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Wiener Morgenzeitung · 1920-06-24 · Heft 510 (24.6.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 510 (24.6.1920)
Date
1920-06-24
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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«We s irVÄ-Ti Men, Donnerstag nt'^Sfc ■aäaünuaäfeü WisueuMorgeuzettuus 24. Juni 1920 9tt 510 bischer Ficherr erst/unber, Kaiser Josef den putschen" (Gänsefüße des Dr. Kapralik) Namen Kapralik erhielt. Kurih' den Abgeordneten Stricker vertreten ist', dessen Tätigkeit für das Judentum jedermann bekannt ist. lNeineinderat Pollack unterzog dann die unhaltbare Verleumdung unserer Gegner, daß der jüdische Nationalismus die Gleichberechtigung der Juden gefährde und daß er den Bestand der Zteligion bedrohe, einer eingehenden kritischen Analyse, wobei er besonders die Kompetenz der Nichtsüdischnatioualen bestritt, über Religionssragen ein Urteil abzugebeü. Er wies ferner darauf hin, daß Sonntag in Berlin die Kultusgemeindewahlen mit einem Siege der Zionisten abgeschlossen haben, welche auf das gleiche Programm, kandidierten Wie in Wien; und die Berliner Juden, deren staatsbürgerliche Loyalität man sicher nicht in Frage stellen darf, haben sich in ihrer Mehrheit nicht gescheut, dieses zionistsche Kultusgemeindeprogramm zu akzeptieren. Bezirkrat Dr. Weiner erörterte hierauf die irreführenden Verdrehungen unserer Gegner über das Minoritätsrecht an Hand des authentischen Textes des Friedensvertrages, wies auf das Schicksal der magyarischen Juden hin und zeigte dann, wie dieselben Leute, welche sich heute um die Stimmen der Wählerschaft bewerben, die Kultusgemeinde zugrunde gerichtet haben; hierauf -entwickelte er das zionistische Kultus gemeind epwgramm. ' ' Nun Fant ein deutscher Demokrat, Herr Pick, zu Worts der sich als guter Jude (er Ast weder religiös rioch national) ausgerechnet in einer Kultuswählerversainmlung bekannte, aber gleichzeitig erklärte, wir brauchen keine Kultusgemeinde. Er protestierte als „geborner Deutscher" dagegen, daß man ihn zwinge, Jude sein zu müssen (was bekanntlich' niemand verlangt, da die Jüdischnationalen stets ein f r e iwilliges Bekenntnis-zuM Judentum fordern^ Dann behauptete Herr Pick allen Ernstes, der Minoxitätenschutz sei für alle Minoritäten, nur nicht' für die Juden gemacht worden! Diesem geistigen und politischen Abbild der deutschen Demokraten.erwiderte Dr. Schalit in glänzender Rede, wobei er besonders auf die Inkongruenz zwischen der Demokratie, welche die Piske im Munde führen, und dem gänzlich undemokratischen Verhalten der bisherigen Kultus gemeindemachthaber in Fragen des Wahlrechtes, der Beamtenschaft, der sozialen Fürsorge usw. hinwies. Die Scheirtdemokraten, welche eigentlich. die rückschrittlichsten' Vertreter der Plutokratie sind, suchen in der Kultus gemeinde ihr letztes Refugium peecatvrium. Ihnen stellte- Dr. Schalit-die große soziale Tat der . Erlangung Palästinas für -ein freies, jüdisches Volk, die Tätigkeit der' Zionisten in Wien auf allen Gebieten,-auf denen die .Kultusgemeinde versagt-hat, entgegen. Die Zionisten Jtitb fähig, eine jüdische Ge- " meiude und das Judentum überhaupt zu führen; das. haben sie durch die Tat