Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 504 (18.6.1920)
- Date
- 1920-06-18
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 604 - teOicn. ftveitcici. 1 .-— :-—-----rr—- . Agitatlsnslokale, «» Ausküuste jeder Art erteilt werden: bexpllakal (Wahlburean'>: U., Taborfiraße 26 a. Bnreaust«nden »su 3 bis 12 Ildr und von 2 bis 5 Uhr. Tel. <1680. VEr den I. B e z i r k: Nb hmte I.. Fr«».; Josefs-Kai 8N (Dvlrvr i Le» Lindenbaum), Bureausinndcn von 12 bis 3 Uhr nacl-!! mittags. Tr!. 4799/VIIl. Für den. H. Bezirk lrnkS b t.t Tä'borstratze: II., Schifiamtsgaffe 20, Machfike Hadath, Bmraustunden von 8biZ 12 und 3 bis 6 Ahr «achmittags. Tel. 4562t. NK den II. B e z i r k rech t'S' d? r TEb » rstrahe: - II., Kais» Josts-Straße 42. B»rea«stunde» ^o» 8 bis 12 mid 2 bis 6 Uhr. Tel. 44.257. Wr den AI. Benrk: U n t t x t. 35 i a b n 11 #. n s s e 13. Bureanstnndeu tz^n .10 bis 12 und 8 bis S Uhr nach-- .mittags. .- . - - : ■ . Fsr den IV. itvb V. Bezirk: T e r r fr 1s e n.c s f 7. V., Margarete»P(ay. Büresustunden. tägliche mit ÄuS»abme vsn Freitag und Sonntag, von 8 bis 10 Uhr abends. Au-kunstsstellen bei dry Herren S.t r a n H, IV., ftavtv.r.ciisiraße'21; Rudolf K r a u 8, V., Pilgramfuttie 23: Beruhcnd I eil i ü e k. V., Morgarrtknnwße'?«!. V°I. nn d Vil. B ezrrk: VI., Amerlingstraße 18. Bu.-cau-- stnnden von 10 bis 12 Uhr und von 4 b;s 8 Uhr. > - VIII. Dez i r k: Bude der „Unitas". Vlli, Auerspergstraße 21, Souterrain, von 11 bis 1 Uhr und von 4 bis 6 Udr. «nd Cass Palast, VlJ!., Alstrstraße S, von S bis 11 Uhr abends. Ngitationslcitmrg „Jordama*. . IX. B e &t r I IX., -Uechtenste-nttraße' XI, Tür IS. Bureaustunden .von 11 bis. 2 Uhr und 4-bis L Uhr. Ea'4 Citv. IX.. Porxellangosie 1. von 8 bis V»iO Uhr abrudk. Cafe Franz Joseis-Bahn. IX., Althanplatz 4, »s» 8 Kilo Uhr abmds (Armenrat Beer). . X. »nd XI.Bezirl: X., Favvriteustrrße lSO. Bnreaustnnde« vv» . :8 bis 11 und von 1 bis 4Uhc, Telephon 59538. XU., XUI., XIV. -. » n d XV. Bezirk: Zentrale, XV., Herklotz' aaste 21. I. Stock ^Jüdischer Turnverein). Buresustunden -von 8 brS. 12 Uhr und von 2 b'S 6 Uhr. — AuSküuftsstclleu: XII!.. Reinlcwffe 44 «Ing. Steinherz). Bureau- ItnnLen vow 2 k-is 6 Ubr, und XM., Anjchr'chichffe 8 (Ing. . Paul Sobel), Bnrcanstundcn von 2 bis st Ubr. XVI. u n d .XVII. B e r i r kr' Cäsö Revland. XVI., Thaliafiraße-22, Bmeaustnnden von.2 bis 10 Uhr. Tel.-19,166. XVIII. D e z.i.-r kr XVIII.. Wahrmgerstraße 125 (Gustav Subak) ' von 8 bis,. 12, und von.2 bis.4 Ilhr. XIX. B e r i rck : XIX.. Hauptstraße 3S/-(Caf4 Döbling) von 5 blS .8 Uhr. Tel. 93560. XX. B e z.i r kr XX.. TranufrlSgaste 7, Tür 14, Dnreaufiunden von 3 bis 8 Uhr abrnds. / XXI. Bezirk: XXI., Kreöpafse 8 (Dr. Ruß). TU. 88912 ■ Bmeaustunden 12 bis l Uhr. Jude 's ch e 6 tu bcnle »,. iie sich bereit« zur Teiln«tz«re an der Agitation für die Kultna- «ahlen angemeldeL haben» rverderr ersucht, sich im HauiptivkhlbUrea«, II.; Taborstr^tze 2V a, in der ^eit zwischen'3 ünd tz Ähr nachmitLasts einznstnden. Ebenso werden die BerLrrter der aKkLemischen Korporotivnea und Vereine,, rrelche