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Wiener Morgenzeitung · 1920-07-06 · Heft 522 (6.7.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 522 (6.7.1920)
Date
1920-07-06
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Rr. 522. Wien. Dienstag .. ..i ..—..... —....... MitleNuugkil all? dem Publikm. ■%2>|| | AllTPil ^(kLENundJUWELIN I bn kauft teurer als Jeder fcf 46 Vägö, Juwelier,!., Graben SC® . nMit, '-füst schon'zu müde füt die reifende Erfüllung? -Wie danken wir ihntzy. dafür, daß wir rum selbst unserö ' Kmdör einreih'en dürfen in üre Schar, diese unübersehbar gewachsene Schar der blau-weißen Jungmannschaft? Gr lieht sie nicht Wäre am .2. Mar sechzig Iahte alb geworden, könnte diese jüdische Gegenwart noch in Vollreife miterleben. Aber seinb (Studenten und „Triarier" von damals sind Zeugen dieser leibhaftigen /Auferstehung und danken dem Erwöcker. A. Ein Herzl-Drief. rSLhrend der Esttstehuns deS ZUdenstaäteS an Arth«* Pchäitzler «eschrrede». $at iS. 23. Jitni 1895. Diesen Brief HerzlS entnehmen wir - dem Buche: „T.h eoLor Herzls ■'if Lehrfühte'^ von Leon Kellner, R. Ldwrt, Verlaß, Wien, Berlin, 1920. Mein lieber Freund! Dank für Ihren Brief. Die Sache liegt in Prag'. . eins Entscheidung ist noch nicht da?) Das ganze ist .fetzt in den Hintergrund meines Bewußtseins getreten. ' Aber Sie hatten damals recht,, als Sie mit Ihrem . klsttzen Blicke sahen, baß ich mit dieser einen Eruption srir die Sache nicht vom Herzen und nicht von der -Leber geladen habe. In den Wochen, feit ich Ihnen nicht geschrieben .Habe, ist etwas anderes. Neues, viel Größeres in mir aufgeschossen, was mir fetzt wie ein Basaltberg vor- . kommt, vielleicht weil ich noch so erschüttert Lin und das Entstandene noch so fürchterlich glüht. Wochen der ungeheuerlichsten Produktiolrs-Auf- .. regUng, in der ich manchmal fürchtete, verrückt Zn .wnLeir. ES sind vorläufig, nur die Manikizzen — sie (tnd Won eLn ganzes Büch. Wir werden, wenn wir tw Sommer im Salzkammergut zusammen treffen, darüber' reden. Dieses Werk ist jedenfalls für mich und mein sereneres Letzen von der größten Bedeutung — vielleicht auch für andere Menschen. Denn wgs mich ann-ehmen läßt, daß ich etwas Wertvolles entworfen habe, ist die Tatsache, haß ich dabei keine Sekunde lang literaten-' hast an mich gedacht habe, sondern immer nur an andere Menschen, welche schwer leiden. 9ioch ein paar Tage Arb'eit und die Sache ist so fertig, daß sie nicht mehr verloren gehen kann, auch wenn .ich! durchs Umstände des Lebens an der minutiösen Ausführung üerhindsrt werden sollte. Dann verlasse ich Paris auf einige Tage, um mich Jß erholen. Mein Urlaub ist das noch nicht; den trettz M' erst Mitte oder Ende Juli an. Sie keimen das liebe Gedicht von H'eyse- „An den -Künstlet, das ich' oft zitierte. Da heißt es: ,. v.