Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 513 (27.6.1920)
- Date
- 1920-06-27
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2979076-2979416-2979591--04531-2990284- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seile 2 Wien, Sonntag Wiener Morge«zeit«Ug 27. Imn 1920 9K.H13 - -1M- Vrr~1Jr~:~~ 1 *- --k-^---^2--^- ---» —--u-.' ■ — - - — " - 1 1111 > ■ .- ' ■ ■ ■ .... i—11 ■ —■»■■■■ «men ihnen nahestehenden Bcvmten Vorbehalten werden soll, Hinter de« KEfsen der Negierurrgs- Hlrise. - Bo» unsere« ParlamenLoberichterstatter. /.ZW.'LVechyÄ/tAgLche Prognostizieren des weiteren Verlaufes der Regierungskrise verleitet jcbesnw! dazu, cvüschüe-/ tzende Urteile Zu fällen, aus gerade in Gang gekommenen Ver-/-' Handlungen Schlüffe zu ziehen, die zumindest den Tatsachen^ vtzvo^ULÜen oder, auf willkürlich gedeuteten Voraussetzungen aufgebaut, sich als reine Phantasiegebilde erweisen.- Das, Kaffeesatzorakel auf die wechselnden Erscheinungen der gegenwärtigen- Staatskrise anzuwrnden, scheint umsomehr Verfehlt, als die Beurteilung der Krise als solcher über den engbegrenzten österreichischen Horizont sich erheben mutz, wenn man nidjt zu.gänzlich verfehlten Konklusionen gelangen will. -... Regierungskrisensind gleichzeitig in allen Nachfolgestgaten der österr.-ungar. Monarchie ausgebrochen, in Oesterr e i ch, in der Tschecho-SIowake t, in.. U n g a t. n und in. P o l en; in Jugoslawien wurde sie erst vor kurzem beigelegt. Das sind Nachwirkungen des Krieges und des.. Friedensvertrages. Die politischen:.Kräfte sind in keinem der Nachfolgestaaten noch ausbalanziert, die durch Kapitalbesitz einst einflutzreichsten Kreise durch radikale Volksparteien depossediert. Die Heranziehung bisher apolitischer Volksschichten,. Wie der Militärpersonen und der Frauen, zur politischen Mitarbeit, hat die Parteien vor neue Aufgaben gestellt, ja ihre Struktur umgeändert. Es werden Neuorientierungen sichtbar, die den Rahmen der alten Parteiprogramme sprengen. Aus allen diesen Gärungen, deren Ziel noch nicht sichtbar ist — die Sozialisten sehen schon die Reaktion Heraufziehen, die konservativen Parteien erschauern wieder vor dem bMgrvten Gespenst des Bolschewismus — suchen mm die in^chden Zusammenbruch -»um. ihren Einfluß gekommenen g^dkräftigen Gruppen Stimmung für sich zu machen und, wenn.sie schon selber nicht mehr das Regierrmgsschiff lenken können, den gegenwärtigen Machthabern das'Leben sauer zu machen und Tag für Tay zu erweisen, daß die gegenwärtigen Staatskonstruktionen unhaltbar find, daß die neuen Nationalstaaten sich nicht selbst regieren können und zumindest einer gAneinsamen überstaatlichen Einrichtung bedürfen, in der sie —toie; diese Kreise hoffen — das ihnen notwendig scheinende Matz von Einfluß zu gewinnen glauben. Das ist hier wie anderwärts zu beobachten«' Diese Kreise verfügen Wohl über keine politische Parteiorganisation, stecken aber hinter allen ihnen zugänglichen politischen. Parteien, sie haben hier Verbindungen zu der Bürger¬ und Ständeratsbewegung, dort wieder zu der Frontkämpferdereimgung, protegieren antisemitische Versammlungen, lasten das Horthy-Regime als nachahmenswertes' Beispiel empfehlen, füllen . die Zeitungen mit Stimmungsmache