Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 520 (4.7.1920)
- Date
- 1920-07-04
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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'WM' Sonntag .Wieite« Msrge«zeftunst -■Iin-j ■, -- 1 11 . i r 11. TUT 1 17; -p--* ‘ —‘----J ‘ ‘ ■--..... _-.rUf.it Kr. SSO x L-Ul Steine Besetzung ValönaS durch die Albaner. Paris, 3. Juli. (Korr.-Bur.). Die. italienische Botschaft -in PariÜ dementiert die die Nachricht über die Einnahme Palongs b\t Albaner. Foch macht Politik. . Paris, 3. Juli. tHavaS.) Marschall Foch erklärte einem Sonderberichterstatter des „Journal/ bezüglich der Entwaffnung Deutschlands, diese Frage sei sehr dringend. Könne 'Mmi-Vertrauen zu Deutschland haben? Das hänge davon ab/ ob man einig sei. Wen» man nicht einig sei, würde Deutschland den -Alliierten das Heft aus der Hand nehmen. Fach erklärte nvch. - «m dabelgisch-französische Militärabkommen stehe es sehr gut. ^Me irischen Eiseubahuer gegen die Beförderung von Militär. . Vnndon, 3. Juli. (Tel.-Komp.) Die irischen Eisenbahner »eharrm bei ihrer Weigerung. Militär nach Irland zu besyrderm tAnf der Strecke nach Dublin hielten bei einer Station.zehn bejbvasfnete Mäuner, nachdem sie den Stationsvorstand ujrd die WeaMten gefangengesetzt hatten, den. Zug an, ^aubten.-den Post- Wage» ans und verschwanden, ohnedaß bisher thre Spur zu Pich« gewesen wäre. Beendigung des politischenBergarbeiterstreiks im Ostrauer Revier. r Mährisch-Vstrau, 3. Juli. (Privat.) Nach sechswöchentlicher Dauer ist der politische Streik der Polnischen Bergarbeiter im Ostrau-Karwiner Revier beendet Worden. Die Mehrzahl der Arbeiter kehrte -bereits am 1. d. M. zur Arbeit in die Gruben zurück. Bon denim Streik befindlichen Schächten sind durchschnittlich 57 %' der Belegschaften eingefahren. Die Forderungen der Bergarbeiter werden ' in den nächsten Wochen erfüllt werden, insbesondere die Entfernung der tschechischen Gendarmerie aus Karmin» Tagesbericht. Kultussteuerzqhler, Welche ihre Knltussteuer. rechtzeitig entrichtet hatten, die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen und trotzdem n i ch t i n die Wählerliste derKultusgemernde « »f g e « o m m e u, beziehungsweise nicht zur Kultuswahl zugelassen wurden, werden aufgefordert, dies umgehend schriftlich unten Angabe der genauen Adresse in der Redaktion der „Wiener Morgenzeitnng", H., Taborjftratze 1—3, bekanntzugeben. Für den Jüdischen Nationalsonds Dem Hauptbureau des Jüdischen Nationalfönds sind Berichte über weitere Aktionen zugekommen, 'die Nach Bekanntwerden der politischen Entscheidungen, in San Remo zugunsten des Jüdischen Nationalsonds eingeseitet wurden \ In Ungar:?finden Palästina-Wochen statt./ In Saloniki wurde eine Nationalfondslotterie veranstaltet, die bisher zirka 26.000 Drachmen aufbrachte.. In allen Städten des s ü'd fl äw r s.ch-e y.'S t a a t e s Wurden, großzügige Sammlungen für den Jüdischen Nationalsonds eingeleitet, als deren erstes Ergebnis dem Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds über 60.000 südslawische Kronen überwiesen wurden. Die Blumentage in Holland brachten dem Jüdischen Nationalfonds zirka 6000 holländische Gulden, de^ Bazar in London über 1000 Pfund Sterling, ein Nationalfonds-Bazar in 93 c I f a ft 300 Pfund Sterling, her Blumentag in Antwerpen über 9000 Franks. In Minsk (Weißrußland) fand ebenfalls ein Blumentag statt, durch den über 30.000 polnische Mark erzielt wurden. ' - - - - - 1 . In Straßbu cg fand eine imposante Kundgebung für den Jüdischen Nationalfonds statt, auf der große Beträge gezeichnet wurden. In Bulgarien haben sich sämtliche jüdischen Multirs gern einden, Bne^Brit-Logen und jüdischen Banken verpflichtet, dem Jüdischen Nationalfonds regelmäßig einen bestimmten jährlichen Betrag ihres Budgets, respektive ihres Reingewinnes, zuzuführen. Die Gemeinden verpflichteten sich, . 