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Wiener Morgenzeitung · 1920-06-20 · Heft 506 (20.6.1920) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 506 (20.6.1920)
Date
1920-06-20
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Sft 500 Wien- Sonntag Wiener MonFsnzeiruns Ä. Zum 1920 Gerte 7 das' Zentrum der Welt, und alle. Pedanten ünd Lehren, die von ihm, a'usgehe», sind. die AuSstrasttunsten dieses' leuchtenden Gestirns. Das Ureigenste seiner Lehre ist in seiner Persönlichkeit eingeschlvsson und sein Leben ist die Tattverdung feiner Gedanken. -Der Zaddik ist die Grnndsänle des -'Ctzassidisnms, die chassidijcheu Kehren nur das V'eitnerk daran. ... - Bon diesen Weltzcntren, i uämlid) Heu Zaddikhn und ihren. Lehren, zugleich auch von den. Ehassidim undihrer LeLeiiskimst handelt daS Buch C h üji.m Blochst /.D i e Gemeinde der Chassidim". Ehajim Bloch ist nicht erst.auf dem Unnveg der Literatur zum Chassidismus gekommen; er ist als Nachkomme , von' berühmten „guten Mden" selbst, ein überzeugter Chassid und hat somit, wie er in der Einleitung seines Buches, hervorhebt, den Chassidismus sozusagen rnit der Muttermilch eingesogen. «.In hem ziemlich umfangreichen chassidischen Schrifttum außerordentlich gut bewandert, ich it den Lehren der großen Gottesmänner aufs innigste vertraut, mit dem Leben der Chassidim innerlich perhunden, uuternimuch es B lo ch, .Lehre und Leben der jChässidim in gemeinverstäMicher Form. zu schildernd Er .mit^herzerquickender, chassiüischer Schlichtheit, ohne Mliche poetische Schönrednerei und mystische . Berzjlchtng. Man Merkt: ein -..gläubiges Gemüt hat mit großer Aufrichtigkeit dieses. Buch geschrieben, ein Buch der Belehrung und der lErbauung für alle, die sich aus dein materialistischen Suinpf Unserer Zeit den' Sinn für das Edle und Erhabene ge- Irettct häbeu.. —s. Alfred Griiuemald: S o in tte a n eine« St na h e n. Ltz20. Verlag Ed. S t r a ch er Wien. In zwanzig Bierzrhnzeilern schafft Grünewald reinsten Klang und gültige Gestaltung der Demnt vor der Jugeud im Menschen. Sie »st getragen von der Liebe zum Llcht, zum Erwachen, zum Knaben, dre uns allen innewobnt. Sie hat der Dichter in Mondscheinglanz einer gewissen reffekliven Innigkeit gezaubert, der wohl nutzt sobald wieder zu erreichen ist und dm Worten, den' Zeilen, den Rhythmen eine eigenartige Gesammcltbrit gibt; etwa so: „Der ich mich einst den wen'gen entwandt, ' ich ged' mich jeglichem zum Unterstand. Und fühle: Alle Lust und alles Leid ist meine Macht und meine Müdigkeit. Und dich Md mich und unser großes Lieben J Hab' ich in jedes Angesicht geschrieben." 8. 8. Ernst.Michel: Der Weg zum Mythos (Jena, DieLerichs *019). . ■ - -- - . ' Unter deir Kundgebungen einer Sehnsucht unserer Zeit, ngch Erneuerung des Religiösen' .im gangen Kulturzusammen- ' hange des. Lebens, verdient das vorliegende Buch criistere Beachtung. Wenn auch der Begriff des Mythos beim Autor etv^lß.nebelhaft ist 'so Mttzrscheih.et>stöh^boch>--dor «Weg zum 2WhoS"/ckcn düv'VeEfasser beschreitet, wöhlM.Udvon Mancher LstihGsierenden Hcheurmystik . ynsgrer ' Tage. dadurch, da ß er» die' vage, subjektive. Gefühlswirklichkeit verschmHgnd,. den Gegenstand des Religiösen, in,ein.M> objektiven Bereich höherer WirW^tZerfHäing,-sucht, .stsgax auf hem dem SilbjektiviS- MÜs'doch am.