Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 501 (15.6.1920)
- Date
- 1920-06-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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(Bella), Fabrikant Oskar.Göldschinidt, Gemeinde-'■■ I rat Dr Jakob Ehrlich. 8267 ‘Erscheinet In LlassM und ,etH'ebt;:f.inspruch gegen; den Wahlrechtsraub, protesttert.>{fegen, jef»e* Verwaltung,'die die Lehrer eurer Kinder hungern lässt! *, ,;,.^3% zionistische Eraucnorganisation v j g,: u» fjjr gjtz westlichen Bözirke Wiens ytndg i'bojt' 41.000 Kwuen' unddem Hirschler eine AyMtbr'rUhr. samt Kette, 7000. Mouen w-ert,. und :3Ü^ "Kröntzm bar abgonomnien.. 8tlement gab an, er Bsrus:Eigentlich. Koch .und -Zuckerbäcker. Er ifeslMn. Im' Kahre 1-914; bei der -Budapester. Polizei. mNMrÄM habe> auch unter der- Ka-rolyi-Regierung-- ge- Meut, M,aber.«nch'‘'sgeblie.ben, -als -Bekr -Kmr zur Hern> schaft kam. . '.. - - j uj'Dle Verhaftuug,fts.Lrjcklg t,?weiter uuter.der NäteuMeruug . sich iu- Papa Unredlichkeiteir zuschulden '^iPnerr-Easseu /.habe. ForgaeS;\ti, so räumt jllemeiitpou/ SteiMumnAerrmch- Papa Nestor--. ti^xt 'worden, wobei ihm. auch. Klement Uhr, Kette und RHge und 14.000. Krdnen..-Bargeld -abgenonrnj'eu'habe; ^.W,jAü'sMer, sei aus Lfeichem.- Anlässein' Papa verchMet wurden: Was denr HirschLr bei der' Aerhasümg 'abgeuomiuen wurde, will Klemeut nicht.mehr'auznJhen. U-'iMu,-.- doch will'-er -alle : be;sch lag nah inten Juwelen ' 'uich Bargelder - dem -'dortigem. Drt-ektivches S t"ankr.w.ihs und einem ,Hauptinann-Aübiior übergeben* haben. Klemtziitz -gibt. ferner, an, da^ die Untersuchung gegen die beidech .Kaufleute der Siadthauptmauu Dr. Tdth ge-. habe. , . ■.- - ^Mnn stelltelt aber Fergacs üuduHirschler^die Beballpiung. auf,, daß Kleiiieut unter der ßiegferuug Friedrich ejne^ Anzahl Politischer Häftlinge Uu. Qlne-l Wald bei . Papa habe führen lassen. Dreiundzwanzrg der Häftlinge feteit in berit W a l d 11 iederge nt e tz e l t wordeiwVÄaß' er rfu" der Sache beteiligt war, stellt Klrütettt in Abrede. Klement ist" dein Landesgericht einMiefert ivordeit. •' A. Das S-ieradgÄhenZefeH. Morgen gelangt die crüc Bollzi^sariweisiing zmn Lpiüäbsabnigesetz) SpiMgabenotdnutrg, zur Brrlautbarunfl. Sie besagt unter anderem Der im V? 1. des'S.Pülähgabeugeschcs. vor-- geschtncü Abgabe nnlerlicgen Kartenirnd. Brctisviele aller Art, semer tzaS'.'^oinnw-. Billard- und Ke^lhnel. (nl gedeckten 'oder uMchciktin Pahnen)I,owie.rnssischrs Äe.ulwiel. Die von iedinn eiuäelneN Teilnehmer an den bczeichtteteu Spielen iedeSinal zu leistende Abgabe' wird nach Abstnfungcu eubichiel und bcivtiol infolnnge feilte Abänderung erfolgt, in.der,.ersten.Stufe in der zweiten Stüfe L 27—h fnlbcr dritten'Stufet iit bcrtvoitiit Stufe. 1> 5.—,"in der limsterr.Stufe K 10.—, itt der sechstel, Stufe K 20.-7-7 Slflc iu einem und dcniüücn Lokal'staltsindmdett. Spiele unterliegen der Abgabe in. derselben Stufe, Lcbufs'Etnieihüng iu dtKherschicdcncn'.Abgabcstilfen haben die. für den Etupiang und ldte,^Verrechnung der Abgabe /rerantwortlichen Personen bei 'Entgegennahme des Kontrollblocks der Gemcmde die S:N'e anzugcben, in lucirocu die Abge.be in den betreffenden lokalen entrichtet werden soll. B:" Be,;cichnlnig der- Stnfe .find diese Personen verpflichte!, jene Stnfe .9t Wahlen, welche der /Prcisstellunp x:,b&Lokglesfür'Speisen- und-Helränfe .augerncssm ist.