Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 517 (1.7.1920)
- Date
- 1920-07-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Wren. Donnerstag nufgezwungen worden, aber sie ist auch nicht ausdrücklich! worden, worüber man erstaunt ist. Diese Einheit ist es jedoch, auf die die Staaten in ihrem eigenen Interesse hinwirken sollen, sobald die Kriegsleidenschaft und die Begeisterung über die Befreiung sich gelegt haben ^Verven., Diese wirtschaftliche Einheit fordert, daß - <! die Zollschranken fallen, fct :S durch eine Zollunion, sei es durch Handelsverträge. Sie erfordert außerdem Freiheit und Anteniität des Eisenbahnverkehrs und setzt schließlich voraus, daß die Donauschiffahrt in geeigneter Weise organisiert werde. Diese Organisation des Donauvertehrs mutz einer der ersten Akte sein, die nach der Inkraftsetzung de- Vertrages durchzuführen sind. Sie muß zum wesentlichen Zwecke haben, diesen internationalen Wasserweg zu einem Hauptiustrument der wirtschaftlichen Einheit und der Wohlfahrt der Uferstaaten zu machen. Die Donau wird eine Lebensader der Gebiete, die sie durchurömt, sein und ist berufen, in der Zukunft de-- neuen Zcniraleuropas eine vorherrschende Rolle zu spielen. Der Berichterstatter tritt dafür ein, daß der >>noterchunkt für die Dvnauschifsahrt nicht Budapest, lindern Wien sein solle, und fährt fort: W^r deric.-;neu mebet die Einwendungen, dis bezüglich dieser Wahl gemacht werden können, noch die allgemeinen Schwierigkeiten, die sich der Verwirklichung der Politik U.: wirtschaftlichen Einheit, die wir hier entworfen haben, entgegenstellen, aber nach und «ach werden sich die Wirklichkeiten von selbst aufdrängen. Weit entfernt, dir politische Unabhängigkeit der Donaustaaten m gefährden, auf die sie mit Recht eifersüchtig sind, wird ihre wirtschaftliche Einheit für bwfe Unabhängigkeit der beste Schutz sein. Ohne diese Einheit ist dir Unabhängigkeit Oesterreichs, mögen die imperativen diplomatischen Verfügungen wie immer sein, bei jedem kleinsten Zwischenfall gefährdet, bas Land wird, von Rot und Unordnung bedroht, in die Arme des Ger- Manismus getrieben werden. Ohne ein unabhängiges Oesterreich gibt es aber kein Gleichgewicht in Zentralen ryva. Außerdem hat die Erfahrung der letzte« Jahre s.ewhrt, daß einzig große zusammenhängende Wirt- -cka'Ls gebiete sich stabilisieren und im Gleichgewicht behaupten können. _ ‘ - U Brief aus Palästina. Bon Dr. «. «Ubasharr. I a f f a, 10. J»mi. Wir befinden uns knapp drei Wochen vor dem erjcrr.tcn, von der Presse der ganzen Welt besungenen Datum des 1. Juli, an welchem der große Wechsel in der vi engen Verwaltung eintreten soll. Am 22. Juni, heißt es, verläßt Oberkomnüssär Herbert Samuel mit seinem Stabe London und am 1. Juli tritt er sein Amt ÄS High Comissioner von Palästina an, das er im Namen Seiner Majestät Regierung und nur unter ihren An-;-Teilungen ausüben wird, mit der bestimmten Absicht, Palästina in eine nationale Heimstätte des jüdischen Volkes zu verwandeln. Andererseits ist soeben die l^culu-Woche, die Woche der großen Opfer und finanziellen Anstrengungen vorüber. Noch ist das definitive Resultat in Palästina nicht bekannt, noch wissen wir gar nichts über die Größe der Beträge, die im Ausland für den Erlösungsfonds gesammelt worden sind. Aber anzunehmen ist, daß die Erwartungen, die man in die Gebefreudigkeit des jüdischen Volkes in allen Ländern der Welt gesetzt hat, sich erfüllen und die großen Summen, die für den Beginn der Erschließungsarbeiten in Palästina notwendig sind, erhalten werden. Die Aussichten stehen somit günstiger, als noch vor wenigen Monaten ein Jude zu hoffen wagte, und man hätte allen Grund, Zufrieden und ruhig zu sein. Leider ist dies aber nicht der Fall. Noch nie war der Zustand und die Seelenverfassung der Palästinenser schlimmer, als in diesem Augenblick. Noch nie hat man in der Presse des Landes solche pessimistische Artikel gelesen, wie dies jetzt geschieht. Noch