Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 528 (12.7.1920)
- Date
- 1920-07-12
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien, Montag Wiener MorgenzeunnA 12. 3uR 1929 '?tüt t Die Abstimmung in Westprerrtzen. Gin Sieg der Deutschen. Marienwerder» «2. Juli. (Wolff.^ Die Abstimmung in Lestvreußen ftctlt sich als unflebeuut deutscher S efl dar. Nach en bis am Morgen vorliegknden Ergebnifsrn sind für Dcutich-- and 59.327 und ^üi Polen 511t Stimmen abgegeben worden. 18 Ortschaften beuekungswcise Gemeinden hüben-sich für Deutsch, and und 16 Gemeinden besiehungsweiie Ortschaften für Polen «Sgespiochen. Im ostnrenh'ichen Abstimmimgsgebiet sind nach «n bisherigen Zählungen 110.129 deutsche und 113 polnische klimmen abgegeben worden. Politische Rundschau. konstituierende Sitzung des Jüdischen Nationalrates für Böhmen, Mähren und Schlesien. Am 30. Juni konstituierte sich der auf den: Brünner Kongreß neugewählte Jüdische Nationalrat für Böhmen. Oaidren und Schlesien, der ans 41 Mitgliedern besteht. Herr Dr. Singer als Präsident des alten Nativ» ralrares eröffnete die Sitzung, rekapitulierte in kurzen -i'.yen Entstehung und Werdegang des Jüdischen r^attonalrates vom Umsturz bis zum heutigen Tage, da »et Nationalrat als gewählte Exekutive-des Kongresses >er Vereinigten jüdischen Parteien die Interessen der ^udenschaft Böhmens, Mährens und Schlesiens zu der- :retett hat. Die erste Aufgabe der neugewählten Körper» chast sei, die Beschlüsse des Kongresses durchzuführen. Bei den hierauf vorgenommenen Wahlen wurde Herr Dr. Singer unter lebhaftem Beifall einstimmig zum Präsidenten' wiedergewählt. Ferner wurden ms Präsidium entsendet die Herren Dr. Max Brod, ffrtur Kauders und Markus Ungar. Auf Antrag Dr. Goldstein wurde eine Organiiatronskommisfion gewählt, welche die Durchführung des oom Kongreß beschlosienen Organisationsstatuts ins Werk zu setzen hat. Sie besteht aus den Herren: Ingenieur Aschermann, Dr. Golöstein, KauderS, Dr. Lebenhart, Dr. Margulres, Dr. Seligmann und Tetzner und hat als Unterausschuß eine Propagandakommission einrusetzen. . Die FinanzkomMission konstituierte sich aus den Herren: Andres, Busch, Max Fischl, Herrmann, Frau Klein und Herr Ungar. . t Ferner wurde beschlossen, dem Pariser Komitee der jüdischen Delegationen anläßlich der Welrhilfskonserenz ein Begrüßungsschreiben zu senden. Zur Hilfskonferenz wurden delegiert: Dr. Singer, Herr Ungar, Dr. MargulieS, Fräulein Gellner und Professor Dr. Engel. Im Verfolg der Tagesordnung wurde durch Doktor Engel die Tätigkeit des Hilfskomitees besprochen, ferner wurden Interventionen in den verschiedensten Angelegenheiten beschlossen, so wegen Internierung tschechoslowakischer Staatsbürger jüdischer Nationalität in Budapest beim tschecho-stowakischen Ministerium des Innern, wegen erfolgter Ueberfälle seitens tschechischen Militärs auf jüdische Staatsbürger in Munkacs usw. Für die Finanzierung der in Uzborod entstandenen „Jüdischen Presse" wurde eine Sammlung eingeleitet, wobei Dr. Hilf für die Ostrauer Kultusgemeinde den Betrag von 500 Kronen als Subvention