4 Prozent ihres Jahresbudgets dem Jüdischen Nationalsonds zur Verfügung zu stellen. Auch in der B n k o w i n a haben sich Czer.noW rtz Und fast alle anderen großen jddischen Kultusgemeinöen bereit erklärt, für die Dauer von zehn Jahren dem Jüdischen Nationalsonds 'einen Teil ihrer'Einnahmen zuzuführen. - In Polen und dem besetzten Litauen jvuröen große Samnünngen eiügeleitet, um einen Fonds begründen, der den Namen „Joses Hagalili" tragen wird. Hierdurch soll der Jüdische Nationalfonds in den Stand gesetzt werden, Josef Trumpeldor nnd anderen in Obergaliläa gefallenen jüdischen Arbeitern im Rahmen seiner Kolonisationsarbeit ein ewiges Denkmal im neuen Palästina zu errichten. Allein in Polen würden' in: Monat Jjar für diesen Zweck zirka 200.000 Mark gesammelt. Trotz gleichzeitiger Aktionen für andere Zwecke haben sich nach den politischen Entscheidungen in San Nemo die Einnahmen für den Jüdischen Nationalfonds Zn Polen bedeutend vergrößert. Sie betrugen im Monat Jjar zirka 530.000 Mark. Herr Schwarz st e i n aus Antwerpen hat dem/ Jüdischen' Nationalsonds einen Bodenkömplex von§ 160 Dunam in der Kolonie Chedera (Samaria) gechenkt. In W.r e n haben nicht genannt sein wollende Spender einen Betrag von annähernd einer Viertelmillion Kronen zum Ankauf von Boden in Palä- 'tina, der ewiges Besitztum des jüdischen Volkes bleiben soll, gestiftet., - .... Die italienischen Gesinnungsgenossen-haben den gewesenen italienischen Ministerpräsidenten Nitti in das Goldene Buch des. Jüdischen Nationalfonds eintragen lassen. ' '___ Schekel- und Geulahwoche in Bülgarien. Aus Sofia wird uns geschrieben: Der Schekeltag wurde Heuer in ganz Bulgarien überaus eindrucksvoll gefeiert. ' Es wurden große Geldsummen für den Nationalsonds geäuunÄt. Die G euhla-.Woche, die' sich diesen Tagen an- 'chloß, zeigte deutlich, wie stark der nationale,Gedanke unter den Juden DuMviens. wurzelt. . In Warna (am Schwarzen Meer),^ einer Stadt, in dey kaum §000 Inden wohnen, von denen .nur, ein Viertel wohlhabend ist, wurden allein 200.000 Leva, d. i. 600.000 Kronen gesammelt. Die' Gesamtsumme der Eingänge in Bulgarien wird auf 4,000.000 Leva (12,000.000 Kronen) geschätzt. Außerdem hat das Nationalsonds-Kommissariat durchgesetzt, daß jede Gemeinde vier Prozent ihres Budgets dem Nationalsonds Mritt. In der Geulah-Woche waren die Geschäfte.der Juden drei Tage lang geschlossen und außerdem verpflichtet sich jeder Kaufmann dein Palästina-Aufbaufonds zehn Prozent vom Einkommen in den übrigen vier Tagen der Geulah-Woche zu entrichten. . Die zionistische Leitung, des Landes hat in einem Rundschreiben den Wunsch geäußert, den Namen' Theodor H e r z l s dadurch zu verewigen, daß jeder in der Geulah-Woche geborene Kind den Namen Herzl oder Herzelina.tragen.soll. Die zionistische Organisation und die. cmS ihr. hervorgegangenen Kultusvorstands- und Schulratsmitglieder haben ihr Hauptaugenmerk der Errichtung moderner Schulen zugewendet, in denen die hebräische Sprache als lebende Sprache