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Wiener Morgenzeitung · 1920-07-10 · Heft 526 (10.7.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 526 (10.7.1920)
Date
1920-07-10
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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$tC526 Wien. Sam2tgg WröW' MsrgsttzsrLsrrrst 10. Juli 1920 Seite 5 ft m t e S: H e u t e,- '/»I Uhr, nachnl-ttig-?. wichtige B efDt effjun (i im Lokale desJüdischen Natwnalxates,Ik.,Taborstraße 20 a. M orge n. Sonntag. Gang zum Grabe Herfis. Teilnehmer der Kurie imb siehrwerlstäNtn (Elektrotechniker, Schlosser. Eüenbabner, Hebrätieb - Kur-lei) versammeln sich zwischen 8 bis 3/t9 Uhr früh be'.rn Vunnig-D enlmal. Nachher Ausflug., Führung: Herr Regier unM.it Fug. V ö w p. — V er ei nignngj n d i scher H ö r e r a n ber H o chf ch u l e f ii r W.e l t b a n d c l.. Sonntag. 9 Uhr vormittags, Gang zn Herfis Grab. Trcffonnkt vor der Hochschule litt Bodenkulnir. — H e ch a I irj: Sonnraa. d:n 11. d. M. um 2 Uhr nachmittags, fiirdet eine Versammlung der Kmuzotb-VertraueriS« manner. statt, llm Uhr nachmittags findet eine Versammlung aster arbeitenden Chaluzium statt. Ort: U.. Zirkusgasse 33. — I u..g endgruppe d e r Z i o n i sti s ch e n B e z er k ss e k r i o n B r l g i t t e u a u. Sonn t a g gemeinsamer .Gang zum Grabe Herfis. Alle Mitglieder versammeln sich um 7.Hr früh im Sektionslokal. XX., Karl Meißl-Straße 5/1. Die Wandergruppe hat wandermäßig ausgerüstet zu erscheinen. — V.a l ä st i n a - S e k t i o n des A k'a d e m i' Ä e n B e w "e i u e S' jüdischer Mediziner ' t« .W t e n. Sämtliche Mitglieder der Palästlua-Sestivn' erscheinen Sonntag. 9, Uhr vormittags., dar der Hochschule, für Bodenkultur, zwecks geschloffener Teilnahme am Gange zum Herfi-Grab! Die zionistischen Mitglieder des' Akademischen Vereines jüdischer Mediziner'werden emgeladen. sich dem Zuge der Sektion anznschließen. — Leseu n d N e d e h a l le j ü d r t ch e.r Ho.ch sichüler. Heute. )/,7. Ufic nachmittags, spricht Kollege Grzyb über Sozialismus im Zionismus. Gaffe willkommen.- — I U geudverein Abawarh Zion, U.. Kiene ZufäbrI-straße 160.: Heu t-e, präzise 3 Uhr nachmittags, Diskusion Aber Hapoet Hazarr. Leiter Kaui. T>. Weißmann. — Morgen korporativer' Gang zum Herzl-Grabe. Treffpunkt 9 Uhr vormittags, vor der Hochschule Bodenkultur. — Die H ö r e r d e s P ä d a g o g i u m s versammeln sich Sonntag »um Herfi-Gang bei der Endstation' des 40er Wagens um 9 Uhr früh. Erscheinen Pflicht! — Jüdischer Turnverein 28.' akkabi XI. Sonntag Gang zum Hcrzl-Grab. Turner Msd Turnerinnen treffen sich Sonntag.Uhr .Stadtbahnstatio» Schottenring (Äügartenbrücke'. — Jüdischer Wände rb u ri b- Blau-Weiß, Ortsgruppe Wien. Wir .verweisen ans unsere Ankündigungen in der Sportrnbrik. scheidung über HLimatrechtansuchen jeweils zuständige Geineiuderatsausschuß wird ermächtigt, in besonders rücksichtstvürdigrn Fällen Taxherabsitzungen'Zlr gewähren. Affe bisherigen, durch' den Gemeinderaj. ooer den Geiueind7.ratsandschus; für' die Verleihung, des Heimat- und Bürgerrechtes beschlossenen Bögiinstigungen bezüglich der Heimatrechttaxen rverden ansgehoben. Dir Sitzung wurde hieraus l»acb einem Keierat des Stad träte.' Winter, betreffend Zuschußkredite an