zusagte. Fräulein Gellner berichtete dann, daß von amerikanischer Seite Lebensmittel im Werte von 220.000 Kronen zur Verteilung an die Studentenansspeisungsaktionen zugesagt wurden, wovon ein Teil nach Feststellung des Prozentsatzes dem Jüdischen Nationalrat für die jüdischen Studenten zur Verfügung gestellt werden wird. Mit einer kurzen Ansprache schloß Dr. S i n g e r die konstituierende Sitzung. Der Wiederaufbau Frankreichs. Auf btt Internationalen Handelskammerkonferenz in der Sorbonne hielt Tugen Schneider eine Rede Über den Wiederaufbau Frankreichs. Er betonte zwar, daß Set einem Besuch der zerstörten Gebiete die kühnsten Vorstellungen über den Umfang der Zerstörungen überttoffen würden, aber der Umfang wäre noch bedeutend größer gewesen, als er sich heute zeige, denn der Wiederaufbau habe bereits bedeutende Fortschritte gemacht. Der Redner fühtte dazu an, daß nach den offiziellen Mitteilungen bis zum 1. April d. I. 3363 industrielle Betriebe wieder instand gesetzt wurden mit weniger als 20 Arbeitern. 2462 von diesen Betrieben haben inzwischen die Produktion wieder ausgenommen. Am 1. Dezember 1919 war daß Verhältnis der in der Textilindustrie in den zerstörten- Gebieten Beschäftigten gegen das Jahr 1914 43:3. Namentlich in den zerstörten Gebieten bei Lille ist der Wiederaufbau der Textilindustrie besonders schnell vor sich gegangen. 70 Prozent der zerstörten Betriebe sind wieder im Gange und beschäftigen 78.000 Arbeiter gegen 143.000 tm Jahre 1914, also 54 Prozent. Ebenso gewaltig sind die Anstrengungen zum Wiederaufbau der Landwirtschaft. BiS zum 1. April d. I. find 5 Millionen Hektar Land gereinigt und iy2 Millionen Hektar angebaut worden. 5600 Kilometer Eisenbahnlinien find wiederhergestettt worden, ebenso 10.000 Kilometer Straßen. 1,700.000 Flüchtlinge konnten in ihre Heimat zuriickkehren, 200.000 Häuser sind neu erstanden gegen Aufwendung einer Summe von 10 Milliarden Frauen. Die Anstrengungen Frankreichs allein reichen aber nicht auS, um den vollkommenen Ausbau durchzuführe»r. Im Anschluß an diese Mitteilungen ist eine Statrstik von Interesse, die der frühere Aufbauminister Loucheur über die bisherigen Leistungen Deutschlands ausgrarüeitet hat. Danach hat Deutschland über Milliarden Ataterial bereits übergeben. Von den 260.000 Tonnen abzugeb«nben Jndustriematerials. sind 135.000 Tonnen bereits erstattet worden. Die Lieferung der neuen landwirtschaftlichen Maschinen sei im Gange. Belgien habe davon 10.425 Tonnen erhalten. Die Mobiliarrückgabe sei bisher infolge von schlechtem Willen auf deutscher Seite völlig ungenügend. Zu ermähnen ist ferner, daß die in Deutschland tätige Kommission für die Rückgabe deS geraubten Viehs bis zum 81. Mai d. I. 67.476 Schafe, 7575 Ziegen und 6547 Pferde verlangt habe. Für Deutschlands Kohlenlieferungen gibt Loucheur die folgenden Ziffern an: November 669.000 Tonnen, Dezember 700.000, Jänner 497.000, Februar 604.000, März 605.000, April 660.000, Mai 964.000 Tonnen. Er betont dabe'. daß Frankreich attrin monatlich 1,666.000 Tonnen zu erhalten hätte. In den Geldzahlungen, die Deutschland