Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 516 (30.6.1920)
- Date
- 1920-06-30
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. M b 21'icn, '^riitnrnai SBreuer öü.’tsunt 1920 Seite 5 brr Beziethungen - bei den Veremigien Staaten beglaubigt waren. Derüsche und -Angedänge Oesterreichlln-arpZ, ..die. iniei-mnt werden sind iu)b ftcanmnir%' in hen Vereiväglen Staaten leben, sodann je?.e Art von Körperschaften. an denen znr Zeit der Aeschtaanahnic des ^esil-es noch heute Staa.tsangehörtge Dmtschland, Oester, k'.ch-?, .ttruiariis. oder Oesterreich-Ungarns beteiligt sind. Ferner erhalten Bulgarien.' die Türkei. Deutschland. Oesterreich, Ungarn oder OZierreich-ftugarn ehren Besitz zurück, der diplomatischen und konsularischen Zwecken gedient hat. .Weiters sind solche Personen nicht, als Staatsdngehörige s von Deutschland usw., - ünzusrhen, diedurch nach dem WaftenstillstandSvertrage abgeschlossene Friedensoertrage ipso kacto oder durch. Option jetzt einem' anderen Lande - angrhören oder angehören werden. Es dürfen von Nichfsemd^n Ansprüche 'gegen bncUagnahmten Besitz erhoben werden, die sich üuS Schulden der uriprsinglichen Besitzer ergeben. .Das. Recht, solche Ansprüche zu erheben, erlischt sechs Monate nach %i cseii-fchluß Mit sten Bereinigten. Staaten. > Die ILdLschen Kinderfveunde iFiittf Tagesheimftätten.' — Di« HeimstäLLrnKorrc- - Mo»d««z. — Dsie Leilsahme der OeffrntlichKrit. t Dank, der une-rtn.lldkich.ey, li-ebe-v ollen Arbeit e(n.'s PeAeiftzevttzn. Drerses jühischer,. Frauen, Mädchen und Ktürger* Männer' HÄ 'sich der Wirkungskreis des Bw- .iertt^' „JüdiUcher - Kiuderfremtde" 'seit dem Vorjahr -bebeutzend-- erlpeitert. Äefanntlich bezwecken die „Jüdischen Kinderfreunde" gerade' die aller ärmsten jüdischen Kinder, die sonst rEungslüs der Rot und den Gefahren her-.Stzcaßo Preisgegeben wären, infreund'ichest Heimen täglichzu versammeln und sie -nicht nur zu erziehen, sondern für-ihre-Gesuudlieit-zu-, sorgen und ihnen in jeder-'-Beziehung - Las-.-EltemlMs -zu. ersetzen, r ^-Nach dem-großen-Sammeltag im Herbste des Baujahres konnte bereits an die Gründung mehrerer neuer Heimstätten geschritten werden und gegenwärtig verfügt der Verein schon über -fünf Tagesheimstätten in den -rchhtigsten iMischen-B?nirK-dtzv-MKßstädi.. ' Neben den beiden HeimsMten in der LMpoläftadt '(Bvrgartenstraße.und Obere Donaustraße 91) ist eine ^Heimstätte ftn 9. Bezirk in' der Mädchenschule (GrüneltorHass^),. im 10.. Bützirk-. in - der. Hasengasse unh imt i^.'Heziek.-'nn . d-r.v Hernalser . Hauptstraße, errichtet 1. -/Der Verein der „Kinderfreunde'' gibt eine.. „Heim- PW^nkorvespondenz", für, die Kinder hergus, . .deren Awyihe- Hummer -uns: v orliegt. Nebst -unterhaltenden - und helehrenden: Beiträgen für die 5kinher enthält LaMMI- Wn sorgfältig gewählte voststümlichr ErzählMgen> Anweisungen für hebräische Spiele, aber anch, manche; ipschiftLb Ausführung für .die Erzieher, hex'jüdischen.' WWd. DMnders hervorgehoben sei eure /kurze aber ^iHaltZilreiche Whandlung des Dozenten' Herrn. Dl'cEfi p n- KMnÜichkeit die Bedeutung dieser Fürforgeaktiyn zu erkennen beginnt. Das Sekretariat'däc r^üdischenD^er^ 'fiMt8L"'chefitchet'-.,sich im. '2. Bezirk. Obere Donüusträßs, W." '-'(PoPfpa'Mfsenkontö Nr. lLi.197).