Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 504 (18.6.1920)
- Date
- 1920-06-18
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Kr, 504" 'Wien, Freitag jZn diesem Kabinett soll der ckr-ifilichroziale .Sta?.tZjpk-L6tar für VeusgssUtgSrewrm WofMor Pr. Mgy)? a!K StaalL».'! jkanzler den Horsttz führen. / , Sollte, die Regierungskrise im Laufe des heutigen jTagüs beendigt werden, sy dürfte die Natioitalversglyrnlung für morgen einberufen werden. r«. MjetzxMMrxrchischer Landtag. k^>. - der L-Hpigon Sitzung . .referierte Abgeordneter MziL'l.ehr-Wr chie .Einhcbung erhöhter La,n-desforchszuschk6ge IMl'.^diey nrhAhte« Landesschulumlage für das Jahr 1929. .MM 'enüMchbe Kch eine kleine Budgetdebatte, in -welcher vü^LKuMlrche Abgeordnete Hofer die Aufhebung dev-KhMtgerr- HMßM.verlarzgte,- indem er unter KGrDeiM iseftuw' ParteHlNlofsen die Behauptung aufstellte, daß man 0k .eirurr freien '.Ablieferung um 29 Prozent inehr Getreide ^Wvrüigeu künne als Hei ber Ko ntingentiernn g. WDor-drivter KLeln hält es^ für eine nur scheiMare MoWdeik» -wym cknäff 'die -Landesittnlägchr auf das DW hche «mla^Y Odr Stadt Wien erhöht. Es jKcheifiADß der D'rMerl der Meuevzahler des flachen ^apdes 4ragbarer sei als die arbeitende Be-- fMHmtg her-iMAbte. 'Aber -mit einer 'ErhVhung"her 'ifiit- ^M^Merde m<rir MvrMupt Mchll -Ausweg ans dein ' finanziellen Chg.vs $$4 ZMrHtzlc.che &{i, jganKM KpßeuMihgß- M? TchMchMM.lW Mt MW. txM mW MkÄWt, M M- Mchersystems nrüsfe -erst riWMHM Md Hie r Ertragseinkomniens Lnfgehoben werden. Auch .dir , Schande des HanszinssteueMassensljstems j^'D«GWKch. Mit 'Hem -Ertragnis uns dem Oe'rkauf.-von WW Diagramm-Butter habe der Bauer die Panszinssteürr- TafsatHchrer ffsir das ganze ^ahr heremgebrücht^ Die Steuer» iWW »nW'E auf die Tragfähigkeit.der breiten .M'aWi hssr BePölkornttZ Rücksicht-ueHnen, die sich eine lieber-' iWWrdurch KteueM «fcht gefallen lassen tverde.. Den Sros;- W chav.MWi^en Gtouerlssten werdr die Hsitzentze Gfvölle-. fWÄ M HMen, der Kapttalüesitz, der ind uffrielle Prsi tz Mch -Mv LäueÄliche Besitz. ü WSepzkÄMer CH ri-st oph tritt flir die PeihLhalinng' W ^OoWtEnMMaMnH ei«. Bei der^KirferuÜg'. pon.8999' MMgvns Md bm MldwirtHaft sicher sh vieis Britz Kleien, W f* sich ftGP versorg«; kann. Aus hem Hyngex der MWdeWltz dürfe Pein PoMkum.gemacht ivMxsi. ' 1 st. itzkUWf gab LgMsrat Rnd-kf Mit f fe x -in onschau^ WKs Md vön den traurige>l Finanzen des Kcmh.es und er^ HM, daß' die WM Wien allein 90 Prozent der Ka^deZ- Mag«, aMringi. Das KanheZündget iM? rf veMZ’ WEN utztzMKr« Abgang ^pM-:tzber -. vier Uß'tiopett-^ Krppcn WcheOM' Bhe jetzt -auch die in Franken .zu' MyLyhe! M^WWWiS M die französische Anleihe vor "dex',Mir. DWH' M MuttZe 3^rl-ge verringere sich das Msizst wohl M MMD MMchM, aber'um den LMdeshanShglt MS Wicher fvrtflihren zu können, ,v-rd: eZ notwendig' eine Anleihe aufzuuehmen, Mb zwar Atilfse ein -langfristiges Aulcyrn ans^r.'.'