bereits bewiesen. Unter dem Eindruck dieser wuchtigenklaren Worte schloß die Versammlung. Versammlung des Verbandes der Gesechestreuen im „Machfike Hadath". Die gestrige Versammlung des VerbanöeZ -der Ges.tzestreuen zeigte, daß fast die ganze glaubenstreüe Judenschast aus seiten der Zionisten stehes Als erster Referent sprach unter anhaltendem Beifall Herr Großrabbiner Ri malt aus Zolkiew. Er hob hervor, daß er als friedliebender Mensch es'nicht zugeben könne, - daß durch eine' Clique Zwietracht uu.er den glaubenstreuen Juden gestiftet werde, die nicht davor zurückschrecke, mit der 'Thora Politik zu treiben und einen heiligen Krieg auszürufen. S chon aus Dankbarkeit für d ie' immensen Leist u n g e n d e r Z i o n i ste n f -ür .bie F lü ch tlin ge müssen alle Glaubenstreuen sich bei der Mahl für die zionistische Liste entscheiden.' Er warnte vor der'Sünde, die Stimme einer anderen Partei zu geben. / .Herr Ortsschulrat Torczhnrr befaßte sich mit - dem Listenführer Wolf Pappen heim, 'dem .die Wahl Gelegenheit gebe, seine Streitnätur zu befriedigen. Die Jhee der Volks gemeinde, die die Paten torihv!-' doreu bekämpfen, sei traditionell und bestand seil der' babylonischen Gefangenschaft; 7>ie rituellen Angelegenheiten'müssen wie in der traditionellen Volksgemeinde, von einem ,^Beth-Din", mcht von den Auserwählten der „Schiffschul" entschieden werden.. Herr Pinkas hob hervor, daß die Schiffschul sicher an San Remo glauben würde, wenn.Pappenheim, Hofbauer und Osias März statt bers zionistischen Vertreter in Paris verhandelt hätten. Wenn die Treunungsorthod^xen kein Vertrauen zu den Zivnisteü haben,,so müssen sie es doch zu Erez Israel haben/Die in der Galuth Zurückbleibenden müssen ein Rückgrat haben an der traditionellen Volksgemeinde. Eine Richtigstellung des Herrn Dr. Kapralik. Eine -lustige -„Nichtigstellung" Ast uns von dem". Kandidaten der nichtsüdischnationalen Partei Herrn Dr. Adolf.Kaprali k zugegangen. ^Lir schätzten ihn für einen. Siebzigerin, Herr Dr. Kapralik stellt richtig,' daß ec erst im 63. Lebensjahre steht. Wir u^hineu mit dieser Richtigstellung gerne zur Kenntnis, daß Hcrc^Dr. Kapralik zu den jüngeren -unter den gegnerischen Wahlkandidaten .zählt. Wir zahlten ihn -unter die waschechten Galizianer der Gegenpartei, die ihr eigenes Nest'beschmutzen. Das ist Herrn ,Dr. Adapralik so nahe gegangen, daß er mit großem wissenschaftlichgenealogischen ^lpparat „richtigstellt": 1. Daß seine Ahnen „b.o d n st ä ii d i g e B u k o w i na er" waren; 2. *Ku), Urgvoßvat-er, ein Nachkomme spgnisch-sephar- Also Herr Dr. Kapralik ist rehabilitiert! Er ist kein „waschechter" Galizianer, sondern ein „bodenständiger" Bukowinaer.. Daß ihm aber auch diese Feststellung nicht das Recht gibt?- in einer Gesellschaft mitzutun, deren einziger. positiver Programmpunkt, mit dessen Einhaltung-man auch sicher rechnen'kann, in der Rettung' der Kultusgemeinde für „bodenständige Wiener Juden" besteht, -darüber schweigt sich Herr Dr. Kapralik wohlweislich aus. Polizei im Dienste der„NichtjÜdischnatiorraleu". Vorgestern fand in der Restauration Alt, 2. Bez., Förstergasse, eine Wählerv-ersamm'.ung der Nichtjüdischnaiiona.en statt. Einer Gruppe Wischer Neugieriger, welche den Versammlungsraum