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Wiener Morgenzeitung · 1920-07-10 · Heft 526 (10.7.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 526 (10.7.1920)
Date
1920-07-10
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien, «anisia-. -ci'ück hat. Tiefen Brief hat der General Karl Soos, der tzegenvartige ungarische-Honvrdmiyister, dem. damaligen Kftegßminister 'Tittzelm B ö h m, als er (tjm seine Aufwartung machte, peronlich übergeben...Der.Brief.lautet: ., ... , - - Lckrctariat der sozialdemokratischen Partei.zu Szegedin. Herru KuegZininister Wilhelm Böhm Budapest. Sebr geehrter Genosse Böhm! Unsere Partei hat erfahren, daß man den Genossen General Karl S o o s, Kommandanten des KrcistommandoS'S z e g e d i n, 'ninonicren wird. Wir bitten den geehrten Ge n o f f e N n ft ä n d'r g, den Genossen Karl S o o s auch weiterhin auf einem l-Postcn' zu-' belassen, denn er ist i n die s o z i a l- » e m o f f'a t i s ch e Par t c t e i n g e t r e t e «, ,immtan unseren Sitzungen regelmäßig teil, schreibt im Interesse des-Soldatcnrales und der Partei und betreibt i n'f e tr *b'c n O fsizie r''t n' i m B e t e t ch e ' r K r e j s komm a n d o s e i n e l e b h a f t e ll gi t a t: t b tt und so ist sein B e r bl e i b'e n i n der k ar-t-c-'i eine N o t'-w e n d i g k e i t. Wir Konen, daß Sie. geehrter Genosse, unsere Bitte erfüllen rüden -l.nd sind mit Parte-graß Ihr *'/;. Wallis m, p., Parteisekretär. Stampiglic. . . Szegedin, am 21. Februar 1919. si' Dieftn-Bries Inl der gegenwärtige ungarische Hvnvedminister £ o,b.g . d)m.7seinerzeitigen Kriegsminister B o h m o.f f e n ibcrgeben,' also wußte Soos, was im Brief: gestanden ist. SHLtchfDer im W' ner Jüdischen Real- ' ' ' gymnafien. Mit ein^r eindrucksvollen Faier schloß, gestern das iüm'che Realgymnasium'sein erstes Unterrichtsjahr. In brei-fParaUrltlassen wurde der Lehrstoff des ersten Jahrganges d,-e Mittelschulen unterrichtet.. Neben den vorgesthriLdenen Lehrgegenständen, wurde die hebräische Sprache in den Lehrplan ausgeuemnren'nnd nach dem Udereinstimnrende-n Urteil zahlreicher Fachleute ein ganz ausgezeichneter Leyrersolg erzielt. Auf, Körperpflege und ^ribc-öilbnngen wurde -besonderes Gewicht gelegt und durch..Fühlungnahme mit der Elternschaft dahin gewirkt, dag auch in der häuslichen Erziehung die auf körper- [id)C Ertüchtigung und Pflege wahrhaft jüdischen Geistes gerichteten Bestrebungen dieser neuen jüdischen Anstalt unterstützt werden. Das' füdrsche Realgi)nnrasimn gehört zu den wenigen Wiener Anstalten, welche keine Kälteferien hielten. Es gelang mir Ileberruindnng alter Schwierigkeiten, den ordentlichen lliiterrichtsbetrieb währenddes - ganzen Wahres äürrechtzuhalten. Die Schüler und Schülerinmenbrachten täglich irrt Rucksack einzelne Holzscheite.aus dem . knappen häuslichen Vorrat mit - und . behielten inährend-. d.-:s.Unterrichts, wenn nötig, die. MWel an. Tic üchsultate des Unterrichts würden dadurch' .sehr günstig-be-einftnß.t. ... - .Anläßlich - der Schlußfeier hielten Herr.. Direktor Tr. - K.el l ner und namens des- Kuratoriums Herr O berr ad binar Dr. C h a j e s Ansprachen an gdie Zöglinge. .Die Schüler und..Schülerinnen.hatten den Lehr--, saach in dem. dir Feier stattsand, mit Blumen, und Enblemau festlich geschmückt. Nicht unerwähnt bleibe, baßdie Schulkinder während-des.ganzen Jahres unter der fürsorglichen är.Mchett Aufsicht des Schularztes .Herrn Dr. Sanel Re^r standen, der jedes. Vierteljahr eine gründliche Untersuchung.aller Kinder vornahm und, wenn nötig, das, .Ellern haus von beobachteten Gesundheitsstörungen verstüydigt»- .Jm nächsten. Schuljahr wird das jüdische Realgymnasium einenunerwartet großen Zuwachs an Schüchrn -und Schülerinnen zu verzeichnen haßen. Für die.