Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 496 (10.6.1920)
- Date
- 1920-06-10
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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8ettc 2 Wien, Donnerstag fö arg betroffenen Ungarn zu sehen. Es wirb abznwarten sein, wer in diesem Kampfe Sieger bleibt: die National-, oder der weiße Terror, der gesunde Instinkr de? magyarischen Volkes oder die ungesetzlichen Machtgelüste der durch die Entwicklung der Dinge in ganz Europa depressionierten Feudalen und der He verkörpernden OffizierZdetachements und Vrachialforma- Dionen. Ein Wendepunkt ist es allerdings, an dem hdute Angarn steht, ein Wendepunkt, von dem aus!wr Rückblick in ein Tal unsäglichen Jammers für das ungarische Judentum führt. Der Großteil der ungarischen Juden ist zngrnnde gerichtet. Es gibt säst keine jüdische Familie, die nicht in irgendeiner Form unter ihren'Mitgliedern Opfer der HejjaZ-Vande zäblt. Die grausigsten .Verbrechen wurden an den Juden straflos verübt, und was das niederschmetterndste Gefühl in ihnen erwecken muß, ist die furchtbare Tatsache, daß sie. in dieser schwersten Not keine Führer hatten und daß diejenigen, die sich ihnen als Führer ausdrängten, wohl sich selbst. Leben und Vermögen zu sichern verstanden, aber ihren' bedrängten, verfolgten. Hingemordeten Stammesbriidern keinen Schutz boten. Im Gegenteil: Selbst uns hier in Dien, die wir ohne Rücksicht aus jedes uns erwachsende' Ovfer fllr unsere verfolgten Brüder innerhalb der rotweiß-grünen Greu.zvfäble auftraten, die Welt über die wahren Vorgänge in Ungarn aufklärten, selbst uns wollten diese Führer der ungarischen Juden in den Arm fallen, indem sie mit echt assimilatorischem Servilismus Vorgaben, daß unsere Aufklärungsarbeit den ungarischen Juden schade. Möglich, daß wir diesen Führern geschadet haben. Sicher aber ist, daß die Leiden der ungarischen Juden nicht jenes Maß hätten erreichen können, welches sie erreicht-hoben, und schon längst ein Ende gefimden hätten, wenn diese sogenannten Führer des ungarischen Judentums mehr Mannhaftigkeit und mehr Ehrlichkeit ihren Volksgenossen gegenüber an den Tag gelegt hätten. Aber auch den Ententemissionen wird die endliche Aufhellung des Dunkels, das bisher künstlich über den ungarischen Globus gebreitet wurde, die Augen darüber öffnen, daß ihre Vertreter in Budapest nicht immer ihre Pflicht erfüllt haben. Denn sonst wäre e8 unmöglich gewesen, daß zum Beispiel die englische, die holländische Regierung auf Grund der ihnen zugekomrnenen Berichte mit allem Ernste und im vollen Bewußtsein ihrer Verantwortlichkeit die amtliche Erklärung abgeben konnten, daß in Ungarn kein weißer Terror existiere, daß die ungarische Regierung, die Nationalarmee und der Neichsverweser die volle Bürgschaft dafür böten, -daß in Ungarn Rechtsordnung herrsche und auch herrschen werde. Diese Berichte erfahrennun aus Ungarn selbst eine die Berichterftstter sehr kompromittierende Widerlegung. Die letzten Berichte aus Ungarn sprechen noch immer nicht von einer Untersuchung gegen die verbrecherischen Offiziere., sondern in: Gegenteil von einer Untersuchung gegen die von Hejjc.s verdächtigten politischen Persönlichkeiten, welche die bewährte blutige Mörderhgnd Hejjas' auch für andere als