- - Die Notlage rmter dsu Wrerrer ThorsLresten. s ' Ä?an scheibt 'uns: Die wirtschaftliche Notla..e, die luuöK^Mü'■ -Iho'tatreuen" Juden; in Wien seit Jahren heMcht,--nimmt -in letzter Zeit erschreckliche 'Formen. M''Während Mr ganzen -Woche/-'dem Hunger' preisigeWeü, sind sie überdies mn Sabbat der moralischen PÄtt'ÄÜsgesetzi^- ihre--Mahlzeiten nicht gemäß den ittMllM Vorschriften-einnehmeu za -können. Wer dreien EMÜHer' Äbstammllttg - und Gesinnung nach'' Nahesteht, -chpird Liesen'' Aermsten <der - Armen insbesondere LhÄ'-üroratrsche^ Not nachft'shletl-iöitnLN. Dieses' Uebel MH'M^glichreit'^''MAin^^Nl?.-:mLchte '-ich der. new -Verein ,-Meüoath --S'äbbat" zur Aiügabe, Mt''der ,/Unken Heiligkeit";' das' in - Lech Knechte "Gottes rvohnt.' Lösses dellä Reina „steht eiügerammL im WüstenfLiiö"''lind fordert Gott vor Gericht, ringt mit ihm „um E'Macht' über Ihn, Len'' Andern", über Satan. Und eizWmW^vM Gott' seinen' Willen, fesselt den „linken ''/'^'Döch'Wemaels Ruf um Erbarmen mit dem „Gottes klMe"' '1veckt Jössefs Mitleid 'und Satan sprengt' seine $eit'ctu: Das Werk' der Erlösung ist nicht möglich ohne Löw'Hätz^ Lies ^Lindek Jossef^ ■ Doch der eisige Haß. Len-et'predigl, vernichtet die' Kinder,' das GottesWt. Erbarmen und Haß -— Heide "sind die sichtbaren'Reste der in Liedeitlöse'UnendliDeit'fich schlingeNdchrHyOrD : M'e s s i a's. Der Menschertsöhn'fühlt 'nur ihre kltzm'sten 'Erdenstücke und „verzehrte sich, lohne'^ü verbrennen"? ' " „Da erbarmte 'sich Jehobah .seines'Knechtes . . . ' ' And nahmihn zu sich durch Leu Kuß.. In diesem Augenblick ward Messias ben Josse? r " ' Neugeboren . . . - l E,", . i Um neu zu -ringen sein Leben lang . . ." ' Das'Messias-Bereitseitt, 'dasüralte jüdische ^Mit- Mn. Gott in Jftaiä zu'erfüllen, der ewige Antrieb ztzitloser Schöpferkraft-- .ist die /yngcheuerlichste Gabe, -die diesem Volke.-verliehen ward, wecksie. nimmerunp nie eine haßbare Wesenheit hat. Einiges von diesech Ge, tvaltrgen empfindet Wieners Dichtung und läßt es empfinden, kunstlos und klar. Danun reicht sie. über den Tag hinaus und läßt von diesein jungen jüdischen Menschen noch Gutes und Starkes hoffen. Wien. Siegftied S ch m i tz. indem er; ou g-> § s rcacn F.idcn am Sabbat nt-rnschenwürdigc und vö'.IHrifrsrnäßigr zwei Mahlzeiten in einem zn df >?m -.Z'reck" e'inp6:üchtet-s'n ' Lokal vembreichrn läßt. In rer knrzbn Zei'i' s-nnes Brständes har ties.nr B? eindein anch Ol-.r abdin.ee Dr. Chase..-, a -> Ed: enprä'i)'-nl ang 'bv: t iin Bereiche üi .-.er Au'-- sa e E sp-i sticht eeHrstst. 'Jwoch ist robAnsöü ca des ’.i-n 'it .Vereines., von der Zahl seiner-. Mitglieder-' und pan drnr.Gr'''.: uiLieri'll.m Unterstützung seiner Gönner arhänäii.. Wir chen7>en,:uns daher mr die drei e. -jüdische'.O-sfentlichküt. insbefvnders .aber an ore Lhotar- .eu.' Znbe.'?'cha.ft Wie iS mit dem Aopell. unserem Verein l-eizuireteii lürd ihn. nach Möglicht.'it materichl und morali'ch;u ,npterstü»'a r.. Ilnsere Gönner werden eingeladLa, uns.:'- Ausipci.m.gslykal (Haidgajse 3) am Sabbat währa.ch,'de.r Mahlzeitem zü hssichiigen. -Wir hoffen, daß.unser .Appeph insbosondere unter den galizi- -schen" thoratre.uen. Juden, nicht üngehort verhallen wird'. Es steht' jedem Mitglied frei, den' Möngtsbeitrag selbst festzuirsen. Beiirirt ist beim Unterzeichnrten-änzumalden, ebenso sind hie-Spenden und Monatsbeiträgs vorläufig an den .Unterzeichneten zu 'senden. Für den