Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 524 (8.7.1920)
- Date
- 1920-07-08
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/2979076-2979416-2979602--04628-2990392- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
DM 2 Wien, .Donnerstag, Wiener Morgeuzeituug 8. Juli 1920 Nr. 524 Inland. Albert Getzmann gestorben. In Reichenau ist gestern der gewesene Führer-, der, lhrisüichsoziolelr Partei, Hp.- Albert G e tzmLN n, *' Nach mehrjährigem K rankenlager gesto eben. Er stand etwa ilO Jahre lang im öffentlichen politischen -Leben'cher' 'osterrerchisch-unganschen MonarHre -ustd hat: zu . ützpr Kreis jener unheilvoll wirkenden Mckstnbr Whört', diente Izroße- Katastrophe vorbereiteten. Er ist einer der Vorkämpfer des streitbaren und brutalen Klerikalismus gewesen,,, der an der Gründung einer christlichsozialen Reichspartei '.arbeitete. um' die 'militärisch und materiellen Kräfte des Reiches^ "in. den Dienst katbolisch-politischer Expansion zu stellen. Gehmann, gehörte dem rechten Flügel an, der vdllständigunter dem Konunando Roms stand. Vyst^dM.Jahren 1891, bis 1011 gehörte er dem 'Abgeordnetenbaus an und war der erste Ministerfür öffentliche Arbeiten.„ So .wie Lueger hat es auch' Gcßmamr verstandest, das österreichische Problem, das ÄU dein friedlichen Zusammen, leben der' verschiedenen Nationen bestand. nur"unter dem Wiener Gesichtspunkt zu sehen Die Völker waren-Mx? ihn nicht gleichberechtigte Glieder des Maates, sondernd Steuerobjekte und ihre "Bewertung hing für ihm nicht von dem Maße ihrer Zufriedenheit vnit der Verwaltung ab, sondern von ihrem Vötstrü für Militärkredite. Die gewissenlose Demagogie der christlichsozialen Partei, die schließlich in eine ununterbrochene Hetze gegen das ketzerische" Italien - ,gegen Serbien' und gegen - Ruß-; land' ausartete, erreichte zur ' Zeit ' Geßmanns ihren ^Göbepimkt. Der sähe Sturz der Partei im Jahre 1911 wirkte ' auch ans Geßmanns - Stellung und er mußte wie' so'viele andere feiner Parteifreunde ans dem-Vordergrund despolitischen Lebens zurücktreten, nachdem er schon früher durch seine, eigene Partei wegen seiner sonderbaren Rolle beim Tod Luegers zum Schweigen "'gebracht worden war. Immerhin war Getzmann ein fleißiger, persönlich anspruchsloser - Mann von guten Formen und bei seinem Tode wixd man dessen inue,-wie seine Partei,-beraboekommen ist, dse heute ber Kunschak angelangt..'ist.. Getzmann ist 68 Jahre alt geworden. . ' - Steirischer Landtag. '/ Graz. 7. Juli. Die bisher zwischen den Parteien beS Landtages geführten ^Verhandlungen wegen Wahl eines zweiten Landeshauptmannstellvertreters gn Srelle des 4urückgetretenen LondeshauptmannsteWertreiers Pongratz stSoziasdemokrä). brachten noch keine Nniguyg. Die -für --heute vormittags^' ÄnberisteNe Sitzststg des LandtatzeS' mutzte, da 'Landeshauptmann' Dr. Riüi.'len Lurch die Besprechungen Mitten'' Parteien' in Anspruch ■ßQiontmcn war, auf nachmittags Verschoöcn werden. Zu Beginn