Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 495 (9.6.1920)
- Date
- 1920-06-09
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 495 Wien.'Mittwoch inflrtwten, Infolgedessen lntifj in Wim, auch, in der Abgabewoche »om tv. bis zum UH d. M. an Ejsssc vom Rindfleisch an alle biMsvalwnam gef'oi.'--neö H inmictflfcifdi' i”*cn-nieVbeti*.. D-e' KoDTQnote touvbi: mit V* Kilogi-amin bemech-rr D-e Delaisabgab?-- .von. K 48.-r Utr 1, K -. l o g r a n l in ^. Sch l v g >-! -. K r>9. - filv EqW.L 65.—. für Cchnlur. -und & 5).-r, für die lonitiflcn SjttWiotten wurden Ocil'rlntltc».4.- * .^ttlwoch dcn ^9 d. M. nrn o'bis: l' Ufn;-^.c;.tt>cvl.Vwf f;ir int SKitril'.cbcv au^-.uei': oon'-K rper .^rlogranun.. . Bevorstehende A^shebwift der fleisch- und sesilose» Tafte in den N-eftapranj-o-.. W?e ort: hütet,' st mi trtnc'; der Be itnnUn ni-o' der B schliisse der jüuftst 'm?'käatc>- te. iür'.^Bolk-'esra':LNt"ft verio.mnitlt gewe'enen -H.n-chanö- - mimon' 'e.me n^^niw.chn'.^' '.n ' Bnidec.eüuv.a. die ...eme .''cffhe von eiriidWii'.tt:!1 V:u iß:r.alnttüf^öor'chn-'en, be b Übet n NettlMft^wIhn.' bu:Ui‘Vf*i w >d.''Alst»--B.-rönen.!ichnng, syll'.-b'ere-ts »emnächit erfolaen/'^D'- nunich.!i>:Nd.-n M-ch. änkuna^n bet- (sfcn i« riVict?tmr. di-- ckch.ru^n. Es.unicn durch dreft chft'?änweisung kie wäa->-^>id. o>?. K> »cc-cK ..rn:.(iA?iilir!citf l .ti -ldh. and' t c 11 l o l r.n Tag t a it f a r h. n-b.e u wxrdcn. 'In W^.e n'-m rd bekannt!-ch, was i>-' ftin <!**^h**fittm§.tft;"tu den ftiecken ManmiUscimn.'n -das'Brrbot.'der flencki: und. taMm Tage'. schon l.'yge und uaiit'TNlttli sen der Freigabe des Fleisch«- «tzd' Fertveitanfes nicht mehr.e-ngehältrü.' Mjinvoch d'is Freien weiden, mr^.-lV. ll-Nd Vl. Bcznkr r-uli--m'che,Frülifa!ioffclu zuni Pie se von ki 9'2«> per Kilogramm, und zwä»-' -Kilogramm pro' Kopgegeu 'Ab« tlsennung des, Buchstaben „M“ der Kartvüclkarte abpegebcu. m»m wm mm *nrfTfrnTTHTR-rnrnrmiTV wifinii iimui^inu»iwwiw^inn—■Mpirwi DlT'E NEUE H F. R Z L - B 1 O Q R \ P H I E - - . P'ol. ör.-ILcttti LL«Llner: , Theodor nerzls Lehrjahre Näch d6n haridschriftl Quellen L .'Mit zahlr. Bildbeilagen 1. bis 10, Tausend Preis geb. Mk. 10 ~ . . Da« Sud?, da« L?on Keüttev soeben im Verlag- N Löwit cricheinku läU. A, *™ tshoneS n»;d ftiurdiye- Denkmal des Unv-rgekliche«. Sei aller Ichwarmsnchk» M'ir' n»v '<r»idiaeiidrn' B'-rebranp,. die au« jeder Meile atmet. VT,*? •."2,J*efe?;s®fft,e strgsätrln,au« denrWene. p>ietäivoll im 6knn» seines KiPff*..k^tzlS.;ur Iiidenfrae.e ur.d .^um Zionismus ' .pennet* nu'amein. lefe»-«.ert-S Such, dem ^ine -aldige^ort. s'bmm derslrch. ••‘.«•.•u? Kreie'Presse/. .Z^ib^?!eben dbrek'-aU'e Buchhandlungen oder direkt v^’u R. Löwit-Verlap-, Wien. I. Fleischmarkt 1. k o BÄtzste uKd Kyrrft. ../ - Di'e Wufikfestwoche.' - Stxäutz-Konzert. - Echubertisde. Ern Erfolg Schön» Vergs. — Der Kampf «rn, Kvrngold. — Junge Kom- < ..... ...! > ...vonifte».....