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Wiener Morgenzeitung · 1920-06-29 · Heft 515 (29.6.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 515 (29.6.1920)
Date
1920-06-29
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Wien, Dienstag .»»»»«..«■watiwaawBKy Wiener MorgenzeiLung 29. Juni 1920 Nr. 515 —>vijryw.'i»naii Slowakei, Polen, Rumänien und Jugoslawien in Ver« , .'tretuntz Tayerles Kadelec, von der Exekutive der [ Internationalen TranZportaibeiterföderation außer ßintmen, Forsiner und Vrodecky auZ der Tscheche-Slowakei, fiir die GewerkschaftSkoinmisnon der. Tschecho-Äowäkei Brodecky und fiir die deutschen!Gebiete der Tschecho-Slvwaker. Schäfer. - An den Vorbesprechungen nahmen, außer diesen Äclegierten die Mitglieder des permanenten Boykott Komitees und Vertreter der Oesterreichischen Gewerk-- schaftskommission teil. Fimmen erstattete zunächst einen genauen Bericht über die Vorgeschichte des Boykotts Aus den aktenmäßig belegten Darlegungen geht hervor, daß der Internationale Gewerkschaftsbund der ungarischen Negierung bereits am 10. M ä r z die Forderungen der Gewerkschaftsinternationale überreicht und einen eventuellen Boykott angeküydigt hat.' Diese Zuschrift wie and) die späteren an die ungarische Regierung gerichteten Telegramme des Internationalen GewerkschaftSbnndeS wurden von der ungarischen Regierung einfach nicht beantwortet, so daß der .Internationale Gewerkschastsbund die Durchführung des Boykottbeschlusscs gegen Ungarn voraussehen mußte. Aus aller'. Berichten Fimmens über den Stand des Boykotts geht hervor, daß der Boykott in allen Ländern lückenlos durchgeführt wird. In der weiteren Beratung wurde eine einheitliche Auffassung über die Frage des Abbruches oder der Verschärfung des Boykotts gegen Ungarn erzielt. Im Einvernehmen mit den Veriretem der tscheche-slowakischen Gewerkschastszentrale wurden alle notwendigen organisatorischen Vorkehrungen getroffen, um bei eventueller Fortdauer des Boykotts auftretende technische Storungen der Wiener Kraftbetriebe J>into ngufjaltcn.' Wie dem BolktzcrniihruNgSaml von der DrnauLüMpsichissi ^rbrtge'cllschL'l inllgrtelt wird, ist derselben die Nachricht znge-- fotnmen, daß die unqarischr Regirrnsg am 85. d. M. di« Der-' iäguug ßttroffe» bat, daß dem dirrktrnDurchzugs- Verkehr durch Ungarn auf der Donau kein e r l e t p t n b c r u t ff c i m W e g? st e h e n, daS heißt, baß ein solcher Durchzugsvcrkehr aus Jugoslawin'., ' Dulßarirw . R«-> mänien us«. nach Oesterreich und der Tschecho-Slowak« oder umgekehrt ohnrwkilrrs zulässig ist. . Die ^GrSude" -er Demissto«. V«d«peft, 23. Juni. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Ju der Semstagfitzung der Nationalversammlung teilte MiMerprLstdent Simonhi-Semüdan mit, daß die Regierung ihre Demission gegeben habe. Der Ministerpräsident begründete diesen Schritt damit, daß er seine Mission nur bizn dem Zeitpunkte der Wahlen jenseits ber Theiß übernommen habe. Hierauf vertagte sich die Nationalversammlung bis \',\t Lösung der Krise. Zur Verhaftung des Präsidenten Strauß. Die gemeldet, würde Samstag der Präsident dos ungarischen Obersten Rechnungshofes Dr. Stephan Strauß Unter der Anklage der Aufreizung während der Diktatur des Proletariats verhaftet. Der verhaftete Präsident gehört zu den hervorragendsten Mitgliedern der ungarischen Beamtenschaft. Politisch hat er sich nie betätigt und rst auch während' der Diktatur nicht in die Oefsentlichkert getreten. Nur ein einziges Mal hielt er an die Beamtenschaft des Obersten Acchmmgvhofcs eine Rede, in der er in allgemein gehaltenen Sätzen die Arbeit als solche verherrlichte und die Arbeitspflicht verkündete. Von irgendeiner Stellungnahme für den Kommunismus war in seiner Rede nichts enthalten. Nach dem Sturz der Diktatur des. Proletariats begann von seiten Einiger persönlicher Feinde gegen Präsidenten