- - . . Bangend, er könnte über Nacht' / . Hinfahren, ehe dieses Werk vollbracht. Das ist meiue Stimmung. Ich habe den Stoß bisheriger Notizen im Komptori .d'Eseompti deponiert, in.der Kasse Nr. 6, Fach Nr. 2. Um zu offnen, muß man jeden der drei Knüpfe sieben- 'wckl nach rechts drücken. Jemand muß das wissen, falls ich „hinfahre über Nacht". Das sind jetzt Sie. Komme-ich Ihnen aufgeregt Hör? Ich bin es nicht. Ich war nie in einer so glücke lichen, hohen Stimmung. Ich denke nicht ans Sterben, sonderst an ein Hetzen voll männlicher Taterc, das alles Niedere, Wiste, Verworrene, das te in mir gelvesen Min. mag, auslöscht, attshebt, und alle mit mir versöhnt, so wie ich mich durch diese Arbeit mit allen versöhnt habe. Ihr Freund - ' ___ Herzl. Netttz Forderungen der ftädtischen Beamten^ Die 'städtische Beamtenschaft stellt neue Forderungen an die Gemeinde, und zwar wünschen sie, wie in ihrem Memorandum, an den Bürgermeister ausgesprochen wird,^'eine hnnd ertprozenti g e Steigerung der bisherigen Bezüge (Gehalt, Ortszulage und Teuerungszulage) und der gegenwärtig geltenden gleitenden '.Zulage. Die Kinderzulage soll keine Erhöhung erfahren, aber die Auszahlung eines Anschaffungsbeitrages von durchwegs oOOO Kronen per Dopf soll ehestens in die Wege geleitet werden. Auch M. Bezüge der Pensionisten sollen in gleicher Weise geregelt werden. '' - Die neuen Ansprüche der Beamten verursachen einen Mehraufwand von inehr als 100 Millioneü Kronen, Und es ist gar nicht abzusehen, wie die Gemeinde.diesen neuen- Forderungen gerecht werden soll, beziehungsweise )üo sie eine Deckung für sie finden soll in dem Niesen- Dfizit, das ohnehin besteht. Sülch die Entlastung des Defizits durch ben geplanten Personalabbau würde, wie hie Beamtenvertreter in den Besprechungen mit dem städtischen Finanzreferenten Stadtrat Breitner betont haben, nur eine geringe sein, weil bei Annahme eines Durchschnittsgehaltes von 30.000 die Entlassung von 3000 Angestellten rund 90 Millionen Kronen Ersparnis ,*) Gemeint ist dgS ZraW MM AO. MM. ÄWoI \ Wia«er Morge«zeitims 6. Juli 1920 Seite 8 Die Konferenz von Spa. Epa, 5. Juli. (Wolfs.) Die erste Besprechung der Konfeeetts fand heute vormittags 11 Uhr im Schloß Billa Freineuse unter Vorsitz de8 belgischen Minisierpräsidenten Del L a c r o i x statt. Sofort nach dem Eintreffen feer' brutschen Delegiertest. deNen an dir linken Seite des in Huseisrnform aufgestellten Tn'ches Plätze neben den Japanern reserviert waren, wurde ohne formelle - Begrüßung in die Verhandlungen eingetreten und zunächst die Tagesordnung festgesetzt, die folgende Punkte umfassen soll: Durchführung der m 111 t 8 rischen Bedingungen deS F r i e d e ns v e r t r a g e s. die Frage der Wiedergutmachungen, die Kohlenfrage, die Frage der Durchführung der Bestrafung der sogenannten Kriegsverbrecher und di; Danzinger Frage. Reichskanzler Fehrenbach erklärte, nachdem er seiner Genugtuung über da§ Zustandekommen kontradikütorischer Verhandlungen Ausdruck gegeben hatte, daß es der feste Wille der deutschen Delegatwn und deS ganzen deutschen Volkes sei, die Friedensbedingungen loyal durchzuführen. Zur Behandlung der militärischen Fragest würde allerdings die Anwesenheit des Reichswehrminister und des Generals v. Secckt notwendig sein, die, als man gestern von der bevorstehende» Erörterung der militärischen Frage, erfahren habe, sofort dringend herbeigebeten worden seien, aber nicht vor morgen nachmittags eintreffen