^ev...detn,..für Kartenspiele jeweils Lnnrehobetn'u Spielgeld im vergleiche' nüt^. anderen Löialcu derselben Kategorie.crusprichf. Die -Einhebung und Beprechmmg der Abgabe geschieht —, üyolänge' leine Pauschaltcrrtng erfolgt — au H.uid. eines von der^Slaatsdrtzckerei. jbVicßtcm Kontrollbloäs. BorSpielbeginn' ist ' jedem Spteltciluchtner, solange ke.ür Paujchalierung ' erfolgt, als. . Bestätigung über die Entrichtung: der' Ab- /gab^.enOSpielcöupon. cmzuhändigcnder.vor Gebrauchnahuie einzureisten ist; der Talon verbleibt im Kmürollblock. Werden in' einem..der. Abgabe unterliegenden Lolale Spielteilnehmer' ohne Kontrollcoupon augetrossen oder wurde der vorgcwreseue Coupon nicht am Spieltage. gelöst oder wurde er" durch Ueberlragung ^seitens - eines anderen SpielteiimhmerL - erworben, so find'sowohl' .• Wrerier MdrgerrzerrrmLst^^.___ die Spielteilnehmer' als auch die nach tz P, Absatz 2 'de§ Spielb' abgabengefes -in Brttacht^ouWldeN'Persöncknach itz 7 dieses Gesetzes strafbar. , e /-; 7 Die. ELhSHmr.g....her^ Taxe beim, ifchschrfchen 7-'- j Pch.. " iDaßvWM.i P- ■<.* : Die Wicper TageSvlntter haben in den letzten. Tagen die -i'taehricht gebracht, dag die - lnesigen l.schecho-slowakifchen Paßstellen die Gebühr für das Visum zur Einreise in die tsch/cha-slowalischo Republik für vnerroicbische Staatoanaehörige von 30 bis 35 auf 231 Kronen‘ erhöht haben, und im Anschlüsse daran vielfach bedauert, daß-auch in dieser Hin--, sicht seitens der .iscbecho-slownlischeii Behörden' das 'Reisen nach Böhmen usw. erschwert iverdee Zur Aufklärung'de-o Tachperiialws teilt die tschecho-slowakische Gesandtschaft mit, dasvon ihrer Seile, mit der vorerwähnten Erhöhung der Visumgel Uhren' nicht vorgegangen worden wäre,wenn nicht die o/cerreichischen Vertretungsbehörden Inder Tschecho-Slowakei mit der nämlichen Erhöhung schon , im April d. I. vorangegangen, waren. Die tschecho-slowalische Gesandlschafi hat daraufhin die fragliche Gebühr nicht fofmi hinaufgesctzt, sondern ist. beim österreichischen Staatsam't für Aeußeres vorstellig geworden und hat angeregt, daß nicht'nur bezüglich beS Einreisevisums der bisherige Zustand aufrecht-' erhalten werde, sondern das; auch die von'den österreichischen Polizei- und politischen Bezirisbehörden anläßlich deb Ausreise tschecho-slowckkischer; Staatsangehöriger eingehoüene Sichtvermerkgebühr voü . 85 .Kronen ' in ' Wegfall kommen möge, da n sonst in rczipivle- Weise; von den tschecho - slowakischen - Behörden die Gebühren gleichfalls entsprechenderhöht werden müßten. ' Das Staatsamt für Aeufzeres hat aber - daraus ' geantwortet.