.n.uu .'n rvero^u,.' imd da gebe es keinen anderen Ausweg als die Ausgabe von Pfandbriefen, fiir die das Land wohl noch über genügend jKredst verfüge. j Berichterstatter Sa i le tz erwidert nr seinem Schluß»- tovrt dem Abgeordne.be« Ho f e r, der-die Anshel'Nng der geutralen Bewirtschaftung fordext, das;, wennpiv jetzt, wo tvkr mrr süv drei Muute selbst erzeugen vnh M nenn Monate MfÜhMt müssen, de«. Getreiheha-ttdel restlos fptzigtzhß«, der Wß Wst bald. ohtzx 69 Aronmi losterr würde. Di« Anträge des. Ausschusses wmdprr hivrans angc-? Wch SASR Referat des AhMrdneten Emmerling G spdsn« Migs Wändxrrmgen der BmwrdnWg für Wien, Ksrner die Erhöhung der Gebühren für Jteischüberheschau, Mr dis MkMhme in den Heimatverbanh der WM Wen, Ws his MfKhrirug einer Abgabe von höheren Mietzinsen du Gebiete der WM Wen beschlyssen und die Sitzung ge- MM. Iustizaosschuß. In der gestrigen Sitzung des FuflizausichnffeZ wurde die Pprlgge, betreffend Üebernghme von AnMMen der Milikarjusiiz ist de» ZivifjustiMnst iiBerlchterftattrr Abgeordneter-F i s ch e r), »V tpesrnülchen nach der Regierungsvorlage angenommen. Der Unßschnß Hegau« sodann mit der Beratung der Byrlagk. betreffend Ünterstellnug der aktiveu Heeresangehörigen unter die allgemeinen Strafgesetze. (Berichterstatter Abgeordnete? H ö l z l.) Erkranrrtng des Staatssekretärs Paar. StgMtzketör für Berkehrswesrn Paul lst nach seiner Rnck- Wavr B e l fl r a d von heftigen Kranfheitserscheinuugen heßgll-q worden, d Es Nmrde ein schwerer Ruhranfall festgrfteP, der ch« längere Zeit nötigen wird, dem Amte fernzubleiben. D'rr Idee t\mt t6. Itmi. Der „CaL* veröffentlicht ern Interview Mit dU» bevollmächtigten tschecho-slowaklschen Minister und Geftzndten in Paris Dr. O s U d s k y. Unter anderem önßcrte sich Dr. OsudÄtz in diesem Interview über die Idee einer Doyau-, fabetQtton folgendermaßen r Jene Kreise im Sfficti, welche die Ad« ä»er Donausöderatio« unterstützeu, sind sich voll ddffe» bewußt, daß die Föderation, um stabil zu sein, irgendein lchligendeS Brrbmdnngsmittel haben müßte, Sie betrachten mithin dir Föderation von Republiken, deren jede ihr Oberhaupt besäße- «D praktisch »«möglich und fördern darum dm Gedanken eines rMchen Pröstdenten, der ein H a b s b u r g e r sein sollte. Fch brauche wohl nicht zu sagen, daß unser.Staat.von.einer solchen KLdevcko» «i ck t r böttn.roiL Die...LyPhuskPzdeMiK im Ofterr, Dsrdcx, ^rtzMkauischkfs Ga;nLtrßöfto»rrriissts«. ... . Haag,IV?* i(Aorr.-Bnr.sf , Lfe „LWs^ hxingen einen Bericht über die furchtbare Typhusepidemie in Polen, dort, mM MS: Eüropg b^röhe. Dem Artikel liegt M''M«M^uM^gxunde, das der Oberst L. H. Gilchrist vom Ltmerikanische« Wnitätskorps am -11/ März d. I, er» sMtzt M ufld tigm*® sggt: «,P .o .l e N U pon dßr strgsten d.ßMiS. Kvh xptz t*, , . . dse 88e M schichte M. Wixp, wenn ih? nicht. MegM Wjch -g.a -xt z E n ro p (x § e d pohe n.. £>ie pplifische Situation eWht--/-je MMKstkeDp jhrr?, HekäMung ..hrs zur - HpffniMsWMt....Mie^Ep^Mie .Mt nur längs her ggMy DMrWAss, npp.fi 1 jjn Norden biß »ach AorsZczow im GüdM, feM Fuß girfatzt, spndßrn sie gewinnt a»ch gn JnLensllät durch'hre Heimksshr^r und ukrasni» schon Alm ch tlr ng e, die neue KraMyitskeime zusühren- In Rußland wird es im Winter noch schlimmer w.exdeg nutz pje Tuisochc, daß noch immer übcp Me Mllron Heufchru pgrauf wartet, die polnische Grenze von Rußland jher zu üLerschreiten, pergröhext