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Wiener Morgenzeitung · 1920-06-04 · Heft 490 (4.6.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 490 (4.6.1920)
Date
1920-06-04
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 490 ' Wien, Freitag 'mwm Die amerikanische Einwanderungsfrage. s Die Bereinigungen für freie . Einwanderung in Nordamerika haben eine heftige Kampagne für die freie Einwanderung und die Abschaffung aller sie beschränkenden Maßnahmen beschlossen, ^ine Propaganda^ welche von den großen industriellen DeEmgüngen sehr lebhaft . unterstützt wird. Seit Kriegsbtginn ist nicht nur die- . Eitzwflnderungsbewegnng nach Änchrika völlig zum Stillstchnh geZommqy, eß sind auch..seither ungefähr zwei . Mlttorren -MezMen in ihre HeimatlLnbe^urückxekehrt, wo He infolge-- der geünderkon politischen Situation und.der Aufrichtungnetter staatlicher Gebilde auf enze Existenz-hoffen -zu * können glaubten. - Jiifolge^- dessen. ist' die.Arbeitsfrage in,"AMrika recht akut gewtzrdWMnh..ihrs WrckuMM-'nvachdn -Ich?.auf. denk ,Gedteheder Produktiy» und? in ^dex? Preisbildung allmähliche unangenehm-fühlbar.- ,,r.• . L Hör/einiger .Zeit hat 'M Mw-Bork eine Konfe-, renz. <zur ExöIterung -der Einwanderer frage stattge-. fnyden> /«uf?wLlcher-Hhereinstinlmend das BorhandenjseiD.Mn veralteten Pestinnnungen beklagt wurde, welche die Einwanderung erschweren, -wodurch der be/tehende Mangel an - Arbeitskräften gesteigert wird. Die Konferenz bssHWOHdu^ der Regierung die Erleichterung d^MiNwandevung turd den Schutz der neuen..Einwanderer? worL Ausbeutung sowie ihre zkv-ecketttspvechende VsvteÜimg nach 'Arbeitsorten zuverlangen. Auch die ■ Pveste -weist in der letzten Zeit beständig' auf die Not-: tventzigkerd hin, in den. Industrie-: und Agrikultur» gebieten ein neues produktives' Einwandererelemeilt ün^xzubringen, und hat .berechliet; daß die ^'Vereinigten Sjia^ten fünf Millionen Einwanderer benötigen. Allerdings betont die Presse vielfach auch, daß diese Einwanderer vor Ausbeutung geschützt, und in jeder Hinsicht menschenwürdig und liebevoll behandelt werden ytüßten.^Der StimmungswechM ist rmver-. kennbar und die Hetze gegen die ,-Unerwünschten" und „Pxeisdrü'cker^, wel<^ vor 1914 üblich geworden war, ist allgemach verstummt. 7.^ * > -Außerdem ist zu beobachten, daß der Strom der amerikanischen Rückwanderung noch immer nicht verebbt ist, anscheinend sogar eLst anzuschwellen beginnt. Wie die Blätter zu berichten wissen, ist die Zahl der zur Ausreise angeforderten Pässe sehr hoch. Der New-Uorker Kor- -csspondent der berichtet^ .seinem- Blatte, der' Rückgang der ackenWischen.MMtzpMse^der letzten Tage bleibe, ohne Wirkung auf die NaIrmigsmittelpreise. Die Krise in der amerikanischen^agrikulturellen Produktion sei Hl erster Reihe eine Folge, des Arbertermangels. Die läiMiche» Arbeiter verlassen ihre Arbeitsstätten und wenden nch der industriellen Produktion zu, wo ihnen höhere. Löhne winken, wodurch die Agrarproüuktion zurückgeht..