könnten. Die Konferenz beschloß dieAnkünft der Hrtren a bzuwart e n. Aus eine Frage des Reichskanzlers, ob vielleicht zu der Besprechung der Bestrafung die Anwesenheit des deutschen Justizministers erforderlich sei, wurde mitgeteilt,- daß dies dringend erwünscht sei. ES würden übrigens auch der englische Lordkanzler und. der französische Justizminister erscheinen. Nachdem Reichskanzler Fehrenbach darauf aufmerksam gemacht hatte, daß der deutsche Justizminister zugleich Vizekanzler sei und daß, da der Reichstag jetzt tage, die gleichzeitige längere Abwesenheit des Reichskanzlers und des Vizekanzlerzu Unträglichl'eiten führe» würde, beschloß die Konferenz, -die Frage der Bestrafuug bereits am DounerStag zu bespreche».. Die Frage der Entschädigrmgsanteile. f -Lond'o«, 6. Juli.- (Funkspruch.) MmsterpräAent Lloyd Geo.rg e" empfing in Brüssel einige belgisch-,' Journalisten, denen er sagte, daß es dendeutschen Der-' tretern in (Spa nicht erlaubt fein werde, die Beftim-/ mungen des FriedenZenvertrages von Versaflles zu//er-> örtern, sondern nur zu ihrer Ausführung Stellung zu nehmen. In der Frage der Entschädiguugsanteile der einzelnen Länder hoffe er,' daß man Al Mestr Eiyvei'- / -nehmen kommen werde. Wir alle, sagtein Wser/ Hinsicht von gutem .Willen beseelt. Da .abernur ein Land da ist, datz. zahlen soll, und viele, die etwas be-. kommen wollen, so gibt es'natürlicherweise Hindernisse , zu überwiirden. Auf die Frage, ob es wahr fei, daß Eng- ' land zugunsten Belgiens auf einen Teil der ihm zu-, kommenden deutschen Entschädigung verzichten wolle, er-' widerte der englische Ministerpräsident, daß diese Nach- ' richt in der Hauptsache den Tatsachen entspreche. , Das unzufriedene Italien. Paris, 5. Juli. (Korr.-Bur.) Nach dem »Petit Parisien" sei die prozentuelle Aufteilung der deutschen ^Wiedergutmachung nunmehr nach neuerlichen Unterredungen zu Ende geführt worden. Nachdem gestern vormittags den belgischen Forderungen Rechnung ge- , tragen worden war, habe Italien s e i n e n A nt e i l für ungenügend erklärt, so daß weitere Beratungen notwendig wurden. Ministerpräsident M i l l e r a n d hatte vor der Abfahrt eine, Besprechung mit dem Grafen Sforza, in der ein endgültiges Einvernehmen getroffen wurde. Italien werde eine Erhöhung seines Anteils sowie Kompensationen in den ihm zugesprochenen Gebieten erhalten. aa»a«a»WaW»W«WUia»!li ■hihi iwiMaaBaMMgaMBaaaMBMMi , ergeben würde. Diese 'Summe fällt dem Gebarungsabgang von 1200 Millionen Kronen gegenüber nicht ins Gewicht. Deshalb stehen die Beamten auf dem Standpunkt, daß eine Reihe von Existenzen nutzlos aufs Spiel gesetzt werde und es nicht angehe, auf dem Rücken der Beamtenschaft die Finanzen der Gemeinde zu sanieren. Ob der geplante Abbau des Personals einen nennenswerten Erfolg haben wird oder nicht, das eine ist sicher, wir haben, ebenso wie in der Staatsverwaltung, auch in der städtischen Verwaltung zn viele Beamte, die einander im Wege stehen. Die gerechten Forderungen der Beamtenschaft müssen und werden erfüllt werden, aber sie muß sich auch vor Augen halten, daß die Gemeinde an der Grenze -ihrer Leistungsmöglichkeit