die Gefahren. Die Quarün« tMe-Stationen genüge« nicht, Tansende kommen ohne ärgt» liche Mtm-suchung über diu Grenze ugd verbreiten die Seuche in.L).stgalizien, «Lop 26.380 in den Quarantäne-Stativ? lM registrierte« Typhuskranken sind-1360 bald nach der Ans» ughm.e gestorheu. In Galizren find die Schulen geschlossen, tdyH.'MschüfksleM stsckt pyllständig,- Die gaisze Bevölkerung ' lejM unter Hunger und Mangel an Neidern und Heilmitteln. sDi§. Behörden stehen, hilflos da, Mau rechnet einen Arzt auf *150.091) Bewohimr. Ron i2 Aerzten, mit denen das Kranken* hnpS yyn Tgxu.opol ursprünstlich fluStzestattsst war, sind schon 10 der Se.uche, erlegen, . Die Sterblichkeit. ist auf 69 Prozent gestiLgen, -einer ’ nH, vuvoWindigen Statistik betrug die.Hghl per T.yp.husfälle in KDrgDßßpKlen und diy pp«.','nr^ruf-B1.SY9 im JMres 1019ängefchwollen.s war,- iju Acüsnßr und Februar diMs.Jahress. äÜ.W), Aach den' msstMn offiziellen Ziffern .war die. KrmrlhritsszWr in - Sswjttrußlaud 1919 /IW0.990 Fälle. Das Hauptwerk bei--per Bekämpfung ist von -der im letzte?! -Herhst atkgvlangten amrikümschen .T-Yphus- Expodiiion geleistet worden, die aber in der letzieu Zeih le* 'deutend eiilgeschräukt wilxde, Von 82 Sgnikätsoffizieren find nur 19, von 390 Pflegepersouen nur 75 zurückgeblieben, - ... . - - . .Oberst .Gilchrjst fordert die Errichtung- -einer injep«. .natipnälen Kommission uvtiov Teilnahme Englgtids, per Ner-? - ^stutzten -St'aatpn, Krankxchchss und Italiens mit den wchtqsts. -gehenden Vollmachten, . TeLegMMMb. . Die deutsche MeAiermigskrise. Bern«, 17. Juni. iWolsf.) Dr. Trimborn berichtete heute’ rormittags dem R"chspiäsiocrllc-,i Etgert über den Fortgang seiner Aerhandlungen. Der Reichssvir'i'eut dankte Dr. T r i m b o r n für’ feine guten Bstnübnngttl'/ die, wie er hoffe, wesentlich zu? Uebcttvinbnng der besteheudeu Dchwikrigkeitest lieigetrngen haben. Zurzeit verhandelt der UeichLPvWdeut mit dem Präsidenten her NationglversaMstung'^ e h t e n b n ch wegen llebernahme des -dkeichM«Wümtss,'** ' ’^Brrlirtt0ipil Die Plätter melden: Die Abgeordneten Heinze 'und Dr.' StrekAMn haben narnenS der Deutsche« Volkßpartei an W Tinnborn eine Crkkärimg grrichitt, wann sich hie Deutsche Holks Partei gruudsätzüch bereit erklärt, ip G e m e i n s ch oft mit hem Z? n t r u m unh den D e \\\ oi v « t c n an der Bildung einer Negstrüng mittuwirkcn. Hiebei gcht die Pqrter von folgenden Boranssetzungeu ans: 1, An den 'Grnndsäßen der Partei wird durch den Eintritt in die Regierung nichts geändert. S. Die Rücksicht auf den Wiederaufbau Deutsch' lanbs ersordert eine sachliche Teilung der Geschäfte auf dem Gebiete der auswärtigen Politik und gn wirtschaftlichen Leben, ohne Rücksicht aus die parlammtarffche Zugehörigkrtt und Partei stellung. 3. Alle Bemntrnstcüen sind in Zukunft nach der Fähigkeit ohne Rücksicht aus die Parteizugehtzrigkeit. zu besetzen. Elp polMschsr PrbtzpLozstz i» Berlin. Berlin, 17, Juni. (Korr.