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Wiener Morgenzeitung · 1920-05-30 · Heft 485 (30.5.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 485 (30.5.1920)
Date
1920-05-30
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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■; Nr. 485 •; Wien, Sonnlaf - Wiener Morgenzeitung 30. Mai 1920 Seite' % Die Wahlen in die Wiinzgemeinde. M«Hltag: Sonntag den 27. Juni. — Heute letzter Reklamattonstag! ' < Kultuswähler! Knltnswkhlerinnen! Zahlet die rückständige Kultussteuer! Letzter Termin: Heute von 8 bis 1 Ahr. Ortr Steueramt, I., Seitenstettengaffe 4, III. Stock. Agitationslokaljcko Ausköufte jeder Art erteilt und WahlreKtsreklarnatjonen zur j ' Durchführung übernomnien werden: H aaptlokal (Wahlbureau); II.; Taborstraße 20a. Bnreau- . > stunden von 8bis 12 Uhr und von 2bis5.Uhr. Tel. 41630. Fpr den 1^ Äezirk:. I. Maria Theres i e n st r a ß e 2-4. Tel. 5504/Vltl (I. H. SoJ t,u ch), Bureaustunden von i ' _ 9 bis 10 Uhr vormittags und t’ßiS 4 Uhr nachmittags. Mr den II. Bezirk links der Taborstraße: i U.» Schisfamtsaasse 20, Machstke Hadath, Bmeaüstunden! von 8 bis 11 uhr und von 2 bis 6 Uhr. Tel. 45621. Wr den H. Bezirk r e 'ch t s :d e r T a b v r st r a ß e >!■. - Kaiser Josefstraße 42. Bureanstuiiden von 8 bis 11 Uhr! ünd von 3 biß 6 Uhr. Tel. 44.257. T8r den III. Bezirk: Unterr Biadu.ktgafse 13. Bukeaustunden von 9 bis 12 Uhr vormittags. Für den IV. und V. Bezirk : T e r r a s s e n e a f 6. V./Marga- " retrnplatz. Bureaustnnden täglich, Et Ausnahme von . k; Freitag und Sonntag, von 8 bis 10 Uhr abends. ' / Au-krrnstsstrllen bei den Herren Max Strauß, IV., Fäporiteni-.- siraße 21; Rudolf Kraus, V.,. Pilgramgasse 22; " Bernhard Iellinek, V., Märgaretenftraße 76. VI. « »d VII. Bezirk: . Vl., Amerlingstraße 19. Bur.eauj ' ' stundest von 10 bis 12 Uhr und von 2 brs 6 Uhr. VI& u n d IX. Bezirk: IX., Uchtensteinstraße 11, Tür 13 f ureaustunden von 11 bis 2- Uhr und 4 bis 6 Uhr.' .Cafe ity. IX.. Porzellangasse 1, von 8 bis V-10 Uhr abends. Cast Ftanz Josejs-Bahn, IX.,. Allhanplatz 4, von 8 bis - . 10 Uhr abends (Armcnrat Beer). . . ^Bezirk: X., Favoritenstraße 130. Burraustundru von! 8 bis 11 Und von 1 bis 4 Uhr, Telephon 53538. : Xlh, XIII., XIV. und XV. Bezirk: XU!., Remdtgüsse 44 - (Ing. Steinherz). Bureaustunden .von 2 bis 6 Uhr und ÄH., Anschützgasse 8 (Ing. Paul Sobek). Büreanstünden? . von 8 bis 6 Uhr nachmittags. XU tHb XVII. Bezirk: Case Neuland, XVI./ Neust - lerchtnfelderstraße, von 8 bis V»10 Uhr abends. KVIU. Bezirk: XVIII., WähringerstrM 125 (Gustav Sulbak) ' ' von 8 bis 12 und von 2 bis 4 Uhr. Anruhen in Galiläa. i Der palästinensische Korrespondent der «Jüdischen Preßzerttrale Z ü r i ch" berichtet: Nachdem die jüdischen Arbeitecgruppen nach hartnäckigen Kämpfen aus Obergaliläa sich zurückziehen wußten, Haben die A r a b e r vom Hau ran gemeinsam mit verschiedenen BeduittenstäM'mrn ihre UebersaÜe aqs Ostjordanien und Untergaliläa ausgedehnt. I» letzter Zeit nahmen ' diese Uebersälle - einen sehr bedrohlichen Charakter