hmnanitäre Ansialrea, in vorgerückter Mendstunhe geschlossen. __ Die Ernährurrg. AustnstenftkLio» für Kinde». Die/nunmehr eingrireteve Defferuug in der Versorgung mit Mahlprodukten ermöglicht es, die vom Staatsamte für VolkSernabrung eingeleitete Zubußrnaktion für Kinder, wenn auch vorläufig nur in beschränkteul Umfange, wieder aufzunehmen. Demgemäß wird im Lause des Monates Juli d. I. an sämtliche Kinder in Wien bis zum vollendeten sechsten Lebensjahre bei den Nährmittelabgabestellcn und Konsumentenorganisatiouen eine Zubuße von ie einem Kilogramm Femmehl abgegeben werden. Die näheren Bestimmungen über die Ausgabe dieser Zubußen werden vom Magistrate Wim rechts zettig kundgemacht. Dieselbe Zubuße wird im Lause des Monates Juli auch m den übrigen Städten und Jndufirieorten, die tn die Zubüßevaltion embezogr» wurden, ausgegebeu werden. Die GcmeinschastskLche vom Silbernen Kreuz im X. Bezirk ist aus dem Hause Bürgrrplatz 17 nach dem HaMc Buche ngasse 6 4. äbersiedelt. Ausgabe von Wochrnblocks und Gastkarten sowie Nenausnahmen an alle» Wochentagen von 12 bis 2 Ubr beim Beamten der Gemeinschaftsküche, X., Bucheugaffe 64, Gastwirtschaft Friedrich. Bühne und Kunst. maschike« Größte Auswahl! Billigste Preise! ato LeepM Nemhnrt,Wlcn, >., Bibcrstmßc 9. «.ko .'uau i.wmbu w iwwmww keile VeniskislgWe AFE CITY Bedeutend vergrösserte, mit allem Komfort ausgestattete Lokalitäten. Rendezvous sämtlicher Zionisten. Klublokal der- Hakoah. 41? ' N BVÖOX.F GESTJW», CifeiW. ^Kle'n Donit", Gastwirl Hugo Tlümig; Freitag den 16. d. M.,: V,7. Ihr. ..KoLlr« und Koks": Samstag de» 17. d. M.. ^Urie! Acosta", Gastspiel Dcregi: Sonntag den 18. d. nachmittags 8 Ubr, .U'.tel Acosta", Gastspiel Beregi; abmd§' Uhr. ^Klein Tcrut". Im Wiener K o m ö d i e n h a n Z gelangt Eoiihtag den 11. d. M.. YsS Uhr nachmittags und 7 Uhu abends, das Wiener Stück „Das Spkrrsechserl" zur AnsiShrung.' Montag den'12. d. M.« S/17' Uhr, findet bereits die 100. Ausführung .Das Spcrrferb tei l" mit den Damen: Grrle Petroivitfch, Margft Künl. die .Herren: Cailo Böhm. Fritz Jmhvff, Tmck Wiener, ^.Karl Matuna, unter persönlicher Leitung oe§ Komponist«- ff-'obcit Swltz, statt. '_ j AAfführunge« von „Preeiosft* im Belvedeee. Die beute. Samstag, und morgen, S o » « t a g, i«. G.a r.t r n t h e a t e r des Belvedere ftattfiudendeui Aufführungen von „P r e c i o s a" unter der Reg« Sttfaft Heittes beginnen um?/410 Uhr abends. Der Vorstellungen sindtn in de^ P r e m t ö r e n b e s e tz » n g und unter Mit«. Wirkung des Symphonie orchesters statt. H Briefkasten der Redaktid«. ' Freund des Blattes: Arbeitsmöglichkeit kann nnr'eine der vestehenden sozialen Hilssaktionin schaffen, wir sind dam nicht imstände.2ln viele Einsender: Wir beantworten nur Zuschriften, die Namen und genaue Adrcffe des Emscndeis enthalten. -7 E. Beatus» Niintberg: Sie erfahren, was Sie wünschen, m, dem Werte von Ädoli K v h u t. Berühmte, lüdischv Männer und Frauen. — Eifriger Leser: Ein geeignetes Werl durfte in der Sammlung Hartlcbens technische B ich'l t-.o tbtk zu finden sem, deren Bände in jeder Bnchbmtdlnng erhältlich sind. Komnmnales.; : Wiener GemeinderaL.? i Sitzung am 9. Juli. : Jtr der gestrigen Sitztutg wurde nach' kurzer DedaktH->'Mld ftltf Grüitd -LiUes Reserätes des Vizebsirger- ' m^WM'MP.tnc.rlL n g.dLs .Pwj<ks. der.Direktion d^r'' BMniEo^c-n-B-ergbftU-Gewerkschsst Zillingdorf über die - Eröffnung zweier Tagbaue. )n"dnr-.Gemeinde 'Ztslingddrf, bezreh'ungsw'.LisL Gillingithül mit euj-LM Kostenerfordsruis. von '6 Millionen iKt!siÄn7öLnehMtgt. Hn^ bc'r.