• ] ,' .??ichaH. H t..r a u ß. -:Uierte; Mahler-' sls. -«:,.{tcäv S.'ück iMn.s Pyilharnl-syikprs0«z,ertK .ülch^.iL-s; ihr-.seinen . ^Zarachu.stra"i .folgen. Di^ 'Nrben-efna.ndörft.e>ll-ungzelgtir' -einen'-: ünphilas^phikchfst. Maht-;r. und einen phkloiophi^chnt -S!rachsz,' >einr'! ^u.^'sltng -der. -Begriffe,, bei her.-'Wühler imm-r. noch Sunstfger. .übichneidet../ Mir feie ^öhtiche Prateiwirt«. . des . Müh ü ichen -. Gyntphor-i tz-m-neks'-'M'ttL'' Strauß', ..b,e.uhwing/ed. -Lernpo.""den richtigen;-öluu, dech ZfNg c\\ schon Linmül-im ,Zilge.-auch) üben nmilche Tie,sinnigk2U .zn leicht Hinwege F.can S ch u in n n nsang das Sopransolo, ein weNig befmrgen; so'kmn ihre. Stimme nicht, recht'zum Erblühen. - Das eigene aeß Stranii, mit, prachtvals-rm'.'.Streicherglanz v'^r'ühsrbrausöy. Di2S, P)UllderM.rk-. her -.Fnstvumen^r.twny'knnst beranfcht immer wieder durch'.jhen fas'sltie'rÄt'sen Schwung seiner Aielstrebigkrih-So'-werdenMD- ^kch..d.a^s. uybeirrbari». .Wöllech -AMsigt.. -/ . Ms. Komert im R-Ld-autensaal: der HosbuM blich vor allem als Bild im Gedäch nis. Blendendes Strahlen von Kronleuchtern, das - 'LÄi'ch'M der ü'nschWüven - Gobelins, die goldenen Stnhlchrn für das Publikum, das den parkettierten,.. hohen .Sag!,' Erfüllte, > das - alles, stimmte -eigentlich'schlecht zu der Einfachen, nngeküuftelten Sprache Schuberts, die'' sich^ 'in- --.Chs'telt^. und..Kammer- 'Musikwerken^ offenbarte. Der,S-ch,u.,b er t b,u n d, Hans Duhffän. das Fitzner-Quailtett mit.?Alfred" Grün« felö^sie'alle' brachten dem wienerischestenunter allen jetzt gefeierten' Meistern mit. 'schän'ech. Gelingen, den Tribut des Erin . ns har^ Sem letzt "'s und xra.reifcndstcs Werk, die „Unvollendete", mar tägsvo.rher:unter Wein-' g a r t ne rzu hören.' Die -wuttdetvolle ' Klassizität' der' beiden Sätze kam durch.'diesrs'- ib'eäle" OWster ^eheüso.. vollendet -zum Ausdruck, ivie dic sanfte Bukolildcr- Brahmsschen D-Dur Symphonie. Mozarts A-Dur^'ou-' zert hatte, am, gleichen Abend in Erika M o r i n i. eine anmu.U'g-meifteeliche Interpretin'. " " . Für ein modernes Konzert, war Alexander.Z-rm-.' sinsky^aus Prag als Dirigent berufen worden. Bor allem als Verkünder der.Schönhevgfchen -Musik, -die mit „Pell-eas .und.Wlisande". den-' zweiten großen Erfolg .nach "den '„G.üMljdbern'/.'exAngiur sollte. Auch. tiiesr Hmph'pnische..D.iHtüng.,,gel.aüW in. einem . Zeit^ Punkt 'zits-PMikulnseh-r-rn,'da 'sich ihr Schöpfer eigentlich schon von- - ihr. abgew-rndet- -hat-.y GMchwohl ..klingt'sie' unseren-:- Ohren noch . retchhich suM,.. aber. .yichtiuchrso unklar,/als ..daß wir. darin .nicht, die Aräst eines großen.