judenmörderische Zwecke käuflich sicherstellen wollte. Das ist nicht der Weg, der das aufgewühlte Gewissen Europas zu beruhigen geeignet wäre. Wir werden nicht ruhen, bis die ganze Hejjas-Bande mit allen ihren Helfershelfern nicht als Anzeiger, sondern als Angeklagte vor ihr ordentliches Gericht gestellt werden. Die Juden können, keine Beruhigung finden, solange diejenigen frei herumgehen, die dem zum Bischof von Szegedin ernannten Pater Zadravec den Eid geleistet haben, die Ausrottung der Juden in Ungarn mit ihrem eigenen Leben zu verbürgen. Erst wenn das verletzte Recht gesühnt sein wird, kann eine ungarische Regierung darauf Anspruch erheben, daß ein gesittetes Volk ihren WoAen Glauben schenke und es als gleichwertig'ansehe Die Ententemächte wissen jetzt, wie es um Ungarn steht. Sie werden — daran ist nicht zu zweifeln — an jede ungarische Regierung, mag sie nun Simonyi-Semadam oder Graf Albert Apponyi oder wie sonst immer heißen, wenn sie auf ihr eigenes Ansehen noch etwas geben, die Forderung stellen müssen, daß nunmehr das gesamte Strafkonto der an den Massen« jusii-morden in Ungarn Schuldigen festgestellt und gesühnt werde. Inland. Zustizausfchuß. In der heutigen Sitzung des Justüausschusses wurde' die Vorlage über die Schöffengerichte erledigt. Es wurden Resolutionen angenommen, betreffend Einfügung '8er neuangenommenen Bestimmungen in das bestehende Strafgesetz, Strafprozeßordung und Einführungsgesetz» ferner betreffend Die schleunige Vorlage des Gesetzes über die bedingte 9kx* -arteilung und betreffend die Errichtung von Jugendgerichten, ferner eine Resolution, wonach die Vorlage über die Eirführung von Schöffengerichten für die Preistreiberei an die. Maatsregierung zur Umarbeitung und neuerlichen Vorlage äurückgeleitet wird. Zum Berichterstatter für bas Haus würbe Abgeordneter Hölzl bestellt. Sodann wurde das Gesetz, womit die Negierung ermächtigt wird, ein Annahme- und Hahlungsverbot zu erlassen, beschlossen (Berichterstatter Elefsin), ferner die eine Neuregelung der Prellerei und der Glücksspiele enthaltende Strafgesetznovelle vom Jahre 192ü(Berlchtixrstatter Fischer). Zum Referat wurden zugewiesen die Vorlage über das Arhvberrechtsges'tz dem Abgeordneten D'r. Anton Ma'er, die Vorige über die Unterstellung der Heeresanaehöeigen unter die -allgpmeinen Strafgesetze sowie über die Ausübung derStraf- «richtsbarkeit über die Heeresangehörigea im Felde dem Abgeordneten Hölzl, die Vorlage über die Uebernahme her Militärauditoren in pie ZivUgerichte dem Abgeordneten j. * ' , ■ Wiener Mvrgenzeitmrg 10. Juni 1920 1 mi IIP. MS gegen ♦ Bevorstehende Demisstorr der Ungarischen Negierung. B n d a p e st, 9. Juni. (Privat.) Spat nachts perlpiftctt, ■ <dns<.Kabinett rnorgsn zurücktreten wird. ' . ^Ä«dap'M9. Juni. Wählend der Sitzung der Nationalversammlung waren im Haufe Gerüch'e verbreitet, daß die Regierung, bevi'ils demission'ert habe. Die Mitglieder der Regierung, die um halb 1 Uhr im. Hause erschienen, stellten diese Gerüchte in Abrede. Es verlautet. daß dir Regierung verschiedene Bedingungen für jhr Verbleiben im Amte gestellt habe und daß die Entscheidung hierüber noch nicht gefallen ist. Die Auflösung detz BtachialdStachemMs - Budapest- 9. Juni. Um 6 Uhr früh traten heut« dis Minister zu