Ausschuß:. Moses T sü r r e r,' Obmann.' . San AemosMeöLing in Paris. Am Id. Juni seifittftoUctc -die zisuisiische FSrdrraiisn in Frankl eich ein S a v R e m o - M r e t i « s in Pa.is, an welchem mehr als SOisO Personen tülnahrnev. Uwer den. Teilnrhmeen driand sich' auch in Vertretung des Mimsterpräfide»'rn .der besosiurächUtzlc Min sler B e r. i r a n b. Die Red»rr des Meetings waren Dr. David I a c v b-- s - h », Nahmn S »k o f » m (welcher die ErstebMe von San Remo für daS jüdische Volk ,»sa»«rnfasi1e). A«dr< S p i t c, HilrlH a t » p o ls fi, Israel B c!f t « d, MauriceBcrnrs, Professor de Sordvrme. Die Bersammlang nahm mit rauschendem Beifall d«e tzvv E. F: Braunsiri« beantragte Dankresvlurion an ded Ministerpräsidentc« M i l l e r a n d an. - milschilk«' Giöche Auswahl! Blkiigüc Breiis! M» LcsMid Sfciiilmtt, Wien, I.,Bibcrftraße 9. Das jüdische Lebe« in Bulgarien. In Bulgarien wohnen zurzeit eftva 10.006 Juden, davon nrrm Zehntel -S e v h a r b.t nt, ein Ze'mlel Aschkenasim. Iw Gegensatz zum übrigen Balkan und Orient herrscht zwischen beiden Gruppen volle Ein-gkeit. Die bulgarische Judcnhel hat gute wirrschaüliche «nd ivMle Grundlagen, welche ihre geistige Entwicklung rasch gefordert habe». DaS sephardische Element steht in Bnlganen in Bildung und Kultur weit höher als anderwärts- Die bulganschen Jaden habe« i alle bürgerlichen Rechte und ihre Entwicklung konnte ungehemmt stets.parallel .mit der der Bulgaen gehen. ., - - Per -ZioniSmns hat dem jüdischen Leben in Dicknarien mächhgc,-Impulse gegeben, Pou der Jugmd zuerst ausgenommen, hat er bald alle Schichten der iüdischen.HevSlkrrnng an stch gezogen. Noch vor Jahren begannen die Ziomsien die Ortzänisieruug des indischeri G e 'ck-Trln d etc 6 c n s ind e m o k r at i s'ch e m Sinne gegen die ksmervanv-yLustve Geldanstokratie. Dan» begätrrke« die'Zionisten den Kamps um die indischen S chulen. Sü sordeuten m den Schulen dtt.Alliance statt sränzosisierendrr eine 'gute indische und hebnüsche Jugendblldung uud haben im Kamvft gegen dü. ÄÜimrce u»d ihre Anhänger in deü Gemeinden gesiegt. Heute ist das ganze jüdische Schulwesen in ihrer Hand. Getragen wird die zioMische Bcwrgung hanptsächlich vo» der »nter den bulgarischen Juden stark' verdetenrn Intelligenz und de»- gMvrg-mmerten jüdischen. Arbeitern: diese geben eine eigene Zeitung „Hapväl Hajehudi* heraus. Eine große Rolle spielt der Tnrnvercm Makkabi, -welcher vor 17 Jabren geornndet wurde. Ucber Iniüatwe der ZionistR» wmde« vor f.stnf Jahren in vielen S'.ädtea Organiimionen Mir Verbreitung der hebräischen Sprache Md Kultur begründet. Tie Erkokge.sind glänzend. In- Sofia, Rasmk, HoStowo nvd anderen Städten wird-van den meiste» Jude» Hebräisch gesprachrn. Hoskowo wird znkolge der großen Rolle, welche die hebräische Sprache im dorttgen jüdischen Leben spielt, da- .bulgarische Erez ^mel" genannt. In Bulgarien rMemm jetzt - folgende indische Zeitungen: *$ tt s (ft ofer w tzh amrichva t", ,.H r v o. e! H aj e h u d i", ^H a k o l H « j e l, u d i". ,P r o c a s a G i »- d ,-a ca". Die bulgari'chen Juden, unter denen es beute keine Gegner deS Zi'vntsmns gibt, haben auch den Wert rmheitlicher jüdischer Organisation cftä««t,und im Jahre 1919 einen Kongreß der bulgarischen Juden abgehalten, welcher der Erörterung ihrer Wirtschaftch:n «nd -sozialen Fraqm gM Die Palästina^Btwrgung