^Geftaltens' verspüren s könnten. Gleich den Oper DebüssyS hat' diese Prögrarnnidschkung/das . gleich-, »amige-DrMü Maeterlincks, zur stosflichen Gründlüge. Aber si-ryift konziier, dramatischer, st.>rmal wie thematisch üusdruckskrüftiger als j-:ne musikalischen PvmtillssMen.. die manbeidem Franzo-öN' mit Achtung und Geduld vernahm. Schönberg baut in symphonischer Weise mit vielfach, v-r.'arbei et'-'m, übereinandergejürmtem Schemenmaterial die traurige Historie des vom eifersüchtigen Golo getrennten Liebespaares auf. An instrumentalen Kühnheiten .'übereim,' b-rld"'gespenstig-düster/ bald > vonzarter Lyrik c'-'.nlti, strömt die Müstt"--vorüber, in jedem ' Wiener Morgenzeitunq Takt den uenschövftnden Musiker verratend. Das; das Publikum ihren Schv??bei:Ln so verständnisvoll folgte, gereicht ihm o zur Ehre und bietet. ein erfreuliches .Gegenstück zu einem' betrüblichen Ereignis -des folgenden Tages. Doch muß -aber' der - eigenen Lieder ZnuliuskyZ Erwähnung g-'l-an .wer''en/ die -als F.cüch-'e oft gewürs.ig'en '.Musika iiät. den Ko'm-'-' ponislen> im Byniie einer mrnr 'eit'.ich-fesse!nden. wenn sauch nicht se ade packend"u T.-nsvEhe zei-?n.- Frau Pe'la Alten sang die G-sän '-a mit B-erst'n-rii- '.und -führte sie zum Erfolg. ^Hausrgsiers Dionyiische- Pban-- t'.iie, da> "inleitende 'Glück' l--e° Konzerts,. miri.-Pe trotz ihrer " rhrckbmjschrn An^'regkh'eit, -gegen Schönberg -ge.hal->rn-/et:ras.bläßljich an.-/ ' ... Im Si gr-ernnskunzyrt d's nächsten.Tages kam es zu einer vielbeml'rk-est Demonstration- Nach P t ohaS kas Mo etw -,.Hiob", ci-äer' laiwaimiy-e.-r' 'Kontra-' bunktiicheu C'o studie. di-..den bib'i'fchen'De^t gemalt-'' sam im Pr-Trustes>»,t endloser Wörtwiederholungen und sinnwid.-syer Drk'ictmaiionen.aü^zerrt' Und gleichwohl v'el B i a't fand, hätte Korngolds schon bei tc; tlvGitr 1t ,rutt3 umst it ene „Sursum corda" gespielt werden sollen. Eswür'>e aber verkündet, daß' der Komponist erkranktwäre nüd die Aufführung unterblerbe.' Diese Mtte'iW'g. wurde.von einem Dil des Publikums ' mit fr-rubigem, anhalten-. tem' B i'a'l a.u^genommM. während andere über diese Geschmacklosigkeit Aufgebrachte zischten.. Es ereignete sich also' der seltsame Fall, daß - ein >stichtgespieltes ' Werk 'ni-dergeklakscht.' beziehungswe'.se hurH Mist'allen?- bez-ügnu^en akklamierL wurde. .'NunfvZxe -piejeß Unikum' nicht so erwähnenswert, 'wenn nich'- e'n Nöli^iknm dahinter steckte. Es fielen nämlich tm Anschluß an da-' Intermezzo Musterungen der Bekriedi nN-g darüber, daß. das Konzert ..nunmehr „judenrem" seit. .Ohne sich im mitttesten für Korn golds Ouvertüre einzuj'etzen, ' kann darauf Nur "erwidert werden: Jedes Publikum hat 'den. Prohaska, den st's' verdient! '.'Franz, Sch mti d t s^ E^u-^SymPbvn'e bösch^oH/mtL ihrer cyysurxden 'knusikalr^'W.'