Strauß, der bts zum heutigen Tage seine Stelle bekleidete, ein gehässiges Kesseltreiben. Am Tage der Demission des Kabinetts Simünyi- Semadan wurde nun der in Ehren ergraute, verdienstvolle Oberbeamte des Ungarischen Staates verhaftet. Die Verhaftung hat selbst in den dem gegenwärtigen Regime nahestehenden Kreisen peinliches Aufsehen erregt. Ueberall führt man die Verhaftung auf die Rachsucht der persönlichen Gegner des Präsidenten hin, der einige Male sich gegen den Weißen Terror zu äußern wagte. .; Potttische^undscharr. Die Parlameutswahlen in der Bukowina. Der Präsident des Jüdischen Nationalrates in der Bukowina Dr. Mayer-Ebner schreibt der Jüdischen Preßzentrale in Zürich über den Verlauf der Pariamentswahlen in der Bukowina: „Infolge des die Minoritäten Nicht berücksichtigenden Wahlgesetzes war den Juden der Bukowina, die auf zwei Kammermandate und ein Senatsmandat Anspruch erhoben, die Möglichkeit nicht geboten, eine angemessene Vertretung zu erlangen. Die Jüdische Nationalpartei stellte ihre 5kandidaturen für die Kammer und Senat nur im Czernowitzer Wahlkreis aus, weil nur hier die Juden ttt Massen wohnen. Für die Kammer wurden kandidiert: der ehemalige Abgeordnete Dr. Strauch er und Dr. Vierer, sür den Senat Dr. May er-Ebner. Der Wahlkampf ge stallte sich ungewöhnlich lebhaft. Die beiden Haupiparteien, l>ie einander bekämpften, waren die Sozialdemokraten Und die Jüdisch nationalen. Der Ausgang des Krieges und die a llgemeine Not haben nun die Unzufriedenheit in der -Bevölkerung aufs höchste gesteigert. Hiezu kommt, daß die Sozialdemokraten, wie überall, Über Line "ausgezeichnete Organksakion verfügten. So kam es, 'baß bei Den Kammer, ioahlen, die nach dem Proportionalrecht durchgeführt lvurben, die Wählermasse der Sozialdemokraten 19.600 flu$ Palästina. i* Die Lage in Obergaliläa. London, 26. Juni. Das Jüdische Kocrespondmz- Bnreau meldet aus Haifa: In dem von den Franzosen besetzten' Gebietsstreisen rücken die Fkanzosen vor., BoMbenwerfende Aeroplane bahlien ihnen den Weg in die Dörfer bÄ äusständischen Bedmnett, dw gezwungen sind, ihre Behausungen zu verlassen und zu fliehen. Hinter den französischen Truppen kehren dre ch r l st° lichen Araberdie früher von Bedmnött ansgeplündert worden waren, zurück, und plündern nun ihrerseits die beduinischeu Dörfer. Dre indischen Kolonien Jessod Mischmar und Ajeleth sind derzeit ungefährdet. In der Stahe von Safed, das irn errglischen Besetzungsgebiet liegt? fand dieser Tage ein ' frecher - Ueberfall statt. Erste jüdische Karawane, die' von Liberias kam, witrde überfallen und ausgeraubt, die Reisenden —'unter ihnen ein vierzehnjähriges und ein sechsjähriges Mädchen würden an Bannte göbündeit. Erst eine nachfolgende Karawane fand Spürest der Ueberfälle, über/weder Polizisten noch berittenen Gendarmen gelang es, die Reisenden zn finderr. Erst zwei jüdischen Zofrm (Boy Scouts) gelang es, die Unglücklichen zu entdecken: 'Unter den Räubern befinden sich arrch einige, junge Araber aus Sased, die sich vor einiger Zeit dorn Heeke des Scherifs angeschlofsen haben. Volkstümlich-MsserrfchafEche Kurf * in Jaffa Md Jerusalem. 'Das Jüdische "Korrespoudeng-Burear: meldet aus Jaffa: Das Kulturkomitee des Hapocl,Hazair hat in.Jaffa bolkstiimliche Kurse eröffnetarr denen Bakteriologie, Psychologie, Botanik,' Landwirtschaft, KoSmographie, Stlidteünü Dörferbau, Hygiene, Landeskunde' Palästirms, .Therme und Physik unterrichtet wird. Lehrer sind: Jizschak- Epstein, Tvma-sch, Singalowski, Feldmann, Amira, Tischler, Feigelfan, Bogratfchoff, Winik und Großrnann. In Jerusalem sind die höheren wissenschaftlichen Kurse> an denen Klausner, Mirlin, Slouschz, Lipschütz Schiller, Mobilrver unterrichten, wieder ausgenommen worden. Vortrag Professor Geddes. Das JiÄifche KorrefporldenZ-Bure.nl rueldet ans I e r ufalem: Professor Geddes hat cnn 