> Nähe her bereits besteheftdeick iDagvaüe wurden, wie der Referent erwähnte, mehr Ialss30-Bohrungen vorgLnommmt und diese haben cr-- jgÄ/rn. daß sich daselbst weitere Mahlenvortommnisse hefinden, .dar es ventabel erscheinen lassen, diese Kohle den bestehenden-BZerken zuzuführen. Der eiite Tagban allein, Welcher zum Teil in Oesterreich, zürn Teil in Ungarn liegt, hat eine' Flötzflüche van 59.280 Quadratmeter. iSein Demes K'ohleuvermogerr beträgt 4.3 Millionen Meterzentner Kohle. Die GesmnLaufschließung'föll in dreft Jahren vollendet sein. Hierauf wurde ' j s die Erwerbung und Verwertung von Fr^ischürsen dE.D-rsterrefchischen Bohr- und SchürsgeMschafL bei Wien auf Grund eines U^bereinVommens-ntit der alljgemtiiÜLn Depositenbank nach''einem. eirtgeheWen Referat bB^GLweinderates Dr. F r ä n k.e k und ttach Mnsgereö Debatte einstimmig. angemommM^ -; / - . ■! M gelangten.svdaW.eüre> Mih^.von,'Wty.äge.num Anschußkredite für das Verwa^tm'ngsjähp, 1918l/2j),rdar-?' unter sin solcher von 146.000 Kronen zur „Verpflegung. von. .Personen über 14 Jahren im AltersversoWrigs-° Haus - der israeritischen Knltnsgemeinde in Wien", zur -Annahme. Der Vorlage über bis Abänderung der He'lniatrechttaxen i vKne Erstattung Kines Referats zugestimint. .Dnr- Ilckch' werben die Heimatrechttaxsn im einzeltten Fälle fluNK'' wes-entttch' nach der Richtimg festgesetzt,baß/ siir österrsichische Ataatsbürgex 'bei ement Aufenthalt'bis tz'mL Krhren nnd .bei ernem-^ährlichen Einbonlmoti. bis 10-000 Kronen ö-0 0 Kronen, bei einem jährlichen Ein- Mitmen bis I00l000 Kronen 5 0 0 0 Kronen zn' zahlen. stM,' Äet-.einem '.Aufenthalt von 5 bis. 10 Jahren und,.gleichzeitigem Entkommen bis 20.000 Kronen sind '260 Kronen, utrd bei dem jährlichen Einkommen von ü00^000 Kronen 4000 Kronen zu zahlem In d«msÄAr'Maßö.s... wia. die Anfenthirltsdaner größer wird, 'dÄkingßrt'sich die Taxe, so daß zum Beispiel bei einenr länger als-20. Jahre währenden Aufenthalt bet einem MlÄrmmen bis 10.000 Kronmr nur A0 Kronen' und Lei ^mnem. Einkommen b.is 100.000 Kronen nur 100D Kronen zu zahlen sind. Dagegen gelten.für Perfvften, -welche die 'österreichische Staatsbürgerschaft n i ch't besitzen, dis doppelten Taxen. Bei einem jährlichen Einkommen von Über 100.000 Kck'on-ert tvird — ohne Rücksicht aus die Attst'nthalt.sdaiN'p — die Taxe siir Inländer mit 5000 Krone,r und für Aiivländer mit 10.000 Mvonm b.-Mitv??.'n. Dev znv üur Exl-Vuhne. Im Rahmen eines ^Literarischen Abends" brachte die Exl-Bühne drei Stücke aus Franz Kranewitters 1 EinaÜerfolge „Die siebenTodsünden". Es war kein glückliches Beginnen, um jede Todsünde herum eine einaktige Tragödie zu schreiben. Die Dichtkunst blieb so ziemlich aus dem Spiel. Nach den vorgestern gehörten Proben zu schließen, hat Kranewitter mit seittem Zyklus „Die sieben Todsünden" eine Sünde Wider den heiligen Geist begangen. „Der Naz" ist der Geizhals, wie er im Büchel steht. Seine Erben, zwei Weiber, raufen , sich, da noch seine Leiche nicht