beginnt eine große Rolle zu sp elen. Gor kurzem muh' eine EiliigrationsgcscUsihtN degriindct. Die Krawalle rm Landesgericht. Wie wir bereits ntc.lbctc.ii, ist e§ Montag nachts int Landesgtzrichts'gebäude zn argen Tumulten gekommen, die die Entfaltung eines zievelich großen Apparates ^zu 'Ihrer Unterdrückung notwendig machte». Die Kraivalle, die mehrere Stunden ondanerten und anch auf der Straße großes Aufsehen hervorriefen, oa der Lärm bis ans die Straße "drang, waren keine HungerkrawMei. da -ja die Untersuchmtgshaftlinge von Verwandten und Bekanntetr mit Liebespaketten reichlich versehen werden', sondern', hatten ihren Ausgang in der Unznfrivdettheii mit der gestrigen A be-n dkost. 'Ob sie aük "Verabredung der. .Häftlinge' beruhten oder ob "sich die Nnftebwmg von Zelle zu Zelle forr» pflanzte, bleibt dahingestellt. .. Privat' erfahren wir über die Szenen folgendes: Am Montag abends gab es im Lmrdesgericht zum Abendbrot Dorrgemnfe. Mit dieser Kost lvaren die Häftlinge unzufrieden und begannen in «Tat Zellen zu lärmen und *ü schreien. Ein ohrenvetänbendes Johlen N»n»w», SirLk^idiit» N»S «NerL»»«; n»1- —r«p»rs.wr»v ve.'äon nroli v«a»«t«r Mode prftinpt und biii'ir't wiodcrniwiiri; XVIfr„'W,äTipinSerOärtel 81 und VH., »arlahilf»«»tg>w« »• und Toben erfüllte dos Hans. Alle Ermahnungen der GefgiuIenanfseber und der Bewachnngsmamtschaft blieben unbeachtet, und es schien, als wollten die Haftlingtz'ausznbrechen versuchen.' Als die -efangenausleher' m die Zellen dringen wollten, um. die Rädelsführer heranszuholen und so den Tumult zu unterdrücken, zeigte sich, , daß die Eingänge zu den Zellen verbarrikadiert waren.'. Die Auffeber mußten den Versuch wagen, durch' die.Schublöcher, durch die die Kübel sonst gereicht werden, einzudringen. Als der Lärm immer größer .und", als die Häftlinge immer ungeberdiger wurden, würde, da die Gefahr des Auöhrechens gefährlicher Verbrecher bestand, weil die-Wachmannschaft zu klein war. und leicht hätte überrumpelt werden können, das Hans- Kommissariat der Polizeidirektion mit der Bitte itm Assistenz verständigt. Zu einer Intervention der Siche-rheitswache kam es aber nicht, da ihre bloße' An- Wesenheit genügte, um die Gemüter allmählich zu beruhigen'. Ein kleines Aufgebot an Wache blieb bis zum Morgen im Gebäude. Karl Vlume. ' Ter verdienie Obmann des Mische» Ha»dl»vK--<h!tf«rw vetzhändes Herr Karl Blume, Oberbeamter der Bozem Merancr-Bnhn. begeht heute das Fest der silbemen Hochzeü «st srinrr Gattin Fra» Jenny, geborene Karpeles. Herr Karl Bk»«e ist einer der Gimtder der jütä'chen HimdllmgsgchllfenorsarnsativR und war unermüdstch als Orgrnisnkor und Redner für diel eipußl-jüh'che Idee zunächst m Mähre» u«d Galizien, spater in Men tätig. Bekannt ist der erfolgreiche Kamps Blumes, für du Aufnahme indische'. Angestellter im l. Wiener Konsumverein. Auch für Mrche Tnmbewegung und dem Jüdischen Nationrlfosd arbeitet Herr Blume mit großer Hingabe. Aus allen Kreisen der jüdischen Bevölkerung kommen dem vorbildlich wirkenden, allgemein beliebten Mann und seiner Gattm herzliche Glnc wünsche zu. _, Y* Herzl-Feier. Die Zionistische BezirkSsektio» B r i« # rt t t k .1 u «erauflaüd Montag den 5. Juli. Y,6 Uhr abends, ich Sestsaale des Hotel Post eine Herst-Feirr. Eiutrittskmete« sind am Schaber der ..W:ener Morgmzettmttz" z« haben. ‘ . * Die