gegen die jeweiligen Regierungsvecfügungen, lancieren tendenziös aufgemachte Nachrichten in die Auslandspreste, um sie dann als Urteil des AuslarÄes jn Form von aus kaltem Wege erzeugten Genfer, Parifer und Londoner Meldungen in den ihnen zur Verfügung stehenden Wiener (hier ' besimhers.. in der großdeutsch - antrsemiti schen »Ä d u e n Freien Press e") und Provinzzeitungen wieder aufscheinen zu lasten. , , Ihr Propagandaburoau unterhAt Beziehungen zu matzgehe.nden Politikern, sie haben ihre Vertrauensmänner bei aÜen staatlichen Stellen sitzen, erfahren die Beschlüsse der politischen Parteien, noch ehe sie von den Klubversammlungen angenornmen worden sind, sie haben nur einen offiziellen Vertreter, .in der Nationalversammlung, den. Abgeordneten Fried mann, aber Beziehungen, zu mehr als einem großdeutschen . und christlichsozialen Politiker.. Es würde schwer halten,, selbst, wenn man das. Jndustriehaus am Schwarzenbergplatz einet gründlichen Durchsuchung unterzieht, einen lücheplofen Beweis zu liefern, daß auch &e letzte Regierungskrise durch Zutun der unter Führung der.Herren Noot, Hämbürger, Friedmann und Konsorten stehenden Jndustriellengruppe' ausgebrochen ist. Aber man suche ein Argument der Koalitionssprenger ,Kunscha'k, Seipel H e i n l, W e i 's ki r ch n e r usw., der . Ständeratshorkflmpfer Dr.' S^sirff, Frie'dmänn und Genossen,'bas mäht auS der'.Küche am -Schwartzenbergplatz' kommt. " ' :r ' -\ öem D^e des 'Äüsbtucheö der Kvi^e sieht'man Me «gefch^^err ZMager der „Industrie" -itn! Parkämentsgebäude di^'DeLephone bestürmen, um brühwarm ^htrn AÜftvag^ÄeÄ je^ MiharckllÜT^sphase zu berichten, sie horchen»' cm asten Türen, und kaum ist eine halbe Be«inLärung zwischen den Parteien erzielt, kommt die Gegenorder von außen, die sie konterk-rrriert. DaS Ziel 'der Drahtzieher außerhalb des Parlaments ist -offensichtlich/ die Einsetzung einer ihneN genehmen Beamtenregievung zu erzwangen, die bei den bÄrorstchenden BsicharÜ>lüNQen mit - der Repa>raHvnSkommifsioN daswortgetreue Sprachrohr des- Bundes der I n/d u- -s!riell-'^ü seinwich. Die Industriellen scheinen nämlich e 'htrv'Denks ch'rist, die sie bereits zur UbbermittülUg' an' tie MchäräÄvnkskommiffion fertigstellen tietzeü, nicht' jentz-Mr- ' kung-Eitrauen, die sie von-einer dem Sinflüß der National vcrsarElüng entrückten'Regierung bei'den Verhimdlunsten t'-ei .-Rchxwatwns'kommiffio« für sich erhoffen. :: Wie sich die großen politischen Parteien dieser äutzew poütkschen Eingriffeftn ihr Recht, sich «ine-Regierung nach irrier Wahl zu bestellen, erwehren wollen, ist ihre 'Sache'; dah. aber diese Quertreibereien mit ei ner schamlüfett Jüdenhetze eirVeseht haben und daß ein HauptsiÄtor der Industriellen, Herr Friedmann, in solchen antisemitischen ^erayjtcstsimgxn, wie in der Gewerbetreibendenversammlung toot dem Rathause und in der Knlksburg-er'Bürtz d ’t&iaai d e rats v e r s a m m! utt g als.Redner «auftvat, soll^füu dk« kommende«, Wahlen ber- »r er kt werden. .....Wie fester» int PmLament erzählt wurde, steht jetzt ein ««E ENtwirvungsplan zur Verhandlung, nach welchem das WtaotSomt des Innern den Z!