- daß.die. Höhe, der.Patzvisataxe auf gesctzlii^en' Vorschriften beruhe, daher im administrativen Wege nicht - abgeändert werden könne; rückfichtlich der 'Sichtvermerkgebühr hat es nur insoweit eine Herabsetzung auf 3 Kronen zugestanden, als es sich um Ausreisen ohne Rückkehr handelt,. also in der. Praxis'in den allcrseltensten Fallen. Im Hinblick auf die borgeschilderte.ablehnende Haltung der österreichischen Behörden konnte somit die tschechö-slowakische Gesandtschaft nicht umhin, vor einigen Tagen auch; ihrerseits eine. Erhöhung der Patzvisataxe von 10 tschecho-,- slowakischen Kronen auf 77 tschecho-slowakische Kronen (beziehungsweise 17.50 tschecho-slowakische Kronen bei Minderbemitteltes ' zu verfügen. - - Die Einführung einer der österreichischen, analogen Sichtvermerkgebühr im tschecho-slowakischen Staate dürfte demnächst zu gewärtigen sein. Be^rLbnisie am heuttgen Tage: Zentralsriedb 0 s: 9 llln'.S nch v Leopoldine, 9 Uhr 30Min.' Tusch ak Therese, 10 Uhr S t ö ß 4 e r Leopold. — N eüerF r i e d- Ii 0 f: 9 Uhr 20 Min. I au l Therese, 9. Uhr 40 Min.! Au e r' SLxdnerHe«tr«le.. D-.e-i-' krste - i '.Besprechung derjenigen Herren, die ihren Biitrht-?.nr Nednerzenwale angemeldet baden, findet heute irn Lokal der Lesehalle, 'IX., Tüikenstraße 9. um ^2? ,Uhr abends statt. - ' ' ' * JnLerrraLronales Recht. Aus P a r i s Wird' gemeldet; Ja einer Bcrsammlung .von-Politikern und Rechtslehrern in Baris' wurde einmütig. der Btschsnü gefaßt," eine internationale . Schule, für /Internationales Recht -mv gründen,, an der vergleichende SluÜien im Internationalen .Recht gepflcai werden sollen. ' ' ' ' . ' , '* 'SperrvenerKaäüg: F ü r st ü d i sjch e Blinde: ' Anlir Mayer, Wien, IX.. K 75»— (bisher -K ‘5560.—-). — F ü r. i ü b i-s ch c Ä r-.i e g s i u v alide it, W 11 w t n n n d W a i s e n: -Julie Mäher,Gien. IX., K 75.— (bisher K 1922,—). — A d v l f S t a n d - Sti i.t N N g: Benjämin Toll K 50.— (biSOcv lv Cl.3'17,—). : . " Der Schekreltag in den SLowakei. D-c zionistische Organisation bat den 13. d. M. als S ch'e'k e-t t a g für die gesamte Slowal'ei bestimmt. . . * Püu- und Mferrbahrrexkurs. Gegen, der großen ' Zahl der für Palästina notwendigen technischen Kräste. für das Ban- und Eisenbahnwesen eröffnet das G e w e r b e f öw d ev u u a 3 a m t des I ii b i s ch« n N a t i 0 n a l r a t e s für Tentschösterreich in nächster Zeit Uncn B a uu u d Eisenb g h n e-r.k.u r s. Letzterer wi>.a sich sowohl mit den technischen als auch mit den BcrwaltungSantgaben des EisenbahnwcsenZ -befassen. Anmeldungen täglich vonJ? bis 12 und von 3 bis 6 Uhr nachmitlags (mit Ausnahme von Samstag und Sonntag) im Ge- - werdciörderlMgÄnut des Jüdischen Ralionalrätes, U. Tabor-' ' straße 'LV». . . ' * Freie AbAsLe. vv«- Rspivr«. Durch eine Bollzugsamveinmg des Stmlsomleä für, soziale Brrwalhmg wird das Verbot dcs Ucieit Bcrkanses von Aspirin außer Kraft gesetzt. Hsimhehrc-r aus KeregSgefangenschaft! Gebet '. dem Kriegsgesangeneu-JmsormatwuSburean des Jüdischen Nationalratesftü'. Deutsäivsterrcich. U'., Taborstraße 20a, Nachricht über eure in Kricgs'gesmigerischast .unii-kgebliebenen Kameraden. A.mtsstimdrn des KricgKgefaugcncn-Inwrmauonsbnreaus täglich (mit' Ausnahme von Samstag und Sonntag nachmittags) von 8 bis . >2 und von 3 bis 6 Uhr. - Geb-ihren für Brieffendungen nach der Tschecho- Sls;oahei. Briefscndungen nach-der Tstchecho-Olowakei sind mit Ausnahme von Blnidendruckfachen.' für welche dir für das Inland > festgesetzten Besördcmugsgcbührcn bis ' ans weiteres oeltcn. nach den Weltvostvereinsgcbühren sreizmuachen. Die (Äcbübr tür Briefe, beträgt daher bis 20 Gramm X 2.