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Wiener Morgenzeitung · 1920-06-27 · Heft 513 (27.6.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 513 (27.6.1920)
Date
1920-06-27
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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yit. öia aoien, ttöniuag -evreuer r^orgenzerrung '&{. ^unt 1920_ Sette X itn;srhw3re 21 GÄRtTTEN PAPIERE ZIGARETTENHÜLSEN Sie üb er treffen selbst die höchsten Erwartungon * das Rauchens«. 5 .Einmischung beS Inter nationalen Gewerksch aftsb mrdes ick die inneren Angelegenheiten Üngarns sowie. gegen den.Boykott energisch Protest eingelegt wird. Um den Boykott.; In den Ttratzen .Wiens wurde gestern abends ein Nom iPermanenz-Kotmter der am Boykott teilnehmenden Gewerkschaften gezeichnetes Plakat affichiert, in welchem der^ Bevölkerung die . Gründe .der gegen Ungarn getroffenen Maßregel 'Mvtgeteilt werden. Es piÄ» auchHegen^die, dumme MgerStM llung genommen,, wonach es kW -irmsMen.- Mr-derMdischen Rache handelt. Der Boykott'geht. von. der mternatronale'n Ge-' werkschaftSleitung aus, in der fichsgarck^ein-J üd e befindet: Hingegen hat der chvisTichsozivls Pärteivak voü Widn auf K u «f ch a L s Antrag! eine ' Entschließung' ^gefaßt,. - die 'besagt:- -"i-- ’tyu* ts r- ^Der Wiener christlWözra-W Pärisfrall. berürtestt r aufs schärfsteft den. tzjeyen Ungarn gsführtsn Mohkott als «-...eine schwere Schädigung des. LeLensinteresses der; Stadt, .ft Wen und M eine umnenMiche. Bedrohung der seit . JÄHren.so schwer um ihr Leben ringenden' Wiener Bel Mkevung. -Der 'Boykott stellt auch ercke' unzulässige Ern»;.\ meMMg St' die mnerpolitischen Perhaltnrsie eines'-StdateS dar, mit welchem freundschoffliche' Beziehungen .MMfleaen Oesterreich allen Grund hätte.-Zudem ist der'Zweck oes Boy?Ms^MMLschlechW^hülltex^PLLsuch-> Rache» M üben an: dem 'MgM *bä& MMKeck^LAden'' die Herr» ..^.fchaft.-.ckgm.m-uni-sti.scheu(<Mxlden,*Undiüdillcher .HI a n ne.rjj'äbgeschütM'tzatj] ‘?i '" 'D6r - Pat.teWt^bWutzrt'' lech'äft 'die ^Halötng'dvr'Re» gievung, die-mit verschränkten -'Armen, rn voller Untätig» , -j.Mt dem alles. Gesetz, und Recht -.verhöhnenden.. Treiben , eines Teiles - der' sozialdemokratischen Eiisenbahn- und PostSedisnsteten. zusieht." .' . / ,-'1'^'..... .Auch der Bürget- und Ständdrat^ zu Hessen Präsidium der «Demokrat"/ F ri e d mä n n gehört, 'h.ät. beinr'.Staats» kanzler vovgesprochen, um die .Untz-.tstützurrg der. Regierung für eine «technische SioLHÄfe" zur Bekämpfung. des Boykotts 'zu fordern.. Eine Demokratie a la ' Friedmann hat' eben. Ge-" finnungsverwandte in allen Lagern, von den 'Ch-iftlichiozia-len bis zu den Nichtjüdischnationälen! Znlmlds Knndmachnng des Staatsamtes für Finnnzen Aber die Inli-FätttgKette« dev »AzeMeinen «ad der Ssterreichischen Staatsschaly.. Die Mnanzverwaltuuwird die Jul i -.F a l l i gkritenderällgememe« und der österreichischen Staatsschuld »»irr den. in der Kundmachung des österreichische Stgätsämtes für Finanzen vom 19. April 193S für dm Ankauf der Mai- Fälligkeiten bestimmten BoranSsetzuugrn. a n k a u f e n. Dom