an> so daß trotz' der militärische» Maßnahmen der englischen 'OkkupauonZverwoltung und zwar unter Beteiligung indischer Regimenter, die ruft Maschinengewehren, Kanonen und Kriegsstugzeugen ausgerüstet wärest, es bisher nicht gelungen ist, der ülmuhen Herr zu werden. Dr'i Unruhen sind nicht nur gegen dB^Juden gerichtet, 'auch die ch j istlrche Bevölkerung wie auch die in dieser Gegend gelegenen musel m a n i s ch e n, p e r j 1 sch e u, tscherkessisch e.n Siedlungen haben Schaden gelitten. Bisher' wurden folgende Ortschaften angegriffen und zunt W ünch von der jüdischen Bevölkerung verlassen: die Ärbeitersiedelnng D a g » n i a 2, Bneü° I e lh« d a, M e l Mw M i e, wo sich die Verteidiger, zwar noch halten können, grauen und Kinder jedoch nach Jabnerl überführt wurden. Nach den lctztelt Nachrichten wurde auch Aj e l e t h - H a schachar angegriffen, leider sind einige Menschenleben zu beklagen. Nach vierstündigem Kampf'gelang cs dem jüdischen Selbstschutz/ die an Zahl weit.iiberlegeE ÄugrEifek mnter Verlusten zmnckzuwerfen. Auch die in der-Näh; geWtte Stadt Di b c r i a s ist' vdn Beduinenüngriffen bed'rtzht, jo daß dort gtoße Panik herrscht-und ber ganze Handel sl'oät. Der „Neuen Zürcher Z e i tun g" wird, nnterur 4.- di M« 'aas I aff ck gemeldet: Dit Uebelfälle derÄrdninen a>if einzelne Kolonien und Dörfer dauernan. Aus S ich r o N .9 a k o b kommt die telegraphische Meldung, daß die' kleiüe Siedlung Marah in ' dtt: Nähe 'dieser Kolonie 'von einem Trupp bewaffneter Beduine» überfallen ünd ' ausgttanbt wurde. Zwei Kolonisten sind dabei ums Leben gekommen^ Aus Sichron Jakob und Haifa ist militärische' Hilfe und Gendarmerie abgegaugen. Der Befehl lautet, daß jeder umherstreifende Beduine, dev sich über seine Absicht üicht sofort answeisrn kann, erschossen Wird. 'Trei britische ' Offiziere mit ^0' indischen Soldaten haben die Wache übernommen:' - Jüdisches KriegsmvalideueLeud itt Wien. Man schreibt UNS: Der -Mfruf des- „Mrbandes jitbtf chen Invaliden < und Heimkehrer." ' (--Wielier MorgattzerLung". vom' 28.- d.. M.) gibt mir Anlaß, drei BMA VM. jüinilHvoMü ^lWjüblschen Kriegs- Mt -Meck-finsterem Zimmer-des Hanses -Elis ab'Wp'rvrtte.tz.^bv 23 fristet fein Dasein eilkArlegs- . 'mit seih> kirnen Kuidsrn. iund einer .älteren kränklächerr Frau. Äl :ch unlängst das Zimmer/detrat/. glaubte ich, Gespenster vor \\u\ Biu sehen. Die.Mnder riefen um Brot, rm Bett lag die hilflose Mütter, in der Ecke saß der irtcg invalide Mann, der vvll- MwM -aMMnWL ist- MM MMung. iß chheMM XIX, Bezirk: XIX,, Hauptstraße 39 (Cafe Döbling) von 5 bis 8^ Uhr. Tel. 93590. XX. Bezirk: XX., Traunfelsgaffe 7, Tür 14. Bureaustundcn von 3 bis' 7 Uhr. riXl. Bezirk: XXL, Kretzaasse 8 (Dr. Ruß). Tel. 98912. Bureaustuuden 12 bis 1 Uhr. Versammlnngskalender»: Heute, Sonntag den 30. d.M.,V-11 Uhr vormittags, Mafscnverfammlnng im Komödienh aus,IX., NuMorferstratze4. Tagesordnung:4tnser Knltusge Me indeprogramm. Referenten: Abgeordneter S t r i ckl e r, Gemeinderat Dr. P l a s chk c s, Gemeinderat Dr. Pollak-Parnan, D. Nebenzahl. M o n t a g