an der letzten. Besprechung der Obmänner Nicht tLilxenvMMen haben» gebeten, ebene falls zwecks Cutgestennahme ns« InsormaLionen im gleichen B«reMl vsrzpsprtchen. Die neue Ariiform des öfterLLichische« Heeres. Des''Staa1§ault für Heerwesen teilt mit: Bon heckte angr->! sangen tragen alle, Än'gehötilim, i drs ofterrnchnchrn Heeres die neueingesührte Uniform, drc sich durck; die 'Telkerkäppe untMtaatZ-- lokarde und Landesabzcichen und durch die arr beiden Ärmm getragenen Rangabzeichen, die bn Olfizitten'aus silbernen, bei Unter-- offtziere aus' grünen Borten bestehen, von'der Mherigeu Uniform wesentlich, «ntevscheid'et. Das Tragen der' verteil'Sörken ist Mnd» sützlich nur den-Personen des neuen Heeres gestattet. ■ :; Paris—; Pari«, 17. Inni. (Funtspruch.) Dev Berkrhr des Palis — Prag—Warschack—Wien- und der Ostende—Prag-^Warschau— Wien-Expreß wurde eröffnet. Die Zuge verkehren' vorlätisig -dreimal in der Woche in jeder Ikichtnng. DaMit-isti'.die^d'chrlkc Berbipdung;wischen Frankreich, Belgien'und Oesterreich gkstchevt. : - " Die Lagen de«, ^^eichspos^. Bcscha.rdrgurrgon gegen die -.italienische AiaderaKtion. In der gestrigen- Si^ung des .WmeLnhLMtsaus'schcksses für WshlfährtSeinrichtnugen und Jugendfürsorge kam g'ettztzentlich einer De^Me über die Besetzung der KiudererhstluNgsstätten durch Jugendsilvsorgeve^irte - Stadtrat N u m,Ä'e i - Hardt (chriftlichsozial) auch aus die. Nngrisfe zu iredrir, die in- 'dev. „Heichspost" gegen 'den Arbeiterverein ,Mnöersteimde" und- Pen amtZsüyreuden Stadtrat.. W i utesti erhoben'werde». .'Stadtrat W.i.nte u wendete sich in schärfer Abwehr.gegen die Berlenlndiulg der „ReichSpoft". Bvri einem Priester ist behauptet worden, -daß Wienex Kinder in Italien geschaüdet' w.ordeil. sind- Ein katholischer '..'.Priester hatte die. Pflicht, sofort sestzustelleu, wer die Kinder geschändet hat, und diese Schänder -and)- zu nennen. Welche Rolle stie Vertreter des Vereines .Kin.dersreimdss" .Ul, Italien, gesfnelt habeu, wird zur "Genüge äusgellärt werden, harans könne sich ' Stadtml Rummelhardt verlassen- Es ist '..aper .absolut, zurückäuweisen,'daß der 'Abschluß .wegen, her UebLulassting der Erholungsstättenan den Verein „Kmderfreunde^. nicht gemacht wird, weil die bciänrtten Verleumdungen gegen diesin Verein ausgesprochen, wurden. Wird die ./MichtzposL" dafür' sorgen, daß dhe-'Kinder. morgen, in liebevolle Pflege kommen und vor dem Totengräber gerettet werden, w'enst' sich das. Ausland, das solchen Dank findet, von uns' zurückzöeht? Dia -letzten Sätze, die Stadtrat Winter erregt 'gesprtzcheu, Hatte,''waren auch von erregten.Zwischenrufen aller sozialbeuwlratischen Ansschusnnitg'ieder beg>t'ik.ü. Bürgern!eis!er< N e u nr an n, der t'.beir iZU den Vemtungen der' AnssthnsseS gLLounnerr war, ergriff 'ßofort das Wm't nutz erklärte mrf das bestimntteflo, daß für dia —.-Wisnev Ä?oVg^ze«1rr-rrst' - 1-8. Irmi 19Ä. Seite 5 ' Sali Rosenkranz •> •■' Wien " ' V/icn empfehlen sich als Verlobte. Wien,, im Juni 1920.; >913 Sfanäesamt Berlin IX. K ranf.h!rks!rs»sse 20. Nr. 381 Hkräiibildung von Grometergehilftu. Amnclduitgru und AuS^ fünfte täglich, mit Ausnahme Samstags. , von .U bis IS Nhv im Palästina-Amt, ttthnischrs Rrierat. II., KchrSgassr?'