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Wiener Morgenzeitung · 1920-05-30 · Heft 485 (30.5.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 485 (30.5.1920)
Date
1920-05-30
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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eüe 4 21>ie«, Äümuag 2L>tvner Morgettzeirunck 30. Äiai Lv^.0 . Französische Kriegsschiffe nach Syrien. London, 25. Mar. (Jüd. Korr.-Bnr.) N e u t e r erfahrt, k'3 mit Rücksicht auf die unruhige Lage. frauLösischr KriegsscMe nach TtzrvS beordert worden sind. . .*•■ i.C., Sie Situarrou in Syrien istinfolge..der aradijckien und türkischen Uebertasie zweifellos s ch w e r. Es Ist oder kein Grund zu irgendwelcher Beunruhigung borhändrn. Verstärkungen sind bereits unterwegs. -Die' Städte'sind in den Händen der französischen Truppen, die Banden treiben nunmehr ihr Unwesen ans dem Lande zwischen den Städtern? Wilde Straßenkampfe in BeuLhen. Peuthen. 29. Mai. Ein Franzose' hat emdit D^ui-i scheu erstochen. Die deutsche Bevölkerung veranstaltete >}icrauf Kundgebungen, die - zur Erstürmung des polnischen Plebiszitkbmmiffariats führten. Die Kundgebungen dauerten von 8 Uhr abends bis V2I Uhr nachrZ. Die Polizei war machtlos. Große Werte sind' vernichtet worden. Die Verwüstungen lassen sich nicht beschreiben. ' ' ' Zum Schlüsse legte die Menge in den unteren Räumen des „Hotel Lomnitza", wo die Plebiszitkorwmissivn untergevracht ist, Feuer an, dem der ganze untere Teil des Hotels zum Opfer fiel. 5 Wie verlautet, wurden Lei den Unruhen drei Personen getötet und zehn verwundet. Um 3 Uhr früh unternahmen die Polen einen Angriff auf die Redaktion der „Ostdeutschen Morgenpost", wobei sämtliche Fensterscheiben zertrümmert und die Türen eingedrückt wurden. Auflösung der Freimaurerlogen in Angara. Budapest, 29. Mai. (Korr.-Bur.) Die „M agyar Kurier" meldet, wurde vom Minister des Innern eine Verordnung erlassen, derzufolge sämtliche Regierungslrommissäre der betreffenden MuniZwien ermächtigt werden, sämtliche auf ungarischem Gebiet befindlichen, bei Namen genannten Freimaurerlogen, Freimaureroeremigungen und Freimaurerinstitute endgültig aufzulassen. Das Vermögen dieser Logen soll unter behördliche Sperre kommen. Gründung eines Schntzkomitees für jüdische Emigranten «ach Argentinien. London, 19. Mai. (Jüd. Korr.-Bur.) In Buenos Aires wurde ein Komitee zum Schutze der jüdischen Emigranten nach Argentinien gegründet. Das Komitee bezweckt: a) Die Erleichterung der Einreise für Pie Emigranten; b) die Gewährung einer ausgiebigen Hilfe an diese: c\ ihnen Arbeitsmöglichkeiten nach Tunlichkeit zu sichern. Das Komitee versendet folgendes Communique: Um die Immigration von schädlichen Elementen hintanzuhalten, wird die Einreisebewilligung von der Erfüllung nachstehender Bedingungen abhängig gemacht: J. Ein Reisepaß mit der Photographie des Besitzers; 2. ein judizielles Zeugnis, daß der Emigrant wegen schwerer Verschuldungen gerichtlich' nicht verfolgt war; 3. ein genügendes ärztliches Gesundheitszeugnis; '4. ein professionelles Zeugnis, das den Beruf des Immigranten seststellt; 5. ein polizeiliches Zeugnis, daß der' Immigrant niemals Bettler war. Alle diese Dokumente müssen vom argentinischen Konsul des Herkunftslandes bestätigt sein. Die ökonomischen 'Bedingungen in Argentinien sind gegenwärtig günstig. Wer einen freien Beruf ausüben will, muß die Kenntnis der spanischen Sprache besitzen. _ •< . , : -c' . : , : ' Eine neue amerikanische Sammlung für die jüdischen Kriegsopfer in Europa. r London, 28. Mai. (Jüd. Korr.