-Jedenfalls bleibt auch das reiche Ainerika von ökononiischen Sorgen nicht verschont ' und es ist nicht ausgeschlossen, das; man in -Amerika in nicht 51t ferner Zeit auf Mittel sinnen wird, uut die Einwanderung ins Landzu fördern, in welcher.anan wor. einigen Jahre» eine Gefahr für Amerikas wirlfSpftliche Zukunft sehen wollte.. Die Lage der ukrainischen Juden. Bon unserem Londoner Korrespondenten. : gespannter AufiiArtsamteit verfolgt hie englischo össentliche Meinung die aufregenden Vorgänge, auf den. russisch-polnisch-ukrain>schen Kriegsschauplätzen. Man wird dabei von der bereits überreizten Sehnsucht nach einem endlichen wirklichen Weltfrieden, dessen Eintritt vornehmlich von der Herstellung normaler Verhältnisse auf dem ehemals russischen Gebiete geleitet, denkt? an die im Gange befindlichen Verhandlungen zwischen England und Rußland und an die armen ukrainischen Juden, diese unglücklichsten aller vom Kriege so hart mitgenommenen Juden, deren Leiden? nun durch den neuen, ans ukrainischem Gebiete sich abspielenden Krieg abermals verschärft -Und verlängert. werden.- 7 - Die Lage der ukrainischen Juden war-schon bisher eine besonders traurige!' Kein Stück Land hat während, des.Krieges eine so ive.chselvolle Geschichte dnrchgemacht.. und ist. so okt von einer Land ' in'die andere aeraten wie der so fruchtbare und gesegnete Boden der Ukrainer Wer nirgends hat auch "jeder Besitzwechsel so furchtbar mit einem Blutbad unter den Juden begonnen und geendet, wie in der' Ukraine. Und als die Lage dort etwas rulifger wurden die Inden der Welt von dem grenzenlosen Elend der ukrainischen Inden erfuhren und besonders die amerikanischen und englischen Jickftn sich zu einer kraftvollen, rationellen Fürsorgeaktion in den verwüsteten^ Judengassen m der Ukraine veremkgt hatten, stießen diese ans nahezu unüberwindliche Ichwierigkeiten.?Gine unübersteigbäre icdte Mauer verschloß den- Weg. der HilsebLetenhen zu den- HiLfvhedüxss -tigen. Eiserner Wille hat schließlich auch dieses Hindernis überwunden undnun tobt'abermals ein knechtbarer Krieg in den Judcngassen mid den Zugängen - zu.- ihnen- und. wiederum fließtÄNnschuldiges jiidisches Blut in der Ukraine.- - - - - - .. 1 Wer dieses-jüdische Blut Nmtwillig vergießt?. Die Polen? Die Bolschewiken? Die Ukrainer? Mein. Gott, jeder, in dessen Machtbereich t)ic Juden gelangen,, stillt seinen Rachedurst mit Judenülut. Man braucht nur di^MtnnMbMWtz über, M. LWMtz M wMe. Wiener MorgenzerLmrg --W.-:- 4. Juni 1920 Seite 3 . Wahltag: Sonntag den 27. ZH»i. Nachweis der österreichischen Staatsbürgerschaft im Steueramte der Knltusgemeinde, l. Seitenstettengasse 2, 1II. Stock. Agitativnslokale, wo Auskünfte jeder Art erteilt werden: Haupt! okal (Wahlbureaü): II.- Taborstraße 20 ». Buream stundcn von 8 bis 12 Uhr und von 2 b,S 5 Uhr. Tel. 41630. Für den I. Bezirk: Ab heute l.. Franz JoW-Kai 39 (Doktor Leo Lindenbamn), Burraustunden von 12-bis 3 Uhr nachmittags. Tel. 4799/VIII, Für den ' U. Bezirk links der Tabvrstraße: II, Schiffamtsgasse 20, Machlkke Hadath,' Bureaustünden von 8 .bis 12 und 3 bis 6 Uhr nachmittags. Tel. 4562t. Für? den II. B e z i r k recht s's d e r. D a b o r st.r a ß e: II., Kaiser Fosef-Slraße 42. Bureaustundm