—, darüber für je'weitere 25 Gramm K 1.20 mehr,, für Postkarten. 30 h, für Dtnckmchen für je 50 Gramm 10 b. Narenproben lür je 50 Gramm 10 h (mindestens 89 h), Geschästspapiere für je 50 Gramm-10 h (milkdestens X 2.—). l -> '* Auch itt München rvivd gehenkt. Aus Ati'mchen wird gemeldet: Das Urteil gegen W a^l l e s h a us e r, welcher ivegen Beteiligung ani Geiselmord Samstag. vonr ^ststksgcricht . .mm -Tode verurteilt worden ist, 'ist vom Mruistenalc bestätigt und heule vormltmgs voll streckt rvordeu. - Haben ß>lc ölte falsche Führre? Hiesür' höchste Preise, auch tür Platin, Gold.-Silbcr. zahlt Spestiüist Braun-' st e t n, Bmen, I., Gechbnrggasse -16, 11. Stiege, Tür 5. - BrLMasterr der ReÄaktiorr. ' 'Palästina:' Zweckdienliche AuSümst erteilt das Palästina-' Ami,' Wien, 0., HirkuSgasse 38. — ST. B., Rue-pp-Gaffe: Adresse bei uns nicht vorhanden. Ennitilung erfordert bcicsl'.che Anfrage, Antwort in etwa drei Wochen m ermatten fö-o dann '■INirhruliU f; 15, Juni 1920 --- ..i-'SSayrT—asrr-i .estes. bi 11 {(litte# Grösste Auswahl! Bill loste Preist! tilfl Lcopoid Sikinhart, Wicu, I„ Sr(»er3rn§c 9'. —i—;———:—;- ..w:s?so —— - ' VsrenrsnachrichLcn. ,Vw . I it d i s ch ec ö j) 0 i-1 f t u U C h i ru t h, Sclrckariat - Gien, 1!.,Fknerbichsiraße 8. T r a 1 u i n g der I.uhMI. Mim»*.; schalt. Montag. -Tonne'.Aag und Samstag ab -'/»!- Uhr.. i.L e i ch 1 a 1 h 1 eti k. T r a rui n g Samstag vor dem Jmßbülttrami'ng. A u s s ch u ß sitz u u g. Mcktwock 8 Uhr Caft ..Zur Sennerin". -Mitgliederversammlung, am ' 1. jedes illwnats. — I u g e u d g r n v n e. d e r z i v n i st is ch t ü B e e ir k- § s e k t i v n B r - 0 : i t c n n n, Heim XX., Karl Meisrl-Stra'ße 5. Heute 3 Uhr nachmittags Wandcrnng für. Jugendliche vom 10. bis 15. Jahre nach Schoubrunn. Gäste miß*, kommen. __• - '•' Di§ ErRähwKg.; - ~ . Der MarktLeörcht. ' -.Jiguzufuhren . hatten gestern nur die Viktualienmärkte, zu vergcichne'n, die aber auch nur mit Gemüse ausreichend beschickt waren. Die Obsizusuhren sind wobt schon etwas, reiche, haltiger/doch sind die einlauge'nden Mengen wider viel M. klein. Olaf dem Naschmarkt kamen gestern Weichsein, Kirschen, . Nibisel und Marillen, das Kilogramm zu X -16.20/züÄ. - Verkaufe. . ' . ' Eme Neuheit aus dem Genrüsemarkt waren ungarische 5t ü r b i s s e, die L'5.80 das .Kilogramm kosteten. , - ' An Fleisch und Fischen gab es nur Neste, die.Samstags a unverkauft blieben. _- . " ' LeÄLnsmMel«tttsfrrhr aus Jugoslawien. .