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Wiener Morgenzeitung · 1920-07-05 · Heft 521 (5.7.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 521 (5.7.1920)
Date
1920-07-05
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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-©eite 2 Wien, Montag welche zwischen England und Frankreich noch immer nicht bereinigt ist/ muh die Konferenz ihre Stimme erbeben und eine Grenzregelnng des Landes fordern, welche-seinen wirtschaftlichen Notwendigkeiten Rechnung trägt/- ' - Andere Schwierigkeiten, welche sich der Realisierung des Zionistischen Vrogramins entgegenstellen, liegen bei -uns selbst. Die katastrophale Umwälzung in Europa hat gerade -jenen Teil der jüdischen Massen, welcher das vornehmste Einwanderere.lement bildet, völlig pauperi» ftert -oder zumindest sein Geld entwertet. Der . Stand der Verhandlungen in der Palästina' Frage sowie verschiedene äußere Umstände-haben bisherdie Ausstellung eines eindeutigen -Arbeitsprogwmms verhindert und wasbisher vorliegt, sind bloß ungefähre Richtlinien. Wir müssen ehestens zu einem'realen Programm.-- kommen,- .welches - die-ersten Notwendigkeiten herüchslchUgtv.. und ir;itifcn zu einer Auseinandersetzung mit-der/englischen Behörde -aus Grund von -praktischen Vorschlägen gelangen, welche die Konferenz ausarbeiten soll. Es-.nniß niit aller Klarheit zrnn Ausdruck kommen, daß.- der friedliche Prozeß der jüdischen MehrheitZdildung im S?mibc, die möglich ist, ohne' erworbene Rechte der andere:! zu stören, tunlichst beschleunigt werden mustmrn-d.daß Fornien der Besiedelung gefunden werden müssen, .-.welche.--dem'-künftiae» jüdischen Charakter und der. sozialen Sehns'uchr »userer Besten, die ja ' nichts, anderes . ist. -.'>!s geled'rs't.Iudentirjik, angepaßt sind. Zuerst.-muß'die--grundlegende Frage, die der Soziali-. sterirng--des Bodens, welche die gröblichste Ausbeutung verhindern soll, in positiver Weise erledigt werden. Ebenso mus; die Konferenz in der Frage der Beschaffung der Geldmittel.,, für dos .-riesige jüdische Zukunftsprögramm 'entscheiden und zwischen den verschiedenen Projekten,- wieder- Beschassnngeines Aufbaufonds durch freichillige-Volksopfer oder, durch eine großzügige Volksanleihch. wählen. . ,•*, ' ich. .'-st Vo'r' allem aber müssen wir zu einem konkreten Programm kommen. Es ist höchste Zeit, daß wir aus der Phase der Zukunftspläne und der schönen.Reden beräust-reten und zur schöpferischen.Tat. kommen! Das Land,'(die ^Notwendigkeit des Augenblicks fordern gebieterisch, ihre, Rechte. Wir haben schon'genügend über die" ersten Aufgaben, über' das Problem der Einwanderungsregelüng,. i'iber die Auswahl geeigneter Elemente ^nd ,über das zu. steigernde Jmmigrationstempo gesprochen — geht wird es Zeit zur Tat! Wir müssen die Möglichkeit erhalten, zu'beginnen und von England die Einräumung des nötigen Einflusses fordern, um Palästina zu einem wirklich jüdischen Lande zu machen und die Kontrolle über jene Aktionen zu erhalten, welche den Charakter., der künftigen Siedlung beeinflussen.. Das jüdische-:Volk hat sein Recht ans.sein Land ^gesprochen erhalten..i.^eßt..niußl die zionistische Organisation als beglaubigte iSachvoalierin des jüdischen Volkes den,Einfluß erluWem-.dew i-hr unerläßlich ist. Das alles-.wäre die Ausgabe.-der.'Iahreskonfercnz. - Das jüdische Volk wartet ans die Parole, -die Pioniere harren opferbereit des Rufes. Wenn die Iahreskonferenz imstande sein wird, ans Werk zu -rufen, dann wird ihr ein begeisterter Widerhall ans aller Welt entgegentönen. .Keine Hurrahstimmung. gilt es zu erzeugen, sondern die Einsicht-von der Größe und Schwierigkeit der Aufgaben zu festigen und aus diesem Geiste heraus die wache- Tatbereitschaft .unseres leidgeprüften Volkes zur großen. Tat zu entfesseln. Der öfterrrichrsche M.edensverLrag in Kraft getreten. Paris, 8. Juli (Havas). Das ..Journal