^yhestÄ unterworfenen' Gebiete her- Kunst, ' für welches geradezu die Forderung einersetzten Verwurzelung intÄigiösön Inhalten erhoben wird, Durch' solch? Aspekte ist .Mrchels Auffassung der Gotik, Goethes, der .Romantik mrü> der 'Kgcrüoartkgen' Kunstströmüngen bestimmt. Als Magisch wirkende Kraft sieht" er die ^WÄk , deS Mysteriums tu der Gotik, wirksam, bei Goethe hingegen in seiner Einstellung objektiver Erkenntnis auf daS subjettive'Erlebnis als. tzymöol, ein Werhältnis, das' in der Romantik sich wieder verdunkelt. In dem gleichfalls nach.Ausdruck eines mystisch Verborgenen tendierenden modernen Expressionismus eMickt er ein fruchtloses Strebest,, durch bloße Negation der äußeren'zur inneren Wirklichkeit zu gelangen. Und schließlich hält er'für den Wahren Vertreter einer Kunst, die Wrklichkeitssyncholik - sei, den Dichter Alfred Mo.mbe rt,. dessen «Aeon und'Schöpfung" ja allerdings einen merkwürdig komisch gerichteten Schwürig zeigen, doch scheint die Berechtigung doch etwas fragwürdig; ihm darum schon den Platz am Gipf^ jenes Weges anzstweisen. « ' an. , s Daß.. Einsteinsche Relatrvitätsprinzip. Gemeinverständlich ^argestelltvon A. Pflüger. 6. Auflage. Bonn, Verlag von Friedrich Cohen. -v;/:? r Die politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen, der GxpressiyniZm.us in der Kunst, religiöse Erneuerungen und die'' Eursieinsche Relativitätstheorie sirid' vielleicht nur'Aus» xestsltungen fundamentaler, soziologischer Wendungen; Bon all Diesen Revolutroüen wird gewiß die in den: Näturwiffensch^ften unser Weltbild am stärksten umgestalten' und die schwerstwiegenden Folgen nach sich' ziehen, so daß sich -jeder früher oder .später irgendwie damit auseinander zu setzen'hat. > - -Die Schrift Professor Pflügers" versucht den mathematisch nicht Vorgebildeten in die Einsteinsche Getwnkenwelt einßüWren. Cs gÄmgt dem Verfaffer' - Mit gut gewählten, anschaulichen Beispielen, unter Bermeidmrg mathemäiischer Formeln, ein Aares ) Bild des speziellen, später des allgemeinen Rvlativitätsp^nzips zu entwerfets. In einem Anhang wi^r'-die Materie eingehender für solche Leser behcnrdelt/ die weiter erndrirrgen Mochten; als die gsmeiirverständliche Dckr° stellung. erlaubt. Wer sich in die neue Lehre vertieft, wird übsMascht sein, welche Anregungen und Fülle von SchöntzeiAn sie in sich birgt. Büchenrinlanf. , Chajim B l o ch: /Du Gemeinde der Chassidim". Benjamin H a tz, Berlm. 1920. — Dr. Felix Gold mann: .Das Wesen deS Antisemitismus". Phcko-Berlag, Berlin. — Otto Bauer: „Bolschewismus und Sozialdenwkratie". Verlag I. Brand, Wien. / — Dostojewski; Autobiographische Schriften (Sämtliche Werke, 2. Abteilung. 