ausgekühtt ist, um einzelne Erbstücke, und der Tod, der leibhaftig auftritt, damit das Publikum das Gruseln lerne, drückt der einen die Hacke in die Hand, mit der sie die andere erschlägt. In ahnlicher Weise wird in den Einaktern „Der Med" und „Der Giggl" gezeigt, welche furchtbare Folgen für die Menschheit im allgemeinen uitd die Tiroler Landsleute im besonderen die Trägheit und der Hochmut hat. Mindestens . e i n Totschlag kommt in jedetn Stücke, vor. Volkskunst? Holzschnittartig, derb geschnitzte Lebensbilder? Nein. Kitschig. drcunatisierte Traktätchen, denen man nur deshalb' nicht böse sein kann, weil ein redlicher Wille dahinter steckt, und well sie von den Mitgliedern der Exl-Bühne. wirklich meisterlich gespielt werden. Eduard Köck stellt mit ungemeiner Kunst drei scharf umnssene bäuerliche Charakertypen auf die Bretter und erweist schon durch die Masken, die er wählt, einen seltenen Kunstverstand. Ncht minder bewunderswert Anna E x l und Dtimi Gstöttner als gierige Erbsch^eicherinnen. Auch die übrigen Mitwirkenden durchaus sehr zu loben. 0. A. RenaiffaneebÜhrre. Ein Gast, Maximiliane B l e i b treu Pom Dresdner Landestheater, eine Schwester, unserer herrlichen Nompler-Bleibtren, gab Anlaß zu einer Aufführung von Hau Pt m ann s „Biberpelz". Die Aufführung hatte stellenweise stark improvisierten Charakter. Einiges Niveau hatte der Rentier Krüger deZ Herrn Viktor Franz und Herr Richard Knabe fand sich mit dem Amtsvorsteher Wehrhahn einigermaßen anständig ab. Was sich sonst unr die Wolffen der Frau Bleibtreu bewegte, war Sommerprovinz. Frau Bleibtreu selbst ist wahrscheinlich eine schätzbare Kraft des Dresdner Ensembles. Für die Gestaltung der Wolff reicht es doch nicht völlig ans, daß lediglich die nimmermüde, regsame Hausftan Wolfs dargestellt ' wird. Die anderen über das Aeußerliche hinausgehenden Charaktereigenschaften der Frait Wolff, welche^ diese Gestalt zn einer ewigen machen, blieb Frau Bleibtreu leider schuldig. Mit dein Dialekt ging es nn Stück recht traurig her. An Stelle der Eindringlichkeit in der Darstellung trat Lautheit. Inas diesem Stücke, das zu Hauptmanns besten gehört, nicht zuträglich ist. Das Publikirm hielt sich an die Komödie selbst und klatschte lebhaft Beifall. 8. 8. Sportsektion Hazair, Wien Sonntagll.Juli, nachmittags, findet au! dem Hakoah-Platz ein Jüdisches Jagendsportfest statt. — 3 Uhr: Leichtathletische Wettkämpfe. — 6 Uhr: Fuösballwettspiel Hechawer—Hazair (L. A.). — Karte« zu 3 u. 5 Kronen im industneOen-Cafe, Sei allen Mitgliedern und an! dem Sportplätze. Mo® Sport. Die Generalversammlung des Fußdakl- . , Verbandes. Heute findet tiv Saale des Ingenieur- 'und Architektetrvereines urn 4 Uhr nachmittags die General-; Versammlung des Fußballverbandes statt. Eine Unzahl.: von Anträgen ist eingereicht worden, die meisten davon! jeder sportlichen Reife entbehrend. Fast alle haben au^ den'Klassenwechsel Bezug, ein Punkt, der die jeweiligen Generalversammlungen immer am längsten beschäftigt. Nie will ein Verein in die tiefere Klasse absteigen, däftir bewerben sich umso mehr um den Aufstieg in die höhere Klasse. Die Admira ist es heuer, die um Hilfe ruft, um der Zweitklassigkeit zu entrinnen. In ihrem Interesse sind auch' mehrere Anträge eingebracht, die eine Erhöhung