der nachimttägigen Sitzung teilte der Landeshauptmann mit, daß die durch den Rücktntt deÄ Landeshauptmannstellvertreters Pongratz ' 'nnd des Landesratcs Hartmann, der in die Nationalversammlung berufen wurde, notwendig gewordenen.Ersatzpaahlep m -der am nächsten Dienstag' stattfindenden Sitzung vorgenommen werden. -Von allen drei Parteien des Hauses wurde ein Dringlichkeitsantrag wegen der, Ho ch w a s s e r - Katastrophe in Ostste'ietmärk am 8. d. M. eingehracksti' Der Antrag verfangt ausgiebige Hilfe, für das-Unglücksgebiet und die Flüssiginachung entsprechestder Mittel von der Staatsregierung. - Politische^Nundschau.. Französische Angriffe gegen England. Die Schade« im französischen Kriegsgebiet. - Paris, 7; Juli., Kammer. (HavaZ.) Im Laufe der Debatte über das Budgetder befreiten Gebiete wies Lyncheur untw dem Beifall des ganzen Hauses die Behauptungen des englischen Delegierten auf der Friedenskonferenz, K e y n e s, -zurück, daß Frankreich die Tn dem befreiten Gebieten, angerichlelcn Verwüstungen üb? r t re i be. Cr habe, ihmübrigens auf. der Konferenz am 26. März v. I. .seine Meinung ge^rgt. Red-- ner erinne..te daran, daß bei..einer Erörtemngstmit den Mitgliederu der' englischen Regierung, die von der Mchtig.ke.it der Bel'.auvtungen Keynesüberzeugt' waren, Liese, a's -h auf.her Karte muhen., daß di? verwüsteten Gebiete den zehnten Mil-Frankreichsausniachien, die Schäden auf 30 Milliarden schätztest, bei sistM Gesamt- .rHchtum Ftailk.eichö von 300.Mill:arden./Hört! Hört!). ^§s sei leicht gewe'en, nachzuweisen, daß hie verwüsteten Gebiete . SO - Prozent der französischen Metallindustrie «ttfr 60 Prozent bc§ französischen. Bergbaues, umfassen, und dennoch habe man noch eingewendet, daß-.: wenn >nan. Frankreich. M* verlangte- Summe gäbe, es.ihm. nicht gelingen würde, sie anszngeben. (Hört! Hörs!) Redner fuhr sortc Dieselben falschen Ideen machtest sich ’bt den Beratungen von Säst Remo und Hythe geltend. Man mutz diese Ide»n vernichten. Man glaubtvon Frankreich noch immer, daß es mehr verlange, als sein Recht. Ich für meinen Teil habe geantwortet- -Frankreich lasse nicht zu. daß man ihm-etwas derartiges verwerft nnd wünsche mir,- daß man das große Buch unserer Schäden öffne, damit die. ganze Welt daraus ersehe, daß 125 bis lM-v.MWstrden.das Minimum bilden, um das Lind wieder instand zu fetzen. Wir üo&ft ^LtuutPjiUoX, tm.bk J&tiimattknätoamüLm ditz ■5 ----- i'Vfin (kr Lage, noch befugt Die Einsetzung des Proporzkabinetts. Bon unsere« Parfamentsberichterstatter. Meftrrn hat die Nationalversammlung endlich der Regdüstgs-krise 'durch d'ie W^hl des Proporzkabinetts forchell ritz Ende ge:naM? Diis Kabinett ist allerdings nicht.vollzählig; da Dtz. L'ö e lu e nfel d-R u 6 aufsei-cm?stn,t?v:rzicht behMt und'bisnun noch keinMerW Keiler des: Cr ährung-'ain.te-s gesündest werden konnte. - ' Zunächst erstatt eie Dr? Adler namens des Hauptausschusses den Wuhiv üch a^ für die iieue^ Regiecung. Dör-'^WahWt'-Mng 'PrÄDrzverfstKren.' vor sich. Hm-"ersten WahltzaKtz? wü'W'en Mbeiden lneuira est ■ "t - iV. ‘ ’ tri -t t\n -V LiM'esttfiel^w 59? aufMU"ch^stsichfoziiHeMO ljnb. öit ^ie großdeutsche' tS" SttminE In"eisteM Etli'n Wahl gange wurden daun noch die vier Unterstaatsselreiäre dchäM. -.Diese Ka-ree.