den 3£. d. M., */s8 Uhr abends, Gschwandners Saüllokaliiälen, XVII., Hauptstraße 41. Referenten: Ä n i t t a M ü l l e r, Dr. Leopold P l a s ch k e s, Dr..Martin F o r st e r und Dr. Fritz Spitzer. D i e n s t ö g den 1. Juni, V28 Uhr, IV.; Hauptstraße 108, H o t e l I ä g e r h o i tt; Referenten: Abgeordneter Ing. Robert S t r i ck e r, Änitta M ü l l e r, Dr. Otto A b e l e s. D i eus t a g den 1. Juni, 7 Uhr, XIV«, Sechshauserstraßc 52, M a r i t u s ä l e. " Referenten : Abgeordneter Stricker, Gemeinderat Dr. P l.a s ch k e s, Oskar Goldschmidt, Dr. D. F r i e d rn a n n. Mittwoch den 2. Juni, 1(S Uhr abends, Restaurant Wolf, VI., Mariahilferstraße 103. Referenten: Die Kandidaten. Die A g i t a t i o ns l e i t e r «erden ersucht» Versammlungen von nun an rAcht vor 7-S Ahr ab anznsetzen. Bon diesem Grundsatz kanrp nur in dringenden Fällen Abstand genommen «erden. Informationskurs: Herr Gemeinderal Dr. P l a s ch k e s tvird an: Mittwoch der 2. Juni l. I. um 8 Uhr abends im Cast City, I., Werdcrthvrgasse 3, " einen informativen Vortrag über unser Kulttisgcnleindeprogranim für Agitatoren halten. Zihlreichrs Erscheinen wird empfohlen. Sämtliche Agitationsleiter werden für heute, V;tl Uhr vormittags, zu einer dringenden Besprechung itt das Hauptagitationslokal, rf«, Taborstraße 20a, emgeladen. aus' einer Volksküche nnh' tzas rayiottierte IVrol. Der Kriegsinvalide war senterzsit-ein tüchtiger Handwerker,' heute, nach dreijährrgein 'Uuf^rrthalt Im Felde, ist er ein Krüppel, der sich'schämt, die Oeffentlichkert nm ein Almosen anzurufetr. Im Sfti.iöt; d'es20^ W'^zitH‘& i n Ler Dr esd uerstr aße liegt seit Monaten ein jüdischer Soldat, her in.seines Kompagnie als tapferster galt. Er kämpfte an verschiedenen Fronten, im Jahre i9i8, klrap'p vor dem Zusammenbruch schwer verwundet, -kam er nach Wien. Et stammt-aus meiner kleinen galizischen Stadt; sein Hdftn,ist -niederg^LrännL; feine Fräst wurde wahrend eines Exzesses'getötet! Er selber möchte nim gern in die. Welt, er känü aber nicht; ihm ^fehlt eine Prothese, die -er sich nicht beschaffen kann; der Staat gibt ihm .nichts, .weil er Ausländer ist^ Vor zlvei Wochen kehrte aus der Kriegsgefangeuschaft ein-40jäyrißdr'Jude'zurück. 'Ergraut, krank. Cr kaur zuck 'Verband'der jüdischen' 'Kriegsinvaliden und bat «um erste HiljseMnd Unterkunft. Die Uilterstützung wurös ihni gewährt' und er wurde bei einem anderen Invaliden .nntergebracht. . Ich.suchte ihn Lei Gelegenheit aüf, er erzählte mir sein' Mend'. Stzine Frau und zwei Kinder' Wurden während' eines Pogroms -in 'Lemberg getötet — diese Nachricht wurde ihm nach Sibirien ckitgeteilt und jetzt bestätigt. Niemand , hat ihn hier, einpfangen, niemand findet sich> der ihm in der erßben Zeit mit Hilße und Rat zur Seite stehen kann. 