officiel" veröffentlicht das Gesetz, betreffend die Genehmigung des Friedensvertrages mit Oesterreich. . Dis Entente verlangt Von Deutschland ein WöhlverhaLtrmgszerrgnis für die schwarze» Truppen. Paris/ 4. Juli (Havas). Angesichts des gegen die farbigen Truppen - in den besetzten Gebieten in Deutschland geführten Preßseldzuges hat die interalliierte Oberste Kommission in den Rheingebieten einstimmig beschlossen, dem - deutschen Reichskommiffär folgende Verwahrung zu übermitteln-: Ein Teil der deutschen Presse führt seit einiger Zeit einen Preffeseldzug gegen die aus Afrika stammenden französischen Besatzungstruppen. Die gegen diese Truppen erhobenen Anschuldigungen entbehren genauerer Angaben. Die den-militärischen-Behörden in formeller Weise zur Anzeige--gebrachten, seltenen -Vorfälle waren Gegenstand eingehendster Untersuchung, wurdenjedoch n u r i n ganz vereisüze-lten Fällen als richtig befunden, worauf die - -Schuldigen sofort einer - exemplarische n-' B estraf un-g.zugeführtwurden. . > ' Mehrere Blätter, die Anklagen gegen, die-schwarzen Truppen-veröffentlicht halten, haben ihre Beschuldigungen zurückgezogen und sich mit der Bemerkung.entschuldigt, daß man ihren guten Glauben-mißbraucht habe. Unter diesen Umständen ist es im Jntereffe der Wahrheit gelegen, den fraglichen Beschuldigungen, die jeder Begründung entbehren, ein formelles Dementi entgegenzusetzen. ___ Zusamnraustoße mit EntenLemilitär in Dresden. Dresden, 4. Full. (Tel.-Comp.) Ein Zwischenfall, der »och Anlaß zu diplomatischen Erörterungen bilden dürfte, bist sich, gestern an einem der belebtesten Punkte Dresdens rr- Wiener MorgenzeitunA_• eignet und riesiges Aufsehen erregt, Bier unk. formierte französische und ein englischer Soldat, Mannschaften der Ententemission, wurden auf der Straße von einem Herrn und einer Dame, die eine Sammelbüchse für die „Grenzspende" trugen, nm einen Betrag angesprochen. Vermutlich hatten die Beiden die Uniform nicht erkannt. Sie mußten ihre Nneefahrenheit bitter büßen. Die Soldaten rissen den Herrn und die Dame mit brutaler Wucht zu Boden und würgten sio am Halse. Sofort liefen die Passanten zusammen, die durch vie Szene in heftigste Erregung gerieten, und bald mit de« Ente nteso lbaten ins Handgemenge kamen. Durch da8 Einschreiten eines englischen Offizier-, der die fünf Soldaten zur Ententemission brachte, wurden ärgere Szenen hintangebälten. Nach der Anssage von Zeugen sollen die Soldaten betrunken gewesen sein. Die Angelegenheit ist bereits bei der deutschen Friedensdelegatioo in Dresden, die den Charakter einer neutrale» Behörde trögt, anhängig. Die slowakischen Sozialisten für die Dritte Iüternattonale. Prag, 4. Juni. Nach einem Bericht des „Pravo Lidu" über den Kongreß des sozialdemokratischen Prolelariats in. Kaschan wurde beschlossen, daß der Kampf gegen den Kapitalismus und die Bourgeoisie im Sinne der Dritten Internationale weitergeführt werden soll. Während des Kongresses wehten vom Hause der Gespanschaft rote Fahnen mit Aufschriften' und Abzeichen der Moskauer Internationalen, für die von der Arbeiterschaft der Streit auch öffentliche Kundgebungen veranstaltet wurden. An anderer Stelle ' berichtet das Blatt, daß die Auswanderung' des Proletariats aus. der Slowakei nach Amerika in letzter Zeit wieder zunehme. / Thiers rmv Gambetta solle« ins Parttheorr überführt werde». Paris, 4. Juli. (Havas.) Wie „Echo de Paris* meldet, soll aus Anlaß des Jahrestages der Errichtung der dritten Republik, der am 4. d. M. in Paris und in der Provinz nach einem von der Regierung ausgearbeiteten Programm feierlich begangen wird, in der Kammer ein Gesetzentwurf eingebracht werden, wonach die Leichen von Thiers und Gambetta sowie der Generale F a i d b e r c e und C h a n z y, die im Kriege von 1870 eine hervorragende Rolle ge. spielt haben, ins Pantheon überführt werden sollen. Die Zwischenfälle beim Schauflug. Die