12. d. M. in Jevüsalem einen Vortrag über Naturerziehüug und gie Boy Scouts gehalten. Cr wandte sich gegen jede Reglementierung der Ee^ sishmig durch die'Schult. Düs Problem der Boy Scoutf kZofirn) wird in JerusaleiN eifrig diskutiert. Eine Grupps o Uteri kaut scher Zionisten, unter ihnen Miß Smnpter und Dr. Duschkin, schlagen vor, die Ideen der amerikanischen' WocderaftbeweguNg in Palästina einzuführcu. r Eine neue landwirtschaftliche Zeitung. Das Jüdische 5iovvespondeng-Buveau meldet au- Jaffa: Der landwirtschaftliche Ausschuß d«r Hapoel Hazair gibt eine Monatsschrift^ sür die Pflege der gem r f ch t e n Land w i r t s ch a f t hcrüutz. Die Mona lösch riss heißt „Hassade" (,Tas Feld") und wird von Fliesec Joffe redigiert. ' . Tierarzneischule iu Jassa. Da§ Jüdische' 'KovröspüNdenß-Vu'reau ' meldet ^aus Jaffa: In Jaffa besteht nunmehr seit zwei Jcchvrn eine' von Dr. -Ävfpi auS'eigener Initiative gegründete Tier-'' nrzneis chule. Dieser Tuge hat der erste Turnus der . Schiller die- Schlußprüstrug bestanden. Die Prüfung wurde von englischen RegierungkbSamten vorgenommen. Ankunft von Chülnzim. l Das Jüdische , KorvesporchenjZ-ÄureaLr. meldet nutz > Jaffa: Anfangs Juni find in Jaffa vierzig Chaluzim,^ größtdnteils aus Galizien, arrgekourmen. Sie haben sämtlich m Nntergaliläa Arbeit erhalten. Die Verstärkung des dortigen Jischuw ist mit Rücksicht auf die Lage eine dringende Not-- Wendigkeit. . General Bols hat Palästina verlassen. London, 26. Juui. Das Jüdische. KorrespondelrztBureaU' borichtet aus Jerusalem: General Bois, das Haupt, der Mlitäradlninistrativn in Palästina, hat auf dem Oelberg die Vorsteher der jüdischen, christlichen und mohartrmedani-- scheu Gemeinde empfangen und sich von ihnen verabschiedet. Er hat bereits Palästina verlassen und ist nach England: zurückgekehrt. w . ■ ■'. General B o I s, welcher a r a bischet Abkunft ist, hat. sich, wie nachträglich festgestellt wurde, bei den Pogromen' in Jerusalem kompromittiert und wurde deshalb aus Paläsiiua übberufen. , , Stimmen, die der vereinigten jüdisch-deutscheu Lrste nur 8000 Stimmen betrug. Mit dieser Wählermasse konnte die bürgerliche Liste nur ein Mandat in der Person des Doktor Strauch er erringen. Die beiden anderen Mandate fielen dem runränischen Sozialdemokraten Gr i g o r o v i e i und dem jüdischen Sozialdemokraten Dt. P i st i u e r zu. Der deutsche Sozialdemokrat G'eidosch konnte ein Mandat nicht' erhalten. Nach diesem Ausfall der Kammerwahl rüstetö Man zu den a,n 30. Mai stattgefundenen S e n a t S w a h l e n. Die Stadt Czernowitz bildet nfit ihrem ^ünf Vorstädten einen Wahlkreis mit einem Senatsmandat. Die Wahl erfolgte mit absoluter Mehrheit der Stimmen. Die Soztaldenrokraten hatten ihren Führer Grigorotziei nstch für best Senat kandidiert, damit er sür den Füll seiner Wahl täüf das Karnmernnrndat zugunsten des deutschen Sozialdemokraten G'eidosch verzichte. Der Wahlkampf für den Senat gestaltete sich noch Lebhafter, toeil die Sozialdemokraten in der Person des Kandidaten D'r. Mäher-Ebner der aufstrebenden zionistischen Partei einen Schlag versetzen wollten. In dem Wahlkampf gegen Dr. Ebner hat die sozialdemokratische Partei sticht nur mit dem Klüffenhaß, sondern auch mit dem Kreuz gearbeitet. Hl: Juden, hie Christen! war die Losung, trotzdem erlangte Dr. Ebner in der Stadt Czernowitz eine Meh rheit von rund 200 Stimmen gegen Grigorovici. Aber in den Vorstädten, die fast nur .von Christen bewohnt sind, gewann Grigorovici einen Vorsprung von 1200 Stimmen. Die Wahlschlacht war für uns verloren. Grigorovici erreichte insgesamt 3370 Stimmen. Grigvrovt wurd^ von den Christen Und den bundistischen sowie den poülezionistischen Juden gewählt, Dr. Ebner hauptsächlich von den Judtzn und einer nicht feststellbaren Zahl von Mitgliedern der christlichen Intelligenz. Bei dieser ersten Politischen Kraft- Probe