>3. ' HUssahtian der., schwedische« Schneidermerfte« |$t.itzfee;''A«Les^»..i.Drr. Dmosseuschaft der Kleider^ iüächer" in Wien würde vom Urkiskaniratiusamlingm die Mit^ >!'-!na gewacht, das: der' Zenkrälverbanb der schwedische» Sehin'.deu.ntiüer für 'ilr.e''hWhrdstrsli-eu Wuner Kollegen emenj Betrag van 78.33 fchwedlichrm Krauen («ach unteic-i« O^b.? zirka! 226.OCI0 österreichische'-'fKvouen).'■ t'mp.rmimwlt bat. ine welches i»6 ltchcnsncktttlpaleLe emgekauft wurden, die über Beschluß .der' Wiener Genossenschastsvorstehung iit erster Zinie o'n bilfSbe-e dürftige Waisen und Witwen nach Scknewermeckern sowie «lchi an krfegsmvalide. und' anher hilsLbedmstiHe Schpeidernreistcr zarj Ausgabe gelangen sollen. Dir Genoüenübattsvorstedvna ersychk! daher in erstrr'"M!e wirklich'hrlfsbedüririgs Waisen und Witwen^ sich unter Borwris des Meistevbuchrs. des ,verstorbeu.ru VatWSr .refpeftive.Ga.itkn in der Geuoffenschaftskün^ri der Schalter Nr.iA,;n melden u d bieder auch deu RachwerS 'ihrer Bedürftigkeit!' iFamilrrnsürsdrseklatt, bei Krirgerwitwev und -W'chsr»-av^ 6-ForMlar usw.) zu erbringen. ' . Es viv'd zur, ailgemeinen Kenntnis xe.oi^'.r, dass 1. der Handelsmann SzufMth Han!?J2ng, -yohn der Chaja Sara,Hänfling, verstorben,, zuletzt in l^udnik wohnhaft, 2. die MaSel LeJrfne*’, ohne Beruf, wohnhaft in Berlin, Tochter des Handelsmannds Israel Jakob Leidner und der-Schifra geb. See in ■•Berlin, die Ehe miteinander eingehen. wollen. .Die Bekanntmachung des Aufgebotes hat in den Gemeinden Berlin und Rudnfk zu geschehen.; Etwaige Ansprüche sind innerhalb-14 Tagen -bei dem Unterzeichneten Standesbeamten anzubringen. . .Berlin, den 10.Jani 1920. KU Der Standesbeamte; I. V.: Sergel gründliche Aufklärung der ganzen. SlngelßgenHcst gesorgt worden ist.. Es wird möglich fern, der.breitesten Oeffentttchkcit Aufklärung .zu geben über alles, was. behauptet worden ist. a'r. Dre Lügeso.rdnuvg ist.folgende.M it i w o ch den 16. d. M, uw 7 Rhr abends: Eröffnungsrede (Dr. Robert W t (t f o Bedeutung der Prager Konteren z (Rutz-lf S a m n t l. Ludwig S t r a u s). Dannerstag den 17. d. Dt. vormittags 1.0 Uhr: Rechenschaftsbericht, des Zentralen Waad 'Chajr« B. A/r l ü s o r v s f), Debatte. Donnerstag, den 17. d. M. nächmittags: Unsere Arbeit nr Deutschland - rr) Gnmdsätzliches (Kurt B 1 u m t u f 11 di. b) Griwp:nm.beit (Gerda 'ä v l o seo» r,o s s - G o l d b e r a). Frei t.a g den 18. d.. M. .vornnttagS:• Chaluzm-Arbnt (Leo K ü tt s m a n u, I'r;chak Sy rk i n), Orzavü satio'n. F'manzcn, Wahlw. ' .(";•$! . * Bau- und Esse«batz«erkuD». Wegen der Zahl der für Pal ä st i n a «vt«r-rdiKM ^t.e'ch u i f ch e.'