einer Beratung unter dem Vorsitz des Reichswerwefers Nikolaus v. Hsr.thy zusammen. Die .Beratung dauerte bis r/zl Uhr. In dett Couloirssprach män davon, daß die Regierung eine wichtige Erklärung abgeben werde und daß sich in der Frage der Auslösung der Detachements gewisse Schwierigkeiten ergeben hätten. . Es verlautete, die Negierung hätte im Ministerrat die Maßnahmen festgestellt, die sie für die Wiederherstellung der Ordnung für Unbedingt notwendig erachtet. .Düse Maßnahmen beziehen sich in erster Reihe auf die Anflösung her Detachements, die Stärkung der Zentralgewalt, den stufen- . mäßigen,,,Abbau , der - Brachialtruppen und auf die. Durchführung der Untersuchung in der Angelegenheit der vom Oberleutnant H e j j a s verdächtigten Abgeordneten. Da aber di« Sicherung dieser Forderungen Äne längere Beratung de§ Reichsverwesers mit den mMäriscken Faktoren erheischt, wurde die Entscheidung auf morgen. verschoben. Budapest» 9. Juni (U. T-^orr.-Bur? Der Minister für Ländesv'rikidignng da' im Lame d.'s chkulmen Tigrs sam'krche Miwärlomwandenangkwieien. die strrnaste Disziplin zu wabren und irden Becknck. der im Lande die Sicherheit d«K Lebstrs oder Ewnrwnr? geRbrdrn würde, unverzüglich zu verhindern. Blätterstimmen. Budapst, 9.. Juni: Die Partei der Keinen Landwirte s-ri, wie die Blätter melden, fest entschlossen, falls die in Aussicht gestellten Maßnahmen der Regierung in einigen Tagen nicht den gewünschten Erfolg zeitigen sollten, zu fordert, daß eine starke Regierung die Zügel in die Hand nehme. In der christlichnationalen Partei wurde.betont, daß man noch'nicht wisse, wer eigentlich hinter hem Treiben gewisser vrdnuttgsscheuer Elemente stecke und um was für einen Pütsch es sich eigentlich handle. „Ptfti Hirlap" züfolg-r seien die politischen Parteien von den gestrigem Erklärungen der Negierung nicht zufeied-rngestellt. Insbesondere ln' der christlichnatiönalen Part-ri hatte matt die Stellung der Re-r gierung für erschüttert. „Nemz eti Ujsag^ schreibt an der Spitze des Glattes: Die Regierung ist fest entschlossen, mit allen Kräften die Situation zu klären, und wenn sie aus welchem Grunde immer den Willen der Nationalversammlung nicht durchzuführen - vermag, wird sie lieber demissionieren, bevör sie gestatten würde, daß unter ihrer Verantwortlichkeit die in der Nationalversammlung hervorgvtretenen Anomalien fortdauecn. ,^)ilag" zufolge hatte der Reichsperw ser gestern abends Beratungen mit dem Honvedminister, dem Gen-rralstabschef und dem Militärkommandanten von Budapest. Ungarische Lügen, ungarischer Katzenjammer. Die Korrespondenz-Revue meldet: Samstag fand eine geschlossene Sitzung der unga-! rischen Nationalvsrsamntlnng statt, in der alle Redner die Unhallbarkeit der inneren Zustände in Ungarn betonten. Insbesondere Graf Albert Apponyi wendete sich mit den Worten der höchsten Entrüstung gegen die Ausschreitungen, Morde und Plünderungen der Offi- ' marnmutsrsm ziersdetachements. der Brachialgewalten und dös eines der „Erwachenden Ungarn" und forderte die strengsten MaßNÄhmesi. Um die RechtsotdsiUUg. iK VhM wiederherzustMü. Er griff auch heftig .jene Abenteuer» Politiker an. die im Hinkergründ die Machinationen des PöbelS lenken und ich Interesse ihrer eigensüchtigen Ziele alles ins