gestrigen Schanflüge auf dem Freudenauer Rennplatz fanden unter kolossalem Andrang des Publikums statt. Es dürften sich auf dem Platze mindestens 50.000 Menschen aufgehalten haben. Sie begannen um V2& Uhr und endeten um Uhr. Das gestrige Schanfliegen hat erwiesen, daß sich der Poloplatz als Landungsplatz nicht eignet. Gleich bei der Ankunft der Flieger aus Aspern ereignete sich auf dem als Startstelle völlig unzulänglichen Poloplatze des Jockey-Klubs ein Unfall, bei dem der Doppeldeckerapparat des Marinefliegers und Feldpiloten Leng vollständig zertrümmert wurde. Der Flieger, einer unserer tüchtigsten, fuhr mit den Rädern des Apparates an die den Platz einsäumende Holzbärricre an. Der Apparat riß die Barriere um und überschlug sich dabei. Der Pilot blieb unverletzt. Der Apparat, der zu einem Wrack geworden war, repräsentierte einen Wert von ungefähr hunderttausend Kronen. Die Wegschaffung der Trümmer des Flugzeuges und der Barriere nahm geraume Zeit in Anspruch, so daß der Beginn der Veranstaltung sich verschob. Das Publikum war bereits ungeduldig geworden und gab seinem Unmut durch lebhafte Rufe und ironisch gemeinten Applaus Ausdruck. Die Kunstflüge eröffnet sodann der Feldpilot Sieg el mit waghalsigen Srurzflügen und Kurven. Die Piloten Proksch, Kejser und Zuzmann produzierten sich gleichfalls mit aufregenden Schraubenflügen, Loopings und sogenannten Korkziehern. S v e c z und Kejser führten Doubleeflüge aus. Wiederholt mußten die Flieger infolge der Unzulänglichkeit des Landungsplatzes den Gleitflug zur Landung unterbrechen, von neuern aufsteigen und den LandungSgleitflug wiederholen. Dabei ereignete sich ein zweiter Z w i f ch e n f a l l, der leicht zu unglücklichen Folgen hätte führen können. Der Apparat des Piloten Svecz wurde beim Niedergehen.auf dem Landungsplatz von plötzlich einsetzendem Rückenwind vorwärtsgetrieben und fuhr an das am Ende des- Platzes stehende Parterrehäuschen des Jockey-Klubs, an. Der Appart raste die Treppen aufwärts und stieß an dieFassade desHaufesan, so daß die Berglasung^ der Eingangstür in Trümmer ging. In der Nähe des Hauses und an seinem Eingang halten Zuschauer Anstellung genommen, denen es nur mit knapper Mühe gelang, dem anfahrenden Flugzeug auszuweichen. Eine Tragfläche des Apparates wurde zerbrochen. Der Pilot blieb unversehrt. Nach diesem Zwischenfall sperrte berittene Sicherheitswache den Landungsplatz, .Mt dem sich das Publikum immer wieder herandrängte, ab;. Fünf Flugzeuge, - geführt vom Feldpiloten Z u z ° in a tt n stiegen alsbald zum Staffel flu g auf. Im Flaggzeug Nr. 8 befand sich der Feldpilot P 0 s p i ch e l, 5. Juli 1920 Jta.521< --—--^. . ■ .* .ii-< der sich mittels Fallschirm aus respektabler Höhe vont Aeroplan herabließ. Der Fallschirmabsprung gelang dem Piloten vortrefflich und er schwebte in minutenlangem Abgleiten hinter dem Rennplatz zu Boden, und landete von begeistertem Beifall , der Zuschauer empfangen. Den Schluß des Programmes bildeten Flüge, welche die Piloten P 0 s p i ch e l, Vall 0 und Pauk mit Passagieren unternahmen. __ Die Lebensmittelgeschäfte eines Rittmeisters. Eine Million unterschlagen. Gegen den Rittmeister i. P. Hermann Streinz. nach Wien zuständig, zuletzt in Gmunden, Villa Lanna . wohnhaft, lief beim hiesigen Sicherhettsbureau am 14. v. M. eine Anzeige des Gendarmeriepostenkommandos Gmunden ein, die ihm unerlaubte Machenschaften mitfremdem Geldebeschuldigte. SiebesagleFolgendes: Zur Behebung des Notstandes im Salzkammergute hatte sich in Gmunden ein Konsortium gebildet, dar groß« Lebensmittelkäufe in Jugoslawien tätigen wollte. Stteinz wurde mit der Durchführung betraut und sollte die Reise nach dem S. H. S.-Staate antreten. Im Jänner und später im März l. I. ,war er für das Konsortium im jugoslawischen Staate tätig und er erhielt zum Ankauf von 30 Waggons Mais, zwei Waggons Fett und drei Waggons Mehl oder Hülsenfrüchte einen Betrag von zehnMillionenKronen zur Verfügung gestellt. Streinz begab sich nach dem S.H. S.