-Bur.) Vor der offiziellen Eröffnung der Hilfskampagne zugunsten der Mischen Kriegsopfer veröffentlichte. Gouverneur Smith (New-Uork) einen Aufruf, in welchem er die schreckliche. Lage der unglücklichen Juden in den osteuropäischen Ländern schildert. Er wies auf die verzweifelte materielle Lage der Bevölkerung und aus die Typhusepidemie, die in allen Ländern wütet, hin und appellierte an die' Bevölkerung um ausgiebige Hilfe. Diesem Aufruf folgte eine Proklamation der Geistlichkeit und fast aller Kirchen von Groß-^ew-Iork. Am Abend wurde im Baltimore- Hotel ein „Hungerdiner" gegeben, an welchem sich mehrere tausend, Personen aller Stände und Klassen beteiligten. Es sprachen Staatssekretär Bainbridge, der die Zustimmung, der Regierung zu dieser Kampagne bekanntgab und Äe dringende Notwendigkeit einer großzügigen Hilfsarbeit betonte, ferner-Colonel G i n z b u r g, Mr. Louis M a r s h a l, Dr. Edwin Gw ldwachter, Richter Nozalski, Mr. Felix Marburg und der gewesene Botschafter in Konstantinopel Abr. ElkuS. Mr. Marshal erklärte in seiner Rede, daß die Leiden' mit Kriegsende sich nicht verringert, sondern vergrößert haben. Die Bevölkerung der osteuropäischen Länder falle massenhaft dem Typhus und anderen Epidemien zum Opfer. Wenn wir nicht gleich, sagte der Redner, Nahrungsmittel, Kleidung und Medikamente wie auch fähige Organisatoren, die die ganze Hilfstätigkeit führen sollen, hinüberschicken werden, so werden nicht Tausende, auch nicht Hunderttausende, sondern eine derartig riesige Zahl zugrunde gehen, daß man es sich nicht einmal vorstellen kann. Diese großzügige Hilfsaktion bezweckt die Schaffung eines Fünfunddreißig - Millionenfonds für das leidende osteuropäische Judentum. Dieser Betrag, vonr welchem 7,5 Millionen auf Groß-Ncw-Dork etttmllen, soll ini . ganzen Lande aufgebracht werden. . vt£. iCü Wien Gestern fand die Generalversammlung der BerennMvtz der österreichischen Tageszeitungen in A)ien statt. In die Leitung wurden einstimmig gewählt: Chefredakteur Bösbauer, Vorsitzender, Direktor Flieget als Stellvertreter, Direktor Geller (,,M0rgeu- ^eitüng") wurde als Revisor gewählt. Ueber die neue ZMungspostordnisng referierte Direktor Kutscher a, über 'hie Papiecbewirtschaftung Chefredakteur Bös-- vaüer. Es wurde nachstehende Entschließung einstimmig r angenommen: Die sämtliche in Oesterreich erschbiWtden Tageszeitungen. irrrlsaisenhe.^VexeiMZUNg" hat in ihrer Generalversammlung vom 29. Mai 1920 ein- -stimmig das Bedauern über das mangelhafte Verständnis der Regierung, wie zum Beispiel die Vollzugsanweisung über' die Zwangseinstellüng' von Arbeitern uhd rnsbLsorldere über die Nichtbeachtung sachlicher Vorschläge seitens des Zetzüngsbeiratcs (Einschränkungs- Verordnung) und der Vereinigung (Zeitungsposttarif) ausgesprochen. Sie lehnt die Verantwortung für die Folgen auch vor der Oeffentlichkeit hiedurch ausdrücklich ab und hat den, einstimmigen Beschluß gefaßt, der Negierung zur Kenntnis zu bringen, daß