«i Kräfte für' daS Bau- und Eisenbamiwefen eröffnet das! G e w e r b e f o r d e r u n g s a m : d t « Jüdische« Nati o n alrates für 'Deutschvsterreich in nächster Zeit! einen Bau-,und Eisrnbahnerkurs. Letzterer wir« sich, sowohl mit den technischen als auch mir den VeravalLags^ Aufgaben des Eisendahnwesens befassen. Tacker reden Kur'es sechs! Monate. Anmeldunaen täglich von 8 bis 12 und vvn L bis 6 ühA ' ' " " . tW, aottj M-uumounuui >u^tu| vuu v mx> t.. uuu muu u vw u (mit Ansnabme von Samstag nvd SonntLol strr Gewrri sörderungLamt des Indischen NatisnalrateS, II., Taborstrasr 20 * Degrab»isse tut herrtigo« Tage: A l t e r Friedbös: 10 Uhr Offner Simon; 11 Uhr : Steiner Viktor; 12 Uhr Loewensteiu Elise. — Neu erF r i e d h o s : 9 Uhr Bienenfeld Walter; 9 Uhr 20 Min. Rußenbaum Fanny; .10 Uhr Kunz Albert; 10 Uhr 20 Min. Polläk Hermann; 11 Uhr 20 Min. Grünfeld Albert; 12 Uhr Bielcr Samuel. — 12 Uhr (vom Hause) Goldstein Moritz. * Gi« Ehalnzimheim in Wien Sonntag de« 15. d. M. svrach das Mitglied -des M i s r a ch i-Zeutralkomstees in Polen, Herr.Schaja Sch.a-v ira. im Lokale des Ir sch uw Erez Isr.ael vor einer dichtgedräugten Zuhörenchast. welche sich aus äeittzestrene« Juden zülammensetzte, über ,.Dre Aufgaberr der gesetzestrenen Iudenschast -nn st^gruwärtigen Moment". In einer einstündigen, glänzendkn, mit Bibelnnd Talmu^Zprüchen gewürzten Rede forderte er die Gesetzestreue.» auf, an dem herrlichen Werk des Wiederansbaurs des jüdischen Landes in den ersten Reihen teilMnehmen. Der Redner wurde mit großem Applaus belohnt. Dann sprach Herr Löbl T a n b e S. Er teilte den-- Zuhörern dm ' Beschluß des Ausschußes des Iischuw. mit. ei» C b a l u z i m b e i m zu gründen, wo den über Wien gehenden^ jungen Piomeren. k a.s ch e r e Kost sowie Ouartier wahrend ihres Hierseins geboten werden soll, und forderte die Anwesenden auf, für diesen Zweck reichlich zu spbndew An Ort nnd . Stelle wurde eine cnßehnliche Summe gesammelt. Der Jlschuw will eine größere Aktion zu diesem Zwecke einleite«, * ALdtscher Rationalrat füv De«tschsfterveich. Montag den 21. d. M., 5 Uhr nachmittags, findet im Festsaale des Hotel de France, 1., Schotter,ring 3, rrrre öfientliche Plenarsitzung des Jüdischen NativnalrateS für Dmtschösterreich statt. T a g,e S » r d u u ng: 1- Bericht über' d,e politische Lage. Reserertt: Abgeordneter Stricker. - 2. Das Kultuswahlprogramm. Referent: Dr. Egon Zweig. 3. Bericht des Gewerbesvrderungsamtes. Referrntsn: Dr. Mar Sprecher. Regierüngsrat Jngerrieur Löwy. 4. Bericht des Unteirichtsamtes. Referent: Dr. Isidor Margnbes. 5. Bericht des Sozialen OrganisaliouLam.tes. Referent: Alütta Müller. 6. Eventuelles. * Ei« magnetischer Baum. In den Urwäldern Indiens wächst ein Bauur, der.magnetisch ist. Wenn man ein Mattt abpflückt, fühlt man eine» leichten Schlage gleich denr bei der Berührung einer 'Elektrisiermaschine. Dieser Baum kann ans eine Magnetnadel wirken, die man m sechs bis siebcu. Meter Abstand halt; wenn man aber die Nadel dicht, an den Baum hält, beginnt sie, ^nmd herum-ukreisrn.' Der elektrische Strom. ist jedoch nicht 5» allen Tageszeiten gleich stark. Um 2 Ubr nachmittags 'st er am stärksten, während er um Mitternacht fast ausstört. Der Instinkt der Vogel und Inselten warnt sie vermutlich vor dem Baum, denn nie sieht man, daß sich ein Tier auf. ihm niederläßt. * Vae Kochba Prag, A. H.