betretenN wollten und nicht wußten, baß die nichtjüdischnationale Demokratie das Prinzipder Oefsentlichkeit nicht anerkennt, wurde der Eintritt verweigert und ein am Eingang postiertes.'Konriteemitglicd trat den Eintretenden, in denen er Ostjstden vermutete, mit den Worten ent-- gegen:, hinaus, ..schmutzige -Oftjuden! Ihr habt hier nichts, zu suchen!" Als ein anwesender. Herr namens Schwadron einer' so. höflichen Aufforderung begreiflicherweise nicht sogleich Folge leisten wollte, holten die mchtjüdischnationalen Veranstalter unverzüglich einen Polizeiinspektor, eine Maßregel, zu. welcher die durchaus ruhigen.Besucher nichi'den geringsten Anlaß gaben. Der Hüter der Ordnung — er hat die Nummer Ä78 — zog/ohne daß sich ihm jemand widersetzt hätte, sogleich den blanken Sähel, mit welchem er auf den früher genannten.Herrn mit der Drohung losging, ihm den Schädel entDÄzüfchlagen/wenn er nicht sofort hinausgehe. r .-.In die. selben Lers<vyml«ng.haben die mchtjüd.rschnationalen R-edner, die, nebenbei gesagt, in der Versammlung gegenüber den Jüdischnationalen in der Minorität'blieben, abermals den Wahlschwindel aufgesührt, indem sie erklärten, /für die Mißwirtschaft des alten, abgetanen Kultusvorstandes, die sie endlich ohneweiters zugeben, Leute Verantwortung zu übernehmen. Das. hat aber diese ehrenwerte Partei nicht gehindert, aus dem alten Vorstand gerade diejenigen zu übernehmen und ihnen in der Wahlliste die vorderen^ sogehaiMten./gesicherten" Positionen einzuräumen. Ganz vorne,prangen/auf Her' Liste der Präsident der Kultusgemeinde, Hösrat Dr. Rappaport, der seit nahezu 25 Jahren für die von seinen Kollegen auf der Kandidatenliste so scharf gerügte Mißwirtschaft in der Gemeinde verantwortlich ist, ferner der erste Vizepräsident -Dr.. Jakob E n ge l, der sich stets ostentativ in allem mit dem früheren Präsidium identifiziere, desgleichen die Mitglieder des Vertreterkolleginms, Sigmund Kauders Und Baurat Kempler^ zwei einflußreiche Präsidentschaftskandidaten, die die verpönte - Mißwirtschaft.mitverlchuldeben, yx in vielen Fällen die Urheber derselben waren. Man weiß, nicht recht, ^vorüber man mehrerstaunt sein. soll, darüber, daß Lrese von ihren neuen Gefährten ständig beleidigten MitgLieder des alten Vorstandes, noch immer , auf der Liste bleiben/, oder darüber, daß die Herren von Fleischers Gnaden Männer auf ihre Lifte genommen, deren Unfähigkeit und Mißwirtschaft sie jn ihren eigenen Versammlungen, mit geheuchelter Entrüstung geißeln. Jn unserem Lager würde man ein solches Vorgehen als eine, politische. Lumperei ansehen und danach be-. handeln.. Als den Herren all dies,.in ihrer Versammlung gesagt wurde,. .ging der Vorsitzende mit der Auflösung der Versammlung vor, die ohne.Erscheinen unserer Parteifreunde nur ein Konventikel vonLwanzig Männern geblieben wäre. Anders in unseren Versammlungen, wo jedem Redner die volle Redefreiheit gewahrt bleibt, denn wir-haben etwas zu sagen und wollen aufklären. Dir Nicht'üdischnativnalen hingegen haben nur Dinge zu vertuschen und. fürchten, daß sie am. Ende selbst aufgeklärt werden könnten. VersammlungSkalender: Heute, V,8 Nhr, Marienfäle, XIV., Remdorfgaste S. Refmnttn : Abgeordneter S t r i ck er, Oskar G vldschmred, Dr. S