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Wiener Morgenzeitung · 1920-06-20 · Heft 506 (20.6.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 506 (20.6.1920)
Date
1920-06-20
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Wien, Sonntag Wiener Morgenzeitung Seite 2 Die Bedeutung des Kuttuswahlkampfes. Don Adolf Böhm. ' Der Wahlkampf zwischen Zionisten und „Nichtjüdischnatioualen" um die jüdische Gemeinde ist eine wichtige Phase in dem Ringen des jüdischen Volkes UM seine Selbstbefreiung. Die Eigenart der inneren und Ältzrrtn Lage der Judenheit zeitigt die sonderbare Erscheinung, daß sich ein Teil der jüdischen Gems^nschaft. gegen die Idee der Befreiung durch eigene Kraft, durch Selbsthilfe ibtl)\L Es sieht hier nicht Idee gegen Idee, senden eine Jdöe gegen ihre bloße Negation. Und s^bst diese Qualifikation des Wahlkampfes ist noch nicht die vollkommen zutreffende. Was die Gegner der Kidrschnationalen negieren, ist nicht die wirkliche giorüstischs Idee, sondern eine bewußt oder unbewußt falsch i 'Ulfgefante und falsch dargestellte. Dies ist der Grund, warum dieser Kampf in der jüdischen OeffeNtkichkeit in seiner wahren Bedeutung noch nicht vollkommen verstanden wird. . ,Jn früheren Zeiten hatte der Zionismus mit der "lssiMlsatioNsidee ringen und sich ihr /gegenüber durchsetzen müssen. - Es war dabei aus historischen ' lLr.ürchen, verständlich. daß ein Teil der Judenschaft hartnäckig an der Anschammg festhielt, die. Judenfrage sei d!uchAufgehen der Juden in den anderen Völkern zu r.ästn. Wenn es keine Juden,im Ginne der Zugehörigkeit zu... einer, bestimmten ethnischen. Gruppe. mehr geben würde, so mühte auch dis Judenfrage vers^winöen, Dtz:fe.'Losik..war. unanfechtbar, 'Nür erwies sich rm Bsr-, tauf der Entwicklung der Merscch der logzschen Schlußkette als falsch.. Die Juden sind.nicht nur als ethnische? Gruppe nicht, verschwunden, sondern man versucht von außen immer mehr und mit immer gröberen Mitteln,' sie NUs der Gemeinschaft dök üNdkMi Völker HKKÜsM beben, zu isolieren und > zurückzudrängen. Auf der anderen Seite haben sich die Juden aüf sich selbst besonnen,, sind sich ihrer Eigenart und der positiven int* aerlierbaren Werte des Judentums bewußt geworden. Sie haben für die Wiederaufrichtimg der jüdischen Gemeinschaft im Materiell-politischen wie im kulturellgeistigen Sinne mit Erfolg gerungen. An der Möglichkeit, daß sich trotzdem einzelne oder dünnere Schichten assiiUllieren, haben die Zionisten nie gezweifelt, wohl aber haben sie es als Irrwahn bezeichnet, die Assimilation als Lösung der Judenfrage anzusehen. Sie Haben nicht den einzelnen assimilierten Juden „bekehren" wollen,' sie. haben ihm, dessen Weg aus her jüdischen Gemeinschafttührte, der sich als Angehöriger eines nichtjüdrschen Volkes fühlte, nur das Recht bestritten, in jüdischen Dingen mitzureden Und dem aufstrebenden jüdischen Volk den nationalen Selbstmord als ideale Losung der Judenfrage anzupreisen. Die Zionisten sind die Werkmeister der Wiederausrichtung des jüdischen Volkes geworden. Die Assinülationsidee hat abgewirtschaftet, denn das Erstehen einer, starken jüdischen Volksgemeinschaft in Erez Israel verbürgt allein schon den Bestand, des Judentums.. So viele Juden sich auch noch bestreben Mrden, in anderen Völksgemeinschasten unterzutäuchen (mit welcher Aussicht auf Erfolg und mit welchen Demütigungen dies auch geschehen mag), dies wird an der Tatsache der fortschreitenden Wiederaufrichtung der Judenheit nichts ändern. Das haben die Führer der Asstmilationsjudenrchaft auch Hchon begriffen. Im Wiener Kultuswahlkampf haben sie ihre Stimme nicht mehr erhoben. Was den Zionisten entgegensteht, das ist ein bunt zusammen* gewürfeltes Häuflein von Menschen, die verbunden sind nur durch die Angst, daß die jüdischnationale' Politik den Juden schaden werde. Dieser törichte Glaube ist schon genugsam widerlegt worden. Die Zionisten haben es durchgesetzt, daß