an di« soziale Fürsorgeaküon der Frau Anitta Müller, W»H. ll.. Praterstraße 17. — S: H. Der Präsident »utersteht. dem Beschlüsse und dem Wellen der Versammsimg und hat das Recht und sogar die Pflicht, über Wunsch der Majorität der Versammlung eine» Punkt von der Tagesordnung abzusrtzen und, wen» dies gerade der letzt« Prnttt ist, dir Versammlung zu schließe«. Die Ernährung. Der Markiderichl. Die Beschickung der V i k t u a l i e n m ä rite mit Gemüse und. Grünwaren war für den Bedarf ausreichend; das Gesamtangebot >trug ungefähr 2020 Meterzentner und bestand aus Gärtncrerzeugnissen und aus feldmähig gebauter : Gemüsesorten. Auf dem Naschmarkt erschienen 43 Gärtner mit ihren Erzeugnissen. Außerdem waren ungefähr 206 Meterzentner Zwiebeln und Knoblauch vorhanden. Kohl und Gurken sind etwas teurer geworden- Schwämme, Eierschwämme yib Herrenpilze, waren in einer Gesamtmenge von ungefähr^ 60 Meterzentnern auf de« Märkten. Der O b st m a r k t war nnt ungefähr 49 Meterzentner Heidel- und Himbeeren, 172 Meterzentner Kirschen, 500 Meterzentner Märillen, ,1 Io Meterzentner Johannisbeeren,. 187 Meterzentner niederösterreichischen und Tiryler Birnen und kleineren Mengen Aepseln, Weich'seln 'und Psirsichrn beschickt. Das Gesamtangebot , an Obst betrug ungefähr 1630 Meterzentner. Kartoffeln wurden in den Bezirken I bis IX an rayonierte Kunden abgegeben. An Flei^chwar cu waren in allen Fleischverkaufsstellen entsprechende Mengen von Rind-, Pferde-, Schweine-, Selch-, Kalb- und Lammfleisch sowie Corned beef und Äurstwaren angeboten. Bei einigen Ständen der Großschlachterei wurden für M i n d t ft be m i 11 e 111 Speckbohne»" verabfolgt. In der Großmarktballe, Abteilung für Fleifchtvaven, standen zur Verfügung: 270 Kilogramnr amerikanisches, rationiertes Rindfleisch, 50 Kilogramm amerikanisches markenfteies und 279 Kilogramm ungarisches Rindfleisch, 1210 Kilogramm frisches Schweinefleisch, 560 Kilogramm Würste, 248 Kilogramm Pferdefleisch, 24k) Kilogramm amerikanisches Rarlchfleisch, 169 .Kilogramm Eorned cheef, 225 Kilogramm Kaninchen, 180 Kilogramm amerikanisches Schweinefett, 30 Kilogramm Rindsknochen, 132 Schafe, 16 Schweine, 5 Kälber und ein Lanpn. Der Fi sch mar kt war mit 240 Kilo--' gramm Lengsischen und 120 Kilogramm Schellfischen beschickt". Mit Achse'wurden zugeführt: 1210 Kilogramm frisches Schweinefleisch, 560 Kilogramm Würste, 248 Kilogramm Pferdefleisch, 240 Kilogramm amerikanisches Rauchfleisch, 169 Kilogramm Corned Üeef, 180 Kilogramm amerikanisches Schweinefett, 30 Kilogramm Mndsknoche», 79 Kilogramm ungarisches Rindfleisch. 132 Schafe, 15 Schweine, °5 Kälber uhd 1. Lamm. Mit der Bahn langten drei Eisenbahnwagen amerikanisches Rindfleisch mit 33,9 Tonnen ein. Zeutralkousumverein -er Hochschüler «uv Akademiker. Zur Ansgabe gelangt außer den rahonierten Artikel« */< Brat als Zudnße für die Brotravonirrtm, an alle Mitglieder a«enkänifckrs Fe'mmehl, sowie Spicitus, Salz, Bohnen, Sardinen, Tee, Marmelade. Schmeivefett und KartoHli.^