o «b ttliag. Heute» V,8^ Uhr, Hotel Nagler, Hl., Rennweg 59. Referenten: Abgeorduürr Stricker, Frau Pirk. Gemeinderat Dr. Po lkack - Pa r n a ch Frau Mma H alp er n. Heute, .V28 Uhr, GichwaudnerS Saallokälitaten, XVN., Hauptstraße 4. Refneuten: Dr. Fritz Löhner (Beda), Doktor D. F r i e d m a vn. D.N e b e n z a h l. Heute, Uhr, Restaurant Gränes Tor, VIH., Lerchenfelderstraße. Referenten: Architekt Dr. K ä r p l» -, Gemeinderat Dr. E h r l i ch, Dr. Fritz Löhner (Beda)^ ' Heute, l/28 Uhr, Kasino Zögernitz, X»., Hauptstraße 76. Referenten: Anitta Müller, Adolf Böhm, Architekt Doktor K a r p l« s. \ Heute, Vt3 Uhr, Verein Zion, ii., Praterstcaße 17. Referenten : Anitta M L l l e r, Gemrinderat Dr. P l a s ch t e s, Aron S ch tt er tfing rr. Heute, *(3% Uhr, Restaurant A l t, H., Forstergasie 2. Referenten: Gemrinderat Dr. P 0 l l a ck-P a r « a n, Orttschulrat E- T 0 r c z p.n e r, Lotte Kemp ler. Heute, . Uhr, Nestaiuant Wilder Mann, XVItl., Wähnusrrstraße 85. Referenten: Anitta Müller, Gemrinderat Dr. P l a s ch k es. Dr. Nebenzahl. Heute, 7 Uhr/ Hotel Post. X, Flcifchmarkt (Eingang Drachengafse 1), , Frauenversummlttng, Referenten: Anitta Müller. E^na P a t a k, Abgeordneter Stricker, Ge- 'meiudcrut Dr. P l a j rt) f t Heute,? Uhr, verbandslokal der jüdische« HandekSang^ stellte«, H., Obere Donäustraße 65. Bortrag: »Die Handrlsaugestellten und die Kttltusgrmrmde". Resermt: Obmann Karl B l»« e. Erscheinen Pflicht! Heute»?/,2 Uhr nachmittags, im AgitationSbmea». XL, TraunfelSgasse 7, T. .14. letzte Agitationssitzuug. Stndmt«, Börger, erscheint zahlreich! Ausfchutzmitglieder und Vgttatoreu de» I. Bezirke»!. Heute, 9 Uhr abends, findet imCafö Tith,!., WerderthorgafseL, eine dringende Besprechung der Ausschußmitglieder der Bezirks- - sektion l und der Agitatoren di,eses Bezirkes statt. Pünktliches und ’ zuverlässiges Erscheinen erwünscht. / Damen und Herren, die sich an der W a h-l a g i t a t i» » beteiligen wollen, werden ersucht» ebenfalls zu dieser Besprechnnf zu kommen. Aisuistische Bezirkssektion XU bi» XV. SamStag den 26. d. M-. V»6 Uhr abends, dringende letzte; Besprechung im Turnsaal, XV., HerNotzgasse 21. Erscheine» Ehrenpflicht. An die Kutt«»«ahler der Bezirke XU, XM. UV, XV werden Auskünfte jeder Art im Agitationslokal, XV.. Herklotzgasse 31, I. Stock, täglich von 8 Uhr früh bis 7 Uhr abends erteilt. Gesinnungsgenoflru wollen sich dortselbst zur Entgegennahme weiterer Weisungen melden. Brigittenauer Agitatoren! versammeln sich Sonntag den 27. d. M. um 7 Uhr früh M - Agitätionslokal, XX., TraunfelSgass e 7/14, wo 3«- > struktisnen erteilt werden. Freitag, den 25. d. M., V,7 Uhr, Hotel Post, h, Fleischmarlt (E ngang Drachengasse 1), Bersammlnng der jüdischm Bank- und Brrsicherungsbeamten, Staats- ^rnd Pnvatbeamte». Referenten: Abgeordneter Stricker, Gemrinderat Dr. Ehrlich, Gemkmderat Dr. P l a s ch k e -. Samstag den 26. d. M., 7,6 Uhr abends, Wallen* siemsäle, XX., Wallensttinstraße 72. Resrrenteu: Dr. Waldmann» Löbl Taub e s, Dr^ Karl P 0 l l a!. Angestellte der Kultusgemeindr! Das AgttativnSlokal der jüdischnatwnalrn Angestellten der Kultusgemeinde befindet sich Cas6 Cittz. X» Werdertorgasse. Z-- . sammcnkünfte täglich von 6 bis 10 Uhr