den Juden Oesterreichs im Friedensvertrag die Unantastbarkeit der staatsbürgerlichen Rechte durch den Völkerbund garantiert wird (Artikel 66). Sollte ein Versuch gemacht werden, diese Bestimmung zu verletzen, so kann dagegen die Judenschaft att den Völkerbund appellieren, aber nur, wenn sie dies im Namen einer durch organisatorischen Zusammenschluß legitimierten nationalen Minderheit tut: Dis Dings liegen also so, daß die staatsbürgerlichen Rechte der JuM NM nur durch die Zionisten endgültig gesichert wurden, sondern daß der' Schutz dieser Rechts nur wirksam werden kann, wenn die Juden sie als nationale Gruppe verteidigen * Dies mag vielleicht als zu weitgehend angesehen werden, da der FriedenSberiräg vom Schutz einer Minderheit nach „Rasse, Sprache oder Religion" spricht, Aber wie wird'sich dies in der Praxis gestalten? Können und wetdM österreichische Deutsche mosaischer Konfession gegen.österreichische Deutsche christlicher Konfession den Völkerbund anrufen? Hier liegt der Kernpunkt der vÄitischM. Situation. Für die Nichtnationalen sind die Fragen der Rechte der Juden innerstaatliche. Die Zionisten haben dagegen der jüdischen Politik die entscheidende Wendung gegeben, daß die Juden der Welt als ein V o l k, ein Volk -** wie Herzl sagte sich dem Völkerbund anschlietzen, daß die Juden in den: einzelnen Ländern Angehörige des Gesamtvolkes find. So wird die Judenfrage, was sie auch ist, als eine interterritoriale Frage postuliert und der Völkerbund ist so zum Forum geworden das die Juden anrufen können und das ihnen, auch seinen Schutz in den Friedensvertrügen garantiert hat. Es ist zum Verständnis der zionistischen Politik von äußerster WiMMt, zu LrkAMLN,.. daß bic erwähnte Reute io Uhr vormittag» in Komödien* bau$.«fc Bekirk, ftu«<lerfer$lrai$«4, Versammlung der jlditthe« Wähler. tftenia: Die siuliilsgeniemaevsblrii. kr rßrethen, Trau ftnitta Müller, Abgeordneter Robert Stricker, Be* meinderat Dr. 3. Ehrlich, Dr. 3. Schallt. 3iidl;chc Wähler: erscheinet in IlMm: « Postulierung der Juden als Volk weder hätte aufgestellt Noch auch in der entscheidenden Richtung durchgesetzt werden köUNeN, wenn siö eine bloßs organfsatötischs» juristische, aus Abwehr formulierte gewesen wäre. Rill weil, die Juden in der ungeheuren Mehrheit sich, bereits als Volk fühlten, haben sie die Natronale Delegätion stach Päris entsöNdet,ist ölese ällch äNßrkünNt wökden. MnN HesaK, Mtrde/'Ätz'ZiönWn hattest östkchgesetzt, büß die Rechte der Inden durch den Völkerbund'garantiert werbest, so ist dies' dahin zu verstehen, daß sie öükch best Willen der Juden, die sich in der Mehrzahl als Volk fühlen, dazu hefahigtHvurdsn als ihrtz wahren und legitimierten PertteteMstStWstk. Ar WkAHsti WcMiebSN die Nichtnationälen^ WaschKest UKMiKm WMst Forum , der Weltmächte die jüdischen Rechte zu sichern? Nichts! Sie kötttttert Mts tun, detttt wie Mm tts sich legittmiersst sollen? Sie hätten weder für dltz Gesamtheit der Jüdeü äuftreten können noch hätten sie eine innerstaatliche Angelegenheit was die Judenfrage ist jedem einzelnen Staate ihrer Auffassung nach ist — vor ein außerpolitischös. Forum bringen dürfen. , Was also den Rechten der Juden „schadet" und was ihnen nützt, ist klar zu ersehen. ■ ' .. Die jüdischnationale Delegation hat aber noch ein PM'stNOMst'M'ire Jubch^erkUttsen: Die Möglich-- keit, in dem Ausmaß, als diese es selbst wünschen, ihnen die Freiheit und die Mittel zur Pflege ihrer nationalen Angelegenheiten, insbesondere Ser Erziehung, zu garantieren (ArtM M. Diest Rechte sind als Konsequenz der positiven Bedürfnisse M zum Volksbewutztsein erwachten Juden angestrebt worden. Es liegt darin keinerlei Zwang für die Juden, die sich nicht als national fühlen; Soweit Juden für ihre Jugend nationale Erziehungsanstalten usw. erreichen wollen, ist ihnen durch jene Bestimmüntz die Möglichkeit dazu garantiert. Allen Juden ist aber die Benützung der allgemeinen staatlichen