Genlah-Woche ln Palästina. Die Geulah-Woche i« Palästina ist, soweit die bisherigen Meldungen dies er- Igmieh lassen, glänzend verlaufen. Unter den Speichen für dtzn Geulah-Fonds find eit sich 2000 Quadratpards Boden in der Nähe dort Talpioth, 1000 Quadraiyards Boden in Tel. Awiiv und außer größeren Barbeträgen viele goldene Uhren, Eheringe, Gold- und Silberketten, verschiedene andere Juwelen unb Antiquitäten, Leuchter und Ehamckah-Menorahs, wertvolle seltene Bücher, mehrere tausend Ziegelsteine nstv- Auch 10.000 Bäume wurden gespendet. Mehrere Arbeiter und Beamte hgbcn den Arbeitslohn einer Woche dem Geulah-Fonds gewidmet. Unter deir Spenden figilriert auch Lord Nlestbh, der dem Gculah-FondZ der Zionistischen Orgamsasio» 1000 Pfund Sterling überwies. * > * Die Mißhnndlrmg M»na». Aus Prag wird Vovv 20. h. Mgemeldet: Jn-Angelrgmhüt der Mißhcmdlmrz k*' Kommunisten Muna veröffentlich der Bollzngi>a«Ssch»8 tschechischen Sozialdemokratie eine Knnd* gebnng, in der gegen das Vvroehen der Olmützer Lrgianärr protestiert und strengste Bcftrasimg der Gch»l-ise» gefordert wird. * FerienkAvs« für Schüler «nd ErwMchs«»e. Bei der beschränkte» Möglichkeit eines LandaniertthaktrS muß dies- Einrichtung deS Vereines Wiener Nu'rrrichrölurse (unter bei: besttmbewährten Leitung Dr. Gvldb'rgers), abgesehen von ihrem bildtngssLrdernden Zweck, umso srendtger begrüßt werden, alt durch die mit de« Uuterucht verbnudene« Belehtungs- »nd Erbolnuasaussinge in unsere herrliche Umgebung nicht n»r das kö'pcuimk Wohlbesindni gckördtrt, sondern auch drr Sch« für Natstrschönheir erschloss.^ wird. Anmeldung täglich, (außer SamZtag und Sonntag: l.. Ueischmartl 1p. 2 bis » Uhr nach- »litraqs. II.. Obere Douaustrage 91. 7 bi» 8 Uhr abends, t'V., 21. 'vhllcbengaffe 10,11. 10 bis I I Uhr vonnirtTgs. * Jüdische Dolk-sch»ie. Das Urckrrnchtsvutt des Jtdi'- ichen Natioualrates für Deuiiawsierreich gibt bekannt, daß die erste j ü d i s ch e B o l k s i ck u l e in Wien mit Beginn^ des Schuljahres 1920/21 im U. Bezirk rroffmt wird, mtd zwar voZaasig dir e r st e n n d z w e 11 e K l a s s r. Die Unterrichtssprache ist D c ix. t s ch. Hebräisch wird nach moderner Methode als lebepd« Sprache gelehrt. Voravmeldvugrn vo» nun ab i« Lnreo» dfs-Jüdischen Natioualrates. kl . Tabsrftraßr 30». täßktch (außer Samstag und Sonntag) nachmittags von S biö 4 Uhl'.. ' Jüdische Ki«de»fre«»de <lt . ObereDemmstvaße Sl). ALorgey, um V,6 Uhr siudet i« Cafe Prückl, Stnbemmtz, Mvstterrain, die erste ordentliche Generalversammlung statt. ' * Gewitterregen in Fl<rid»d»rs. Am 28. d. M. abends ist «her den XXk. Bezuk ein heftiger Gewittrrrege« »iederK«g<mgen. .Der stiegen hat auch viele bauliche Schäden verursacht. * Ein Opfer de» Wissenschaft. AvS Paris wir» gMiielfctt: Charles Infro 11. de.- Vorstand des HkLntgrni' 'instimts in der Salpttrie-re. der schon zwanpgmal operiert worden und dem mt Voriabre dex rechte %vm abgenvmme« worde/t >osr, ist nunmehr neuerdings overierk worden, woher ist« die Inste Hand amputiert wurde. Er ist so ein Opfer!m Diensteßeitzer Wlffenschaft geworden. * ErSsfteung dr« Pers«nenfl»aV«rstehr» inEp««ien. AnS Madrid wird gemeldet: Der neue Persoomflunverkehr auf die Strecke Bavonne-Bilbao ist grM» dmch'sM Hhdropkmre eröffnet worden, die früh morgens von Bayonne kvNM>n>, alstcklich in Biksiav «rkandet sind.