-Staate und kaufte zuerst 20 Waggons Mais, die auch, tatsächlich nach Linz befördert wurden. Er wird nun beschuldigt, feine EiukaufsbewilliguuK überschritten und später auf e i g e n e F a u st * in Agram bei dem dortigen Großkaufmann Dr. Vladimir Gmaz Vertrage auf Lieferung weiterer sechzig Waggons Mais und 120 Waggons Bohnen abgeschloffen und dem Dr. Gmaz von dem ihm witgegebenen Geld« 3,700.000 jugoslawische Krone» ausbezahlt zu haben. Der Preis, der vereinbart war, war aber viel zu. hoch, und um einen großen Schaden zu vermeiden, mußte der Kauf storniert werde». Dadurch ist dem Konsorttum, in dessen Auftrag Streinz handelte, ein immenser Schaden erwachsen. Weiters fallt dem Rittmeister Streinz zur Last, daß er über den Abgang einer Summe von ungefähr einer Million Kronen keinerlei Aufklärung zu geben vermag. Rittmeister Streinz wellte nicht in Wien, als die Anzeige geben ihn einlief. Als er am 30. v. M. aus Belgrad hier ankam, wurde er auf Anordnung des Sicherheitsbmraus verhaftet. Er bestreitet aber, Teile der ihm anvertrauten Bettäge in gewinnsüchtiger Absicht für sich verwendet zu haben. Zu seiner Entfchuldiaung führt er au, daß er bei der Abwicklung der Geschäfte nur unkaufmännisch vorgegangen sei. Rittmeister Streinz wurde Samstag dem LandeSgerichte eingeliefert. - 2pie man eine Million defraüdiert. Am^ 28. v. M. erstattete der 31jährige Kaufmann Martin Händler im Hotel Kontinental wohnhaft, de« SicherheiMureau folgende Anzeige: Sein Bruder, der in MarmÄnsH-Szigeth anfaßige Kaufmann Armin Händler hat iW? den Auftrag erteilt, einen Betrag von 1,050,0M Kronen nach Zfolna, beziehungsweise Marmaros-Szigeth, zu bringen. Da er den Auftrag nicht selbst durchführen konnte, betraute er den 24jährigen Kaufmann Max Ackermann, II., Kleine Pfarrgafse29 wohnhaft, mit der Durchführung und übergab ihm am 22.. v. M. das Geld. Ein Händler sprach nun die Vermutung aus, daß Ackermann die Summe veruntreut hat. Er begründete diese Mwere Anklage damit, daß Ackermann schon drei Tage nach Erhalt der Summe, am 25. v. M. wieder in Wien aufgetaucht sei und erzählt habe, er sei in der Statton D r ö s i n g hinter Preßburg im Zuge von einem Zivilpolizisten verhaftet worden. Ls fei ihm aber gelungen, dem Polizisten zu entweichen. Dabei habe er aber die Handtasche in den Händen deS vermeintlichen Polizeiorganes zurücklaffen müssen. Die Handtasche hat aber die 1,050.000 Kronen, und einen Kurierpaß enthalten, der ihm die Reise ermöglicht hatte. Bei feiner Darstellung hat sich Ackermann in verschiedene Widersprüche verwickelt. Er wurde, da feine Schilderung unglaubwürdig erschien, am 26. v. M. verhaftet. Die Erhebungm ergaben, daß Ackermann in Dösing tatsächlich verhaftet worden ist, doch wird vermutet, daß die »Verhaftung" abgekartet war, und daß das Polizeiorgan, das in Wahrheit ein falscher Polizist war, im Einverständnis mit Ackermann gehandelt hat. Ackermann wurde Samstag wegen Verdachtes der Veruntreuung und der Urkundenfälschung (der Kurierpaß war gefälscht) dem LandeSgerichte eingeliesext.. Die neue Sprelfteuer. Am gestrigen Sonntag ist das Spielab/gaben» gesetz in Kraft^getreten, wonach jeder Spieler im Kaffeehaus zedesmal eine Abgabe zu entrichten hat, wofür er vom Makör eine Konttollkarte erhält. In einzelnen Kaffeehäusern herrschte bezüglich des Tages des Inkrafttretens des Gesetzes eine irrtümliche Auffassung, so daß die Spieler bereits vor drei Tagen zur Entrichtung der Abgabe verhalten wurden. Dies war zum Beispiel im Cafe Central in der Herrengasse der Fall. Die Maköre achteten gestern bereits sehr strenge auf die Leistung der Abgabe; die Steuer, die zumeist zwei Kronen beträgt, mußte sofort bei Beginn des Spieles und nicht erst bei Begleichung der Zeche bezahlt

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