-epste -Kla sse sind bisnnn nicht weniger als 250 Kinder .angerneldct. - und auch für die zweite Klasse, für welche ec ne -Erc.gnzungsprüfnng aus-dem Hebräischen erforderlich-ist...liegen.. zahlreiche Neuanmelonngen vor. A«ch Nrederöstsrreich sperrt sich ab. Der Absperrungswahnsinn hat endlich auch Niederofterreich exgriffen und die Landesregierung publiziert heute eine „Regelung" des Reiseverkehrs, die dem Länderblödsinn auf ein Haar ähnlich sieht.. Mit solchen Verfügungen glauben die politisch Weisen im' Landhaus den ganzen wirtschaftlichen Jammer dieses Staates zu reparierenen. Man greift sich an den Kopf und staunt, daß Herr'Landeshauptmann Sever eine solche Verfügung erlassen (konnre. ' Nach per Verordnung ist die Einreise nach Ni e d e rösterreich nur solchen Personen gestattet, die sich mit einem gültigen Reisepaß oder - einem gültigen amtlichen Identitätsnachweis oder einer für eine Gemeisidö Mederösterreichs gültigen Aufenthaltsbewilligung cmfweisen. Zum rrnbeschränkten Aufenthalt in Niederösterreich sind nur jene Personen berchtigt, welche in einer Gemeinde des Lmrdes'heimatberechtigt sind oder in einer solchen ihren ordentlichen Wohnsitzhaben; alle anderen Personen haben bei eurem die Dauer von drei Tagen überschreitenden Aufenthalte aneiner niederösterreichsichSu Gemeinde vor ihrer Einreise eine AufenthaltsbewiLgünKder politischen Behörde zu erwirken. - Die Aufenthaltsbewilligung darf den im Folgenden bezeichneten Personen nicht verweigert werden: ' - Dein - gewerblichen, industriellen., kaufmännischen, üiiwivil'tftbostlicheunltld häuslicheil Hilfspersonale si'ir die Dackel des- Dienstverhältnisses; Wiener MorgeuzernmA 10. Juli 1929 .. ..—- > ....—... ... .■ .. Mitteilimgen ans dem Publikum ■ARII I IIMTITBfl PERLEN und JUWELEN ES 0*111»flL AN I UN kauft teurer als Jeder D 45 lfägö, Juwelier, Graben 36 Personen, die in Kranken, oder Wohltätigkeitsanstal- ^en ausgenommen werden; kurbedürstige Personen für den Aufenthalt in den als „Heilbad" erklärten Gemeinden Baden und Pyrawarth, sofern sie ihre Kurbedürstigkeit in der im folgenden 'estgesetzten Art Nachweisen, für die Daiter der Kuriedürstigkeit.' '" ä u T.; :h ’ Jedem Kurgast steht die Mitnahme einer Begleitperson rei; der Kurgast hat überdies Anspruch auf Mitnahme einer Pflegepersynsi- 'wettn, durch ein amtsärztliches Zeugnis nachgewiesen wird, daß sein Zustand dies, er- 'ordert. Zur -Erteilung der Aufenthaltsbewilligungist für das Gerneindegebket vön Wien die Polizeidirektion in Wien und für den Polizeirayon Wiener-Neustadt das Polizeikommissäriat in Wiener-Neustadt ermächtigt. Für alle anderen' Gemeinden. Niederösterreichs wird die Bewilligung zu einem Aufenthalt, bis zu acht Tagen von den politischen Bezirksbehörden, zu einem l änger dauernden Aufenthalt von der uiederösterreichichen Landesregierung erteilt . Die.Landesregierung -behält sich' vor, für 'Gebiete, die einen besonders bebhaften Fremdenverkhr answeisen, die politische Bezirksbehörde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligungen ohne zeitliche Beschränkung zu ermächtigen.