nie, auch zur Zeit Dschemal Paschas nicht, hat man so viel Anlaß gehabt, in öffentlichen Versammlungen Klage gegen die Verwaltung und die durch die bisherige Politik im Lande geschaffenen Verhältnisse zu führen, wie in den letzten paar Wochen. Man bedenke aber auch, was SS für die Palästinenser bedeutet, wenn Jabotinsky und seine Freunde von der Selbstwehr seit zwei Monaten nn Gefängnis schmachten, ohne Haß es bisher möglich gewesen Ware, auch nur die Revision des Prozesses zu erwirken, obwohl dies einen Augenblick gesichert zu sein schien. Daß diese Leute ihre „Strafe" abbüßen, weil sie das Leben und die Ehre jüdischer Frauen und Kinder 'chützcn wollten, während die Verbrecher zum großen Teil entwichen oder freigesprochen worden sind. Daß sie, nu§ Verzweiflung, minme&r den Hungerstreik beginnen müssen, da ihnen kein anderes Protestmittel übrigbleibt, daß seit Monaten und trotz allen Vorstellungen an allen erreichbaren Instanzen Mord und Raub in. Galiläa an der Tagesordnung sind, kein Tag vergeht, ohne daß ein neuer Ueberfall gemeldet werde, wobei die jüdischen Kolonisten ungenügend oder gar nicht geschützt werden, ihr Hab und Gut an englischen Milrtärposken vorbei ins Ostjordattlanö wandert und die ertappten Verbrecher und Raubmörder, wenn überhaupt, -zu lächerlichen Freiheitsstrafen verurteilt werden, anstatt daß mit starker Hand Ordnung gemacht werde. Daß Werner und infolge dieser Sachlage der ganze Jischuw mitbeben, sich in. zwei Lager r Verteidiger und 83«- S&teacr MorgerrzesAt»- teidigte, teilen mutz, damit das, was noch übrig geblieben ist, nicht ebenfalls vernichtet werde. Erst gestern wurde in Jaffa, nach Anhörung von Rednern über die Lage in Galiläa, welche als äußerst gefahrdrohend geschildert wurde, beschlossen, 1000 Mann Schutztruppe nach Galiläa zu entsenden und 300 mußten bereits dorthin abfahren, denn die Zeit drangt, die Erntearbeiten haben überall begonnen und die Kolonisten wagen > nicht mehr, aufs Feld zu gehen, da sie wissen, daß ihnen einige Schritte hinter dem Hairse Hunderte von bewaffneten Räubern auflauern, um ihnen am hellichten Tage Hab und Gut, mitunter auch Leben, zu nehmen. In ^Nordgaliläa führen jetzt die Franzosen ein äußerst strenges Regiment. Sämtliche Dörfer, die die Ueberfälle auf die jüdischen Kolonien besorgt und zuletzt xine Reihe von gräßlichen Chriftenmassakers vollbracht hatten, werden der Erde gleichgemacht, ihre Einwohner erschossen und nach allen Windrichtungen vertrieben. Djes wäre nicht nötig und daS Leben so vieler unschuldiger Opfer unter den Juden und Christen wäre gerettet gewesen, wenn die Franzosen vor sechs Monaten ihr Absicht, das unter ihre Gewalt befindliche Gebiet zu schützen, kundgegeben hätten. Jetzt ist -die Reihe an Untergalrläa gekommen. Erst läßt -man die Räuber wüten und das Land verwüsten> Arbeit von anderthalb Generationen zerstören und unschuldiges , Menschenbild vergießen, um später, wodos niemandem mehr nützen wird, mit Strafexpeditionen und - Hinrichtungen zu kor"^en. anstatt daß man mit dem nötigen Nachdruck rech! ..Mg den Räubern zeigte, daß es noch eine Ordnung und Verwaltung auf dieser Erde gibt, der jedermann zu gehorchen habe. Man wundere sich daher nicht, wenn in diesen Tagen, kaum drei Wochen vor der in Aussicht gestellten Regime-Aenderung, das Land von seinen Einwohnern allmählich verlassen wird. Mit jedem Schiffe verreisen einige Dutzend Familien, junge Leute, Männer und Frauen, die es satt bekommen haben, im Vertrauen auf das kommende Gute inzwischen körperlich und seelisch zu verschmachten. Wirtschaftlich ist die Lage in Palästina, wie im ganzen Orient, infolge der geschilderten politischen Zustande unerträglich. Der HandA steht still» nichts wird gebaut, die wenigen neu ankommenden jungen Leute sehen gar bald, daß sie noch zu früh gekommen' sind. Man erwartete einen Aufschwung der Privatunternehmungen, ein Aufleben des Verkehrs und somit eine Besserung der Lage. Statt dessen