Ünterrichtsanstalten schon durch Artttel 66 garantiert. Diese 'ausführliche Darstellung der wahren Sachlage war nötig, um die Anschuldigung, die Zionisten wollten die Juden in ein „Ghetto" eipsperren, nachzuweisen. Angesichts dieser Tatsachen fragt man vergebens. Würm die -„Gefahren" derjüdischnationalen Politik für die Juden eigentlich bestehen? Matt wird in allen Darlegungen der Nichtjiidischnatronalen vergeblich nach einer ausreichenden Begründung ihrer Behauptung suchen. Roch weniger, kann man-aber irgendeine positive Idee bei ihnen finden. Die einfachste, jedem politisch noch so wenig geschulten Kopf einleuchtende politische Wahrheit ist es. hoch daß eine Menschengruppe, die als solche verfolgt wWl sich, zur Abwehr zusammenschließt! Dieses Moment ist ein grundlegendes, wenn auch nicht das borherrfchenös, für die Entstehung der nationaljüdischen Bewegung gewesen. Dieser Zusammenschluß wird daher von den Zionisten vertreten und verwirklicht. Ihre Gegner sagen aber, daß diejenigen, welche die Judenheit organisierten, ihnen eine eigene Heimstätte Und politische Rechte in ihren Wohnländertt erkämpften, sie innerlich aufrichteten usw., „Unfrieden" in die Gemeinde tragen! Dieser grotesken-Behauptung gegenüber muß festgestellt werden, daß nach Ansicht der Zionisten tatsächlich ein „Friede" in der Gemeinde zu schwer erkauft sein würde, wenn er zur Voraussetzung. Wie die Vernichtung Ser .organisierten Widerstandskraft der Juden, ein imwüi> diges Sichverkriechen' vor den Wirklichkeiten des jüdischen Lebens und der ihm drohenden Gefahren. Ein solcher Friede, der die Gemeinde belassen würde, wie sie istals einen Ghettowinkel rückständigster und spottwürdigster Art, der sie fsrnhielte bon der aufstrebenden jüdischen Renaissaneebewegung, der sie ausschalten würde aus der jüdischen Weltgemeinschast und die schwer erkänipfteN Rechtsgarantiett für die Juden nicht wirksam nützen ließe einen solchen „Friedm" werden die Zionisten immer „stören". Dis Gemeinde als Domäne einiger um ihre persönliche Stellung, um Kowed und Macht besorgten Einzelpersonen, oder dis Gemeinde als Glied der großen, aufstrebenden, sich neue Existenzgrundlagen erringenden Gesamtjudenheit — dies ist die Alternative, vor die die jüdische Kultuswahlerfchast gestellt wird. — Der Wahltag wird zeigen, nicht ob die Ideen der Zionisten richtig sind, denn diese Frage ist in der ganzen Welt schon im positiven. Sinne entschieden,-sondern ob. die kleine Zahl derer, die heute innerhalb der Diener Judenschaft das Wahlrecht haben, reif ist, diese Ideen in ihrer Größe und Bedeutung zu verstehen. 20. Juni 1920 Nr. 606 mm > . .liu mumiimiii IM. I'I« .... Inland. Noch Leine Lösung der RSgiorungSkrise. Bon unseres» Parlamentsberichterstatter. Ein neuer WtS zur Loluntz dcr Regierunkiskrtse ist . noch nicht sichtbar pervokdeit. Ehrtstlichsoztale und Svüaldrmokrolen haben sich iw der VerhattdMttüM, di« zur Beilegung der Konsiifts erführt wurdrü, derart prinzipiell verrannt, baß jetzt . sin Mckzus aus »int jflitte Ötttie, wo sich beide Parteien wieder sindm könnten, ungtineitt erschwert ist. Der Vorstand der Christ, lichsozialeti Vereinigung hatte -esttrn vormittags »Mt Sitzung, in der die Sttuation erwogen wurde, wie ste M nach den letzten Verhandlungen beim PräsideUten- Seitz ergeben hat. Die Chrstlichsozralen stehen auf dem Standpunkt» daß nunmehr das erste Wort die Soziatdemor k a t t n habkNz Um ihnen Gelegenheit zu bitten, neue Vorschläge' zk wachen, wurde dienächsteSitzuttg der ch rü st l i chsozialen Vereinigung erst für den Dienstag «in» berufen. Die chkisittchsoziale Dcreinigüng hofft, daß sie im Laufe des, MontagS eine Botschaft von den S o z i a l* de mok raten »thklt, die neue Verhandlungen ermöglicht. Ist gewissen politischen Kreisen sSstgt man nachgerade wegen des schlepvtstdest Berlaststs der Krise ün stttvös zu WrrdM. .