>roMeutsAen Aur Besetzung durK während die übrigen Stäatsämteit wie bisher auf die beiden MehcheitSparteierk UnHc ^chHrÄr ^oalitionsparteien aufgeteilt werden. Für Dienstag sind jtuch die Parteiklubs zur Erörterung dieses. Vorschlages oinberusen. Ob dieser Entwir- -.ruugsversuch Aussicht auf Erfolg haben wird, ist wesenttich davon abhängig, ob die Parteien sich pasch. daß eine Einflußnahme von außen schon.zutspät kymmt. .. Präsident' Sei tz wird, die Partei rn^ ^wl^' mit dem Kotzen .einsangen müssen, sonst ist sicherlich ' damit z» rechnen, daß das „Jndustriehaüs^ auch dießmal'. wieder durK feine Beauftragten die' Verhandlungen zerschlagen läßt.- Jn der Durchführung des Boykotts gegen Ungarn ist keinerlei Veränderung eingetreten. Die Bahnen lehnen weiterhin jeden Passagier- und Frachtenverkehr nach Ungarn ab. Ab heute ist auch der Personenverkehr auf der Donau von ungarischer Seite eingestellt worden. Auf der Osthahn wird, da sich nunmehr airch die Beamten von Bruch an der Leitha, Gramatneusiedl und Stadlau dem Vorgehen der Beamten der Kopf- 'tation angeschlossen haben, der Verkehr durchweg ohne Beamte aufrechterhalten. Die Züge gehen meist fahrplanmäßig ab, nur gestern hat ein Zug. in Stadlau etioa eine Stunde warten .müssen. Statt der Fahrkarten werden nun auf denk Bahnhof selbst die vom «Staatsamt nachgelieserten Nachzahlungsblocks äusgegeben. Die Kontrolle auf den. Bahnhöfen ist die gleiche wie vorher. Das Publikum benützt die Züge nicht gern, die Züge sind fast leer. Eine Stunde vor Abgang des Zuges werden die Türen geöffnet, so daß ein Andrang vor den Türen schön .atzs diesem Grunde unmöglich ist. Nicht einmal die Sitzplätze in den Zügen sind voll besetzt« Die gestern verbreitete Nachricht, daß der h o l - ländische Gewerkschaftsbund die Beteiligung an dem Boykott ablehne, ist u n w a h r. Es handelt sich um den christlichen Verband, der dieser Tage in Amsterdam eine Sitzung abhielt, in welcher Karl Huszar, der gewesene ungarische Ministerpräsident, für die Bildung einer internationalen katholischen Gewerkschaft eintrat. Die holländische sozialdemokratische Gewerkschaft sowie , die Syndikalisten haben sich dem Boykott angeschlossen. Heute findet in Wien eine Besprechung der hier erngetroffenen. Vertreter der internationalen Gewerkschaftskommission, der Herren Appleton und F i m m e n, mit dem Sekretär H u e b e r) den Abgeordneten F o r stm e r und T o m s ch i k und Vertretern sämtlicher am Boykott teilnehmenden Gewerkschaften statt. Morgen beginnen die Verhandlungen mit den Vertretern der ungarischen Regierung, die, wie man hört, Vollmachten zu weitgehenden Zugeständnissen erhalten haben. Da sich aber die ungarische Regierung im Zustande der Demission befindet, wird es - nötig sein, Ergänzung^ dieser Vollmachten zu erlangen. Die jüdische« Ägente» des Weißen Terrors. 5r Der Weiße Terror hält in Ungarn, besonders' in der Provinz, unvermindert an. Er richtet sich gegen die Bauernt Arbeiter und Juden. Der christliche Kurs fühlt sich nur vorübergehend iu feinen Aktionen beengt, weil die unabhängige jüdische und.Arbeiterpresse des Auslandes die Schandtaten des Horthh-Regimes aus gedeckt und pem Lügenseldzug der bezahlten Irdsskf ein Ziel gesetzt hat. Nun bietet die ungarische Regierung alle Mttel auf, um die alarmierte öffentliche Meiyüng Europas.und