ist überall Panikstimmung, Unzufriedenheit gibt es, Protestversammlungen und in einem Teile des Landes ständige Leb e «8 g e f a h r. Dieser Sachlage gegenüber nehmen sich die wenigen tatsächlichen oder in Aussicht stehenden Fortschritte auf diesem oder jenem Gebiet.wirklich nicht sehr bedeutend aus. Ich will darüber kurz berichten, da sie immerhin als Ereignisse vermerkt zu werden verdienen: In Tel-Awiw ist eine O b l i g a t i ö n e n a n l e i h e auf 20.000 Pfund Sterling ausgegeben worden, die erste im ganzen Orient, und der Zweck ist Ausbau und Verschönerung des Städchens, Verlängerung einer Hauptstraße an daS Meer und Einführung von elektrischem Licht. Dies letztere soll in zwei Monaten vollzogene Tatsache sein, die nötigen Maschinen sind da und die Vorarbeiten haben bereits begonnen. Auch eine Postfiliale mit Tele« graph und Telephon ist in Tel-Awiw eröffnet worden, bis zur Stunde das sauberste und niedlichste Postbnreau, das in und um Palästina (Aegypten ausgenommen) gesehen worden ist. Die Berkehrsgesellschaft „Palesttne Expreß" bereitet alles vor, um in der nächsten Zeit einen regelmäßigen Aritoverkehr zwischen Jaffa und denmtt* liegenden Kolonien einzurichten, der bis zum Ausbau der projektierten Eisenbahn dem Verkehr mit diesen Kolonien große Dienste erweisen wird. ES Wird sich allerdings erst zeigen müssen, ob die halsbrecherschen Straßen, die bisher von der Verwaltung offenbar aus „Mangel an Mitteln" ober gutem Willen Nicht berührt worden sind, für einen solchen Verkehr überhaupt brauchbar gemacht werden können. Don den vielen projektterlen kleineren Unternehmungen, die jeden Tag auftauchen um dann, an der eisernen Not der Zeit zu scheitern, will ich nicht erst sprechen. Die seelische Erschlaffimg und Abgespannthert ist heute in Palästina eine derartige, daß wir nicht übertreiben, wenn wir behaupten, daß alle Palästinenser mit geringen Ausnahmen heute direkt erholungsbedürftig sind. Die gewaltigen, ja übernrenschlichen Anforderungen an die Nervenkraft und seelische Stärke die seit zirka sechs Jahren, insbesondere aber in dm letzten sechs Monaten, an die wenigen palästinensischen Juden gestellt worden sind, die Stimmungsschwankimgen zwischen Panik und Lebensgefahr und übersprudelnder Freude und Begeisterung, die durch die Ereignisse auserlegte Notwendigkeit der Ausdauer und Verzichtlsistrmg auf Lebensfreude, menschliche Güter und Normales Leben, haben den PalästmSnftrtr hart zugesetzt und sie aus dem Gleichgewicht gebracht. Die Reizbarkeit der palästinensischen Juden ist sprichwörtlich, ihre Ungeduld, aus der Zwangsjacke herauszukommen, unbeschreiblich. Die Arbeitslust fehlt fast überall, und die Schaffensfreude ist wie ausgestorben. Nur eines leisten noch die Palästinenser mit bewundernswerter, kaum begreiflicher Energie und Aufopferungsfreude: Die Verteidigung der erworbenen Positronen gegen jeden Angriff, aegsn jede Gefahr. Achtzehnjährige Jünglinge Mt fe Schulbank und wandern nach GvMaa, um die in Mahr befindlichen Kolonien zu beschützen, Mädchen mewen sich freiwillig als Köchinnen und Pflegerinnen flir d'? Schutze l. 3#ß irsd ÄL 517 Wachleute, die nach dem Norden ziehen, Männer verlassen Familie und Stellung und gehen ohne Bedenken mtüe Gefahr, Frauen rüsten für ihre Söhne und Männer Kleider, Nahrungsmittel, Reisebedarf, damit sie ja rascher nach Galilaa können. Man glaubt die Tage der Römerkriege wieder zu erleben: die gesamte pallistinensische Bevölkerung hat für nichts anderes Inter« esie, als, für Jabotinsky oder die Lage in Galiläa. Daß unter solchen Umständen jedes öffentliche Leben so gut wie ausgehört, haß die A u f l ö f u n g bis ans die Schulen, übergegriffen hat, daß die ganze Einwohnerschaft di« Tage und Stunden zählt, bis die große Aenderung kommt, ist selbstverständlch. ES ist nur zu wünschen,, daß bald eine Ablösung für die abgehetzten Leute in Gestalt einer größeren Einwanderung junger, kräftiger Elemente kommt, die ihnen die