'Gute Menschen! Helfet den Mischen KriegsinbL-- liden, den Kriegerwitwen und -Waisen, schaffet deck bestehenden Verband der jüdischen Kriegsinvaliden 'und Heimkehrer in Wien j^2. Bezirk, Obere Donaustraße 65) die Möglichkeit, Hilfe zu brrngen! JD. jS. * -■ '; ■ , * ' ' '■ Für jüdische Kriegs invalid e erhielten wir von Herrn D'a v is Erd tracht 2Ö0Ö Kwnen als Reingewinn ans dem Verkauf von bdordans. „Die Tragödie der Assimilation". .;, .; .. •, . . San Nemo-Feiern in Ingoslawien. ' Man schreibt uns aus Zagreb: Das Ereignis von San Remo hat auch unter den Inden in Jugoslmoien große Begeisterung ansgelöst und zu, einer Reihe von Kimdgebüllgen sti allem größeren Gemeinden geführt. , / , In Zagreb, wo ein erzassimilatorischer Mht3° Vorstand amtiert, mußte die Freigabe des Leinpels für einen Feftgottesdienft erzwungen'werden. Dieser Beschluß der Gemeindevertretung hat. den allgewaltigen Vorstand der Kultusgeineinde Dr. Siebenschern veranlaßt, zu demissionieren. Für die Assickilanten kommt jetzt eine Höfe Zeit! ", , Besonders eindrucksvoll - war die aschkenasische und sephardische Feier in Sarajewo. Einem Festgottesdienst in B r c k a wohnten auch die Vertreter der serbischm und der römisch-katholischen Psarraenreinde bei. .. ••aiiiiniananminmnT« * flDRBtlMOKTE ZIGARETTENPAPIERE . ZIGAREHENHÜLSEN1 Sie ui M»freffen feefbsf i S die hot ten Emartungeo S des Rauchemk; S Der Zusammenbruch der Zivilisation. s Der Präsident des Amtes der anlerikanischen R o t k r e u vereinigungenDavison hielt in einer großen Konferenz eine Rede, in welcher er erklärte, daß' sich in Osteuropa zwischen der Ostsee, dem Schwarzen Meer und dem Adriatischen Meer zurzeit eine der schrecklichstem Tragödien der Weltgeschichte abspiele. Laut authentischen Berichten sei die Zivilisation in diesen Gegenden in der Tat znsammengebröchen. Er fordert den Kongreß dringend zur Gewährung Hnchp Anleihe von einer halben Billion Dollarn auf/ welche in fünf.zehn Jahren rückzahlbar wäre. Wie auch die Stellung Amerikas zur Liga der Nationen sein möge, die Bürger der Vereinigten .Staaten dürften die Augen nicht verschließen vor dem nüinenloseu Unglück in Polen, der' Tschecho-Slojvakei, der Ukraine, Oesterreich, Ungarn, Rivnäilien', Montenegro, Albanien und Serbien. ' i Aus den authentischen Berichten führte D'dvrfÄ? irisW' ' anderem folgende Einzelheitett auf: Wenn. sPo üen. nicht große Nahrungsmittelmengen produzieren Harnt, .wird es iw'' diesem Sommer eine gewaltige 'Hungersnot treffen. In? Polen zählt mau zurzeit 250.000 Typhusfällei In Galizien sind ganze Städte ansgestorben. .Esckommt dort auf 15.000.Einwohner ein Arzt. - Die ganze 'Ukraine ist vom Typhus und von der "Grippe verseucht. 'In Dörferys von 2000 bis 3000 Eintvohnern ist miudesteus die -Hälfte krank. Vielerorts gibt es in einem Umkreis vorr "10^MÄle!ir-_ leinen Ärzt. 'Einige 'Aerzte h'aven ^0.000 bis' 30.OM- Patieiict!» zu 5esorgen. .Die Medikamente seylen voMänbig^, . - In O i t u sind ’ TGO.OÖO Schulkinder -müerernuMk. Dw > Sterblichkeilsquote aus Grund voir Tuberkulose ist seit 11913 . um 260 Prozent gestiegen. In Budapest übersteigen die Todesfälle die Geburterc um das Doppelte. Von Ü60.000, Schulkindern sind 100.000 auf die . öffentlichen - Hilfs-- ., orgarüsationen angewiesen. In Rumänien breitet sich die Tuberkulose in erschreckendem Maße aus. Typhus Md 1 