- -'D Um die ErteÜüng der Ausenthaltsbewilligung ist mit einem schriftlichen Ansuchen einzusch'rLitLn, in welchem Geburtsort und D'atirm,-Heimatsberechtigung und ständiger WphnM her, die.Äusenthaltsberechtigung anstrebenden Personen/^'''ferner Ort, Dauer und Zweck des Aufenthalts angegeben sein müssen. Zur Deckung , der aus der Behandlung' der Gesuche urn Aufenthaltsbewilligung' erwachsenden Kosten ist gleichzeitig mit. dem Einschreiten ein Entgelt zu entrichten, wclches.für.aus %em Inla nde Einre isende mit dem Betrage, von. 30 Kronen, für alle anderen Per so ne tt mit siöO Kronen; festgesetzt wird. ... Wenn sich eist Gesuch' um Erteilung., einer Ausent- Haltsbewilliguirg.in einer ,Gemeinde auch' auf den Ehegatten des. Gesuchstellers',, - oder dessen im Familisnverbande lebende Kinder ober einen - Hausgehilfen erstreckt, so ist für diese Personen insgesamt das Entgelt .nur in dem einfachen Betrage zu entrichten. Vom der. MÜrschtung des Entgelts ist das' Zewerb- -liche, indnstriell^'.käüfmäynische, landw.irtschaftlich'e und 'häusliche. Hstfs'pe'rsvnäl befreit. . Strafbestimmungen. Zugereiste und zum Aufenthalt zugelassene Personen, welche sich mit den Bestimmungen dieser Verordnung oder mit Len auf Grund derselben zu erlassenden Verfügungen ist Mrderspruch setzen, durch die Art ihrer Lebensweise der Oesfentlichkell grobes Aergernis geben, staatlich bewirtschaftete Lebensmittel verbotswidrig erwerben, bei Ankauf von Lebensmitteln die ortsüblichen Preise überbieten oder die wirtschaftlichen Verhältnisse des Landes gefährden, werden unabhängig von dem gegen sie etwa einzuleitenden Strafverfahren von der politischen Bezirks-, beziehungsweise Polizeibehörde zwangsweise zum Verlassen des Geme'mdegebietes, Bezirkes oder Landes verhalten werden. Gegen eine solche Verfügung ist eine Berufung nicht zulässig. Uebertretungeu dieser Verordnung und der auf Grund derselben erlassenen Verfügungen lverden von der politischen Bezirksbeziehungsweise Polizeibehörde nrit Geld bis zu 20.000 Kronen oder mit Arrest bis zu sechs Monaten bestraft, sofern die Handlung nicht einer strengeren Strafe unterliegt. Die Verordnung tritt heute bereits in Kraft. Lohnforderung der Staatsangestellten. Mit Rücksicht auf die offenkundige Unzuläuglichkeit der gegenwärtigen Bezüge hat der Zentralvrrband der österreichischen StaatSangestelltrnvereinigunge» den Beschluß gefaßt, bei dem Umstande, als eine sofortige Erledigung der Besoldungsreform unwahrscheinlich ist, an die Regierung mit Forderung einer 1vv°/oigen Erhöhung der gelammten Bezüge, rückwirkend vom 1. d. M. heranzutrcten. Die Forderungen nach der endlichen Lösung der Besoldnngsresonn oder der bczcichneten Nolsiandsmaßnahme noch im Laufe der gegenwärtigen Tagung der Näüvnalversammlnng werden der Regierung unverzüglich vorgrlegt werden. Die Forderungen der landWirtschastliche» . Arbeiter. An gedrohte Sozialisierung der Ernte in Niederösterreich. Die' dem Land- und Forstarbeiterverband angehörigen Vertrauensmänner der niederösterreichischen Gutsbetrie.be stellten in einer gestern abgehaltenen,' sehr zahlreich besilchten Versammlung eine Reihe von Forderungen auf-, die-nicht mehr dem Arbeitgeberverband, sondern jeder eiirzelncn Gutsvekwaltung unterbreite!