11. Baud), Piper & Co., München. — Dr.. Oskar Donath: „Maiaryk und das Judentum", M. Hickl, Brünn. — Awr. Schwadron: „Von der Schaffs' eurer Namen", M. Hrckl. Brünn. — Otto Neurath: „Vollsoualisienink" («Deutsche Gemeinwutschast", Hestlb), E.DredrrichS, Jena. Fa«ntz Cleve. Von der Orffcntlichkeit nach der letzten Sturmflut jmtiifülii-- scher Ereignisse wertig beachtet," Hab es bei einem Ludriabend >ur Musikfest eigener Art: die Entdeckung, enter' Sängerin,' der 'sich an jugendlicher Stimlffprackt. natürlicher Stärke des Gefirhls und allen schätzbaren' Gaben deö Vo.Uages wenige Kiinstlerintten r»r Ce'ie stellen können. Fanny Cleve hat in der Wiener Akademie die Grundlagen ihres erstaunlichen Könnens gewonnen. Sie ist an einer d^utschtn Opern bühne nüig, ab'r die edlere Seite ihres musikalischen ülilschiilt« Gröiiie Auswahl! Billigste Preis.' 640 Ltopsld Steinhart, Wien, I., Biberstraße 9. r -— - -*ra.<8« ---..——5 Psn&ma, Giraid5hflt# und aU«ihan'] Hut* repArataran werdaa n »eh aeoester Mod« prompt vud billigst modernisiert XVIII,, W&hringer Gärt«! 21 und VH., BE&rtaMlf**«trasM M Intellekts scheint ihr aus dem Gebiete des Lirdergesanges eine Laufbahn von Erfolgen zu eröffnen, die heute schwer abzuschätzen sind. Das Gefühl, einer künftigen überragenden Erscheinung des Konzertlebens begegnet zu fei«, drängle sich allen Hörern bei ihrem Liederabend mit Bestimmtheit avf.^Fanny Cleves Sopran ist von gleichmäßigster Dmchbildung aller Register und Lagen voll Warme auch in der Tiefe, dramatisch schlagkräftig, dabei von zartestem Violinenglanz im hohen Piano. Dazu verstand die Sängerin mit eminenter Musikalität sein an Novitäten reiches Programm durchaus feffelnd vorzutragen, wom sie eine glückliche, dem Ernst wie der liedermäßigen Heiterkeit gleich gerecht werdende Ausdruckskunst befähigt. So gab es denn einen Erfolg von außergewöhnlicher Wärme, der sich in zahlreichen Liederwiederholungen und Zugaben äußerte. Don den Novitäten, die die Künstlerin mitbrachte, find die Lieder Julius W e i Lmanns die wertvollsten. Die Stücke von B r r e n d S und Hildebrand reichen über das Maß gut gemachter Kapellmeistermusik nicht hinaus. Weitere Abende, denen wir zuversichtlich zu begegnen hoffen, müßte« Näheres über die Grenzen dieses StimmwunderS, die dieser Abend in keinem Augenblick sichtbar werden ließ, begeben. Die Pianistin Eilli Horst-Horowitz uuterbrach den vokalen Teil der Darbietungen mit höchst beifällig aufgenommrnrnKlavierverirägen. Insbesondere Liszts »Tarantella" und eine virtuose Walzerparaphrase trüge» dem brillanten Spiel der geschätzten Pianistin reiche Ehre« ein. - Dr. K. M. u ... DER Dil ITT ti BAUD DEM EEBJ Z-KEJHE SoebtH mrtchmm: 8240 JIZCHOK LEIB PEREZ DREI DRAMEN In 'Xackdichtungt* wm BOGO ZUCKERMANJT tmd SIEGFRIED SCHMITZ Mit einem, Geleituori von MARTIN BOBER 1, He Ifacht auf dem alten, Harkt. St, JHe goldene Balte, IS. .7« Bcseehi. Aiugabe in entern Bande. Prtit broseh. 