-rwurd^ mit allem Ernste von .pen Wgeor'ncten mitgeinachp,-als ob nicht schon längst Über -die Partei----und? -ressortmäßige- Aufteitnng der Regierst -gsämter ln endlosen Konbe M'elN',alles n e. e.in- -bart worden wäre. . . 5 , > > y Dann wurde-die-. Sitzung unterbrochen, chie neue Regierung vLriaWMelle:-.sLchr-MM"?ersten.'Kabistettsrafe, um .ihren" Borlitzcvdtzn,-.deu-.Christlichsoziälen ^Doktor Mayr zn bestcllM,-wLs -natürlich-auch schon längst abgekartet war. Nach Wehe raus nähme - dH Sitzung 'machte i Präsident - S? i.tz? Mitteiümg von iöer .Austeilung .der Resorts auf’ die einzelnen; Staatssünktwnäre und bemerkte-, daß?,ihm Dr. 'Loewettseld-Rnß 'die schriftliche Bitte um Mst t h e b u w g-wo st d'e r v ö rlästri -st-Füh rst'.ugWv Am,t??ge s'ch afte unterbreitet habe. Cr werde Wseist Wunsche RechnünH tragen, -sobald.'vom Kabinett 'ein Bdrkchkstg über-die'Neübesetzung des /Crnahrüngsamtes 'vorliege. - , . •; Der - Vvrsitze'nde' - Ns - Kabistcttsrates Dr. M a y r' '(christkichsozial) verlas stünwehr ' die Regierungserklärung, ' NN.dcr unter andercur.ai-lsgeführt Nvird: Als Phrsitzender des müen KabinKts,..w?lches .des politischen, ^abfyeits- -cheks öntbelirk, weder' in de'r .Krge stoch hecstfen,. cme Erklärung über die politischest''-Z'e'e und Absichten der tzegtznWrtMn' SM^relitztüstg 'a-'zngeben-, willich mir doch gestatten. 'den'E^rak^r untz.'di? -" 'Kabinetts st ä n d i g e s p o'l it?,i.s ch'b's''" P r o g r a m m z u g r-'ü nd en und burchzufühE? Ihre^ Äufgabensind formest'--und matcofelt estg' Ümgrenzt?' Sie hat 'sich auf die strengste Durchführung der bestehenden Gesetze und -dir - st r eng sto ' D'b j e k t i vi t ä t d-d r B ew iv a t- .tu.ng zu .besstMnlen. Aks weitiere Aufgabe der neuen Rcgieru.rg bezeichn-et^Dr. Man-r die SD-u-i ch fL.Hruntz richtiger n-md re i.n -e r N c-u wab'le n - für die Ratiynalöer''anr-mMng-.?unt zi Beobachttüstg.gr^ter - Hn* ^Parteilichkeit.,' -Er hoffe - zuversichtlich, haß Häs- .-Hqustrotz seiner nu-x-auftwen.igeMo.nKtte beschränkien.Leheysdaner die großen Prvb^n'e der'V e r m ö g-e-n-s a b gab L und der nnttut,te-l.ba,r,. dainit zi, lammenhängenden Finanzg-esetz.e sowie den politischen Ncstäst^bau.-der demokratischen-, Republik durch/ -Schaffungder 'lösen' werde. > - - .