^ werden. In der Versmnmlung kam eine sehr erregte Stimmung zum Ailsdruck und wurden, einige radikale Maßnahmen' vorgeschlagen, falls irmerhalb der den Arbeitgebern-gemährte Frist vis ,">nm 12. Fnli keine befriedigende Lösiina erfolgt« / Nr. 6261 . Die Versammlung nahm den Bericht des Obmanneß' zur Kenntnis und beschloß im Sinne der vom Sekretär D u d a gegebenen Anregungen, die Vertrauensmänner des Verbandes mit der Aufgabe zu betrauen, mit den einzelnen Gutsverwaltungerr sich sofort in Verbindung zu setzen. Für den Fall, daß die Forderungen nicht bis zunr. 12. Juli bewilligt lperden, lvird, einem weiteren - einstimmig, gefaßten Beschlüsse der Versammlung zufolge^ die gesamte Ernte durch Funktionäre und Ver*. rauensmärrner des' Verbandes der Land- und Forstarbeiter b e s ch l a g n a h.m t und der Landesregierungzur Verfügung gestellt. Die Landesregierung wird erucht werden, die schleunige Uehernahme zu veranlassen, md die Zuwendung, für die Allgemeinheit zu ermöglichen. Der Beschlagnahme unterliegen nicht nur dis BrotfrnchtF sondern . alle-, landwirtschaftlichen Produkte» Die Frucht wird in die, Scheunen und Schüttböden eingebracht und durch Köntröllorgane vorgesorgt werden^ daß es zu keinerlei Mißbräuchen oder Beschädigung komme. Nur den Ovganen der Landesregierung werde, der Abtransport gestattet. - Die Funktionäre des Vor-> standes werden dafür Vorsorgen, daß keine Uebergriffe , Vorkommen, und' in her Getreideversorgung keine Störung eintrete. Der Vorsitzende konstatierte die einstimmige Annahme der vorliegenden Anträge, die, fallsie zur Durchführung gelangen sollten, die Soziali^ siernng der landwirtschaftlichen Betriebe bedeuten. Die Versammlung betraute mrtz, der Ueberwachung der . nötigen Maßnahmen Obmann.-, M o r a w i tz und die Sekretäre D u d a und W i m m e r. Landeshauptmannstellvertreter Widholz wurde nach beti Versammlung von den Beschlüssen verständigt und er-i sucht, für den Fall der Durchführung des Sozialisierungs-, planes ein Eingreifen amtlicher Organes fernz uh alten. _ * Aer»tzeru»tge« Dr. Robert Lichtensterrrs über di) BerjüngUAgsoperationen. Der Chirurg Dr. Robert Lichteustern, der, angeregt durch Prot. Steinach, die Berjüngungsoveraüonen voraenommen hat, äußert« sich: Vor zwei Jahren vrranlaßte mich Prof. Steinach, die von ihm an Tinen ausgeführten VerjüngungSoperationen auch an Mensche« zu versuchen. Ich habe die Methode dem Menschen angepaßt und bisher sieben Fälle operiert, alle mit anßerordentlich befriedigendem Ergebnis. Ein 42jährigrr Mann, bei dem srühzritig die ichwerstM Alterserscheinungen ausgetreten waren, hat durch die Overatt»»! seine volle Jogrndlichkeit wieder erhallen. Zwei weitere Fälle betrafen Männer von 65 und 70 Jahren. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, daß nicht alle Forme» vor Alter»- erscheinungen bekLmvfbar sind, sondern daß dieS nur dort möglich ist, wo die betreffenden Organe noch restitutionsfähig sind. « * Verhaftung einer Fälscherbande. Das SlcherheitSburvm gelangte zur Kenntnis, das; der in der Castellezgasse 1.5! wohnende angebliche Kaufmann Adolf Alexander Edelmanw sich mit der Falschstempelung österreichischer Banknoten befasse. Man fand bei einer Hausdurchsuchung die typische« Behelfe der Falschstempler von Banknoten. Bei seiner Ein-. vernähme gestand Edelmann ein, in den letzten Wochm Banknoten zu 100 und 60 Kronen in der .Gesamthöhe von- 40.000 Kronen falsch gestempelt zu haben. Ms seine Helfer würden