3f.; m leinen geh. M, JS,— Zu beeiehen üttrch die Buchhmidhntg R. I.OEWIT, WIEX. Rotsnittrmttrarn 22, oder direkt vom R. LOE\VlT~VEHLAG, Wien. I., Fimsckmarkt J IM.. I.LTM ' -I ' Aus de« Theatern. Spielplan des B n rgtheater«. Sonntag den 20. d. M.: „M a.c b e t h." (Anfang 6 llhr.) Montag den 21.: »Der. W e i b S t e u f e l." (Das Weib - Fräulein Auguste Bünkösdh vom Deutschen Theater in Berlin als Gast. Anfang */,7 Uhr.) Dienstag de» SS.: a t h a » der Weis e." (Klosterbruder — Herr Hugo Thimig alS Gast. Anfang V,6 Uhr.) Mittwoch den 23.:^W eh' dem. der lügt." (Edritha — Fräulein Auguste P ün kos d y; Galomir — Herr Hugo Thimig als Gäste. Anfang 6 Uhr.) Donnerstag den „ 24.: ^DieJ u n g s r a n v v n O r l' e ä n s." (Johanna — Fräulem Fräulein Auguste P ü n k o S-d y als Gast. Anfang '/,6 Uhr.> Freitag den 25.: ..S a p p h o." (Anfang '/,7 Uhr!) Samstag de« 26.: e r W e i b s t e u f e l." Das Weib — Fräulein Auguste P ü n k o s d h als Gast. Anfang V:? Uhr.) Sonntag den 27.: „D i e I » n g f r a n v o n O r l e a ns." lJohanna — Fräulein Auguste P ü n k ö s d y als Gast. Anfang V-.6 Uhr.) Splelplan desSchonbrunner Schloßthea 1 e r s: Sonntag den 20.: „D i e N e u v e r m ä h l 1 e n". (Anfang 7 Uhr.) Montag den 21.: Jßiet 85rm um nickt?". (Wvhlgemuth, Romberg, Daneager der Aeltere. Anfang Vj6 Uhr.) DienStag den 22.: ,BtelLärm um nichts". (Retty, Danrgger der Jüngere, Danegger der Aeltere. Anfang */,6 Uhr.) Mittwoch den 23. (znm ersten Male): »D e r r r st e B e st e°. «Es hat nicht sollen s ei n^. (Anfang 6 Uhr.) Bon Donnerstag den 24. brs Sonntag den 27.: ,D er erste Best e". „E s b a t n i ch t s o l l e n s e i n." (Anfaug 6 Uhr.) Spielplan desOperntheaterS. Sonntag de» 20., zu erhöhten P» eisen : ^L o h e « g r i n". (Telramnnd — Kammersänger Fritz F e i n h a l s vom Narionaltheater in München als Gast; Ortud — Fräulein Emmy Krüger vom Stadtrheaier in Hamburg als Gast. Anfang 6 Ubr ) Montag den 21-, zu erhöhten Preisen: ,M a d a m e B «t t er f l y". Anfang %I Uhr. Dienstag den 2S.: a S R h e i« g o l d". (Wotan — Kammersänger Fritz Fe-inb a l S vom Nationaltheater in-München als Gast. Anfang 7*7 Uhr ) Mittwoch den 23., z« erhöhten Prellen: ^Di4 Walküre". (Siegmund — Kammersänger Richard Schubert vom Stadttheater in Hamburg als Gast. Anfang 'ft5 Uhr.) Donnerstag de» 24., zu erhöhten Preisen: ,M a d a m c B n t t e r k l y". Anfang 7,7 Uhr. Freitag den 25., zrr erhöhte» Preisen: »T o s c a".- (Scarpia — Kamniersänger Fritz F ei n h a l s vom Nattonaltheater in München als Gast. Anfang 7«7 Uhr.l Samstag den 26.: „Siegfried." (Siegfried — Kammersänger Richard Schubert vom Stadtheater in Hamburg als Gast. Anfang 7«& Uör.) Sonntag den 87.. zu erhöhten Prellen: ^Carmen". (Anfang 7s7 Uhr.) Montag den 28., zu erhöhten Prellen: „M adameButterflh". (Anfang 7-7 Uhr?» Dienstag den 29., zu erhöhten Prellen: »G ö t t e r d ä rn m e r u n g". (Siegfried — Kammersänger Richard 5 ch üb er t vom Sradttheater in Hamburg als Gast. Aulang 7*6 Uhr.) Mittwoch dm 30.. zu erhöhten Preisen: „Madame Butterfly." (Anfang 7g7 Uhr.) SpielplandesDeutscheuBolkstheater Sonntag, 20. d. M, nachmittags 7«3 Uhr „H e i m a t", abends 6 Uhr ,F a u st". Montag, 21. abends 7 Uhr .K inderb .e r g st a a t", DttnStag, 22. abends 7,7 Uhr „Wilhelm T e l l", Mittwoch. 