sie allein für die schweren wirtschaftlichen Schäden, die aus der offensichtlich geringschätzige» und unsachlichen Behandlung der österreichischen Presse schon entstanden sind und in immer größerem Ausmaße in kürzester Zeit. noch r entstehen werden, verantwortlich ist. Bezüglich des. Papierpreises hat die Generalver-' sammln irg ebenfalls einstimmig festgestellt, daß die gesamte österreichische Presse außerstande ist, eine weitere Preissteigerung des Papierpreises zu tragen. Es muß daher der Regierung überlassen bleiben, ihrerseits mit den Papierfabriken die Verhandlungen so zu führen, daß die Zeitungen'nicht neuerdings eine'Belastung erfahren, die zum endgültigen Zusammenbruch der gesamten österreichischen Zeiiungsindustrie führen würde. Die Berichte -er Polizeikorresponderrz, ' Es ist schon öfters peinlich ausgefallen, daß dis Polizeikorrespondenz über Verhaftungen Verdächtigter durch die Polizei in einer Weise berichtete, welche die Betreffenden diffamierte und sie der öffentlichen Verurteilung preisgab, ohne daß sich die Maßregel der Freiheitsentziehung hätte.aufrechterhalten lassen. Es werden mit vollem Namen Leute an den Pranger gestellt, denen nichts anderes zur Last'Mt, als daß sie irgendeinem Spitzel.verdächtig Vorkommen oder von.irgendeinem Konkurrenten, denunzier^ Wurden. Wir Horen von Razzien, GeMonfiskationeni üsw.^ dem Publikum wird aber nie mitgeteilt, daß die meisten dieser mit so großem Klimbim in Szene gesetzten Amtshandlungen kein anderes Ergebnis brachten,, als daß die Verhaftungen wieder aufgehoben und die beschlagnahmten Summen wieder freigegeben werden mußten. Man verwechselt Verdacht mit -Schuld und gewöhnt das Publikum auf solche Weise daran, in jedem Angehaltenen gleich auch schon einen Verbrecher zu Zehen. Daß durch die Angabe des Namens und der genauen Adresse nebenbei auch Familien, also.sicherlich schuldlose Läute, schwer geschädigt werden, wollen wir nur erwähnen. Aber auch über das System, verdächtige Personen lange Zeit in Haft zu behalten, ohne sie zu verhören, mutz einmal ein offenes Wort gesagt werden. Die Praxis des „Einspirrens" ist schon so weit gediehen, daß sie . zu einer öffentlichen Gefahr wird. Wenn die Behörde keine ausreichenden Gründe für Haftmaßregeln besitzt, dann verhafte sie nicht! Tut sie dies aber, dann ckeile sie den Leuten so rasch als nur möglich die gegen sie sprechenden Gründe mit, d. h. stelle sie vor den verhörenden'Beamten. Es ist aber-völlig' unzulässig, daß Leute, die möglicherweise schuldlos, sind, monatelang ihrer Freiheit beraubt und dann Plötzlich enthaftet werden, nachdem —- durch die Art der Berichterstattung der Polizeikorrespondenz — ihr bürgerliches Ansehen, oft auch ihr. geschäftlicher Kredit vernichtet worden sind. Es liegt uns heute folgender Fall vor: Seinerzeit wurde berichtet, daß her Filmhändler Adolf Lang, Ausstellungsstratze wohnhaft, als Mitglied einer ganzen Bande verhaftet Wochen sei, die den Vertrieb von 6000 amerikanischen- Banknoten, welche, der Druckere-ibesitzer G e r i n,* ein Chriftlichfozialer, gedruckt hatte, zu je zehn Dollar geplant hat. Die Banknoten -hatte, de? 19 jährige Max Groß, der fils ukrainischer Leutnant auftrqt, Herstellen lassen. In der Untersuchung hat sich die voll i g e S ch