von 8 bis 12 und 2 bis 6 Uhr. Tel. 44.257. Für den III. Bezirk I Untere Bi a d n k t q a s 1 e 13. Burraustunden von 10 bis 12 und 3- bis 5 Uhr nachmittags. ' Für dm IV. und V. Bezirk: T e r r a.s s e n c a f <?, V., Margarctenplat;. Bureaustunden täglich, mit Ausnahme, von- Frertag und Sonntag, von 8 bis 10 Uhr abends. Auskünstsstellcn bei den Herren Max S t.r a u ß, IV., Favoritenstraße 21; Rudolf Kraus, V., Klgramgasse 22. Bernhard I e l l r n e k. V., Margaretenstraße 76. VI. i n n d VH.^ Bezirk: VI., Amerlingstraße 19. Bnrcaustunden von IO bis 12 Uhr und von'4 bis'3 Uhr. VIII. -B e z i r k: .Bude der „Unitas". VIII, Auerspergstraste ^t Souterrain, von 11 bis 1 Uhr. und von 4 bls 6 Ubr und EM Palast, VUI., Merstraße 9, von 9 bis Il Uhr : abends. Zlgltationsleitlmg „Jordania". .- IX. -Bezirk: IX., Lichtensteinstraße 11, Tür 18. Bureau - stunden von 11 b:s 2 Uhr und 4- bis 6 Uhr. Ca^ City. IX., Porzellangaste 1. von 8 bis -/«IO Uhr abends. '. Caf« Franz Joseis-Bahn, IX., Alkhanplatz 4, von 8 bis IO Uhr abends (Armenrat Beer). X. und XI. Bezirk: X., Favoritenstraße 130. Bureanstundrn von 8 bis 11 und von 1 bis 4 Uhr, Telephon^ 53588. Xll„ XIU.. XIV. nnd XV. Bezirk: Zentrale. XV.. Herklohgasse 21. I. Stock. XIII., Reinlgaste 44 lJng.-Strinherz. Bureaustundeu von 8 bis 6 Uhr und Xlll., Anschützgasse 8 (Ing. Paul Sobek). Bureaustundeu von 2 dis 6 Uhr nachmittags. XVI. und XVII. Bezirk: Cafe Neuland..XVI.. Thalia- , strafte 22, Bureaustunden von 2 bis 10 Uhr. Tel. 19.166. XVIII. Bezirk: XVIII., Währingrrstraße 125 (Gustav Subak von 8 bis 12 und von 2 bis 4 Uhr. XIX. Bezirk: XIX., Hauvtflrsße. .39 (Cafe Doblmg) von 5 bis 8 Uhr. Tel. 93590. " s - XX. Bezirk:' XX., Traunfelsgasse 7, Tür 14. Bnreanstlinden von 3 bis 8 Uhr abends. XXI. Bezirk: XXI., Kretzaaffe 8 (Dr. Ruß). Tel. 98912. Bureaustundeu 12 'bis 1 Uhr. Persammlungskalender: ' N Samstag den 5. d. M., V-7 Uhr, Verein „Chasstdim", U. , Herminengasse 8. Referenten: Abgeordneter Stricker, Löbl Taubes, Jakob Pinkas. 7! - Sonntag dm 6. d. M., 10 Uhr vormittags, Cas6' i Kürt h, XX., Mathildenplatz 11. Referenten: Professor Doktoi Wilhelm S t e i n, D. R e b e n z a h k. - - j -» M o n t a g dm 7. d. M., V28 Uhr abends, Verbandsheim-- . VI:, Kö'nigseggaffe 10. Referenten: Abgeordneter Stri cker^ Dr. Desider F r i c d m a u n. Gemrinderat Dr. P 0 l l a b*f Parna«. ' - A? Montag den 7. d. M., '/,8 Uhr Abends, Cüf6 Citys IX. , Porzellangaffe 1. Referenten: Dr. Isidor S ch a l i’t-K.\ Gemrinderat Dr. Pdl lak-Parna«. V28 Uhr Restaurant »Weißes Kreuz", IX,, Pußdorferstraße 50. Referenten: Dezirksral < - Dr. Georg Weine r, -Dr. Karl P 0 k l a k. ' -- Mont a ss den 7. d. M, V28 Uhr, Winzigs* Saal, X. , Favoritenstraße 1'll. Referenten: Abgeordneter S1 u i. ck'e r.