---: In der .. s . Debatze Wr die Uegierupgserkläruug . -. stellten die Redner aller drei an der Regierungsbildung^ beteiligten Parteien fest, Haß sie-zu den nicht ihrer Partei angehörenden Kabinettsmitgliederir kein Dert rauen und„im übrigen zu dem Proporzk.ohineLt. als solchem nicht, viel Whr-Zutrauen haben. D-üs kann eineschöne,, stiMierere'i werdcnl * Zuerst Mlt Är^ Otto B a üc r der, Koalition einen er auf dir Erklärung, daß seine Partei jede Berant-i Wortung für He. Mahl H e i n l s zum Staatssekretär für Handel ablehne. fM'ir sehen", sagte er, synit sgroßvem Mißtrauen einest iNänn.Mt den Qualitäten des Herrn. Hei.nl ins Staatsaylb für Handel einziehen. Wir wahren uns dieser? RegiKttlstSi gegenüber -Voll-, ständig freie "Hand. Sie ist nicht unsere Regierung.^ Wir haben das hollste Vertrauest zu 'unseren '.Partei-! genossen in drx. Regierung. Wir werden unser -Be», halten bei den einzelnen Abstimmungen von dem Verhalten und dem .Handeln der einzelrren StaatsseLeetchee. abhängig, machen? Die 'Entscheidung über die Regfüruüg! ivird bei der Wählerschaft lieAen,"-^-.---. ' -’ Abgeordneter Dtz. S e ip el (christlichstzialP' .,-Wir - lehnen nicht nur die Verantwortung für die Regiermrgsmitglied-rv dcr ^anderen-' Parteien des ProporzlüNnü^s• ab, fondern '-diese' Zbee' und das System selbstl? -Ms -Politik, die -zu Aachen "hübest wird, wird Mache'-des Haüptausschusles Wenn die neu? Regierung Forderüngrst'kdmstren wird, dieim Interesse desStaatirsgelegtzst ’sein'--Mrdest-.werdest:' wir den- WdK-?'Mr . ihre Durchs-tzstng ebnen. Wir, wünschest, d,all.dief?K .Haus noch die VermögLnsabgabe und die Bersassuntzsreßsrm.rrlchige.^^,^. ^5-i *:Sc 'EK' Die gwßdeutsche^Gvklärüstg', die Dr'. SAürffs verlas, sntWlt -eZne? scharsv-- Anrempelung des ^-Staats'- - sekretärs D e u.t s ch..und.dcs UnterftaatssekretärsFiokt-ov Tandler solvi? . die Beteuerung, daß die BcMiguygan der Regierung für die Großdeutscheu ein ffgrpKtz' 'Opfer bedeute und sonst noch, einige aus. der MiL^Her - NatidnalverbaNbshecrlichkeit hiuübergsrettete, CostMu» niqucephrasen. ' Nächste. Sitzung: Morgen, 3 Uhr nachmittags. ■acn -Rechnungen -bestätig?n-könstch die Frankreich vor allen- .'Augenzu ' zeigen, bereit K.;.Weifall.). .Die, Mitglieder ider Kommission,- dfe. die vcrwüsteten^Gebiete bereist haben/ slud'mit dcp Ueberzeugung zurLÄgeköMten, tzaß die in, dem Vertrag.enthaltenen Zahlen-irichtig sind. Der Hertcagbestimint auf feden Fall,, daß der französisch?! Steuerträger uyser keinen Umständen eine höhere Last. trMün darf, .als der deutsche' Steuerträger. Nun ist die-Stcurrsaft des franzoAschen Steuerträgers doppelt sg'Aost, als die des deutschchl. Nienmnd' kann-eina so^he .Unger'chtigleit dstlden...' -'(Äebhaster' Beifall.) . . . , -x? Bor neuest Witren in Deutzsch1a«d. ' Berlin, 7. Juli. (Korr.-Bur.) Die „Braunschwergische Lanheszeitung", veröffentlicht Meldungen über einen neuen Politischen Generalstreik. In Braunschweig fand leine voll Üer revolütioüörestArbeiterschaft einberufene größeMersammlring'-statt, in der das Programm des für Ende dieser Woge' gepläuten'Umsturzes festesetzt und die ÄrgMsation-sowie-dieWfgaben'einer Noten'Armee-beispröchen wurdest,' -die '' inMM Otzerkommando-Bezirk -Bxaiinschweig -3500 bps äV6Ü'-ÄAtnn sülrk und gut aüsge- Nüstetzfein soll. Beü-der Zentrale der Nmsturzbewegung