unterrichtet wird, und - unterstützen in jeder Beziehung die körperliche und national-kulturelle Erziehung der Heranwachsenden Generation, wobei letztere Arbeit ausschließlich von den Vereinen Makkabk und HistadruiH L'Sapha ultavbut haiwrith' besorgt wird. König Georg von England über Palästina als nationale Heimstätte für die Jude». Rabbiner K u k in Jerusalem richtete nach der Entscheidung von San Remo an König Georg ein Danktelegramm, worauf das folgende Antworttelegramm des Königs einlangte: „Ich erhielt mit großer Befriedigung Ihre Adresse. Die Errichtung einer nationalen Heimstätte für die Juden in Palästina, ohne in irgendeiner Weise die Rechten d« übrigen Bevölkerung des Landes zu präjudizieren, gehörte stets z« nnseren Plänen. Die Verwaltung wird die traditionelle britische Politik der Freiheit und des Rechtes befolgen. Ich vertraue darauf,, daß Sie und Ihre Glaubensbrüder unS hierin unterstützen und in der Arbeit, die nnS bevorsteht, mit uns kooperieren werden. * Begräbnisse am heutigen Tage. Zentralfriedhof: 9 Uhr Rosenfeld Ignaz, 9 Uhr 15 Min. Lichtenstein Wilhelm. 9 Uhr 30 Min. Fried Emma, 10 Uhr Hübsch Jetti, 10 Uhr 80 Min. Wolf Luise, 11 Uhr Kramer vermine, 13 Uhr Dr. Schlesinger Moritz. --- Neuer Friedhof: 9 Uhr Langer Mar. 9 Uhr 80 Min. Schapira Abraham, 10 Kaufmann Lazar, 10 Uhr 80 Min. Goldstein AlfonS, 10 Uhr 40 Min. Mach David, 11 Uhr MenkeS Hirsch, 11 Uhr 20 Min. Kraus Leni. * Herzl-Feier. Morgen, Montag, V-7 Uhr abends, veranstaltet die Zionistische Bezirkssektion Brigittenau im Saale deS Hotel Post eine Her-l-Feier. Es spreche« hiebei Professor S ch a y auS Jerusalem und Herr Rabbiner Dr. David Rothb l u m. * Sterbefall. Unsere Gestnnnngsgenoffi» Fra« F. Rittermanu hat einen schwere« Verlust erlitten. Ihre Mutter Frau Sarah Goldfinger ist in Kolomea gestorben. Mit ihr ist eine edle jüdische Frau und Mutter dahingegangen. * Persorralnachricht. Die Vermahlung des Herr I. Advokat «it Fräulein Nanst Stockknopf fand am 38. J«ni 1980 statt. * Die Soldateirfriedhöfe t« Palästina. Ans eine Anfrage deS Deputierten Gilbert im englische» Unterhause, welche Vorkehrungen die Regierung zur Erhaltung der in Aegypte» und Palästina gefallenen britischen Soldaten getroffen habe, antwortete Sir A. W i l X t a m f o n, daß die KriegSgräberkommisswn die Soldatenfriedhöse in Aeghpten bereits behufs ständiger Erhaltung übernommen habe. In Palästina sei das bisher noch nicht geschehen, doch werde das Land gegenwärtig von Architekten der Kommission bereist, um die rntsvrcchenden Aufnahmen zu. machen. Diese Frreohöfe werden für alle Fälle «nter besonderen Schutz gestellt sein. * Kün: . äylmig der D.cht r des Präsidenten Masaryk. Wie uns.aus Prag gemeldet wird» beruhen die Meldungen Von der Vermählung des Fräuleins Alice Masaryk, der Tochter deS Präsidenten, nicht aus Wahrheit. * Hvvvers Hilfsattion für die Ukraine. Der Ukrainische Pressedienst meldet aus Washington: Dem in New-Uork gegründeten Ainerican Committee for Reliefs in Ukraina sind Herbert Ho oder, Chef der ainerikanischen Rettungsaktion für Europa, und Robert C a l d w e l l, Präsident der amerikanisch-mitteleuropäischen Gesellschaft, beigetreten. Das Komitee wurde auf Initiative des ukrainischen. Natronalkomitees in Amerika gegründet und besteht aus acht Amerikanern und siebest Ukrainern. Als nächstes Ziel wurde die Sammlung von einer Million Dollar für die' Hllssaktton in Ostgalizien und der Ukraine festgesetzt. Die Bankstelle des Komitees ist die Firma'I. P. Morgan Sc Co.; gleichzeitig hat das amerikanische Rote Kreuz für' seine Mion in Ostgaltzieir von der ukrainischen Föderation in Amerika! 