Ankauf bleiben vorläufig die im Juli.19 20 Üutretmden Fälligkeiten folgender Schuldgattungrn ausgeschlossen, Md Mar: der 3'/^/»iim döhmüchm Nordbahn-Pnoritätm vom S. Mai 19 >3, der 4'/,ige» böhmischen WcstbahwPnoritätm vom 1. Marz 1885, der 4*/,igrn böhmische» Westbahn- Prioritäten vom 88. Februar '1885* der 4°/«igen Erzherzog Ulbrechtt - Bäh» Otaatsschuldverschttkbungen vom i.s Jult 1893, der 5°/,igen Kaiser FerdmandZ - Nordhahgprioytaten vom 1. Januer 1871, der bV?/»igrN Kmser Franz Josrfs- Vahn»St,a!S''chuldverschrribungen vom 11. Just 1886, der 4'/,igrn Gabzischen Karl Ludwig - Bahn,Prioritäten vom 1. Juli 189V, der 4'/.igr» Pilsey-Priesen (KyWotau)-Bahn- Prioritäten vor« 1. Oktober 1881, der 4*/«igen. Prioritäten ■ der Güdnorddvrtschm Berbindung-babn vom 4. Juli 1898, der 4^/v,gen Prioritäten der Ersten rmgarischMlizische« Eisenbahn Vom S. September 1887, der dV.igen Prioritäten der Ersten ungar. gglizischen Eisenbahn vom 1. Juli 1878 (HEvMon), des Trirstrr Lagerhansanlehens von 1889, der 4'/»igm böhmischen Rordbahu-Slaatlschuldverschrribnngen vom 1. Jänner 1909, der 4*/,igen böhmischen Westbahn-PriorNSten vpm 15, Juli, 1895, der 4*/»ige» Czemomtz-Nowofielitza-bokalbühn-Prto.MttG IVp« 12. Jänner 1894, 'der 4^«igm galizifche» Karl - Lubwigdahn - StaMchuldverschreibüngen. vd« 21. April 1902, der 4°/«ige« Laibach-Strm-LokalbahN'Prioritaten. vom 12. Just 1893, dstr 3*/«igen Ssterreichischen 8Mbah«.Ges.-PrioritätM / vom 24. März 1894, der 4%t{j«n Lemberg-Czernowitz'-JafiUPuhn», Prioritätm vom IS. November 1894, der 4%l$t« Vahrisch» schlesischen Zeutralbahn-PriAritäten vom 22. Juni 1895, der 4V,ige« Oesterreichische» Rordwestbahn- und SSdnorddeuischen Perbindunpsbahn-Ltaat-schuldverschreibungen vom 7. Juli 1909, der 4*/,jgm Ptlsm-Prirsen-- (Kvmotau)-Vahn--Staatsschuld vom 1. Juli 1894. Die Bolschewike» für ein Plebiszit in der Ukraine. »Daily Expreß" erfahrt von der «ach Engfapd zvrückgrkehrtm Untersuchungstommiifion der englisch r'n 'Ur'b'e i t e r» Partei, daß der Präsident des Moskauer Sowjets,Aamenrw, dm mglischen Kommissionsmitgliedern in Moskau erklärt habe, Rußland wäre bereit, die S eld st an big!e i t d e tUlit a.i«e in jenen Grenze» auzuerkenneu, welche durch die B o l k abstimmung bestimmt werden. Auch in Osigalyzien möge ei« Plebiszit über die Zugehörigkeit zur Ukraine oder zn Polm mtscherdrn. . V ♦ Wahlzeit heute von 8 Uhr früh bis 4 Uhr nachmittags ununterbrochen. Vor der Entscheidung. In letzter Stunde rufen wir die jüdischen Kultrl--- gemerndewähler auf, unr sie yn.. ihre Pflicht zu gemahnen. Der Kampf' uut di'e Le'ttllng der Wiener jüdischerl Gemeinde, der Heists zum Austrag kourmt, soll bestimmend sein für das' künftige Schicksal einer Menschengenleinschaft.von nahezu 300.000 Seelen und rramentlich -für-Sie.