- D. N e b e n z a h l, Dr. Fritz Georg Sie i n e-r, Heinrich -. W e^ß. ' ■;' . .. '- Montag den 7. d. M., 8 Uhr, - Cafe Döblingerhoß , XIX,, Billrothstraße (Ecke Chimanigasse). Referent«:: Gelueinderak . . Dr. E h r l i ch, Gemeinderat Dr. P 0 l l a k - P a r u chth Pcosessor Dr. Wilhelm S t e i n. , Dienstag den 8. d. M., V28 Uhr, Tettassen-Cass,- V. . Margaretenplatz. Versammlung aller in den Bezirken IV und. V wohnenden Zionisten. Bortrag Dr. Paul W e i s >r-n tz r ü n.j' „Aufgaben einer Mischen BolkSgemeinde". . ' Donner s t a g den 10. d. M., 8 Uhr, Restaurant „Wilder Mann", XVIII., Wühringerftraße 85. NefereuteyAbgeordneter Stricke r, Gemeinderat Dr. Ehrlich, Dr. Karl Pollak. Donnerstag den 10. d. M., V»8 Uhr, Caf6 Josef, H.< Kaiser Josef-Straße 25. Referenten: GeuieindrratDr. P l a sch k e s, Aron S ch w e r t f i u g e r. Donnerstag den IO. d. M., V-8 Uhr, Restaurant Reiß, VII., Mariahilferstraße 124. Referenten: Dr. Desider Fri c;b* nt a n n, Dr. Map Bernhard.'', Jüdische Studenten» die fich bereits mr Teilnahme an der Agitation für die Kultuswählen augemeldet haben, werden ersucht» fich im Hauptwahlburoau, H., Taborstratze 20 a, in der Zeit zwischen 5 und 6 Ahr nachmittags einzufiuden. Ebenso werden die Vertreter der akademischen Korporatiouen und Vereine, welche an der letzten Besprechung der Obmänner nicht teilgenommeu habe«, gebeten, ebenfalls zwecks Entgegennahme von Informationen im gleichen Bureau oorzksprechen^ die einzelnen Kriegsparteien einander wegen Mißhandlung der Jude» »rachen. - So berichtet der Shitoiuirer Korrespondent der „Times", daß sämtttchs 'WvölkevtlüMckMMn," ganz' be--' sonders dis Juden, mit schrecken an die Möglichkeit ^einsr Regierung unter Pe tl-j u r-a -dtznkeiü Die? Juocn- . Massakers, welche die Soldatetl Petljnras vor Monaten? in- Shitomir und Berditschew vollbracht haben, smo »och in frischer Erinuerrung und lassen für den- Fall . seiner Wiederkehr das Böseste befürchten. < Auf ihrem Vormarsch i» die IMame ließe» die - Polen verkündö», daß-das polnische Militär auch den '..Schütz der zwei Millioneu Juden bewerkstelligen werde,? deren Leiden. rurd Unterdrückung unter der Anarchie des bolschewikischen Regimes 'die schrelllichste Geschichte - des PPrdes nnd des' Terrors' darstellen., ', Ändererseits. behauptet der Präsideüt der ükramischen Republik, R ü k0 tv s k i, in ein'enr in der „Hümanitä" verösfentÄchtcn Brief ari den polnischen : NZnisterdes Aeußetn Wa tet, daß Mch - Aussagen ' ^us' polnischer - 'GeWgenschaf^ geflüchteter Svldaten, die polnischen Offiziere die Jüdeu 'unter unmenschlichen 'Do^tzir^n - verfolgen' und ive'ist ans die-den Polen zu-- geschriebenen Judemnassakers hin. Es'-.ist heute^^müßig urrd vielleicht äuch noch ver-> '. früht, den Anteil der einzelüen Nationönsan den Jitdenschlächtereien festzustellen. Heute kann es sich Nur darum handeln, sestzustellen, .Haß Lwei Millionen Juden in der Ukraine der Ausrottung auheintgegehen süld, wenn d^senr menschenunwürdigen Morden nicht bald Einhalt geboten wird. ' : Mo bleibt Stuaüt Samuels Polenbericht? Aus London wird uns benchtet: -Vor längerer Zeit schon hat der Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten, Cecil Harm8Worth, auf mehrfache Anfragen, ob und wann die Regiermcg geneigt sei, den Bericht Stuart S amuels über seine Polenreise dem Unterhaus bekannizugkbengeantwortet, daß der Bericht sich böreits im Druck befinde und nach Fertigstellung dem