Werksttzen. um die Herstellung btt Ordnungzu verhindern. Schließlich.,erklärte ... GM Apponhi, er werde sich? wettN die Ausschreitungen der Brachialgewalten und der ^MwacheMn MMkW sowie die Minierarbeit der AbentölMPolitiker Nicht aufhöron. in einer Proklama'.iion an säprifichä Nationen der Welt wenden, in der er erklären wird, daß webet er noch seine politischen Fvnmde noch die zuständigen - Stellen * des politischen Lebens mit diesen Personen und Handlungen Gemeinsamkeit habsn, jck, däß sie sich im GegLN'eil Mit Abscheu von ihnen abwenben.' sO.ie^ yr-istrn .folgenden Redner forderten, die Auf-, ltzsüng 6Ä Grachmlformationen und die AßrÜstunß M Detachements. Man glaubt aber, daß es heute in Ungarn niemanden geöe..der über die crso^erliche Energie und über.das .entsprechende Ansehen verfüge, um dies zst vollziehe^ In politischen Kreisen nannte man di« -Namen der Generale Luk ach ich, Nagt) und deö .gegenwärtigen Landesverteidigüngdminifters So o s. d.ie zur Durchführung der zur Wiederherstellung der Rechtsordnung notwendigen militärischen Maßnahmen geeignet wären. -- Oberst Wedgwood über die Reaktion in Ungarn und dltz Zukunft Deutschösterreich-. ' Ro tardam, 7. Juni. Der Londoner Korrespondent pcs „Manchester Guardian" berichtet: Die Arbeitev» delegierten sind aus Ungarn zurückgekehrt Und haben sich über einen Gesamtbericht geeinigt,, bet vermutlich dem bevorstehenden Kongreß der Arbeitet» .Partei vorgrlegt werden wird. Oberst Wedgwood' sagte dem Berichterstatter, es sei kein Zweifel an de« Existenz des weißen Schreckens, hie in dem jüngste« Weißbuch geleugnet worden war. Nach sorgfältiger Untersuchung kamen die Delegierten zu dem Schluss«, daß die Zahl der gegenwärtig wegen politischer Bev, brechen im GefäNgnis befindlichen Personen etwa zwölf« tausend betrage und daß e t w a t a u s e n d h i n gerichtet worden seien. Die Juden, die die Masse der Geschäftsleute in Ungarn bilden, würden rücksichtslos verfolgt. Die wirtschaftlichen Verhältnisse bet städtischer Bevölkerung seien beklagenswert. Aber die Bauern, die meist auf ihrem eigenen Boden sitzen, prosperieren und scheinen der poli ischen Situat/vn gegenüber indifferent zu sein. Oberst Wedgwaod hat den Eindruck, daß öie Zivilregierung keine wirkliche Macht besitze und vollständig in den Händen der militärischen Autoritäten sei. Die Armee b eherrs che das Land. Das Rückgrat der Armer wird gebildet aus den Offizieren der alten österreichischen Armee, die natürlich sehr zahlreich seien.. Die industrielle Produktion stock^ und was auf diesem Gebiete geschieht, ist hauptsächlichdie Produk.iön von Munition. Die Politik der herP« schenden militärischen Partei ist: Wiedervereinigung mit Oesterreich unter einer restaurierten habsburgischen Monarchie. Oberst Wedgwood hält ihren Erfolg für ganz gut möglich. Es bleibt nach seiner Meinung nur die Alternative zwischen der Restauration und d« V ere i nigung OesterreichS mit De ut s ch la«fc Der Boykott Ungarns. Paris- S. Juni. (Havas.) Der Allgemeine ArbeitSverband hat an die nationalen Verbände und an die Departementvereinigungen Aufrufe gerichtet Mit dev Aufforderung, die nötigen Maßnahmen zu treffen, um die Durchführung des mit 20. Jnni einsetzenden Boykotts. Ungarns zu sichern. Die InlSndische