83. bis einschließlich Samstag 26., abends 6 Uhr »Faust". SpielplandeS WienerSta dt t h e a t e r (G a st f p irl derGxl«-B Ü h ne). Moi^ag, Sl. abends 7 Uhr rau S u i t n e r". Dienstag, 22. adepds 7 Uhr ^Gwisfenswur m",. Mittwoch, 23., abends 7 Uhr, „K i n d e r t r a g o d r e", Donnerstag, 24-, abends 7 Uhr. „8 o b n". Freitao, 25. abends 7 Uhr. e r P k a r r e r v o » K i r ch f e l d", Samstag, 36., abends 7 Uhr, e r W e i b Z-- t e u f e 1". Sonntag. 27., nachmittags 3 Uhr, w i s s e n sw u r m", admdS 7 Ubr, „ft indertrag 5 di e", Montag, 28., abends 7 Uhr „K i n d e r t r a g ö d r r". DieuStaa, 29.. narhmtttass 3 Ubr. „D e r W e i b 8 i e u i r l". An der Neue« Wiener Bühne beginnt dm Sommrrfpielzeit unter der artistischen Leitung Alexander D n schn i y am 1. Juli mtt der Aufführung von Viktor Kra w a ni,s „Kock len n n d Koks", Komödie einer Volksbeglückung i« drei Akteff mit einem Vor- und einem Nachspiel für die Galerie. Am 5. Juli findet die erste Vorstellung :m ZhNnS der Wieder-, belebuugen von Wiener MeisterdarsteZ-, l u u g e n statt. An dieseur Abend wird OSkar B e r e g i vom. Rätionaltheater m Budapest, der in Berlin an de» Reinhardt-' Bühnen Triumpbe gefeiert hat, den „U r i e l A e.o st q*'. sp'elen. Die Judith spielt Marianne E i S, de« Baruck Spinoza Rose Pauli, die Esther Emmy Förster, den De Silva? Alfred Schreiber vom Deutschen BolkStheater, den De Sautos Fritz Erhärt und dm Ben Akiba Alexander. D u schnitz. — In die Spielleitung teilen sich die Herren; Karl Forest vom Burgtheater und der Dramaturg Doktor H.Leoster.! Das M oissi-Gastspiel an der Neuen Wie«tt\ B ühne wird biß Ende Juni verlängert. Der Sprelplan für diu nächste Wocke lautet: Sonntag de» 20.. abends 7-8 Uhr: Gastspiel Alexander Moissi „Unterwegs". — Nachmittags 7,3 Uhr: 8*- ermäßigten Preisen: „Die rote Robe". — Montag de» 31., abends. 7 Uhr: „Jedermann". — Dienstag dm 22., abends 6 Uhr:' „Der lebende Leichnam". — Mittwoch de« 23., abends 6 Uhr:> „Hamlet". — Donnerstag den 21., abends .7-7 Uhr: „Und das^ L-cbt leuchtet Luder Finsternis". — Freitag de« 2S.» abnckK, 7 Uhc : ..Jedermann". — Samstag den 26., abends 6 Uhr: „Dev lebende Leichnam". — Sonntag den 27., abeudZ 7 Uhr: „Hamlets Im C a r l 1 h e a t e r bleibt „L i e b e - r a u f ck" Emmy K o fary und Er«o K i r a l y bis auf weiteres täglich: auf dem Spielvla«. — Samstag dm.26. d. M. «achm. 2 UhrÄ zum 500. Male Wohltatigkritsdorstellung „Der Rastel-- binde r". — Sonntag den 27d. M. nachmittag- 3 Uhr berermäßigten Preise»: „A l t w i e — DienStag den 29. d. M., (Peter rmd Paul) nachmittags 3 Uhr bei »mäßigte« Preisen:> „Z i g e u n e r l i e b e". Im Freilichttheater der K « n ft s ch a »,!.,( Wollzrile 45, findet am Dienstag dm 23. d. M., 10 Uhr abends. du Uraufführung der dramatische» Sage: „D e r H i r : a l s Gott" von Otto S t o e ß e l statt. Mtrwirkende : Wilma. A k n a y, Joscfine B i e r a, Werner Schott, Alfred., Schreiber. Felix S t e i « b ö ck, Rudolf T il« b l e r.. Regie: Emil Geyer. Bühne und Fignrinm: Profeffor Ernst Lichtblau. Die restlichen Kartm in dem AußstellnugSburea«' der Kunstschau, Wollzeile 45, an dm Tageskaffe» der Neve«! Wiener Bühne, Wasagaffe und Roteuturmstraße (Basar), und ander Abendkaffe. ' Freitag den 85. d. M. ist im W i e« e r B ü r g t r*t tb tatet ernr Oyernvorsteünng der „Wiener Kammerop«", zuaunsten der Fortsetzung der amerikanischen fti«deransspeif»»t. Außer der Men gehörten Oper „Der h a » S! i ch e Kri e g", von Schubert gelangt dir Oper „G ata«" von Dr. H. E.