eruiert: der beschaftigüngslose Kriegsinvalide Schutt Stark, der Handelsangestellte Jonas S.charf, der Kleiderhändler Leo Lerner, der beschäftigungslose Kontorist Julius! Spiegel und der beschäftigungslöfe Handelsanyest^llwMaxs Kn p ferm an n. Spiegel, ist schon ,im Mai vorrgen Jahves! wegen Teilnahme an der Fälschung tschecho-Mvakischer Bank-j notenstenrpel dem Lanbesgericht., eingeliefert worden. Lernrrj hat das Unternehmen des Edelmann „finanziert. .Stark hat! die ungesternpelten Banknoten beigcstellt. Die andere» drei! haben die Stampiglien und die Farbe beschafft. Scharf Wan; auch derjenige, der die Falsifikate in den Verkehr setzte^! Del allen diesen Personen wurden 87 falsch abgesteinpelte Banknoten zu je 100 Kronen und' 136. Banknoten z« fa 50 Kronen beschlagnahmt. 1 * 70.000 Kronen herapsgelockt. Der Privatbeamke! Friedrich B l a s ch k e, Dbbsstraße 30 wohnhaft, der Zufalls-: Händler Paul 'Harkanyi, in einem Hotel im 1. Bezirk! wohnhaft, und der Kaufmann Ernst Grünfeld haben untevber Vorspiegelung, Tabak liefern zu kör men, dem Kaufmann!' Samuel T e p p e r, Heinzeimanngasse 18 wohnhaft, auf Grundeines gefälschten Fassungsscheines für Rauchsorten <70.000-, Kronen entlockt. Sie wurden verhaftet. j * TaschMdieVstahl. Einem im Kaiviertel etablierten^ Kaufmann wurde gestern vormittags um 0 Uh« auf der hinteren Plattform eines TriebswagenS der Straßenbahnen — Linie „L" oder „M" — während der Fahrt: von der Schottenkreuzung beim Bankverein bis zur Bellarür ein loses Briefkuvert aus der linken inneren Brusttasche des Sakkos gezogen. Es enthielt 31 Banknoten zu je- 10.000 Kronen und 5 Banknoten zu je 1000 Zkroneu österreichischer Währung, zrrsammen. 3.15.000 5lronen. . * „Metall»« Gold- — (mit de« Rezenbsrm) die g«tbewährte Tafchrnlampenbatterie. I * ASsemeioe österreichische Bodenkreditanstalt^ In Ausführung der in der Generalversammlung gefaßten Be-> schlöffe gelangen 100,000 Aktien der Allgemeinen österreichischen Bodenkrcditanstalt mit Dividrndenbcrechtlgnng ab 1. Jänner 1820 ne» zur Ausgabe. Den Inhabern der derzeit im Umlauf befind-, lichen Aktien wird da» Bezugsrecht auf diese neuen Aktien zum Presie von K 4400 pro Aktie zuzüglich b'/. Zinsen von diese« Betrage vo« 1. Jänner 1920 bis znm ^ahlungStagr in dev Weife eingeraumt, daß ans je fünf alte Aknen zwei neue Aktie» entfallen. Auf weniger als je fünf Aktie» wird kein BezngSrecht gewährt. (Siehe Inserat.)_ Dere«d-«achrrchte». H eb r ais ch e r K o u v e rsat io nSklnb. Heat< 7 Uhr, Zusammenkunft, gewidmet dem Andenken H e r z l &, Sprechen werden die Kollegen W e i ß t« b über das Levens werk Herzls, Auerbach über Herzl und Achad Haa«. Lieber über den jungen Herzl und Frl. Rosenbau« über Herzl nnd die jüdische Frau. OrtGroßer Saal -rS P ä d a g o ai u m II., Obere Donanstraße91. Hebräer willkommen.-— A«Sonntag beteiligen sich die Chawerim am Gange zu« GraLss HerzlS. Treffpunkt Karl Ludwig-Platz um 9 Uhr. — I u g r n(/g ruppeder ZionistischenBezirkSsektion^vrigilteuau»' Kwnzah-5krausbaar kommt heute um 5 Uhr nachmittags ir» tlsereinslokale, Karl Meißl-Straße 5. zusammen. — B e r e r» z i o n i st i s ch r r H o ch s ch ü l e rTbeod orHerzl.Heut< Uhr, Herzl'Gedmkfeirr, lX., Liechtensteiastraße N, I. Stocks — Vereirriqung der Lehrwerkstätte» und K « r s e d e S ä ü bii ch e n G everhriörder»« gs«

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