nach dem Versailler Diktat zu leisten hat, bemerkt Loucheur, baß Deutschland bisher meder für die bis 1. Mat 1921 zahlbaren 20 Millionen Mark Gold, noch für die' weiter zahlbaren 40 Millionen Mark Gold, die im FriedenSvertrag vorgefchriebeneu Anwoiinngen ans den Inhaber ansg.:gebeu habe. Loucheur.bezeichnet es als unbedingt erforderlich, daß monatlich 550 Ättlüonerr Franks für den Wiederaufbau zur Verfügung gestellt werden, da das begonnene Werk sonst nicht sortgeführt werdeu könne. Einsicht.ich der Landwirtschaft meinte Loucheizr, die Lage fei ermutigend. Die Ernte dieses IahreS in den vom -Kriegs betroffenen Distrikten werde zwei Drittel der letzten Frieheuseruten erreich.ni. - ' ZnlMd. * AttterattSschtttz für'Verfassung. Tii Unterausschuß für Ver asni '.g 'nel! Sonntag eine Sitzung ab. Mgeockneter Dl'e f s i n eistartete Bmichl -über dir Frage der Konwrttnzmvette lung z.vi'chen dem Bn iM und den Ländern Der Unterausschuß brschloß, seiner Verntmig über diese Frage die Artikel 10 bis 14 deS der I mer Länderkonferenz vorgelegten BorennvmsiS zugrundezulegen und trat in die.Beratung des Artikels 10 rin. Die Puu'.tr 1 b:S 8, ferner die Punkte 5 bis 7 des Antik?ls 10 wkttden mit tiein stilistischen Abänderungen angenommen. Zu Punkt 4 (Bundeösinainrisi stellte Astgrsidne^r Dofiar D a n n e b e r g den % n t r a ß, daß dem Bunde tzuch di? Nrpelnug. welche Abgaben den Gemeinden zusteben, ferner die Regriang der Amrilnabwe dr-, Gemrurden au den E nnahmcn des Bundes und die Regelung der Beiträge und Zuschüße aus BtN'.deswi.rclu zu den AuSaadr« der G'mündcn znstrhen solle. Ans Antrag des Äbg. ordn: en Dr. L: vrl wurde b ei ch! v s s e tt, die Beichimw.nrwg üvrr biCitn Antrag diS nach Kcichlnßsasstmg über d.e Rnb'süiklung der G.'mnndrri gegenüber dem Bunde und den Lmrdern zu v e x t ft fl t n. Bei Punkt 8 wurde mit vier gegen zwei Stimmen beschlossen, die üngelegenhütet der Woblfahttswälder und das AnsiorsttnigsWesen - ans dun lmöichl'.eßlchrn WrrkungSireise des Buntes auszuschalien. Zu demselben PunDß stellte Abheordnrttr E l d e r s ch den Antrag. daS Elelttiz lä>nve'rn und die indust.irlle B rwe.timg der Gewätier in oen ausschließliche» WnkuugSkreideS Bundes rinju beuchen. Die'er Antrag mmd-' mit 4 gegen 3 Stimmen a b g el e h n t und die Fassung der Vorlage angenommen. Tagesbericht. Gang zum Grabe Herzls. Die Wiener Zionisten feierten gestem das Gedenken des toten Führers an seinem 16. Sterbetage durch einen eindrucksvollen Zug zu seinem Grabe auf dem Döblinger Friedhofe. Um 10 Uhr setzte sich der Zug, welcher mehrere tausend Personen umfaßte, in Bewegung und zog vom Sammelplätze beim Karl Ludwig-Denkmal in Viererreihen zum Friedhöfe. Voran schritten die Vertreter des Zionistischen Landeskomitees, des Jüdischen Nationalrates in Wien und der Ostjüdischen Delegation. Sodayn folgten die akademischen.Verbindungen und Vereine, die Sport-, Turn- und Iugendvereine. Ihnen schlossen sich die einzelnen Zionistischen Bezirkssektionen an. ' Beim Friedhofstor sielen die Reihen paarweise ab und eür langer, stummer Zug bewegte sich an