GeLreideauf-ringurlg. Der Ernährung sausschuß der Rationalversamrnlung hat gestern das Gesetz über die Getreidebewictschaftüng zum Beschluß erhoben. Zunächst hatten die groß deutschen Arier Anträge im Ausschuß formuliert, in welchen die Freigabe des Verkehrs mit Getreide and Mahlprodukten inländischer Herkunft verlangt Und die Festsetzung der Höchstpreise für, Getreide unter Berücksichtigung der GestehungZkösten gefordert wird. Diese Anträge waren abgelehnt - worden. Namentlich Ministeriattat Dr. Grünberger hätte der Ueberzeugung Ausdruck, gegeben, baß im Herbst mit einer Weltßiavphelt an Getreide gerechnet werden müsse, die es ausgeschlossen erscheinen lasse, daß Oesterreich im Spätherbst auf den Zuschub weiterer großer Mehl- oder Getreidernengen ans Uebersee rechnen kann. Der Bauernbund für den Anschlutz Oesterreichs. München, 9. Juni. Der Bauernbund für Dtttt'cklands Wirderausiau h elt m Nürnbera eine Berfimmluna ab, die sich *« e rin starken Kundgebung kirr den Emb'itsgrdankrn gestalttte, Nach längerer Debatte wäre e eine Refolunon. angenommen, in der es un:er on"erem beifit: Die Versammlung erheb» einmütig wre Stimme m einer ernsten Wa'nnng vor allen Betfuchen» das Gefüge des Reiches zu spalten. Eie, ist von der Notwendigkeit durchdrungen, daß das Reichsgeiüge vielmehr ehestens auch die deutschen Stämme aus den österreichischen Ländern a u i z « n e h m e n b e r e, t s e i N M it ß. da durch die Bereinimmft m-t eirtm Keinen Buv"este,! Süddeutschland nickt im mwdestm grdoss^n wäre. Gegenüber allen G lü'ten. den d-ut'chen Süden zu einem Rhe-nbundgebilde unter ir-mz5'ischen Ftucken öder auch ohne sblchcn sogenannten Schutz durch eiue neue Main!,n» m verstümmeln, orloden wir, schon an brr Donau strenge au! der Wacht ru fern. Weiße Garde« i« Salzburg. Salzburg, v. Juni. tKorr.-Bur.> Die chflstlichsozial» Partei, die deulschfre'hellliche Partei» der Landesverband chnst» lrcher Arbeikttvereme. die nationalsozialistische Arderkerparrei, der katholische und der fteiheitliche Bauembund ve,öffentlichen rim gemeinsame Kundgebung, worin rS heißt, daß sie eine Abwehr« gemrinschatt gegen den Terror jeder Art gebildet und ihre Tätig« feil beiertS ausgenommen baden. Die Paiteien apvellieien an alle oI duunsisli.benden Staa'Sdüiyer, sie m ihren Bemlihunom zv unteistütze >. Diese Kundgedmeg wurde heute auch dem Land»« präsidiurtt überreicht. ___ Die Belgrader Berhaudluugeu. Belgrad. 9 Juni. lTel.»Komv.) Die Vetdandlungen der jugoslawischen Regierung m,t den StaatLsekretäre» Loewenseld« Ruß und Paul haben heute einen äußerst günstigen Verlaus he« ndmtnen. Man erwartet, daß die Konfermren noch im Laufe btetet Woche, längstenaber an angS nächster Woche adaei'ckloffev weiden. Die Unterzeichnnna der Vertrage wird unbedingt «» Laufe dn nächsten Woche ttsolge«. Allgemeine Mobitifieruüg in Litauen? \ Warschau, 7. Juni. (Tel. der „2Bt Morgenztg.^ „Nüro d" Meldet aus Kopenhagen: Die Nachricht/ daß die litauische Regierung eine allgemeine Mobilisierung angeordnet hat. bestätigt sich. ES scheint, daß die Regierung m K o w n o treffe ihrer gegenteiligen Bed» sicherungen in engem Kontakt mit der Sowsstregierung steht und durch ihre Mobilisierung beabsichtigt, eitwi Diversion auf der polnisch-Utatrischen Front herbeizujühren, } /