-Tagnng. Am 81. Jnli nnd 1. August findet in Prag di- Tagung des A. H.-B e r b a n d e 8 des Vereines jüdischer Hochschüler B a r K o ch b n statt. Jene Alten Herren, die vom Vereitle keine schriftliche Einladung erhalten habnt, weil unS ihre Adressen-, unbekannt sind, werde» ersucht, dem Vereine sofort mitzuuden, ob sie sich an der Tagung betc.lgen wollen, damit rrchtzertig für Unterkunft gesorgt werden lavu. *>■ Bei dem Peediger-Manrrheimee Bevetn gelauaen am 17. 'Ottodec d. F. N n t e r st ü tz n n g e n au bedürft!pe - R a b b -i n t r, P r e d i g e r und israelitische L e h r e r, die dienstumästig. sowie, der ur.. Witwen mkd Waift u. wenn fio -unverivrat und vrrmöo.ert^loL sind, zvr Verieiluno. Die Würdig» . feit der Petcnt!-» sowohl bezüglich ihrer Leistungen als.auch ihres Charakters und-BerhalteUs/ ebenso d>e Dauer - der BerwendttNg, die Dienstvnfisstigleit und Brdnrjtigkeü sind urkundlich.nachzuweisen. Witwen und Waisen haben außerdem noch den Nachweis zu erbringen. daß'sie unversorgt und vermögeusloS zurückgebtttben smd. Ungestempelte Gesuche sind bis 15. Angnst an den P r e d i g-e 'r»' M a re u b e i irtet» 35e,te t-tt.üx Wien, zu Händen deS Herrn LirilhtlmB r euer, UI., Custo-rogasie'S, zu-richten^ - ' '* Jüdische» Nealgiymrr«fi«m. Beginu. der.Aumahms' Prüfung für die ^erste Klasse'Freitaa de» .25. d. M. .um 2 -Ubr nachmittags im Schullorale, I,, -DxBtgirffe.4'. 4-.,Stock. Dre ArrfnahmS»" und ' Pri'ttuckgswre' Ov 50) ift » ö r ^Biegir,n der Prüfung zu erlegen. Fedenr^sistd mitzubnngen. Die Eltern haben dafür zu sorgen, daß die Schülerbeichreibung. von der Leitung der BottSschule der Dnsküvn rechtzeitig zugestellt mtbt. D:e. ÄusnabmGrüsvnsen XCegLnzMstsprWnge« aus Hebräisch) für drc ^ve'lte Klasse begluneu Dimstag den 29. d. M'. »m 2 Uhr nachmittags. Die vorher zurnüichtcude AnsnahlnZtare octragt ll 100. Kurs zur Hrrartdiiduug yon GeomezcrsMiferr. ' Das Palästina-Amt veranstalttt aemeinsam mit dem Geuurbe-- -sördmnigSamt deS jiid'scheu ^alwiralrates einen Kurs -;nr' Größte Auswahl! Billioste Preise! ktvH! Leopold Steiahart, Wien.!.,BiüerKraße 9.'j --;-'—!-= H Wo -leiben die FechrPILne? Der EueubahuvLrkehr.hiai ersreulicherwLlft fast die normale Ä'esialL'wieder augertomme«^ das heißt, die Schnell-- und Personenzüge fjctbeu ihre Fahrien Heinaüe im alten tlnisang roieder emsgeuonnnen,. wie hie Eijenbahirairektimien verlautbart haben. Aber zu eirier -refte loseu^Befriedigung kann das reisimde Publikum' doch nicht.Gelangen — abgesehen von manchen iinveatteuillch'keiten aus den Greuzstationeu — weit werkivürdigerrveise.«irgends Fast'r. pfäne ersichtlich sind, weil iveder auf den BaI«- Hö fen mich an irgeudemer andtrüil Stelle.durch Anschläge' dem Publikum ersichtlich gemacht ist, wann und' welche Züge . zur heftimmtrir Zeit führen. Es wäre doch üngeKeigft Äast von' veLLutwortlichcr Seite aus diesem unhaltbaren Zustchrd ' ei» Ende gemacht wird. Das reisende Publikum hat ein.Anrecht darauf, zu fordern, daß es durch Fahrpläne, welche Wenigstens auf den Bahnhöfen ersichtlich sei» inüßtm, Äber die