-Bur.) Heute begann tziee die Verhandlung gegen Hermann Sonnenfeld, der in einem in der ^Deutschen Tageszeitung" veröffentlichten Artikel behauptet hatte, datz auch ihm gegenüber seinerzeit von einer Scheidemann sehr nahestehenden Seite erklärt worden sei, daß von Scheidem a n n und Sklarz für die T ö t u n g von Dr. L i e b k n e ch t und Rosa Luxemburg 100.000 Mark bereitgestellt worden seien. Auf eine Anregung des Vorsitzenden, die Angelegenheit dmch einen Vergleich aus der Welt zu schaffen, erklärte der Angeklagte, daß er siä) auf keinerlei Vergleich einlasse. Der Einzug der deutschen Trnppen in Flensburg. Flenshnrg,. 17’. Juni. (Wolfs.) Unter dem Jubel der Bevölkerung sind die deutschen Truppen mittags;in die mit Fahnen reichgeschmückte Stadt eingezogen. Der englische König über das jüdische Palästina. Londo«, 16. Juni. fIüdisÄes Korr.-Bur.) Der König vou Großbritannien hat an den ObcrraViurc Kuk in Jerusalem folgendes Telegramm gerichtet: Jcb habe mit Genugtuung Ihre telegraphische BegEnng anläßlich der Ueberuabme des Mandats über Palästina durch Großbritannien gelesen. ES war von jeher unser Bestreben, dem jüdischen Pylk eine jüdische Heimstätte zu schaffen, phne dadurch dje Rechte der im Lande wohnenden uichtiüdffchen Bevölkerung verletzen. ■ Die Berwaltnng Palästinas ' -naß den überlieferten Grundsätzen des brilischen Reiches, ^Lreibert mld.G e.recktiakeit beruhen, ein-. i /18T3imt 1920 - ' _ ScileH'' -:--;;, ~ •; —.——, gerichtet werden. Ich bfn dessm sicher, daß Sie s.lbst und I h r e B o l t k> g e n o s s c n uns bei der Vollilchr-uug d:eser Aufgabe bchifllch sein werden, nur zusanimen mit ihnen und dM ihrer aufrichtigen Mitivirkung das große Werk zu vollenden.:J Krasfin nimmt au der Sitzuug des Wittschafts-« rates ieif-:-\v Londo«, 17.- 3jml (Reuter.) Dtt^ftanzMcheni Delegierten des Obersten Wirtschaftsrates. wurden verständigt, daß der Wirtschaftsrat nachmittags eine' Sitzung abhälten werde, an der K.rZ.s s i n teilnehmen werde. ’ Beschlüffe des VölkerbimdrateS. Amstevd«m. 17, Im"- A»s London wird hrxichtrt:' Drr Bvtterbundrat hat eine Resolution angenommen, in dyr erklärt wird,. die > pMche Regierung habe mit Recht an' Pie grnnd^ . legende» Schlich Lungsprinzipien appelliert, die in her Satzung des Völkerbundrates niedrrgelegt seien, als sie ihn müchie,. seine Bereitwilligkeit zur Erhaltung der- Unverletzstchkert Persirns zn erklären. ,•< Der Völkeckinrdrat hat in der Angrlegnchrit der Uniersuchungsfommissivn für Rußland einen Bericht angenommen, .in dem ess heißt: Die Sowjrlregiemng hat ■. am,26. Mai auf das Telegramm des Rates eine Antwort erteiltworin der Empfangs eines UntersuchnngsansschusseS abgelehnt wird, bis sich die durch! - die Polnische Offensive geschaffene Lage günstiger gestaltet habe.' Der Volkerbupdrat Hahr die Weigcrnng zn.r Kemstnis-.gepammen tuch übrrlaffe die volle Brrgntwortimg dafür - der Sowjetregiernng. . D ie türkische FriedensdelegaELou in Paris. Pari-, 17. Icrni. (HavüZ.) Damad Forid.Pascha ist mit der türkischen Friedrnsdelegatiou nachmittags hier ein getroffen -Mid vom Ob Li ften Henry empfangen worden. - Die türkische» Delegierten begaben sich unverweilt nach BersaillrS. ' Der Vormarsch Hx türkischest RaHonaListest. KvnstanListopel. 