angelangt ist. Es ist zu wünschen, daß bei den Konferenzen, welche zwischen betben Teilen noch stattfinden, ein Modus gefunden wird, der beiden Teilen gerecht wird. Der Bogen verträgt keine Spannung mehr. Wiener Kinder ins AnSland. Noch 42.000 Kinder in Wien ansemeldet, davo« 28.000 untersucht» von diesen 18.000 „Elendskinder" DlL Geschäftsstelle „Kinder ins Ausländ" des Jugend- Hilfswerkes (Staatsamt fiir soziale Verwaltung, 1. Bezirk, Hofgartenstraße 3) teilt mit: In der nächsten Zeit werden folgende Kinderzüge ins Ausland abgehen: Am 6. Juli ein Transport mit 6610 Kindern nach Dänemark. Am 7. Juli fahrt ein Zug des Berner'Hilfskomitees. Einen großen, 900 Persotten umfassenden Transport beabsichtigt am selben Tage „Ceske srdce" nach Üundenburg—Prerau zu führen. Bon ben schwedischen Gewerkschaften eingeladene Kollegenkinder verlassen am -8. Jgli Wien; mit diesem Zuge werden '60 Hörer der Wiener Hochschule für Bodenkultur befördert/--die Nach Dänemark reise». (Der Wiener „Hochschülerzug^ näch Schweden ist bereits abgegängen.) Wie verlautet, habM die schwedisch em G e w e r k s ch a f t e n eine ziemlich bedeut ende-A nz ah l von Plätzen aufgebracht, „die in der nächste«! Zeit zur Besetzung kommen sollen. - IN-' die' Uchweiz rollen am 9. und 10. Juli zwei Transporte «int österreichischen Kindern; einen führt das Wiener Jugendamt, am..9.. nach Sankt- Gallcn, den anderen Zug mit 470 Kinder«! u»d 300 Stu- . dcnten -entsenden die Tiroler am 10. Juli von .Innsbruck aus. Am 10. Juli führt „Ceske. srdce" Kinder von Wien nach Pilsen: die tschechische Organisation rechnet dem Vernehmen nach mit emer ^Gesaintzahl von 10.000 Kindern,, die sie in der Tschecho-Slowakei ,unterbringen will. Am 11. Jirli tverden 32 Zöglinge des Israelitischen Taubstummeninstituts nach Krakau reisen, für den 14, Juli ist ein Lrmbinicrtür Transport rntfc kleinen Kindern nach Holland und England (in das britische Reich L»mnen besonders eingeladenc „Gastkiilder") angesagt. Atittc Juli -treffen RücktranSPorte aus Dänemark, Holland, (nach Graz), Schweiz, Mantua ein. Wie aus diese,,!. Kalendarnun zu ersehen ist, sind, die Länder mit einem. Prozentsatz vertreten. Die Aufteilung zwischen Wien und den Ländern vollzog in vorbildlicher Weise der Ocsterreichische Gewerkschaftsverband der Postangestellten, der in seinen! letzten Kinderzug in die Schweiz mitgenominen hat: aus Steiermark 70, Kärnten 20, Oberösterreich 40, Salz-, bürg 20, Tirol 20, aus der mederösterveichischen Südbahustrecke .30 Kinher; in ähnlicher Weise wird auch der nächste Postangestelltentrain zusammeiizesteklt sein. Die ausländische«: Hilfsaktionen werden von der Geschäftsstelle „Kinder ins Auslaild" wiederholt uin Berücksichtigung der Kinder in den l. LäüdLM cshßy. .,K. mm* -M.BM zu erfüllen und teilen Kinder aus den Ländern ein. Freilich finden sich in Wien noch irnmer allzuviele unterernährte- Kleine vor,'die der Auslandsreise harren. Es sind derzeit rund , 42.000 in Wien angemeldet, von denen 28.000 untersucht sind. 2000 haben den atlerschlechtesten Befund (Kategorie 6), 3400 den Befund '5 und 13.000 den Befund 4 aufgewiesen. Wir zählen