an rBraünfchweig l tröffest - täglichzahlreiche - Ordonnanzen üstd Klünere aus allen'Teilendes-Reiches ein: Das, Oberkommando liegt in'dei?Hgttden zweier ehemaliger russtsä-er Offiziere^ die sichganz ungezwungen in den ^Straßen der .Stadt bewegest. Ditz' frühere revolutionäre .Volkswehr. (Rote Garde) 'und'die Volksmarine, Division sind in Braunschweigwieder in Erscheinung getreten und ,-,M0, Mark^-stark.. Jm-Zuammenhang mit diesen Vorgängen'steht dem gleichem Blatt zufolge, eine von der Brännschweiger unabhängigem fpariakistischen Regierung. mit größer Eile betriebene-Umgestaltung der bisher nur ans ,-bürgerlichen - Elementen bestehenden Sicherheitspolizei. . -- ■'■■■>■ ' ’ - - Diie Abstimmung i» Vberschlesttzn im September. /' r. Warschau, 7. Pür. lPnbät.l Bon seiten dts hltstgen ZenlrülratcS veUauiet. daß noch eistgelimfenen waMebMdrn In» formslionen die Abstimmung in Oberschlesien nunmehr als KL« öde dir r r L r H L li ft e S em b t« ttttsntaci. Poluische Anträge zum Plebiszit. ' Warschau, 6. Juli. (Wolff.) Im Sejin brachte. Löge« ordueter Gdyk einen DrmglichkritSavIrag ein, an die Parlamente der verbündeten Mächte einen Aufruf ergehen, zu lassen, die B o l k s a b.st i m.m.u » g h.i n a u S - u s ck) i ,e b e n» -Her Antrag würde mit sehr bedeutender Mehrheit angenommen. Ferner wurde em Antrag augestommen, daß die, Brwvbnrr der BvlkS« adstimmunaSgebiere, die durch das Ergebnis der VolksabKimMtöstg der Revublil zwallen -werde», ohne Rücksicht auf die NatiönalM für a ch t I a h r e von der militärischen D i e« stv f l i ch t befreit fein solle«, 100 Mtllioue« Viuar für Eiseuhahu- 4 rekouMüKtroue« tu Serbien Belgrad, 7. Just. (Privat.) DaS BerkehlSministerium hat beschlossen, eine« Kredit von 100 Millionen Dinar für den Wiederaufbau dev vom Feinde in Aktsttbir« rnstörtrn E i s m« bah«« b j e f t e z« nudme«. Keine Grheimverträge mehr. Rottetzdaists 6. IM. Bei dar Eröfftmng deS englk« schon Instituts für internationale Angclegeuh<:iten i:rklärte Lord G r e y,- die' englische Regierung müsse der -Welt deutlich zu örkeynen geben, daß fie' in,Friedenszeitsn-' keine' "iGehtzimtzerttiäge,' mehr^ haben wolle. Fchf selbst, sagte L'ord"Wey> habe Mich an der AbfLssuttgcinigsr Geheimverträge beteiligt,' aber das war in Kriegszeidrn. Ich möchte Vorschlägen, daß cS Regel werde^ in FriedenSzei'test keine Geheimverkräge mehr f abzufchtießen. Wertst'wie den Frieden der Welt'in'Zukunft ciufrechterhalten' wollest, müssen wir nicht nur national, sondern auch iniernational denken. Balf'ÄÜr bezsngte feine warme Zustimmung zu den AuHfiih'rnngsn Grehs. / ElY n e s betonte im Namen der Arbeiterpartei das' zunehmende Interesse der' Arbeiterschaft für dis auswärtigen Angelegenheiten. » Eine Dynamitexplosion. Frau K f ü r t, 7. Sali. Die „FrankfMtzr Zeitung" meldet a«S Budapest r Durch EMvflau emeS Dyuamitlagers im tzungüria« Schacht der Auinaer Kohle »borg werkewurden 210 Bergleute getötet. 170 Leiche» Pud