15. Juni. (Havas.) Der Vormstrsch der Nationalisten am Mannara-Gestade und» an der Küste des Schwarzen Meeres schreitet fort.! Die Inseln im Marnraca-Meer scheinen von derb Streitkräften Mustafa Kemal Paschas besetzt zu sein;, denn aus Merefte ist telegraphisch ^gemeldet worden,! daß die Dörfer aus den Inseln in Flammen stehen und ein griechischer Dampfer auf der Fahrt zwischen, den Inseln und der Küste beschossen wmde. Heraklea,- das von dm Nationalisten bedroht ist, hat von denftanzösischen Streitkrgsten, die mit-der Ueberwachuygj der Bergwerke betraut sind. -Hilfe erdeten. Eine Kompqgnie wurde abgesandt, yon den Banden jedoch gewarnt, in dje.Stadt einzuziehen. Nachdem Verstärkpngeti tzingelangt waren, landete die Kompagnie nach! kurzem Kampf. Die englischen Streitkräfte in der! Gegend von Ismid wurden verstärkt und haben Mahn ahmen getroffM^um Angriffe der Nationalisten,^ deren Erscheinen ber^segbüse gemeldet worden ist/ Zurückzuweisen. Panis, 17. Juni. l-HavgS.) Der „Tnnps" meldet auS KoM«ntmopel: 7090 viaiionnlistku griffen die euglifchen Linien der Ismid an. Ein schottisches Regiment, das in Kverstanlinopel cinamnttert ist. ist riach Ismid nbgcgangen. In Herallea, wo ein ffanzosifcheS Krätgsschiff vor Ankx gegaugen ist, ist die Ruhr wirder hergestellt. Ein AlLimatum der Albauer. Paris, 17. Juni. (Tel.-Komp.) Der Führer der tilbanischen Nationalisten Liarcin Locculi sandte, wie die Blätter nreldep, an den italienischen Kommandanten in Valonn e i n U l t i m a t u m, in dem er die Räumung Valonas unter Androhung einer harten Behandlung der Gefangenen fordert. Er schlägt ferner die Nebergabe der Stadt gegen die Freilassung der Gefangenen vor. GioUtti nber die Lage. Rom, 17, Juni. G i o l i t t i empfing einen Verirelcr der Agcnce Hnvas und verstchecte ihm, Italien sei ein Freund Frankreichs, wie Frankreich der Freund Italiens sei. .Der Ministerpräsident erinnerte an den 1. Angiyt 1914, wo er sich in Paris befunden und sich beeilt habe, Italiens Neutralität an erklären, was natürlich nicht Frankreich geschadet habe. Giolittr stellte in Zlbrede, daß der Dreibnudvertrag im Jahre 1913 in offensivem Sinne erneuert worden sei, und fügte hinzu, der Bertrag fei ohne Aendernng eines Wortes erneuert worden. Er habe zwar versucht, eine Abänderung durchznsrtzen, jedoch zngnuften Italiens. Diese Abänderung sei übrigens von den Verbiindeten Italiens nicht angarommm worden. Schließlich erwährtte Givlittl die Schivierigkeiten der gegenwärtigen Lage und bemerkte; Ich weiß, daß ich eine recht schwere Ansgttbr Wst«»««e» ich werde aöei* mein PrstrS tu«. D? Betrauung Skulskis mit der NeukUdttNg des Kabinetts. Berlin, 17. Jnni. Die „Denffche Allgemeine Zeitung* uieldet aus W a r s ch a u: Staatschef P i l s n d S k i hat de» bisherigen Minifterpräsidentru S k u l s k i mit der Neubildung des Kabinetts betraut. Dis Kriegs-erlusts Frankreichs Paris, 17. Juni. (Havas.) Das sranzösisch^ Kriegoministerium gibt bekannt, daß im Kr^ge auf französtschec Seite 1.I58.872 Mann gefallen sind. Der russisch-polnische Krieg. Kopenhagen, 17. Juni. (Korr.-Bur.) Nach einnn Telegramm aus Warschau melkt der polnische GencralfiabZicricht^ An der nördlichen Front hat unsere Gegeuofftusive dazu geführt,' daß wir letzt dir Lrnie länas des Flufi'es.Auta - und .dui