-Cr''itt'su'n^'^'de'r. reirvollen Technik di's Banationentrils und dem kestlich gesti'tgerten Finale das 'Konzerts 'Drstser shmpathisch^ Künstler wirkte als ^achfalfre^ der Wiener Klassizität mit schö er Unbekümmertheit'' um die musikalischen Tagessra. a.c..und der stürmiiche Er'o.'gseines von Schalk mit. L'ebe geleiteten Werkes" ist ihm' vorn .Herzen .zu - können. Im Ko -rzert der „ju« gen..Kor§Pon sten." fanden Pie . - Orchestervariationen.'des. '-iüMtenunbrr-. ibnxn, Georo;'S.zetltz,.-und-.ck>ie-.- E«dur-SstmphpniestHarl's Weigls. l die B'tänDno H es lastgst errunMen . Er Ages. Das . Met'odram „A am und Eva^ von "Ä.. I. -S ch o l z, das t-Man scho»r v'vn einer .Klavieraüfführung - her kannte, enttäuschte hu ch übermäßige Länge, der kein schwer.« stmeg-'ndey nm'i'a'iicher I-'ha^t ein Gsgengewscht bietet..' " Stimmungsmusii d e Hch inr Endlosen' Verliert. Die B-e^a'.jrng" -d.^s.- ueu"N Müst e»s hat sich an eine undanks babe AuWhe verschwendet.' - Auch Hugo K a u d e x s ' Biötiu P-autas'everliert bei näyerer' ^ekannEchast. So. b-eiberr die Ebren des Abends he.n)beiden erst- - gSttMsttN. 'Musikern , sowie/der drk^amatorischett Kunst Wilhelm K l i t.s ch s und. dem bes'elten Geigenspiel - Hstgo G C11 e.s ma uns Vv.behagen. Dr. Konrad Maril. ...-7- - -Vvlksopev. Eins Eamnen aus Brürm. Don Josi aus Dresden, Frasqnita aus Neu-Strelitz, Miraela aus dem Operntheater, dazu Baklanoff, der den Escamillv französisch singt — ans .diesen interna iona"en Bestandteilen gelang es der Negie /der Volks Mer ...nicht,, ein einheitliches Stilbild zu schaffen- So bliebe es bei Einzelleistungen, unter, denen der .funkelnde, elegante, von Vitalität . stropende Stierfechter Baklanoff s mit den vir-' tu ' ,eu Grsaugsnüanocn sei/es geschmeidigen -Baritons bpsoirders gefiel. Aber auch Herr Tauber aus Dresden, ist ein Tenor von starken Onalitaten, der ein sanftes Piano ebensowohl an,zuwenden weiß als den heldenhafte x dramatischen Ausdruck. Die Carmen des Fräulein Tischler-Ehrlich ist in «Gestalt und Spiel bedeutnirgslos, einzig die kraftvolle Höhe rechtfertigt ßas Wiener Gastspiel. Fräntrin 'S ch ö ne s Orzan ist etwas . zu. schmächtig für die Mica ela. und die Frasquita des Fräulein. Straßer vermochte wenig Aufurerksamkeit zu erregen. Das sonstige Niveau der Ausführung war kein impönierendes. _______ Dr. K. M. Aus den Theatern. $tiV B »rät h ea 1 er gelangen morgen, Donnerstag. ..L i e b e l e i" und „8 11 e r ö t ü r" zur Außuhruna. Frau Marin M a v e n spielt m ^L ck'rje^ züm . ersten Male dre Rütte der Chrcktme. Anfang 6 Uhr. Im O p e r n t h>e a l e r wird morgen, Donneistag. in Abänderung des S p i e l'v la n es - stall. „Rgoletto" „B .: o l e i t a" nnt. Frau . K n.r z.: gnd.. den H«l >en 8 t e g I f.r und.. F r sch e r m . den Haupaollen gegeben. Aniäng ' O> U.br.' - - Als i^ und X Abchd der ..Meisterauffubrunge» Wiener Musrk" finden Samsma den 13. und Sonntag den 18. d. Mmt Ovrrnthea 