Herzls Grab vorbei, dos reich geschmückt war. Der Zug hielt musterhafte Ordnung und es herrschte seierliche Stille. Besonders sielen im Zuge die Gruppen der Chaluzim auf, welche nach dem Verlassen des Friedhofes in strammen Reihen unter Absingen hebräischer Lieder geschlossen abmarschierten. Beim Friedhofe löste sich der ganze Zug in musterhafter Ordnung auf. Am Friedhosstore wurde für den tzerzl-Wald gesammelt und ansehnliche Spenden erzielt. Vor einem Streik der Landarbeiter. Die Leitung deS Verbandes der land- und forstwirtschaftlichen Arbeiter hat der an sie von der Landesregiernng ergangenen Forderung, die der Landarbeiterorganisation bis zum 12. Juli gegebenen Frist zur Beantwortung der Forderungen der Arbeiterschaft zu verlängern, entsprochen, und beschlossen, bis' zum- 14. Juli zuzuwarten. Falls bis dahtn die Forderungen nicht in befriedigender Weise erledigt werden, jetzt die Arveitnetzmerorganiiativn mit der Durchfüyrkna Kt. m der angekündigten Maßnahmen (Beschlagnahme der gesamten Ernte) am Mittwoch ein. Die Vertrauensmänner der Bezirke, welche für die Lebensmittelversorgung vornehmlich in Betracht kommen: Hamburg» Marchfeld. Petronell und Schwechat wurden noch im Laufe des gestrigen Tageentsprechend informiert. Die Aeimkehrerbeweguug. Der nächste größere Transport von Heimkehrern aus Sibirien wird für Anfang- August .erwartet. Mit dem Dampfer „Nischni Nowgoroddürften abermals mehrere hundert Kriegsgefangene, welche nun schon feit Jahren auf die Heimkehr sehnsüchtig warten, zurückkehren. Unter den gegenwärtigen Verhältnissen ist ausschließlich mit einer Heimkehr der Kriegsgefangenen aus dem Seewege zu rechnen, da der Landweg schon durch die Kämpfe Sowjetrußlands gegen Polen ausgeschlossen erscheint. Wie man hört, werden die Gefangenenlager in Ost-Sibirien aufgelassen und die Gefangenen möglichst nahe der Künste untergebracht, um jede Gelegenheit eines AbtranspotteS zur See benützen zu können. Bon der Heimkehrerftation Hütteldorf geht uns die nachstehende Notiz z«: Heute um 9 Uhr 10 Minuten »ormsttajrs trifft am Hütteldorfer Bahnhof mit Zug Nr. 270 ein SpitalSzng mit 40 Deutsch österreichein, 22 Tschechen, 15 Rumänen, 57 Jugoslawen, 21 Italienern, einem Polen und 181 Ungarn ein. Im Zuge befinden sich.16 Schwerinvalide. Wie der Pilsner „Stit. Naroda" Ritual morde fabriziert. Der Pilsner „Cesky Smer" schreibt: In Pilsen sind aus unsauberen Gründen Gerüchte verbreitet, daß hier ein Nitualnwrd verübt wurde, das heißt, daß angeblich ein Chrftenmädchen aus religiösen Gründen von Inden ermordet wurde. 'Wir haben uns an zuständiger Stelle über die Angelegenheit erkundigt und können nachstehen.des Mitteilen: Die Gerüchte beziehen sich auf das Dienstmädchen Anna Benesch. das Freitag früh durch Leuchtgas vergiftet in der Küche aufgefunden wurde. Es diente in einer jüdischen Familie und deshalb diese Gerüchte. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wnrde Sonntag die Oeffnung der Leiche durchgeführt und sesigestellt, daß der Tod durch Leuchtyasvergiftung eingetreten sei und daß keine anderer: Anlässe vorhanden waren. UeberdieS wurde festgestellt, daß dem Körper der Toten vor dem Tode kein Blut abgenommen wurde. Das genannte Blatt bemerkt hiezn, daß die Leute in Pilsen infolge häufiger Lektüre des „Stit Naroda" „verblödet" sind. Hiezu sei erwähnt, daß vorgestern abends in den Straßen Prags vom „Stit Naroda" ansgegebene antisemitische Flugblätter verteilt wurden. ^_ Verhaftung eines internationalen Taschen» djebes. Am 10. d. hatte der 18 jährige in einem Bankgeschäft angestellte Beamte Siegfried Schwarz bei einem Schalter des Wiener Bankvereines Siemensaktien abzugeben. Er trug die Papiere in einer Handtasche, die 146.000 Kronen enthielt, welchen Betrag Schwarz an einer Stelle zu erlegen hatte. Während der Abgabe der Aktien ließ Schwarz die offene Handtasche mit dem Gelde neben sich liegen. Da trat ein Mann an ihn heran und fragte, wo man Marknoten umwechseln könne. Der junge Mann gab Auskunft. Kurz nachdem der Fremde fvrtgegangen war, entdeckte Schwarz den Abgang des Bargeldes aus der Tasche. Er schlug sogleich Lärm und eilte dem Fremden nach, der auch eingeholt und. festgenommen werden konnte. Der Verdächtige wurde zum Polizeikommissariat Innere Stadt gebracht und einer Leibesuntersuchung unterzogen, doch fand man d a 3 G e l d bei ihm nicht vor. Er gab an, PrzyzuSki zu heißen und aus Berlin angekommen zu sein. Im Wege des Erkennungsamtes wurde jedoch festgestellt, daß der Mann L. Abraham Epelstein heißt und ein berüchtigter internationaler Taschendieb i st, besten Spezialität insbesondere Taschendiebstähle in Eisenbahnzügen waren. Epelstein hatte zweifellos einen Helfer, dem er die der Taiche entwendeten 146.000 Kronen vor seiner Verhaftung zustecken konnte. Nach diesem Helfer wird nun gefahndet. 9 Kaiserin Eagenie gestorben. Nach ZeitungSmelduugen Si Paris ist Kaiserin Eugenik gestern nachmitrags uv penien gestorben. Sie ist 94 Jahve alt geworden. Die Vri> storbene w-ir d e Ga>t-n deS letzten fvarnoftfchm Kiill-.ä * Ei» gelöschter Kohlenbrand. DamStag. gegen halb 9 Uhr abends ist in einer Kohlenrutsjche der Fipma Marchfeld im ersten Kohlen'hofe der Nordbahn ein 1ffieatb auSgebrochrn, der vier Waggon- Braunkohlenbriketts ergriff. W« städtisch«. Feuerwehr rückte äuS und konnte die Flammen in eireMw diger Arbeit mit zwei Schläuchen löschen. * Berhaftete Diebe. In der Nacht zum 28. Fe. Lvuar l. I. wurde in der Silberwarenfabrik der Firma Wolf Prisoud, Neubau, Neustistgasse 12, eingebrochen, UM Gold- und SilbLrwaren im Werte von K. 1,595.000 entwenider Dem Kriminalbeamteninspektor Jnquard ist eS nun ge. lungkn, sämtliche Täter und Hehler sicherzustellen. Zwei de. Einbrechet, der wiederchott vorbestrafte HaNdelsangcstellt« Bartold Becieka und der Mechamkergehilfe Johann Kral wurden verhaftet, während der dritte Einbrecher, der Schmie! Fränz Rischanek geflüchtet ist. Die Beute wurde dort! Vermittlung des Zuschneider- Ludwig Wenzl zwei Gold, arveitern um etwa K. 140.000 verkauft. Bei den beiden Gol§ arbeitern wurde auch noch ein großer Teil des gestohlene, Gutes im Werte von etwa K. 200.000 zustandegebrocht. Wenz ist gleichfalls in Haft-