u l dlofig keit des Lang herausgestellt, so daß er am 19. d. in Freiheit gesetzt und die Untersuchung gegen ihn wegen Rück, trittes von der strafgerichtlichen Verfolgung eingestellt wurde. . .. j Bemerkswert ist, daß Lang, ein unbescholtener Wiener Kaufmann, sieben Monate in Hast war! Wie er angibt, saß er, der ein schwer herzleidender Dkann ist, drei M 0 n a t e im Gefängnis, ohne einem Verhör unterzogen m werden! Alle seine diesbezüglichen schriftlich und mündlich vowebrachten Bitten blieben erfolglos, so daß Lang in der Hast, mehrere Selbstmordversuche beging. Nach dem ersten Verhör vergingen fast vier Monate, ehe Lang oie Gelegenheit fand, durch ein weiteres Verhör seine Unschuld nachzuweisen. Wenn man auch begreift, daß namentlich bei der heute grassierenden Kriminalität auch der Unschuldigste ernem Verdacht ausgesetzt werden kann, so ist es doch unbegreiflich, daß ein Verfahren in einer Weise verschleppt wird, daß der unschuldig Betroffene physisch und materiell ruiniert das Gefängnis verläßt, wo er nüt Mördern in bec Zelle saß. Laug wurde im Zusammenhang mit jener groß-angelegten Fälscheraffäre verhaftet,' in, deren Mittelpunkt ein ge.» wssser, seither aus dem Arrest entsprungener. Max Groß stand, der sich als Vertreter der ukrainischen Misiion auSgae und, wie erinnerlich, in der- Druckerei Ger i n vms große Menge gefälschter amerikanischer Banknote».hatte her« istellen lassen, j ' Die Polizeikorrespondenz.veröffentlichte ei'yer, ouSfühv wichen Bericht über den aufsehenerregenden Fall, , in de» u. a. gesagt wurde, hinter dem ganzen, schlau angelegter» Schwindel sei der Filmhändler Adolf Läng gestanden. Nun» da sich LangS Unschuld hekausgestellt hat, der selbst daß beklagenswerte Opfer eines Gauners gHvochen.ist, berichtet die Polizeikorrospondenz in. dürren-Worten, haß sich re völlige Unschuld Lang? herausge ste llt hat". Wir fragen; Muß,es sein, daß durch die Poliz-eikorrespdndeNg noch Votz Einleitung einer gerichtlichen.. Untersuchung ein Urteil ge« sprachen und zur altzemettren,. Kenntnis-Mbracht wird? Ist etz nötig, daß einer, der das Unglück hat. urv schuldig über ein halbes Jäh-r'tn Haft zu sitzen, auch noch um seinen ehrlichen Namen geb-vachk werden muß? ^twaS mehr Vorsicht wäre hie? WM driugendst zu empfehlen! Der deutsche Ehnrarter der Hochschulen. , Vom '22. bis 25. d. M. fand in Graz die erste; Tagung des Kreises Deutschösterreich dev deutschen Studentenschaft statt. Die Vertreter dev völkischen und katholischen Studentenschaft aller Seutschösterreichischen Hochschulstädte forderten: Wahrung des deutschen Charakters der Hochschulen, Beschränkung der Juden naÄ Hu ndertsatz jüdrschev Bevölkerung und di« Selbstverwaltung der Hochschulen. Weiter verwahrten sie sich gegen die Erhöhung der Kollegrengelder un8 gegen die Zulassung ungenügend Vorgebildeter zm« Hochschulstudium. - ' " - q, - Dies also sind die kulturellen Wünsche her deutschen Studenten Oesterreichs. Ueber den RuJ /.Schmeißts die Juden 'raus!" versteigt sich ihr geistiger Anspruchs nicht. Daß dies der von den Burschen und Bstrscherl« so tateitfroh besungenen akademischen Freiheit diametral widerspricht, kümmert die „geistige Hoffnung" unseres! Landes nicht. Und daß die „Wahrung des'deutschen Charakters" einer