20.000 Dollar für die crftar Ausgaben zur Beschafsimg von..WsensnMehk < Juli 1920 Seite 8 •■v«niMnnr ZtGARETTESPftEIERE ■ ZlGASETTEnHOlSEM: ■ s Sie uberrreffen selbst t die böchsfeo j des gauchees« aiiBiiiimiHiiiMnAMili« und Kleidern erhalten. Die ersten Sendungen nach Ostgalizien sind schon abgegangen. * Ein Ueberzengter. Wir erhalten die folgende Zuschrift: Unter Hinweis ans 8 19 des Preßgesehes ersuche ich, in die nächste oder zweitfolgcnde Nummer Ihres Blattes die folgende Berichtigung der in der Nummer Ihres Blattes >vom 26.' Juni 1920 unter dem Titel „Ein Ueberzengter'' mitgeteilten Tatsachen aufzünehmen: „Es ist unrichtig, daß ich jemals erklärt hätte, ich werde nunmehr für die zionistische' Lifte Abgeordneter Stricker und Genossen stimmen; richtig ist vielmehr, daß ich stets privat und öffentlich erklärt habe, daß ich Gegner der jüdischnationalen Bewegung bin und für die nichtji'rdischnationale Liste stimmen werde. Es ist ferner^ unrichtig, daß ich mein Mandat im. Wahltomitee der Nichtjndischnationalen zurückgelogt habe; richtig ist, daß ich ein solches Mandat niemals besaß. Ich zeichne hochachtend Dr. Norbert Hand l." * Dev erste Tag des neue» StraßenbahntarifeS. Gestern ist zum ersten Male drr neue Straßenbahntarif von ll 3, beziehungsweise K 2.60 für die Fahrkarte m Kraft getreten. Soweit man erneu Ueberblick über den Verkehr gewinnen konnte,; wgr keine wesen'.liche Verminderung der Frequenz zu bemerken. Wyhl hatten sich die meisten Fahrgäste mit den Vorverkaufsscheinen nicht versehen, sie fügten stch aber wohl oder übel, in die Fab.rpreiserhöhung und zahlten, wenn auch schweren Herzens, die K 3, für die man früher in einem Unnummerierten die' gleiche Strecke hätte fahren können. * BierpreiSerhöhusg. Infolge Dr namhaften GehaltZnnd Lohnsteigerungen der letzten MonaU in der Brauiydustrie hat dir Brauerstelle die Landesregierung -im, Festsetzung neuer Birrhöchstpreife ersucht. Demnach werden in" Wien ab 8. Julr folgende Höchstpreise Geltung haben: Im Ausschank bei Gaff-i wirten, jedoch nur im Schanklokal (Schwemme und über die Gaffe) sowie in Ausschankstättrn ohne Schgelegenbeiten.: Vs. Sttcr: lichtes Bier K 4, Vs Liter dnnklcs . Bier 4.20. In de»^ Ibrigen Gaststätten^ lExtrazimmer, /. Speisesaal), ferner in Vcrgnügungsorten ^besteht kein Bierhöchstpreis, doch fallen übermäßige Forderungen unter die BesÜmmungen der Preistreibereiverordnung. Das Kriegswucheratnl.wird Dawidertzaudelnde unnachsichtlich zur Anzeige bringen. Die Preise für Flaschenbier betragen K 5.10 (licht) und K 5,70 (dunkel) für Greisler und Wirte. Ausländisches Bier fallt nicht unter diese Höchstpreise, wohl aber Bier, daS in den übrigen österreichischen Ländern 'ge-' braut wird. * Der Irrtum' thitß Bankkasficrs. Der Kassier ein«! Fünfhauser Bank hat einem Herrn, dem er eine Banknobe!! zu 10.000 Kronen wechselte, ein Packet mit Banknoten Ms 100 und 50 Kronen geinischt, zusammen 10.000, Kronen, zuviel gegeben. Das Packet hat eine Schleife mit I. GMber. - Der Kassier ersucht' ödn Herrnder ihm persönlich' bekannt ist, den zuviel erhaltenen Betrag rückzuerstatten, da er verhalten ist, sonst den Schaden selbst zu tragen. ' ’/■ * Eisenbahurrkrlrs " Wegen der großen Zahl der für Palästina notwendigen