- Zukimft unserer künftigen..Generation. Die' jüdischen' Wähler haben heute zu' enischÄden^ ob ihre Ungelegenheiteck auch" fernerhin von einer volksfremden. undcnwkratischen Klasse ohne jegliches Ideal und ohne jedes jüdische Gemeinschaftsenipsinden besorgt Werden soll, denen die jüdischen Aufgaben, lediglich - auf diö Fürsorge" für ihre' engsten Klasseninteressen reduziert erscheinen, oder vielmel/r von nwdernen, nsir dem Geiste der. Zeit. in Einklang: stehenden und von einer^ positiv, juöischem Anschauung ^rfülltew'Mannqrtt. die arts einem Wendigen Zusammenhang-- mikj ihrem' Ndlkch sind aus ^w GefM .der 'untrennbärew Einheit Hes'-Jildesiturrrs d'ie Kraft . schöpfen,, es' zu ÄpU hyheren und freieren. Zukunft, zu fuhren., :: j '; :v• 4- In den vergangenen Möchew Sieses''i Wählkämpses' sind die zionistischen W.o.rtführer'rckcht inüöe Geworden,' die jüdische Bevölkerung Wiens Iber den. Stand der Dinge in der Kultusgememde airfsukläreit und. ihr die Folgen einer' heillosen/ verfahrecken und' iu jedem Sinne gottverlassenem Wirtschaft zü 'zeigen, die, unfähig, auch nur. hie realsten verwaltungstechnischen Aufgaben zn bewältigen, einmodernes Steuerstistem' zu schaffen, Einnahmen und Ausgaben uns Gleichgewicht zu bringen, durch eine menschetUvürdige Behändluttg. die Arbeitslust von. Beamten und Lehrern zck heben, statt-deren Verdrossenheit zu züchten und sie herzlos-und' bar - jeden sozialen .Verständnisses in einen Hungerstreik zu treiben, armen jüdischen Kranken die Aufnahme-im Spital zu erpiöglichen^ sich an ihre höheren Pflichteck gar^ nichts herüngewagt hat, das jüdische EinheitsgeAhl verdorren ließ, die kulturelle und religiöse Beeinflussüng und Erziehung der Masse völlig verabsäumt hat, die Jugenderziehung, die Erfüllung der Jutzend mit. .jüdischem Wissen und Fühlen wie eine, lästige und drückende Pflicht behandelt hat, den sogenannten- ReligionÄrnterricht mitbewußter 'Absicht verkümmern ließ und sich so mit der unsühnbaren Schuld beladen, hat,, haß ihr . eigener Nachwuchs ins' feindliche. Lager hinübergegangen ist. oder bestenfalls dem Judentum fremd . -und gleichgültig gegenübersteht. : .v; . Zu einer 'Zeit, da neue LebenMftc im alten jüdischen Stamme zu treiben beginnen, da sich in allen Teilen der Welt die stürmischen Zeichen eines erneuten jüdischen Lebenswillens zeige«, da ein Volk erwacht ist, das es als unwürdig empfindet, als bloßespassives Objekt im Geschichtsverlaus zu figurieren, zu einer Zeit, da die Mächte, die heute die Geschichte der Melt in Händen halten, die unverjährvaren, ewigen Ansprüche der ältesten Kultnrgeweinschaft Europas auf freie und gesetzlich zuerkannte Eigenentwicklung und auf die eigene Scholle in der Urheimat , seines Blutes und seines schöpferischen Genius feierlich anerkannt, in den Friedensverträgen verbrieft und gesiegelt und unter den Schutz der wahren Zukunftsgewalt, des Völkerbundes, gestellt haben, dessen Konzeption die eigentliche positive Frucht dieses grauenvollen Massenmordes, seinen wertvollsten» sozusagen einzigen jüdischen Gedanken bildet, in einer solche» Zeit schicken sich die Vertreter des nationalen Judentums des von den Machten einzig beglaubigten Wortführers der jüdischen Gesamtheit an. die ihnen und einzig ihnen znkommenden Positionen in der Wiener Kültusgemeinde zu beziehen, um diesen künstlich abgetöteten Körper mik 'srischem Leben zu erfüllen