Blattern sind in den vier Ländern der T sche ch'o -Slv w«fiel eingedrungen. In ganz Serbien gibt es. nur >3llOAeMc- , in Montenegro, nur vier. >•* v.i»w. , ... - Die Noteiipreffe des Antisemitenbmides. Der Schutzverein „Antiscmitcnbund", der durch die bewußte Fälschung ^>er öffentlichen Meinung über Judentum und jüdische Wesensart schon so viele Verbrechen am ohnehin zugrunde gerichteten deutschöster reichischen Staate verübt hat, greift nun auch zur eigenen «— Noterrpresse. Vor«< läufig sind es nur Zehn--, Zwanzig- und Fünfzighellerscheine,, die -er y'erausgibt'. "Geschmackvoll sinddiese 'Kchsen'schenw/- weiß Gott', nicht, aber sie sind 'inuitevyln sehr geeignet-.!^ das Landvolk irrezrlführeir und es. glauben zu machet:,- daß diese Scheine amtlich' aus gegeben ■ werden. Die uns vor-- liegenden Scheine wurden von der Ortsgruppe Am stet tost des Aritisemiteubundes ausgegebeik rmd wenn dieser Unfug sich, ungestört ausbreiieu kann,. 7oist, wie, gesagt, .besond.erH ans 'dem Lande, uw man ''sich ohueTiüi m. dem .heutigen-« . (Äheingeldverkehr schon 'kann: «nskenNr, die heilko)este 'Ver^' Wirrung zu gewärtigen,'denn die Bemerkung: ,sDieser Schein gilt als SPerröe und wird nicht eingelöst" wird leicht übet-, sehen, da die Scheitle sonst alle Merkmale eines 'amtliches Kassertscheines tragen. Früher,' als unser Geld ^och 'doll- ' wertig war, durften selbst Reklamezettel, die auch-nur im entferntesten eine Aehnlichkeit mit einer Geldnole hasten,' Nicht in den Verkehr gebracht werden. " ' Daß der Antisemitenbund auch bei dieser' GelegenM^ . die Fälschung begeht, die. sogenauliten „Judenblätter", hie.' von,- den bewußten Juden - ab gelehnt werden, in einer recht -.' geschmacklosen Zeichnung als jüdische Blätter dem Ver-- brennungstod zuweihe,k, überrascht mis nicht weiter und ^st nur ein neuerlicher Beweis dafür, daß' der Vljntisemlt'en^.. bmid ein Geschäftsuilteruehmerl ist, das es ni,r darauf ab-> geseherl hat, recht viel falsche Scheüre au den dllmmeni Mann zu brillgeir und dafür die Eigenen Laschen mit recht viel echieu Noteil — Valuta Nebensache — zu füllen. Der König von England Protektor des britischen Hilfswerkes für das hungernde Europa. . Lmido», 28. Mai. (Telegramn: der „Wiener Morgeuzeitrlng".) König Georg von England hat das! «Protektorat über das Hilfslver'k (Großbritanniens für das hungernde Europa übernockmen. Unter dem Vorsitze des Lordmajors von London hat sich, ein.Zentral^. Hilfskomitee gebildetdem. der Lordkmzler, die Führer sämtlicher -Parteien, die Häupter aller Kirchen, unds. Külte, hohe Militärs, Miversitätsprüfessoren, das bri»" tische Note Kreuz usw. mrgehören. Mit der.. lieber-' nähme des Protektorats durch den König wurde eine Zentralisierung des gesamten britischen Hilfswerkes durchgeführt und die Sammeltätigkeit, auch auf, sämtliche Provinzen des JnfolreicheS ausgedehnt. Ein' Aufruf des Komiteesverlairgt von jedem «EngläudL«! seinen Beitrag zur Hilfsaktion fiiv „eine der fnrKt^ ..ha.rsten Tragö.dien der G.eschich.te".> A

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