Last zum Teil oder ganz ' abnimmt und sie wieder zur Ruhe kommen läßt. Das Land braucht mehr denn je neue, gesunde, organisierte und widerstandsfähige Kräfte, dann anders ist au eine normale Arbeitsweise auch nach der Regimeänderuna kaum zu denken. VolitischeRimdschan. Amerika und der Zionismus. Oberst Ho us$, der gleichzeitig mit Dranbein London eirrgetrofftn ist, gewährte einem Vertreter des Jüdische« Kovyejpondenzbureaus ein Interview, tu welchem er sich über die Haltung der Bereinigten Staaten gegenüber dem Zionismus äußerte. Er wies, darauf hin, daß diese den Zionismus vom ersten Moment an unterstützte« und während der Friedenskonferenz alles mögliche taten, um die zionistischen Jnterefirn zu fördern, wobei er auch persönlich mit- -gearbeitet habe. Präsident Wilson bekundete immve für die zionstische Sachs die größte Sympathie und dür Bereinigten Staaten beschränkten ihre Bestrebungen zugunsten des jüdischen Volkes nicht auf Palästina, sondern ergriffen oft während und nach dm» Kriegs Maßnahmen zur Linderung der Rot der fübischen Bevölkerung in Osteuropa. Er schloß feine Ausführungen mit dem Hinweis aas die Lage der drei Millionen Juden in Amerika, wo sie, sich aller R^chje erfreuen. In der jüngsten Zeit haben sich auch all« höheren jüdischen Stände der zionistischen Bewegung angeschlossrn.; . Sir ScurrrtelS Budget. Aus London wird uns berichtet: Mehrere 9KI6* gliedrr des Unterhauses richteten an hie Regierung Sfo-r fragen, in' welchen Aufklärung über die Bezüge hell nach Palästina entsendete» High Eoirimissivmr Herbes Samuel und seines Sta^s sowie über de Artz de«. Bedeckung des Budgets der Zivilverwaltung' von Palästina. derlangt wurde. Besonderes Gewicht wurde in tzttsen Interpellationen aus dis Beantwortung der Frage gelegt, ob die Mit.diesem neuen Posten verbundene« ÄuKlagen nicht die britischen Steuerzahler neuerlich belasten werben. In seiner Antwort erklärBonar L «w : Sir. Herbert Samuel.wurde zum High Commissioner von Palästina ernannt, .mit der Betrauung, an Stelle der aufzulö senden Militärverwaltung die Zidilderrvaltnng dss Landes sinzusühren und zu leiten. Der HiFH bezieht ein mit chm bereits, fixiertes JahrrSgehatt und tzS ist die Gewährung einer RepräfentattonszulÄge in Aussicht genommen. Diese Kosten norden anS den Erträgnissen Palästinas gedeöft, ohne die Bedeckung einem ParlamentSvvtum zu unterwerfen. Auf eine ZwisckMftagr, ob di« britischen Stsurrzahlec nicht tntzolLe der .Uumlänglichleit der palästnrenfi— .schon Eittkünfts in dir Ztvanqslage gerate« würden, mit hen Kosten der Verwalprnq Palästinas belastet Jot werden, antwortete Bonar Law. daß er sine solche Voraussetzung nicht teilen könne. Schließlich^ erklärte der Mnister.auf. eine Anfrage des Kapitäns Gen«, daß das englische Mandat für. Palästina formell wobt!°ivch nicht durchgesührt sei, daß es jedoch' höchste Zeit sei, die Vorarbeiten für dis Cinführnng der Zivil» Verwaltung zu beenden. ftt KsacriU. Aus yrew'Hor! wird «ns bericht«Der Kongreß d-rr republimnischen Partei hat für das MaW Programm zvc Präsidenten mahl mehrere tztzrde^ rangen aufg^nominen, welche mit aller Strenge gegen die ÄLnwmtder« gerichtet siM>.' Ba erster Stelle steht die Forderung d?s Paß zwanget' für jeden Ein« ^vüErer bis zu dem Zeitpunkt, wo er das ämeriWknIsche Büktzerrech't erwirbt. Einwanderer, welche keine Bürger sinh, hüben 'sich jährlich einmal melden. NichtbÜr'getn M 'es verboten sein, in Wort oder Schrift die amerikanifchen öffentlichen Einrichtungen öffentlich zu ftittsieten oder selbst in gesetzlicher Form an der HerbeifÜhrutttz einer Änderung dieser Ei«« rlchtungen mitzuakWten. Die Erwerbung be-r Bürger-' rechtes soll M Einwanderer durch Einsührnr.'g rnt»' sprechender Metze erschwert werben. 3K«6tttfttttg »ee tartasischa« R-pUHliL. «*»**«, rb. chMmch ) P« MWommWe 3£8MlUlUltLpilt TU M» twOI Vvr Porte? »ach UßgMndt» IM Amoks w Asfa»?wgrtkskfttz,^ ätü die tAttrrWe ROÄlll seMH M-guv'-?. urritrs wird.