Haüseunterbreitet werden soll. Dann, ist über den Bencht nichts weiter mitgeteilt worden. Als ein ungeduldiger Abgeordneter vor einigen Tagen abermals wegen des Verbleibes deS' Sdmuelschen Berichtes interpellierte, überraschte Mr. HarmSworth das Haus mit der Enthüllung, daß der vielumstrittene Bericht nicht früher auhs den Trsch des- Hauses gelegt werden würde, als bis der Völkerbund ihn in Behandlung gezogen haben wird. Der Staatssekretär fügte noch hinzu,- daß dies die übliKe. Maris sei und daß er -übrigens d.W Kaufe keitz» bindende Zusage gemacht habe, den Bericht bis zu einem bestiminten Termin vorgulegen. ' ' ' Diese Eröffnung wurde in der eilgtischeo össeutticheu! Meiiiurlg mit gemischten Gefühlen aufgenommeii, -„Jewish Chronicle" hat sicher recht.-- mit dev- Vernerkung,? daßd.M - Völkerbund noch 'viel zu kurze Zeit am Leüeu ist, Wn> schon von eitler „übltchetr Praxis" sprechen zrr kchnM.'.Hnderer^ seits wird, num-'gut tuir, Mt. dem Urteil .über-,diese- Ber^., sügnttg zuzuwarten, weil es unter Umständetr für die q» de« -- Polestfrage Beteiligten wichtiger sein kan», daß? der Kölker?» bnnd so rasch als möglich' von den Zuständeä?irr Pole» . Kenntilis erhalte, und eventuell eingreife, als daß der Bericht . im englischerr Unterhaus zur Diskussion gestellt werdLi Voraussetzung ist allerdings, daß die Zuweismrg air den .Völkerbuudi nicht als Bert^sthungsinittel gewühlt würde.,? Die Friedsus Lktion Kaiser Karls im Jahre 1917. Die „Neue Zürcher Zeitung" veröffentliche unter «f* dem Titel „Die FriedeusakLio» Kaiser Karls ii»; Jahre 1917 upd die Haltung Deutschlands" eine Artirelserie, Tü^der (das Verhalten Kaiser §karls in der Apisdensfvage und die Aktion des Prinzen Sixtus? bespirßchetv<- werden. Der Artikel soll aus der nächste» UmgMunA-- des Exkaisers stamme'». Von Interesse ■ ist, daß 1 der- Artilel Bethmann Hollweg als de» einzige»---deutsche»- Staatsmaml bezeichnet, der sich'.der AuffassuW/Kaisep> Karls, daß ohne Opfer kei» Friede'zu erreiche» Jei;v:.: an schloß. Der Artikel bringt ferner ei» nndatiertes'. Memvraudunr des Grafen.Czernin über -Kr.iegszielL und die polnische Frage, das aus der Zeit her -letztem/ ' russischen Offensive i» Ostgalizieu stammen dürfte. In. diesem Memorandum heißt es, wenn Deutfchland' Elsaß und Belgien he-rausgibt und »och'etwas dazu, dann.ist der Friede da- Der Michskanzler hat.uns! - dieses Opfer streng geheim zugesagt. Im dem Artikel'- -- wird der seinerzeit veröffentlichte Brief Kaiser. Karls; vom 20. August 1917 an den deutschen Kronprinze»?-? bestätigt. Der Brief wird im vollen Wortlaut verössent-. licht und enthält auch die Einladung an--den Krön-' Prinzen zn er,rer Aussprache. Der Feitungskönrg Stmnes. : .Stnläß'ttch der Gerüchte über feine- ZeitungsanLaujsplüu'e' schreibt die „Frankfurter Zeitung" über Stinlles: Dieser Mann fühlt Nicht, das; seit: Wirlen und Schassen ein«? öffentliche Angelegenheit geworden ist, daß er detr Mäßstab? deS kühl - rechnenden Egoismus allem nicht mehr ianlege» -darr.. M Letzt ikiM Merqitz Mtz.TMiqWt ML iuLyrmen

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