und ibn einzugliedern in den Blntkreislauf des gesamt., jüdischen Lebens. Der Bankrott dieser Gemeinde und aller ihrer Institutionen,, der reale und ideelle Bankrott ist so offenkundig geworden, daß ihre bisherigen Verderber es nicht mehr wagten, sich neuerdings um Mandate zu bewerben. Aber diese abgewirtschafteten Nachläufer eines toten Scheinfreisinns, dessen wahre Art man an dem Zerrbild ihrer undemokratischen Wahlreform und dessen jüdische Gefühlswärme man an der von ihnen geübten Entrechtung der Ostjuden und an ihren widerlichen jüdisch-antisemitischen Exzessen gegen diese/er-' kennt, welche bestimmt sind, das' Gefallen der christlichsozialen Hetzer zu erregen, haben sich hinter den durch den Haß gegen ein starkes Judentum und die Angst vor jüdischem Freiheitsverlangen zusammengehaltenen Klüngel der Nichtjüdischnationälen gesteckt und suchen hinter dieser Deckung durch den Appell an die Ghettoinstinkte einer zurü gebliebenen und entjudeten Schicht eine Entwicklung zu hindern, deren Uckaufhaltsamkeit ihnen grauen macht, weil sie ihnen jede Daseinsberechtigung nimmt und ihre ganze feige Jämmerlichkeit enthüllt. D i e b i s h e r i g e n V e r d e r b e r d e r W i e n e r Kultusgemeinde findet man auf der Liste der Nichtjüdischnationalen wieder. Sie haben sich hinter den alten, pensionierten Generalstabsarzt Pi ck gesteckt, der l als Listenführer gewissermaßen das Protektorat übep diese Veranstaltung zu übernehmen geruhte und desseA Judentup. so tief sitzt, daß er noch im ersten Kriegsjaht;' das Protektorat für einen Ball jüdischer Mediziner ckW anzunehmen wagte, weil ihm das in'seiner Karriere hätte schaden können und der sich nach dem ^Umsturz!, dem antisemitischen Unterstaatsftkretär Kaupp, der die Vereidigung der jüdischen'Militärärzte ablehnbe, guten Deutschen bekannte, der an dem Unglück femetz; jüdischen-Geburt unschuldig sei, So sieht das jüdische Selbstbewutztsein und der jüdische Stolz ihres Listenführers'aus, der fein Judentum stets-feige, versteckt hat und. wv er Farbe bekennen mußte,, nur em.Judentunr als persönliches Unglück kennt und gleich seinen Ge» sinnunHge'nossen von einem Judentum als Schicksal, Aufgabe und Berufung nichts/weiß. / •' So ftin!) sie alle, welche diese LW ^reinigt. Es.ist;ein Judentum' aus. Abbrüch,"welches sie 'propagieren,., dasselbe Judentmn, welches =Mc Kultusgemeinde ick ihren heutigen jammervollen. Zustand gebracht hatl. S i e lügett der jüdischen Bevölkerung vor,- daß. Pie Nütio» naljuden, welche in de« letzten,.Zeiten all das auL- -digenem unternonrmen haben, was die. dazu'' berufene- Kultusßemeinde veraMHft hat/.HAM^Hux.ch ihre demskratifch gewählte»'. BeÄreter "'iu 'Ncknvst'alversamnrlunF und GtzmMderäWftchierWHMng^dtztWdischew RWe lnutvolleingetretelt - sind,! sichden Aufgäben -der -sozialen Fürsorge, ' des - -KinderhilsHwerhes. Wön,uder. JugeM 5 Erziehung mit Erfolg gewinnet -haben,- - äu.f, '/eine/ -Schmälerung - . l der jüdischen Gleichberechtigung i : ' hinarberten, während jedes Kind das Gegenteil wisftck muß und es allbekannt ist,daß die von den Native' n all jud