Fahrt der Züge orientiert wird. Wir haben bereits D-Züge, aber wann, wie oft und wohin sie Verkehren, das! nn erfahren, ist oft mit der: grvtzten Schwierigkeiten verbunhe«! Es soll sogar vorgekommerr sein — vvu verläßlicher Sert^ wird uns das bestätigt — daß' auf eine diesbezügliche An frage, tut Siaatsamt für. Verkehrswesen — keine AuskunftgegeMt werden konnte. Also heraus mit den' Fahrplänen! * DerhasLrrns zweier Bote«. Am 11. d. M. tiwbm di« polnischen Staatsangehörigen Johann P a j d o und SwniÄaM Okraska.von der polnischenSammeksiellr in drr StM-koierve dem Brsirkspolizeirvmmisia:iat Neuban mit drin BedeLkKu'abLr--' geben, daß Basds nnd OtrvÄa wegen verschredener. in Polen vrrÄier gemeiner Berbrechi» (Mord. DiebM-l)':stech> brieflich wersolgt würdem Zur KlLru«S der Zlügelegtuhett' wecrß« die telrgrapbtsche .Kortewvndeu', mi* den in Attrscht .kesttrrendr» vvluischen Brhord:ü riugkkrilet: die beiden Bndächfigrn deerden i»deffeu m Gewahrsam -enommen. . ^-'M'AW * LyttchfUstlz. A»4 W a s b i u g t o n wird gemeW^ Eine BolkSmenirr von mehreren taweud Menschen übrrwÄtigt« geftten die Wache des Paliz-stgesänguisses. irr dem sich drei NtgW iw UutersuchmrgShast befanden, die beschuldigt waren, fick «ch weißen Mädchen vergangen zu habe». Die Menge bernaWgtr sich der Neger, nnd stellte sie vor emeriaä hoc gebildeten GerüchA I»nf. bei' sie mm Tode verurteilte. Sie wurden iodamr celpuchL. Drei andere Neger, die mrter Lerselben Änllage It-mden,' wrttdm ftftgftvrochen und' ins GesäilLM-5 zurÜckKefshrr. Ms ,zly« Noschaguien der Natioualgarde zur Herstelluinr 1er OrdnnttLtälw Tatorte anlangten, war die Menge nach Z rüör'Mg der P-Wi-z' wachstnüe bereits abgezogcn. -,^.W * Sper»den.^ Für jüdische Blinde: K ,4-0.~ (bisher K HM0.—). — Für d i e \ ii d t s.<Ar G r e isin (siche ,.D«S 8.vS tmet jüdischen Grusiu^ -'ikbtt Kummer 5v>) unsere- Blattes): K. L-. X-00.—, H es ch Vste.u, U.. X- 80.—. Brüder K., K- 50.—> OberrechumchSrch Uoses W emtr K 20.— (.priummen K -m).—). J Bolksditörrng tm D-KhOiKche» Akusesm. FichrungKpürtr-ag Samstag deü ig. d. M-, Nh? ÄaÄmÄiazs. AngeniE E P f. a f s, ^Die Zuckern'zrnsuug". KchtbildervMraL Soputas den- 80.. d.- M., 10' Uhr vürm-ttiaxS. Direktor "Z'»g«LZtW N.- S. ch i l l e r, ..Nolnralmerung und"Lppiuenmg". . -MlH' MiLteiLuNge« aus htm Pn^Likum.. ErkLLvrue-'.;.-%v . Herr Gustav Goldman» «ttt d>r IÜÄsdHukLdemWjA' Verbindung Zrpdrrab -'.-daendr Erfläru-oa ab - - >- ,r - Ich b<dam'c den Bor'uÜ, 8er uck .mMrdr's letzt« äß.lrrversaMmkMg irr meivem KLsseebav.'- Citp. IX... -BoigeM»« gäsid's.„'ereignetbst Mdchei dem rS;w--ckn w v ‘sab Ndikjn'Äwnalru '?u unir-rbsarnew'ÄrtSemaerde:i-tzi'.ni'ea ttim, nü's ttefsie: Ich-haß» nur' in rr'tem anig.-rcgwu Znftaud ruuserr. LMch-z imhoiiaten dm '-imritt verweigert, obue. vast »ck, tiefes mein Ävpk-chen vorher dedaäit habe, lediglrch nur ein,m rvmtuell evk^ stehenden Sachschaden vvrzubeugen. Ich nehme rar Keunlvis) d-nst d:e 'h'.tbei beteiligten I8dischr:<ttiork«i.-r! mein-: Erttänurav- -nehmrn,.«nd vank chnen hksnr. , IstM G!> st v Gold m [t '-Besitze des T n' '