wurde aber doch evident festgestrllt, daß der tt & e twältigende Teil der Judenschaft hinter den Zionisten steht. Der Vollständigkeit wegen muß noch hetvorgehoben werden, baß der jüdische Kandidat Dr. Friedrich B i l l i g, der als gemäßigter Jude und halönationaler jüdischdeutscher Assimilant kandidierte, trotz der offenen Unterstützung durch die Negierung es auf nicht mehr vls 246 Stimmen überhaupt gebracht hat. Inland. Die angebliche Räumung Ostgaliziens durch die Pole«. Bon bkstinformierter Seite wird den ^Polnischen Stimmest" mitgeteilt, daß die von einem tschechischest Blatte verbreitete Nachricht, als würden die Polen die Evakuierung OstgalizienS vor» bereiten, als eine böswillige Erfindung z« bewerten ist. Ebenso sind sämtliche Meldungen über ein Vordringen der Gowjettcuppru an die ostgalistsche Grenze einfach auS der Lust gegriffen. Der polnische Rückzug in der Ukraine ist in größter Ordnung dnrchgeführt worden. Demnach find auch die Nachrichten, alt Hütten die Polen dort ihre Stellungen in wilder Flucht vrrlaffeü, buchstäblich erdichtet. Die allgemeine Kriegslage ist gegenwärtig eine für die Pole» durchaus günstige, von einer Bedrohung OftgalizienS durch die Ruffen ist keine Rede. Auflösung der jehigen vsterreichischeu Wehrmacht durch die Reparationskommlffidn? : Wie die ParlanirntSkonespoudenz erfährt, wird einer der ersten Schritte der RepamtionSkommissio» sein, die Auslosung der letzige» österreichisch nt Wehrmacht zu veranlassen. Außer auf. politischem Gebiete liegenden Ursachen für diesen Schtitt sind bte. Gründe hiefiir in Erspärungsmatznahlnrn zu suchen, die auch vrranlüffen werden, daß die. zahlreiche» Mililargagisten (Vertrags, brainten üsw.),. dre dem Staatramte sür Heerwesen unterstehen und mit dm übrigen Ängtstelltev, die es hei den liquidierenden militärischest Stellen gibt, an Zahl eßeklso diel sind, als die jetzig« Wehrmacht selbst hat, ihres Dienstes enthoben werden. Die Euteute ist. wie die genannte Korrespondenz des weiteren mitteilt, eher geneigt, dir Ausstellung einer Miliztruppe in Oesterreich zu gestatten, als die Haltung eines Söldnerheeres m dir. jetzigen Form. (Wir geben dir Meldung unter größter Reserve wieder. Die RrparationSkommission hat keiü Recht, solche Anordnimge» zu treffen.) _ > Die Grotzdentschen rrnd die Regierung. Aus de« Paetei!ag der alldeutschen Natioualdemokratischen Partei wurde eine Entschließung angenommen, die sich gegen die Bildung einer bürgrrlechtn Einheitsfront bei den künftigen Wahlen anSspricht. Auch an der Bildung einer nationale« Einheitsfront könnte sich die Nationaldemokratifche Partei nicht beteiligeu, den» eine Wahlfcont — heißt es in der Entschließung — »in d er R t p n b li k a n e r u« d Parmal e u t e", Freisinnige und Klerikale, Allschfüßfemde und -Gegner, Klasienpolilikrr vnd Volksgemeinschaftler zusammen gehen, kann nur der Auöfluß politischer, nationaler und sozialer Eharatterlvsig« keit sein.! Deutsche Nationalversammlung. Fehreubach gegen Rasse«» «üb «lassenhatz. Berlia, 28k Juni. (Nationalversammlung) Da- Haus und die Tribüntzn sind überfüllt. Auf den Minister-. bänken sind alle Plätze besetzt. Reichskanzler Fehrenbach ergreift das Wort zu folgenden Ausführungen: Die Wahlen zum ersten Reichstag liegen hinter uns. Ihr Ergebnis shiegelt die Krise wider, in der sich unser innerpolitisches Leben befindet. Ueber ihre Ursachen sich zü äußern, ist nicht meine Aufgabe. Für Reichstag uttd Reichsregierung handelt es' sich darum, trotz dieser Krise das Reichsschiff weiterzusteuern. Der Verantwortung, die sie der Volksgesamtheit gegenüber auf sich genommen hat, ist sich die neue Regierung vollauf bewußt. Das Programm der neuen Negierung ist enti sprechend den Artikeln 52 bis 58 unserer Verfassung daß Ergebnis einer werktätigen Beratung des ganzen

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