<£«, wurde auch gestern im Parlament eine Aenßerung des Staatssestetürs Dr. R e » s ch kolportiert, daß er, falls nicht schon. Mitte der kowckeudest Woche' die Krise deigelegt ist, für " seine Perwst' die'MMaen, ziehest üstd sein Amt stiedetlegen werdet Dr. R e ij ch habe sich — so wurde erzählt für - dW HM seineß Wmkittes auch schon die Bizepräiidentensielke der Dester^ reichischen Vodenkr.editaustalt.reservieren laffen, Kt« Aegelttttg dee BorL^sgsschnlden an fraazöfische Gläubiger. i... Die Päriftr VerWttblMLsst über öle Rtzgelunlkj 'dev p-rfvnton VVrkviegsschuldvn^ zwischen Frankreich und Oesterreich sind in ein ent*.* scheibendss Stadium getreten. -Di« Hexhandlungen lassen die Umrisse .einer neuen Methode erkennen, die als wesentlich msdislzierteK Clearingsystsm. bezeichnet.^ wörden hantt. Sie würde den österreichischen Schuldnern - weitgehende Zahlungsfristen und Ztnsenerleichterungen > bieten, wogegen di« französischen Gläubiger erhöht«,! Sicherheiten erhisVen. Ueberdies würdedieses System i .erst am I. Jänner 1931. in Kraft treten, so daß es!> bis dahin Len beiderseittgen Parteien ermöglicht bliebch» /dis wechfelssitigett Verbindlichkeften durch freie privahs Vereinbarungen zu ordnen. Augenblicklich werden ■ iüi * . Ste«; die wichtigsten. Schuldnergruppen über die prak» tifchs Durchführbarkeit dieser Methode gehotzt tperdeM: Schon.in den Letzten Tagen des Monates Juni MsM -. in Paris neue Verhandlungen folgen, welche -die Ach» '- gelegenheit zu einem formellen Ende bringen sollen-. ' Ankunft von Sie William Goode. Das präsidierende Mitglied der Ssierreichischen Gestion bq> RevarationSkommissiott Sie William G o o d c ist gcstmr mirtagsj aus Parts in Wim eingerroffen. Wo btv Äerr Friedmann zu finden ist. . Gestern fand hei Kalksburg ein Meeting der koalierte» Chrisilichsozialen und Deutschuationale» statt, daS als Propagauda* mittel zu den Neuwahlen gedacht war. Alle Leuchten bti Chrisilichsozialen vom Steiner bis zum Segur, alle Kapazitäten der DtÄschttatronalrn VM Range LeS Herrn Schürft wärcherschiknen, um ihre Weisheiten Atr dis politische Lage zu ver« breiten üttd die Not des Bürgers zu schildern, Um diese Not gleich» zeitig zn illustrieren, verschenkten die bödenstiindigett Wirte an di, ^Bürger* sündhaft teuftN und schlechten Wein und verkanftetz Buttttbeote und -Sewweln zu Schleichhäudlerpreisen. Die Vev< saMttlüng war als Hetze gegen die Sozialdemokratie und gegnt die .lattSfremLen" Elements gedacht und stand auf dem entsprechende« Niveau. Wer dabel nicht fehlen durste, war — Hey! Friedman n. Ex protestinte (in weffen Namen?) gegen deu Boykott gegen Ungarn und verlangte die Vsidnug einer objektives. . Resierimg Goust ist nichts passiert. Hie Umbildung des ramSnifchen KabillettSd Bukarest, 19. Jttttk. (Damian. — Verspätet ekttge^ troffen.) Die Umbildung des Kabinetts ist nunmehtz' vollzogen. Neu sind in dasselbe eingetreten: Takes Joneseu als Minister des Aeutzern,,Titule.8eu als Finarrzminifter und G.receaüu als Minister für öffentliche Arbeiten. Der bisherige ' Finanzminiftei; Arllsntoianu übernimnit an Stelle des Minister^' Präsidenten General Avarescu das Ministerium de^ Innern. BiS zur Rückkehr Lituleseus aus Paris leitet Ministerpräsident Avarescu das Finanzministerium. DaS! Ministerium für öffentliche Arbeiten wurde geteilt. Das Departement für Verkehrswesen behält ValeaNiy. während Greeeanu, wie oben erwähnt, das Departe^ ment für öffentliche Arbeitest übernimmt. Für die Appro^ drstonierung wurde ein Unterstaatssekretariat neu geschaffen, mit dessen Leitung At a n a s i u betraut wurde« Die neuernannten Minister haben bereits den" Cid Äb-« gelegt- .^rr" S«gvflawrschL Ausländsanleihen. StMM, '19. Juni. (Tel.-Komp.)' Das Blatt ,Mran" meldet, baß bis jugoslawische Regierung in den Bereinigten Staaten eine Anleihe von S0 Millioiten Dollar ausgenommen hat und mit Frankreich wegen Bewilligung eines AnlehSnS Von 40 Millionen Franch in Oerhandlung, stehe.

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