(Belgrad, 14. Juni. Die österreichischen Staatssekretäre ' Paul und Loewenseld-Nutz sowie- Sektionschef N i e d l wurden - am 10. d., M. 00m Mniisterpräsidcnten Vesnie empsarrgen. Die Verhandlungen, in denen irr verschiedenen Fragen bereits eine Einigung erzielt wurde, Tonnten-bisher noch nicht zum Abschluß gebracht'werden, da die'Prinzipien des Äusfuhrregimes für die Lebensmittel»' aüssuhr von der jugoslawischen Regierung noch nicht endgültig festgestellt sind; hredurch haben die Berhandlnngett eine Verzögerung ersahrenl . , . W. Z. W. Heute von 9 bis 11 Ühr vormittags weist, rot, orange, gelb. ----- , . -. . - -j' Abgabe von Frühkartoffeln. Dienstag bis Donnerstag werden im 5. Bezirk italienische Frübkartoffeln zum Preise^ von L-10:— per Kilogramm, und ztmrr ein halbes .Kilogramm-' per 51opf, gegen Mtrennung des Buchstaben M der Ziartossel«. - - Jene Neubauer Familien --mit'-Kindern, deren Fürsorge-- blatt noch keinen Stempel über beit Bezug von Liebesgaben tragt, wollennch Donnerstag den 17. -d. M. zwischen 2 und 6 Uhr nachmittags beim Frauenhilsskomitee, HermmlNgckffe/ melden. ‘ i Die Lcbensmittelabgabestelle „Ukraiua, 8. Bezirk,. StraZZigasse 32 (Ausgabe vön L bis 12 Uhr vormittags und von halb 3 bis halb 6^Uhr nachmittags), bringt nochmals ihren. Mitgliedern in Erinnerung, daß sie ab 1. bis 31. 'd. M. zufolge Urlaub geschlossen- - bloibt, 'weshalb die p. k.- Mitglieder, ihre - Eillkä-nferechtzeitig besorgenmögen. Zur Abgabe ge*- langen, Ukrainisches Weizenmehl, Maisgrietz (Polenta),- Weizengrieß, Fett dänischer Hartkäse.' Kondensmilch, Bohnen, japanische Erbsen, verschiedene.Konserven, Feigen, Prlaum^». Ziosinen, Vanille, Schokolade, Tee, 5ialao, Holzbriketts nsw. ' Bühne und Kunst. - i Meifterauffüheuugerr Wiener Musik. „P r i « z M c t h u s a l c m" von Johann Strauß int M c t r ö v v 1 t h e a t r r. Die Festwoche brachte nach der leider schon stark abgespielten „Fledermaus" Strauß mit seiner selten gehörten melodiösen Operette „Prinz Methusalem" zu Ehren. Die einschmeichelnden'Weisen, in denen nebstbei,' musikalisch und instrumental, viel mehr Geist steckt, als', stdie ganze Wiener Operette der letzten zwanzig Jahre . aufznwc'nen hat, übten starke. Wirkung. Kapellliteister; Net ch e n b e r g e r war bemüht, allen Glaitz dieses Musik leuchten zu lassen; er tat dübei.hte und da. des' .Guten.zu viel und so wurde Johann Strauß unter seinen Händen manchmal, was er nie ist: aufdringlich. Das'- .Publikum nahni diese Lionzession in seiner Art dantbchr auf und feierte den Dirigenten lebhaft. Die Darstellnug wurde von Frau G n t h e i l ° >S ch oder getragen, nem -- beflügelt. Diele geistvoll-rhythmischeste, tnustkalischeste Sängerin Wiens, die ihresgleichen auch anderswo nicht so bald haben dürste, stattete ihren Prinzen Metlutsaleiw mit allem Netz ihrer ntusikgebocenen Anmut und geistreichen Laune aus und ritz das Publikmu zu. wahren Beifallsstürmen hin. Ihre Partnerin Helene Smmmer von der Münchner Staatsoper übertraf sie zwar im (nur einer Schober erlaubten) Distonieren,!var aber sonst ein angenehmes Prinzetzchen. Herr K r e. n u (Oper) ersang sich als lyrischer Bariton (mit Nachsicht des. Lyrischen) ditrch geschnlückvollen Vortrag des Maiwalzer-- liedes Separatapplaus. Herrn Dr. Riedingers angenehmer Tenor, Dr. Bergouers trockene, Wiener An.-- sprächen genügende Komik und Gustav M.üllerK Taddadltuut fanden dankbaren Beifall. Die Regie hatte für gute Szene gesorgt. / sgf. 2Lns den Theaterm Im B u r g 11} t n t e r gelangt morgen, Mittwoch, .,D et 15 G ' wlisenSwnr m“ ntr Aussiihrung. Anfang V-7 Nlst.; -