also von 28.000 über 18.000 gesundheitlich schwer sie us, oder doch bedenklich bedrohte Wiener Kinder. Jüdische Landwirtfchaft in Amerika. . Die jüdischen Farmer in Amerika gründeten 1909 die- Federation of Jewish Farmers of America in New-Zork, , die 42 Sektionen mit 1236 Mitgliedrn zählt und deren Ziel ist: „die Interessen der jüdischen Farmer zu fördern". . lieber die praktischen Erfolge dieser Bestrebungen, die eingelvanderten Jrrden der Landwirtschaft zuzuführen, besitzen wir Daten leider nur aus dem Jahre 1912. Aber diese sind beredt genug. Danach gab es in Kanada 12 jüdische Siedlungen und 63 Einzelfarmen, die zusammen 828 Familien mit 3482 Seelen zählten; ihr Landbesitz betrug 55.000 Hektar. In den Vereinigten Staaten gab es 37l8 jüdische Farmerfamilien mit 18.590 Seelen, ihr Landbesitz betrug ungefähr 140.000 Hektar. In Argentinien siedelten in den Kolonien der Jca 4520 jüdische Familien mit 24.040 Seelen. Davon waren 3135 Familien eigentliche Grundbesitzer, die sich in einer Gesamtzahl von 17.414 Seelen von den Erträgnissen der Landwirtschaft ernährten; der Rest bestand ans Handwerkern, Händlern, Lehrern, Angestellten, Beamten usw. Die bebaute Landoberfläche umfaßte 183.185 Hektar. Doch befindet sich im Besitz der Jca bereits eine Bodenfläche von 669.000 Hektar in Argentinien und 92.000 Hektar in der brasilianischen Provinz Rio Grande do Sul. Ihre Kolonisation hat also die Ausdehnungsmöglichkeit. Von den 183.105 Hektar angebauter Bodenfläche der jüdischen Kolonien in Argentinien waren 90.683 Hektar, also beinahe die Hälfte, mit Weizen, 40.720 Hektar mit Hanf, 16.982 Hektar mit Hafer, 6249 Hektar mit Roggen und Gerste, 22.558 Hektar mit Mais, 5848 Hektar mit Luzerne bepflanzt. An Rindvieh besaßen die Kolonien 59.415, an Schafen 13.130, an Zugtieren (Pferden, Mauleseln usw.) 66.713 Stück. Man sieht also, daß die Arbeit der verschiedenen amerikanischen Gesellschaften, im Verein mit der Jca reiche Früchte getragen hat. Sie haben das Problem, große Massen von Judendem Ackerbau zuzuführen, der? Lösung ein gutes Stück/ näher gebracht. Auf amerikani-, schem Boden ist ein jüdisches Farmervolk im Entstehen begriffen. __ Eine jüdische Rede im litauische« Parlament« Da? Jüd. Korr.-Bur. meldet auß K o w n o: Der Minist« für indische Angelegenheiten, Dr. Solowejcyk, hielt in der litanischen Nationalversamrnlung seine Rede in jüdtscher Sprache.' Das geschah mit ausdrücklicher Zustimmung der Abgeordnete» der litauischen Taryba. _ * Abge»rd»eter Stricker hat sich gestern nach London zum zionistischen Jahreskongreß begeben. * BermLhlrmg. Unser geschätzter Mitarbeiter Dr. Z. F. F i n k e l st e i n hat sich mit Fräulern Ella P o l l a k, Lemberg, vermählt. * Palästina-Sektion des akademischen Vereines jüdffchev: Mediziner in Wien. Mitglieder der PaMina-Sektion könne» unentgeltlich dm Hedräisch-Kurs des UnterrichlsamteS des Jüdische» Natioualrates gegen Vorweisung einer Bestätigung seitms der I Sektion besuchen. Nähere Auskünfte und Ausgabe der Leaitima- None» Dienstag den 6. d. M., uur 13 Ubr mittaaS. ' IXtt WSbümMMr.

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