1 er Au führungen von Arnold S ckvn b er g-s u rr e li eder". statt. Der Tondichter dttigiert persönlich. Anwng 7 Uhr Im . Schönbrunner Schlo ßtheater gelangt morgen, Donnerstag,. „C a n d i d a" zur Aufführung. An'ang V Uhr. In der N: u e n Wiener B ü l, n e eröffnet Alexander M o i i f t am Samskag den .12 Iluii fein Gastspiel als . Vebier Gouwaid in ..Hauuelrs H mmel'ahrt", Er ip.elr dicke -liolle?.un> ftm lUlalc m Wim. Das Hannele spielt Frau V ito w ö k y. g. Juni 1928 Sette Fv maschinell- Größte Auswahl'. Billigste Preise! Vcsplö Stciii!Mt, Wie»,!.,Bibersttaße 9. —-—----47.^/HO- Panama. nirardihiHo nnc] allerhand Hnt- ■-■ tcpata*nren werden nach neneeter Mode prfmipt nnd hliiicet modernisier- TVT7J... «t^rtri 31 nnd VII., Marlahilfevstrasse 86 . . . . Die Ex!-Bühne bringt heute. Mi'twoch, im S tadi^ '. 'tbea'er mm erstm Male dre sar-rsche Posse ,Der heilige F-! o rr avon Mar Neal nnd Pi». Wer ch u n d mrd F'reikaiie Komödie „Das Beschwerdebuch" von Karl Ett«»' linger zur Aunührung. Beginn der Vorstellungen 7 Uhr. - Exl-Bühne. E ue wirklich glänrende AuMnung von ÄUztngrnbers unvei wüstbcher Baucrnkömödre ,D i e Kr e»?, e U . 1 ei' r erber" rtfi das dichtaeküstte Stadttheater zu stürmischem B'ttall hm.. K ö ck s Stemklopserhans rückt dielen Schau'pnler ur dre erste Reihe der d irstclleuden Künstler. Höchst erfreulich daK Sire^n der Exl-Bülmc, keine „Stars" zu erziehen und mit' kttnsttertschem Berantworwugsacfi'M auf abgestimmtes Mammen sti el, auf . eindrucksvollste Gesamtwirkung hinzuarbeiten- E«» Abend, den man nicht vergißt. Alle Mitwirkenden waren auf her Hohe. - ' f ». i Gartcnseft der Neuen Wieneu Bühne. Bei de« waunsten des Feriaponds der „Neuen W r .e n e r B ü h n e* unter der Devre a 8 i st d e r F r ü h l i n g i» W t c »* staßsindenden - Garteniest im Türk e n f ch a n z p a t t (Samstag den 13. Junis wirken not: Alexander Moisfr, Rudolf Bandle r. Mizzi Z w e r e n z, '. Kurt 8 t s ße v. Schwestern W.p e s e n t h a l. Josef K ö n r g, Eugen I ru f en» Ludwig Stärk, Lotte Schöne» R'chard W a l d i m a t, Heiurich E t f e n b a ch, Eduard K v r n a n, Viktor H e i «. Eharloite W a l d o ra, Lo? 8 e y. Geschwister. R i t ft und F r i tz. Restliche Karten in allen Theaterkartenbureauß.. Die Klub Meisterschaft im Fechte« des & E Hakoah» Wien. Nachdem einige Tage vorher dir Neulings-» mrd AvSfcheidungskämpfe staltgefimden hatten, wurde» die EnticheidungSgcfechte um die Klubmcisterfchaft für das Jahr 1920 am 2. d. M. im Rabmen eines Gartenfestes unter reger Anteilnahme der Zu- .srhcr zur Austragung gebracht. Die Fecktl'ektion als jüugste Seltion der Hakoah hat damit auis neue bewiesen, daß ihr sportliches R'vckru mit dem der andere» Sektionen auf gleicher Höhe,steht, : - Aus dem Programm des Gartenfestes verdient besonders daß Dcbüt des