e n a n g e st m b t-e g e s e-tz l llch e F e st-' ll e g u n.g d e r j ü ö i s che n - S.on d e r b e d ü r f n r s s e,. zu welcher Oeste-rreich schon durchdeck Friedensvertrag verpf.lichtet ist, eine Erhöhung u n d Feftt-ig u n-g- - d er jüdr s ch en S t e l l u n g bezwe ck t, ftveil gerade^ kleinere. Mmori-' täten zu ihrer. Erhaltung eines t besonderen Schutzes durch die Gesetze bedürfen. Sie, diekein Mensch-.kennt und deren Verdienste itm das Judentum mehr alsfrag». - lvürtzig .sindi. maßen sich cm ols Führer der österreichijchett Judenheit .zu. gelten, und stellen, die Verdienste und Bx« strebungen des einzig beglaubigter: jüdischen Führers,.. ... des Abgeordneten Stricker, . unseres Listenführers für die heutigen W ä h l e n,'in eine Linie mit der Hetze eines Künschak!' Die 18.000.. Wähler der 300.000 Juden von Wieck! haben heute zu entscheiden, ob ihre Gemeinde dem! letzten Rest des Ghettos anvertraut werden oder ob sie. durch die Vertreter des modernen Judentums vor'dem, drohenden Ruin gerettet werden soll. . ' Wer es mit der jüdischen Sache ehrlich meint, w'ek. eine Stärkung und Erhöhung unseres Judentum-, ^wünscht, wer seine Kinder vor Abfall bewahren will, ' wer will, daß diese Gemeinde aus einem faule« Kadaver zu einer lebendigen Gemeinschaft werde und ihren alten, längst verblichenen Glanz wiedekerobere, der wähle die zionistische Liste! Es gibt keine« anderen Weg. Tie jüdischen Wähler haben zu Entscheiden, ob sie den Aufbau des Judentums wolle«' oder seinen Abbau. An alle Wähler! Wähler, welche keine WahUegitimstis» erhalten habe«, könne« trohdem ihr Wahlrecht ansSbe«. Ähre Legitimationen erliege» in den Wahllokalen, wo sie ihre Stimme» abzugeben haben. Auf jeden Fall genSgt jedoch ein Identitätsnachweis (Gednrtsschei», Heimatschein usw.). Achtung! KultuswLhler! . Wie wir erfahren, sind falsche Stimmzettel sür/die zionistische Liste im Umlauf, welche an 2Ü. und 21. Stelle statt der Name« Dr. Bruno- P o ll a ck - P a r n a n und Da»id Nebentzahl andere Namen enthalten. Diese Stimmzettel sind ««• gültig und wurden zu dem Zwecke in Umlauf gesetzt, um die Stimmen von Wählern, welche die zionistische Liste wählen wollen, für das Wahlergebnis ungültig zn machen. Jeder Wähler achte daher, ob sein Stimmzettel an 20. und 21. Stelle die Namen Dr. Bruno Pükack° Parnmt, respektive David Nekenzahl enthält! Am beste« 'ist es, wenn sich jxder Wähler den Stimmzettel in dem für ihn nächstgelegenen der nachstehend angeführten Agitationslokale der zionistischen Partei ausfolgen läßt. In unseren Agitativnslokalen erhält jeder Wähler einen Stimmzettel! Agitation-- und AnskunftSloUale für den Watzttag, - l. Bezirk: „Wiener Stadicafö", I., Koblmrsstrgasse 2. II. Bezirk links von der Taborstraße: H., SchtffamtSsässt LV (Tel. 45621); Caf« Rembrandt, ll^, Untere Augartenftraße 11 (Tel. 40331); Restauration Brate», II., Kleine Pfarrgafie 22; Jefch«atb Israel, U., Leopoldsgafie 3V; Cafe Ravpaport, ll., Obere Douaustraße 71: Cm« Bnchsbau«, ll!.. Diborstriche 1k. 04811399

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