abends. An alle IüdischnaLionalen im XVIll. Bezirk l Meldet euch sofort bei enrer Bezirkosektio» (Lafv Ecke. Abt Karlgaste 24}, «m bei de» Arbeite» mitzührlfen! Keiner säume! Jeder tue feine Pflicht! GefinnnngSgenoste», die i« XX. Bezirk, links der Taborstratze «ohne», werden d ringend erfncht, sich sofort zur Uebernahme einer Arbeit im Agitation-- lokal, II., Schistamlogafle 20, zu melde». Täglich »»» 9 bi» 12 Ahr and vs» 3 bis 6 Uhr. * \ Maste»verfamml«ng im KomSdienhaus. (Druckfehlerberichtigung.) _ . ., Jn unstrem Bericht über du Versammlung i« Komödien« ha«S hat sich ein sinnstörender Druckfehler eiugeschlichen. In der Wiedergabe der Rede des Abgeordneten S t r i ck e r soll es stach; ^aber die polnischen Schieber und Jobber" richtig.heiße«: «dir ' politischen Schieber und Jobber". Tagesbericht. Die neue Hausbesovgerordnvng für Wie». Lorschlüstel für die Hanoparteie». In enter der nächsten Sitzungen wird sich der »i e d e W; 0 st e r r eichi s ch e Landtag mit. einem Enüvmf zur neu e ü H a n s b e s 0 r g e r 0 r d n v n g m Wien zu beschästigen habm, die von-sozialdemokratischer Seite eivgebracht ist» Sie stellt einen D i e« st v e r trüg -wische» dem Hauseigrntiimer und dem Hausbefortzt» har, der von der B e s » k» düng spricht, die irt Hmkunit ntcht durch die Parteien, sondern durch den H a « S h e r r n zu erfolgen hat. - Weiter wird die gesetzliche Regelung des W 0 h n r e ch t S für den Hm^besorger gefordert, der in dieselben Rechte wie die M i e t p a r 1 e i e n treten soll.. - ... Die'- neue Ordnung Verpflichtet den Hausbesitzer, das zur Reinigung erforderliche Material aus eigene« anzuschaffen, und regelt die Frage d e s S P r r r g r l d e S i» dringenden Fällen, wie bei ärztlicher Hilfe, beim Vngesie» de- Hansschlüffels durch dir Partei usw. Eine a llgemeine Regelung des Sperrgeldes wird u i ch t i» Betracht gezogen, da der Entwurf auf de«.- Standpunkt steht, h a ß d i^e H auSto rs chlnss el de« M . P a rt 11 e» gegeb e n w erde n m Üs se«. Aenderunge» im Zugsverkehr auf der West- und Franz gofefS-Bah«. Westbahn: Ab SamStag den 26. d. M. werbe» zwischen Wien-West und Srlsthal an Samstage» beschleunigter Personenzug Nr. 935 in das Gesäuse mit Abfahrt von Wien» Westbahnhof um 3 Uhr nachmittags, Ankunst» in .Selrtal um 0 Uhr 39 Mi«, abends, und an Sonntagen zurück Ing Nr/ 336 mit Abiahrt von Selztal am 6 Uhr 15 Min. abends, Anknnst Wien-Westbahnhof!2 Ubr 42-Mrn. nacht», gesShrt; ferner jede» Sonntag ab Wien-Westbahnhof 5 Uhr 49 Mi«, früh Traisental«' zvg Nr. 19U durchlaufend bis Kernhöf (ab 8 Uhr 35 Min. dovmittagS) nnd. zurück Zug 1920 ad Kernhof 7 Uhr 39 Mi», adendk, an Wien-Westbahnhof 11 Uhr 3- Mm. nachts. Weitertreten ab SamStag de» SS. d. M. nachstehende Zugsvcrmrhrungen in Kraft: 1. Ab Wien-Westbahnhof Persouenzug Rr. 1825 mit Abfahrt 6 Uhr abends nach Haivfeld ian 9 Uhr 56 Mi«. abeudS), . beziehungsweise St. Aeghd (an IQ Uhr 46 Min. abends). 2. Ab Wieu-Wistbahnhof IS Uhr SS Mi», abends Nah« personenzng Nr. 41 bis RekawiM (an 1.1 Uhr 32 Mm. «acht»), m der Gegrnnckwng Nahpersonrnzug Nr. 28, ab RekawmÄ 6 Uhr 44 Min. früh, an Wim-Wrstdahnhof 7 Uhr 4(1 Min. früh, mit Gültigkeli vom 27. d. M. S

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