Amerika zu beschwichtigen, um dann umso ungestörter die.christliche' nationale Politik mit allen Greueln weiter betreiben zu können. Die Henker des ungarischen Volkes und detz unga rischen Juden' haben—- und das .sei hier zur Schande der assimilatorischen Juden festge's-alten ^-eine Reihe jüdig cher Kapitalisten und Publiz.isten, die vör jeherzur Elite ungari-sch^jüd^cher Assimilation gezahlt haben, für diesey schändlichen HelMdienst gfc Wonnen, Aus dem Beichte, des' Obersten'- Wv'tz g^w^v d geht unter anderem hervor, daß er, um nicht der ejn .Zeitigen Information geziLheu zu werde«, sichnicht nur M Arbch^erkreifeN,' sondern aüch in jüdischest Kapt talistenkreisen über, die Vorgänge in' Ungarri' nnte^ richten ließ. Mn« Enchfehlung der. Käu rEh tz r le s vow Ro th Wild verschaffte dem Ohörste«: wood Eingang bei Baryn Adplf UllM-Lstn Und dieser 'sogenannte führende Jude Hafte die Wtkrrre, 'stM als daß einig z.„ Juden ve x p t ü g u r d e n. Baron Ad^kf^ .fiÄiÜn«;; ''dau '-em.MH «Äleröiügs nicht wissen, ob er dicht selbst in den letzten Wochen wie viele andere Mische Kapitalisten und ehemalige Führer per Vstdapester Neölytzengemeinde ül dtzn christlichen Kurs hinübergesegelt ist,, hat bereits früher seine Kinder Müseu lassen,.seine Tvchter an einen ungarischen Msttrh verheiratet.,Oberst Wedgwood hat allerdings.ist Kestnt-' nst Wer MwMnMHiehes Bgrori' Mols Mlmüstn gebührend 'eirmeschätzt und' sie bloß .'als .rnüa.y'ar iW.e.'Kür'iö sitä L ist seinem Berichte verzeichnet.'/ '//' .. .....'; Am verächtlichsten und gefährlichsten istdie. Mlle, die Baron Poluay in dieser Richtung spielt. Polnay, 'dar im ersten Friedrich-Kabinett Ernährung s minister war, hat seitdem im ungarischen Judentum eine Haltung angenommen, die den Verdacht immer Herechftigter erscheinen säszt, daß sein ganzes Tun und fassen auf. einem Pakt begründet ist,, deu ££ pM heu ungarischen Regierung in. verräterischer Mise geschlossen haben Muß. Denn nicht anders ist es ^u erklären, daß Baron Polnay, der Präsident desLandesverbaildes der ungarischen Juden, nicht nur während der blutigen Woch'n und Monate, in denen der Weiße Terror in Ungarn tausende Opfer jüdischer Existenzen gefordert hat, sondern auch später noch, als,alle WÄt bereits vor den Schandtaten der Horthy-Buben sprach und über sie entrüstet war, daß selbst, da noch Polnah als Commis Voyageur des Hvrthy die NeinwaschüNg der Jndenmörder unternommen hat. Polnay ist jetzt auf Reisen. Er befindet sich in Paris oder äük dem Weq.e dahin. Wir mache n die Juden aller Länder auf dies en gefährlichen jüdischen Agenten der m.agyarischen Jude nmürber aufmerksam. Wir find überzeugt, daß sie ihm denselben Empfang bereiten werden, den ihm Abgeordneter Stricker zuteil werden "lieg, als er sich an ihn mit der Zumutung wandte, den Kampf,- gegen Horthy-Üngarn ein;ustellen.' Mit Polnay le-inden sich zwei jüdische Jour^ nalisten, die, des Polnay würdig, dem Judentum schon so v'el modischen Schaden zugefügt.haben,.auf einer Geschäftsreise im Aufträge Horthys. Es-sind dies die Publizisten Siegmund/Lauyi und Alfred Nemeth. Während Polnay die Mischen Kapitalisten und die jüdischen Organisationen zugunsten der magyarischen Machthaber umzustimmen hat/ lautet