Hochschule gleichbedeutend mit ihrergeistigen Verödung ist, das ^eig't die Wiener UniveMät^ wo der „völkische" Charakter sich so gut dusleben kann. Daß die Selbstverwaltung der Hochschulen in einem. Atem mit der Verwahrung gegen die' erhöhten Kolle-.. giengelder gefordert wird, beweist nur den geringen ökonomischen Verstand der jungen Herren, welche iw* scheinend eine Universität heute ohne ausreichende Mitt-rk „selbstverwalten" wollen. Selbstverwaltung bedeutet allerdings hier nur Auslieferung der Hochschulen an hi« beschränkten Bierinstinkte. Besonders lustig ist die Verwahrung gegen die Zulassung ungenügend VorgebildeteÄ zum Hochschulstudium: denn wenn's darauf ankäme^ müßte viel bierehrliche völkische Jugend von der Hochschule ferngehalten werden, deren geistige Boraus-, setzungen kaum für bas Weltbild eines VolkSschülerH ausreichen. Und so etwas will Politik machen! Zum Wiederaufbau Palästinas. Man meldet uns aus London: Die zionistisch^ Leitung hat die Sammlung eines Fonds von 25 Millionen Pfund für den Wiederaufbau von Palästina beschlossen und ein eigenes Komitee unter der Leitung von Z l a t 0 p 0 l s k i und N a i d i t s ch eingesetzt. Diq Kampagne zur Aufbringung dieses Fonds soll unmittelbar nach der zionistischen Jahreskonferenz beginnen^ welche am 4. Juli in London stattfindet und ei« Manifest an,Las jüdische Volk erlassen soÜ. Unterdessen wird eine großzügige PropagandaanMickebt werden. '! Der Fonds bezweckt hauptsächlich die Finanzierung der E r n w a n d e r u n g, die Errichtung von Baracken, Aemtern und Häfen, Ausführung . von öffentlichen Arbeiten, Gründung von sanitären Anstalten, Schulen einschließlich der Universität», sowie die Schaffung eines jüdischen Sicherheits^ d i e n st e s. Ueberall herrscht ungeheurer Enthusiasmus,- Die deutschen Zionisten haben beschlossen, sich an diesem Fonds mit 200 Millionen Mark,zu beteiligen, die sie im Laufe von zehn Jahren entrichten wollen. Eine ununterbrochene Flut von Telegrammen ■ bringt Nachrichten über einflietzende Spenden. Wa. jüdischen Frauen von Galizien und Polen gaben unaufgefordert ihren Schmuck im Wertü . vonvielen Hunderttausenden her. Minsk drahtet-es .setbereit, alles bis zum letzten Pfennig herzugeben. Professor Weizmann, der in der Sitzung des Exekutiv- -Komitees enthusiastisch begrüßt wurde, erklärte, er er?« warte einen großen Erfolg, da alles von der Höhe dliösesi Fonds abhänge. Der Vorschlag der amerikanischen Zionistischen Delegierten, ihnen selbst die Organisierung dev. Arbeit für den Aufbaufonds in Ameeska zu überleiten* wurde angenommen, so daß aus Amerika grotzzügigs. Mittel zu erwarten sind. . # ■ - Man sieht, das jüdische Volk »vartet nicht erst auf das Manifest der zionistischen Jahreskonfereriq. Die be-! geisterte Stimmung, welche die Beschlüsse von S an Remo geweckt haben, mutz wachgehalten tverdött und' die allgemeine Opferwilligkeit aMösen. Die Juden in Mitteleuropa werden sich durch die Tatkrast ihrer auswärtigen Brüder nicht beschämen lasiert. De^ Gedanke muß allgemein werdendaß Palästina nun durch Opfer erlöst werden kann, Opfer an Gut mW Gta» satz des ganz en Menschen. Nicht Spenden, sondLM eine Liekareikende Se^'stbefteuvrung brcuxbm wtel.

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