technischen Kräfte firr bas' Eisenbahn^' wesen eröffnet das Gewerbesördevlrngsämt des Jüd. Nätivttm- ^ates für Deutsch osterreich, in nächster 'Zeit einen Eisen-- dahnerkurs. Derselbe wird 'sich sowohl' mit den technischen als auch mit den Verwaltungsausgaben des Eisenbahnweidns' befassen. Anmeldungen täglich von ’S llis' TI ilhr vormAkaD uns von Abis b" llhr ävenös imTAusnayme von lDamZtag uno Sonntag rm Mwervesoroerungamr'oes Juvllchrn' Nationalrates, >2. Bezirk, Taborstraße 20 a. * Arbeitsnachweis. Das Gewerbeförderungs arnt des Jüdischen Nationalrates, 2. Bezirk, Taborstraße Nr. 20a, , (Telephon 41-6-30) hat im Rahmen seiner BestteVungen zrkr beruflichen Umschichtung der Juden in der Richtung der Zuführung derselben zur manuell-produktiven Arbeit einin Arbeitsnach-weis für jüdische Arbeiter errichtet. Me Juden werden ersucht, die Intentionen des Amtes dadurch zu unterstützen, kraß 'sie sich 'bei Bedarf an Arbeikskrästeni. irgendwelcher Art an diesen Arbeitsnachweis' wenden, ftt dessen Ebldenz Professionisten, Hilfsarbeiter, LehEnge 'äller Art, Haus- und Bureaupersonal vertreten sind. * Rednerzentrale. Laut Beschluß der Rednerzentrale werben weiterhin jene Herren und. Damen, ivelche das fiiv öffentliches Vortragen notwendige Wissen bereits besitzen und nur noch einer rhetorischen Ausbildung bedürfen, in den Verband ausgenommen. Schriftliche Annleldungen an die Lese- und Redehalle, Türkenstraße 9. * Hl. österreichische Klassenlotterie. Der Erneuerungstermin zur II. Klaffe «nbet ctm Abend des 5. b. M. Bis zu diesem Tage können jene Spüler, die an der Ziehu«g der II. Klaffe teilnrhmen »ollen, vie Erneuerungslose II. Klaffe der III. österreichischen Lotterie unter Zahlung der einfachen Klaffeneinlage uud Vorweisung der Lose I. Klaffe bei jener Geschäftsstelle beziehen, bei welcher sie die Lose I. Klaffe gekanst haben. Die Ziehung der H. Klasse findet Dienstag den 13. nnd Donners? tag den 15, d. M. im Ziehungssaale, Wien, III. Lotbringerstraße Nr. 20 (Konzerthans). öffentlich statt: der Beginn ist an beiden Tagen fijr 8 Uhr früh festgesetzt. Ane DienStag den 1Z. d. M. werden vor Beginn der Ziehung die 3000 Röllchen mit den spielplanmüßigen Gewinnbeträgen der II. Klaffe in daS Gewinnxad öffentlich eingeschüttet werden. * Spende». F ü r die in Elend grrate«e jüdische Familie (Hilferuf): Pauline Frankel als Dank für Rechtsänsbilfe an Dr. R. NvSner K 50. M. K. K 20,. B. I. ll 20» S. M. K 10, Z. D., Baden, K 50, S. Unreich, Wien, K 20, Karl Blurne, Wim, IX^ anläßlich silberner Hochzeit X.100 (bisher X 570). — Für jüdische Blinde: Karl Blume anläßlich silberner Hochzeit X 200 (bisher X 6180). — Für jüdische Invalide und Heimkehrer:' Karl Blume anläßsick seiner silbernen Hochzeit K 200 (bisher K 5788). — Für Mensa academiea judaieä: Karl Blume anläßlich silberner Hochzeit X 800 (bisher K 89.481), — Adolf Stand-Stiftung: Karl Blume anläßlich silbrmer Hochzeit K 200 (bisher K 32.627). * Hebräische Kurse sur PalLstina-Emigranten. Die Damen und,Herren,, welche sich für diese Kurse bade« vormerkeu lasten und die Mitglieder der Vereinigung der Lehrwerkstätten des Jüdischen Nationalratrs, welche sich zwecks Teilnahme an diese» Kursen bei Herrn Rosenbau« gemeldet haben, werdew ersucht, sich behufs Einteilung und einverfiändlichrr Festsetzims, des StmldenplavrS Dienstag dyr 6. d. M.. um 8 vh« adendS, im Bureau deS Jüdische« NationalrgteS, k &x« st r a ß» SO,, znverMg eiuzusinden.