- Heller, einem Jungwien» Komponisten, zur Nraüfführung. Di«' Hauptpartcien werden von Frl. JovanovicS (StaatSoper). Frl-, Mthacsek (StaatSoper) und Frl. Schwoifrr sowie von dm Herren. Gallos und Madin (beide von der StaatSoper) dargestellt. Rest-( licke Karten an de« beiden Tageskaffen deS Bärgertheains nnd in allen KartenbnreauZ. _ Dolksoper. Eine „Meistrrsinger"-Auffühmng brachte das Debüt des dort seinem fruherm Wirkm an der BolkSop« bekannten Tenors Rudoll R i t t e r als Walter Stolzmg «nd des Stuttgart» Baritons Felix F l e i f ch e r als Dachs. Do«- dm beiden Gästm lenkte d» Darsteü» des Schufterpoet» die Hauptaufmerkiamkeit auf sich, besonders da mm» zu Dngleicheir' mit seinem Namensvetter Artur, d» biSh» diese Rolle i««-, hatte, genöligt war. Das Urteil fällt zugunstm FleischerdÄt! Erstm aus. dem für die Darstellung »ad seelische BertfesmW dieser Gestalt die reif»e Männlichkeit zn Gebote stand, wähevW sein ueuest» Rivale nur mühsam seine jagendliche Fahrigkeit meisterte. Nichtsdestowmiger ist dem nenm Sachs ein »giebi-es Organ, dem nur die Beherrschung der Höhe und die «forderliche pastose Stimmfiille abgeht und ein« gewisse Nobleffe d» Dar-: stellung nachzvrühuun. R i t t e r s Stvlzing kampst noch «» die restlose Beherrschung der hvh»en Regionen dies» Partie. 3» übrige« Ensemble bot Rudolf Bäudlers Becknreffec die de» kannte Meisinleistung und Frau Bartsch-Jonas zeichnet -rin Evchm voll Poesie rmd Charakt». M. MetfteraerffÄhrnngL« Wiener Musik. DaS Soßffti in» BerguvoungLpark (Prater) findet mit dem bereitbrkanntaegebenen Programm morgen. Sonntog, bei jeder Witterung statt. Brglnn 4 Uhr nachmittags. Eintritt K 8.—. D» morgige Boimittag gehört der Jugend Wims (Ko«r»l d» Straßmbahn»--- kapelle, Auftreten des Kinderballetts der Staatsop» unt» Leidmder Frau Cärilie Cerri, Kmd«lied« und Kind»chöre vo» Biktoe Keldorser, der Wrener Hanswurst) dargestellt von d« Hern» Günth» und Mefttalling»). Gesamtemirittspreis 1.—. B« Regen sinder das Jngendsest nicht statt. Sununor d» Name des Des Pvrcckr'in PowdttSi für die Sommerzeit. _ Sport. Eine Abrechnung i./ Die Meute ist los! AnLisemike», Jzrastiten, Getaufte und Bald getaufte haben sich einträglich zusammengefunden, um furchtbare Uebelftände, die dis bösm Juden — trenne sie H'akoah-Anhänger — am Gewissen haben, zu brandmarken und. um zu ernrahnen. zu verlangen und zu drohen. Den Anlaß zu dieser. Hetze gegen die Hakoah Lot das Wettspiel gegrm Amateur r. Das „Wiener Sport-LXrgbtatt", dessen Wel^Pies. bericht vonr Donn-irStag entweder i i»r K'n^richtiger,

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