H a k o a h -Man d o l i n e n o r ch e st e r S Erwähnung, dessen von schönem küMenscheu Ehrgeiz zeugend» Da'.bletungen, nicht zuletzt r n Verdienst des Umsichtigen Dirigenten Herrn Professor F r.r e d l ä n d e r» reichen Beifall fanden. WaS den sportlichen Terl der Veranstaltrmg betrifft», so bot Georg F a i k .a 's, der die Klubmeisterschafl sowohl m FloreL als auch in Säbel gewann, eine hervorragende Leistung. Farkasist ein hochtalentierter. ambit onierter Fechter» der heute in Oester» reich keinen Gegner zu scheuen braucht. Er gewann alle Gefechte überlegen in glänzendem Stck, nur in Säbel traf er in Egon Fröhlich, dem iünßen aus der Mnstcischaft von Oesterreich, ' ans einen ebenbürt'gen Gegner, deffen Jugend und Können zu den größten Erwaruinaen berechtigen. Hans B i x. welcher iw Florett den zweiten Platz besetzte, konnte, durch Krankheit am Training behindert, nicht zu seiner sonstigen Form auflaufen, bewies aber trotzdem, daß die Hakoah auch in ihm eine zw ve-lässige Stütze hat, was auch van den Herren Deiner rrnd Kaufmann, welche ebenfalls in die Schürßnmdr gst lgngten, güt. Von den Neulingen gebührt den beiden erstplacierten Dame», Fräulein Maiianne H o r f e tz k p und Anny Hahn sowie den Herren Richaid A l t h a r und Einst S o b o t k a unemseschränkre- Lov, die ein für die kurze Zeit ihrer Tätigkeit erstaunlich^ Können bewiesen. Größten Anteil an allen Erfolgen hat der Trainingsleite» Herr Fechtmeister Berger, dessen hwgebende nnd hervorragende Tätigkeit die Erfolge ermöglichte. Die genauen Ergebnisse waren: Kl n b m e i st e r s ch a f t in Florettrl.Geor- FarkaS. 2. Hans B i x. 3. Egon Fröhlich. 4. Hug< Kaufmann. Klub Meisterschaft in Säbel: I.Geory Farkas. 2. Fröhlich. 3. Jakob Wein e r. 4. HavS B i x. N e u l i n g § f e $ t e tt für Damen: 1. Manama H o r s e tz l y. 2. Anny Hahn. 9. Franzi S o n n en s ch ei» Neulrngsfechten für Herren: 1. Rlcharb A l t h a r. 2. Ernst S o b o t k a. 3. Georg Liebe r ma n a?. G, C'.tp piel Hakoah—Amat nre. Das Cuvwiel .Hakoah—Amateure, das am 3. Juni bei Halbzeit abgeb-ochen wurde, gelangt vollkommen neu zm Austragung. Als Termin dürfte der l5. oder 17. Juni grwäht werde». Die Weitfpielbesucher des ersten Treffens dürften dv. Amten zum halben Preüe erhalten, daher und dir Karlen vo» 3. d M. aufzubcwahrkn. Rapid und Sportklub treffen an ltz. d.-M. zusammen. Während für dieses Cupspiel der Rapid-Pkat wieder gewählt wurde, haben stch Amateure und Hakoah uovl -nicht geeinigt. Wahrscheinlich ist der Prater Sportplatz. Hakoah—Oftmark. In unserem gestrigen Ber'cht übei das Wempiel Hakoah—Ostmark ist richngzustelleu, daß du Tore der Hakoah m lolgender Reihenfol gegeschoffen wurden: JSx, Ganol. LttweS, Iszo Ganöl. Ienö Gansl. Dm uns ecg'bt fick! auch, daß Iszo Gansl den hundertsten Treffer erzie'itc.