der den genannte/ ,jüd ische Journalisten erteilte Auftrag dahin, die gvoßen Pr ssea/entüreu des Auslandes, bot allem die „Agence Ha Vas" zu gewinnen, das. heißt' auf Ungarisch, zu kaufen. Auch vor diesen „G l a.Ubensbrüdern" jeien die Juden im A.uIsland e gewarnte In diese Liste gehört auch! der vor einiger .Zeit aus dem Judentum ausgetretene Baron G x o e b e t und der Budapester Hotzhändler Goldfinger, die sich zu Geschäftsagenten der ungarischen Regierung hergegeben haben, um Ungarn um den Besitz der ungch-> rischen Staatsbahnen zu. hringen und sie an ein französisches Konsortium zu -verschachern. Daß aus diesem GeMäfte nach.al.ter.:Magyarischer, Si.tpL,etM.MHMM Hb geordnete. S^a' ssekreM und sonstige FunktMP^ mit 'MMionyst -Hestvchen - und. Hei dieser Gelegenheit auch die französischen Blätter Knppelgelde^Hehommew sollen, macht dieses, ganze unsaubere Heschäft. für die jüdischen Agenten, die heute schon Multimillionäre, sipd^ nur noch abstoßender und verächtlicher.. . . . - » Die Demission der Ungarischen RegiernngL Budapest, 36. Juni. (Ung. Trl.-Korr.-Bur.) Gestern mittags trat »ntet Vorsitz/detz Ministerpräsidenten Sim ö ntzi- S e m a d a m ejn Müitsterrät zusammen, der mit kurzen - Unter«, brechunge» diS 9 Uhr abendwährte. Dieser M i n \ st e t» rat war d i e l e tz t e B e r a t u » g de- Kä b »» t t'i% in welcher meritorische Angelegenheitell erledigt wurden.- Heute mittagfindet voch ein letzter Mrmsterrat stalt, in welchem Pie Regierung i % re Demission so r m e l l not V:t* zeichnen wird. Äkinisterpräfident Simonhi-Semadam dürste noch iM Lause der -.enHey Tagedem ReichSderwHser Horthv die Demission deS GÄamtkahjvett'^ müerbreitem /Dir Emhfädgr. beim RerchSverwrser/ iü Angelegenheit der/ Bildung einer^ Rrgirrung dürften am Monlag begjnnm.. Dir'.ReichSVerH^ wird die Meinungen bet 'führendest Männer sämtlicher'PärMest anhörew. , ' . : - Mieder ei« Opfer des Weiße« Terrors./ . Wdapeft, 26/ Juni. Der Besitzer.des Hbtels' Maghawrszag, Stephan Szababos,-. wurde vor einigen Tagen - voneinem - Militärdetachement wegen angeblicher SpiMLge -Verhaftet und. ins Hotel Britanni« gehrücht. Er flüchtete von dort und versuchtenach Wie n zu reisen. In V« itz e nwurde/ er vom Zptzv geholt. Drei Lage darauf'starb er infolge der «Mepen Mißhanbümgen. /' Uugarn wiL die RechLsordnmrg sichern«. " ' ^Wdapep, 26. Juni: Das Ungarische' Telegraph'^ MrxefpondenZ-B.jtreaü' mekrei: Die ungarische Regierupg/ hat' dev ungarischen, Glaubten - in Wien 'Dr. Gft'atz/ /d'älliit--'betraut,' be«; Delegierten des Internationalst' - GeweLkschaftsbündes Aufklärungen darüber zn erteilen^/ daß die Angaben, Mit. welchen der Böykottbeschluß motiviert ist, /b^m/iatsächlichen Sachverhalt/'nicht. ent--- sprechen, und gleichzeitig auch, jene Maßregeln bekarnit-' zugeben^. tvtzlche die. üngarischL Regierung schon vor^ Äüßhrüchdes Bohbotts z ur S i ch e r üng b e r-H e ch tH/ vrdnung iS .UHg-arn getroffen hat. - MsondM Vertv^ter gedenkt die .ungarische Regiernng'- /zp.-MsbH/ Zwecks, ürchi nach chidn zn entsenden. - / // //x/ RatLrÜch... Der Korrespondenz Herzog wird ans Budap-e,st gemeldet: Der Borstand der i s r a e l i t i s ch e u K u. l t gemeinde hielt eine Sitznua ab. worin oeacn die.