der Zahl der erstklassigen Vereine auf drei^hn, be-- ziehungsweise vierzehn, bezwecken. Diese Anträge haben keine Aussicht ans Annahme, da sich die erstklassige«^ Vereine, die die Majorität besitzen, fast geschlossen gegen sie wenden werden. Aussichtsreicher ist der Antrag, daß Heuer, nicht sechs, sondern nur drei Vereine ans der zweiten in die dritte Klasse fallen sollen. Auch die dritte und vierte Klasse soll eilte Nenesnteilung erfahren. Zahlreiche Anträge der Vorstände des Schiedsrichterkollegiums'' und des Sekretariats, bezwecken Erleichterungen in der Führung der Verbandsgeschäfte zn schaffen. Zn einer Katnpsabstimmrlng dürste es bei der Frage kommen, ob der Vorstand des 9Llederösterreichischen Futzballverbandes in der Generalversammlung,direkt gewählti werde«, oder ob er sich hauptsächlich aus den Delegierten 6er einzelnen Spielausschüsse zusammensetzen soll. Einige Vereine rechneten dantit. die Generalver-. sammlung zur Verwirklichung ihrer dunklen Pläne benützen zu können und versuchten, sich dabei des „Vas (Verband der Arbeiter- und Solöatensportvereine) zu bebedienen. Dieser hat ihnen aber eine energische Abfuhr bereitet. Damit finkt die letzte Hoffnung der Gennania, die sechs Punkte Porsprimg der Hakoah auf dem grüne« Tische wettmächen zu können, in ein Nichts zusammen. Die (ffeneralversammlnng nnrd höchstwahrscheinlich heute nicht zum Abschluß gelangen können. In ihrem Verlauf wird es hitzige Debatten geben, aber die große« Ueberraschungen iverden ausbleiben: es ist sogar fast sicher, daß die Mehrzahl der bisherigen Vorstandsmitglieder wiedergewählt werden wird. Aus de« Theatern. Im 'Wiener Stabttheatrr sivdet heute,. Samsrag, das erste Gastspiel Erika G l ä ß « e r vom Berlmer Theater in Berlin (erstes Auftreten in Wien) statt. Zur Auf-- fübnmfl gelangt das Lustspiel „Sie" von Georg Reicke. Die von Fosrf Jarno inftenierte Darstellung beginnt um 7 Uhr. In den K a m m e r s v i e l e u des Deutsche» Bolkstheaters wird Fra» Mayetta W e b e r, die von einem Anslandsgastspül zmückgekehrt ist, in dem Schwank „Theodore & Cie." vou Dossvp und Arment, die Rolle der Adriemte abwechselnd mit Fran Traute C a r l s e n spielen. Der W 0 ch e n s p i e l P l a n der N e u e n Wiener B ü b n e lautet: Montag den 18. d. M., 'kl Uhr, „Kohlen und Kok»"; Düustag den 13. d. M., V?7 Uhr, „llriel-Acosta", Gastspiel Beregi: Mittwoch den 14. d. M., lfJ U6v, znm ersten Mn'.« „K:e.n Tornt"': Dotmersiaa den lr>. r>. M. '.'.7 Nb». Neuerlicher Sieg des W.A.F. i« Devtschla«h. D«isb»rg. 8. Juli. (Privat.) Der W. A. F. kounte auch sein drittes Spiel in Deutschland siegreich beenden. Die Wien« traten in Duisbmq gcgru de« dortigen Sportklvb an nnd siegten nach .schönem Kampfe 4:1. WafferbaNwettsprel Hakoah l gegen.Hakoah 5k Zum ersten Male wird Sonntag die jüdische Oeffeutlichkeit Gelegenheit haben, eine« Wafferballkampfe zweier i&biföftttittftfc Mannichaftrn briznwobnen. Das Wafferballspiel nbertrisst, was Abwechslung und Kampsmomeul bettiffl, das FUßbskls p i e l bei wertem. Auch stellt es die höchste» Aoforderungeu a» die körperliche Leistnngssahiakeit der Spieler »nd man kann mit '»fiifl'M.tit all' i>if towmendr Meistersch.rsi. in welche die Hak»ah -l

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